Warum verschiebt sich meine OP – Oder Kaos und Mißstände in der Uniklinik Düsseldorf

Ich bin ja mindestens schon 5 mal operiert worden in der Uni-Klinik Düsseldorf und es war nicht alles toll. Ich habe aber durch meine Art und mit der Hilfe meiner Frau und meiner Pfegerin da schon Wirbel gemacht.

Beim letzten Besuch war aber ein Oberartzt völlig aus dem Häuschen. Er hatte einem Mundschutz an und hat völlig überreagiert da  er Angst hatte ich hätte diese Bakterien die in den Kliniken wegen mangelder Hygene träniert  wurden mit aber auch jedem Antibiotka klar zu kommen. 

Ich habe dieses nicht verstanden weil eine Schwester die ich auch gut kenne fragte mich ob ich SAS habe weil sie sollte alle Stuhle abwischen wo ich gesessen hab. Ich habe das auch nicht verstanden weil alle anderen Oberärzte und und der Professor ganz ungeschütz  zu mir kamen.

14 Tage später war dann eine Aktion ein Stand der die Besucher aufklärte die Desinfizierspänder zu benutzen. Ich denke da ist doch was im Busch.

Auf im Rundfunk WDR 5 gab es diese Sendung

 

Eigene Erfahrungen

Ich selber habe es erlebt wie jemanden in meinem Zimmer wegen zu wenigen Betreuung so erstickt ist das es so große Schäden gab das sein Gehirn nur Matsche war und er daran gestorben ist. Ich selber konnte nicht sprechen und wurde mitten in der Nacht versucht aus dem Zimmer zu gehen.  Ich habe micht geweigert und habe nur die Decke über den Kopf gezogen.

Einige Tage Später hat mich eine Angehörige angesprochen und mir Mitgeteilt das ihr Bruder stirbt da es fast keine Hinaktivitäten gäbe. Es war an komisches Gefühl für mich und es wurde alles vertuscht. Ich machte mir Vorwürfe. Wir beide konnten nicht sprechen weil wir einen Lüftröhren zugang am Brustbein hatten.

Und dann kamder Bericht im dritten Programm in NRW im WDR Fernsehen in auf deren Webseite

Ich habe einige Berichte zusammengefasst

Multiresistente Keime in Uniklinik Düsseldorf: Pfleger packt über Hygiene-Situation aus
06.06.2018 | 11:39
Elf Menschen sollen an multiresistenten Keimen gestorben sein

Hygiene-Skandal an der Düsseldorfer Uniklinik: Elf Menschen sollen dort in den vergangenen Monaten gestorben sein, weil sich ein gefährlicher Keim ausgebreitet hat. Ein Pfleger berichtet nun, wie es dazu kommen konnte: Es gibt zu wenig Personal für zu viele Patienten und keine Zeit für regelmäßige Händedesinfektion. Kein Wunder also, dass so etwas passiert.
22 Patienten in der Düsseldorfer Uniklinik angesteckt

Nach WDR-Informationen, die sich auf eine schriftliche Stellungnahme der Klinikleitung beziehen, haben sich 22 Patienten in der Düsseldorfer Uniklinik mit multiresistenten Keimen angesteckt, davon seien elf Patienten gestorben. Daraufhin schaltete sich auch NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann von der CDU ein. Er wies das Gesundheitsamt der Stadt Düsseldorf an, die Hygienemaßnahmen zu überprüfen.

Ein Grund liegt wie so oft beim Personalmangel, gibt Martin Körbel-Landwehr, Personalratschef der Uniklinik, zu: „Es ist so, dass Pflegekräfte zu zweit für 30 bis 38 Patienten zuständig sind und dann natürlich nicht alle Aufgaben zeit- und regelgerecht ausführen könnten – selbst wenn sie es wollten.“ Zudem seien die Eingangstests für Patienten zu lückenhaft, sodass die multiresistenten Keime so in die Klinik einschleppt werden.
„Richtlinien werden nicht konsequent eingehalten“

Ein Pfleger teilte uns anonym mit, wie es im Alltag zu den Zuständen in Krankenhäusern und Kliniken überhaupt kommen kann. Auch er beichtet: „So wie es gefordert ist nach den Richtlinien, werden sie (die Hygienestandards, Anm. d. Red.) nicht konsequent eingehalten.“

(Quelle: rtl.de)

Missstände an der Uniklinik Düsseldorf

Von Miltiadis Oulios

Gehetzte Krankenpfleger, allein gelassene Patienten: Eine Krankenpflegerin, die nicht erkannt werden möchte, berichtet dem WDR, wie massiv sich der „Pflegenotstand“ an der Uniklinik Düsseldorf auswirkt – und wie massiv die Missstände sind.
Intensivstation, Bett medizinische Geräte

Intensivstation der Uniklinik Düsseldorf

„Wenn wir voll sind und dann noch eine Aufnahme kommen soll, muss ein Patient verlegt werden. Egal in welchem Zustand. Dann wird geschaut, wer ist der fitteste Patient von allen. Und dann wird der Patient, obwohl er eigentlich noch überwachungspflichtig ist, teilweise auf die Normalstation verlegt. Das hat schon oft dazu geführt, dass Patienten dann in Folge der wesentlich schlechteren Betreuung auf der Normalstation gestorben sind.“

 

Die Krankenpflegerin berichtet, dass Patienten auf der Normalstation nicht adäquat überwacht werden könnten. Eine Pflegekraft sei schließlich für 30 bis 40 Patienten pro Station gleichzeitig zuständig. Auch die Hygiene könne nicht immer eingehalten werden. „Wir hatten letztens einen Ausbruch von einem multiresistenten Keim, wo dann eine ganze Intensivstation gesperrt war, wo dann alle Patienten diesen Keim hatten. Das war kein Zufall, das ist aufgrund von Hygienefehlern passiert.“
Elf Todesfälle eingeräumt
Petrischale mit multiresistenten Keimen

Patienten haben sich mit Keimen angesteckt

Nach WDR-Informationen sind im vergangenen Herbst zwei Patienten in die Klinik geliefert worden, die einen gefährlichen Erreger in sich trugen. Ein Erreger, der gegen vier Antibiotika-Gruppen resistent ist. In den folgenden Monaten steckten sich weitere Patienten mit diesem multiresistenten Keim an.

Die Klinikleitung räumte gegenüber dem WDR in einer schriftlichen Stellungnahme ein, dass 22 schwerstkranke Patienten angesteckt hätten. „Elf Patienten, bei denen der Keim festgestellt wurde, sind verstorben, davon acht mit einer nachgewiesenen Infektion. Welchen Einfluss die Infektion auf den einzelnen Krankheitsverlauf bei den extrem schweren Grunderkrankungen hatte, ist nicht eindeutig feststellbar.“
Patienten werden zu früh verlegt
Ein Mann desinfiziert seine Hände an einem Spender im Krankenhaus

Klinikleitung weist Mängel bei Hygiene zurück

Die Vorwürfe, Patienten würden aus Kostengründen zu früh aus der Intensivstation entlassen, weist der Vorstand der Klinik zurück. Ebenso, dass Hygienevorschriften nicht eingehalten werden, weil Pflegekräfte überlastet seien. Die Klinik überprüfe die Einhaltung der Vorschriften.

Doch Patienten erleben das häufig anders – wie die 76-jährige Monika. Sie litt an Bauchspeicheldrüsenkrebs und wurde operiert. Danach lag sie zwei Monate lang in der Uniklinik. Ihre Wunde hatte sich entzündet. Die Düsseldorferin glaubt: Ihre Operationswunde hätte sich nicht entzündet, wenn im Krankenhaus besser auf Desinfektion geachtet würde.

Unbefristeter Streik an der Uniklinik Düsseldorf

An der Uniklinik beginnt in der kommenden Woche ein unbefristeter Streik. Die Verdi-Mitglieder stimmten bei einer einwöchigen Urabstimmung zu 96 Prozent für den Ausstand, wie die Gewerkschaft am Freitag mitteilte. Damit soll ein Entlastungs-Tarifvertrag durchgesetzt werden.

„Wir informieren gerade den Arbeitgeber und bieten Verhandlungen über eine Notdienstvereinbarung an“, sagte Gewerkschaftssekretär Niko Köbe. Voraussichtlich am Dienstag könne dann der Warnstreik beginnen. Man rechne mit einer ähnlich hohen Beteiligung wie in den vergangenen Wochen.

Der Leiter des Bereichs Gesundheitswesen bei Verdi NRW, Wolfgang Cremer, sprach von einem deutlichen Signal an die Arbeitgeber. Es sei nun am Krankenhaus-Vorstand, eine weitere Eskalation zu verhindern. „Wenn wir überzeugende und glaubhafte Verhandlungsangebote bekommen, werden wir angemessen und verantwortlich darauf reagieren.“

Der Kaufmännische Direktor des Universitätsklinikums, Ekkehard Zimmer, nannte die Streikankündigung „absolut unangemessen und vollkommen sinnlos“. Bei Verdi seien nur etwa 300 der rund 8000 Beschäftigten organisiert. Daher habe nur eine kleine Minderheit über den Streik entschieden.

Jede dritte OP an der Uniklinik wegen Streik verschoben

Stand 29. Juni 2018

An der Uniklinik beginnt in der kommenden Woche ein unbefristeter Streik. Die Verdi-Mitglieder stimmten bei einer einwöchigen Urabstimmung zu 96 Prozent für den Ausstand, wie die Gewerkschaft am Freitag mitteilte. Damit soll ein Entlastungs-Tarifvertrag durchgesetzt werden.

„Wir informieren gerade den Arbeitgeber und bieten Verhandlungen über eine Notdienstvereinbarung an“, sagte Gewerkschaftssekretär Niko Köbe. Voraussichtlich am Dienstag könne dann der Warnstreik beginnen. Man rechne mit einer ähnlich hohen Beteiligung wie in den vergangenen Wochen.

Der Leiter des Bereichs Gesundheitswesen bei Verdi NRW, Wolfgang Cremer, sprach von einem deutlichen Signal an die Arbeitgeber. Es sei nun am Krankenhaus-Vorstand, eine weitere Eskalation zu verhindern. „Wenn wir überzeugende und glaubhafte Verhandlungsangebote bekommen, werden wir angemessen und verantwortlich darauf reagieren.“

Der Kaufmännische Direktor des Universitätsklinikums, Ekkehard Zimmer, nannte die Streikankündigung „absolut unangemessen und vollkommen sinnlos“. Bei Verdi seien nur etwa 300 der rund 8000 Beschäftigten organisiert. Daher habe nur eine kleine Minderheit über den Streik entschieden.

Meine Meinung

Ich finde es gut wenn nun richtig gestreikt wird. Auch wenn meine Op dadurch schon zweimal verschoben wurde. Meine OP ist ein Aufbau des Kiefers und der Mundgesichtshälfte von Innen und Außen. Das kann warten.