Mein langer Weg zum Amateurfunk

Ich war schon mit 14 Jahren Technik interessiert. Vom meinem Opa hatte ich einige alte Bücher aus der NS Zeit. Alles mit Röhrenschaltung. Die Formen hatten ganz andere Buchstaben. Dann bin ich eine Zeit lang immer mit dem Roller in die Essener Innenstadt zu Karstadt gefahren. Dort hat ein Funkamateur seine KW Station aufgebaut. Er sendete auf 80 und 40 m  zu deutschen Stationen. Ich fand das so faszinierend.  Aber es war so weg. Ich war ein Kind mit 14 und 1955 geboren. Ich habe jeden Morgen Radio Luxemburg in der Küche auf 1439 Khz gehört. Aber warum war der Empfang morgens so gut und wurde Tagsüber immer schlechter. Später bekam ich ein eigenes Kofferradio mit sehr gutem UKW Empfang. An einer bestimmten Stelle im Wohnzimmer am Fenster nach Süden empfing ich SWR 3 Sender Koblenz. Ab 15 Uhr war immer die Sendung Popshop. Das war echt gut für die Zeit. Der WDR beherrsche im Ruhrgebiet und NRW alles. Drei Programme auf UKW. Das erste war mit dem NDR zusammen NWDR. Man konnte ihn auch MW hören. Große Sender waren Hamburg und Langenberg. Kleinere Flensburg Aachen Hannover. Ach da gab es noch jede Menge Füllsender. Das zweite Programm war viel Information und langweilige Tanzmusik. Das dritte Programm hatte Tagsüber Bildung und Abends Klassik. Zwischendurch wurden die Sender Abgeschaltet. Funkgeräte für mich gab es auch. So kleine Dinger. Sie sendeten auf einem Kanal im 11m Band. Sie hatten so einen breiten Empfänger das man dort viele Stimmen hörte aber man konnte nicht miteinander Sprechen. Wer waren diese Funker?. Ich hörte wieder viel Radio. Auch auf KW und Mittelwelle. Dann kam Radio Nordsee. und sendete Testsendungen auf 1610 Khz. Man konnte die Testsendungen in den Nachmittagsstunden und in Der Nacht gut hören. Ein 100KW Sender auf einem Schiff. Vor der Küste Holland. Im Internationalen Wasser. Es wurde in deutsch englisch und Niederländisch gesendet. Auch wurde auf KW mir 10KW auf 6210Khz gesendet. Hier war Radio Nordsee sehr gut zu hören. Durch viele Frequenzwechsel gerade auf MW stellte ich fest das je tiefer die Frequenz war je besser war der Empfang Tagsüber. Ich beschäftigte mit den Ausbreitungsbedingungen. Bodenwelle Raumwelle in Abhängigkeit der Frequenz und der Tageszeit. Auch Sommer und Winter hatten einen Einfluss. Radio Nordsee sendete auch im 31m Band. Hier war ich aber voll in der Toten Zone. Einmal ging e s es für 15Minuten im Sommer um die Mittagszeit. Auf KW war schon was los. Viele deutsche Sender sendeten hier Der SWF  SDR Rias  und der Bayrische Rundfunk. Und  die deutsche Welle  waren zu hören. Auch Radio Luxemburg sendete auf 6090Khz. mit 500KW an Zwei Dipolen. Die Mittelwellenanlage stand direkt an der nördlichen Grenze zu Deutschland. Es war eine Ansammlung von vielen Türmen die eine Richtantennen bewirkten. Man konnte sie Umschalten in zwei Richtungen. Tagsüber in Richtung Ruhrgebiet mit der Bodenwelle. Und Abends das 208 englische Programm 208m 1439 später 1140 Khz. In Luxemburg kam man immer ganz nah an die Antennen. Da war so viel Energie in der Luft. Ich war dann bestimmt über die Wiese vor der Antenne. Mein Radio war völlig überfordert. Mein Radio hatte schon viel erlebt. Es hörte Den Langenwellen Sender 236 KHz des französischen Programms direkt unter einen Strahler von dreien.  Auch der MW vom WDR in Langenberg mit 800 KW war schon ein Erlebnis. Aber Die MW von Radio Luxemburg war das Stärkste.  Im Norden Stand noch ein Rohrmast und sendete ins Rheinland nach norden auf 97 Mhz. Empfangsversuche in Essen brachten immer ein Signal das aber aus Osten vom Sender WDR 3 Teutoburgerwald überlagert wurde. Das ganze Medium Radio und Funk begeisterte mich total. Ich baute einen einfachen UKW Sender. Das ganze mit einem Transistor. Er ging bis zum Spielplatz in ca. 500 Meter und hier trafen sich Abends alle Jugendlichen. Ich sah für meine 15 Jahren extrem jung und unreif aus. Nun Hatte ich etwas womit ich die anderen begeistern konnte. Es gab zu der Zeit kein Kasettenrekorder. Ich hatte ein Radio. Einen Sender der an einem Tonband angeschlossen war und gute Musik spielte. Die Musik hatte ich vorher von Hilversum 3 aufgenommen der Radio Kette aus den Niederlanden. Der Sender hatte auch einen Namen. Radio Tonfunk. Später verbesserte ich den Sender durch einen Gegentakt Oszilator mit einer Röhre ACC83. Da ich immer zu der Zeit alte Radios mit Röhren bekam bastelte ich aus Ihnen Sender. Toll war auch mein erster Mittelwellen Sender. Er arbeitete mit einer Pentdode . Auf einer leren Rolle Klopapier war die Oszillatorspule gewickt. Der Schwingkreis wurde durch einen Dreko vollendet. Anodenspannung kam dann über einen Gleichrichter und Elko.  Zu Modulation benutzte ich neinen Netztrafo Im Anaodenkreis wo ein ein Schwingkreis mir Klorolle war. Hei konnte man sen ersten Schwingkreis auf khz stellen und den zweiten auf 1400 khz. Als Last nam ich einen alten Autoscheinwerfer. Alles richtig abgestimmt leuchtete der Scheinwerfer sehr hell. Auf den Modulationstrafo gab ich dann Musik zu der Anodenspannung wo die beiden Seitenbänder erstellten. . Das war eine einfache Schaltung mit Power aber keine etreme Stabilität. An eine Antenne brachte schon eine enorme Reichweite. Das waren aber nur Experimente. Ich konzentrierte mich mehr wieder auf UKW. Nach und nach wurde aus meinem Abspiel UKW Sender ein regelmäßiger Betrieb am Sonntag. Mit einem Grundig Mischpult einen Grundig Tonband und einem Plattenspieler. Machte ich nun Programm. Der Hörerkreis wurde immer großer. Radio City war geboren.Meine Stimmer war begeisternd und mitreißend. Ich hieß am Mikrofon Tommy Lipton. Drei Jahre sendete ich noch mit anderen Sprechern zusammen Ich wurde dann von der Post am 1 Mail ausgehoben. Ich bekam 50 Sozialstunden in einer Gärtnerei. Mich kannten nun viele Leute und ich bekam ein 11 Meter Handfunkgerät. So ein großer blauer Klotz mit einer sehr langen Teleskobantenne. Es arbeitete mit Quarzen. Das 11m Band war noch kein CB Funk. Es war in Gruppen eingeteilt. Autohilfsclubs und Baustellenfunk. Man sendete in AM mit 500 mWatt. Später bekam ich einen kleines Standgerät. unter Dach einer Abgestimmte Antenne. Ich habe dort teils sehr merkwürdige Funker kennengelernt.  Ich kam aus einem gut bürgerlichen Familie und hier lernte ich zum ersten mal völlig andere Menschen und Famielien kennen. kennen. Man hörte den ganzen Tag in AM auf Kanal neun. Es war immer was los. Das war die Anruffrequenz. Mit 500mW ging es oft weiter als 20 Km. An einigen Sommertagen konnte man das Band nicht mehr benutzen. ES gab extreme Überreichweiten. Man wurde eher in Italien gehört als 10 km weiter. Es war Sporadic E. Die Zusammenhänge waren mir nicht klar. Wir waren im Sonnenfleckenmaximum. Es gab irgend eine reflektierende Wolke die einen Sprung öffnete der 500k m war.Die Signale waren sehr stark aber es war alles durcheinander. Abend war der Sauber vorbei. Ich weiß nicht wie lange ich das gemacht habe aber bestimmt nicht länger als ein Jahr. Mein UKW Radio baute ich etwas um . Das war ein ganz dolles gefummel. Ich musste es ca 50 Mhz nach oben abstimmen. In den kleinem Kästen im Radio war die  Vorstufe und der Mischer mit Oszilator. Ich setzte andere Spulen ein und machen einen Abgleich. Zum Glück gab es da starke Sender für das B Netz Autotelefon. Da war es nun fast nur einen Daumen Breit das 2m Amateurband. 25 Khz gerastert empfang ich mit einem Radio das für 100 Khz Raster ausgelegt war. Ich hörte das Essener Relais und wenn das nicht sendete das Duiburger und wenn keiner sendete dann Dortmund. Da war immer etwas los. Zu der Zeit hatten alle Quarzgeräte. Das waren nun die Funkamateure , aber es war manchmal befremdend was sie über Technik erzählten. Naja egal für mich waren es sowas wie die Elite. Das dachte ich. In essen trafen sie sich am 2m Umsetzer zu einem Clubabend. Ich für mit meinem umgebauten Kofferradio dort hin. Ich wurde am Eingang schon abgefangen. Ich wollte dazugehören. Ich wollte etwas lernen. Ich wollte in den DARC Mittgled seinIm raum waren alles aus meiner Sicht alte Leute. Ich sollte regelmässig vorbeikommen und müßte mich erst bewähren. Das umgebaute Radio beäugelte man Skeptisch.  Ich war so etwas von enttäuscht von diesen Elite Funkern. Wenig Ahnung über die genauen Zusammenhänge ich radelte nach Hause. Ich mache alles ohne Euch. Es gab mittlerweile ein Antworten Fragekatalog zur Prüfung zum Funkamateur. Und es gab eine Liezensklasse C ohne  Telegafie. Ich lernte alles alleine. aus dem Katalog und weitern Büchern. Ich meldete mich an. Dann kam der Tag. In Düsseldorf bei der OPD machte ich meine Prüfung. Ich war mitlerweile verheiratet und lebte nicht mehr zu Hause. Ich hatte eine Antenne unter Dach und ein Funkgerät im Keller. Ich bestand die Prüfung und bekam das Rufzeichen DC4EK. Ich meldete mich auf dem Essener Relais. ich gehörte nun dazu obwohl einig zu meiner C Liezens abwertent  UKW Funker sagten. Es gab mitlerweile FM PLL Geräte . Das 70cm Band war kaum genutzt obwohl es 10 Mhz breit war.  ich wohnte nicht sehr günstig. nicht sehr hoch im Süden direkt ein Berg. Deswegen ging nur Relaisfunk.  Ich ging in den gleichen OV L05 wo ich so schlechten Eindruck hatte. Zum Glück sind viele verstorben und in wenigen Jahren hat sich vieles verändert. Man merkte sehr schnell das ich sehr viel Kenntnisse  hatte.Später machte ich dann Die B Liezens indem ich die Prüfung fürs das Morsen machte. Nach einem Jahr bekam man automatisch die A. Ich war nun voll angekommen. Ich hatte eine eine Frau einem Sohn. Meine Frau  machte die C Liezens. Ich wurde durch mein breites Wissen im Distrikt Ruhrgebiet der BUS Bild und Schrift Referent.  25 Jahre habe ich das gemacht. Zweimal im Jahr trafen sich alle BUS Referenten aller Distrikte zu einem Arbeitstreffen. Ich arbeitete in einem technischen Beruf und wohnte in der Firma. Auf dem Dach war ein 13m Gittermast Am Mast waren 23 Antennen voll frei stehend. Im Garten habe Ich 4 Holzmasten im Quadrat 30 mal 30 Meter aufgebaut. hier konnte ich völlig Störungsfrei Senden. Ich habe so eine Höllenmaschiene gebaut mit er ich locker  1000 Watt machte. Das war damals möglich weil die maximal erzeugte Leistung anders berechnet wurde. So das war der Anfang meines Amateurfunk. Es gab noch kein Handy und gerade Internet ganz langsam. Dann kam das D Netz. In wenigen Jahren machte die Technik riesige Sprünge. Vieleicht demächt mehr davon.