Radio Group setzt auf Sendebetrieb in Eigenregie

Nach dem Verkauf der UKW-Infrastruktur durch den bisherigen Antennen- und Senderbetreibermonopolisten Media Broadcast an Investoren setzt der Betreiber der Lokalfunkketten in Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Hessen und Brandenburg, The Radio Group GmbH, auf Sendebetrieb in Eigenregie. Am heutigen Mittwoch, 1. August 2018 ist die erste Anlage für den Sender Cityradio Trier in Bitburg auf Sendung gegangen. Damit beginnt ein Migrationsprozess, bei dem nach und nach weitere Senderstandorte mit eigener Technik ausgestattet werden sollen.

“Dieser Prozess bietet uns neben der Vereinheitlichung der Infrastruktur auch die Möglichkeit, über alternative Senderstandorte nachzudenken”, so Radio Group Geschäftsführer Stephan Schwenk. “Gerade vor dem Hintergrund, dass die Deutsche Funkturm GmbH, also die Firma, der die Sendetürme und Masten zum größten Teil gehören, auch an einen Verkauf Ihrer Infrastruktur denkt, wollen wir unabhängiger sein. Der Verkauf der Radioantennen an Investoren hat bereits vielerorts zu deutlichen Preissteigerungen geführt; bei einem Verkauf der Türme ist gleiches zu befürchten. Daher wollen wir auf alternative Standorte, wie Hochhäuser oder Werbemasten setzen”.

In Bitburg wurde dieses Vorhaben bereits umgesetzt. Der bisherige Sendemast in der Innenstadt wurde aufgegeben und die Frequenz zum Flughafen der ehemaligen US-Militärbasis verlagert. Dieser Standort ist deutlich höher gelegen. “Neben der größeren Fläche die so abgedeckt wird, konnte auch der Empfang im bestehenden Sendegebiet verbessert werden”, erklärt Christian Milling von Milling Broadcast Services, der die Anlage konzipiert und aufgebaut hat: “Bisher klaffte eine Lücke zwischen der Trierer Frequenz 88,4 und der Bitburger 87,8. Jetzt können Pendler, die auf der B51 unterwegs sind das Programm von Cityradio Trier ununterbrochen hören”.

Ingesamt vier Monate hat die Umsetzung des Projektes in Bitburg gedauert. “Die längste Zeit hat dabei die Umkoordinierung der Frequenz in Anspruch genommen, da inländische und ausländische Radiosender, die von so einem Umzug frequenztechnisch betroffen sein könnten, ihr Okay geben müssen. Aber dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit der Bundesnetzagentur konnte der Sender heute planmäßig in Betrieb gehen”, so Milling weiter.

In diesem Jahr sollen noch weitere Sender umgestellt und neue aufgebaut werden. “Der Schwerpunkt liegt dabei auf unseren neuen Stationen im Saarland, wo wir unter anderem die Stadtradios für Saarlouis und Sankt Wendel im Herbst an den Start bringen”, erklärt Radio Group Chef Stephan Schwenk.

(Pressemitteilung The Radio Group und Milling Broadcast Services)

Österreich: KommAustria gibt Startschuss für bundesweites DAB+ Digitalradio

In Österreich werden bald 11 private Radioprogramme bundesweit zu empfangen sein. Einige davon sind neu, andere bisher nur regional verfügbar. Ermöglicht wird das durch den digitalen Übertragungsstandard DAB+, der künftig neben dem herkömmlichen, analogen UKW-Radio bundesweit zum Einsatz kommt. Die Medienbehörde KommAustria hat jetzt erstmals eine Lizenz für eine bundesweite, so genannte Multiplex-Plattform für digitalen terrestrischen Hörfunk im Standard DAB+ erteilt. Die Zulassung geht für die Dauer von 10 Jahren an die Antragstellerin ORS comm GmbH & Co KG (ORS comm) mit Sitz in Wien und gilt, wie beantragt, ab dem 4. April 2019.

Genau wie UKW-Radio, wird auch DAB+ über Antenne empfangen und setzt lediglich Radiogeräte voraus, die den digitalen Übertragungsstandard beherrschen. Entsprechende Empfänger sind vom „Küchenradio“ bis zum High End-Gerät längst erhältlich und unterstützen üblicherweise neben DAB+ auch UKW.

Mag. Michael Ogris, Vorsitzender der KommAustria: „Wir und auch die Radioveranstalter selbst wissen, dass DAB+ bei den Konsumentinnen und Konsumenten noch in keinem europäischen Land explosionsartig gezündet hat, sondern zumeist eine eher schleichende Erfolgsgeschichte hat. DAB+ ist aber der Ausweg aus der UKW-Frequenzknappheit in Österreich und ermöglicht deutlich mehr Programm- und Meinungsvielfalt im Radio. Wir haben daher den Wunsch aus dem Markt nach einer Einführung von DAB+ positiv gesehen und im Frühjahr 2017 eine entsprechende Ausschreibung gestartet.“

Deutlich zeitaufwändiger als vorgesehen verlief die notwendige Frequenzkoordination mit den Nachbarstaaten, da dort in einigen Fällen die nationalen Planungen noch nicht abgeschlossen waren. Im Ergebnis musste die KommAustria gemeinsam mit der ORS comm zum Teil neue Frequenzpläne berechnen.

Gemäß ihrem Antrag, will die ORS comm als technischer Dienstleister die 11 Radioprogramme ARABELLA PLUS, ARBÖ Verkehrsradio, ERF Plus Österreich, Klassik Radio, LoungeFM, Radio 88.6, Radio ENERGY, Radio Maria, Radio MAXIMA, Radio Technikum und ROCK ANTENNE übertragen. In der gegenwärtig mit den Programmveranstaltern vereinbarten, letzten Ausbaustufe sollen 83 % der österreichischen Bevölkerung die Programme empfangen können. Der Aufbau des technischen Sendernetzes soll im Frühjahr 2019 im Ballungsraum Wien starten, ab Herbst 2019 folgen die Großräume Graz, Linz und Eisenstadt. Ab Frühjahr 2020 werden Bregenz, Innsbruck, Salzburg und St. Pölten versorgt, den Abschluss bildet ab Herbst 2020 Phase 4 mit Klagenfurt, Wolfsberg, der Mur-/Mürz-Furche und dem Südburgenland.

 

von · Freitag, 3. August 2018
Pressemitteilung der KommAustria

 

Wenn man beliebt ist hat man auch Neider und Freinde

Naje beliebt meine ich meine vielen Damains oder Webseitenadressen. Auf einigen wurde Erfolgreich ein Anschlag im Netz vorbereitet. Auch als Rentner hat man nicht endlos Zeit. Ich habe 3 Seiten vom Netz genommen. Die wichtigsten Seiten sind aber gut abgewehrt worden. Alle Radiodender im Web ausser Power99fm sind noch da. Ich denke in der nächten Woche sind alle wieder neu und Anschlagsfrei ! ?

Ich fühle mich nun richtig gut. Ich bin WICHTIG.Leber Hacker danke für diese Aufmerkamkeit

Ich nehme nun einer Zeitung und lege sie auf meinem Stuhl. Nun sitze ich etwas höher. Wie sage ich immer GGG Gesehen Gelacht Gelöscht

Piraten Sender

Damit meine ich nicht die Sender die auf Schiffen in den 60-70er Jahren, ausserhalb des Hoheitsgebiet der Länder die sich auf den Kontinenten befinden ,betrieben würden.

Ich meine damit Sender die auf KW oder MW betriieben werden und ilegal sind. Trotzden gibt es sie. Man kann sie auch ohne eine gute Antenne zu haben über Uni Twente im Internet hören auf www.sdr.org 

 

Hier habe hier mal eine Liste von Aktivitäten

 

Liste der Piraten Radio Frequenzen
Piraten-Kurzwellen-Sendungen befinden sich in der Regel auf bekannten Frequenzen. Dies ermöglicht es den Zuhörern, schnell eine Piratenstation zu finden, wenn sie auf Sendung geht, da sie nur eine relativ kleine Anzahl von festen Orten zum Ansehen haben. Zu den Standorten auf dem HF-Band, die ab September 2007 häufig genutzt werden, gehören: (Stand August 2017)

15070 aktiv in den frühen 1990er Jahren von Europaraten und Piraten in Nordamerika, aber seit kurzem aufgrund des Sonnenzyklus niedrig
7415 historisch, eine extrem aktive Frequenz, in jüngerer Zeit von WBCQ besetzt
1710 AM – Mittelwelle Piraten
1720 AM – Mediumwave Piraten – bekannt als der „AM Pirate Clear Channel“
3375 AM / USB – wird von Amphetamine Radio verwendet
3425 AM – benutzt von The Crystal Ship (berichtete auch über 3430)
3465 AM – gemeldet im Jahr 2017 verwendet
4020 AM / USB
4025 AM / USB
4060 AM / USB
4065 AM / USB
4080 AM / USB
4085 AM / USB
5010 AM – wird von der Relaisstation verwendet
5015 AM – wird von der Relaisstation verwendet
5150 AM – wird von der Relaisstation verwendet
5200 AM – wird von der Relaisstation verwendet
6150 AM – verwendet von europäischen Piraten
6220 Verwendet von Mystery Radio in Europa
6750 AM / SSB – berichtet im August 2017
6770 AM – verwendet von Old Time Radio und UNID-Stationen
6780 AM – sporadisch von Old Time Radio verwendet
6850 normalerweise morgens
6855 normalerweise AM
6875 normalerweise AM – notierte Verwendung durch das Kristallschiff (häufig 6876 kHz oder ähnliche nahe Frequenzen)
6880 normalerweise AM – notierte Verwendung durch Unknown Name Radio Network
6888 normalerweise AM – zur Kenntnis genommen von Unknown Name Radio Network
6900 normalerweise AM, obwohl 6900 LSB und 6900 USB beide stark von Spanisch sprechenden „peskies“ benutzt werden
6905 AM – notierte Verwendung von Unknown Name Radio Network, ein anderer häufig Pescadore-Frequenz im LSB-Modus
6915 AM / USB
6920 AM / USB
6923 USB – bekannte Verwendung von Amphetamine Radio
6925 häufigsten Frequenz – praktisch alle Modi wurden gehört
6930 AM / USB
6935 AM / USB
6940 AM / USB – wird von Clever Name Radio verwendet
6945 AM / USB
6950 AM / USB
6955 AM / USB
6960 AM / USB
6969 LSB – Verwendet von Cold Country Canada
6970 AM – oft von XFM verwendet (auch auf 6975 gehört)
6975 AM – oft von XFM verwendet (auch auf 6970 gehört)
6995 AM / SSB – vor kurzem (Juli 2017) von KUNT verwendet

6925 kHz ist zu dieser Zeit die am häufigsten verwendete Frequenz; Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass sich die Liste ändert. Die Sendeanstalten werden je nach Jahreszeit mit neuen Frequenzen experimentieren, und das Erscheinen von Versorgungs-, Militär- und Rundfunkstationen an einem bevorzugten Ort kann auch dazu führen, dass Sender an neue Orte ziehen. In Zeiten mit minimaler Sonnenaktivität hat es einige Bewegungen bis in die 3-5-MHz-Region gegeben.

Im 43-Meter-Band (6765-7000 kHz) finden sich die meisten in den USA ansässigen Piraten, die im Allgemeinen um 6925 kHz gruppiert sind. Da viele Piraten Sender der älteren Generation verwenden, ist es nicht ungewöhnlich, dass Sender auf „6925“ tatsächlich 6924 kHz bis 6926 kHz verwenden. AM-Übertragungen, die im Bereich von 6925,5 kHz bis 6925,9 kHz arbeiten, werden oft protokolliert. Piraten neigen dazu, 5-kHz-Schritte bis zu 6975 kHz zu verwenden. Es sind jedoch auch „Split“ – oder „Offset“ -Frequenzen üblich, Beispiele sind 6912,5 kHz, 6969 kHz, 6929,5 kHz usw. Offset-Frequenzen (zum Beispiel 6876 kHz anstelle von 6875 kHz können manchmal auf Eigenarten von Sendeanlagen zurückzuführen sein) .

Das 43-Meter-Band wird auch stark von sogenannten „peskies“ (ein Stück über den spanischen Begriff „pescadores“, was „Fischer“ bedeutet) verwendet, Stationen, die sich gegenseitig auf Portugiesisch, Spanisch und anderen Sprachen (einschließlich Englisch) unterhalten. Peskies verwenden im Allgemeinen den LSB – Modus.6925 kHz LSB ist eine der aktivsten Peskie – Frequenzen, die für Piraten, die im AM – Modus auf 6925 kHz oder benachbarten Frequenzen arbeiten, schwerwiegende Interferenzen verursachen können ) werden auch von spanisch sprechenden Sendern sowohl im USB- als auch im LSB-Modus stark genutzt.Unknown Name Radio Network hat seit kurzem begonnen, 6900 trotz starkem QRM von SSB-Verkehr auf oder nahe 6900 kHz zu verwenden.Andere Piraten stören absichtlich die Kommunikation mit pescadore / freebanner.

Später am Abend, wenn die Ausbreitung auf 43 Metern ungünstig ist, werden Piraten manchmal die niedrigeren Frequenzen bewegen, einschließlich des 90-Meter-Bands (am häufigsten 3375 kHz, 3425 kHz, 3465 kHz) oder des 70-Meter-Bands (etwa 4000-4100 kHz).

Ein guter Ort, um eine Vorstellung davon zu bekommen, welche Frequenzen aktuell genutzt werden, ist der HF Underground Kurzwellenpiraten-Bereich. Einige Sender kündigen im HFU Broadcast-Ankündigungen auch eine Sendung an.

Euro-Pirat Radio Frequenzen
3920-3950
6200-6300

Zuvor aktive Pirat Radio Frequenzen
1616 – Verwendet von AM Piraten in den 1970er und 1980er Jahren
1620 – Von AM Piraten in den 1970er und 1980er Jahren verwendet
1625 – Verwendet von AM Piraten in den 1970er und 1980er Jahren
1630 – Verwendet von AM Piraten in den 1970er und 1980er Jahren
6250 – Gebraucht in den 1980er Jahren
6840 – Gebrauchte Voyager und andere in den 1980er Jahren
7425 – Die beliebteste Piratenfrequenz in den frühen 1980er Jahren.

 

Die Mittelwelle lebt noch

In Deutschland sind alle Mittrelwellensender schon lange ausgeschaltet. Auch die vielen kleinen Truppensender AFN der amerikanischen Truppen sin aus. Es herscht rauschen auf der Mittelwelle. Aber das ist nicht in ganz Europa so. Nachts höert man mit guter Antenne jede Menge Stationen aus England. Auch Spanien hat noch viele Mittelwellensender aktiv. Auch der letzte Mittelwellensender in den Niederlanden wird ende des Jahres ausgeschalten. In Belgien gibt es auch noch was zu hören. Auch in Frankreich sin einige Stationen weg aber auch kleine Sender dazugekommen. Im Südosteuropa gibt es sogar sehr starke Stationen. Die Niederländer sind wie die Engländer durch die Seesender in den 60er Jahren und 70er Jahren stark beeinflust worden Mittelwelle zu hören. In Neuseeland und den USA sieht es eher ganz anders aus. Hier gibt es  so viel Radiostationen das tagsüber die ganze Mittelwellenscala voll ist mit Sendern

Starke Mittelwellensender zu betreiben ist sehr teuer. Es wäre ein Versuch Wert wie in den Niederlanden auch in Deutschland  kleine Sender von 100 bis 1000 Watt zuzulassen. Das würde nicht nur unsere alten Röhrenradios beleben  sondern das Mittelwellenrundfunkband erhalten.

In den Niederlanen ist man diesen Weg schon gegangen

Bei der nächten Reise nach den Niederlanmden ruhig mal über die Mittelwelle drehen. Hier gibt es jede Menge Radiosender auf Mittelwelle.

Diese Sender haben nur wenig Leistung aber beleben in ihrer Stadt die Radiolandschaft. Meist betreiben sie im Internet das gleiche Programm. Dur eine neue Regelung in den Niederlanden kann man hier Liezensen bekommen

Ich habe hier eine Liste von Radiostationen

 

 

Middengolf (MG/AM)

Hoogvermogen vergunningen:

Freq. (kHz)

kW (EiRP)º

Omroep¹

Prov.

Zenderlocatie²

Coördinaten

Foto’s³
1008

100

Groot Nieuws Radio (vergunning tot 1-9-2022)

Fl

Zeewolde

05e25/52n22

1 2 3 4 5
1116

0.501

Radio Bloemendaal (vergunning tot 1-9-2021)

NH

Bloemendaal

04e36/52n24

1 2

1566

1

Vahon Hindustani Radio (vergunning tot 1-9-2022)

ZH

Den Haag

04e248/52n03

1 2
1602

0.501

Cyber Gold Radio (07-19u), Radio Seagull (19-07u) (vergunning tot 1-9-2022)

Fr

Harlingen (zendschip) /
Pietersbierum

05e24/53n10 /
05e28/53n12

1 2 3 4 5 /
1 2 3

Laagvermogen vergunningen:

Freq. (kHz)

kW (PEP)º

Omroep¹

Prov.

Zenderlocatie²

Coördinaten

Foto’s³
675

0.1

HOTRADIO Hits

Ov

Bornerbroek

06e39/52n18

675

0.1

HOTRADIO Classics

Fl

Emmeloord 

05e44/52n41

675

0.1

Radio Nostalgie

Fr

Kollumerzwaag

06e04/53n15

1
675

0.1

Radio Babylona

Gr

Musselkanaal

07e01/52n55

1 2 3 4 5
675

0.1

Unique

Gld

Wijchen 

05e44/51n48

747

0.1

Salland 747 AM

Ov

Deventer    

06e14/52n15

747

0.1

Cupra Radio

Dr

Emmer-Compascuum

07e02/52n48

1
747

0.1

Radio0511 (07-19u),
Radio Seagull (19-07u)

Fr

Harlingen (zendschip)

05e24/53n10

1 2 3 4 5  

747

0.1

Radio Overland

Lb

Maastricht  

05e43/50n50

747

0.05

Different Radio 747 AM

Gld

Nijkerk

05e29/52n11

1 2
747

0.1

Radio 4 Brainport

NB

Waalre

05e28/51n24

1 2 3
747

0.1

Groeistad Radio

ZH

Wassenaar

04e23/52n07

1
828

0.1

Radio Bontekoe

NH

Hoorn

05e02/52n38

1 2 3
828

0.1

HOTRADIO Hits

Gld

Huissen

05e55/51n56

1
828

0.1

Wereldstad Radio Rotterdam AM828

ZH

Rotterdam (Hoogvliet)

04e21/51n51

1 2 3 4
828

0.05

Quality RTV B.V.*

Ut

Utrecht   

05e08/52n04

1
891

0.1

Euregio Radio

Lb

Baexem 

05e52/51n13

1 2 3
891

0.1

Fidelio Radio

Ut

Driebergen-Rijsenburg

05e16/52n03

1 2 3
891

0.05

Radio City International

NB

Zeeland

05e40/51n41

1 2 3 4
1035

0.1

Neverland AM

Lb

Venlo

06e11/51n23

1 2
1224

0.1

Extra AM

NH

Amsterdam

04e49/52n21

1224

0.05

Radio Eldorado

Fr

Damwâld

05e59/53n17

1 2
1224

0.1

Radio Emmeloord

Fl

Emmeloord

05e44/52n43

1
1224

0.1

Radio T-POT

Dr

Gasselternijveen

06e50/52n59

1 2 3 4
1224

0.1

Radio Overland
(deelt de 1224 met De Radio 1224)

Gld

Lunteren

05e37/52n05

1
1224

0.1

Radio 1224
(deelt de 1224 met Radio Overland)

Gld

Lunteren

05e37/52n05

1
1224

0.1

United AM

Gld

Neede

06e36/52n08

1
1224

0.1

Kilrock 1224 AM

ZH

’s-Gravendeel

04e37/51n46

1224

0.1

Nostalgie AM

Gr

Siddeburen

06e51/53n14

1251

0.1

Memories 1251 AM

NB

Geffen

05e27/51n44

1
1332

0.1

Radio Transparant
(deelt de 1332 met
Radio Flandria  uit Hemelum)

Fl

Creil

05e39/52n45

1
1332

0.1

Sterrekijker AM

Dr

Elim

06e34/52n40

1
1332

0.1

Citrus AM
(deelt de 1332 met Witte Bizon)

Gld

Emst

05e58/52n19

1
1332

0.1

Witte Bizon
(deelt de 1332 met Citrus AM)

Gld

Emst

05e58/52n19

1332

0.05

Alfa Radio

Ov

Haaksbergen

06e44/52n09

1332

0.1

Radio Flandria
(deelt de 1332 met
Radio Transparant uit Creil)

Fr

Hemelum

05e27/52n52

1
1332

0.1

Impact AM

ZH

Wassenaar

04e23/52n07

1
1332

0.1

Radio0511 (07-19u),
Radio Seagull (19-07u)

Fr

Ternaard

05e58/53n23

1
1395

0.05

Barkey *

Fl

Almere Buiten

05e16/52n24

1395

0.1

Loostad Radio

Gld

Apeldoorn

05e57/52n13

1 2 3

1395

0.1

Cupra Radio

Dr

Emmer-Compascuum

07e02/52n48

1
1395

0.1

Radio Seabreeze AM

Fr

Grou

05e49/53n05

1 2 3
1395

0.1

Westcoast AM

ZH

Katwijk aan Zee

04e24/52n12

1
1395

0.1

Studio Denakker

Dr

Klazienaveen

06e59/52n43

1 2
1395

0.1

Happy AM

Zld

Middelburg

03e36/51n30

1
1395

0.1

Q-AM 1395

Gld

Waardenburg

05e15/51n50

1
1485

0.001

Columbia AM

Gld

Aalst

05e07/51n46

1
1485

0.001

Radio Jong Europa (vr.-zo.)

ZH

Alphen aan den Rijn  

04e40/52n08

1 2
1485

0.001

Radio Impuls

Ut

Amersfoort 

05e24/52n09

1 2
1485

0.001

AMsterdam 1485

NH

Amsterdam

04e51/52n22

1
1485

0.001

Veluwe Centraal

Gld

Apeldoorn

05e57/52n12

1 2 3
1485

0.001

Flashback 1485 AM

Ut

Baarn

05e16/52n12

1
1485

0.001

Dreamradio AM

Lb

Baexem (gestopt op 22-4-18)

05e52/51n13

1 2
1485

0.001

Radio Beilen

Dr

Beilen

06e31/52n53

1 2
1485

0.001

Radio 220

Fr

Buitenpost

06e09/53n15

1

1485

0.001

Amplivier Radio

Fr

Damwâld

05e59/53n17

1
1485

0.001

Veluwe AM

Gld

Ermelo

05e40/52n16

1485

0.001

Engelen *

Ov

Goor      

1485

0.001

Radio Hoogeveen AM

Dr

Hoogeveen

06e29/52n43

1
1485

0.001

Veluws Genot

Gld

Oldebroek

05e54/52n26

1485

0.001

Radio0511

Gr

Rhederbrug

07e10/53n05

1485

0.001

Wereldstad Radio Rotterdam AM828

ZH

Rotterdam

04e29/51n55

1
1485

0.001

Radio Koekoek

NB

Rijswijk

05e01/51n47

1 2
1485

0.001

Monti Radio

Gld

’s-Heerenberg

06e15/51n52

1

1485

0.001

More Radio

Fr

Sneek

05e40/53n01

1
1485

0.001

EyeRadio

Gld

Tiel

06e09/53n15

1 2 3
1485

0.001

Quality RTV B.V.*

Ut

Utrecht   

05e04/52n07

1 2
1485

0.001

Vintage Music Radio

Zld

Vlissingen

03e33/51n28

1

1485

0.001

Voorburgse Radio Centrale West

ZH

Voorburg

04e20/52n03

1
1485

0.001

Wijkradio

NB

Waalwijk

05e03/51n41

1
1485

0.001

Radio Vrij Zwolle

Ov

Zwolle

06e06/52n30

1 2
1584

0.1

Antenne Domstad

Ut

Utrecht

05e07/52n05

1

 

Toelichting:
º = max. EiRP of PEP waar men mee mag uitzenden volgens vergunning in kiloWatt (kW).
¹ = klik op een omroep om de website van de betreffende omroep te zien.
² = klik op zenderlocatie om deze in Google Maps of Google Earth te zien.
³ = klik op een foto om de zendmast en/of antenne(s) per zendlocatie te zien.
* = naam vergunninghouder
 
Prov. = Provincie Dr = Drenthe Lb = Limburg ZH = Zuid Holland
Fl = Flevoland NB = Noord Brabant Zld = Zeeland
Fr = Friesland NH = Noord Holland  
Gld = Gelderland Ov = Overijssel  
Gr = Groningen Ut = Utrecht  
 
  = Geplande zender en/of gecoördineerde frequentie  = Nieuwe foto van zendmast en/of antenne(s) systeem

Nagenoeg alle EiRP vermogens zijn overgenomen uit informatie van het Antenneregister,
Overzicht omroepvergunningen (Agentschap Telecom) . Doordat deze lijsten qua EiRP vermogens verschillen is niet duidelijk welke lijst klopt. De „oude“ vermogens (uit 2003) zijn terug te vinden in ons zerobase archief.  Wij zijn niet verantwoordelijk voor deze informatie. Wij zijn niet verantwoordelijk voor deze informatie.

Terug naar de startpagina / e-mail: radio_stations@hotmail.com

Niederlande – Radio Bloemendaal beendet Mittelwellensendungen

1116 kHz

Radio Bloemendaal beendet Mittelwellensendungen

Die evangelische Kirchgemeinde in Bloemendaal bei Haarlem betreibt eine der ältesten Rundfunkstationen in den Niederlanden überhaupt. Nach dem Sommer sollen die Ausstrahlungen auf der Mittelwelle 1116 kHz nun ihr Ende finden.

Bloemendaal, voormalige Radiokerk
Andere Quellen bezeichnen das Gebäude als ehemalige Vijverwegkerk | © Open Street Map

Radio Bloemendaal entstand aus der Idee, mit der Funktechnik die Gottesdienste zu den Patienten in Krankenhäusern und Pflegeheimen zu bringen. Entsprechende Sendungen begannen 1924.

Nach dem Krieg wurden die hergebrachten Senderechte der Kirchgemeinde wieder in Kraft gesetzt. 1958/1959 entstand am Vijverweg in Bloemendaal eine neue Kirche, in der auch das Hörfunkstudio seinen Platz fand.

1960 errichtete der staatliche Senderbetreiber Nozema (heute KPN Broadcast) eine neue Mittelwellenanlage auf dem Kopje van Bloemendaal, einem 43 Meter hohen Hügel. Wegen der Begrenzung der Sendeleistung auf 50 Watt blieb der Empfang trotzdem auf das Stadtgebiet beschränkt.

Das änderte sich erst, als 1995 mit der Liberalisierung des niederländischen Rundfunkmarktes die harten Restriktionen für Sendeleistung und Sendezeit entfielen. Seitdem kann Radio Bloemendaal auf 1116 kHz in beliebigem zeitlichen Umfang mit 500 Watt arbeiten.

Hierfür installierte die Nozema einen neuen Transistorsender der Firma Harris (USA). Er strahlt über eine 30 Meter lange T-Antenne, die an zwei wiederum 30 Meter hohen Fachwerkmasten aufgehängt ist.

2015 zwang die Entwidmung der Vijverwegskirche zu einer räumlichen Änderung. Radio Bloemendaal zog in die alte Kirche am Kerkplein um. Die damit verbundene Neuausstattung ermöglichte es, die Gottesdienste nun auch im Bild zu übertragen.

Radio Bloemendaal sendet sonntags von 9.00 bis 21.00 Uhr . Ein Teil der dann ausgestrahlten Programme stammt von der eigenständigen Stiftung Kerk Zonder Grenzen. Dienstags läuft von 12.00 bis 14.00 Uhr eine Übertragung aus der Alle Dag Kerk in Amsterdam.
 

Am 18. Januar 2018 hatte ein Sturm die Sendeantenne von Radio Bloemendaal zerstört. Mit entsprechender Erleichterung aufgenommen wurden die weiteren Aktualisierungen einer einschlägigen Sonderseite:

Die Ausstrahlungen konnten zunächst am 23. Februar über eine provisorische Antenne mit dem alten, zuletzt 1995 genutzten 50-Watt-Sender wieder aufgenommen werden. Seit dem 29. März läuft die Mittelwelle 1116 kHz nun wieder mit voller Leistung.

Nicht zurückgezogen wurde indes eine Mitteilung, die am Tag nach dem Sendeausfall erschien: Man werde die Sendungen auf Mittelwelle einstellen und sich künftig ganz auf das Internet konzentrieren. Die aktuelle Fassung dieser Notiz spricht dazu von einem noch nicht feststehenden Termin nach dem kommenden Sommer.

 

Autor: Kai Ludwig; Stand vom 11.05.2018

MW Niederlande 1602khz Radio KBC hat die Sendungen auf MW eingestell

Niederlande

Programmänderung auf 1602 kHz

Das Liebhaberprojekt „The Mighty KBC“ hat seine Ausstrahlungen über die Kleinmittelwelle 1602 kHz zum 1. Juli 2018 beendet. Die betreffende Sendezeit zwischen 7.00 und 19.00 Uhr übernahm hier (und auf einem an die Lizenz dieser Mittelwelle gekoppelten DAB-Sendeplatz) ein neues Angebot aus Großbritannien.

KBC radio stopt op 1 juli 2018 op AM 1602.
© https://www.facebook.com/TheMightyKbc/posts/2073274116047696

Die zum Start dieses Cyber Gold Radio veröffentlichte Pressemitteilung kommt ohne Heucheleien aus. Sie formuliert als Statement der Geschäftsführerin:

„Unser Marketing hat ein erhebliches Potential an vermögenden Hörern identifiziert, die sich gern an die Seesender der 60er Jahre erinnern und die Musik aus dieser Zeit lieben. Wir gehen davon aus, den größten Teil der Werbeplätze über den Sommer verkaufen zu können.“

Zum Spiel mit den so skizzierten Emotionen gehört auch, die Illusion zu erzeugen, man sende von offener See. Man höre dazu diesen Mitschnitt vom Beginn der täglichen Sendezeit auf Mittelwelle.

Es handelt sich tatsächlich nur um ein – in Zeiten erodierenden Vertrauens in die Medien verantwortungslos erscheinendes – Spiel: Das Schiff, auf dem der Mittelwellensender installiert ist, lag auch am 4. Juli unverändert im Willemshaven von Harlingen, wie in diesem Livebild zu sehen.

Der Betreiber des KBC-Programms wiederum informierte über den Wegfall seiner Mittelwellenverbreitung nur mit dem oben abgebildeten Facebook-Posting. Die darin in Aussicht gestellten erneuten DAB-Aktivitäten soll es nicht mehr an der Wattenmeerküste, sondern im Raum Utrecht geben.

Die Ausstrahlungen über die Kurzwellensender Kostinbrod und Nauen bleiben von diesen Entwicklungen anscheinend unberührt.

 
 
„10 jaar Radio Waddenzee: Tijd voor nieuwe sound en nieuwe naam!“
http://www.radiowaddenzee.nl am 16. März 2015
 

Über den jetzt von KBC aufgegebenen Sendeplatz lief ursprünglich ab 2005 ein Radio Waddenzee. Dieses Programm verabschiedete sich 2015 mit den Worten, nach zehn Jahren sei es „Zeit für einen neuen Sound und einen neuen Namen“.

Davon unberührt blieb die jeweils zwischen 19.00 und 7.00 Uhr laufende Ausstrahlung von Radio Seagull. Dieses Programm war erstmals 2003 über den Kurzwellensender der inzwischen nicht mehr existierenden Sendestation Riga-Ulbroka zu hören.

Die Sendetechnik der Mittelwelle 1602 kHz war zunächst im Dorf Stiens bei Leeuwarden aufgebaut. Später erwarben die Betreiber ein früheres Leuchtschiff, auf das die Geräte 2007 umgesetzt wurden. Der Inhaber der Firma KBC nutzte das Schiff, wie hier zu sehen, intensiv als Werbeträger für sein eigentliches Geschäft.

 

Autor: Kai Ludwig; Stand vom 04.07.2018

KW Sender in Flevoland Niederlanden abgerissen

Niederlande

Kurzwellenantennen Flevoland abgerissen

Die Antennen der Kurzwellenanlage von Radio Nederland Wereldomroep auf dem Polder Flevoland wurden im ersten Quartal 2018 abgerissen. Wie es dazu hieß, seien sie für die künftige militärische Nutzung des Objekts nicht geeignet und ein Ersatz durch neue Antennen an kleineren Masten unvermeidbar.

Kurzwellensender Flevoland
Einige der jetzt verschwundenen Kurzwellenantennen bei Zeewolde | © Jan Joris Vereijken, CC-BY-2.0

Zu diesem Projekt gibt es inzwischen kurze Veröffentlichungen des staatlichen Immobilienbetriebs und seines Auftragnehmers, der Abbruchfirma RGS.

Der Immobilienbetrieb ließ zu diesem Thema auch ein Video produzieren, das einen unpassenden Mitschnitt enthält: Die dort angesagte Mittelwelle 1386 kHz hatte nichts mit den niederländischen Sendeanlagen zu tun hat, sondern kam aus dem Kaliningrader Radiozentrum 5 bei der Ortschaft Bolschakowo (Groß Skaisgirren).

Stand vom 23.06.2018


 

Die Kurzwellenanlage bei Zeewolde, auf dem 1968 trockengelegten und ab 1979 besiedelten südlichen Flevopolder, war 1985 in Betrieb gegangen. Sie hatte die alte Kurzwellentechnik des niederländischen „Weltrundfunks“ auf der Sendestation Lopik bei IJsselstein abgelöst.

Dafür entstanden ein kleiner Park an Vorhangantennen sowie zwei Rundstrahler. Die abzustrahlenden Signale erzeugten vier Sender mit einer Leistung von jeweils 500 kW, ergänzt um einen zusätzlichen Reservesender.

Betrieben wurde die Anlage von KPN Broadcast bzw. dessen Vorgänger Nozema. Grundlage dafür war stets ein pauschaler Vertrag mit Radio Nederland Wereldomroep als exklusivem Nutzer.

Übertragungen von Programmen anderer Veranstalter beschränkten sich deshalb auf Partner von RNW. Abgesehen von einem Pilotprojekt mit digitalen Ausstrahlungen gab es einzelne Sendungen von Radio Canada International und von Kunden der Media Broadcast (Adventist World Radio, Bible Voice).

 
 
Kurzwellensender Flevoland
Saal der Kurzwellenstation Zeewolde; links zwei der vier Betriebssender, im Vordergrund ein Modell der Antennenanlage | © Jan Joris Vereijken, CC-BY-2.0

Der Niedergang der Sendestation begann 2003, als RNW 40 Prozent seiner Ausstrahlungen auf Kurzwelle strich. Das sparte zwar die Elektroenergie für die entfallenen Betriebsstunden, nicht aber die festen Kosten für die Anlagen. Somit wurde die einzelne Frequenzstunde entsprechend teurer.

Das mündete schließlich in die Entscheidung, den unwirtschaftlich gewordenen Standort aufzugeben. Die letzten Ausstrahlungen aus Zeewolde liefen am 27. Oktober 2007.

Weitere Einschränkungen der Sendungen von RNW waren damit nicht verbunden. Die betreffenden Frequenzen übernahmen fortan die Media Broadcast sowie die französischen und russischen Sendernetzbetreiber, TDF und RTRS.

 
Kurzwellensender Flevoland
Skizze der jetzt eliminierten Kurzwellenantennen bei Zeewolde | © Jan Joris Vereijken, CC-BY-2.0

Einige Monate nach der Abschaltung wurde die Gerätetechnik demontiert, jedoch nicht verschrottet, sondern von der Media Broadcast übernommen. In den letzten Betriebsjahren war die Media Broadcast bereits mit der Wartung der Sender beauftragt.

Der Reservesender ging nach Nauen, wo bereits ein Sender gleicher Bauart aus Jülich in Betrieb war. Die übrigen Ausrüstungen erhielt das Sendezentrum Wertachtal bei Buchloe, das wiederum mit identischer Technik ausgestattet war. Neben einer Aufstockung des Ersatzteilfundus wurden zwei der Sender aus Zeewolde dort wieder in Betrieb genommen.

Die Antennen und das Betriebsgebäude bei Zeewolde blieben danach über Jahre verwaist. 2013 erwarb schließlich das niederländische Verteidigungsministerium das Objekt.

 
Kurzwellensender Flevoland
Eher unscheinbar: Einer der beiden Rundstrahler (Quadrantantennen), mit denen in Zeewolde speziell die Frequenz 5955 kHz abgestrahlt wurde | © Jan Joris Vereijken, CC-BY-2.0

RNW seinerseits sah sich zum Beginn dieses Jahrzehnts zunehmend unter Druck. Die Zukunft sichern sollte eine neue Strategie, sich auf ein ausländisches Publikum zu konzentrieren und so das Image als „Urlauber- und Truckersender“ loszuwerden.

Zu kritischen Diskussionen führten Blicke hinter die betont progressive Fassade, mit der sich RNW schmückte. So schrieb die Zeitung „Telegraaf“ von „Weltverbesserern“, die selbst in ihrer „Schlangengrube“ eine „Schreckensherrschaft“ etabliert hätten.

Schließlich entschied die niederländische Regierung mit Zustimmung des Parlaments, das Budget von RNW um 70 Prozent zu kürzen. Konsequenz war die Einstellung aller terrestrischen Hörfunksendungen.

Dabei fiel der – heute als Berater tätige – Chefredakteur Rik Rensen noch mit einer recht überflüssigen Hampelei auf: Die große, am 10./11. Mai 2012 ausgestrahlte Abschiedssendung der niederländischen Redaktion durfte zunächst nicht als solche angekündigt werden.

 
Studio von Radio Nederland Wereldomroep
10. Mai 2012: Letztes Zeitfunkmagazin von Radio Nederland Wereldomroep | © Nieuwsline-Redaktion

Wenige Wochen später wurden auch die Sendungen in englischer und indonesischer Sprache eingestellt. Als letzter Rest des Hörfunkangebots verblieb zunächst noch eine Sendung in spanischer Sprache, die 2014 schließlich ebenfalls entfiel.

Über den Chefredakteur hinaus verabschiedete sich mit dem Kahlschlag von 2012 auch der (heute zwischen den anderen Personen gleichen Namens nicht mehr auffindbare) Intendant, Jan Hoek. Für Empörung sorgte die – angeblich von ihm „nicht ausgeschöpfte“ – Abfindung von mehr als einer Million Euro, die sich Hoek bei der Übernahme des Amtes hatte zusichern lassen.

 
Radio Netherlands, 29 June 2012: Goodbye ...and thanks!
Grußkarte zur letzten englischen Sendung von RNW

Der Wegfall aller Sendungen von RNW gehörte zu den Entwicklungen, durch die auch das Kurzwellenzentrum Wertachtal nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden konnte. Es wurde daher 2013 ebenfalls stillgelegt und bereits im Folgejahr abgerissen.

Bei RNW wiederum hatte die englische Redaktion noch in ihrer Abschiedssendung die dauerhafte Archivierung des von ihr produzierten Materials versprochen. Doch schon vier Wochen später war ein großer Teil davon depubliziert.

Grund war eine Strategie der neu eingesetzten Leitung, eine klare Zäsur gegen das „alte“ RNW zu setzen. Alle Aufmerksamkeit sollte den neugestalteten Internetangeboten gelten, die sich an ein junges Publikum in Afrika, Nahost und China richten.

Den „Impact“, den das Rest-RNW mit diesem Konzept erreicht, schätzen Beobachter skeptisch ein: Sollten die Geldgeber einmal genauer hinschauen, was sie hier noch bekommen, dann könnte das ganz schnell in eine völlige Schließung münden.

 
Wereldomroep
Ehemaliges Funkhaus von RNW in Hilversum (Foto von 2008: Nazawri, Creative Commons)

Für den kleinen Mitarbeiterstab, der jetzt noch verblieben ist, reicht ein Nebengebäude, das einst der eigenen Journalistenschule von RNW vorbehalten war. Aus dem eigentlichen Funkhaus zog das Rest-RNW im Frühjahr 2013 aus.

Anschließend wurde das Gebäude entkernt, um den hier eingesetzten Asbest vollständig zu entfernen. Seit 2014 nutzt nun die Rundfunkgesellschaft AVROTROS das Haus.

 
Präsentation bei der Kurzwellenstation Flevoland
Rundfunktechnik, für Besucher leichtverständlich erklärt | © Jan Joris Vereijken, CC-BY-2.0

Nach der Einstellung der Hörfunksendungen sollen die Archivbestände von RNW zumindest teilweise dem niederländischen Rundfunkarchiv (Beeld en Geluid) angeboten worden sein.

Was daraus wurde, ist nicht bekannt. Berichtet wird über eine eher chaotisch wirkende Abwicklung, bei der die Bänder der Sendung „Media Network“ von deren Gestalter persönlich sichergestellt wurden.

Ebenfalls nicht bekannt ist, was aus dem depublizierten Onlinematerial wurde. Im Zuge von Systemumstellungen könnte hier inzwischen eine fünfstellige Anzahl an Beiträgen umstandslos gelöscht worden sein.

 
Modell des Mittelwellensenders Flevoland
Dieses Exponat im Sendersaal der Kurzwellenstation Zeewolde wurde beim Ausbau der Technik demoliert: Ein Modell des benachbarten Mittelwellensenders | © Jan Joris Vereijken, CC-BY-2.0

1980 hatte die damalige Nozema auf dem Flevopolder auch eine neue Mittelwellenanlage in Betrieb genommen. Sie sollte eigentlich 2016 stillgelegt und abgerissen werden. Durch den Widerstand des letzten verbliebenen Programmveranstalters gibt es hier nun noch eine Galgenfrist, bestenfalls bis zum Ende des Jahres 2018.

 

Autor: Kai Ludwig

Der Mittelwellensender Zeewolde in den Niederlanden sendet nur noch bis Ende 2018

Niederlande

1008 kHz noch bis zum 31.12.2018

Nach dem September 2017 gab es, was die letzte in den Niederlanden verbliebene Großmittelwelle 1008 kHz betrifft, keine weiteren Informationen über neue Sachstände mehr. Damit dürfte der Sender noch bis zum 31. Dezember 2018 in Betrieb bleiben.

Sender Zeewolde
MW-Sender Zeewolde (Foto: Jan Joris Vereijken, CC-BY-SA)

Seit 2016 will Novec, die für Rundfunkmasten in den Niederlanden zuständige staatliche Organisation, den Mittelwellensender Zeewolde aufgeben, nachdem der Erhalt der Anlage immer teurer wird.

Von einer Entscheidung, die Sendestation zum 1. September 2017 stillzulegen, erfuhr das davon noch betroffene Grootnieuws Radio erst aus den Medien. Dieses Vorgehen betrachtete Grootnieuws Radio als inakzeptabel und schaltete die zuständige Regulierungsbehörde ein.

Ergebnis war eine Vereinbarung, den Sendebetrieb mindestens bis zum 1. März aufrechtzuerhalten und darüber hinaus bis zum 31. Dezember 2018 fortzusetzen, falls auch bis dahin nicht noch einmal eine Wartung der Masten erforderlich wäre.

Das wurde so am 23. September bestätigt.

Der Vorgang erinnert daran, wie dem Mitteldeutschen Rundfunk die Sendeanlage der Mittelwelle 882 kHz in Wachenbrunn bei Themar zum 1. Juli 2011 gekündigt wurde, um das Gelände an einen Solarparkbetreiber zu verkaufen. Zu diesem Zeitpunkt wollte auch der MDR den Verbreitungsweg Mittelwelle noch nicht aufgeben.

Stand vom 22.07.2018


 

Zu den Hintergründen der Archivbericht von 2016:
 

Grootnieuws Radio ist ein protestantisches Missionsprogramm, das seit 2007 aus Zeewolde auf 1008 kHz sendet. Es hatte die Frequenz seinerzeit von Radio 10 übernommen, das sein Programm hier ab 2004 verbreitete, die Nutzung dieser Großmittelwelle aber nicht dauerhaft durch Werbeeinnahmen finanzieren konnte.

Auch die Übertragung von Grootnieuws Radio stand 2008 schon auf der Kippe. Über Tage hinweg wurde nur noch ein vom Spendenaufrufen durchsetztes Musikprogramm gesendet.
 

Geschichte des Senders Zeewolde

Der Mittelwellensender Zeewolde war von der damaligen Berliner Firma Telefunken Sendertechnik ausgestattet worden. Er übernahm 1980 den Betrieb der Frequenzen 747 und 1008 kHz, wobei die beiden Masten nicht als Einzelantennen, sondern als gemeinsames, komplexes Zweimast-Richtsystem eingerichtet sind.

Telefunken installierte jeweils 600 kW starke Sender einer damals gerade eingeführten, in den Leistungsstufen noch mit Röhrentechnik arbeitenden Typenreihe mit Pulsdauermodulation. Die originale Sendetechnik soll auf 1008 kHz auch jetzt noch mit stark reduzierter Leistung (über den genauen Wert gibt es nur Gerüchte) im Einsatz sein.

Ursprünglich lief auf 1008 kHz der Vorgänger des heutigen Radio 2. Ab 1983 wurden in das Programm typische Mittelwellen-Sondersendungen eingestreut und ab 1985 hier als eigenständiges fünftes Programm präsentiert.

2003 hatte der öffentlich-rechtliche Rundfunk die Frequenz 1008 kHz zugunsten des kommerziellen Sektors (und damit ab 2004 zunächst Radio 10) zu räumen. Radio 5 wechselte, dies aus Marketinggründen bereits mit einem vorgezogenen Tausch im Jahre 2001, auf die ursprünglich von Radio 1 genutzte Frequenz 747 kHz.

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Europäisches Navigationssystem Galileo: Noch einmal vier Satelliten gestartet

 

Europäisches Navigationssystem Galileo: Noch einmal vier Satelliten gestartet

Martin Holland

Europäisches Navigationssystem Galileo: Noch einmal vier Satelliten gestartet

Die Ariane 5 vor dem Start

(Bild: ESA/CNES/Arianespace/Optique Video du CSG – P Baudon)

Die Europäische Weltraumagentur hat erneut vier Navigationssatelliten für Galileo ins All geschossen. Damit wird die Konstellation komplettiert.

Mit einer Ariane 5 sind am Mittwoch erfolgreich vier weitere Satelliten für Europas Satellitennavigationssystem Galileo gestartet. Damit sind nun 26 Galileo-Satelliten im All, vier von ihnen sind aber entweder nicht einsatzbereit oder durchlaufen gegenwärtig Tests. Sollten alle funktionsfähigen Satelliten ihre Arbeit aufnehmen, würde das für die volle Einsatzbereitschaft reichen, es fehlt dann aber noch die nötige Reserve.

Die nun in den Orbit geschossenen Satelliten wurden von OHB Systems in Bremen gebaut und von Surrey Satellite Technology ausgerüstet. Sie sollen mehr als 12 Jahre arbeiten. Mit ihnen hat die ESA in weniger als vier Jahren 22 Galileo-Satelliten ins All befördert.

 

Mit dem Start kommt das europäische Navigationssystem seinem Endausbau noch näher, der im Jahr 2020 abgeschlossen sein soll. Zum letzten Mal wurden dafür Galileo-Satelliten mit einer Ariane-5-Rakete ins All geschossen, die nächsten sollen schon mit der neuen Ariane 6 fliegen. Sobald die Satelliten ihren Regelbetrieb aufgenommen haben, sollten auch allein mit Galileo immer genug Satelliten in Sicht sein, um eine Ortsbestimmung vorzunehmen. Das europäische System wurde zwar Ende 2016 offiziell in Betrieb genommen, doch waren durch Lücken in den Konstellationen nicht immer genügend Satelliten im Sichtbereich. (mho)