Uni Klinik Düsseldorf

Ohje 52 Personen vor mir , der Osterhase hat wohl die Eier gut versteckt und einige sind beim suchen gestolpert.  Die Sitze sind hier zum Glück einiger massen. Wenn ich hier durch bin geht es dann zur Kiefer und Gesichtschirurgie. Da sitzt man extrem schlecht. Nach einer Stunde warten weißt du nicht auf welcher Arschbacke du sitzen sollst.

So nun habe ich mit den Arsch Platt gesessen. Eine Probe wurde entnommen und sogar mit 3 Strichen vernäht.  Blut abgenommen für die nächste CT Untersuchung. 

Es ist Nachmittag und Endlich zu Hause

Ostern vorbei ?

Oh schon wieder Ostern vorbei. So als Rentner merkt man das nicht so. Aber ich muss Heute außer der Reihe nach Düsseldorf in die Uni Klinik. An der Naht Mundboden zur Lippe ist eine Stelle die nicht ganz Ok ist. Als auf nach Düsseldorf. 

Die Kindheit – Geschichten aus meinem Leben 1959/60

Meine Kindheit, hatte einen extremen Einschnitt. Mein alter war einstellig und ich war noch nicht in der Schule. Ich wohnte in Essen in der Saarbrücker Straße 85. Es war ein altes Haus. Riesige Wohnungstür und die Toilette war eine Etage tiefer. Räume waren sehr hoch. Im Elternschlafzimmer stand auch mein Kinderbett. Das Bett war ein Gefängnis. Es fehlte aber eine Stange und so konnte ich das Bett verlassen. Mein  Opa hatte ein Zimmer. Ab und an durfte ich ihn in dem Zimmer besuchen. Das einzige interessante in dem Zimmer war eine Uhr mit Wecker aus Metall. Das Modell gibt es Heute noch. Wenn mein Opa mal gut drauf war durfte ich ihn mal in die Hand nehmen. Es  war aber etwas was ja in meinen Händen kaputt gehen kann. Das Leben spielte sich immer in der Küche ab. Hier wurde gegessen und ab 20 Uhr wurde Fernsehen geschaut. Bei  Abendbrot war mein Vater auch dabei. Es gab immer streitige Gespräche über Politik. Mein Opa war ein kleiner Mann. Seine Frau habe ich nicht bewusst kennen gelernt. Mir wurde ein altes Foto gezeigt. Eine stolze Frau. Se hatte so etwas Fürstliches. Meine Mutter Erna Kolter war klein und ganz schwarze Haare. Mein Vater Helmut Meis sah  in der Jugend aus wie Hans Albers. Später im Alter gab es Ähnlichkeiten mit Dieter Thomas Heck. Ich hatte ganz schwarze Locken bis zum Po. Mit den früheren Windeln den den dadurch dicken Po sah ich aus wie ein Neger Baby. Ich nur keine sehr dunkele Haut. Aber etwas südländisches war in mir das ich wohl vom meiner Mutter geerbt habe.

Wenn Ihr etwas wisst von meiner Familie bitte Nachricht an ich@detlef-meis.de

Wir wohnten alle in Essen Huttrop in der Nähe des Wasserturms. Die Steeler Straße war nebenan. Da für die Straßenbahn und waren viele Geschäfte. Am Wasserturm war das Verkehrskaos. Hier kreuzte die Bundesstraße 1 . Heute ist dort eine Autobahn A430 früher A40,

Eines morgens fing meine Mutter sehr extrem an zu husten. Mir ist es erst nicht so stark aufgefallen aber als sie später an zu weinen anfing war mit klar irgendetwas ist los. Es war ein extremes voller Verzweifelung ein Ausbruch von weinen. In meiner Zeit und meinem alter gab es keine Erklärung die man mir gab. Ich greife mal vor. Meine Mutter war schwer krank und hatte Tuberkolose. Zu diesem Zeitpunkt war diese Krankheit nicht so einfach zu heilen. Eine Offene Tuberkolose ist extrem ansteckend. Irgendwie merkte ich als Kind es wird sich was verändern. Meine Mutter musste ins Krankenhaus. Für mich gab es ein neues Zuhause. Ich kam zu meiner Oma. Es war die Mutter meines Vaters. Mein neuer Wohnort war eine schlimme Gegend. Essen Segeroth nannte man damals das Land der fliegenden Messer. Es war auch bekannt als rotes Viertel oder klein Moskau.  Durch die schweren Bombenangriffe des Zweiten Weltkrieges im März 1943 wurde Segeroth stark zerstört und nach dem Krieg nur sporadisch wiederaufgebaut. Die Straße war aus Pflastersteinen und nebenan war noch vom Krieg ein ausgebombtes Haus. Hier war mein Spielplatz. Kellerasseln waren meine Tiere mit denen ich spielte. Auf der anderen Straßenseite war eine große Firma. Bei meist herrschendem Westwind kamen Ruß und Staub der nahen Gussstahlfabrik direkt ins Viertel. Meine Oma wohnte unterm Dach. Es gab drei Zimmer. Im Schlafzimmer gab es. An der Wand waren zwei alte Betten. Sie waren so groß wie Schränke. Es waren alte Betten in denen man beim Schlafen sitzt. Auf vier Holzsäulen war ein Dach aus Holz. Es ist komisch das ich mich als kleines Kind daran so genau erinnern kann. Meine Oma hatte viele Kinder. Der jüngste war voll der Rock`n`Roll Zeit angepasst. Es kam nur selten vorbei. Mein Vater uns sein Bruder und andere feierten oft. Ich war immer dabei. Zum spielen bekam ich immer alte Taschenuhren. Wenn die Feder gerissen war lief die Uhr ganz schnell wenn man sie aufgezogen hat. So lernte ich das Zusammenspiel zwischen Minuten und Stunden an der Bewegung der Zeiger die die Zeit. anzeigen. Damals wurde viel geraucht und die Bude war voll verqualmt. Das war noch viele Jahre danach noch voll normal. Soweit ich mich erinnern kann hat meine Oma nicht geraucht. Einen Wellensittich gab es auch. Zum Baden wurde er immer unter dem Wasserkran gestellt. Es war eine raue Welt. Ich schlief mit Oma in einem Bett. Ihr Atem war schlimm. Ich kann mich daran genau erinnern. Liebevolle Umarmungen gab es nicht. Aber das viel mir zu dieser Zeit nicht auf da ich es von Zuhause auch nicht kannte. In dieser Gegend musste man sich durchsetzen. Ich wurde roh. In der Stimme laut und direkt. Das konnte ich schon damals.  Mit der Stimme laut provozieren aber auch wenn ich was wollte es auch damit meist durchsetzen. Eines Tages legte ich mich mit den jüngsten Sohn meiner Oma an. Das Ergebnis war eine Ohrfeige die ich mir eingefangen habe. Der Abdruck seiner Hand war einige Tage in meinem Gesicht rot zu sehen. Mein Vater kam meist am Wochenende um mich ab zu holen. Es ging dann immer ins Krankenhaus. Aber seit der Ohrfeige war mein Vater sehr in Aufregung. Es gab eine Extreme Unruhe. Man schrie sich an obwohl die Ohrfeige bei mir schon längst vergessen war. Ich hatte es bestimmt verdient. Ich konnte schon damals mit Worten jemanden zur explodieren bringen. Bei meiner Mutter bekam ich immer Schläge auf den Po. Auch mit den Kochlöffel der aus Holz war. Ich drehte mich sehr auf den Boden um den Schlägen auszuweichen. Einmal zerbrach der Kochlöffel. Ja da war was los. Das war ein Freudenfest für mich. Ich lachte und und meine Mutter kochte. Wieder zurück zu meiner Ohrfeige. Für mich wurde ein neues Zuhause gesucht. Da wo ich jetzt war konnte ich nicht bleiben.

Diesmal suchte man im Umfeld der Familie meiner Mutter. Ich kam zu einer Tante. Es war eine ganz besondere Frau und ein wohl behütetes Heim. Aber ich war verzogen und fast hätte mich diese Tante die ich später mein vize Mutter nannte mich nicht behalten.  Sie war Ehrgeizig und dachte sich das bekomme ich hin. Wer den Begriff nicht kennt, es war meine zweite Mutter. Diese Mutter hat mir alles gegen was ich von meiner Mutter nicht kannte. Es gab zu Weihnachten immer einen großen Adventskranz unter der Decke. Eine Krippe am Weihnachtsbaum war Tradition. Es gab einen Vogel mit dem sie immer gesprochen hat. Der Käfig wurde regelmäßig eröffnet und er flog durch das Zimmer. Wenn er genug hatte flog er in den Käfig zurück. Wenn schönes sonniges Wetter war haben wir im am Fenster gefrühstückt. Das Fender wurde aufgemacht und einige Meisen kamen herein und liefen über den Frühstückstisch. Sie frühstückten mit uns. Eine Vogel viel uns auf da er nur ein Bein hatte. Er kam Abends ans Fenster und wurde dann das Fenster geöffnet und dieser außergewöhnlicher Gast übernachtete bis Morgens bis die Anderen Vögel zum Frühstück kamen. Ich hatte mein eigenes Bett und bekam Abends immer eine Geschichte vorgelesen. Zu der Zeit kam vor der Tagesschau um 20 Uhr immer mein Lieblingslied. Ich habe die Melodie im Kopf. Aber ich kennen den Titel nicht. Es war eine wichtige Zeit in der ich völlig neu geformt wurde. Ich könnte auch sehr gut singen und das wurde sehr gefördert. Ich habe viel mit meiner zweiten Mutter gesungen. Ihr Mann war am Abend immer sehr beschäftigt. Er brachte sich seine Arbeit mit nach Hause. Wenn ich mich dafür interessierte wies er mich ab. Es ist erstaunlich was ich da sah. Es  ist so klar vor meinem Augen das ich mit dem Wissen das ich später hatte erkannte das es  ein Stromnetz Plan war von einer Starkstrom Leitung. Wie so oft hat man mein Interesse aufgrund meines Alters unterschätz.

Meine richtige Mutter habe ich nur am Wochenende gesehen. Es war eine lange Fahrt mit der Straßenbahn bis nach Essen Steele und den Bus durch die Berge. Rauf und runter und die Kurven durch das Rurhtal   in Essen Werden. Ich weiß noch wie mir einmal im Bus so schlecht wurde das ich im Bus mich übergeben hatte. Die Lungenklinik gibt es noch. Es ist die Ruhrlandklinik. Eine Lungenfachklinik. Damals war es ein altes Gebäude. Mein Vater durfte zu meiner Mutter. Ich musste draußen bleiben. Meine Mutter kam ans Fenster. Sie war so weit weg von mir das man sie kaum erkannte. Ich spiele im Garten und im Wald in der Umgebung. An die Rückfahrt mit dem Bus und der Straßenbahn kann ich mich nicht erinnern. Es war eine komische Zeit.

Meine Vize Mama musste regelmäßig zum Arzt. Ich bekam immer ein kleines mechanisches Spielzeug. Man musste ein oder mehrere Kugeln in Löcher bekommen. Ich war nicht total verrückt danach aber es war nicht so langweilig im Wartezimmer zu sitzen. Zu der Zeit gab es wenig. Nur ein Fernsehprogramm, obwohl bei meiner Vize Mama gab es noch ein ganz anderes Testbild. Der Fernseher war aber eher nicht an. Tagsüber gab es immer diese runden für aufregenden Testbilder. Die Streifen und Fächer und kleineren Kreise Das faszinierte mich. Wow was ist das. Das Testbild  aus Holland sah ganz anders aus. Hatte aber gewisse Ähnlichkeiten.. Das war auch dafür das ich noch so jung war eine Sensation.  Ohne es zu wissen wurde ich programmiert.  Technik, Fernsehen,  Schaltpläne , die Liebe zu Tieren  und das Singen. Ich bin meiner Vize Mama unendlich dankbar dafür.

Als ich später wieder zu meiner Mutter kam wurde der Fernseher von der Küche in das Zimmer meines Opas gebracht. Mir ist erst jetzt klar das mein Opa auch ein neues Zuhause bekommen hat. Er kam nie wieder zurück. Mein Opa hat mir vieles geerbt. Er war in seiner Jugend ein guter Sänger. Er hat auch im 3. Reich sehr viel an Radioempfängern gebastelt. Aber über das Singen und die Fähigkeiten die Elektrotechnik zu verstehen was mir im Blut lag gibt es eine andere Geschichte.

Tuberkolose wurde bei meiner Mutter durch eine große Operation geheilt. Man hat Ihr einen großen Teil der Lunge weggeschnitten. Sie musste regelmäßig zur Untersuchung zum Lungenfacharzt in der Innenstadt von Essen. Ich musste immer mit und wurde auch Untersucht. Es wurde Blut abgenommen und eine Blutsenkung gemacht. Damals wusst ich noch nicht das meine Mutter mich angesteckt hatte. Ich hatte aber ein gutes Immunstem und hatte die Tuberkolose Bazillen mit Kalk eingemauert. Ich habe sie immer noch in mir. Test ergeben immer das ich die Krankheit habe.  Die Bazillen sind eingemauert aber nicht Tot. Eine Offene TB ist heute noch sehr ansteckend aber nicht mehr eine Krankheit die zum Tode führt. Auf Wikibedia gibt es Informationen über Tuberkolose https://de.wikipedia.org/wiki/Tuberkulose

Zu Hause ging mein Leben ohne Opa weiter. Aber davon mehr in einem anderen Kapittel

Ostern ist super

Es liegt nicht nur an Ostern. Ich habe sehr viel verändert um das Menue übersichtlicher zu machen. Ich plane auch eine eigene Web-Kamera im Garten zu installieren und auch hier zu zeigen. Auch mein erster sehr persönlicher Beitrag über meine Kindheit ist morgen fertig und wird veröffentlicht . Da ich wohl in nächster Zeit nicht sehr gut sprechen kann werde ich Telegrafie (morsen) lernen. Ich konnte es mal. Aber das ist lange her und wenn man eine Spreche nicht mehr macht verlernt man es. Ja mosern ist eine Spreche. Erst erkennt man Buchstaben und dann ganze Klangbilder werden zu Wörtern

MW Band

Viele von uns kennen die Mittelwelle nur als den Rundfunkbereich von 525 bis 1605 kHz. Der Bereich unterhalb davon war lange Zeit die Domäne des Seefunks und der Navigationsbaken für Flugzeuge und Schiffe. Seitdem der Seefunk vor einigen Jahren vom Tastfunk auf modernere Funkverfahren umgestiegen ist und auch Flugzeuge zunehmend Satelliten zur Navigation nutzen, sind weite Bereiche des unteren Mittelwellenbereiches ungenutzt. Auf der letzten Weltfunkverwaltungskonferenz in Genf wurde dem Amateurfunkdienst der kleiner Mittelwellenbereich von 472 bis 479 kHz zugeteilt.

Was ist erreichbar?

Was ist nun mit dieser winzigen Strahlungsleistung erreichbar? Einige von uns waren schon vor Jahren neugierig darauf, Erfahrungen auf der Mittelwelle zu sammeln und baten unsere Genehmigungsbehörden um die Freigabe einzelner Frequenzen. Einige Verwaltungen, so z. B. Großbritannien oder die Niederlande gaben kleine Frequenzbereiche um 502 kHz für den Amateurfunkdienst frei, in anderen Ländern wie USA, Kanada oder in Deutschland wurden sogenannte Versuchsfunkgenehmigungen zu Ausbreitungsversuchen erteilt. Walter, DJ2LF in Erlangen erhielt 2005 von der Bundesnetzagentur die erste deutsche Versuchsfunkgenehmigung für Mittelwelle mit dem Rufzeichen DI2AG, meine eigene Genehmigung für 440,0 und 505,1 kHz mit dem Rufzeichen DI2BO sowie einige weitere DI-Lizenzen folgten wenig später. 

Mit relativ einfachen Antennen, z. B. einer 17m hohen Vertikalantenne und 100 Watt Ausgangsleistung gelingen CW-Verbindungen über einige 100 km sogar tagsüber, nachts sind auch 1000 km oder mehr möglich, besonders im Winter. Einige der handelsüblichen Amateurfunktransceiver haben bereits recht gute Empfangseigenschaften bei 500 kHz, andere Empfänger sind durch die starken Signale im benachbarten Rundfunkband überfordert und brauchen eine Vorselektion, wieder andere benötigen eine selektive Vorverstärkung. Auch Konverter sind beliebt.  

CW, QRSS, WSPR und Co.

Für normale Telegrafie ist ein gutes Gehör Voraussetzung, da die Signale nie sonderlich stark sind. Computerunterstuetzte Sendeverfahren wie extrem langsame Telegrafie (QRSS), WSPR oder OPERA erlauben auch dann noch Empfang, wenn das Signal bereits weit im Rauschen verschwunden ist. Damit sind bei guten Bedingungen auch Transatlantik-Verbindungen oder QSOs um den halben Erdball herum möglich. Das bewiesen Steve McDonald, VE7SL, in British Columbia / Kanada und Roger Crofts, VK4YB, in Queensland / Australien – den beiden gelang eine Verbindung in JT9 über 7000 Meilen, das sind etwa 11250 Kilometer. Das QSO fand am 15. September 2016 zwischen 1225 und 1319 UTC statt, und zwar auf der Frequenz 475,300 kHz.

Wer sich für die digitalen Betriebsarten interessiert, findet ausführliche Informationen im Internet (z. B. [1] bis [4). Hier gibt es auch Interessengruppen, die sich speziell mit Lang- und Mittelwellenamateurfunk befassen (z. B. [5] und [6]).

Mittelwelle für Experimentierfreudige – und Nostalgiker

Genau wie die Langwelle ist auch der Mittelwellenbereich vor allem eine Domäne des Experimentierens und des Selbstbaus. Neuerdings gibt es einen kompletten Senderbausatz aus Finnland zu kaufen ([7]) aber ansonsten bleibt anzuwarten, ob die Nachfrage nach Mittelwellengeräten für die Amateurfunkindustrie attraktiv genug ist, um fertige Geräte auf dem Markt zu bringen. Einige KW-Amateurfunktransceiver liefern auch auf 500 kHz noch ein wenige Milliwatt starkes Signal, so daß lediglich der Bau einer Endstufe erforderlich ist, ansonsten gibt es auch einfache Bauanleitungen für Transverter. Besonders Funkamateure an unseren Küsten sollten auf Flohmärkten Ausschau halten nach ausgedienten Seefunksendern. Jedes Handels- und Passagierschiff war vor einigen Jahren noch mit mindestens zwei dieser robusten 500 kHz-CW-Sendern ausgerüstet, von denen heute vielleicht viele irgendwo darauf warten, wieder in Betrieb gesetzt zu werden. 

Das neue Mittelwellenband wird sicher kein Band für Funkamateure, die dem Selbstbau nichts abgewinnen können. Für diejenigen unter uns, die Spaß am Experimentieren haben oder mit nostalgischen Gefühlen ein altes Seefunkgerät wieder zum Leben erwecken wollen, ist das Band wunderbar geeignet. Ein Erfolgserlebnis ist hier eher wahrscheinlich als auf Langwelle, da auch mit relativ wenig Platzbedarf Antennen möglich sind, die normale CW-Verbindungen innerhalb Europas erlauben. 

Langwellenband für Funkamateure

Anfang der 90er Jahre erwachte in Europa das Interesse für Amateurfunk auf Langwelle. Treibende Kräfte waren F9LT und Peter Bobeck, DJ8WL (leider bereits verstorben), der den Bereich systematisch durchmusterte. Das damalige Bundesministerium für Post und Telekommunikation (BMPT) unterstützte dies. Die Konferenz der IARU-Region I empfahl 1996 ein schmales Band bei 136 kHz.

In DL wurden zwei Versuchsgenehmigungen für 135,7 – 137,8 kHz ausgegeben: DA0LF an Peter Bobeck DJ8WL und DA0VLF an Hartmut Büttig DL1VDL. Auf der HAMRADIO 1997 machten sie das erste QSO.

Nach und nach erlaubten die europäischen Länder Amateurfunkverkehr in diesem Bereich, durchweg mit 1 W ERP. Die beiden deutschen Versuchsgenehmigungen liefen 1998 aus.

Seit dem 20. Januar 1999 durften Inhaber der Gehmigungsklasse 1 ohne Sondergenehmigung dort funken, allerdings nur mit 20W HF. Es wurde befürchtet, die Signale könnten den auf 138,8 kHz arbeitenden Rundsteuerdienst stören. Diese Leistungsbeschränkung benachteiligte die deutschen Funkamateure im europäischen Vergleich erheblich. Trotzdem gab es viele interessante QSOs.

Eine kleine Gruppe von Funkamateuren zeigte in einer mit der RegTP (heute: Bundesnetzagentur BNetZA) vereinbarten Untersuchung die Benachteiligung auf, wies aber auch nach, dass bei 1 W ERP Störungen dieses Dienstes voraussichtlich nicht zu erwarten waren. Nachdem sich die RegTP bei drei Funkamateuren vor Ort durch Feldstärkemessungen sowie eigene Laboruntersuchungen von der Richtigkeit dieser Aussagen überzeugt hatte, wurden zunächst 5 Sondergenehmigungen für 1 W ERP ausgegeben. Tatsächlich sind Störungen nie bekannt geworden.

Mit ERP wird die von der Antenne wirklich abgegebene Strahlungsleistung bezeichnet. Leider haben Amateur-übliche Antennen auf LW nur einen Wirkungsgrad von bestenfalls 0,1%. Mit 1 W ERP senden zu dürfen bedeutet also, dass man 1000 W HF erzeugen kann. Mit den vorher erlaubten 2 0W HF konnte man nur 20 mW ERP erzeugen.

Heute dürfen alle Stationen der Klassen 1 und 2 auf Langwelle mit dieser Leistung arbeiten. Die Inhaber der neuen Einsteigerklasse mit beschränktem Zugang zur KW dürfen auf LW nicht arbeiten.

60m Band für Funkamateure


60-Meter Band

Das 60-Meter-Band ist ein Amateurband im Frequenzbereich von 5250 bis 5450 Kilohertz.

Es ist geeignet, sowohl tagsüber als auch nachts NVIS-Verbindungen herzustellen. Diese sind aufgrund der geringen Reichweite und der Ausbreitung per Raumwelle auch im hügeligen Gelände besonders für regionalen Notfunk geeignet. Üblicherweise werden Amateurbänder international durch die VO Funk zugewiesen. Beim 60-Meter-Band erfolgt die Freigabe versuchsweise und national noch sehr unterschiedlich, gestützt auf eine Empfehlung der Internationalen Fernmeldeunion. DieWorld Radio Conference 2015 hat entsprechend einer Empfehlung der WRC-12 einer globalen Zuweisung des 60-Meter-Bandes zugestimmt. Der für den Amateurfunkdienst zugewiesene Bereich soll zwischen 5351,5 und 5366,5 kHz liegen, bei einer effektiven Strahlungsleistung von bis zu 15 Watt.

70cm Band für Funkamateure

70-Zentimeter-Band

Als 70-Zentimeter-Band bezeichnet man den Frequenzbereich von 400 MHz bis 460 MHz. Dieser Frequenzbereich wird von Betriebsfunk, BOS-Funk sowie dem Amateurfunkdienst (primäre Nutzung 430–440 MHz) verwendet. In diesem Frequenzbereich werden oft Handfunkgeräte eingesetzt. Um eine große Reichweite mit geringer Leistung zu erreichen, werden Relaisstationen verwendet.

Funkwellen dieser (und höherer) Frequenzen breiten sich quasioptisch aus. Das bedeutet, dass schon wenige Hindernisse zwischen Sender und Empfänger die Verbindung stark beeinträchtigen können. Deswegen sind die maximalen Reichweiten im Alltag selten erreichbar.

Das europäische 70-cm-Amateurband nutzt den Frequenzbereich von 430 bis 440 MHz. In anderen Ländern ist der Frequenzbereich von 420 bis 450 MHz dem Amateurfunk zugewiesen. Es ist das niedrigste Frequenzband, in dem Amateurfunkfernsehen erlaubt ist. Ein großer Bereich des 70-cm-Bandes ist für den Betrieb über Amateurfunksatelliten zugelassen, dieser Bereich ist dem Bandplan für 70 cm freigehalten.

2m Band für Funkamateure

2-Meter Band

Das 2-Meter-Band ist ein Teil des Ultrakurzwellenbereiches (UKW) und entspricht rechnerisch einer Frequenz im Bereich um 150 MHz (gerundet ). Je nach Anwendersicht wird als Zweimeterband ein Funkband bezeichnet, das unterschiedlichen Funkdienste zugewiesen ist: 144 MHz bis 146 MHz Amateurfunkdienst, 148,01 MHz bis 164 MHz Betriebsfunk, 165 MHz bis 174 MHz BOS-Funk und weitere Dienste wie Flugfunk. Es werden oft Handfunkgeräte eingesetzt, ebenso sind aber auch ortsfeste und in Fahrzeuge (zu Land, zu Wasser und in der Luft) eingebaute Geräte gebräuchlich.

Das 2-Meter-Band ist Teil des VHF-Spektrums und wird in erster Linie für die lokale Kommunikation genutzt. Die Reichweite einer festen Funkstelle beträgt bei normalen Ausbreitungsbedingungen etwa 50 km, die eines Handfunkgerätes etwa 5 bis 10 km, abhängig u.a. vom Geländeprofil. Diese Entfernung kann man durch Relaisstationen vergrößern. Bei besonderen Ausbreitungsbedingungen (z. B. Inversionswetterlagen, Sporadic-E) kann man im 2-m-Band Reichweiten von mehreren 100 km erzielen.
 

6m Band für Funkamateure

6-Meter Band  

Das 6-Meter-Band ist der Frequenzbereich von 50 MHz bis 52 MHz (Europa) beziehungsweise von 50 MHz bis 54 MHz (USA), den verschiedene Funkdienste nutzen, neben dem (auslaufenden) Rundfunk meist militärische Funkdienste. Der Amateurfunkdienst hat in Europa einen sekundären Status bzw. wird geduldet. In den USA werden Funkfernsteuerungen ebenfalls auch im 6-Meter-Band betrieben; hierfür sind 10 Kanäle zugewiesen.

Das 6-Meter-Amateurband ist je nach International Amateur Radio Union (IARU)-Region 2 MHz oder 4 MHz breit und hat aufgrund seiner Wellenlänge sowohl Kurzwelleneigenschaften als auch typische UKW-Eigenschaften. Es sind Reflexionen über die Ionosphäre möglich, sowohl über die E-Schicht als auch über die F-Schicht, hier allerdings fast ausschließlich im Sonnenfleckenmaximum.