Das 2m Band 145Mhz

Frequenzbereich Nutzung
144,000–144,150 MHz CW
144,150–144,400 MHz CW und SSB (internationale Anruffrequenz SSB: 144,300 MHz)
144,400–144,490 MHz CW-Baken (kein Sendebetrieb)
144,500–144,794 MHz alle Betriebsarten
144,800–144,9875 MHz Digitale Betriebsarten

  • 144,800 MHz für APRS
  • Packet-Radio-Kanäle haben ein Kanalraster von 12,5 kHz
145,000–145,1875 MHz FM-Relais-Eingabe (+600 kHz Shift)

  • FM-Relaiskanäle haben einen Kanalabstand von 12,5 kHz
  • FM-Relais-Ausgaben sind mit ihren entsprechenden -Eingaben gekoppelt
145,2125–145,5625 MHz FM simplex

  • Kanalabstand: 12,5 kHz
145,575–145,7875 MHz FM-Relais-Ausgabe (-600 kHz Shift)

  • FM-Relaiskanäle haben einen Kanalabstand von 12,5 kHz
  • FM-Relais-Eingaben sind mit ihren entsprechenden -Ausgaben gekoppelt
145,800–146,000 MHz Amateurfunksatelliten

Das 2-Meter-Band ist Teil des UKW-Spektrums und wird vielfach für die lokale Kommunikation genutzt. Die Reichweite fester Funkstellen ist stark von der individuellen Ausstattung und verwendeten Betriebsarten abhängig. Sie beträgt für einfache Stationen mit Rundstrahlantennen bis etwa 50 km, die eines Handfunkgerätes etwa 5 bis 10 km. Diese Entfernung kann man durch Nutzung von Relaisstationen vergrößern. Gut ausgerüstete Stationen verfügen über Richtantennen und Sendeleistungen bis zu mehreren hundert Watt (Deutschland: bis zu 750 W). Damit können regelmäßig über die Bodenwelle bis zu 300 km, mit Hilfe von Reflexionen an Flugzeugen bis zu 800 km, über Meteorscatter bis über 2.000 km und über Moon Bounce bis zu 18.000 km überbrückt werden. Verwendung finden dabei vorzugsweise schmalbandige Betriebsarten wie Telegrafie oder FSK441 bzw. JT65 (beide digital), aber unter günstigen Umständen auch Einseitenband-Modulation (SSB). Bei besonderen Ausbreitungsbedingungen (z. B. Inversionswetterlagen, Sporadic-E) treten im 2-m-Band kurzzeitig Überreichweiten von mehreren hundert bis teilweise mehreren tausend Kilometern auf.

Das 2-Meter-Band erlaubt, kurze und kompakte Antennen zu benutzen; auch Richtantennen (insbesondere Yagi- und Quadantennen) lassen sich mit wenig Aufwand bauen. Für Handfunksprechgeräte werden vielfach Gummiwendelantennen („Gummiwurst“, elektrisch verkürzte Viertelwellenstrahler) eingesetzt, wobei man zugunsten der Handlichkeit Verluste bei der Abstrahlung in Kauf nimmt