Weitere Überwachungen – und die Dummheit unserer Politiker

Noch befindet sich die Bundestagswahl in der Vorlaufphase, doch es zeichnet sich bereits ab: Die innere Sicherheit wird eines der dominierenden Themen – und damit geht es auch um die digitale Überwachung. Einen Ausblick auf die Debatten der kommenden Monate liefert Innenminister Thomas de Maizière (CDU).

Aktuell fordert er im Interview mit dem Tagesspiegel, deutsche Sicherheitsbehörden müssten auf Inhalte von Messenger-Diensten wie WhatsApp zugreifen können – allerdings ohne die Verschlüsselungsverfahren selbst zu schwächen. Konkret sagte der Innenminister: „Wir wollen, dass Messenger-Dienste eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung haben, damit die Kommunikation unbescholtener Bürger ungestört und sicher ist.“ Ähnlich wie bei SMS müsse es aber trotzdem möglich sein, die Inhalte bei Bedarf abzufangen. Hier wird der Bürger für Dumm gehalten oder unsere Politiker haben keine Ahnung. 

Eine verschlüsselte Verbindung die nur von einem Rechner geht soll überwacht werden? Manchmal habe ich den Eindruck, bald sind wir genauso Bescheuert wie die USA. Von Angst getrieben sollen alle Überwacht werden können. Geht das mir WhatApp?

Hier ein interresannter Links  http://whatsapphacken.de/ist-es-legal-whatsapp-von-jemanden-mitzulesen/   

Es wir viel geschrieben, aber fassen wir zusammen!

1.Das Handy nie aus der Hand geben.

2. Handy von der Firma oder fertig installiert geschenkt bekommen. Hier kann Software drauf sein die auch dein WhatsApp ausspioniert.

Erkenntnis! Wie will Maizier denn dann WhatsApp mitlesen. Geht ja nur wenn man Geräte Manipuliert. 

Alles ist zu knacken,der Aufwand ist nur sehr groß. Auch dauert es manchmal so viel Zeit,so das die entschlüsselte Nachricht keinen Wert mehr hat.

Dann noch etwas, Software hat immer Fehler und ist sehr komplex, es wird oft eine

Scheinsicherheit?

Nicht verschlüsselt werden jedoch Metadaten wie Telefonnummern und Zeitpunkte – die sichert Whatsapp weiterhin. So lässt sich zum Beispiel nachvollziehen, wer wann mit wem kommuniziert hat. Nur die Inhalte der Konversation bleiben geheim. Kritiker bezeichnen die E2E-Verschlüsselung deshalb als „Scheinsicherheit“. Außerdem wichtig: Auf dem Gerät selbst erscheinen die Chats natürlich unverschlüsselt und sind dort für jeden lesbar, der Zugriff auf das entsperrte Gerät bekommt. Automatische Backups, zum Beispiel vom iPhone auf Apples Servern in der iCloud, werden unverschlüsselt gespeichert.

Ob man bei Whatsapp nun besser aufgehoben ist als bei Threema und Co., bleibt deshalb weiter offen. Im letzten Test der Stiftung Warentest schnitt Whatsapp aufgrund von Privatsphäremängeln nur „befriedigend“ ab. Das dürfte sich auch mit der E2E-Verschlüsselung nicht grundlegend ändern, denn der Dienst gleicht nach wie vor die Telefonbücher seiner Nutzer über seine Server ab. Testsieger war im Sommer 2015 die deutsche App Hoccer, die aber kaum verbreitet ist. Populärere Alternativen sind Threema und Telegram, wo Chats auf Wunsch verschlüsselt werden. Gut ist auch das gratis erhältliche Signal, das die gleiche Technologie wie jetzt Whatsapp benutzt.

Ihr denkt, das was ich schreibe und empfange kann ruhig der Regierung oder die Geheimdienste mitlesen. Man kann schnell in Verwicklungen kommen!

Ich habe hier mal einen Film vom ORF eingestellt

 

Juni 12th, 2017 by