Erste Prognosen den Sonnenzyklus 25 ist da

Die Sonne bestimmt nicht nur das Leben in unseren Sonnensystem sonder auch die Kurzwellenausbreitungen bei uns auf der Erde. Alle 11 Jahre wiederholt sich nach einer minimalen Aktivität eine maximale Aktivität. Ich habe vor ca 33 Jahren ein tolles Maximum mitgemacht. Man konnte jeden Tag mit 1 Watt  auf 29Mhz rauschfrei mit Australien sprechen. Heute ist nach einem schwachen Minimum die Maximal zu arbeitete Frequenz tagsüber 17 Mhz. Auch ist deutlich zu merken das zur Mittagszeit das die Tote Zone sich stark verkleinert. Sendeleistung die direkt nach oben geht wird fast voll zurück reflektiert. Im 49m  6Mhz Rundfunkband und 40m 7 Mhz Amateurfunkband und 41m 7,3Mhz Rundfunkband kann man es deutlich merken. Vor 3 Wochen war noch nicht daran zu denken. Die Sonne geht sehr schnell in den Zyklus Ruhe. An Eruptionen mit extremen Sonnenwinden die zur Auslöschung unser Technik führt ist nicht mehr zu rechnen. Aber was ist mit der Sonnenstrahlung

Der aktuelle Sonnenfleckenzyklus  Nr. 24 ist der schwächste seit fast 200 Jahren, die kommenden SC 25, 26 und 27 sollen noch schwächer werden.

Nach dem kräftigen Rückgang der Sonnenaktiviät schon im Sonnenzyklus 23 und nun verstärkt im aktuellen Sonnenzyklus 24 erwarten mehrere statistische Sonnenmodelle deswegen bereits ab etwa 2030 vor allem in Europa und in Nordamerika eine Zunahme eisiger Winter.

Wiederholt schwache Sonnenzyklen über mehrere Jahrzehnte gab es zuletzt in der „Kleinen Eiszeit “ Anfang des 15. Jahrhunderts bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts, die nicht nur in Europa zu Missernten, Viehsterben, Hungersnöten und tödlichen Epidemien mit Millionen Toten führten.

Allein in Irland starben infolge der „Großen Hungersnot“ zwischen 1845 und 1852 wegen der damals neuartigen Kartoffelfäule eine Million Menschen, etwa zwölf Prozent der irischen Bevölkerung, zwei Millionen Iren gelang die Auswanderung.

In Frankreich führte der Temperaturrückgang zu fünf Hungerwintern – langanhaltenden Tieftemperaturen, die die Aussaat fast unmöglich machten und die Ernten weitgehend ruinierten: 1630/31, 1640/41, 1661/62, 1693/94 und 1709/10. Höhepunkt war die Kälteperiode von 1692–1694, die oft ebenfalls als „Kleine Eiszeit“ bezeichnet wurde.

In London fand auf der zugefrorenen Themse mehrmals ein „Frostjahrmarkt“ statt. Im Winter 1780 konnte der Hafen von New York auf dem Eis sicher überquert werden. Auf den Großen Seen in Nordamerika blieb das Eis manchmal bis zum Juni.

Nach neuesten statistischen Berechnungen ist der aktuelle schwache Sonnenzyklus 24  am ehesten vergleichbar mit den schwachen Zyklen 5 bis 8 im Daltonminimum. Danach könnte das Minimum erst nach 2020 eintreten.

Wie sehen die noch sehr raren Prognosen für den folgenden Sonnenfleckenzyklus 25 aus?

Bereits im letzten Jahr hat einer der führenden Sonnenforscher, Dr. Leif Svalgaard, der auch die Stärke/Schwäche der beiden letzten Sonnenzyklen richtig vorhersagte, einen dem schwachen SC 24 ähnlichen Verlauf, jedenfalls nicht wesentlich schwächer, also mit einem Monatsmaximum wie SC 24 bei SN 148 als vorläufige Einschätzung angesagt: Dr Svalgaard Makes Preliminary Prediction Of Solar Cycle 25 Size.

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