Die Operation – Ein tiefer Eingriff in deinen Körper

Ich bin untertrieben schon 20 mal Operiert worden. Die meisten dauerten nicht unter 6 Stunden. Den Op Raum bekommt man meist nicht zu sehen. Die  Uniklinik Düsseldorf ist eine Operationsfabrik ist. Von seinem Bett wird man erst mal  auf einen OP Wagen  gebracht. Dann kommt man in einen Raum wo die Vorbereitungen gemacht werden. Eine Nadel gelegt. Das wird meist in der Hand gemacht. Ich konnte mich an diese Leute nie erinnern und habe mich informiert und seit ich ihnen auf den Kopf zugesagt habe das sie kein Mittel mir geben sollen das ich alles vergessen sollte schauten sie betroffen. Ich sagte dann ganz energisch keine Vergewaltigungsdroge des Vergessens. Danach lief alles anders ab. Seit dieser Zeit kam ich immer mit vollem Bewusstsein direkt in den OP. Neben der Betäubung die bei großen Operationen so tief ist das man nicht selber Atmet muss man beatmet werden.  Die verschiedenen Scheinwerfer hängen oben an der Decke. Es ist Kalt im Op Raum. Bei so vielen Operationen betrachtete ich mich als Prämienpartient.  Man begrüße mich und kannte mich. Auch der Arzt der die OP Leitete kam und begrüßte mich. Man schläferte mich ein. Da ich immer im Mund operiert wurde wurde ein Loch in den Hals direkt zur Luftröhre getrieben. Das Loch hat einen Durchmesser von 6 bis 9 mm. Hier kommt einen  daumenlanges Röhrchen in das Loch. Es ist innen sehr kompliziert aufgebaut. Es wird geblockt und manchmal auch an der Haut festgenäht. Hier wird dann ein ziemlich dicker Schlauch manchmal mit verschiedenen Adaptern angeschlossen. Hierüber wird man beatmet. Hierbei ist man aber schon voll im Schlafmodus. Meisten wurde ich auf der Intensivstation wach. Nach einer OP ist man irgendwie aufgepuscht. Ich denke man bekommt irgendwie ein Hallo Wach aktiv Mittel. Ist es eine sehr Lange OP kann die Zeit auf der Intensiv Station gefühlte drei Monate sein. Das Gehirn spielt total eine andere Welt einem vor. Es ist für einen voll real. Bei kleineren Auswirkungen hat man ein eingeschränktes Gesichtsfeld. Alles was seitlich von einem ist ist platt wie 2 Dimensional. Da ich im Gesicht operiert worden bin waren die Schwellungen so groß das der Augenabstand vergrößert war. Man sah alle doppelt. Ich war insgesamt auf 6 Intensivstationen. Meistens war es extrem laut. Das piepen der Geräte. Wenn man beatmet wird oder und selber atmen soll und man hört mal kurz auf kommen laute Alarmgeräusche. Wenn man den Überwachungsraum direkt neben einem hat wo alle Mitarbeiter sind ist es extrem laut. Spät abends ist da immer Party. Wenn der Pizzamann Kommt ist eine Zeit lang  ruhe.  Man kann  ja auch nicht sprechen. Wenn irgendetwas gemacht wird wird das in einem Rechner aufgeschrieben. Die Lampe an einen Tisch war so grell und wurde oft nicht ausgemacht. Auch die Schiebetür zum Gang wurde nie zugemacht. So hörte man die Party noch besser. Aber es gab auch einige die in Nachbarkabinen lagen und sehr stark jammerten. Die erste Intensivstation war dagegen echt leise. Hier gab es einen Russen irgendwo nebenan. der hat immer gesungen und marschieren gerufen.  Es war eine ganze Nacht. Irgendwann haben sie ihm so eine Dröhnung gegeben da war eine Nacht ruhe. Wir waren aber bei der OP. Ich hatte 4 Notoperationen. In 2 Fällen war es echt der Horror. Erst mal das Harmlosere. Ich lag auf der Station im Bett. Ich bin eingeschlafen. Ich wurde leicht wach und ich spürte etwas klebriges zwischen meinen Fingern. Ich öffnete die Augen und die ganze Bettdecke war voller Blut. Alles rot. Panik. Klingelknopf. dann kommt eine Schwester. Dann Ärzte. Dann ab mit riesen Tempo in in Op Bereich umbetten auf Optisch dann in den OP. Mir wurde langsam schlecht. Die Augen funktionierten nicht mehr richtig. Dann Beatmung angeschlossen , erst mal den richtigen Adapter gesucht, Dann war ich weg. Beim zweiten mal war ich auf der Intensivstation Es war ca. 7 Uhr morgends. Ein verband am  Hals wurde gewechselt. Hier kam jede Menge Blut. Druckverband. Alle Ärzte die ich kannte kamen. Dann wird ein wagen an das Bett gekoppelt für alle Intensiv Überwachungsgeräte. Dann  geht es mit extrem hohen Tempo los. Auf dem Optisch spritzte es aus dem Hals. Als ich die dicken Beatmungsgerät angeschlossen wurden fing mein Herz zu rasen an. Der Arzt sage was von 300  Puls und schrie macht was. Es sah im Op aus wir im Schlachthof. Dann war ich weg. Ich bin wieder aufgewacht und lag auf Station. Das wunderte mich. Ich habe geklingelt wegen irgend was. Es dauerte wenige Sekunden da waren alle da. Ganz aufgeregt. Was ist , ich war so erschrocken das ich nur sagte das ich es vergessen habe. Was für ein Tag. Wenn man im Krankenhaus bei der Op stirbt bekommt man davon nix mit. Wenn man gerade so daran vorbeikommt ist es schon heftig Ich habe alle überlebt. Es brauchte sehr viel Zeit die Wirren im Kopf zu sortieren. Die körperliche Kraft wieder zu bekommen. Ich hatte innerhalb von 3 Monaten 30 Kg Masse verloren. Es kostet eine Menge Kraft  und es ist noch nicht zu Ende.

Ich bin notdürftig zusammen gesetzt worden. Mein Mundboden aus meinem Rücken gebildet. Der halbe Unterkiefer ist notdürftig im Mundboden eingewachsen. Die Rekonstruktion ist mehrmals schiefgegangen und es gab eine extreme Entzündung breitete sich aus. Meine Arterien und Venen wurden spröde. Im Januar geht es weiter. Neuer Versuch.