AT D578UVIII TriBand Mobile Radio

Dieses Video zeigt das Gerät mit 3 Bänder

 

2 Versionen können in Deutschland  vorbestellt werden

https://www.funktechnik-bielefeld.de/anytone-at-d578uv-plus-fm/dmr-dual-band-mobilfunkgeraet

  • AT-D578UV FM/DMR 2m/70cm mit „Ein-Chip-Lösung“
  • AT-D578UVII mit herkömmlicher Bauart mit FM, DMR, dPMR (NXDN optional) und auch als 4m/2m möglich.

NXDN optional was ist den das

NXDN ist ein offener Standard für öffentliche Landmobilfunksysteme, dh Funksprechsysteme (Transceiver) für die bidirektionale Sprachkommunikation von Person zu Person, die ausschließlich von Polizei, Feuerwehr, Krankenwagen und anderen Organisationen der öffentlichen Sicherheit verwendet werden. Es wurde gemeinsam von Icom Incorporated und Kenwood Corporation entwickelt. Es handelt sich um ein fortschrittliches digitales System mit FSK-Modulation, das verschlüsselte Übertragung und Datenübertragung sowie Sprachübertragung unterstützt. Wie andere landgestützte Mobilfunksysteme verwenden NXDN-Systeme die Frequenzbänder VHF und UHF.

NXDN wird von Icom in ihrem IDAS-System  und von Kenwood als NEXEDGE  implementiert. Sowohl Kenwood als auch Icom bieten jetzt Dual-Standard-Geräte an, die den europäischen dPMR-Standard unterstützen.

Funktionen und Eigenschaften im Überblick

  • 2m/70cm Dualband Funkgerät (136-174 und 400-480 MHz)
  • FM/DMR Tier I und Tier II
  • Codeplug wie für AT-D878UV
  • Automatische Erkennung analog/digital
  • TFT Farb Display (ca. 4,5cm)
  • VFO Funktion
  • 4000 Speicher programmierbar
  • Umschaltbare Sendeleistung 60Watt/25Watt/10 Watt (70cm 50/25/10)
  • Umschaltbare bandbreite 12,5/25 kHz in FM, sowie 12,5 kHz in DMR und 6,25 kHz in dPMR und NXDN
  • 150000 Kontakte speicherbar
  • ANI und PTT ID Funktionen
  • Sprachrekorderfunktion für bis zu ca. 500 Stunden
  • GPS Funktionen
  • Kontroll LED für „Relais erreicht“
  • CTCSS/DCS Subtöne (nur FM)
  • APRS/Bluetooth (je nach Version)

• Arbeitsmodus: Vollduplex auf UU, UV, VV, VU. Dual RX (Analog + DMR oder Analog + Analog)
• True-2-Slot: Bietet eine 2-Slot-Kommunikation, die 2 Gesprächspfade auf einer Frequenz ermöglicht. ETSI DMR Tier I und II konform
• Leistung: UKW 60W / 25W / 10W; UHF 50 W / 25 W / 10 W
• Automatische Erkennung des digitalen oder analogen Empfangs
• 4000 Kanäle + VFO; 10.000 Gesprächsgruppen mit 200.000 digitalen Kontakten
• Support Contact Manager
• Anzeige: 1,77-Zoll-TFT-Farb-LCD, Dual-Display; Dual PA; doppelte PTT
• Bandbreite: 12,5 K / 25 K (analog); 12,5 K (DMR);
• Wetterwarnungen
• VOX-Funktion; Digitale Aufnahme und Wiedergabe
• DTMF / 2TONE / 5TONE-Codierung und -Decodierung
• Digitale AES256-Verschlüsselung; Zonenauswahl
• SMS über die Tastatur
• Crossband-Repeter-Funktion
• Bereichsfunktion zwischen Funkgeräten mit GPS
• Roaming-Funktion; Talker-Alias-Funktion
• Notfallalarm (mit GPS-Datenübertragung)
• IP-Verbindung zum Motorola Repeater
• Duplexer Talk (optional)
• Anrufunterbrechung (optional)

 

Stellungnahme zur aktuellen 2-m-Band-Problematik

Auf der Suche nach Frequenzspektrum für kommerzielle Datenkommunikation zwischen Luftfahrzeugen und Bodenstationen (Aeronautical Mobile Service; AMS) droht das 2-m-Band als potenziell geeignetes Band in die Untersuchungen für eine gewünschte neue AMS-Zuweisung mit einbezogen zu werden.

 

DARC e.V.

Zurzeit handelt es sich zwar „nur“ um einen diesbezüglichen Antrag Frankreichs an die CEPT Vorbereitungsgruppe (CPG19, Conference Preparatory Group und PTA, Project Team A, Untergruppe der CPG19) für die im Oktober 2019 stattfindende Weltfunkkonferenz (WRC-19) im ägyptischen Sharm El-Sheikh. Sollte der Antrag in dieser Form jedoch auf der nächsten CPG19-Sitzung im August in Ankara genügend Unterstützung der 48 CEPT-Mitgliedsstaaten erhalten, hätte er gute Chancen, auch auf die Agenda der übernächsten WRC-23 zu gelangen.

In den vier Jahren bis zur WRC-23 würden dann die Funkverträglichkeitsbedingungen für eine zusätzliche AMS-Zuweisung im Bereich zwischen 144 MHz und 22,2 GHz in ITU-R Studiengruppen detailliert untersucht werden. Ergebnisse zu allen Aspekten dieser Untersuchungen wären ITU-R-Reports und ITU-R-Empfehlungen (Recommendation), die auch im Konsens der 193 ITU Mitgliedsländer zu erarbeiten sind. Diese Dokumente, zusammen mit politischen Bewertungen, werden dann auf der WRC-23 zu einer Entscheidung führen, ob oder wie die ITU Radio Regulations (VO-Funk) in den entsprechenden Frequenzbereichen geändert werden.

Im gesamten Prozess wird die IARU, unterstützt durch regulatorische Experten der Mitgliedsverbände (DARC, RSGB u.s.w.) versuchen, auf die Entscheidungen dieses Prozesses in Sinne des vollständigen Erhalts der bestehenden 2-m-Band-Zuweisung hinzuwirken. Die entsprechenden Kosten dieses Engagements werden durch den Anteil an nationalen Mitgliedsbeiträgen getragen, den jeder IARU-Verband an die IARU überweist.

Allerdings, jetzt ist ein kühler Kopf angesagt: Bekanntlich haben unsere beiden Funkdienste (Amateur und Amateur-Satellite service) im 2-m-Band primäre Zuweisungen. Wie bei jedem anderen der über 40 in den ITU Radio Regulations definierten Funkdienste sind mit einer solchen primären Zuweisung besondere Rechte auf einen störungsfreien Funkbetrieb verbunden.

Es gibt jedoch keine Ewigkeitsgarantie für diese Rechte! Jede WRC ist eine unabhängige Konferenz der ITU-Mitgliedsstaaten, bei der völkerrechtlich verbindliche Vereinbarungen getroffen werden, die im Range eines Staatsvertrags stehen. So wird beispielsweise die auf der WRC-19 im Konsens der 193 Mitgliedsländer beschlossene neue Version der ITU Radio Regulations (VO Funk) die heute gültige Version 2016 und alle vorherigen ersetzen. Die Verwaltung jedes Mitgliedsstaats stimmt am Ende einer WRC formell der verabschiedeten neuen Version zu und veranlasst im nationalen Gesetzgebungsverfahren die vollständige, ggfs. auch teilweise Übernahme aller beschlossenen Änderungen in nationales Recht.

Was unternimmt nun die IARU (DARC, RSGB, NRRL usw.…)? Und was kann jeder einzelne Funkamateur beitragen, dass unser 2-m-Band nicht auf der Liste verbleibt, wenn im Oktober/November die WRC-19 über die Agenda der folgenden WRC-23 entscheidet?

Die IARU arbeitet bereits intensiv daran, bis August dieses Ziel zu erreichen. Dann tagt in der Türkei die Conference Preparatory Group (CPG) der CEPT als letztmalige Entscheidungsinstanz vor der WRC-19. Es hängt letztendlich davon ab, ob sich genügend CEPT-Verwaltungen (48!) in unserem Sinne dagegen entscheiden, den Frequenzbereich 144–146 MHz in den französischen Vorschlag einzubeziehen, bevor dieser zu einem gemeinsamen CEPT-Vorschlag wird. Das Kriterium lautet: Mindestens zehn CEPT-Länder müssen dafür sein, nicht mehr als sechs Länder dagegen.

Hier sind im weitesten Sinne alle Funkamateure gefordert. Es ist besonders wichtig, dass der Amateurfunk mit einer Stimme spricht. Einzelinitiativen, eventuell mit „direkten Drähten“ nach Berlin und/oder Brüssel helfen da nicht weiter. Im Gegenteil, sie können massiv unserem Anliegen schaden, weil sie möglicherweise einem systematischen Vorgehen die Wirkungskraft nehmen.

Was wir aber alle tun können: Sicherstellen, dass auf dem 2-m-Band, wie auch auf den anderen Bändern, der Amateurfunk als eine wichtige gesellschaftliche Bereicherung wahrgenommen wird, der seinem gesetzlichen Auftrag (ITU Radio Regulation Artikel 25 und AFuG) angemessen nachkommt. Inhalte und Stil von Amateurfunkaussendungen sollten von einer technischen und operativen Kompetenz bestimmt sein, Aus- und Eigenbildung von Jugendlichen und Erwachsenen hervorheben sowie technische Ideen und Lösungen beinhalten (WSJT, SDR-TRX, OSCAR, DATV, Funkwetter, u.v.a.m.). Nicht zuletzt muss der Notfunk als einzige Kommunikations-Plattform bei Ausfall der öffentlichen Telekommunikation entsprechend herausgestellt werden.

Unterstützen wir deshalb die CEPT-Verwaltungen, die dem Amateurfunk aus diesen und anderen Gründen grundsätzlich positiv gewogen sind. Es ist in unser aller Verantwortung, diese Sympathien mit unseren QSOs auf allen Bändern täglich neu bestätigen. Letztlich wird kein einzelner Kopf darüber entscheiden, wie es mit dem 2-m-Band weitergeht: Entscheidend ist die Gesamtstimmungslage aller Verwaltungen.

Wann immer wir uns im Ringen um den erfolgreichsten Weg auseinanderdividieren (lassen), verlieren wir an Kraft in diesem ungleichen Kampf. Wir haben gerade vor ein paar Tagen wieder vernehmen können, was bestimmten Investoren „1 MHz Bandbreite“ wert ist. Unser „Kapital“ ist der gesellschaftliche Beitrag zum Einsatz und Vermitteln von technischem Wissen und Begeisterung für die Funktechnik über das gesamte derzeit nutzbare Frequenzspektrum (137 kHz bis 250 GHz). Das hat uns bisher die Privilegien gesichert, um die uns andere Funkdienste nur beneiden.

Auf der letzten PTA Sitzung vom 17.–21. Juni 2019 in Prag wurde dieser französische Antrag bereits ein erstes Mal diskutiert. Das Referat Frequenzmanagement des DARC ist über seine Präsenz und Mitarbeit in der Nationalen WRC-Vorbereitungsgruppe seit Jahren in die Entwicklung der deutschen Position zu Vorschlägen, die Amateurfunkbänder tangieren, eingebunden. Der DARC wurde deshalb vor der PTA-Sitzung von der BNetzA aufgefordert, eine Stellungnahme zum französischen Vorschlag (neben anderen Frequenzbändern neuerdings auch 144–146 MHz bei AMS-Neuzuweisungen zu berücksichtigen) abzugeben.

Die in unserer Stellungnahme aufgeführten Argumente und Bedenken haben zusammen mit weiteren formalen Einwänden der BNetzA dazu geführt, dass sich zunächst nur der deutsche Vertreter gegen die Einbeziehung des Frequenzbandes 144–146 MHz in Studien ausgesprochen hat. Da der französische Antrag sehr kurzfristig vor der Sitzung eingebracht wurde, war es vielen Fernmeldeverwaltungen wohl nicht mehr möglich, eine interne Abstimmung herbeizuführen. Wir brauchen auf der nächsten CPG-Sitzung am 17. August in Ankara noch weitere fünf Fernmeldeverwaltungen (also insgesamt sechs), die gegen das Ansinnen Frankreichs stimmen. Auf der HAM RADIO hat es bereits eine Besprechung aller anwesenden IARU-Mitgliedsverbände hierzu gegeben. Eine gemeinsame Strategie wurde dabei abgestimmt.

Christian Entsfellner, DL3MBG

DARC-Vorstandsmitglied

RTA-Vorsitzender

Quelle www.darc.de

 

 

Petition zum Erhalt des 2m Bandes

Das 2-Meter-Amateurfunkband (144-146 MHz) ist aufgrund eines Vorschlags Frankreichs während der Weltfunkkonferenz 2019 bedroht. Es soll dem Luftfahrtband zugewiesen werden.

Wir, die Radio-Amateure, finden es völlig inakzeptabel, dass eine harmonisierte weltweite Primärnutzerband für Radio-Amateure als Luftfahrtband vorgeschlagen wird. Es handelt  sich weltweit um eine „geschützte“ Band für Radio-Amateure.

Wir möchten, dass die CEPT und die ITU den Vorschlag aus Frankreich überdenkt.

Der Amateurfunk ist seit 100 Jahren ein starkes und anhaltendes Hobby. Wir müssen unser Hobby bewahren und schützen.

Petition unterschreiben

http://chng.it/Hn74LPRVfy

SDR – Software definiert Amateurfunk-Technik neu

 

SDR – Software definiert Amateurfunk-Technik neu

Lukas Lao Beyer : Wer Daten übertragen, Radio hören oder funken will, kann dazu ein sogenanntes Software Defined Radio (SDR) nutzen. Dies bewies der 18-jährige Abiturient von der Deutschen Schule Barcelona beim Wettbewerb ”Jugend forscht”. Der Jungforscher entwickelte ein kostengünstiges SDR auf einer Leiterplatte. Dabei galt es, eine gute Signalqualität sicherzustellen und die Software so zu konzipieren, dass große Datenmengen in Echtzeit übertragen werden können.

SDR
Lukas Lao Beyer, erfolgreicher Jungforscher beim Wettbewerb Jugend forscht 2016 mit seiner SDR-Entwicklung (Foto: Jugend forscht)

Im Gegensatz zu analoger Funktechnik verwendet Software Defined Radio (SDR) Computerprogramme zur Signalverarbeitung und zum Bedienen des Funkgerätes. Zusätzlich kommen Hardware-Komponenten hinzu. Etwa ein schneller Analog-Digital-Wandler (ADC) und Digital-Analog-Wandler (DAC).

Erste Gehversuche mit SDR-Technik

Neben Web-SDR-Empfängern wurden sehr früh Breitband-Empfänger mit kommerziell gefertigten DVBT-Sticks für den Amateurfunk nutzbar gemacht. Ohne Zusatz-Schaltungen lassen sich VHF- und UHF-Frequenzen empfangen. Christian DD7LP zeigt im nachfolenden Video, wie ein Kurzwellen-Konverter (Up Converter) nachgerüstet werden kann.

In anderen Breitband-SDR-Empfängern ist der KW-Konverter bereits integriert. Beispielsweise sollen hier die Einsteiger-Geräte wie der DXpatrol und SDRplay RSP1 genannt werden.

Direktsampler – die Königsklasse

Während bei einfachen SDR-Empfängern erst ab der wievielten Zwischenfrequenz digitalisiert wird, passiert dies bei Direktsamplern unmittelbar nach der Antenne. Schnelle Signal-Prozessoren müssen da schon sein. Die Technik ist entsprechend aufwendig. SMD-Bauteil bestückte Platinen sind Standard.

SDR
Innenleben des Perseus SDR zeigt den massiven Einsatz von SMD-Bauteilen (Foto: microtelecom)

Kurzwellen-Transceiver mit SDR-Technik

Zu den Pionieren der SDR-Technik im Amateurfunk zählt die amerikanische Firma Flexradio Systems mit ihrem Einstiegsmodell Flex 1500.

In der Zwischenzeit ist eine ganze Reihe von Modellen bei Flexradio hinzu gekommen. Auch die Software verbesserte sich ständig.
Die überwiegenden SDR-Lösungen verwenden nachfolgende Schemata (Blockschaltbilder):

Software Defined Radio Scheme - Adopted by LtC...
Software Defined Radio Scheme – Adopted by LtCdr Topi Tuukkanen, Project Manager, Finnish Software Radio Demonstrator from various scientific articles, studies, conference papers etc in public domain. (Photo credit: Wikipedia)

Software Defined Radio bietet großes Experimentier-Umfeld

Lange Zeit schien es, als existierten nur noch “Steckdosen-Amateure”. Doch seit Jahren ist ein Teil der Community der Radio-Amateure wieder aktiv. Besonders HPSDR (High Performance SDR) zog viele Amateure in seinen Bann. Durch den modularen, diskreten Aufbau der Hardware mit verschiedenen Platinen gelang der Nachbau auch nicht so ambitionierten Amateuren.

Software Defined Radio - HPSDR
Amateurtransceiver mit HPSDR-Baugruppen (Foto: Richard Ames Sydney, Australia)

Wie ging es weiter? Findige Entwickler entwickelten gekaspelte Lösungen, die sich im PC-Gehäuse integrieren lassen. Hierzu gehört der kostengünstige HackRF (circa 300 Euro). In Deutschland bei Wimo erhältlich.
Das nachfolgende englishsprachige Video stellt das Konzept des HackRF vor.

Voll digitale Transceiver-Konzepte stürmen die Hitlisten im Amateurfunk

Seitdem schnelle Signal-Prozessoren (FPGA) zu einem bezahlbaren Preis verfügbar sind, ändert sich die Amateurfunk-Technik rasant. SDR-Technologie bietet jedoch mehr als eine Panorama-Funktion oder ein paar Wasserfall-Diagramme. Für Helmut Goebkes DB1CC ist diese Technologie der “Leitpfad zukünftiger Sende-/Empfangsgeräte”. Helmut DB1CC setzt das HiQSDR-Projekt gemeinsam mit einem kleinen Kreis befreundeter Funkamateuren um. Die Vorarbeiten leistete Jim Ahlstrom N2ADR, der einen kompletten Transceiver durch Software in einen FPGA implementierte.
Experimentierfreudige Funkamateure finden hier ein weites Feld für kreative Projekte. Beispiel ist ein HiQSDR mit einem Raspberry Pi und einen Faytech 7-Zoll FT07TMB Touchscreen von Stefan DL2STG

Software Defined Radio
Kreative Leistung mit Touchscreen von Stefan DL2STG

Elad FDM-Duo – ein innovativer Italiener

Der kleine Transceiver der Firma ELAD verwendet modernste SDR Technik. Zuvor machte das Unternehmen durch zwei SDR-Empfänger auf sich aufmerksam. Wie beim FDM-S1 und S2 wandelt ein schneller Analog-Digital-Converter die empfangene HF direkt in digitale Signale um. Der nachgeschaltete DSP-Baustein filtert die Eingangs-Signale und bereitet sie auf. Ein ARM Prozessor verarbeitet die Signale vom Bedien-Panel.
Konzeptionell ist der FDM-DUO ein Twitter. Er lässt sich stand-alone und mit Computer verwenden. Ohne Computer  eignet sich der Transceiver für den transportablen Einsatz. Der Computer erweitert den Bedienkomfort des modernen SDR-Sende-Empfängers zuhause im Shack. Die Bedienelemente lassen sich gut bedienen. Neben dem großen VFO-Knopf gibt es zwei kleinere Drehregler für Lautstärke und Filter-Lage/Breite. Sechs Drucktasten unter dem gut lesbaren LC-Display rufen die wichtigsten Funktionen direkt auf. Über ein Menüsystem stehen alle anderen Parameter bereit.
Das Gerät empfängt von zehn KHz bis 54 MHz. Eingebaut ist ein 16-bit ADC mit 122 MHz Abtastrate. Die unterstützten Modi bei Empfang sind: SSB, CW, AM (inkl. Sync-AM), FM, WFM (inkl. Stereo und RDS), RTTY und DRM. Der Sender erzeugt fünf Watt HF. Alternativ existiert eine HF-Ausgangsbuchse mit 0 dBm Output. RX/TX über eine Buchse, oder RX und TX je auf einer Buchse.

Computer-Schnittstellen des FDM-DUO

Eine Schnittstelle arbeitet als CAT-Steuerung. Eine weitere liefert digitale I/Q-Daten für das Wasserfall-Diagramm. Die dritte USB-Buchse dient als externe Soundkarte für den PC. Der Transceiver ist für digitale Betriebsarten wie RTTY und PSK31 vorbereitet. Die Aufteilung dieser Funktionen auf drei separate USB-Schnittstellen erleichtert die Bedienung für den Anwender wesentlich. Es sind in den meisten Fällen keine weiteren USB-Treiber nötig.
Bezugsquelle: www.wimo.com

ICOM macht SDR populär

Mit dem Modell IC 7300 hat Icom einen richtigen Hit gelandet.

SDR-Transceiver – Große Displays

Auch bei kleinen (QRP-) Transceivern werden die Displays größer. Sie ermöglichen eine komfortable Bedienung des Gerätes.

Quelle: Sehr gute Seite zum Stöbern https://amateurfunk-magazin.de

 

 

Peter Raichle, DJ6XV, silent key

Peter Rachle DJ6XV verstorben. Es war ein Pionier der Funkamateure für den GHZ Bereich. Er hat die GHZ Tagung jedes Jahr organisiert

Peter Raichle, DJ6XV, silent key

Mit großem Bedauern haben wir erfahren, dass Peter Raichle, DJ6XV, am 13. März 2019 im Alter von 76 Jahren gestorben ist.

Weitere Informationen auf http://www.ghz-tagung.de/

MiniTiouner DATV Receiver built

 MiniTiouner DATV Receiver built

At the weekend I built my MiniTiouner DATV receiver. I’d purchased the PCB, tuner module, 1V regulator and programmed USB interface module from the BATC stand at the Telford ATV Academy the previous weekend. The remaining components that I didn’t already have were ordered from Digikey using the handy spreadsheet on the BATC Wiki and I sourced a suitable DC-DC Converter from eBay.

The build was straightforward and there are some instructions by Mike G0MJW but only really referenced them for the commissioning stage, checking voltages etc. I was pleasantly surprised to see a large degree of protection on the board, fuses both filament and poly-fuse, reverse protection and zener diodes in the circuit.
MiniTiouner DATV Receiver gebaut
14. August 2018 | Verfasser: Andrew MØNRD
Am Wochenende habe ich meinen MiniTiouner DATV Empfänger gebaut. Ich hatte die Platine, das Tunermodul, den 1-V-Regler und das programmierte USB-Schnittstellenmodul am vergangenen Wochenende am BATC-Stand der Telford ATV Academy gekauft. Die restlichen Komponenten, die ich noch nicht hatte, wurden bei Digikey mithilfe der praktischen Tabelle im BATC-Wiki bestellt und ich habe einen geeigneten DC-DC-Wandler von eBay bezogen.

Der Aufbau war unkompliziert und es gibt einige Anweisungen von Mike G0MJW, die jedoch nur für die Inbetriebnahmephase, die Überprüfung der Spannungen usw. verwendet wurden Schutz- und Zenerdioden in der Schaltung.

The MiniTiouner uses free to download DVB-S receive and analysis software called „Minitioune“ written by F6DZP. The Software is hosted on the VivaDATV forum. So I registered and downloaded the software.

V8.0 of the software requires a pull-down resistor adding to the USB module to identify the type of board, so that was added (not pictured).

Power was connected and then plugged the USB lead into the PC (Windows 7 32bit) and it went off and installed drivers. The documentation said I should see two USB controllers, but I was seeing four?

There are several test programs included in the software package to test drivers and board and they were showing errors.

Der MiniTiouner verwendet eine kostenlose DVB-S-Empfangs- und Analyse-Software namens „Minitioune“, die von F6DZP geschrieben wurde. Die Software wird im VivaDATV-Forum gehostet. Also habe ich die Software registriert und heruntergeladen.

V8.0 der Software erfordert einen Pull-Down-Widerstand, der zum USB-Modul hinzugefügt wird, um den Kartentyp zu identifizieren, der hinzugefügt wurde (nicht abgebildet).

Strom wurde angeschlossen und dann das USB-Kabel in den PC (Windows 7 32bit) eingesteckt und es ging aus und installierte Treiber. In der Dokumentation stand, dass ich zwei USB-Controller sehen sollte, aber vier?

Das Softwarepaket enthält mehrere Testprogramme zum Testen von Treibern und Platinen, die Fehler aufwiesen.

The PC I was using has had no end of serial USB devices plugged in and out over time so suspecting another Microsoft Windows „disappearing up its own backside“ driver issue I tried it on another more vanilla machine but had the same problem.

This seemed to point to the USB interface (an FTDI FT2232H Mini Module) perhaps it wasn’t programmed? So I downloaded the FTProg utility from FTDI but instead of seeing a FT2232H was showing it as a FT4232H device.

Auf dem PC, den ich verwendet habe, wurden im Laufe der Zeit keine seriellen USB-Geräte mehr angeschlossen und wieder herausgenommen. Als ich also vermutete, dass ein anderes Microsoft Windows-Treiberproblem „auf der Rückseite verschwindet“, versuchte ich es auf einem anderen Vanille-Computer, hatte aber das gleiche Problem.

Dies schien auf die USB-Schnittstelle (ein FTDI FT2232H-Minimodul) zu verweisen, die möglicherweise nicht programmiert war. Also habe ich das FTProg-Dienstprogramm von FTDI heruntergeladen, aber statt eines FT2232H wurde es als FT4232H-Gerät angezeigt.

Doing a Google found a reference to the same problem. I downloaded the data-sheet and checking with a meter I could see pins CN2-5 and CN2-11(VIO) on the module didn’t have 3.3V for some reason and as the post said if the VIO pin is missing 3.3V it defaults to a FT4232H. In the end I checked my soldering (no fault found) I removed the module from the socket to examine it and after re-seating it the board sprang to life so seems it was just a bad connection.

Eager to test I set up the ADALM-PLUTO SDR running DATVExpress as I’d done previously with the commercial set-top satellite receiver and we had a picture! It was time for a cup of tea!

Bei Google wurde ein Verweis auf dasselbe Problem gefunden. Ich lud das Datenblatt herunter und überprüfte mit einem Messgerät, ob die Pins CN2-5 und CN2-11 (VIO) auf dem Modul aus irgendeinem Grund keine 3,3 V hatten und wie auf dem Post angegeben, ob der VIO-Pin 3,3 V fehlt Standardmäßig wird ein FT4232H verwendet. Am Ende überprüfte ich mein Löten (kein Fehler gefunden). Ich entfernte das Modul aus dem Sockel, um es zu untersuchen. Nach dem erneuten Einsetzen erwachte die Platine zum Leben, so dass es nur eine schlechte Verbindung zu sein scheint.

Eifrig zu testen Ich habe den ADALM-PLUTO SDR mit DATVExpress eingerichtet, wie ich es zuvor mit dem kommerziellen Set-Top-Satellitenreceiver getan hatte, und wir hatten ein Bild! Es war Zeit für eine Tasse Tee!

Now it was working all that was left was to put it in a box.

Jetzt funktionierte es nur noch, es in eine Schachtel zu packen.

I have only had a brief play with the software since the weekend but was interested to see if I could receive some RB-TV (Reduced bandwidth) So I set the Pluto and DATVExpress to transmit on 146.500MHz using a low symbol rate (250 Ksymbols/s) and it worked!  Bertie was wriggling a bit too much for a clear picture but I had now actually used my 146-147MHz NoV. Now just got to learn and understand the various modulations and settings.
Ich hatte seit dem Wochenende nur ein kurzes Spiel mit der Software, war aber interessiert zu sehen, ob ich RB-TV (Reduzierte Bandbreite) empfangen kann. Deshalb habe ich Pluto und DATVExpress so eingestellt, dass sie mit einer niedrigen Symbolrate (250 Ksymbole) auf 146,500 MHz senden / s) und es hat funktioniert! Bertie zappelte ein bisschen zu viel für ein klares Bild, aber ich hatte jetzt tatsächlich mein NoV von 146-147 MHz verwendet. Jetzt muss ich nur noch die verschiedenen Modulationen und Einstellungen lernen und verstehen.

I was able to try out another piece of software, the Spectrum Analyser from Steve Andrew for the SDRPlay. It turns the SDR receiver into a handy spectrum analyser with 10MHz bandwidth from 1kHz upto 2GHz and was able to check the output of the Pluto.

Ich konnte eine andere Software ausprobieren, den Spectrum Analyzer von Steve Andrew für das SDRPlay. Es verwandelt den SDR-Empfänger in einen handlichen Spektrumanalysator mit einer Bandbreite von 10 MHz von 1 kHz bis 2 GHz und konnte die Ausgabe des Pluto überprüfen.

This wasn’t a proper test setup by any means, the SDRPlay was still connected to the dual-band collinear outside the shack so the noise is the usual hash I see, but the Pluto was putting out a decent waveform, it did help putting on a proper resonant antenna (a spare mobile magmount) rather than the tiny one supplied.

I plan to do a bit more with the 5.6GHz FPV stuff before the weekend having took delivery of some nice grid antennas and hope to get out to try a contact or some tests with members of SKARS 73

Ich verstehe, wie üblich, aber der Pluto hat eine anständige Wellenform ausgegeben, und es hat geholfen, eine richtige Resonanzantenne (eine mobile Ersatz-Magmount-Antenne) anstelle der winzigen mitgelieferten Antenne anzubringen.

Ich habe vor, noch vor dem Wochenende ein bisschen mehr mit dem 5,6-GHz-FPV-Zeug zu machen, nachdem ich ein paar schöne Gitterantennen mitgenommen habe, und hoffe, einen Kontakt oder einige Tests mit Mitgliedern von SKARS 73 ausprobieren zu können

Neues aus den Niederlanden – Fertigstellung des regionalen PI2NOS


Eines der umstrittensten Projekte des Stichting Scoop Hobbyfonds, der überregionale Repeater PI2NOS, wird in der kommenden Zeit auslaufen. Letzte Woche war der Empfänger in Breda bereits QRT und in den kommenden Wochen muss der Norden der Niederlande daran glauben. Verschiedene andere Standorte werden in der Folgezeit ebenfalls abgebaut.

Die PI2NOS-Standorte werden ab 26. Februar 2019 in Leeuwarden, Groningen Hoogersmilde, verschwinden.

Die Außerbetriebnahme wurde aus verschiedenen Gründen beschlossen, die in der nächsten Zeit zusammenkommen werden. Der Hauptgrund ist der Mangel an dringend benötigtem Einkommen, um die Einrichtungen an 27 verschiedenen Standorten bezahlen zu können. Die Scoop Hobby Fund Foundation ist in erster Linie auf Sponsoren und Spender angewiesen . Leider stagnierten die Einnahmen in den letzten anderthalb Jahren. Die Stiftung ist dank einer starken Finanzpolitik finanziell solide, muss es aber bleiben….

Die Ursache für den Einkommensrückgang liegt vor allem im Frequenzmissbrauch des überregionalen Repeaters PI2NOS. Verschiedene Goodwill-Funkamateure haben sich aus verständlichen Gründen vom Repeater abgewandt. Trotz diverser Meldungen der Stiftung konnte das Blatt nicht gewendet werden und die Einnahmen gingen nicht ein.

Das Fehlen von Kosten fällt mit den sich ändernden Umständen bei einer der Vermittlungsorganisationen zusammen. Aufgrund von Arbeitsaufwand und Schwund haben unsere Systeme keinen Platz mehr, oder es müssen erhebliche (zusätzliche) periodische Kosten anfallen, um den Repeater betriebsbereit zu halten. Darüber hinaus dauern die Störungen an, obwohl ihre Intensität aufgrund der jüngsten Maßnahmen, die in Absprache mit der Telekommunikationsagentur ergriffen wurden, abgenommen hat.

Die Stiftung würde es vorziehen, die Aktivitäten in gleichem Umfang fortzusetzen, da der Charakter von PI2NOS eindeutig und weltweit einzigartig ist. In Amateurkreisen wird oft zu Recht behauptet, PI2NOS sei technisch gesehen ein sehr perfektes Experiment, aber Mentalität und unzureichende Regulierung hätten leider zum sozialen Aspekt beigetragen. Leider wurde keine technische Lösung oder Alternative gefunden, um PI2NOS an den oben genannten Standorten betriebsbereit zu halten. Wir sind noch nicht in der Lage, über andere Websites oder Alternativen zu berichten. Es besteht auch die Möglichkeit, dass andere Experimente ebenfalls sterben, dies ist jedoch bis heute ungewiss.

Für Nutzer von PI2NOS im Norden der Niederlande empfehlen wir vorerst den Einsatz des PI2NON Coverity Repeaters.

Wir werden natürlich weiterhin eng mit den Bauleitern zusammenarbeiten, um innovative Experimente an hochrangigen Standorten zu ermöglichen und den Experimentierbedarf für niederländische Funkamateure zu decken.

ATV Amateurfunk Relais

Hier entsteht eine Auflistung von Relaisfunk Sende-Empfangsanlagen für bewegte Bilder mit Ton. Sie empfangen im Ghz Bereich digitale Signale die von Funkamateuren ausgesendet werden und Sendet diese Signale auf einem hohen Berg auf einer anderen Frequenz aus. Sendet gerade keiner wird ein Testbild oder Bilder von Webcams ausgestrahlt.

Der höchste und bekannteste Berg im Harz ist der Brocken. Hie haben auch die Funkamateure eine Sende und Empfangsanlage für Amateurfernsehen installiert.
Ich teste an diesem Wochenende alle Möglichkeiten. Am besten geht es mit Winamp und VLC Player. Einer dieser Player muss nur als Wiedergabe eingetragen werden

Locator: JO51HT

Koordinaten:
51°48’01,5”
Nördliche Breite
10°36’56,5”
Östliche Länge
Antennenhöhe
1.160mtr üNN

ATV-Relais D B 0 H E X auf dem Brocken



 

DB0HEX – Relaisausgabe MUX-Kanal
mit Kamera Wetterwarte

Automatische Aktualisierung alle 20 Sekunden.
(Aufnahme mit SAT-RX, Videograbber, Raspberry Pi)

https://www.db0hex.de/

    Livebild Halberstadt, Sicht zum Harz ©Bild von WGH
    Livebild Halberstadt, Sicht vom Jagdschloß auf die Stadt ©Bild von Paulsoft
    Livebild Halberstadt, B 79 .
    Livebild von der Heiketalwarte im Huy
    Livebild Brockenbahnhof der Harzer Schmalspur Bahn ©Bild von HSB GmbH
    Livebild Brockenplateau ©Bild vom mdr
    Livebild ATV-Relais DB0HEX (20s) 

    Livestream von DB0HEX – Mux 
    Livestream von DB0HEX – 2.Kanal    (Auf max. 5 User beschränkt)
    Livestream von DB0HEX – MUX (wie oben)    (Auf max. 5 User beschränkt)

    Livestream von DB0TVI
    Livestream von DB0YZ – Mux

Sollte der jeweilige Stream den VLC-Player nicht automatisch starten, dann den Link kopieren und beim VLC unter Netzwerkstream eingeben.

    Wetter auf dem Brocken

 

Weitere ATV Relais

Amateurfunk-Fernsehen – ATV live

DB0ATW http://atvstream.mooo.com:8170
DB0DAN http://atvstream.mooo.com:8130

http://www.db0tvh.de/

http://live.db0tvh.de/index.htm
DB0DLH http://atvstream.mooo.com:8110 onair

DB0ITV  http://atvstream.mooo.com:8280
DB0KO  http://atvstream.mooo.com:8200 onair
DB0LDK http://atvstream.mooo.com:8250

 

DB0MTV http://atvstream.mooo.com:8210 onair
DB0OV   http://atvstream.mooo.com:8260
DB0QI   http://atvstream.mooo.com:8150

DB0RT   http://atvstream.mooo.com:8140 onair

D-ATV Digitales Amateurfunkfernsehen in Reutlingen

Amateurfunk begeisterte Mitglieder der Ortsverbände Reutlingen P07 und Z55 bauten ein Digitales ATV Relais.
Das Relais DB0RT hat seinen Standort auf unserem Hausberg „Achalm“.
Die Eingabe erfolgt auf 13 cm (2.329 MHz, 2.369 MHz ) und 70 cm (434 MHz), die Ausgabe auf 23 cm (1288 MHz).

Damit ist es möglich, das Relais mit einem kommerziellen, terrestrischen TV mit Konverter zu empfangen. Finanziert wird das Relais durch die Benutzer, den Ortsverband P07/Z55, den Distrikt Württemberg und durch Spenden. Die Fertigstellung der ersten Ausbaustufe erfolgte schon im August 2005.Zielsetzung des Projektes „D-ATV Relais“ in Reutlingen war es, die neue digitale Fernsehtechnik (DVB-T) einzuführen und Funkamateuren im Umkreis und im Distrikt Württemberg Gelegenheit zu geben, mit dieser neuen Technik zu experimentieren und zu arbeiten.

Projektleiter: Günter, DL9SA. Email: dl9sa (at) darc.de – Packet Radio:dl9sa@db0prt.#bw.deu.eu

ATV-Streams:
(Den gewünschten Link – siehe unten – im VLC-Player als URL einfügen. Dort auf „Medien“, dann auf „URL aus Zwischenablage öffnen“ klicken. (Evtl. auf der Icecast2-Seite rechts oben auf M3U klicken, damit sich der VLC-Player öffnet). Es klappt auch nur, wenn die Station qrv ist).
Alle Codecs sind VP62 Codec für schmale Internetbandbreite

DB0SCS http://atvstream.mooo.com:8240
DB0SHL http://atvstream.mooo.com:8160

DB0TGM http://atvstream.mooo.com:8180 onair

DB0TV   http://atvstream.mooo.com:8190 onair

 

DB0TVH  in Hannover

http://www.db0tvh.de/

DB0TVH http://atvstream.mooo.com:8120

 Sendefrequenzen:

     -13cm -Band 2329 MHz Horizontal an Kammerschlitzantenne (6dB Gewinn) mit 10 W ERP
     -9cm -Band 3432 MHz Horizontal Digital QPSK Schlitzstrahler nach DC0BV mit 6 Schlitzen 4W ERP
     -3cm -Band 10.240 MHz Horizontal an Kammerschlitzantenne (8dB Gewinn) mit 10 W ERP
     -Tonablage 5,5 MHz
Empfangsfrequenzen:
     -23cm -Band 1284 MHz Vertikal an gestocktem Rundstrahler
     -3cm -Band 10.440 MHz Horizontal (10 GHz TX und RX an einer Antenne)
     -THz-Band (optischer Frequenzbereich 200nm-850nm), Eingabe ist zur Zeit im Testbetrieb und nur bei Dunkelheit aktiv
     -weitere Angaben dazu unter dem Link „Lasereingabe“
     -Tonablage für alle Eingaben 5,5 MHz
     -70cm Fonie 430,100 MHz FM (Rückruffrequenz)

DB0TVI  http://atvstream.mooo.com:8125
DB0YZ   http://atvstream.mooo.com:8220
ON0SNW http://atvstream.mooo.com:827

 

ATV Relais in den Niederlanden
Viele ATV Relais streamen über Youtube

 

ATV Repeater PI6NHN

ATV Repeater PI6ZTM

ATV Repeater PI6HVS

Amateurfunkfernsehen über Es’hail-2

P4-A WB Transponder Bandplan and Operating Guidelines

Digital ATV co-ordination on Es’hail-2

Narrowband DATV image (150 kHz bandwidth) via QO-100 Noel G8GTZ Feb 14, 2019 at 0950 GMT

Narrowband DATV (150 kHz bandwidth) via QO-100 sent by Noel G8GTZ Feb 14, 2019 at 0950 GMT

AMSAT-DL has agreed to a proposal by the British Amateur Television Club (BATC) zur Verwendung der unteren 100 kHz des Breitbandtransponders (10491 – 10491,1 MHz) für ATV-Koordinationszwecke.

Stationen müssen ihre Leistungspegel auf einem Minimum halten und dürfen mit Sicherheit nicht mehr als 15 dB über dem Rauschpegel liegen, wie dies auf dem Goonhilly-Spektrummonitor angezeigt wird.

Dies wird nur auf experimenteller Basis sanktioniert und AMSAT-DL behält sich das Recht vor, die WB-Bake in Richtung der Bandkante zu bewegen oder DVB-S mit einem breiteren Rolloff zu implementieren, was die Frequenzen für diesen Zweck ungeeignet machen würde.

Eine weitere Herausforderung sollte jedoch überschaubar sein und sich als nützliche Funktion erweisen, obwohl wir den Chat als das wichtigste Werkzeug für Berichte und Kontakte ansehen.

73 Noel G8GTZ

BATC Forum Ankündigung https://forum.batc.org.uk/viewtopic.php?f=101&t=5923

Es’hail-2 WebSDR https://eshail.batc.org.uk/

Es’hail-2 Bedienungsanleitung für Breitband-Amateurfunk-Transponder
https://amsat-dl.org/en/p4-a-wb-transponder-bandplan-and-operating-guidelines

Es’hail-2 amateur radio information
https://amsat-dl.org/en/eshail-2-amsat-phase-4-a

Weitere Informationen finden Sie im Satellitenforum

https://forum.amsat-dl.org/

P4-A WB Transponder Bandplan und Betriebsrichtlinien
Die folgenden Betriebsrichtlinien und der vorgeschlagene Bandplan sollen allen Benutzern die effizienteste Verwendung des 8 MHz breiten Transponders ermöglichen. Es wird erwartet, dass diese ersten Richtlinien nach der Inbetriebnahme weiterentwickelt werden.

Koordinierung
Aufgrund der Vielzahl von Variationen der Übertragungsparameter ist es wichtig, dass alle Benutzer ihre Übertragungsparameter auf der von AMSAT-DL und dem BATC eingerichteten Koordinierungs-Chatroom-Seite unter << soon >> mitteilen

Transpondernutzung
Grundsätzlich sollte der Transponder nur für Kurzzeittests und Kontakte verwendet werden.

Die einzige lange Übertragung (mehr als 10 Minuten) sollte sein:

Der Fernsehsender wurde aus Katar oder Bochum gesendet.
Video der Live-Übertragung von AMSAT- und Amateur-TV-Vorträgen und -Konferenzen von großem Interesse. Beispiele könnten sein:
Nationale AMSAT-Konferenzen
Nationale Amateurfernsehkonventionen
Der folgende Inhalt ist nicht akzeptabel:

Aufzeichnungen von Ereignissen oder Ausstrahlung von Ereignissen, die nicht ausdrücklich mit Amateur-Satelliten oder Amateur-Fernsehen zu tun haben
Übertragung von urheberrechtlich geschütztem Material (z. B. Filme oder Fernsehsender)
Es wird davon abgeraten, terrestrische Amateurfunk-Repeater zu übertragen, es sei denn, der Inhalt ist von außergewöhnlichem Interesse für Amateurfunk.

Übertragungsleistung
Alle Uplink-Übertragungen sollten die minimal mögliche Leistung verwenden. Keine Übertragung sollte ein Downlink-Signal mit einer höheren Leistungsdichte als der Beacon haben – der webbasierte Spektrum-Monitor ermöglicht es Benutzern, ihre Uplink-Leistung einzustellen, um dies zu erreichen.

Übertragungsmodi
Die Übertragung sollte nach Möglichkeit mit DVB-S2 erfolgen. Für normale Standard Definition-Übertragungen ist 2 MS die maximale zu verwendende Symbolrate.

Um eine einfache Dekodierung zu ermöglichen, sollten PIDs wie folgt eingestellt werden: Video 256, Audio 257, PMT 32 oder 4095, PCR 256 oder 258. Der Dienstname sollte auf CallSign eingestellt sein. PMT PIDs 4000 – 4010 sollten nicht verwendet werden. Benutzer sollten mit DVB-S2-Modi höherer Ordnung bei niedrigeren Symbolraten (z. B. 333 KS 32APSK) experimentieren, um Bandbreite für andere Benutzer zu sparen.

Mittwochs (UTC-Zeit) sollten Experimentatoren andere Modi ausprobieren – vielleicht 6 MS, die den gesamten Transponder für kurze Zeit (weniger als 10 Minuten) verwenden. Es ist wichtig, dass Benutzer ihre Pläne auf der Chatroom-Seite ankündigen und diese stets überwachen.

Leuchtfeuer
Das Beacon ist zunächst rund um die Uhr in Betrieb. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass mit zunehmender Aktivität der Benutzer diese stündlich auf einen kürzeren Zeitraum reduziert wird.

Ursprünglicher Bandplan
1. Der Wartungs-Uplink wird nur gelegentlich verwendet. Die Benutzer werden jedoch gebeten, ihm bei der Benachrichtigung absolute Priorität einzuräumen.

2. DVB-S2-Benutzer werden gebeten, die steilste Absenkung zu verwenden, mit der ihre Geräte die Möglichkeit von Nachbarkanalstörungen verringern können.

3. Die empfohlenen Spotfrequenzen für verschiedene Verwendungen und Symbolraten sind unten aufgeführt

Role Symbol Rate Uplink Freq Downlink Freq Designator Notes
Beacon Wide 2MS 2403.0 10492.5 2MS1 Initial Beacon Mode
Beacon Narrow 1MS 2402.25 10491.75 1MS1 Possible future beacon mode
Simplex 2MS 2403.0 10492.5 2MS1 Only available outside beacon hours
Simplex 2MS 2406.0 10495.5 2MS2
Simplex 1MS 2402.25 10491.75 1MS1 Only available outside beacon hours
Simplex 1MS 2403.75 10493.25 1MS2 Only available outside beacon hours or when beacon is in narrow mode
Simplex 1MS 2405.25 10494.75 1MS3 Only available if 2MS2 not in use
Simplex 1MS 2406.75 10496.25 1MS4 Only available if 2MS2 not in use
Simplex 333KS 2407.75 10497.25 333KS1
Simplex 333KS 2408.25 10497.75 333KS2
Simplex 333KS 2408.75 10498.25 333KS3
Simplex 333KS 2409.25 10498.75 333KS4
Simplex 125KS 2407.625 10497.125 125KS1 Only available if 333KS1 not in use
Simplex 125KS 2407.875 10497.375 125KS2 Only available if 333KS1 not in use
Simplex 125KS 2408.125 10497.625 125KS3 Only available if 333KS2 not in use
Simplex 125KS 2408.375 10497.875 125KS4 Only available if 333KS2 not in use
Simplex 125KS 2408.625 10498.125 125KS5 Only available if 333KS3 not in use
Simplex 125KS 2408.875 10498.375 125KS6 Only available if 333KS3 not in use
Simplex 125KS 2409.125 10498.625 125KS7 Only available if 333KS4 not in use
Simplex 125KS 2409.375 10498.875 125KS8 Only available if 333KS4 not in use

 

4. Uplink 2401.5 – 2409.5 RHCP, Downlink 10491 – 10499 Horizontal.

Intermar Netzwerk

Wenn Ihr die Funkamateure auf Segelbooten hören wollt dann verfolgt mal die Runde INTERMAR: Frequenz im 20m Band 08.00/16:30 UTC
KW-Net: 14.313 Khz  Die Runden sind jeweils 08.00 und 16:30 UTC

Intermar Netzwerk über Uni Twente

http://websdr.ewi.utwente.nl:8901/?tune=14313usb

Aktuelle Infos auf http://intermar-ev.de/

 

 

 

Quelle : http://intermar-ev.de/

Digitale Betriebarten

Digitale Betriebsarten

Hier möchte ich einige gängige „digitale“ Betriebsarten vorstellen.

Informationen über digitale Betriebsarten gibt es im Internet zur Genüge, deshalb beschränke ich mich auf die gängigsten Betriebsarten (Beschreibung, Frequenzen, Software, Informationen und Bezugsquellen) und verlinke ansonsten auf Seiten und Angebote Dritter.

Alle hier gemachten Angaben sind nicht verbindlich! Vor dem Betrieb in einer digitalen Betriebsart bitte unbedingt die Bandpläne beachten. Manche Voreinstellungen entsprechen nicht den empfohlenen Frequenzen der Bandpläne!

Digitale Betriebsarten werden, bis auf wenige Ausnahmen, in der Modulationsart SSB im oberen Seitenband (USB) betrieben. Die Angabe der Frequenzen  entspricht der unterdrückten Trägerfrequenz bei SSB. Die Signale werden dann oberhalb der Dial Frequenz ausgesendet! Zum Betrieb benötigt man in der Regel ein Interface und eine Software.

Die c´t (Magazin für Computer Technik) hat bereits 2008 einen sehr schönen Artikel mit dem Titel „Jenseits der Rauschgrenze“ über digitale Betriebsarten veröffentlicht. Sehr lesenswert!

Frequenzen speziell für digitale aber auch andere Betriebsarten

Band

Frequency (KHz)

Mode

Submode

160m

1836,0

 

CW

QRP

160m

1836,6

 

WSPR

 

160m

1838,0

 

PSK31

 

160m

1840,0

 

ROS

 

160m

1840,0

 

FT8

 

160m

1843,0

 

SSB

QRP

160m

1845,0

 

SSB

Portable

160m

1977,0

 

DIGVOICE

 

80m

3558,0

 

ROS

 

80m

3559,0

 

CW

Portable

80m

3560,0

 

CW

QRP

80m

3573,0

 

FT8

 

80m

3580,0

 

PSK31

 

80m

3580,0

 

CW

Novices

80m

3590,0

-3610,0

RTTY

 

80m

3592,6

 

WSPR

 

80m

3680,0

 

SSB

Novices

80m

3690,0

 

SSB

QRP

80m

3730,0

 

SSTV

 

80m

3732,0

 

DIGVOICE

 

80m

3760,0

 

SSB

Emergency

80m

3791,0

 

SSB

Portable

80m

3817,0

 

DIGVOICE

 

60m

5287,2

 

WSPR

 

60m 5357,0 FT8

60m

5367,0

 

ROS

 

60m

5403,5

 

DIGVOICE

 

40m

7029,5

 

CW

Portable

40m

7030,0

 

CW

QRP

40m

7032,0

 

CW

Novices

40m

7032,0

 

CW

SOTA

40m

7038,6

 

WSPR

 

40m

7040,0

-7050,0

RTTY

 

40m

7046,0

 

ROS

 

40m

7058,0

 

SSTV

 

40m

7070,0

 

PSK31

 

40m

7074,0

 

FT8

 

40m

7080,0

 

SSB

Novices

40m

7090,0

 

SSB

QRP

40m

7090,0

 

SSB

SOTA

40m

7110,0

 

SSB

Emergency

40m

7177,0

 

DIGVOICE

 

40m

7185,5

 

SSB

Portable

40m

7190,0

 

DIGVOICE

 

30m

10100,0

-10130,0

CW

 

30m

10106,0

 

CW

QRP

30m

10116,0

 

CW

QRP

30m

10117,5

 

CW

Portable

30m

10118,0

 

CW

SOTA

30m

10118,0

 

CW

Novices

30m

10132,0

 

SSTV

 

30m

10136,0

 

FT8

 

30m

10138,0

-10140,0

JT65

 

30m

10138,7

 

WSPR

 

30m

10140,0

-10142,0

PSK31

 

30m

10142,0

 

PSK31

 

30m

10142,0

-10145,0

RTTY

 

30m

10144,0

-10145,0

ROS

 

30m

10144,0

 

SSTV

 

30m

10144,0

 

HELL

 

30m

10149,1

-10149,5

PKT

APRS

20m

14059,0

 

CW

Portable

20m

14060,0

 

CW

QRP

20m

14064,0

 

CW

SOTA

20m

14064,0

 

CW

Novices

20m

14070,0

 

PSK31

 

20m

14074,0

 

FT8

 

20m

14080,0

-14090,0

RTTY

 

20m

14095,6

 

WSPR

 

20m

14103,0

 

ROS

 

20m

14180,0

 

SSB

Novices

20m

14230,0

 

SSTV

 

20m

14236,0

 

DIGVOICE

 

20m

14240,0

 

DIGVOICE

 

20m

14285,0

 

SSB

SOTA

20m

14285,0

 

SSB

QRP

20m

14300,0

 

SSB

Emergency

20m

14342,5

 

SSB

Portable

20m

14346,0

 

SSB

Portable

17m

18081,5

 

CW

Portable

17m

18086,0

 

CW

QRP

17m

18088,0

 

CW

SOTA

17m

18088,0

 

CW

Novices

17m

18096,0

 

CW

QRP

17m

18100,0

 

FT8

 

17m

18100,0

-18105,0

RTTY

 

17m

18100,0

 

PSK31

 

17m

18104,6

 

WSPR

 

17m

18106,0

 

CW

QRP

17m

18108,0

 

ROS

 

17m

18117,5

 

SSB

Portable

17m

18119,0

 

DIGVOICE

 

17m

18130,0

 

SSB

QRP

17m

18130,0

 

SSB

SOTA

17m

18157,5

 

SSB

Portable

17m

18160,0

 

SSB

Novices

17m

18160,0

 

SSB

Emergency

15m

21060,0

 

CW

QRP

15m

21062,0

 

CW

SOTA

15m

21062,0

 

CW

Novices

15m

21074,0

 

FT8

 

15m

21080,0

-21090,0

RTTY

 

15m

21080,0

 

PSK31

 

15m

21094,6

 

WSPR

 

15m

21122,0

 

ROS

 

15m

21285,0

 

SSB

QRP

15m

21285,0

 

SSB

SOTA

15m

21313,0

 

DIGVOICE

 

15m

21340,0

 

SSTV

 

15m

21360,0

 

SSB

Emergency

15m

21380,0

 

SSB

Novices

15m

21437,5

 

SSB

Portable

12m

24192,0

 

ROS

 

12m

24906,0

 

CW

SOTA

12m

24906,0

 

CW

Novices

12m

24906,0

 

CW

QRP

12m

24915,0

 

FT8

 

12m

24920,0

 

PSK31

 

12m

24920,0

-24925,0

RTTY

 

12m

24924,6

 

WSPR

 

12m

24933,0

 

DIGVOICE

 

12m

24950,0

 

SSB

SOTA

12m

24950,0

 

SSB

QRP

12m

24977,5

 

SSB

Portable

12m

24980,0

 

SSB

Novices

10m

28060,0

 

CW

QRP

10m

28062,0

 

CW

SOTA

10m

28062,0

 

CW

Novices

10m

28074,0

 

FT8

 

10m

28080,0

-28090,0

RTTY

 

10m

28120,0

 

PSK31

 

10m

28124,6

 

WSPR

 

10m

28140,0

 

ROS

 

10m

28327,5

 

SSB

Portable

10m

28365,0

 

SSB

QRP

10m

28365,0

 

SSB

SOTA

10m

28380,0

 

SSB

Novices

10m

28680,0

 

SSTV

 

10m

28720,0

 

DIGVOICE

 

10m

29200,0

 

FM

SOTA

10m

29300,0

-29510,0

SSB

Satellite

10m

29600,0

 

FM

Simplex

10m

29620,0

 

FM

Repeater

10m

29640,0

 

FM

Repeater

10m

29660,0

 

FM

Repeater

10m

29680,0

 

FM

Repeater

6m

50245,0

 

ROS

 

6m

50293,0

 

WSPR

 

6m

50313,0

 

FT8

 

6m

50510,0

 

SSTV

 

4m

70091,0

 

WSPR

 

4m

70100,0

 

FT8

 

2m

144489,0

 

WSPR

 

2m

144500,0

 

SSTV

 

2m

144800,0

 

FM

APRS

2m

144980,0

 

ROS

 

2m

145500,0

 

FM

SOTA

70cm

432300,0

 

WSPR

 

23cm

1296500,0

 

WSPR

 

Digitalmodes

PSK31, 63, 128 (Phase-Shift Keying)PSK31 ist seit vielen Jahren ein digitaler Modus, der auf HF-Bändern sehr beliebt ist. Er kombiniert die Vorteile eines einfachen Textcodes mit variabler Länge und einem PSK-Signal (PSK) mit geringer Bandbreite unter Verwendung von DSP-Techniken. Dieser Modus ist für die „Echtzeit“ -Tastatur ausgelegt und bei einer Baudrate von 31 ist er langsam genug, um mit dem typischen Amateur-Typisten Schritt zu halten. PSK31 erfreut sich heutzutage großer Beliebtheit auf den HF-Bändern und ist derzeit der Standard für die Live-Tastaturkommunikation. Die meisten ASCII-Zeichen werden unterstützt. Eine zweite Version mit vier (vierfachen) Phasenverschiebungen (QPSK) ist verfügbar, die eine Vorwärtsfehlerkorrektur (FEC) auf Kosten eines reduzierten Signal-zu-Rausch-Verhältnisses bereitstellt.

Die Phasenumtastung (englisch Phase-Shift Keying, PSK) ist ein digitales Modulationsverfahren in der Nachrichtentechnik. Dabei wird eine sinusförmige Trägerschwingung durch den zu übertragenden digitalen Datenstrom in diskreten Phasenstufen umgetastet. In der einfachsten Form, der binären PSK (BPSK) oder 2-PSK, kann pro Symbol ein Bit übertragen werden.

Jeweils oberhalb von 1.838, 3.580, 7.040, 10.140, 14.070, 18.100, 21.070, 24.920 und 28.120 kHz. Der jeweils rund ein Kilohertz breite, untere Abschnitt wird bevorzugt von QRP-Stationen genutzt (z. B. 10.140 – 10.141 kHz); PSK63 und PSK125 u. a. werden gerne zwei kHz und höher von den oben genannten Frequenzen betrieben (z. B. oberhalb von 10.142 kHz).

 

PSK31
SIM31 (Structured Integrated Message BPSK 31 bauds)Das SIM31 Übertragungsverfahren ist eine Weiterentwicklung von PSK31 durch OM Dany Surquin, ON4NB. SIM31 ist wesentlich empfindlicher als z.B. Telegrafie oder PSK31 und kommt mit Übertragungsbandbreiten von unter 45 Hz aus.

Eine schöne Beschreibung der Entwicklung ist hier zu finden.

1.839, 3.596, 7.045, 10.142, 14.067 (20 m ist nicht Bandplan konform), 18.098, 21.100, 24.916, 28.127 kHz

 

SIM31
MFSK-16, MT 63, OLIVIA, RTTY, THROB usw.RTTY oder „Radio Teletype“ ist ein FSK-Modus, der länger als jeder andere digitale Modus verwendet wird (mit Ausnahme von Morse-Code). RTTY ist eine sehr einfache Technik, die einen Fünf-Bit-Code verwendet, um alle Buchstaben des Alphabets, die Zahlen, einige Interpunktionszeichen und einige Steuerzeichen darzustellen. Bei 45 Baud (typischerweise) ist jedes Bit 1 / 45,45 Sekunden lang oder 22 ms und entspricht einer Schreibgeschwindigkeit von 60 WPM. In RTTY ist keine Fehlerkorrektur vorhanden. Rauschen und Interferenzen können sich erheblich nachteilig auswirken. Trotz der relativen Nachteile ist RTTY bei eingefleischten Funkamateuren immer noch sehr beliebt.

MFSK-16 ist eine Weiterentwicklung des THROB-Modus und codiert 16 Töne. Die PC-Soundkarte für DSP verwendet die Fast Fourier Transform-Technologie zum Dekodieren der ASCII-Zeichen und die Frequenzumtastung mit konstanter Phase zum Senden des codierten Signals. Continuous Forward Error Correction (FEC) sendet alle Daten zweimal mit einer Verschachtelungstechnik, um Fehler durch Impulsstörungen und statische Abstürze zu reduzieren. Ein neuer, verbesserter Varicode wird verwendet, um die Übertragung von erweiterten ASCII-Zeichen effizienter zu gestalten, so dass kurze Dateien zwischen Stationen unter fairen bis guten Bedingungen übertragen werden können. Die relativ große Bandbreite (316 Hz) für diesen Modus ermöglicht schnellere Baudraten (die Eingabe beträgt etwa 42 WPM) und eine größere Immunität gegenüber Phasenverschiebungen mit mehreren Pfaden. Dieser Modus wird zu einem Standard für die zuverlässige Tastatur-zu-Tastatur-Bedienung und ist in verschiedenen gängigen Programmen verfügbar.

MT 63 ist ein DSP-basierter Modus zum Senden von Tastaturtext über Pfade, die durch andere Signale gestört werden. Dies wird durch ein komplexes Schema erreicht, um Text in einer Matrix von 64 Tönen über Zeit und Frequenz zu codieren. Dieses Overkill-Verfahren sorgt für ein „Kissen“ der Fehlerkorrektur auf der Empfangsseite, während immer noch eine Rate von 100 WPM erreicht wird. Aufgrund der großen Bandbreite (1 kHz für die Standardmethode) ist dieser Modus bei überfüllten Bändern wie 20 Metern weniger wünschenswert.

Throb ist ein weiterer DSP-Soundkartenmodus, bei dem versucht wird, die Fast-Fourier-Transformationstechnologie (wie sie von Wasserfallanzeigen verwendet wird) zum Decodieren eines 5-Tonsignals zu verwenden. Das THROB-Programm ist ein Versuch, DSP in den Bereich zu drängen, wo andere Methoden aufgrund von Empfindlichkeits- oder Ausbreitungsschwierigkeiten versagen und gleichzeitig mit einer angemessenen Geschwindigkeit arbeiten. Die Textgeschwindigkeit ist langsamer als in anderen Modi, aber der Autor (G3PPT) hat sein MFSK-Programm (Multiple Frequency Shift Keying) verbessert.

1.838-1.842, 3.583-3.600, 7.043-7.050, 10.143-10.150, 14.080-14.099, 18.103-18.109, 21.080-21.120, 24.923-24.929 und 28.080-28.150 kHz

 

FLDIGI
FELD HELL, PSK HELL und HELL 80Hellschreiben ist eine Methode zum Senden und Empfangen von Text mithilfe der Faxtechnologie. Die Verwendung von PC-Soundkarten als DSP-Einheiten hat das Interesse an Hellschreiben wieder erhöht. Die Single-Tone-Version (Feld-Hell) ist die Methode der Wahl für den HF-Betrieb. Es ist ein Ein-Aus-Tastensystem mit 122,5 Punkten / Sekunde oder etwa 35 WPM-Textrate bei einer geringen Bandbreite (etwa 75 Hz). Textzeichen werden auf dem Bildschirm „gemalt“, so dass sie dekodiert und gedruckt werden. Eine neue „Designer“ -Ausführung dieses Modus mit der Bezeichnung FM HELL bietet einige Vorteile, da die Druckqualität bei einem höheren Arbeitszyklus besser ist.

Der Hellschreiber, eigentlich Typenbildfeldfernschreiber genannt, ist ein von Rudolf Hell erfundenes Fernschreibgerät, das Mitte des 20. Jahrhunderts auf besonders störanfälligen Übertragungswegen benutzt wurde. Das Prinzip wurde 1929 patentiert und sowohl mit Funk-Übermittlung als auch über Kabel eingesetzt. Besondere Bedeutung hatte er bei der Übertragung von Pressefunknachrichten bis in die 1980er Jahre. Die Betriebsart HELL wird heute noch von Funkamateuren genutzt.

+/- 3.584, 7.044, 10.144, 14.074, 18.104, 21.074, 24.924 und 28.074 kHz (jeweils „Center Frequency“, also Mittenfrequenz)

 

HELL
FAX/SSTVSlow Scan Television (SSTV) ist eine analoge Betriebsart im Amateurfunkdienst und dient der Übertragung von Standbildern. SSTV ist die schmalbandige Vorstufe zum breitbandigen Amateurfunk-Fernsehen (über 7 MHz Bandbreite). SSTV besitzt eine dem Sprachkanal angepasste Bandbreite (unter 3 kHz) und ist dadurch geeignet, um auf Kurzwelle Bilder zu versenden.

3.735 (LSB/DRM-SSTV 3.733), 7.165 (LSB/DRM-SSTV 7.058), 14.230 (USB/DRM-SSTV 14.233), 21.340 (USB/DRM-SSTV 21.233), 28.680 (USB) kHz

ISS SSTV = 145,800 MHz

 

SSTV
JT65WSJT (Weak Signal communications, by K1JT) ist eine Gruppe (JT65, JT9, FT8, WSPR) von Übertragungsprotokollen und eine freie Amateurfunk-Software zur Kommunikation mit schwachen Signalen. Sie wurden vom Funkamateur und Nobelpreisträger für Physik Professor Joseph Hooton Taylor Jr. (Amateurfunkrufzeichen K1JT) entwickelt. Die digitale Signalverarbeitung durch WSJT macht es für Funkamateure wesentlich einfacher, bestimmte Ausbreitungsarten wie Meteorscatter und Erde-Mond-Erde zu nutzen. Es hat auf UKW die früher für sehr schlechte Übertragungswege übliche Morsetelegrafie abgelöst.

Dial Frequencies, 136,13 kHz, 474,2 kHz, 1.838,0 kHz, 3.576,0 kHz, 5.357,0 kHz, 7.076 kHz, 10.138,0 kHz, 14.076,0 kHz, 18.102,0 kHz, 21.076 kHz, 24.917 kHz, 28.076 kHz

 

WSJT-X
FT8FT8 ist eine recht neue digitale Betriebsart (2017), die sehr für niedrige Sendeleistung („QRP-Betrieb“) und für Stationen mit Antennendefiziten sehr geeignet ist. Diese Betriebsart wurde sehr rasch populär und dominiert zur Zeit die Kurzwellenbänder.

FT8 hat viele Gemeinsamkeiten mit JT65, JT9 und JT4, der zeitliche Ablauf ist allerdings semiautomatisch in Durchgängen von 15s Dauer organisiert. FT8 QSOs werden deshalb viermal schneller als in JT65 und JT9 abgewickelt.

FT8
FT4Joe Taylor (K1JT) kündigte die neue Sendeart FT4 an. Diese Betriebsart basiert auf den Merkmalen von FT8, wurde aber mit Sendeintervallen von nur 6 Sekunden Dauer speziell für Contest-Betrieb optimiert.

Damit ist FT4 um den Faktor 2,5 schneller als FT8 und verfügt über etwa die gleiche Geschwindigkeit wie RTTY. FT4 kann mit Signalen arbeiten, die um 10 dB schwächer sind als für RTTY erforderlich, bei deutlich geringerer Bandbreite.

Dial Frequencies, 1.840,0 kHz, 3.573,0 kHz, 7.074 kHz, 10.136,0 kHz, 14.074,0 kHz, 18.100,0 kHz, 21.074 kHz, 24.915 kHz, 28.074 kHz

 

FT4
PACTOR und AMTORAmtor ist ein FSK-Modus, der in die Geschichte eingegangen ist. Während es ein robuster Modus ist, hat er nur 5 Bits (wie sein Vorgänger RTTY) und kann keine erweiterten ASCII- oder binären Daten übertragen. Mit einer voreingestellten Betriebsrate von 100 Baud kann es nicht mit der Geschwindigkeits- und Fehlerkorrektur moderner ARQ-Modi konkurrieren. Die Nicht-ARQ-Version dieses Modus wird als FEC und von den Marine Information Services als SITOR-B bezeichnet.

Pactor ist ein FSK-Modus und ist in modernen TNCs Standard. Es wurde mit einer Kombination aus Paket- und Amtor-Techniken entwickelt. Es ist heute der beliebteste digitale ARQ-Modus für Amateur-HF. Dieser Modus ist gegenüber AMTOR mit seiner Betriebsrate von 200 Baud, der Huffman-Komprimierungstechnik und der binären Datenübertragungsfunktion eine wesentliche Verbesserung.

Pactor II ist ein robuster und leistungsstarker PSK-Modus, der unter verschiedenen Bedingungen gut funktioniert. Es verwendet starke Logik, automatische Frequenzverfolgung; Er ist DSP-basiert und bis zu 8-mal schneller als Pactor. Sowohl PACTOR als auch PACTOR-2 verwenden das gleiche Protokoll-Handshake, wodurch die Modi kompatibel sind.

Pactor III ist ein proprietärer Modus für die Nachrichten- und Verkehrsabwicklung über eine HF-Verbindung. Die Verwendung des Pactor-III-Protokolls ist aufgrund der sehr großen Bandbreite des Pactor-III-Signals für US-amerikanische Bänder und einige andere Länder begrenzt. Derzeit sind digitale Signale, die die Bandbreite von PCT-III einnehmen, auf einige Unterbänder beschränkt:

28.120-28.189 MHz, 24.925-24.930 MHz, 21.090-21.100 MHz, 18.105-18.110 MHz, 14.0950-14.0995 MHz, 14.1005-14.112 MHz, 10.140-10.150 MHz, 7.100-7.105 MHz oder 3.620-3.635 MHz. Nur die eingebettete Hardware (Modem) des deutschen Unternehmens, das die Rechte an diesem Modus besitzt, kann Pactor-III betreiben.

G-TOR und CLOVERG-TOR (Golay-Tor) ist ein FSK-Modus, der im Vergleich zu Pactor eine schnelle Übertragungsrate bietet. Es verfügt über ein Datenübermittlungssystem, das die Auswirkungen von Umgebungsgeräuschen minimiert und verstümmelte Daten korrigiert. G-tor versucht alle Übertragungen mit 300 Baud durchzuführen, sinkt jedoch bei Schwierigkeiten auf 200 Baud und schließlich auf 100 Baud. (Das Protokoll, das die guten Fotos von Saturn und Jupiter aus den Voyager-Weltraumaufnahmen mitgebracht hat, wurde von M. Golay entworfen und nun für den Gebrauch für Funkamateure angepasst.)

Clover ist ein PSK-Modus, der eine Vollduplex-Simulation bietet. Es eignet sich gut für den HF-Betrieb (insbesondere unter guten Bedingungen), es gibt jedoch Unterschiede zwischen den CLOVER-Modems. Das ursprüngliche Modem wurde CLOVER-I genannt, das neueste DSP-basierte Modem heißt CLOVER-II. Clovers Schlüsselmerkmale sind die Bandbreiteneffizienz mit hohen fehlerkorrigierten Datenraten. Clover passt sich den Bedingungen an, indem das empfangene Signal ständig überwacht wird. Basierend auf dieser Überwachung bestimmt Clover das beste zu verwendende Modulationsschema.

WSPRWeak Signal Propagation Reporter (WSPR, engl. Aussprache whisper für „Flüstern“) ist die Bezeichnung eines automatischen Datenübertragungsverfahrens, das sichere Übermittlung auch noch bei sehr stark gestörtem Übertragungskanal ermöglicht (z. B. sehr schwaches Nutzsignal gestört durch thermisches Rauschen).

Die Frequenzen, die WSPR verwendet, sind fest programmiert, zusätzliche Frequenzen lassen sich aber ergänzen (wie z. B. im 60-m-Band): 0.136, 0.4742, 1.8366, 3.5926 (geplant 3.5726 kHz), 5.3647, 7.0386, 10.1387, 14.0956, 18.1046, 21.0946, 24.9246, 28.1246 kHz. Die möglichen Sendefrequenzen liegen – von der Software her bedingt – im Bereich von 1400 bis 1600 Hz oberhalb der oben genannten „dial frequencies“. D. h., dass zum Beispiel im 630-m-Band damit der Bereich von 475,6 bis 475,8 kHz für WSPR zur Verfügung stünde.

 

WSPR
FSQ („Fast Simple QSO“)

Derzeit treffen Interessierte sich auf folgenden Frequenzen (sog. „dial frequency“, also Frequenzanzeige des Gerätes!): 3588, 5355, 7044 und 10144 kHz USB

Für Experimente in dieser neuen digitalen Betriebsart auf den höheren KW-Bändern werden bislang vorgeschlagen: 14074, 18104, 21074, 24924 und 28124 kHz.

 

FSQ
JS8Call (ehemals FT8Call)Neue Betriebsart aus der Feder von KN4CRD (Jordan Sherer). JS8Call Basiert auf FT8 hat aber den Vorteil, dass längere Inhalte in mehreren Durchgängen versendet werden können. Das erklärte Ziel von Jordan Sherer bestand darin, die Textbausteinstruktur der verschiedenen JT-basierten Modi durch Tastatureingaben zu erweitern und somit Funkverbindungen freier zu gestalten. Die Software enthält einen Baken-Modus. Die Aktivität in in JS8Call ist noch ziemlich gering, die größten Erfolgsaussichten für eine Verbindung bestehen auf 14,080 MHz im 20 m Band.

  • Software: JS8CALL
  • Sound und Wasserfallbild

 

FT8CALL
ROS

ROS wurde 2010 vom spanischen Funkamateur José Alberto Nieto Ros (EA5HVK) publiziert. Es eignet sich für schwierige Übertragungsverhältnisse, wie sie auf Kurzwelle oder bei Erde-Mond-Erde (EME) typisch sind (niedriges Signal-Rausch-Verhältnis und Mehrwegempfang). Das Signal kann noch decodiert werden, wenn es mehr als 30 dB schwächer als das Rauschen ist, d. h. vom menschlichen Ohr nicht mehr wahrgenommen werden kann.

Frequenzen: 136, 476, 1.840, 3.583, 3.585, 3.587, 3.589, 5.367, 7.040, 7.044, 7.046, 7.048, 10.132, 10.134, 14,088, 14,101, 14,103, 14,116, 18,107, 18,111, 21,110, 21,115, 24,916, 24,926, 28,185, 28,295, 50,245, 70,280, 144,980, 432,097

 

ROS
PC ALEPC-ALE ist keine eigenständige Betriebsart, soll hier aber trotzdem Erwähnung finden.

Automatic Link Establishment (kurz ALE, engl. für „automatischer Verbindungsaufbau“) ist ein digitales Kommunikationsprotokoll und Selektivrufverfahren zur Etablierung von Sprach- und Datenkommunikation via Kurzwelle gemäß der US-amerikanischen technischen Militärnormen MIL-STD-188-141 und MIL-STD-188-110. Es ist de facto ein weltweiter Standard für den digitalen Aufbau und die Aufrechterhaltung von Kurzwellenkommunikation. ALE ermöglicht in der primären Funktion als Selektivrufverfahren zur synchronen Kommunikation die automatische Herstellung einer Verbindung zu einer spezifischen Station oder Gruppe von Stationen (Netzwerk) weltweit, um daraufhin in einer anderen Betriebsart zu kommunizieren.

Die ALE Frequenzen sind hier zu finden.

 

PC ALE
PR und APRSHF-Packet-Radio ist ein FSK-Modus, der eine Anpassung des sehr beliebten Packet-Radios darstellt, das bei UKW verwendet wird. Obwohl die HF-Version von Packet Radio aufgrund der mit dem HF-Betrieb verbundenen Geräuschpegel eine stark reduzierte Bandbreite aufweist, behält sie die gleichen Protokolle und die Fähigkeit bei, viele Stationen auf einer Frequenz zu „knoten“. Trotz der reduzierten Bandbreite (300 Baud) ist dieser Modus für die allgemeine HF-Ham-Kommunikation unzuverlässig und wird hauptsächlich zum Weiterleiten von Routineverkehr und Daten zwischen Bereichen verwendet, in denen VHF-Repeater möglicherweise fehlen.

Packet Radio (PR) ist etwas aus der Mode gekommen, soll hier aber trotzdem Erwähnung finden. Packet Radio ist ein Verfahren zur digitalen Datenübertragung im Amateurfunk. Die Informationen werden in kurzen Datenpaketen (meist maximal 255 Byte) ausgesendet und beim Empfänger wieder zusammengesetzt. Rechner kommunizieren dadurch drahtlos mit automatischer Fehlerkorrektur.

Das Automatic Packet Reporting System (APRS) stellt eine spezielle Form von Packet Radio im Amateurfunkdienst dar. Das System wurde in den 1980er Jahren vom amerikanischen Funkamateur Bob Bruninga (Rufzeichen WB4APR) entwickelt. APRS ermöglicht die automatisierte Verbreitung von Daten (z. B. GPS-Position, Wetterdaten, kurze Textnachrichten) über beliebige Entfernungen im Packet-Radio-Netz.

APRS Frequenz: 144,800 MHz
ISS APRS : 145,825 MHz

 

UISS
WINLINK, WINMORWINMOR (engl. WinLink mail over radio „WinLink-Mail über Funk“) bezeichnet eine digitale Betriebsart im Amateurfunkdienst. Es wurde für die Verwendung mit WinLink auf Kurzwelle entwickelt und ermöglicht das Übertragen von Daten, z.B. E-Mails über Kurzwelle im Amateurfunk. WINMOR bietet eine Alternative zur PACTOR-Übertragung im Kurzwellen-Bereich des WinLink-Systems.

Im Gegensatz zu PACTOR arbeitet WINMOR ohne teuren Hardware-TNC, es reichen die Soundkarte eines Computers und ein SSB-Transceiver zum Modulieren und Demodulieren.

 

WINMOR WINLINK

 

Neue DMR-Funkgeräte aus China

 

DMR-Geräte

Zurzeit drängen verstärkt chinesische Hersteller auf den Markt DMR-fähiger Funkgeräte. Bisher hatten die Hersteller zudem nur auf Monobandgeräte für Digital Mobile Radio (DMR) im Programm, die Neuvorstellungen schicken sich an, nun auch Duoband bedienen zu können. Denn immerhin sind die Geräte zudem in der Lage, neben DMR eben auch FM bedienen zu können. So machte Baofeng kürzlich mit dem DM-5R von sich Reden – das allerdings noch einige technische Tücken aufweist. Aber auch Wouxun und AnyTone drängen mit Neuvorstellungen in den DMR-Markt.

Zum DM-5R waren bis vor kurzem noch keinerlei Erfahrungswerte zu lesen. Das hat sich nun mit einigen Posts in der Mailingliste APCO25-DMR-DL geändert. So berichtet Ralph A. Schmid, DK5RAS, dort über erste Details: Die CE-Prüfung sei erfolgt, eine FCC-Zulassung bestehe auch. Das Mikrofon müsse man in Digital wie Analog infolge seiner Unempfindlichkeit dicht besprechen. Das Gerät mache keinerlei TDMA, womit Amateurfunk-DMR aktuell nicht möglich sei. Einstellungen für Colorcode (CC) und Zeitschlitz (TS) sind genauso wie Frequenzablage aus dem Menü wählbar. Die Sprechgruppe (TG) lässt sich seinen Ausführungen nach nur aus dem Telefonbuch wählen, welches nur per CPS programmiert werden kann. In einem weiteren Post hat DK5RAS herausgefunden, dass die Geräte offenbar mit einem anderen Vocoder ausgeliefert werden. Sein erstes Indiz: Motorola DP4801e und DM-5R können sich nach korrekter TG-Konfiguration, auch ohne TDMA, gegenseitig ohne NF empfangen. DK5RAS hat jedoch nachträglich ein Upgrade-File erhalten, welches die Buchstaben „AMBE“ im Namen trägt – offenbar reicht der Hersteller diesen Codec softwareseitig nach.

Das amerikanische Amateurfunkportal QRZnow.com hat auf die neuen Geräte Wouxun KG-D2000 und KG-D901 hingewiesen. Allerdings finden sich bisher noch keinerlei Hinweise auf wichtige technische Daten, die DMR-Betrieb hierzulande erlauben würden. Zumindest beim KG-D901 handelt es sich um Duoband-Handfunkgeräte für den Bereich 136…174 MHz und 400…470 MHz. Auch die Schlagworte APRS/GPS und Bluetooth tauchen auf. Die Newsmeldung (Englisch) hierzu findet man unter http://qrznow.com/new-wouxun-kg-d2000-and-kg-d901-dmr-aprs-gps-10-watts. Die Geräte werden aktuell auf der Hong Kong Electronics Fair 2016 (Herbstedition) vorgestellt.

Die Qixiang Electron Science & Technologie Co., Ltd. – besser bekannt als Hersteller der AnyTone-Geräte – will Anfang März 2017 in den USA das AT-D868UV vorstellen. Ebenfalls als Duoband-Gerät für 136…174 MHz und 403…480 MHz konzipiert, soll das Handfunkgerät max. 6 W FM und DMR beherrschen und eine Bedienung über ein TFT-Display ermöglichen. Den Preis nimmt QRZnow.com mit 200 US-$ an. Neben dem Handfunkgerät soll unter der Bezeichnung AT-D868S noch ein Monoband-Mobilgerät für DMR auf den Markt kommen. Über weitere Details, die einen stichfesten Betrieb hierzulande in DMR ermöglichen würden, ist in der Ankündigung (Englisch) unter http://qrznow.com/anytone-at-d868uv-dual-band-vhf-and-uhf-dmr-portable/ aktuell noch nichts zu lesen.

Wenn auch die Betriebsart DMR beim DM-5R von Baofeng offenbar noch etwas „Proprietär“ gehandelt wird, so ist doch deutlich zu erkennen, dass zumindest bei den chinesischen Herstellern die Zeichen neben FM auch auf DMR stehen. (Bilder: Werkfotos)

Quelle: https://www.darc.de/home/

Der Repeatercluster und HAMNET-Netzknoten DB0WE/DB0GOS/DB0QR in Essen-Bredeney!

Der Repeatercluster und HAMNET-Netzknoten DB0WE/DB0GOS/DB0QR in Essen-Bredeney! Mit 198m über NN sind wir der höchstgelegene Repeaterstandort im Distrikt-Ruhrgebiet des DARC e.V. Von hier aus versorgen wir die Funkamateure der Region über weltweit vernetzte Repeater mit den analogen und digitalen Betriebsarten FM, C4FM, D-Star und DMR (Brandmeister).

Unter dem Rufzeichen DB0GOS betreiben wir ebenfalls an diesem Standort einen Richtfunk-Knoten für das HAMNET mit derzeit 8 Linkstrecken zu Standorten in benachbarte Distrikte und den Niederrhein. Darüber hinaus stehen Funkamateuren auf 2,362GHz, 2,397GHz und 5,695GHz weit reichende Usereinstiege in das HAMNET zur Verfügung.

  • Reichweite 70cm DB0WE

Amateurfunk on Tour

„Amateurfunk on Tour“ lautet das Motto der 44. HAM RADIO und des 70. Bodenseetreffens vom 21. bis 23. Juni 2019

Am vorletzten Juniwochenende lädt der Deutsche Amateur-Radio-Club e.V. und die Messegesellschaft Friedrichshafen zur 44. HAM RADIO nach Friedrichshafen an den Bodensee ein.

Funkamateure, Technikinteressierte und Elektronikbastler kommen am Wochenende vom 21. bis 23. Juni 2019 auf dem Messegelände voll auf ihre Kosten. Neben den vielen ideellen und kommerziellen Ausstellern in Halle A1, dem Flohmarkt sowie dem umfangreichen Rahmenprogramm des DARC e.V. stehen „70 Jahre Bodenseetreffen“ und „90 Jahre CQ“ der Clubzeitschrift des Deutschen Amateur-Radio-Club e.V. im Mittelpunkt dieser HAM RADIO.

Passend zum HAM-Motto: „Amateurfunk on Tour“ werden derzeit interessante Vorträge, Ausstellungen und Bühnenprogramme erarbeitet. Funkamateure kennen keine Grenzen und sind gerne unterwegs, meist mit ihren mobilen Shacks.

Beispielsweise wird es ein „DX-Plaza“ geben. Fünf DX-Interessengruppen werden sich gemeinsam an einem großen Stand präsentieren und die Faszination DX aufzeigen. Es präsentieren sich die Swiss DX Foundation, der Mediterraneo DX Club, der Clipperton DX Club, IOTA (Islands On The Air) zusammen mit der EIDX Group (Ireland) und der European DX Foundation.

Lassen Sie sich überraschen!

Zudem werden bewährte Veranstaltungen und Aktivitäten fortgeführt, wie die Lehrerfortbildung des AATiS/DARC, die HAM RALLYE, das HAM CAMP oder die Experimentierwerkstatt.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!

DB0OHL DMR wieder ONLINE

Die Antennen bei DB0OHL

 

Seit heute morgen ist unser DMR-Relais auf einer neuen Testfrequenz ONLINE. Die QRG lautet: 438,2375 /430,6375 MHz  -7,6 MHZ

Da unser Duplexer noch auf die neue QRG abgestimmt werden muss, arbeiten wir z.Z. mit einer Sende- und einer Empfangsantenne.

Herbert, DB9IF

Ich habe einiges gesammelt an Information von der ersten Seite von DB0OHL

Gelsenkirchen-Scholven, Locator JO31MO. Die Koordinaten sind 51°36.25’N
7°0.87’E . Mit 206 Meter Höhe ist die Halde die höchste künstliche
Erhebung im Ruhrgebiet. Besucher dürfen nur einmal im Jahr zu einem
Gottesdienst auf die Halde.

In Betrieb genommen wurde der HAMNET-Knoten am 26.Oktober 2017. Die Geräte der Inneneinheiten sind komplett gespendet worden. Die
Außeneinheiten sind zum einen Teil Bestandteil der DARC Hamnetförderung 2016 und zum anderen Teil von einem einzelnen OM gespendet. Der Mast wurde von unserem Nachbar-OV N40 bereit gestellt. Der Bauwagen ist Eigentum des OV Herrlichkeit-Lembeck N38. Pächter des Grundstückes und Verantwortlicher von DB0OHL ist Peter DL4BBU.

Die Arbeiten am HAMNET-Knoten wurden in Kooperation mit Mitgliedern des in Dorsten beheimateten IGAF e.V und dem DARC OV N38 durchgeführt. Federführend ist der OV N38. Die Mitglieder des IGAF e.V stellten ihre Arbeitskraft zur Verfügung. Beim abschließenden Aufbau der Antennen halfen Mitglieder weiterer Ortsverbände. Als Linkantennen dienen ausschließlich Parabolspiegel mit hohem Gewinn. Verlinkt ist DB0OHL mit DB0GOS (Essen), DB0GW (Uni-Duisburg), DB0WML
(Reken), DB0HE (Herten) und DB0WAL (Waltrop).

Die beiden Userzugänge auf 13cm 2362MHz in Richtung SW und 2397MHz in Richtung Nord sind zwei 120° Sektorantennen mit 15dB Gewinn. Ein Zugang auf 6cm in Richtung SO ist genehmigt, aber noch nicht in Betrieb.

Die Inneneinheiten bestehen aus einem Mikrotik RB3011 Router, einem
24-fach Switch von HP. Die beiden Server für db0ohl.ampr.org und
pi.db0ohl.ampr.org sind je ein Raspberry Pi3B. Auf den Servern laufen
verschiedene Dienste. Aktuelle Wetterdaten von der Halde sind im HAMNET abrufbar unter db0ohl.ampr.org/weewx/. In naher Zukunft wird noch ein
professioneller Server mit 2×1 TB Festplatten eingebaut. Dieser Server
ersetzt dann die beiden Raspberries.

Ein Blick in die Zukunft:
In Zusammenarbeit mit dem Bakenprojekt Westmünsterland des OV Velen N40, werden in naher Zukunft auf unserem Mast noch 3 SDR-Empfänger montiert. Die SDR’s empfangen die GHz-Baken aus Velen. Die Feldstärken und die
Wetterdaten werden dann kontinuierlich in eine Datenbank geschrieben und dort archiviert. Man kann dann jederzeit sehen, wie die aktuellen
Ausbreitungsbedingungen in Bezug zum aktuellen Wetter sind bzw. waren.

Informationen über das DMR Relais in Gelsenkirchen Scholven gibt es auf DB0OHL

Damit man sich mal ein Bild machen kann über diesen Standort wurde ein Video gedreht. Ich selber war mal bei arbeiten an dem Standort. Das ist aber schon einige Zeit her,

Das Video zeigt, aus der Luft gesehen, unseren Funkwagen in dem sich die Elektronik für unseren Hamnet-Knoten DB0OHL befindet. Am gleichen Standort befindet sich ein DMR Relais mit sehr großer Reichweite. Am Wagen ist unser 8 Meter hoher Antennenmast zu sehen. Der Mast hat schon einige Stürme standgehalten. Das Video wurde von Stefan DO2STH, mit Hilfe seiner Drohne gedreht.

Quelle: DB0OHL

 

Digitale Betriebsarten – Die Zukunft hat schon begonnen

Digitale Betriebsarten

Super Beitrag auf http://www.amateurfunkpraxis.de

Hier möchte ich einige gängige „digitale“ Betriebsarten vorstellen.

Informationen über digitale Betriebsarten gibt es im Internet zur Genüge, deshalb beschränke ich mich auf die gängigsten Betriebsarten (Beschreibung, Frequenzen, Software, Informationen und Bezugsquellen) und verlinke ansonsten auf Seiten und Angebote Dritter.

Alle hier gemachten Angaben sind nicht verbindlich! Vor dem Betrieb in einer digitalen Betriebsart bitte unbedingt die Bandpläne beachten. Manche Voreinstellungen entsprechen nicht den empfohlenen Frequenzen der Bandpläne!

Digitale Betriebsarten werden, bis auf wenige Ausnahmen, in der Modulationsart SSB im oberen Seitenband (USB) betrieben. Die Angabe der Frequenzen  entspricht der unterdrückten Trägerfrequenz bei SSB. Die Signale werden dann oberhalb der Dial Frequenz ausgesendet! Zum Betrieb benötigt man in der Regel ein Interface und eine Software.

Die c´t (Magazin für Computer Technik) hat bereits 2008 einen sehr schönen Artikel mit dem Titel „Jenseits der Rauschgrenze“ über digitale Betriebsarten veröffentlicht. Sehr lesenswert!

Frequenzen speziell für digitale aber auch andere Betriebsarten

Band

Frequency (KHz)

Mode

Submode

160m

1836,0

 

CW

QRP

160m

1836,6

 

WSPR

 

160m

1838,0

 

PSK31

 

160m

1840,0

 

ROS

 

160m

1840,0

 

FT8

 

160m

1843,0

 

SSB

QRP

160m

1845,0

 

SSB

Portable

160m

1977,0

 

DIGVOICE

 

80m

3558,0

 

ROS

 

80m

3559,0

 

CW

Portable

80m

3560,0

 

CW

QRP

80m

3573,0

 

FT8

 

80m

3580,0

 

PSK31

 

80m

3580,0

 

CW

Novices

80m

3590,0

-3610,0

RTTY

 

80m

3592,6

 

WSPR

 

80m

3680,0

 

SSB

Novices

80m

3690,0

 

SSB

QRP

80m

3730,0

 

SSTV

 

80m

3732,0

 

DIGVOICE

 

80m

3760,0

 

SSB

Emergency

80m

3791,0

 

SSB

Portable

80m

3817,0

 

DIGVOICE

 

60m

5287,2

 

WSPR

 

60m 5357,0 FT8

60m

5367,0

 

ROS

 

60m

5403,5

 

DIGVOICE

 

40m

7029,5

 

CW

Portable

40m

7030,0

 

CW

QRP

40m

7032,0

 

CW

Novices

40m

7032,0

 

CW

SOTA

40m

7038,6

 

WSPR

 

40m

7040,0

-7050,0

RTTY

 

40m

7046,0

 

ROS

 

40m

7058,0

 

SSTV

 

40m

7070,0

 

PSK31

 

40m

7074,0

 

FT8

 

40m

7080,0

 

SSB

Novices

40m

7090,0

 

SSB

QRP

40m

7090,0

 

SSB

SOTA

40m

7110,0

 

SSB

Emergency

40m

7177,0

 

DIGVOICE

 

40m

7185,5

 

SSB

Portable

40m

7190,0

 

DIGVOICE

 

30m

10100,0

-10130,0

CW

 

30m

10106,0

 

CW

QRP

30m

10116,0

 

CW

QRP

30m

10117,5

 

CW

Portable

30m

10118,0

 

CW

SOTA

30m

10118,0

 

CW

Novices

30m

10132,0

 

SSTV

 

30m

10136,0

 

FT8

 

30m

10138,0

-10140,0

JT65

 

30m

10138,7

 

WSPR

 

30m

10140,0

-10142,0

PSK31

 

30m

10142,0

 

PSK31

 

30m

10142,0

-10145,0

RTTY

 

30m

10144,0

-10145,0

ROS

 

30m

10144,0

 

SSTV

 

30m

10144,0

 

HELL

 

30m

10149,1

-10149,5

PKT

APRS

20m

14059,0

 

CW

Portable

20m

14060,0

 

CW

QRP

20m

14064,0

 

CW

SOTA

20m

14064,0

 

CW

Novices

20m

14070,0

 

PSK31

 

20m

14074,0

 

FT8

 

20m

14080,0

-14090,0

RTTY

 

20m

14095,6

 

WSPR

 

20m

14103,0

 

ROS

 

20m

14180,0

 

SSB

Novices

20m

14230,0

 

SSTV

 

20m

14236,0

 

DIGVOICE

 

20m

14240,0

 

DIGVOICE

 

20m

14285,0

 

SSB

SOTA

20m

14285,0

 

SSB

QRP

20m

14300,0

 

SSB

Emergency

20m

14342,5

 

SSB

Portable

20m

14346,0

 

SSB

Portable

17m

18081,5

 

CW

Portable

17m

18086,0

 

CW

QRP

17m

18088,0

 

CW

SOTA

17m

18088,0

 

CW

Novices

17m

18096,0

 

CW

QRP

17m

18100,0

 

FT8

 

17m

18100,0

-18105,0

RTTY

 

17m

18100,0

 

PSK31

 

17m

18104,6

 

WSPR

 

17m

18106,0

 

CW

QRP

17m

18108,0

 

ROS

 

17m

18117,5

 

SSB

Portable

17m

18119,0

 

DIGVOICE

 

17m

18130,0

 

SSB

QRP

17m

18130,0

 

SSB

SOTA

17m

18157,5

 

SSB

Portable

17m

18160,0

 

SSB

Novices

17m

18160,0

 

SSB

Emergency

15m

21060,0

 

CW

QRP

15m

21062,0

 

CW

SOTA

15m

21062,0

 

CW

Novices

15m

21074,0

 

FT8

 

15m

21080,0

-21090,0

RTTY

 

15m

21080,0

 

PSK31

 

15m

21094,6

 

WSPR

 

15m

21122,0

 

ROS

 

15m

21285,0

 

SSB

QRP

15m

21285,0

 

SSB

SOTA

15m

21313,0

 

DIGVOICE

 

15m

21340,0

 

SSTV

 

15m

21360,0

 

SSB

Emergency

15m

21380,0

 

SSB

Novices

15m

21437,5

 

SSB

Portable

12m

24192,0

 

ROS

 

12m

24906,0

 

CW

SOTA

12m

24906,0

 

CW

Novices

12m

24906,0

 

CW

QRP

12m

24915,0

 

FT8

 

12m

24920,0

 

PSK31

 

12m

24920,0

-24925,0

RTTY

 

12m

24924,6

 

WSPR

 

12m

24933,0

 

DIGVOICE

 

12m

24950,0

 

SSB

SOTA

12m

24950,0

 

SSB

QRP

12m

24977,5

 

SSB

Portable

12m

24980,0

 

SSB

Novices

10m

28060,0

 

CW

QRP

10m

28062,0

 

CW

SOTA

10m

28062,0

 

CW

Novices

10m

28074,0

 

FT8

 

10m

28080,0

-28090,0

RTTY

 

10m

28120,0

 

PSK31

 

10m

28124,6

 

WSPR

 

10m

28140,0

 

ROS

 

10m

28327,5

 

SSB

Portable

10m

28365,0

 

SSB

QRP

10m

28365,0

 

SSB

SOTA

10m

28380,0

 

SSB

Novices

10m

28680,0

 

SSTV

 

10m

28720,0

 

DIGVOICE

 

10m

29200,0

 

FM

SOTA

10m

29300,0

-29510,0

SSB

Satellite

10m

29600,0

 

FM

Simplex

10m

29620,0

 

FM

Repeater

10m

29640,0

 

FM

Repeater

10m

29660,0

 

FM

Repeater

10m

29680,0

 

FM

Repeater

6m

50245,0

 

ROS

 

6m

50293,0

 

WSPR

 

6m

50313,0

 

FT8

 

6m

50510,0

 

SSTV

 

4m

70091,0

 

WSPR

 

4m

70100,0

 

FT8

 

2m

144489,0

 

WSPR

 

2m

144500,0

 

SSTV

 

2m

144800,0

 

FM

APRS

2m

144980,0

 

ROS

 

2m

145500,0

 

FM

SOTA

70cm

432300,0

 

WSPR

 

23cm

1296500,0

 

WSPR

 

Digitalmodes

PSK31, 63, 128 (Phase-Shift Keying)PSK31 ist seit vielen Jahren ein digitaler Modus, der auf HF-Bändern sehr beliebt ist. Er kombiniert die Vorteile eines einfachen Textcodes mit variabler Länge und einem PSK-Signal (PSK) mit geringer Bandbreite unter Verwendung von DSP-Techniken. Dieser Modus ist für die „Echtzeit“ -Tastatur ausgelegt und bei einer Baudrate von 31 ist er langsam genug, um mit dem typischen Amateur-Typisten Schritt zu halten. PSK31 erfreut sich heutzutage großer Beliebtheit auf den HF-Bändern und ist derzeit der Standard für die Live-Tastaturkommunikation. Die meisten ASCII-Zeichen werden unterstützt. Eine zweite Version mit vier (vierfachen) Phasenverschiebungen (QPSK) ist verfügbar, die eine Vorwärtsfehlerkorrektur (FEC) auf Kosten eines reduzierten Signal-zu-Rausch-Verhältnisses bereitstellt.

Die Phasenumtastung (englisch Phase-Shift Keying, PSK) ist ein digitales Modulationsverfahren in der Nachrichtentechnik. Dabei wird eine sinusförmige Trägerschwingung durch den zu übertragenden digitalen Datenstrom in diskreten Phasenstufen umgetastet. In der einfachsten Form, der binären PSK (BPSK) oder 2-PSK, kann pro Symbol ein Bit übertragen werden.

Jeweils oberhalb von 1.838, 3.580, 7.040, 10.140, 14.070, 18.100, 21.070, 24.920 und 28.120 kHz. Der jeweils rund ein Kilohertz breite, untere Abschnitt wird bevorzugt von QRP-Stationen genutzt (z. B. 10.140 – 10.141 kHz); PSK63 und PSK125 u. a. werden gerne zwei kHz und höher von den oben genannten Frequenzen betrieben (z. B. oberhalb von 10.142 kHz).

 

PSK31
SIM31 (Structured Integrated Message BPSK 31 bauds)Das SIM31 Übertragungsverfahren ist eine Weiterentwicklung von PSK31 durch OM Dany Surquin, ON4NB. SIM31 ist wesentlich empfindlicher als z.B. Telegrafie oder PSK31 und kommt mit Übertragungsbandbreiten von unter 45 Hz aus.

Eine schöne Beschreibung der Entwicklung ist hier zu finden.

1.839, 3.596, 7.045, 10.142, 14.067 (20 m ist nicht Bandplan konform), 18.098, 21.100, 24.916, 28.127 kHz

 

SIM31
MFSK-16, MT 63, OLIVIA, RTTY, THROB usw.RTTY oder „Radio Teletype“ ist ein FSK-Modus, der länger als jeder andere digitale Modus verwendet wird (mit Ausnahme von Morse-Code). RTTY ist eine sehr einfache Technik, die einen Fünf-Bit-Code verwendet, um alle Buchstaben des Alphabets, die Zahlen, einige Interpunktionszeichen und einige Steuerzeichen darzustellen. Bei 45 Baud (typischerweise) ist jedes Bit 1 / 45,45 Sekunden lang oder 22 ms und entspricht einer Schreibgeschwindigkeit von 60 WPM. In RTTY ist keine Fehlerkorrektur vorhanden. Rauschen und Interferenzen können sich erheblich nachteilig auswirken. Trotz der relativen Nachteile ist RTTY bei eingefleischten Funkamateuren immer noch sehr beliebt.

MFSK-16 ist eine Weiterentwicklung des THROB-Modus und codiert 16 Töne. Die PC-Soundkarte für DSP verwendet die Fast Fourier Transform-Technologie zum Dekodieren der ASCII-Zeichen und die Frequenzumtastung mit konstanter Phase zum Senden des codierten Signals. Continuous Forward Error Correction (FEC) sendet alle Daten zweimal mit einer Verschachtelungstechnik, um Fehler durch Impulsstörungen und statische Abstürze zu reduzieren. Ein neuer, verbesserter Varicode wird verwendet, um die Übertragung von erweiterten ASCII-Zeichen effizienter zu gestalten, so dass kurze Dateien zwischen Stationen unter fairen bis guten Bedingungen übertragen werden können. Die relativ große Bandbreite (316 Hz) für diesen Modus ermöglicht schnellere Baudraten (die Eingabe beträgt etwa 42 WPM) und eine größere Immunität gegenüber Phasenverschiebungen mit mehreren Pfaden. Dieser Modus wird zu einem Standard für die zuverlässige Tastatur-zu-Tastatur-Bedienung und ist in verschiedenen gängigen Programmen verfügbar.

MT 63 ist ein DSP-basierter Modus zum Senden von Tastaturtext über Pfade, die durch andere Signale gestört werden. Dies wird durch ein komplexes Schema erreicht, um Text in einer Matrix von 64 Tönen über Zeit und Frequenz zu codieren. Dieses Overkill-Verfahren sorgt für ein „Kissen“ der Fehlerkorrektur auf der Empfangsseite, während immer noch eine Rate von 100 WPM erreicht wird. Aufgrund der großen Bandbreite (1 kHz für die Standardmethode) ist dieser Modus bei überfüllten Bändern wie 20 Metern weniger wünschenswert.

Throb ist ein weiterer DSP-Soundkartenmodus, bei dem versucht wird, die Fast-Fourier-Transformationstechnologie (wie sie von Wasserfallanzeigen verwendet wird) zum Decodieren eines 5-Tonsignals zu verwenden. Das THROB-Programm ist ein Versuch, DSP in den Bereich zu drängen, wo andere Methoden aufgrund von Empfindlichkeits- oder Ausbreitungsschwierigkeiten versagen und gleichzeitig mit einer angemessenen Geschwindigkeit arbeiten. Die Textgeschwindigkeit ist langsamer als in anderen Modi, aber der Autor (G3PPT) hat sein MFSK-Programm (Multiple Frequency Shift Keying) verbessert.

1.838-1.842, 3.583-3.600, 7.043-7.050, 10.143-10.150, 14.080-14.099, 18.103-18.109, 21.080-21.120, 24.923-24.929 und 28.080-28.150 kHz

 

FLDIGI
FELD HELL, PSK HELL und HELL 80Hellschreiben ist eine Methode zum Senden und Empfangen von Text mithilfe der Faxtechnologie. Die Verwendung von PC-Soundkarten als DSP-Einheiten hat das Interesse an Hellschreiben wieder erhöht. Die Single-Tone-Version (Feld-Hell) ist die Methode der Wahl für den HF-Betrieb. Es ist ein Ein-Aus-Tastensystem mit 122,5 Punkten / Sekunde oder etwa 35 WPM-Textrate bei einer geringen Bandbreite (etwa 75 Hz). Textzeichen werden auf dem Bildschirm „gemalt“, so dass sie dekodiert und gedruckt werden. Eine neue „Designer“ -Ausführung dieses Modus mit der Bezeichnung FM HELL bietet einige Vorteile, da die Druckqualität bei einem höheren Arbeitszyklus besser ist.

Der Hellschreiber, eigentlich Typenbildfeldfernschreiber genannt, ist ein von Rudolf Hell erfundenes Fernschreibgerät, das Mitte des 20. Jahrhunderts auf besonders störanfälligen Übertragungswegen benutzt wurde. Das Prinzip wurde 1929 patentiert und sowohl mit Funk-Übermittlung als auch über Kabel eingesetzt. Besondere Bedeutung hatte er bei der Übertragung von Pressefunknachrichten bis in die 1980er Jahre. Die Betriebsart HELL wird heute noch von Funkamateuren genutzt.

+/- 3.584, 7.044, 10.144, 14.074, 18.104, 21.074, 24.924 und 28.074 kHz (jeweils „Center Frequency“, also Mittenfrequenz)

 

HELL
FAX/SSTVSlow Scan Television (SSTV) ist eine analoge Betriebsart im Amateurfunkdienst und dient der Übertragung von Standbildern. SSTV ist die schmalbandige Vorstufe zum breitbandigen Amateurfunk-Fernsehen (über 7 MHz Bandbreite). SSTV besitzt eine dem Sprachkanal angepasste Bandbreite (unter 3 kHz) und ist dadurch geeignet, um auf Kurzwelle Bilder zu versenden.

3.735 (LSB/DRM-SSTV 3.733), 7.165 (LSB/DRM-SSTV 7.058), 14.230 (USB/DRM-SSTV 14.233), 21.340 (USB/DRM-SSTV 21.233), 28.680 (USB) kHz

ISS SSTV = 145,800 MHz

 

SSTV
JT65WSJT (Weak Signal communications, by K1JT) ist eine Gruppe (JT65, JT9, FT8, WSPR) von Übertragungsprotokollen und eine freie Amateurfunk-Software zur Kommunikation mit schwachen Signalen. Sie wurden vom Funkamateur und Nobelpreisträger für Physik Professor Joseph Hooton Taylor Jr. (Amateurfunkrufzeichen K1JT) entwickelt. Die digitale Signalverarbeitung durch WSJT macht es für Funkamateure wesentlich einfacher, bestimmte Ausbreitungsarten wie Meteorscatter und Erde-Mond-Erde zu nutzen. Es hat auf UKW die früher für sehr schlechte Übertragungswege übliche Morsetelegrafie abgelöst.

Dial Frequencies, 136,13 kHz, 474,2 kHz, 1.838,0 kHz, 3.576,0 kHz, 5.357,0 kHz, 7.076 kHz, 10.138,0 kHz, 14.076,0 kHz, 18.102,0 kHz, 21.076 kHz, 24.917 kHz, 28.076 kHz

 

WSJT-X
FT8FT8 ist eine recht neue digitale Betriebsart (2017), die sehr für niedrige Sendeleistung („QRP-Betrieb“) und für Stationen mit Antennendefiziten sehr geeignet ist. Diese Betriebsart wurde sehr rasch populär und dominiert zur Zeit die Kurzwellenbänder.

FT8 hat viele Gemeinsamkeiten mit JT65, JT9 und JT4, der zeitliche Ablauf ist allerdings semiautomatisch in Durchgängen von 15s Dauer organisiert. FT8 QSOs werden deshalb viermal schneller als in JT65 und JT9 abgewickelt.

FT8
FT4Joe Taylor (K1JT) kündigte die neue Sendeart FT4 an. Diese Betriebsart basiert auf den Merkmalen von FT8, wurde aber mit Sendeintervallen von nur 6 Sekunden Dauer speziell für Contest-Betrieb optimiert.

Damit ist FT4 um den Faktor 2,5 schneller als FT8 und verfügt über etwa die gleiche Geschwindigkeit wie RTTY. FT4 kann mit Signalen arbeiten, die um 10 dB schwächer sind als für RTTY erforderlich, bei deutlich geringerer Bandbreite.

Dial Frequencies, 1.840,0 kHz, 3.573,0 kHz, 7.074 kHz, 10.136,0 kHz, 14.074,0 kHz, 18.100,0 kHz, 21.074 kHz, 24.915 kHz, 28.074 kHz

 

FT4
PACTOR und AMTORAmtor ist ein FSK-Modus, der in die Geschichte eingegangen ist. Während es ein robuster Modus ist, hat er nur 5 Bits (wie sein Vorgänger RTTY) und kann keine erweiterten ASCII- oder binären Daten übertragen. Mit einer voreingestellten Betriebsrate von 100 Baud kann es nicht mit der Geschwindigkeits- und Fehlerkorrektur moderner ARQ-Modi konkurrieren. Die Nicht-ARQ-Version dieses Modus wird als FEC und von den Marine Information Services als SITOR-B bezeichnet.

Pactor ist ein FSK-Modus und ist in modernen TNCs Standard. Es wurde mit einer Kombination aus Paket- und Amtor-Techniken entwickelt. Es ist heute der beliebteste digitale ARQ-Modus für Amateur-HF. Dieser Modus ist gegenüber AMTOR mit seiner Betriebsrate von 200 Baud, der Huffman-Komprimierungstechnik und der binären Datenübertragungsfunktion eine wesentliche Verbesserung.

Pactor II ist ein robuster und leistungsstarker PSK-Modus, der unter verschiedenen Bedingungen gut funktioniert. Es verwendet starke Logik, automatische Frequenzverfolgung; Er ist DSP-basiert und bis zu 8-mal schneller als Pactor. Sowohl PACTOR als auch PACTOR-2 verwenden das gleiche Protokoll-Handshake, wodurch die Modi kompatibel sind.

Pactor III ist ein proprietärer Modus für die Nachrichten- und Verkehrsabwicklung über eine HF-Verbindung. Die Verwendung des Pactor-III-Protokolls ist aufgrund der sehr großen Bandbreite des Pactor-III-Signals für US-amerikanische Bänder und einige andere Länder begrenzt. Derzeit sind digitale Signale, die die Bandbreite von PCT-III einnehmen, auf einige Unterbänder beschränkt:

28.120-28.189 MHz, 24.925-24.930 MHz, 21.090-21.100 MHz, 18.105-18.110 MHz, 14.0950-14.0995 MHz, 14.1005-14.112 MHz, 10.140-10.150 MHz, 7.100-7.105 MHz oder 3.620-3.635 MHz. Nur die eingebettete Hardware (Modem) des deutschen Unternehmens, das die Rechte an diesem Modus besitzt, kann Pactor-III betreiben.

G-TOR und CLOVERG-TOR (Golay-Tor) ist ein FSK-Modus, der im Vergleich zu Pactor eine schnelle Übertragungsrate bietet. Es verfügt über ein Datenübermittlungssystem, das die Auswirkungen von Umgebungsgeräuschen minimiert und verstümmelte Daten korrigiert. G-tor versucht alle Übertragungen mit 300 Baud durchzuführen, sinkt jedoch bei Schwierigkeiten auf 200 Baud und schließlich auf 100 Baud. (Das Protokoll, das die guten Fotos von Saturn und Jupiter aus den Voyager-Weltraumaufnahmen mitgebracht hat, wurde von M. Golay entworfen und nun für den Gebrauch für Funkamateure angepasst.)

Clover ist ein PSK-Modus, der eine Vollduplex-Simulation bietet. Es eignet sich gut für den HF-Betrieb (insbesondere unter guten Bedingungen), es gibt jedoch Unterschiede zwischen den CLOVER-Modems. Das ursprüngliche Modem wurde CLOVER-I genannt, das neueste DSP-basierte Modem heißt CLOVER-II. Clovers Schlüsselmerkmale sind die Bandbreiteneffizienz mit hohen fehlerkorrigierten Datenraten. Clover passt sich den Bedingungen an, indem das empfangene Signal ständig überwacht wird. Basierend auf dieser Überwachung bestimmt Clover das beste zu verwendende Modulationsschema.

WSPRWeak Signal Propagation Reporter (WSPR, engl. Aussprache whisper für „Flüstern“) ist die Bezeichnung eines automatischen Datenübertragungsverfahrens, das sichere Übermittlung auch noch bei sehr stark gestörtem Übertragungskanal ermöglicht (z. B. sehr schwaches Nutzsignal gestört durch thermisches Rauschen).

Die Frequenzen, die WSPR verwendet, sind fest programmiert, zusätzliche Frequenzen lassen sich aber ergänzen (wie z. B. im 60-m-Band): 0.136, 0.4742, 1.8366, 3.5926 (geplant 3.5726 kHz), 5.3647, 7.0386, 10.1387, 14.0956, 18.1046, 21.0946, 24.9246, 28.1246 kHz. Die möglichen Sendefrequenzen liegen – von der Software her bedingt – im Bereich von 1400 bis 1600 Hz oberhalb der oben genannten „dial frequencies“. D. h., dass zum Beispiel im 630-m-Band damit der Bereich von 475,6 bis 475,8 kHz für WSPR zur Verfügung stünde.

 

WSPR
FSQ („Fast Simple QSO“)

Derzeit treffen Interessierte sich auf folgenden Frequenzen (sog. „dial frequency“, also Frequenzanzeige des Gerätes!): 3588, 5355, 7044 und 10144 kHz USB

Für Experimente in dieser neuen digitalen Betriebsart auf den höheren KW-Bändern werden bislang vorgeschlagen: 14074, 18104, 21074, 24924 und 28124 kHz.

 

FSQ
JS8Call (ehemals FT8Call)Neue Betriebsart aus der Feder von KN4CRD (Jordan Sherer). JS8Call Basiert auf FT8 hat aber den Vorteil, dass längere Inhalte in mehreren Durchgängen versendet werden können. Das erklärte Ziel von Jordan Sherer bestand darin, die Textbausteinstruktur der verschiedenen JT-basierten Modi durch Tastatureingaben zu erweitern und somit Funkverbindungen freier zu gestalten. Die Software enthält einen Baken-Modus. Die Aktivität in in JS8Call ist noch ziemlich gering, die größten Erfolgsaussichten für eine Verbindung bestehen auf 14,080 MHz im 20 m Band.

  • Software: JS8CALL
  • Sound und Wasserfallbild

 

FT8CALL
ROS

ROS wurde 2010 vom spanischen Funkamateur José Alberto Nieto Ros (EA5HVK) publiziert. Es eignet sich für schwierige Übertragungsverhältnisse, wie sie auf Kurzwelle oder bei Erde-Mond-Erde (EME) typisch sind (niedriges Signal-Rausch-Verhältnis und Mehrwegempfang). Das Signal kann noch decodiert werden, wenn es mehr als 30 dB schwächer als das Rauschen ist, d. h. vom menschlichen Ohr nicht mehr wahrgenommen werden kann.

Frequenzen: 136, 476, 1.840, 3.583, 3.585, 3.587, 3.589, 5.367, 7.040, 7.044, 7.046, 7.048, 10.132, 10.134, 14,088, 14,101, 14,103, 14,116, 18,107, 18,111, 21,110, 21,115, 24,916, 24,926, 28,185, 28,295, 50,245, 70,280, 144,980, 432,097

 

ROS
PC ALEPC-ALE ist keine eigenständige Betriebsart, soll hier aber trotzdem Erwähnung finden.

Automatic Link Establishment (kurz ALE, engl. für „automatischer Verbindungsaufbau“) ist ein digitales Kommunikationsprotokoll und Selektivrufverfahren zur Etablierung von Sprach- und Datenkommunikation via Kurzwelle gemäß der US-amerikanischen technischen Militärnormen MIL-STD-188-141 und MIL-STD-188-110. Es ist de facto ein weltweiter Standard für den digitalen Aufbau und die Aufrechterhaltung von Kurzwellenkommunikation. ALE ermöglicht in der primären Funktion als Selektivrufverfahren zur synchronen Kommunikation die automatische Herstellung einer Verbindung zu einer spezifischen Station oder Gruppe von Stationen (Netzwerk) weltweit, um daraufhin in einer anderen Betriebsart zu kommunizieren.

Die ALE Frequenzen sind hier zu finden.

 

PC ALE
PR und APRSHF-Packet-Radio ist ein FSK-Modus, der eine Anpassung des sehr beliebten Packet-Radios darstellt, das bei UKW verwendet wird. Obwohl die HF-Version von Packet Radio aufgrund der mit dem HF-Betrieb verbundenen Geräuschpegel eine stark reduzierte Bandbreite aufweist, behält sie die gleichen Protokolle und die Fähigkeit bei, viele Stationen auf einer Frequenz zu „knoten“. Trotz der reduzierten Bandbreite (300 Baud) ist dieser Modus für die allgemeine HF-Ham-Kommunikation unzuverlässig und wird hauptsächlich zum Weiterleiten von Routineverkehr und Daten zwischen Bereichen verwendet, in denen VHF-Repeater möglicherweise fehlen.

Packet Radio (PR) ist etwas aus der Mode gekommen, soll hier aber trotzdem Erwähnung finden. Packet Radio ist ein Verfahren zur digitalen Datenübertragung im Amateurfunk. Die Informationen werden in kurzen Datenpaketen (meist maximal 255 Byte) ausgesendet und beim Empfänger wieder zusammengesetzt. Rechner kommunizieren dadurch drahtlos mit automatischer Fehlerkorrektur.

Das Automatic Packet Reporting System (APRS) stellt eine spezielle Form von Packet Radio im Amateurfunkdienst dar. Das System wurde in den 1980er Jahren vom amerikanischen Funkamateur Bob Bruninga (Rufzeichen WB4APR) entwickelt. APRS ermöglicht die automatisierte Verbreitung von Daten (z. B. GPS-Position, Wetterdaten, kurze Textnachrichten) über beliebige Entfernungen im Packet-Radio-Netz.

APRS Frequenz: 144,800 MHz
ISS APRS : 145,825 MHz

 

UISS
WINLINK, WINMORWINMOR (engl. WinLink mail over radio „WinLink-Mail über Funk“) bezeichnet eine digitale Betriebsart im Amateurfunkdienst. Es wurde für die Verwendung mit WinLink auf Kurzwelle entwickelt und ermöglicht das Übertragen von Daten, z.B. E-Mails über Kurzwelle im Amateurfunk. WINMOR bietet eine Alternative zur PACTOR-Übertragung im Kurzwellen-Bereich des WinLink-Systems.

Im Gegensatz zu PACTOR arbeitet WINMOR ohne teuren Hardware-TNC, es reichen die Soundkarte eines Computers und ein SSB-Transceiver zum Modulieren und Demodulieren.

 

WINMOR WINLINK

Quelle http://www.amateurfunkpraxis.de

FT8 – ALC korrekt einstellen für ein sauberes Signal

Ein Bericht von dk9jc.de

FT8 WSJT-X ALC einstellen

FT8 WSJT-X ALC einstellen

Ich habe 2015 mit JT65 angefangen und auch ein paar Monate primär JT9 gemacht. Es kamen so mehrere Tausend QSOs zusammen. Anfangs ging es dort sehr gesittet zu und die empfangenen Signale waren allesamt sehr sauber. Für mich war das damals die ideale Betriebsart, um mit meinem FT-817 und 5W „ungestört“ mit QRP schöne Verbindungen zu machen. Irgendwann kamen dann die dicken Stationen mit immer mehr Leistung dazu. Man konnte sagen, dass das Spektrum mit zunehmender Leistung unsauberer wurde.Rein technisch ist es natürlich möglich, auch mit hohen Ausgangsleistungen ein sauberes Signal zu senden. Ich habe das Gefühl, dass seit der FT8-boom eingesetzt hat, einfach nur drauf los gefunkt wird, ohne dass die wichtigen Einstellungen geprüft werden. Damit aber überhaupt etwas geprüft werden kann, sollte man wissen, was man tun muss.

Dieser Beitrag soll dabei helfen, ein sauberes Signal in FT8 zu senden. Das freut nicht nur die anderen Funkteilnehmer, da deren Gegenstationen nicht platt gebügelt werden, sondern führt dazu, dass das eingene Signal besser decodiert wird. Zum einen ist es so nicht verzerrt, zum anderen wissen wir, dass ein schmalbandigeres Sigal effizienter ist, als ein breitbandigeres.

Hier sieht man ganz links ein Signal aus Schweden und rechts ein paar andere aus der EU die in Ordnung sind:

PWR ALC Schieberegler WSJT X FT8 4

Wichtig ist immer, egal welcher Transceiver verwendet wird, dass die ALC nur maximal soweit ausschlägt, bis der TRX einregelt. Das kann je nach Hersteller und Gerät ein anderer Wert sein. Daher im Zweifel einfach in die Anleitung schauen.

Mann kann aber auch einfach folgendes machen:

Man nimmt die gewünschte Sendeleistung und geht mit der Audio Ansteuerung („Pwr“, ganz rechts der Schieberegler in WSJT-X) soweit runter bzw. hoch, bis die ALC nicht mehr regelt, also in der Regel keine Balken mehr anzeigt. Man stellt den TRX vorher natürlich so ein, dass die ALC im Display des TRX angezeigt wird.

PWR ALC Schieberegler WSJT X FT8

So findet man meist schon die beste Einstellung.

Am IC-7300 sieht es so aus, wenn die ALC „gut“ ist. RF Power war in dem Beispiel 75% was ca 60W entsprechen mit sauberer Ansteuerung.

PWR ALC Schieberegler WSJT X FT8 2

So sollte es auf keinen Fall aussehen. Massiv übersteuerte ALC –> absichtlich übertrieben. Mit katastophaler ALC kommen unsaubere 70-75W raus:

PWR ALC Schieberegler WSJT X FT8 3

FT 8 – das ganz anderer digitale QSO

Viele Worte braucht man über Joe, K1JT sicher nicht zu verlieren. Zumindest nicht unter den halbwegs aktiven Funkamateuren, die noch ein Ohr auf dem Gleis haben. Zur Vollständigkeit – Joe hat neben WSJT, WSPR auch das weltweit mega erfolgreiche FT8 erfunden und bietet hierfür sogar die entsprechende Software kostenlos zum Download an.

Der erste breitenwirksame Digital-Boom auf den Kurzwellen-Bändern war sicherlich PSK31. Diese Betriebsart wurde von Peter Martinez, G3PLX (Erfinder von AMTOR) entwickelt und führte ab Ende der 90er Jahre unter den Funkamateuren, weltweit, zu einer Digitalisierung der Shacks. Täglich war nun auf allen Bändern ein neuer Klang zu vernehmen. Nach vielen Jahrzehnten vernahm man nun die vertrauten Töne der  RTTY-Stationen immer seltener. PSK31 ermöglichte nun deutlich mehr Verbindungen pro Bandbreite, ermöglicht das Überbrücken weiter Entfernungen mit vergleichsweise weniger Sendeleistung. Es ist kein Einphasen wie bei RTTY nötig und die Funktionen der Software (z.B.  Ham Radio Deluxe / Digital Master 780) bot eine bisher unbekannte Funktionsvielfalt.

FT8 – der neue Sound auf den Bändern

Nach vielen Metamorphosen und Weiterentwicklungen verschiedener Digi-Modes, die sich auf den Bändern mit den mysteriösesten Klängen vorstellten, sind wir derzeit bei FT8 angelangt.

Schon bei PSK31 rümpften viele OMs die Nase und fragten provokativ, was dies mit Amateurfunk zu tun habe. Da hier ja keine Einstiegshürde zu nehmen wären und vor allem keine Fähigkeiten um ein Signal zu hören oder selber zu lesen. Man muss nichtmal mehr selber auf dem Band zu hören. Nun, dass musste man auch schon bei RTTY nicht zwingend. Aber dennoch war hier durchaus mehr nötig als nur mit dem Zeigefinger auf eine Computer-Maus zu tippen.

Nun, ich nehme mich hier nicht aus, auch ich war skeptisch. Und bin es noch immer ein wenig in Bezug auf die möglichen Entwicklungen unseres Hobbys.

Man hört in Bezug auf FT8 nun wieder solche Stimmen. Einige Meinungen gehen in ihrer Argumentation recht weit. Grundsätzlich denke ich, dass FT8 wohl das potenzial hat, den Amateurfunkbetrieb gewissermaßen zu verändern, jedoch nicht in seinem Fundament. Möglicherweise erodiert nun ein weiteres Mal der ideelle Wert eines QSOs. Und somit wird auch der Amateurfunk wieder ein kleines Stückchen „normal“, etwas das man erledigt um es etwas pathetisch auszudrücken.

Warum halte ich das für denkbar?

Vor Jahren galt es als Kunst ein Pile-Up, egal ob CW, SSB oder sogar in RTTY, zu knacken. Man stand stundenlang unter Strom. Teilweise stand man über Tage verteilt etliche Stunden im Pile-Up an um ein seltenes Land irgendwann mal im Log zu haben. Nicht selten vergebens. Mit FT8 ist das einfacher, man wird sicher längst nicht zwingend jede Station ins Log bekommen – aber sowas mache ich heute nebenbei beim Frühstück. Dabei schaue ich manchmal gar nicht richtig hin. Das ist nicht überzeichnet, sondern gelebter Alltag. So sitze ich morgens beim Kaffee und sichte die aktuellen Nachrichten auf dem Laptop. Die Programm-Fenster auf meinem Laptop sind so angeordnet, dass ich den Rand des RX-Fensters sehe. Sobald ein roter Balken sichtbar ist, weiß ich, ein für mich neues Land aufgetaucht ist. Ohne den Landeskenner zu betrachten, aber darauf achtend das die Sende-Frequenz sauber ist, klicke ich um die Station anzurufen. Wenn ich sie im Log habe, freue ich mich. Aber Hand aufs Herz, das ist keine Leistung. So gehe ich noch während eines QSOs auch mal neuen Kaffee holen – die Maschinen unterhalten sich ohne mein Wirken von ganz allein.

Wenn man Dinge einfach im vorbeigehen erledigen kann, bleiben sie nicht in Erinnerung und können so auch keinen „Wert“ erhalten. Es ist ein Stück Beliebiger geworden. Wer beim Sport nicht schwitzt, hat nichts geleistet.

Ich kann mich heute noch an DXpeditions erinnern, die weit mehr als 10 Jahre zurückliegen, für die ich mich vom QRL entfernt habe um Stunden im Shack zu sitzten. Wird das bei FT8 auch so sein können? Ich denke nicht.

Für DXpeditions gibt es den Fox/Hound-Mode, hier sind die Prozesse soweit optimiert, dass mit FT8 bis zu 500 QSOs pro Stunde gefahren werden können.

Ich denke, für Joe wäre es ein Leichtes noch drei kleine Funktionen in die FT8-Software einzubauen.

  1. Setze meine Sendefrequenz auf einen freien Platz, um andere Stationen nicht zu stören
  2. Wenn eine Station auftaucht, die ein mir fehlendes Land oder ein neues Band repräsentiert, rufe sie an.
  3. Automatisches Bestätigen der Anfrage zum loggen nach einem QSO.

Die QSOs werden ja bereits automatisch erledigt. Mit diesen kleinen Änderungen bräuchte der OM nicht mehr im Shack zu anwesend zu sein um die mühevollen Mausklicks zu erledigen. Komplett automatische QSOs waren vor einiger Zeit noch eine Fiktion, über die man im Scherz gesprochen hat. Heute sind wir nur wenige Code-Zeilen und ein bisschen „moralische“ Überwindung davon entfernt.

Man könnte nun meinen, dass ich FT8 nicht mag und ein Gegner dieser Betriebsart bin. Nein, bin ich nicht. Ich habe mir während der FT8-QSOs nur ein paar Gedanken gemacht, denn zuhören oder aufpassen muss man ja nicht. Mir macht FT8 sogar richtig Spaß.

Wirklich beeindruckend ist, dass K1JT eine echte Amateurfunk-Weiterentwicklung vollbracht hat, und diese Open Source ist. Ganz im Gegenteil zum grassierenden Digital-Irrsinn auf den UHF/VHF-Relais – zig verschiedene kommerzielle, unter untereinander inkompatible, Modulations-Arten die teure Technik auf Relais- und Nutzerseite verlangt und sogar noch als innovativ gefeiert wird, obwohl diese Technik auf der Nutzerseite kaum beherrscht wird.

  • FT8 scheint weltweit Funkamateure zu aktivieren. Ich sehe Rufzeichen, die ich bisher nie gehört habe. OMs die funken tun genau das Richtige.
  • FT8 veranlasst mache OMs zum Experimentieren. Etwas, was wir fast alle vergessen haben. So richten manche OMs ihre 2m oder 6m-Antennen in die Luft und hoffen auf Reflexionen an z.B. Flugzeugen, um zu sehen, was machbar ist.
  • FT8 hat nicht wenige OM dazu gebracht, überhaupt mal wieder das Shack zu betreten.
  • FT8 ermöglicht es, auch unerfahrenen Funkamateuren, seltene Länder ins Log zu bringen.

Links zum Thema FT8:

FT8 Download: https://physics.princeton.edu/pulsar/k1jt/wsjtx.html

FT8 Anleitung (engl.)http://www.g4ifb.com/FT8_Hinson_tips_for_HF_DXers.pdf

Es gibt eine Deutsche Übersetzung von Ekkehard Körner DJ5EJ. Diese verlinke ich nicht, da sich der Link zu oft ändert. Kann man aber ganz einfach selber suchen.

Fox/Hound-Modus in FT8 – eine tolle Anleitung in deutscher Sprache von Enrico, OE1EQWhttps://physics.princeton.edu/pulsar/k1jt/FT8_DXpeditions_Modus_Handbuch_de.pdf

Die neue Beta-Version von FT4

Nach der Veröffentlichung einer weiteren neuen Beta-Version des FT4-Protokolls durch die WSJT-X Developoment Group in dieser Woche waren die Anwenderberichte positiv. WSJT-X 2.1.0-rc7, das jetzt zum Testen verfügbar ist, ist nicht mit früheren FT4-Versionen kompatibel. Am 4. Juni fand eine kurze Mock-Contest-Session statt, um die Contest-Features von FT4 auszuwringen.
„Vielen Dank an alle, die gestern an der Übungssitzung zum FT4-Mock-Contest teilgenommen haben – und insbesondere an diejenigen, die nützliches Feedback gegeben haben. Es wird sehr geschätzt! ”, Sagte Entwickler Joe Taylor, K1JT. „Allen gefallen die 7,5-Sekunden-T / R-Sequenzen, die den Bedienern eine wesentlich längere Interaktionszeit bieten als in früheren Versionen von FT4. Die Benutzer schätzen auch die Empfindlichkeitsverbesserungen und den größeren Bereich akzeptabler Zeitversätze (Time Offsets, DT). “DT repräsentiert die kombinierte Taktdifferenz für den sendenden und den empfangenden Computer, erklärte er.

Basierend auf Daten, die von Steve Franke, K9AN, zusammengestellt wurden, gab Taylor an, dass Entwickler das WSJT-X-Timing-Verhalten auf allen unterstützten Plattformen gut beherrschen und den Bereich der gemessenen Signal-Rausch-Werte auf bis zu –21 dB erweitern konnten.

„Ich habe ungefähr 3 Stunden mit 100 W und einem Dipol gearbeitet“, erzählte Taylor. „Ich habe Übertragungen von 263 eindeutigen Rufzeichen kopiert und 143 QSOs in 29 Bundesstaaten, 5 kanadischen Provinzen und 15 DXCCs erstellt.“

Taylor sagte, die Entwickler rechnen damit, alle verbleibenden Probleme zu lösen, die ihnen bekannt sind. „Ich glaube, wir sind auf einem guten Weg zu einer Veröffentlichung von WSJT-X 2.1.0 mit allgemeiner Verfügbarkeit (GA) bis Mitte Juli“, sagte er.

„Diese neue Version von FT4 ist sprunghaft besser als zuvor“, sagte Mike Black, W9MDB, in einem Post vom 4. Juni bei der Yahoo WSJT Meteor Scatter and Weak Signal Group. „Ich habe mit fast allen gearbeitet, die ich sehen konnte, ohne Wiederholungen. Scheint, als hätten wir hier einen Gewinner. “

Zu den seit WSJT-X 2.1.0-rc5 vorgenommenen Änderungen, Verbesserungen und Fehlerkorrekturen gehören:

Die Länge der T / R-Sequenz wurde von 6,0 auf 7,5 Sekunden erhöht.

Die Signalbandbreite wurde von 90 Hz auf 80 Hz verringert.

Verbesserte Empfindlichkeit: Der Schwellen-Rauschabstand beträgt jetzt –17,5 dB.

Der Release-Kandidat WSJT-X 2.1.0-rc7 wird bis zum 21. Juli für den Beta-Test verfügbar sein und nach diesem Datum endgültig nicht mehr funktionieren. Es kann während des ARRL VHF-Wettbewerbs im Juni oder während des ARRL Field Day nicht verwendet werden. Taylor empfahl, WSJT-X 2.0.1 und FT8 für diese Ereignisse zu verwenden.

Herunterladbare Installationspakete für WSJT-X 2.1.0-rc7 unter Windows, Linux und macOS sind auf der WSJT-X-Webseite verfügbar.

 

Prominente Funkamateure und außergewöhnliche Amateurfunkstellen

Funkamateure sind auch nur normale Menschen. Oft arbeiten sie aber an ganz besonderen Plätzen in der Welt

Eine Aufzählung bekannter und berühmter Funkamateure finden Sie hier.

Bekannte nationale und internationale Amateurfunkstellen (AFuSt)

Bekannte deutsche Funkamateure

  • Felix Riess, DL5XL (Wissenschaftler, worked)
  • Thomas Reiter, DF4TR (Astronaut)
  • Dr. Reinhold Ewald, DL2MIR (Astronaut)
  • Dr. Ulf Merbold, DB1KM (Astronaut)
  • Wolfgang Rudolph, DC3PA (Computerclub Moderator)
  • Prof. Dr. Robert von Weizsäcker, DL1BOB
  • Alexander Gerst, KF5ONO (Astronaut)
  • Fritz Deiters, DJ4BP, DL0DAN, DL100DAN (Ehemaliger Operator bei Norddeich Radio)
  • Eckart Moltrecht, DJ4UF (Autor, worked)

Internationale prominente Funkamateure

Hier einige Hörbeispiele verschiedener Betriebsarten auf KW

Wie hört sich RTTY, Wetterfax und Morsecode etc. eigentlich an?

Dazu habe ich mal diverse Beispiele hier eingefügt, wenn etwas fehlt bitte Bescheid sagen.
Ihr müsst Flash installiert haben und zwar die neueste Version, sonst wird der Player nicht angezeigt.

Download Name      
download ARQ-M2_Moore_Code

https://www.funk-technik.info/media/hoerbeispiele/ARQ-M2_Moore_Code.mp3

     
download Aircraft_Addressing_Reporting_System

https://www.funk-technik.info/media/hoerbeispiele/Aircraft_Addressing_Reporting_System%20.mp3

     
download Amateur_AMTOR_ARQ

https://www.funk-technik.info/media/hoerbeispiele/Amateur_AMTOR_ARQ.mp3

     
download Amateur_AMTOR_FEC

https://www.funk-technik.info/media/hoerbeispiele/Amateur_AMTOR_FEC.mp3

     
download Amateur_CLOVER

https://www.funk-technik.info/media/hoerbeispiele/Amateur_CLOVER.mp3

     
download Amateur_G-TOR

https://www.funk-technik.info/media/hoerbeispiele/Amateur_G-TOR.mp3

     
download Amateur_PACTOR_FEC

https://www.funk-technik.info/media/hoerbeispiele/Amateur_AMTOR_FEC.mp3

     
download Arcotel_MAHRS_EADS

https://www.funk-technik.info/media/hoerbeispiele/Arcotel_MAHRS_EADS.mp3

     
download BPSK-31_Mode

https://www.funk-technik.info/media/hoerbeispiele/BPSK-31_Mode.mp3

     
download Coherent_on_MS25

https://www.funk-technik.info/media/hoerbeispiele/Coherent_on_MS25.mp3

     
download Contestia_Mode

https://www.funk-technik.info/media/hoerbeispiele/Coherent_on_MS25.mp3

     
download DCF77_Time_Signal

https://www.funk-technik.info/media/hoerbeispiele/DCF77_Time_Signal.mp3

     
download DECCA_HF_Radio_Navigation_System

https://www.funk-technik.info/media/hoerbeispiele/DECCA_HF_Radio_Navigation_System.mp3

     
download Differential_GPS_Minimum_Shift_Keying

https://www.funk-technik.info/media/hoerbeispiele/Differential_GPS_Minimum_Shift_Keying.mp3

     
download Differential_GPS_Phase_Shift_Keying

https://www.funk-technik.info/media/hoerbeispiele/Differential_GPS_Phase_Shift_Keying.mp3

     
download Digital_Voice_Scrambling

https://www.funk-technik.info/media/hoerbeispiele/Digital_Voice_Scrambling.mp3

     
download DomEX_Mode

https://www.funk-technik.info/media/hoerbeispiele/DomEX_Mode.mp3

     
download FMS_BOSFunk

https://www.funk-technik.info/media/hoerbeispiele/FMS_BOSFunk.mp3

     
download Feldhell_CQ

https://www.funk-technik.info/media/hoerbeispiele/Feldhell_CQ.mp3

     
download GMDSS_Marine_SELCAL_System

https://www.funk-technik.info/media/hoerbeispiele/GMDSS_Marine_SELCAL_System.mp3

     
download Hyperbolic_Radio_Navigation_System

https://www.funk-technik.info/media/hoerbeispiele/Hyperbolic_Radio_Navigation_System.mp3

     
download ICAO_Aeronautical_SELCAL

https://www.funk-technik.info/media/hoerbeispiele/ICAO_Aeronautical_SELCAL.mp3

     
download LORAN-C_Long_Range_Radio_Navigation

 

     
download Link-11_Network_NATO

https://www.funk-technik.info/media/hoerbeispiele/Link-11_Network_NATO.mp3

     
download MT63_Mode      
download MTHell_CQ      
download Morse_Code      
download Non-Directional_Beacon      
download Olivia_Mode      
download Over-The-Horizon_Radar_Military      
download PACKET_(AX.25)_300_baud      
download PACTOR_200_baud      
download PSK31_bpsk_mode      
download PSK31_qpsk_mode      
download Pocsac      
download QPSK_15_tone_AX25_SABM_Packet      
download RTTY_Radioteletype_(Baudot_50_baud)      
download SELSCAN_Link_Availability_Sounder      
download SITOR-A_Telex-Over-Radio      
download SITOR-A_Telex-Over-Radio_Marker      
download SITOR-B_Telex-Over-Radio      
download SSTV_Amateur Slow-Scan_TV(Martin-1)      
download Swedish_ARQ      
download Thor4_Mode      
download Throb_Mode      
download Voice_Frequency_Telegraphy_RTTY      
download Voice_Frequency_Telegraphy_RTTY_(USAF)      
download Weather_Facimile      

 

SDR Software

WELCHE SOFTWARE?

Hier eine Liste mit Software die mit den RTL-SDR funktionieren:
SDRSharp (Windows/Linux with Mono – Frei) wie ich finde die zur Zeit beste Software, mit diversen Plugins und „zadig“ (braucht man als Treiber) ist bereits dabei.
HDSDR (Windows – Frei) basiert auf dem alten WinRAD SDR Programm.
SDR-RADIO.COM V2 (Windows – Frei) ich bin mit diesem Programm nicht warm geworden, es stürzt leider gelegentlich ab.
Linrad (Windows/Linux/Mac – Frei) – noch nicht getestet
Studio1 (Windows nicht kostenlos) Die Demo funktioniert, aber die Preise sind doch arg teuer.Das sind mal die wichtigsten und die, die ich selber getestet habe, es gibt noch Unmengen mehr an Software, hier ist ein gute Liste mit allem was das Herz begehrt. Gerne stelle ich hier noch andere Software vor, bitte meldet euch, ich teste gern für euch die jeweilige Software oder habt ihr im Internet etwas entdeckt, was auf diese Liste sollte, dann lasst es mich wissen.

Welche DVB-T Sticks funktionieren für SDR

WELCHE DVB-T STICKS FUNKTIONIEREN

Diese Liste ist bestimmt nicht vollständig und soll nur zeigen welche Modelle mit hoher Wahrscheinlichkeit funktionieren oder eben nicht.
Ihr müsst unbedingt darauf achten das folgende Bausteine auf dem Stick sind: RTL2832U
Bei den weiteren Chips muss man darauf achten, welche Frequenzbereich möglich ist, also am besten einen RTL2832U mit einem E4000 oder ohne Lücke R820T/R828D:Zur Erinnerung nochmal die Tabelle mit den Chips und den Frequenzbereichen:
Tuner                              Frequency range
Elonics E4000  –  52 – 2200 MHz mit einer Lücke 1100 MHz bis 1250 MHz
Rafael Micro R820T  –  24 – 1766 MHz
Rafael Micro R828D  –  24 – 1766 MHz
Fitipower FC0013  –  22 – 1100 MHz (FC0013B/C, FC0013G haben ein separates L-band)
Fitipower FC0012  –  22 – 948.6 MHz
FCI FC2580  –  146 – 308 MHz und 438 – 924 MHz (Lücke dazwischen)Wenn Ihr selber mal getestet habt und euer Stick funktioniert oder nicht funktioniert, lasst es mich wissen, diese Liste wird ständig erweitert.

Diese Sticks sollten nun also funktionieren:

ezcap EzTV668  RTL2832U/E4000
ezcap EzTV666 RTL2832U/E4000  Certain revisions may not use RTL chipset
ezcap EzTV646 0BDA:2838 RTL2832U/FC0012 Some revisions may have the E4000
Terratec NOXON 0CCD:00B3 1 RTL2832U/FC0013 
Terratec NOXON (r2) 1 RTL2832U/E4000 
Terratec Cinergy T Stick Black (r1) 0CCD:00A9 1 RTL2832U/FC0012 
Hama Nano (53330) RTL2832U/E4000 Expensive ($30 – $50) but compact
MyGica/G-Tek T803 1F4D:B803  RTL2832U/FC0012
Unikoo UK001T (P160) RTL2832U/E4000 Available on eBay, search for „P160 tuner“ note similar looking P320 is incompatible
Newsky TV28T  RTL2832U/E4000 $26 on AliExpress
Peak 102569AGPK 1B80:D395 RTL2832U/FC0012 Driver may mistakenly say Afatech
Dexatek 1D19:1102 RTL2832U/FC0013 Also branded as the MSI DigiVox mini II V3.0 (but not all use Realtek’s chipset)
MSI DigiVox mini Deluxe 1D19:1101 RTL2832U/FC0013
Ardata MyVision 1B80:D393 RTL2832U/FC0012 Also branded as the Twintech-UT30
Genius TVGo DVB-T03 (Ver:B) RTL2832U/FC0012
Logilink VG0002A 1D19:1101 RTL2832U/FC0013
PROlectrix DV107669 1F4D:D803 RTL2832U/FC0012
GIGABYTE GT-U7300 RTL2832U/FC0012
(Generic) 0BDa:2838 RTL2832U/E4000
Cinergy T Stick Black Realtek RTL2832U Fitipower FC0012 0CCD 00A9
Cinergy T Stick RC (Rev.3) Realtek RTL2832U Elonics E4000 0CCD 00D3
Cinergy T Stick Black (Rev.2) Realtek RTL2832U Elonics E4000 0CCD 00D4
Hama nano DVB-T (Elonics E4000 Tuner)
LOGILINK® VG0002A USB DVB-T STICK (FC0013)
Terratec ran T-Stick (e4000)
Terratec Cinergy T Stick RC (Rev.3) l(E4000)
Terratec NOXON DAB Stick (FC0013 Tuner ???)
D-DTV Digital terrestial receiver DVB-T DAB FM USB 2.0
Terratec NOXON DAB/DAB+ USB dongle (rev 1)
Terratec T Stick PLUS
Terratec NOXON DAB/DAB+ USB dongle (rev 2)
PixelView PV-DT235U(RN)
Compro Videomate U620F
Compro Videomate U650F
Compro Videomate U680F
Sweex DVB-T USB
GTek T803
Lifeview LV5TDeluxe
MyGica TD312
PROlectrix DV107669
Zaapa ZT-MINDVBZP
Twintech UT-40
Dexatek DK DVB-T Dongle (Logilink VG0002A) ***
Dexatek DK DVB-T Dongle (MSI DigiVox mini II V3.0)
Dexatek Technology Ltd. DK 5217 DVB-T Dongle
MSI DigiVox Micro HD
Genius TVGo DVB-T03 USB dongle (Ver. B)
GIGABYTE GT-U7300
DIKOM USB-DVBT HD
Peak 102569AGPK
SVEON STV20 DVB-T USB & FM

Diese Sticks sind definitiv nicht kompatibel!

TERRATEC T1 AfaTech 9135 0CCD 10AE
TERRATEC T3 DibCom 7770 0CCD 10A0
TERRATEC T5 Dibcom 7070 Dibcom 0700 0CCD 10A1
TERRATEC T5 (Rev.2) AfaTech 9035 Fitipower FC0012 0CCD 10B7
TERRATEC H5 Empia em2884 Micronas DRX-K NXP TDA18271 0CCD 10A2 Rev.1 NO 10AD Rev.2 NO 10B6 Rev.3
TERRATEC T6 AfaTech 9035 Fitipower FC0012 0CCD 10B3
TERRATEC H6 Empia EM2884 Micronas DRX3926 NXP TDA18271 0CCD 10B2
TERRATEC H7 Micronas DRX3913 Microtune MT2063 0CCD 10A3 Rev.1 NO 10B4 Rev.2
TERRATEC S7 STMicroelectronics STB0899 0CCD 10A4 Rev.1 NO 10AC Rev.2
Cinergy T Stick AfaTech 9035 Infineon TU 9001 0CCD 0093 NO 00AA
Cinergy T Stick RC AfaTech 9015 NXP TDA18218HN 0CCD 0097
Cinergy T Stick RC HD AfaTech 9015 NXP TDA18218HN 0CCD 0097
Cinergy T Stick Mini AfaTech 9135 048D 9135
Cinergy T Stick Dual AfaTech 9015 MaxLinear MxL5007T 0CCD 0099
Cinergy DT USB XS Diversity DibCom 7700 DibCom 7000 Microtune 2266 0CCD 005A
Cinergy DT USB XS Diversity MK II Dibcom 7070 Dibcom 0700 0CCD 0081
Cinergy T Stick Video ATI T507 NXP TDA18271 0CCD 00B5
Cinergy T USB XXS Dibcom 7770 0CCD 0078
Cinergy T USB XE (CE Logo on stick) AfaTech 9005 Microtune 2060 0CCD 0055
Cinergy T USB XE MK II (CE Logo) AfaTech 9015 Freescale 803a 0CCD 0069
Cinergy T USB XS Empia EM2880 Xceive 3028 0CCD 0043
Cinergy Hybrid T USB XS Empia EM2880 Xceive 3028 0CCD 0042
Empia em2882 Xceive 5000 0CCD 0072
Cinergy HTC Stick Empia EM2884 Micronas DRX3926 NXP TDA18271 0CCD 00B2
Cinergy HTC USB XS Empia em2884 Micronas DRX-K NXP TDA18271 0CCD 008E Rev.1
Cinergy S USB Sharp 0194A 0CCD 0064
Cinergy S2 USB HD M88DS3000 M88TS2020 0CCD 00A8 Rev.1
Cinergy HT PCI (Rev.1) Philips SAA7134 Thomson TT7579 NXP TDA10046H 153B 7133
Cinergy HT PCI (Rev.2) Conexant CX23883 XCeive XC3028A Intel WJCE6353 153B 8800
Cinergy C PCI HD (CI) NXP CU1216L Mantis KG6178 153B 4E35
Cinergy S2 PCI HD (CI) STMicroelectronics STB0899, STMicroelectronics STB6100 Mantis K62323 153B 4E35
Cinergy T PCIe Dual Conexant CX23885 Micronas DRX3916 Micronas DRX3913 153B 8852
Hauppauge, soweit ich weiß geht kein Stick von dieser Firma

SDR MIT DVB-T STICK?

Ein findiger Tüftler aus Finnland, Antti Palosaari, hat entdeckt, dass in manchen DVB-T Sticks der Chip „RTL2832U“ verbaut ist. Und dann kann der Fernsehstick viel mehr als nur das was er soll. Mit einer speziellen Software (kostenlos) wird daraus ein SDR (software defined radio) und man kann zwischen ca. 50 – 2000 Mhz (je nach verbauten Chip, siehe Tabelle) alles empfangen. Wer digitale Daten per Funk empfangen möchte (z.B. Wettersonden, Wetterfax, diverse Dienste, BOS etc.) muss die Daten RAW, also im ursprünglichen ungefilterten Zustand empfangen. Das können eigentlich nur die teuren Profi-Funkscanner, aber mit einem DVB-T Stick funktioniert es ebenso.

Tuner                              Frequency range
Elonics E4000  –  52 – 2200 MHz mit einer Lücke 1100 MHz bis 1250 MHz
Rafael Micro R820T  –  24 – 1766 MHz
Rafael Micro R828D  –  24 – 1766 MHz
Fitipower FC0013  –  22 – 1100 MHz (FC0013B/C, FC0013G haben ein separates L-band)
Fitipower FC0012  –  22 – 948.6 MHz
FCI FC2580  –  146 – 308 MHz und 438 – 924 MHz (Lücke dazwischen)Wie installiert man nun den DVB-T Stick? Ich zeige mal das Beispiel an dem Programm SDRSharp.
Wenn Sie den Stick in Ihren Computer einstecken, wird Windows vermutlich versuchen den Treiber selber zu installieren, bitte abbrechen.
Es muss Zadig gestartet werden, nur dieser Treiber funktioniert einwandfrei und die Software die beim Stick dabei ist ist ebenso unnötig.
Wie ich bereits schrieb gehört der Zadig zum SDRSharp dazu, diesen findet man im Ordner „SDRSharp“ und nennt sich zadig.exe, einfach starten.

zadig1So sieht Zadig nach dem Start aus

zadig2Klicke auf Options und dann List All Devices

zadig3Wähle den Stick aus, der muss nicht so heissen wie dieser hier

zadig4Klicke danach auf Install Driver oder Replace Driver, je nachdem was da steht

Es gibt eine Meldung, die zeigt ob der Treiber instaliert oder nicht, sollte eine Fehlermeldung kommen kann man davon ausgehen das der Stick nicht funktioniert.

 

sdrsharp1So sieht SDRSharp nach dem starten aus, klicke oben links auf den Play Button

 sdrsharp2Wenn alles erfolgreich war, dann solltest du dieses oder ein ähnliches Bild sehen.

 

SDR EMPFÄNGER

SDR EMPFÄNGER

Es gibt mittlerweile diverse SDR Empfänger, einige wollte ich euch mal vorstellen.

CIAO Radio H101 aus Italien

  • 100 Khz bis 30 MHz
  • Abstimmraster von 10 Hz bis 1 MHz
  • Digitalisiert jedes Signal von 0-24 kHz
  • DDS Rekorder und Generator von 0,1 bis 30 MHz
  • 2 Antenneneingänge BNC
  • USB Anschluss
  • AM,FM,USB,LSB,CW,LPF, und DRM (mit optionaler Software)

 

FDM-S1 & S2 SDR Empfänger (Software Defined Radio) mit DRM Funktion

Der FDM-S1 & S2 ist ein Software Defined Radio (SDR), der nur über einen Computer bedienbar ist, es gibt keine eigenen Bedienelemente.
Die wichtigsten Unterschiede zwischen SW1 und SW2 stehen hier:

  • Betriebsarten CW, LSB, USB, DSB, AM, SAM, DRM, FM und WFM – beide gleich
  • FDM-S1 Abtastrate ADC 61.44 MHz
  • FDM-S2 Abtastrate ADC 122.88 MHz
  • FDM-S1 Wortbreite ADC 14 Bit
  • FDM-S2 Wortbreite ADC 16 Bit
  • FDM-S1 Direct Sampling Range 20 kHZ — 30 MHz
  • FDM-S2 Direct Sampling Range 9 kHz — 52 MHz
  • FDM-S1 Oversampling Range bis zu 170 MHz
  • FDM-S2 Oversampling Range bis zu 160 MHz
  • Software Version SW1 oder SW2

 

Perseus SDR von microtelecom

Beim PERSEUS wurde alles richtig gemacht, der Empfänger mit seiner Software könnte schon fast als Referenz gehandelt werden.

  • Empfang von 10 kHz bis 30 MHz
  • AM, SAM , CW , RTTY , USB , LSB , (DRM per weiterer Software) (wmv-Video über RTTY)
  • Synchron AM Demodulator
  • Natürlich sind weitere Modulationsarten per Software-Updates möglich
  • USB-Anschluss zum PC (USB 2.0)
  • Schaltbare Abschwächerfunktion
  • Software definierte Filter – kein nachträglicher Einbau von Filtern notwendig
  • Filter Bandbreiten einstellbar
  • Noise Blanker
  • HF-Preselektion
  • Rekorder/Player Funktion
  • 3stufige Software AGC
  • „Live Darstellung“ von bis zu 400 kHz inkl. Aufzeichnungsfunktion für zeitversetztes Abhören
  • Wasserfall Diagramm mit grafischer Darstellung von bis zu 40 MHz!
  • Software – S-Meter Anzeige
  • Software HF Span in Echtzeit
  • Kompaktes Vollaluminium Gehäuse
  • BNC-Antennenbuchse

 

FUNcube Dongle Pro+ SDR Receiver

  • Frequenzbereich von ca. 150 kHz bis 240 MHz und 420 Mhz bis 1900 MHz
  • Eingebauter TCXO mit +/- 0,5 ppm
  • 11 diskrete Frontend Filter
  • Scharfe SAW Filter speziell für 2m und 70cm
  • 192 kHz Sampling Rate
  • Bis zu 7dB besserer Dynamikbereich im Gegensatz zum Vorgänger (ohne Pro+)

 

IQ RFSPACE SDR Empfänger

  • Empfang von ca. 100 Hz!!!  bis 30 MHz
  • AM, WFM, USB, LSB, N-FM, DSB und CW – DRM mit optionaler Software
  • 14bit analog/digital Wandlung
  • Filterbandbreite ab 0,03 Hz schaltbar
  • Bis 196 kHz breites Spektrum
  • Anschluss an den PC über USB 2.0
  • DDC Technik – (Direct Digital Converter)
  • Eingebauter RS-232 Port
  • 190 kHz Echtzeit Panorama Adapter
  • Sonar, IR, Unterwasser- und andere Signale können empfangen werden
  • VLF Empfang (Very Low Frequncies)
  • Sampling Rate von 66,666 MHz
  • BNC Buchse als Antennenanschluss
  • 1 Hz Abstimmschreiten einstellbar
  • Prozessor für Radio Astronomie Empfänger
  • Einstellbare DSP Filter
  • Schaltbare Abschwächer und Verstärker Frontend
  • Noiseblanker und Mute Funktion in Software
  • Mitgelieferte Software Spectra Vue

 

Bonito RadioJet 1305 Plus

  • High Performance Hybrid Empfänger
  • 0,02 MHz – >1600 MHz
  • Spektrumsbreite 24kHz + 500 kHz – 3200 kHz
  • LSB, USB, CW, AM, FM, Stereo FM Stereo DRM
  • Moderne flexible Benutzeroberfläche
  • Audio und ZF Aufnahme und Wiedergabe
  • Integrierte Frequenzdatenbank
  • ZF/AF Spektrumanalyzer und Oszilloskop
  • OpenSource DLL für den Einsatz von 3rd-Party Software
  • Kostenlose Online-Updates

 

DX-Patrol MK3

  • Frequenzbereich von 100 KHz bis 2GHz
  • 2 Antennen Anschlüsse für VHF und Kurzwelle
  • Diverse effiziente Bandfilter
  • 40MHz Lokaler Oszillator für HF
  • Läuft mit jeder SDR Software
  • Sampling Rate bis zu 3.2 M
  • Läuft auch einem Android Tablet

 

PMSDR ein SDR aus Italien

  • Frequenzbereich 100 khz – 55 MHz
  • USB2.0 Interface, gleichzeitig Stromversorgung
  • Hochgeschwindigkeits Takt Generator (Für den Bereich: 0,1 – 2,5 Mhz)
  • Taktgenerator mit sehr geringem Jitter
  • Interface für optionales LCD Display
  • Interface für optionale Platinen (Sender, Preselektor usw.)
  • 3 Bandpassfilter + 1 Lowpassfilter
  • I/Q Ausgang für PC Soundcard
  • DLL Unterstützung über die meisten SDR Software

 

SDRplay RSP1

  • Frequenzbereich: 100 kHz bis 2 GHz durchgängig
  • ADC: 12 Bit, 10.4 ENOB, 60 dB SNR, 67 dB SFDR
  • IF-Modes: Zero-IF: alle Bandbreiten; Low-IF: <1,536 MHz
  • IF-Bandbreiten: 200 kHz, 300 kHz, 600 kHz, 1,536 MHz, 5 MHz, 6 MHz, 7 MHz, 8 MHz
  • Filter: Automatisch; Tiefpass (12 MHz), diverse Bandpässe und Hochpass (1000 MHz)
  • HF-Anschluss: SMA
  • USB 2.0 (Stromversorgung über die USB Schnittstelle)

 

SDRplay RSP1 A

  • Frequenzbereich: 1 kHz bis 2 GHz durchgängig
  • Software: DSDR, SDR Console, Cubic SDR und SDRuno
  • Per Software  AM/FM und DAB Broadcast Band Notch Filter
  • Per Software multilevel Low Noise Preamplifier
  • IF-Bandbreiten: 200 kHz, 300 kHz, 600 kHz, 1,536 MHz, 5 MHz, 6 MHz, 7 MHz, 8 MHz, 10 MHz
  • Band Pass: 2-12MHz, 12-30MHz, 30-60MHz, 60-120MHz, 120-250MHz, 250-300MHz, 300-380MHz, 380-420MHz, 420-1000MHz
  • Low Pass: 2MHz
  • High Pass: 1000MHz
  • Notch Filters: FM Filter: >50dB  bei 85 -100MHz, MW Filter: >30dB bei 660 – 1550kHz, DAB Filter: >30dB bei 165 – 230MHz
  • 11 hochselektive Front Preselektorfilter
  • ADC: 14 Bit
  • HF-Anschluss: SMA
  • USB 2.0 High Speed (Stromversorgung über die USB Schnittstelle)

 

SDRplay RSP2

  • Frequenzbereich: 10 kHz bis 2 GHz
  • ADC: 12 Bit, 10.4 ENOB, 60 dB SNR, 67 dB SFDR
  • Referenz: TCXO hoher Stabilität 0,5 PPM, trimmbar bis auf 0,01 PPM über 24 MHz Referenzein-/Ausgang (MCX Female Anschluss)
  • IF-Modes: Zero-IF: alle Bandbreiten; Low-IF: <1,536 MHz
  • IF-Bandbreiten: 200 kHz, 300 kHz, 600 kHz, 1,536 MHz, 5 MHz, 6 MHz, 7 MHz, 8 MHz
  • 10 hochselektive Front Preselektorfilter
  • Multilevel Low Noise Vorverstärker
  • 2 SMA Antennenanschlüsse, per Software auswählbar
  • Hochimpedanzeingang für Langdrahtantennen
  • Filter: automatisch (Port A und B), Tiefpass (12 MHz)
  • HF-Port A: 1,5 MHz bis 2 GHz, 40 dB Gain Regelumfang, 50 Ohm, SMA-Anschluss
  • HF-Port B: 1,5 MHz bis 2 GHz, 40 dB Gain Regelumfang, 50 Ohm, SMA-Anschluss, Fernspeisung (Bias T) 4,7 V DC
  • USB 2.0 (High Speed), Typ B
  • weitere Informationen und technische Daten unter www.sdrplay.com
  • SDRplay RSP2 Pro – hat ein HF konformes Metallgehäuse

 

Airspy

  • Frequenzbereich 24 Mhz bis 1800 Mhz
  • Bandbreite 10 Mhz – tatsächlich nur 9 MHz benutzbar
  • Verbauter Chip R820T2
  • Analog zu Digital mit 12 Bit Auflösung
  • Rauscharmer Vorverstärker
  • Tracking Filter im Eingang

 

Airspy 2

  • Frequenzbereich Continuous 24 – 1800 MHz native RX range, down to DC with the SpyVerter option
  • 0.5 ppm high precision, low phase noise clock
  • Bandbreite 10 Mhz – tatsächlich nur 9 MHz benutzbar
  • Verbauter Chip R820T2
  • Analog zu Digital mit 12 Bit Auflösung
  • Rauscharmer Vorverstärker
  • Tracking Filter im Eingang
  • Weitere Informationen www.airspy.com

 

 

FiFi-SDR 2.0 mit Preselektor

  • Frequenzbereich von 200 Khz bis 30 MHz
  • Eingebaute 192-kHz-Soundkarte
  • Steuerung und Speisung über den USB-Anschluss
  • Bonito Panorama-Spectroscope als kostenlose Software
  • FiFi SDR läuft mit fast jeder SDR Software

 

Watson-W SDRX1

  • Frequenzbereich von 100 KHz bis 2GHz
  • 2 Antennen Anschlüsse für VHF und Kurzwelle
  • Diverse effiziente Bandfilter
  • 40MHz Lokaler Oszillator für HF
  • Läuft mit jeder SDR Software
  • Sampling Rate bis zu 3.2 M
  • Läuft auch einem Android Tablet
  • Ist eigentlich Baugleich mit dem DX Patrol

 

LimaSDR

  • RX Frequenzbereich 1 – 1,0 MHz bis 30 MHz
  • RX Frequenzbereich 2 – 0,5 MHz bis 20 MHz
  • RX Frequenzbereich 3 – 250 kHz bis 10 MHz
  • Durchlaßdämpfung Preselector + 12 dB
  • Senderausgangsleistung von 1 Watt PEP
  • Läuft auf den meisten SDR Programmen
  • Max. Receiverbandbreite 48, 96, 192 kHz
  • USB Anschluß

 

CR-1A Commradio (USB)

  • Frequenzbereich Kurzwelle 500 Khz bis 30 MHz
  • Frequenzbereich LW 150 Khz bis 500 kHz
  • Betriebsarten AM, LSB, USB, CW, Fm, WFM
  • Antennenanschlüsse 2 × BNC (HF, VHF/UHF)

 

Titan SDR Empfänger

  • Multikanal Empfänger mit max. 4 Weitbandkanälen von 312.5Khz bis 2.187500Mhz
  • 8 Schmalbandkanal Standardversion, 40 Schmalbandkanal Pro- Version
  • Frequenzbereich: 9khz – 40Mhz
  • Betriebsarten: AM, LSB, USB, CW, FSK, FM, eLSB, eUSB, DRM
  • Bandbreiten stufenlos von 200Hz bis 20Khz (abhängig von der Betriebsart)
  • Abstimmschritte mit den Pfeiltasten: 1Hz, 10Hz, 100Hz, 200Hz, 500Hz, 1Khz, 2Khz, 5Khz, 9Khz, 10Khz
  • 16 manuell schaltbare Bandpässe (Preselektor)
  • AGC: Schnell, Langsam, Manuell
  • Panoramaspektrum, Weitband & Schmalbandspektrum & Wasserfall
  • Skalierbare Spektren

 

Colibri DDC SDR

  • Frequenzbereich von 0 bis 55 MHz
  • Abstastrate beträgt 125 MHz
  • Eingangsfilter: 55-MHz-Tiefpassfilter
  • Ethernet-Anschluss
  • Software „ExpertSDR2“
  • Spektrum von bis zu 62,5 MHz
  • Betriebsarten: LSB, USB, DSB, AM, S-AM, FM, WFM CW
  • 2 Unabhängige Empfänger
  • Spektrumsbreite je Empfänger: 39, 78, 156 oder 312 kHz
  • IP V4: DHCP-Server, Client, statische IP-Adresse

 

RTL-SDR KW MW LW

RTL-SDR KW MW LW

Kann man mit einem RTL-SDR auch Kurzwelle, Mittelwelle und Langewelle hören?Ja man kann, allerdings nur mit einem Up-Converter, es gibt eine dll für den SDRSharp, diese habe ich mal getestet, doch leider ist das Ergebnis nicht wirklich befriedigend.Es gibt so einige Up-Converter meist bei Ebay oder im WWW zu kaufen, ich habe mal einige getestet:

  • Newsky TV28T – sehr gut und sehr billig, einer der besten Up-Converter und kostet nur 11.35€ + Versand (Lieferzeit ca. 1 Woche)
  • HF UpConverter Janilab – gut kostet aber rund das doppelte und lange Lieferzeiten 24,98€ + Versand (Lieferzeit 2-4 Wochen)
  • Ham It Up v1.3 – wirklich gut und qualitativ sehr gut gemacht, kostet aber auch 41.11€ + Versand (Lieferzeit mehr als 1 Woche)

Es gibt natürlich noch einige mehr, auch Bausätze, aber diese 3 habe ich selber getestet.

up converter

Ich würde zum Newsky tendieren, es ist fast gleich zu den teureren Varianten, schön klein und man bekommt direkt beim Hersteller auch gleich nötigen Kabel.

Aber erwartet keine Wunder, man kann damit relativ gut Kurzwelle, Mittelwelle und vor allen echt gut Langewelle hören, aber einen richtigen Empfänger der für diese Bereiche ausgelegt ist, kann man damit nicht ersetzen. Ich konnte mit einer MiniWhip einfach RTTY auf 148khz hören, ebenso Wetterfax auf 3885khz. Aber das sind Sender die sich in Deutschland befinden. Natürlich gingen in den Abendstunden auch Radiosender auf Mittelwelle und Langewelle, aber im Vergleich zu meinem FRG100, naja eigentlich kann man das nicht vergleichen.

Aber es bringt Spaß und funktioniert besser als ich dachte, also für starke Sender mit der passenden Antenne (MiniWhip geht immer) kann man da schon einiges machen. Und wenn man mal überlegt, der Stick knapp 9€, dann der Up-Converter für etwas über 11€, eine Selbstbau MiniWhip (ebenso bei Ebay) für rund 50€ und schon kann es losgehen. Einen PC haben wir doch alle, SDRSharp ist kostenlos und für etwa 100€ (mit allen Adaptern und Kabel) haben wir einen Empfänger von 50khz bis zu 2GB mit einer tollen Software.

 

Ich habe grad diese Frage reinbekommen:
Und wie geht das eigentlich, ich habe den angeschlossen und es passiert nichts!?

Man muss in deiner Software „Shift“ einstellen, je nach Konverter zwischen -50000 und -1000000 (diese Infos sollten beim Konverter dabei stehen)

Amateurfunk Bandpläne

Die Frequenzbereiche also Bänder sind international in drei Regionen unterteilt. Dazu gibt es auch nationale Regelungen. Die Bandpläne regeln Bereiche für automatische Station und nicht automatische Stationen. Es gibt bestimmte Abschnitte für verschieden Betriebsarten die auch ganz verschiedene Bandbreiten brauchen.Telegrafie und digitale Übertragungen auf Kurzwelle haben die geringsten Bandbreiten. Amateurfunkfernsehen und digitale Zugänge zum Hamnet   , ein für Funkamateure internet internet,  brauchen die  größten Bandbreiten.

Auf den folgenden Seiten kannst du die verschiedenen Bandpläne ansehen und ausdrücken.

DIN A4 Bandpläne als PDF-Datei

VHF Bandplan 6 m Januar 2018.pdf
VHF Bandplan 2 m August 2017.pdf
UHF Bandplan 70 cm August 2017.pdf
UHF Bandplan 23 cm.pdf
UHF Bandplan 13 cm Juni 2015.pdf
SHF Bandplan 9 cm November 2013.pdf
SHF Bandplan 6 cm November 2013.pdf
SHF Bandplan 10 GHz Dezember 2013.pdf
SHF Bandplan 24 GHz.pdf
EHF Bandplan 47 GHz.pdf
EHF Bandplan 76 GHz.pdf
EHF Bandplan 122 GHz.pdf
EHF Bandplan 134 GHz.pdf
EHF Bandplan 241 GHz.pdf
Terahertz Bandplan.pdf

Amateurfunk aus den Zonen Deutschland und Berlin in der Nachkriegszeit – Berlin Rosienenbomber

Es war eine schwierige Zeit nach dem Ende des 2. Weltkrieges war in den Besatzungszonen Deutschlands jeder Funkbetrieb durch das Kontrollratsgesetz Nr. 76 verboten. Bei eingefleischten Funkamateuren, als Soldaten oder Vertriebene aus Krieg und Gefangenschaft zurückgekehrt, war jedoch der Drang „in die Luft zu gehen“ schnell wieder größer, als sich an das Verbot zu halten. Eine Keimzelle der deutschen Amateurfunkbewegung war der sog. inoffizielle Samstag-Abend-Club, der von ehm. DASD-Mitgliedern im April 1946 in Stuttgart gegründet wurde. Im Sommer 1946 gab es eine erste offizielle Genehmigung zur Gründung eines Radioclubs in der Amerikanischen Besatzungszone, der alle funktechnisch interessierten Kreise aufnehmen sollte. Der Württembergisch-Badische-Radioclub (WBRC) beinhaltete auch eine Sektion „Kurzwelle“, in der sich die sendenden Amateure halboffiziell organisierten und unter die reinen Hörer mischten. Der WBRC war für die SBZ/DDR insoweit wichtig, da der Verein eine erste einheitliche Rufzeichenordnung installierte, die auch die SBZ und Berlin bedachte. In Anpassung an die Internationale Fernmelderegelung von Atlantic City von 1947 teilte man die deutschen Zonen nach Postleitzahlen in Distrikte auf, wobei Berlin den Präfix DA/DK 7 und die SBZ DA/DK 8 zugeteilt kam. Alle im Geheimen ausfindig gemachten Amateure wurden aufgefordert, sich diesem System zum 31.12.1947 anzuschließen. Die QSL-Karten wurden dabei über eine Stuttgarter Postfachadresse vermittelt . Eine Verschmelzung der einzelnen Vereine über die Besatzungszonen hinaus war nicht möglich, jedoch bildete sich in der Britischen Besatzungszone ein Deutscher Amateur Radio Club DARC/BZ, dem dann ein DARC Württ. Baden aus Teilen des stark von Kurzwellenhörern dominierten WBRC folgte. Die Situation in der SBZ In der SBZ war die Situation ungleich schwieriger, da die neuen Machthaber dem Amateurfunk kritisch gegenüber standen und auch an ihre Militärangehörigen keine Genehmigungen herausgaben. Seit 1947 gab es hier lose Interessenverbände, wobei sich Ende 1947 ein erster Radioklub in Brandenburg gründete, der zuvor durch die SMAD in Karlshorst von Major Mulin genehmigt worden sein soll. Inwieweit dies ein unabhängiger Verband, wenn auch auf lokaler Ebene war, muss leider offen bleiben, da bisher keine Dokumente dieser Zeit aufgetaucht sind. An  Amateurfunk war jedoch nicht zu denken, vielmehr war Konspiration wichtig, wollte man trotz Verbots seiner Leidenschaft nachgehen. Das vermutlich frühste noch nachweisbare Dokument ist auf den 7. Mai 1948 datiert. Zwei Amateure bekundeten in einer Unterredung mit einem örtlichen Vertreter des Kulturbundes die Absicht, „einen Radioamateurklub für die sowjetische Zone und den sowjetischen Sektor von Berlin zu gründen“, wie der vermutlich für die Region zuständige Funktionär des Kulturbundes, Reichwald, in einem Brief an den Bundessekretär Heinz Willmann schrieb. „Da es im sowjetischen Sektor eine ganze Reihe von Radioamateuren gibt, diese aber völlig ohne Kontrolle und ohne Anleitung arbeiten, was eine gewisse Gefahr bedeutet, ergibt sich die Notwendigkeit, für diese einen gewissen organisatorischen Rahmen zu finden. Diese beiden Herren haben bisher vergeblich versucht, jemanden zu finden, der ihre Sache unterstützt. Ihr Wunsch war, im Rahmen des Kulturbundes als Radioamateurklub lizensiert zu werden.“ Die Antwort Willmanns vom 19. Mai 1948 war kurz und ablehnend, da die Aufnahme eine Radioklubs im Rahmen des Kulturbundes „vollkommen aus dem Aufgabenbereich“ der Organisation falle. Bei den „beiden Herren“ handelte es sich um Werner Schütze und Edgar Krause, die es natürlich nicht bei der reinen Suche nach einer offiziellen Betätigungsform beließen, sondern selber im Äther aufzufinden waren. Krause war einer der Schlüsselpersonen im Ostsektor der Stadt und unter den Rufzeichen DA 7 RA und DK 7 RA als „Peter near Berlin“ am Funken, durchaus auch bekannt bei der damaligen Deutschen Wirtschaftskommission für die sowjetische Besatzungszone (DWK) – Hauptverwaltung Post- und Fernmeldewesen (HVPF), mit deren Abteilungsleiter für das Gebiet Funk, Friedrich Wilhelm Fußnegger, er angeblich eng befreundet war. Diese „Freundschaft“ beschreibt die paradoxe Situation und unterstreicht die Grauzone, in der sich die Amateure befanden. So ist es nämlich Fußnegger, der in einer handschriftlichen Aktennotiz vom 24. August 1948 einen „Bericht betr. Schwarzsender“ verfasste und darin auch DK 7 RA als Rufzeichen, sowie Bestrafungen ausgehobener Schwarzsender erwähnte. „[…] Auch in der Zone ist eine größere Anzahl Amateure aktiv. Über deren Tätigkeit ist nur indirekt etwas festzustellen da Berlin für diese Stationen meist in der toten Zone liegt. Aus den Rufen ausländischer und westdeutscher Stationen und den Rufzeichen kann man etwa entnehmen dass trotz der Verhaftungen noch etwa 30-50 Stationen arbeiten. Nach den Angaben der Leitung des DARC [gemeint ist vermutlich der DARC/BZ] sind bisher in der Ostzone mindestens 20 Personen verhaftet worden und haben hohe Freiheitsstrafen erhalten.“1948 waren in der SBZ also rege Aktivitäten zu verzeichnen. Die Reaktion der SMAD gegenüber Anfragen zu Clubgründungen war recht ambivalent. Was kurz zuvor noch lokal erlaubt wurde, erfuhr jetzt Absagen bis zur Ablehnung und Verfolgung. Eine Gruppe von Funkamateuren aus Sachsen stellte den Antrag, einen DARC/Ostzone gründen zu wollen und bekam eine Absage. Im Mai 1948 wurde der Antrag nach einem DARC-Thüringen nicht nur abgelehnt, sondern es erfolgten auch Hausdurchsuchungen und Verhaftungen. Fußnegger nahm vermutlich hierauf . Mit den Rufzeichenpräfixen DA und DK, die schon vor 1949 parallel genutzt wurden, hielten sich die meisten Ostdeutschen Illegalen an den gemeinsamen Rahmen aller deutschen Funkamateure. Auch verlegte sich die SMAD kurzfristig darauf, selber im Bereich der Funkamateure tätig zu werden und via eine Station in Ost-Berlin Propaganda zu senden. 

Dazu kam der Willen der Sowjetunion die Westzonen in Berlin von der Versorgung abzuschneiden. Was zu dieser Zeit mit dem Funkbetrieb in Berlin war habe ich noch nicht herausbekommen.

Dieses Geheimunternehmen brach den Willen der Sowjets

US-General William H. Tunner organisierte die Luftbrücke, die West-Berlin versorgte. Zu Ostern 1949 demonstrierte er seine Macht, um die Sowjetunion zum Ende der Blockade zu bewegen.Wlliam H. Tunner war kein Mann der leisen Worte. Als ihn US-Militärgouverneur Lucius D. Clay fragte, ob er die Versorgung der blockierten Westsektoren von Berlin übernehmen könne, lautete die Antwort: „Wir können alles jederzeit überallhin transportieren.“ Tunner bekam den Job zu organisieren, die es bis dahin gegeben hatte.

„Ihr Völker der Welt, Ihr Völker in Amerika, in England, in Frankreich, in Italien: schaut auf diese Stadt und erkennt, dass Ihr diese Stadt und dieses Volk nicht preisgeben dürft, nicht preisgeben könnt.“

Diese Worte Ernst Reuters haben sich ins Gedächtnis gebrannt. Sie stehen synonym für den Aufruf, die seit dem 24. Juni 1948 wegen der russischen Blockade Berlins bestehende Luftbrücke fortzuführen. Was nicht ganz der historischen Wahrheit entspricht: Der Oberbürgermeister forderte am 9. September 1948 vor dem Reichstag vielmehr, kurz nach Zerschlagung des Stadtparlaments Berlin nicht der Sowjetunion preiszugeben.

Am 24. Juni 1948 begann eine der heißen Phasen des Kalten Krieges. Die Sowjetunion blockierte West-Berlin. Schnell war klar: Nur aus der Luft konnten die Alliierten die Eingeschlossenen mit dem Nötigsten versorgen. Die fast irrwitzige Aktion der Luftbrücke begann – und wurde zum prägenden Erlebnis für die Deutschen.
 

Kann man eine ganze Stadt als Geisel nehmen? Natürlich – davon zeugen unzählige Belagerungen in der Weltgeschichte. Aber dass man auch eine halbe Stadt in Geiselhaft nehmen könnte, hatte sich niemand vorzustellen vermocht. Bis zum 24. Juni 1948, dem Beginn der elfmonatigen Blockade West-Berlins.

In der Nacht zu jenem Donnerstag vor 60 Jahren stellten die Sowjets die Stromversorgung des amerikanischen, des britischen und des französischen Sektors der ehemaligen Reichshauptstadt ab. Am nächsten Morgen wurden der Güterzugverkehr und die Binnenschifffahrt unterbrochen sowie die Fernstraßen nach Hamburg, Hannover und Nürnberg. Den Grund gab eine scheinbar unverdächtige Meldung an, die der „Allgemeine Deutsche Nachrichtendienst“ nur kurz zuvor herausgab. Die von der SED beherrschte Nachrichtenagentur teilte mit: „Die Transportabteilung der sowjetischen Militärverwaltung sah sich gezwungen, aufgrund technischer Schwierigkeiten den Verkehr aller Güter- und Personenzüge von und nach Berlin morgen früh, sechs Uhr, einzustellen.“ 

 

Für die folgenden 322 Tage, bis zum 12. Mai 1949, war der Waren- und Personenverkehr von Westdeutschland in die westlichen Sektoren Berlins unterbunden. Die Berliner Blockade sollte als die „erste Schlacht des Kalten Krieges“ bekannt werden. Denn die USA, Großbritannien und Frankreich entschieden sich, in einer einzigartigen Kraftanstrengung nicht nur ihre eigenen Truppen in der eingekreisten Teilstadt per Transportflugzeug zu versorgen, sondern die rund zwei Millionen Einwohner ihrer Sektoren gleich mit. Das bedeutete, dass täglich deutlich mehr als tausend Tonnen Lebensmittel eingeflogen werden mussten, außerdem ein Vielfaches davon an Kohle zur Strom- und Gaserzeugung.

„Unsere Bürger fragen nicht nach den Kosten“

Nach elf Monaten gaben die Sowjets ihren Erpressungsversuch auf; die Luftbrücke aber dauerte sogar noch bis über das offizielle Ende der Blockade hinaus an, bis in den Herbst 1949 hinein. Bei etwa 280.000 Flügen wurden insgesamt mehr als zwei Millionen Tonnen Fracht eingeflogen.

Es war die größte humanitäre Hilfsaktion aller Zeiten. Die „New York Times“ brachte es am 4. Juli 1948 auf den Punkt: „Eine Luftbrücke ist ein kostspieliger Weg zur Versorgung Berlins. Aber in einem Notstand fragt man in unserem Land, dessen Bürger man ,Geldjäger‘ oder ,dollargierig‘ schimpft, nicht nach den Kosten. Wir fragen nur: ,Was wird gebraucht?‘ Und wenn wir die Antwort haben, heißt es: ,Okay, dann mal los‘.“ 

Dieser Vorschlag war der einzige Ausweg

Auch wenn die drei West-Sektoren vom Umland und dem sowjetischen Sektor keineswegs komplett abgesperrt waren, es zwar Kontrollen gab, aber keine Zäune oder gar Mauern wie nach 1961, setzten die Sowjets und ihre deutschen Handlanger in der SED die West-Berliner massiv unter Druck. Ihr Ziel war es, die Alliierten zum Abzug und damit zur Aufgabe ihrer 1945 festgelegten Rechte zu zwingen – die alliierten Soldaten sollten ausgehungert, die West-Berliner sollten gegen sie aufgehetzt werden.

Beides misslang – dank dem ungeheuren Engagement ungezählter Piloten, Mechaniker und Logistik-Experten sowie der Unterstützung durch das amerikanische, vor allem aber durch das vom Krieg ungleich mehr geschädigte britische und französische Volk. Und dank des Durchhaltewillens der West-Berliner, die Stalins Erpressungsversuch sofort durchschauten. 

 

Die Luftbrücke hat mehrere „Väter“: Der britische Air Commodore Rex N. Waite hatte schon vor der sowjetischen Blockade Berlins die verrückt scheinende Idee gehabt, mit Flugzeugen genügend Güter nach Berlin zu fliegen, um nicht nur die alliierten Truppen, sondern auch die West-Berliner zu versorgen. Der US-Militärgouverneur für Deutschland, General Lucius D. Clay, erkannte, dass Waites Vorschlag der einzige mögliche Ausweg war – seine Vorgesetzten in Washington hatten ihm zuvor signalisiert, dass ein gewaltsamer Durchbruch mit Panzern und Lastwagen von der US-Zone nach West-Berlin nicht genehmigt werden würde.

 

„Wir können alles jederzeit überallhin transportieren“

Die Organisation der Luftbrücke übernahm so schnell wie möglich General William H. Tunner, der wichtigste Lufttransport-Experte der US Air Force. Er hatte 1942 die Versorgung der chinesischen Verbündeten der Alliierten im Kampf gegen das japanische Kaiserreich mit einer Luftbrücke über den Himalaja hinweg verwirklicht. Als „The Hump“ ist dieser bis dahin für unmöglich gehaltene Coup bekannt und berühmt geworden. Doch noch schwieriger war es, Berlin zu versorgen. Tunner reagierte ganz typisch – er versprach Clay einfach: „Wir können alles jederzeit überallhin transportieren.“ Und setzte dieses Versprechen konsequent um. Berühmt-berüchtigt war bei seinen Untergebenen Tunners Satz: „Wenn ich 20 Stunden am Tag arbeite, dann könnt ihr wohl 16 Stunden arbeiten.“

Ebenso wichtig wie die alliierten Befehlshaber aber war Ernst Reuter, der von den Sowjets abgelehnte rechtmäßige Oberbürgermeister von ganz Berlin. Er sagte seinen alliierten Gesprächspartnern zu, dass die West-Berliner nicht auf die Seite der Kommunisten überlaufen würden – und er behielt recht. Sein Satz: „Ihr Völker der Welt, schaut auf diese Stadt!“ wurde legendär. Reuter sprach diese Worte am 9. September 1948 zu Hunderttausenden Menschen, die sich vor dem zerstörten Reichstag versammelt hatten. Es war die Geburtsstunde des freien und demokratischen Deutschland.

Auch als die Sowjetunion im Juni 1948 mit der Blockade Berlins den Abzug der drei Westmächte aus der geteilten Stadt erzwingen wollten, war er der richtige Mann am richtigen Ort.

 

Fast 40 Flugzeuge kommen. Dies reicht aus, um die Luftbrücke noch einmal mit den Original-Zeitabständen nachzustellen, begleitet von mehrtägigen öffentlichen Veranstaltungen sowie Schul- und Jugendprojekten. Zum ersten Mal in der Geschichte wird die Luftbrücke für die heutige Generation sichtbar und erlebbar sein. An den historischen Luftbrücken Flughäfen in Wiesbaden-Erbenheim, Faßberg, Jagel und in Berlin werden Crews und Maschinen dem Publikum ganz nah zur Verfügung stehen. Es wird eine „Luftbrücke zum Anfassen“. 9 Tage – von Montag, 10. Juni (Pfingstmontag) bis Montag, 17. Juni 2019. 

 

 
Zahlreiche Versorgungsflugzeuge auf einem Flugplatz im Jahr 1948
Zahlreiche Versorgungsflugzeuge nach der Landung auf dem Flugplatz in Berlin Gatow im Jahr 1948. Foto: UPI/Archivbild
Quelle: dpa-infocom GmbH
 
70 Jahre nach Ende der Luftbrücke sollten die Rosinenbomber wieder über Tempelhof fliegen. Doch die Umsetzung der großen Pläne gestaltet sich schwierig: Das Fest in Tempelhof ist erstmal abgesagt.

Das Fest zum 70. Jahrestag des Endes der Luftbrücke in Berlin ist geplatzt. Eine Landung historischer Maschinen auf dem Flughafen Tempelhof und ein dazugehöriges Fest sind aus gesetzlichen Gründen nicht möglich, wie die Veranstalter und die Umweltsenatsverwaltung am Freitag erklärten. Die Pläne seien nicht mit dem Tempelhof-Gesetz vereinbar. Ob die Flugzeuge wie ursprünglich angedacht am 15. und 16. Juni das Brandenburger Tor und den Flughafen Tempelhof überfliegen werden, steht noch nicht fest. Ein entsprechender Antrag sei noch in Bearbeitung, sagte Mitinitiator Thomas Keller.

 

6th June 2019, the 75th anniversary of D-Day

Man kann sich kaum vorstellen was an D Day wirklich los war. Es gibt einige Verfilmungen. Die Alliierten bestehend aus englischen kanadischen uns amerikanischen Truppen kamen an Land. Sie hatten alle eine unendliche Angst der deutschen Abwehr zu begegnen. Sie liefen in Massen aus den Landungsbooten an Land. Viele sind nicht mal an den Strand gekommen.22.000 Soldaten sind bei der Landung  getötet worden.

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Ich denke das die Zahl nicht die deutschen Soldaten mit eingerechnet hat.  Aber der Wille war groß und die Masse an Menschen konnte man nicht alle töten. Viele haben für meine Freiheit ihr leben gelassen. Aber es dauerte noch Lange bis der Krieg zu Ende war. Erst 10 Jahre danach wurde ich geboren in einen besetzten Deutschland das sich immer mehr in der Demokratie bewährte. Angefangen hat alles am D Day. an Juni Juni vor 75 Jahen. So ein Angriff ist nur Möglich mit der Kommunikation  der Funker.

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Ausschnitte aus dem bekanntesten Film 

 

Special Service troops of 47 Royal Marine Commando land at Gold Beach near Le Hamel on D-Day, June 6, 1944.
 
British Troops coming ashore on Gold Beach 6th June 1944
 
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Zu Ehren der Erinnerung an alle Funker, die bei den Landungen am D-Day eine so wichtige Rolle gespielt haben, und an die vielen, die den höchsten Preis gezahlt haben. Eine Feier der drahtlosen Kommunikation zwischen Standorten in England und Frankreich, an denen am 6. Juni 1944 D-Day-Aktivitäten stattfanden. Wo es praktisch ist, werden die Teilnehmerstationen die zu diesem Zeitpunkt verwendeten Betriebsmitteltypen kommunizieren.
VMARS-Mitglieder werden an die beispiellosen Ereignisse erinnern, die am 6. Juni 1944 an der Küste der Normandie in Frankreich stattfanden, als die Alliierten an den Stränden einmarschierten, um im feindlich besetzten Frankreich Fuß zu fassen. Weitere Informationen werden zu dieser Seite hinzugefügt, sobald sie verfügbar sind. 

Damit Sie sich etwas in diese Zeit einfinden hören sie die Musik ais dieser Zeit   http://1940sradio.com/#

Die C47 Dakota fliegt zum 75. Geburtstag über die Normandie

Im Rahmen des 75-jährigen Jubiläums wird die Normandie vom Flugplatz Caen Carpiquet aus überflogen, was in letzter Zeit als eine der größten Konzentrationen von C47-Dakota-Flugzeugen gilt. Mass Fallschirmsprünge sind geplant und weitere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie unter diesem Link. Die Frequenz des Caen Carpiquet Tower beträgt 134,525 Mc / s.

Der Carpiquet-Flugplatz wurde im Juni 1940 von der Luftwaffe erobert und diente ihnen als Stützpunkt für Operationen in der Luftschlacht um Großbritannien. Im Juli 1944 und nach mehreren Wochen heftiger Kämpfe britischer und kanadischer Artillerie- und Bodentruppen wurde der in deutscher Hand befindliche Flugplatz eingenommen und als Stützpunkt für die alliierten Luftstreitkräfte genutzt.

Am 6. Juni 1944 landen am Gold Beach in der Nähe von Le Hamel Truppen von 47 Royal Marine Commando.
Britische Truppen kommen am 6. Juni 1944 am Gold Beach an Land

6. Juni 2019 Aktivitätsplan
Ab dem frühen Morgen des 6. Juni 2019 planen Martin Smyth, M0MGA und Tony Barron, G3YYH, eine tragbare Station am britischen Gold King Red Beach zu betreiben, wo 1944 die 5th East Yorkshires und 6th Green Howards unter feindlichem Beschuss an Land kamen. Zur gleichen Zeit wird David Coles, M0IDF, vom Standort der Segelflugzeuglandungen der leichten Infanterie Oxfordshire & Buckinghamshire aus operieren, um die Brücke über den Fluss Orne in Ranville und die Bénouville-Brücke, die jetzt Pegasus-Brücke heißt, zu Ehren von zu belagern das Fallschirm-Regiment, ein kurzes Stück den Caen-Kanal hinauf vom Fährhafen in Ouistreham.

Die HF-Ausrüstung, die für diese Übung vorgesehen ist, ist die gleiche, die an diesem historischen Tag im Jahr 1944 von britischen und kanadischen Streitkräften ausgiebig genutzt wurde. In Gold Beach wird ein Wireless-Set Nr. 19 MkIII HP mit Hochleistungseinheit zum Einsatz kommen 12 Volt Batterien für die Stromversorgung. Bei der Antenne handelt es sich um einen invertierten V-Cut für die Betriebsfrequenz von 3,615 Mc / s im 80-m-Amateurband. Die Station wird auch über ein Paar kristallgesteuerter Wireless-Set Nr. 46-Manpacks verfügen, die häufig für die Kommunikation an den Stränden verwendet wurden. An der Pegasus-Brücke plant David, entweder ein Wireless-Set Nr. 19 MkIII oder einen in Neuseeland gebauten ZC1-Transceiver zusammen mit einem PCR1-Empfänger mit allgemeiner Abdeckung zu verwenden. Er wird auch ein Clansman 320 HF Manpack einsetzen und von einem Bedford MWD-Lastwagen aus dem Jahr 1942 aus operieren. Es ist geplant, dass die an diesem Standort verfügbaren Antennen 3/4-Wellenlängendrähte für 80 m Länge sind. und 40 mtrs. und Peitschen für den LKW. Alle Kommunikationen mit 3.615 Mc / s werden in Amplitudenmodulation durchgeführt.
Pegasus-Brücke

Neben der Arbeit an AM und FM David beabsichtigt M0IDF, SSB-Ausrüstung vom Standort Pegasus Bridge aus zu betreiben und nach einem geplanten Zeitplan auf 40 m oder 80 m direkten LSB-Kontakt mit der Light Criuser HMS Belfast aufzunehmen, die heute ein schwimmendes Museum in Belfast ist der Pool von London. Die HMS Belfast war das Flaggschiff von Konteradmiral Frederick Dairymple-Hamilton und das Hauptschiff der Bombardment Force E, das die britischen und kanadischen Sektoren Gold und Juno Beach unterstützen sollte.

Die Southdown Amateur Radio Society (SARS) wird vom 6. bis 8. Juni unter dem Rufzeichen GB2SF (Sword Force) von Beachy Head aus auf der ehemaligen NATO-Funknavigationsseite aktiv sein. Sie gedenken der britischen Truppen, die am 6. Juni aus diesem Gebiet der Südküste angegriffen haben, um den ausgewiesenen Schwertstrand anzugreifen. Bei Geräten, die mit AM mit 3.615 Mc / s betrieben werden, handelt es sich um ein Wireless-Set Nr. 19 MkIII und eine Wireless-Set Nr. 62-Station. Bei 51.700 Mc / s wird ein Clansman VRC353-Set verwendet. SARS wird auch HF-Bänder im SSB-Modus von Beachy Head mit einem Clansman VRC322 bearbeiten.
Aktualisierungen der SARS-Nachrichten zu dieser Station werden auf ihrer Website veröffentlicht, die Sie unter diesem Link finden.


Die Amateurfunkgesellschaft von Milton Keynes wird eine CW-Station auf ihrer Primärfrequenz von 7.035 Mc / s, 7.020 Mc / s sekundär von Windy Ridge in der Whaddon Hall in Buckinhamshire mit Geräten von Whaddon und Paraset betreiben. Am 6. Juni 1944 übertrug diese Seite die im Nahe gelegenen Bletchley Park entschlüsselten ULTRA-Geheimdienste an die Feldkommandanten der Invasion.

ON4ALY, Xavier und Freunde reisen von Belgien an einen Ort am oder in der Nähe des Fußballs

Feld in Ranville, Lage der Orne-Brücke, Betrieb mit dem Sonderruf F / ON6JUN / P auf HF und 6 m in den Modi CW, SSB und Digital. Xavier sagt, dass sie alle Anrufe und auch Besucher zu ihrer Station begrüßen würden. Wir hoffen, dass sie versucht sein werden, AM und FM auf unseren vorgeschlagenen Betriebsfrequenzen von 3615 Kc / s und 51.700 Mc / s zu verwenden, möglicherweise mit einem Teil der ehemaligen belgischen Spezialkräfte aus dem Zweiten Weltkrieg.

Es besteht die Hoffnung, dass nicht nur Kontakte zu europäischen Bahnhöfen hergestellt werden, sondern auch Verbindungen zu einigen der historischen Militärfahrzeuge hergestellt werden können, die für die 75. Veranstaltung in Arromanche am westlichen Ende von British Gold Beach und weiter westlich mit Fahrzeugen in den USA, Utah und Omaha, zusammengebaut wurden Strände. Östlich von Gold Beach befinden sich die britischen und kanadischen Juno-Strände, an denen Verbindungen mit 3.615 Mc / s und 51.700 Mc / s hergestellt werden sollen. Alle Stationen, die auf diesen Frequenzen betrieben werden dürfen, sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen, und es ist nicht erforderlich, VMARS-Mitglied zu sein. Wir ermutigen die Menschen, ihre Rufzeichen, den geplanten Standort und gegebenenfalls den Typ des Militärfahrzeugs aufzulegen Eine Liste, die von Martin Smyth, M0MGA, zusammengestellt wird, der unter martin-smyth@tiscali.co.uk kontaktiert werden kann.

 
UKW-Betrieb
Den Veranstaltern ist bekannt, dass eine Reihe von Fahrzeugen und Personen Clansman-UKW-Geräte wie die Geräte 351, 352 und 353 verwenden. Martin und Tony werden zusammen mit David einen Clansman PRC352 und M0IDFrunning einen VRC353 von der Pegasus Bridge betreiben. Während des Zeitraums, in dem das Ereignis stattfindet, findet der UKW-Betrieb im Frequenzmodulationsmodus mit 51.700 Mc / s statt.
Hinweise zum Betrieb von Sendern in Frankreich
Britische Amateure, die eine vollständige Advanced-Lizenz besitzen, dürfen in Frankreich unter dem internationalen CEPT-Abkommen arbeiten, das sowohl von Großbritannien als auch von Frankreich unterzeichnet wurde. Inhaber von UK Intermediate- oder Foundation-Lizenzen dürfen nur dann in Frankreich tätig sein, wenn sie von einem UK Advanced- oder französischen Lizenznehmer beaufsichtigt werden, dessen Rufzeichen nur verwendet werden darf. Funkamateure aus anderen Ländern, die das CEPT-Abkommen unterzeichnet haben und nach CEPT in Frankreich arbeiten dürfen, können die Betreiber ebenfalls beaufsichtigen. Voraussetzung ist, dass alle in Frankreich tätigen Amateurfunk-Lizenznehmer ihre Lizenz bei Bedarf sofort zur Einsicht zur Verfügung haben. Das korrekte Betriebsprotokoll besteht darin, Ihrem britischen Rufzeichen den Buchstaben F voranzustellen, z. F / M0XYZ.

Die 6-Meter-Zuweisungen in Frankreich sind die gleichen wie in Großbritannien, 50,00 Mc / s – 52,00 Mc / s. Die für den 6. Juni 2019 koordinierte VMARS-Aktivität wird bei 51.700 Mc / s stattfinden. Benutzer von modernen Amateurfunkgeräten sollten sich darüber im Klaren sein, dass die UKW-Geräte der Militärclansman 351, 352 und 353 mit einem Kanalabstand von 25 Kc / s und nicht mit 12,5 arbeiten Kc / s wie bei Amateursets, daher sollten die Kommunikationskanäle entsprechend ausgewählt werden. Clansman VRC353-Sets sollten zum Senden und Empfangen von schmaler Bandbreite ausgewählt werden. Clansman-UKW-Geräte senden, sofern sie nicht modifiziert wurden, einen Sub-Audioton von 150 c / s, der bei Verwendung moderner Amateurgeräte zu einer rauhen Übertragung auf der Empfangsseite führt. Clansman-UKW-Empfänger haben einen Filter, der dieses Problem überwindet, sodass ihre Empfangssignale nicht beeinträchtigt werden. Clansman-VHF-Set-Besitzern, die mit Amateurbändern arbeiten, wird dringend empfohlen, ihre Sets zu ändern, um den 150-c / s-Ton auszuschalten, und Informationen zur Durchführung dieser einfachen Einstellung sind im Internet allgemein verfügbar.

Bitte beachten Sie, dass es in Frankreich keine 4-Meter-Amateurfunkzuordnung gibt und dass die im Vereinigten Königreich verfügbaren 70 Mc / s – 70,5 Mc / s vom französischen Militär und der Gendarmerie häufig verwendet werden. Die Nutzung des 4-Meter-Bandes für Amateurfunk in Frankreich ist nicht gestattet und illegal. Die Strafen in Frankreich für den Betrieb von Funkgeräten auf nicht genehmigten Frequenzen oder ohne gültige Lizenz sind schwerwiegend und können zur Konfiszierung von Geräten und Fahrzeugen führen, von denen sie illegal sind betrieben.

Event Call sign       

 
 
  Name       
 
Location 
 
Equipment 
 
Vehicle   
 

  Operating Frequencies/Modes  
 
F/M0MGA
F/G3YYH
Martin
Tony
Gold King Red Beach
WS19HP, WS46   Clansman VRC 353
 
  3.615 Mc/s AM
51.700 Mc/s FM
F/M0IDF David Pegasus Bridge
Bénouville
WS19 MkIII, ZC1
Clansman VHF
1942 Bedford MWD lorry 3.615 Mc/s AM
51.700 Mc/s FM
80/40m LSB
 
HMS Belfast
Flagship of Bombardment Force E Gold & Juno Beaches
Pool of London Modern 24 X 6 inch and 4 inch gun Light Cruiser 80/40m
LSB
GB2SF
(Sword Force)
Southdown Amateur Radio Society Beachy Head WS19 MkIII
WS62

Clansman VRC322 HF
Clansman VRC353 VHF
Landrover Defender 110 FFR 3.615 Mc/s AM
51.700 Mc/s FM
HF SSB
GB1SOE
operated by
MKARS members
Milton Keynes Amateur Radio Society Whaddon, Buckinghamshire

Location of ULTRA Intelligence distribution to Field Commanders

Whaddon MkIII
Whaddon MkVII Paraset
HRO

Home Built AM
In June 1944 Whaddon Hall was MI6 HQ Section VIII (Communications) commanded by Brigadier Richard Gambier-Parry. The site had direct communications with the Beach Heads during the Invasion 3.615 Mc/s AM

 
 
 7.035 Mc/s primary CW
 
7.020 Mc/s secondary.CW
 

 

F/G3ZIB Dave St Mere Eglise
Merville Battery
Ranville
Collins TCS
PRC320
1943 Willys Jeep
US Navy F.O.O
3.615 Mc/s AM
G0GNE Robin Butser Hill
Nr. Portsmouth
Clansman
VRC 353
Clansman
VRC321
Air Drop Lightweight Landrover 51.700 Mc/s FM
3.615 Mc/s AM
G7KNS
M0RYK
Gordon
Mike
Crowborough Camp
East Sussex
WS19 MkIII
Clansman
VRC 353
PRC 320
Series 1 Landrover 3.615 Mc/s AM
51.700 Mc/s FM
F/M0ZKK Matt Grandcamp-Maisy
Nr. Omaha Beach
Clansman
PRC 320
PRC 352
1942 Ford Jeep 3.615 Mc/s AM
51.700 Mc/s FM
G4NGV Tony Peel Monument, Lancashire (also known as Holcombe Tower) Clansman
PRC 320
PRC 352
Series 3 Landrover 3.615 Mc/s AM
51.700 Mc/s FM
HB9FWY
HB9EPC
TM75UTAH
Pierre
Christian
Utah Beach
(with MVCG-SR club from Switzerland)
SCR399 Jimmy deuce-and-a-half
(GMC 353)
3.600 Mc/s AM

 

Standort der Verteilung von ULTRA Intelligence an die Feldkommandanten Whaddon MkIII
Whaddon MkVII Paraset
HRO
Im Juni 1944 wurde Whaddon Hall von Brigadier Richard Gambier-Parry als MI6 HQ Section VIII (Communications) kommandiert. Die Seite hatte während des Jahres direkte Kommunikation mit den Beach Heads

 

 

Organisationen und Einzelpersonen planen, Stationen an Standorten in England oder Frankreich zu betreiben, an denen D-Day-Aktivitäten stattfanden.

Hinweis für diejenigen, die am 6. Juni 2019 in der Region der Strände der Normandie verreisen möchten
Da dies der 75. Jahrestag von D-Day ist, gibt es nur noch wenige, die tatsächlich an diesen bedeutenden Ereignissen teilgenommen oder Zeuge davon geworden sind und zum wahrscheinlich letzten Mal an einem bedeutenden Jahrestag persönlich teilnehmen können. Aufgrund der Bedeutung des Anlasses wird das Gebiet von zahlreichen hochrangigen politischen, königlichen und militärischen Vertretern aus Ländern besucht, die direkt an den Landungen und der Schlacht um die Normandie beteiligt sind, so dass umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden müssen. Es ist wahrscheinlich, dass diese das Reisen entlang der Küstengebiete zeitweise behindern wird. Daher wird Teilnehmern, die aus diesem Grund in die Normandie reisen möchten, empfohlen, alternative sekundäre Vorkehrungen als Ersatz für ihren Plan zu treffen, falls dies für den Fall einer Zugangsbeschränkung erforderlich sein sollte. In Ver-Sur-Mer, gegenüber von Gold Beach, sollen der französische Präsident, Herr Macron und die britische Premierministerin, Frau May, den Grundstein für ein Denkmal legen, das an die 22.000 Soldaten unter britischem Kommando erinnert, die bei den Aktionen in der Normandie ums Leben gekommen sind . Andere wichtige Punkte sind wahrscheinlich betroffen, wenn VIPs sie besuchen. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.gov.uk/government/news/french-authorities-announce-travel-arrangements-for-d-day-75-in-normandy.

  .
Bildergebnis für d-Tagesfahrzeuge arromanches Strand

 
Gezeiten – Der Strand von Arromanches ist für ein paar Stunden auf beiden Seiten des Niedrigwassers für Fahrzeuge zugänglich. Bitte beachten Sie, dass der Zugang zu den Stränden mit Fahrzeugen von den örtlichen Hafenbehörden kontrolliert wird.

     Die Ortszeiten der Gezeiten am 6. Juni sind:
Arromanches High Water 00:19 7.25m
Arromanches Niedrigwasser
07:56 1,05 m
Arromanches Hochwasser
12:53
7.00m
Arromanches Niedrigwasser
20:14
1,30 m

  Nachrichten aus der Zeit von der BBC

            
 
C47 Dakota fliegt zum 75-jährigen Jubiläum über die NormandieBildresultat für Mass c47 Dakota
Im Rahmen des 75-jährigen Jubiläums wird die Normandie vom Flugplatz Caen Carpiquet aus überflogen, was in letzter Zeit als eine der größten Konzentrationen von C47-Dakota-Flugzeugen gelten soll. Mass Fallschirmsprünge sind geplant und weitere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie unter diesem Link. Die Frequenz des Caen Carpiquet Tower beträgt 134,525 Mc / s.

 

Der Carpiquet-Flugplatz wurde im Juni 1940 von der Luftwaffe erobert und diente ihnen als Stützpunkt für Operationen in der Luftschlacht um Großbritannien. Im Juli 1944 und nach mehreren Wochen heftiger Kämpfe britischer und kanadischer Artillerie- und Bodentruppen wurde der in deutscher Hand befindliche Flugplatz eingenommen und als Stützpunkt für die alliierten Luftstreitkräfte genutzt.

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  Douglas DC-3: Cockpit des Flugzeugs der Douglas Aircraft Company             

 
Flugbeschränkungen
Es wird formelle Ausschlusszonen für das Fliegen am 6. Juni 2019 geben, sowohl aus Sicherheitsgründen als auch um einen klaren Zugang für Sonderflüge zu ermöglichen. Die nachstehende Karte ist dem NOTAM entnommen und zeigt den allgemeinen Beschränkungsbereich und die beiden spezifischen Ausschlussbereiche.

 

Die Whisky-Rebellio

Am 8. Juni, wenn Sie den Ruf W-3-W – oder Whiskey Three Whiskey – hören
Das Rufzeichen  ist guter alter amerikanischer Whisky untern Mondschein
– und das Rufzeichen, das Sie hören, stammt von der speziellen Event-Station des Mountain Amateur Radio Club in Maryland.

Der Club feiert den 225. Jahrestag der Whisky-Rebellion, dem berüchtigten Aufstand der Bauern in den Appalachen, die sich gegen die von der damaligen neuen amerikanischen Regierung verhängte Besteuerung von Alkohol aussprachen.

Zu diesem Anlass Treffen sich alle Whisky Betreiber und Fans je nach den Bedingungen auf 75, 40 und 20 Metern SSB sowie auf anderen Bändern.

Erste Sporadic-E-Crossband-Kontakte mit 40 MHz aus Irland

Nach den Nachrichten über einige Inter-EI-Tests, die vor einigen Tagen auf 40 MHz durchgeführt wurden, gibt es jetzt Nachrichten über die ersten Crossband-Kontakte, die aus Irland über Sporadic-E auf dem neuen 8-Meter-Band hergestellt wurden.

Am Samstag, den 25. Mai 2019, konnte EI9KP im Nordwesten Irlands einen Zwei-Wege-40-MHz / 50-MHz-Crossband-Kontakt mit DG1VL in Deutschland abschließen. Dies ist nach unserem Kenntnisstand das allererste 8-m / 6-m-Crossband-QSO in Europa

Erste Sporadic-E-Crossband-Kontakte aus Irland auf 40 MHz … Sa 25. Mai 2019

Nach den n Wochenende finden Sie hier einen Bericht über die ersten Crossband-Kontakte, die auf dem 8-Meter-Band über Sporadic-E hergestellt wurden.

Phil EI9KP hat Folgendes gesendet 

Samstag, 25. Mai 2019.
Ich bemerkte, dass auf 10 m und 6 m starke Es-Signale aus Europa zu hören waren. Ich habe den 8-m-Beacon-Keyer bei 40,250 MHz (CW, Anruf und Ortung, 30-s-Takt, 5 W, Delta Loop, HP) aktiviert, war mir aber nicht sicher, wie ich tatsächlich Feedback erhalten sollte. Ich habe eine Nachricht in KST Chat gepostet, aber es gab keine sofortige Antwort. Irgendwann habe ich gerade erst angefangen, 50.185 anzurufen, später 50.250 und nur so etwas gesagt wie „Lasse CW Beacon auf 40.250 laufen und suche nach Berichten, Feedback XB zu dieser Frequenz…). Ich hatte ungefähr ein Dutzend QSOs im 6-Meter-Band, aber diese HAMs konnten diese ungewöhnliche Frequenz nicht empfangen.

Um 1526 UTC in QSO mit DG1VL auf 50,250 MHz hörte er auf 40,250 und berichtete, mein Signal 599 in JO61WB zu hören. Anschließend habe ich den FT-857D auf USB umgestellt und wir hatten ein vollständiges 2-Wege-Crossband QSO 40.250 8m / 50.250 6m mit 59 Signalen. Dies war meine erste 8m / 6m-Crossband-Erfahrung und ich glaube, es ist eine Premiere im EI-Crossband 8m / 6m nach Europa.

Um 1615 UTC in QSO mit OK2KG (JN89JI), eine ähnliche Erfahrung XB 8m / 50.250, zuerst einen Funkfeuerempfangsbericht abrufend, dann 8m auf SSB für ein 2-Wege-QSO mit einem 53-Signalbericht umschaltend.

Beide Stationen benutzten ihren 6m Yagi für den Empfang, also nicht wirklich für 8m optimiert. Es war jedoch nur eine erstaunliche Erfahrung und an „Tag 1“ meines Experiments völlig unerwartet

Um 1526 UTC in QSO mit DG1VL auf 50,250 MHz hörte er auf 40,250 und berichtete, mein Signal 599 in JO61WB zu hören. Anschließend habe ich den FT-857D auf USB umgestellt und wir hatten ein vollständiges 2-Wege-Crossband QSO 40.250 8m / 50.250 6m mit 59 Signalen. Dies war meine erste 8m / 6m-Crossband-Erfahrung und ich glaube, es ist eine Premiere im EI-Crossband 8m / 6m nach Europa.

Um 1615 UTC in QSO mit OK2KG (JN89JI), eine ähnliche Erfahrung XB 8m / 50.250, zuerst einen Funkfeuerempfangsbericht abrufend, dann 8m auf SSB für ein 2-Wege-QSO mit einem 53-Signalbericht umschaltend.

Beide Stationen benutzten ihren 6m Yagi für den Empfang, also nicht wirklich für 8m optimiert. Es war jedoch nur eine erstaunliche Erfahrung und an „Tag 1“ meines Experiments völlig unerwartet!

Sonntag, 26. Mai 2019.
Um 1424 UTC in QSO mit DK7ME (Ortungsgerät JN47TN) auf 50,250 signalisieren ausgezeichnete 59 Signale in beide Richtungen. Er meldete, mein Funkfeuer auf 40,250 MHz zu hören, und ich wechselte zu SSB für ein 2-Wege-QSO von 8 m / 6 m. Ich habe früher am Tag das Signal von EI4GNB gehört und Carlos gebeten, auf 40,300 MHz zu lauschen. Anschließend berichtete er, Tims Signal in IO63WE gehört zu haben. Das ist in gewisser Weise interessant, da die 40-MHz-Zone zur Zeit die Ostküste bis zur Westküste abzudecken scheint, ein viel größeres Gebiet, als ich es bei einer Ausbreitung von 6 Metern gewohnt bin. Dies ist nur eine erste Beobachtung. Großartig für ihn, wenn er an einem Tag 2 EI-Baken fängt!
S57UHX (Ortungsgerät JN65UN) folgte dem obigen QSO. Die Ausbreitung von 6 m war leider verblasst, sodass wir auf 6 m kein QSO hatten. Er berichtete jedoch (per E-Mail), dass er die 40,250-MHz-Bake 51 erhielt.
 
 

Wenn man bedenkt, dass es auf halbem Weg zwischen 28 MHz und 50 MHz liegt, sollte es ein bisschen wie bei beiden sein.

Unter intensiven Sporadic-E-Bedingungen kann die Sprungdistanz bei 40 MHz nur 600 bis 700 km betragen. Unter typischen Bedingungen sollten Reichweiten von 1500 bis 2000 km die Norm sein.

Wenn Sie sich auf dem europäischen Kontinent befinden, sollten Sie die bemannten Baken auf 40.250 und 40.300 MHz abhören.

 

In den nächsten Wochen sollte ein neues irisches Leuchtfeuer in Betrieb gehen.

 

Das 50Mhz Band für Funkamateure

Ehrenkodex: DX auf 6 m

Jetzt bloß nichts falsch machen auf dem ,, Magic Band“! Die Bedingungen auf 6 m werden durch die wechselnde Sonnenaktivität geprägt. Mit der gegenwärtigen Hochphase des Zyklus 23 wird es immer wichtiger, dass die Amateure, die sich auf diesem Band bewegen, sich nicht gegenseitig, ob absichtlich oder aus Versehen, um DX- Chancen bringen. Viele Hinweise zum 6-m-Betrieb sind im Internet zu finden (s. links). Die tonangebende Gruppierung in Sachen 6 m ist sicherlich die United Kingdom Six Metre Croup (UKSMG). Sie hat zusammen mit anderen internationalen 6-m-Gruppen einen Verhaltenskodex entwickelt, der anerkannt ist. Daraus lassen sich für den eigenen Betrieb wertvolle Schlüsse Ziehen:

6 m als DX-Band

6 m ist ein DX-Band wie irgendein anderes HF-Band, also sollte man es mit Respekt und Toleranz behandeln.

Lokaler Bandplan

Halten Sie den Bandplan ein. In DL ist Sendebetrieb nur von 50,080 MHz bis 51,0 MHz erlaubt. Am unteren Bandende ist außerdem 1 kHz ..Sicherheitsabstand“ zum Bakenband selbstverständlich, das bis 50,080 MHz reicht.

Lokal-QSOs

Verärgern oder stören Sie nicht andere 6-m-Operateure durch Lokal-QSOs im DX-Fenster Es reicht von 50,1…50,130 MHz. Für Lokal-QSOs wird der Bereich oberhalb 50,250 MHz empfohlen. Für französische 6-m-Nutzer ist allerdings Sendebetrieb erst ab 50,200 MHz zugelassen, so dass bei günstigen Ausbrei-lungsbedingungen ein Betrieb direkt ab 50,200 MHz die DX-Chancen der französischen OMs beeinträchtigen könnte.

Hören lernen

Wirkliche 6-m-DXer verwenden ungefähr 5 % ihrer Zeit, um zu senden, während die restlichen 95 % der Bandbeobachtung und dem Studium der Ausbreitungsbedingungen dienen. Lernen Sie, die Anzeichen einer Änderung der Ausbreitungscharakteristika zu erkennen. Dies ist viel effizienter, als plan- und pausenlos CQ DX zu rufen,

Das DX-Fenster hat seine eigenen Regeln

Das Fenster von 50.100 … 50.130 MHz hat sich international als Frequenzbereich für International-QSOs etabliert. Dies gilt besonders auch für die Anruffrequenz 50.110 MHz. Nun liegt es manchmal im eigenen Ermessen, was man als “DX” bezeichnet, besonders wenn eine Station aus dem eigenen Kontinent hört, die man als neues Land (oder Großfeld) noch arbeiten möchte. Bedenken Sie, dass QSOs aus solchen persönlichen Sammelgründen ein Europa-QRM erzeugen können, das unter Umständen Verbindungsmöglichkeiten über Multi-Hop-Sporadic E oder F2-Ausbreitung zerstört. Daher: Vermeiden Sie unbedingt Nahbereichsverbindungen im DX-Fenster! Das DX-Fenster wird stark genutzt. Bevor Sie selber rufen, sollten Sie daher die Frequenz gründlich beobachten und vor dem eigenen CQ-Ruf fragen, ob sie frei ist. Nur weil Sie selbst dort nichts hören, heißt dies noch lange nicht, dass sie nicht durch eine andere (DX)-Station belegt sein könnte.

Die internationale Anruftrequenz

50,110 MHz sollte nur zum Anruf für interkontinentale DX-Verbindungen genutzt werden. Man sollte hier allerdings nicht CQ rufen, sondern hören. Auf gar keinen Fall sollten Sie sich darauf einlassen, hier Lokal-QSOs, etwa mit bekannten OMs zu fahren. Auch das Testen von Antennen oder Abstimmversuche stören hier überproportional viele. Fördern Sie kein Pile-up auf 50,110 MHz. Wenn Sie selbst ein Pile-up haben, dann wechseln Sie die Frequenz woanders hin, um die Anruffrequenz wieder frei zu machen.

CQ-Rufen auf der Anruffrequenz

Hören ist immer erste DXer-Pflicht auf 6 Deshalb sollten Sie zweimal nachdenken, bevor Sie auf 50,110 MHz einen CQ-Ruf starten. Da die Frequenz von vielen beobachtet wird, sollten Sie ihre eigene Reputation nicht schmälern, indem Sie rares DX durch CQ-Rufe stören. Ihr Rufzeichen oder Großfeld oder Land muss für fast alle Hörenden interessant sein. Ihr Wunsch nach DX ist dagegen unerheblich. Wenn es Ihnen passiert, dass sie auf der Lauer nach einer raren DX-Station sind und plötzlich ein lauter CQ-Rufer Ihnen ,,die Ernte verhagelt“, dann sollten Sie keinesfalls versuchen, den betreffenden Operateur rüde von der Fre-quenz zu vertreiben. Sagen Sie ihm lieber kurz, auf was Sie hier warten und nennen Sie ihr Rufzeichen. Das funktioniert meistens, hat doch der CQ-Rufer immer ein Interesse am DX-QSO und hat sich bestimmt auch schon über kaputtgemachte QSOs durch CQ-Rufer geärgert. Wenn es Ihnen umgekehrt mal passiert, dass Sie CQ auf einer belegten Frequenz rufen oder dort schon QSO fahren, dann Wechseln Sie bitte – ohne Diskussion! – die Frequenz, wenn Ihnen ein plausibler Grund dafür genannt wird. Argumentieren Sie nicht, denn bei guten Bedingungen ist keine Zeit dafür Vor  einem  CQ-Ruf  ausgerechnet  auf 50,110 MHz sollten Sie sich die Zeit nehmen, 10 min die Frequenz zu beobachten, die Beine übereinander zu schlagen und einmal bis 100 zu zählen. Erst wenn Sie dann immer noch den unbändigen Wunsch verspüren, zu rufen, dann können Sie das tun, vorausgesetzt, Sie finden genügend Gründe, die das dann noch rechtfertigen. Aber: Halten Sie den CQ-Ruf kurz und wechseln Sie die Frequenz, wenn Sie erfolgreich waren.

QSO-Techniken

Viele nehmen sich nicht die Zeit zu lernen, wie man DX macht, QSO-Techniken vervollkommnet, und machen den Fehler, gleich ins kalte Wasser zu springen. Das ist auf 6 m nicht zu empfehlen, denn 6 m erlaubt es nicht, Zeit zu verschwenden, weil die Ausbreitungsmodi zum Test nur äußerst kurzlebige Kontakte ermöglichen. Die DX-Station am anderen Ende will dann möglichst viele DX-Jäger erreichen, und in diesem Bemühen sollten Sie Sympathie bei den Betroffenen finden. Üblicherweise sollte man der Betriebstechnik der DX-Station folgen und genau die gleichen Informationen austauschen. Keinesfalls sollten Sie den QTH-Locator oder andere Extra-Informationen austauschen, denn diese wichtigen Fakten stehen später auf der QSL-Karte und lassen sich in der Regel auch schnell aus Amateurfunkmedien (Cluster, Internet, Zeitschriften und DX-Blätter) ermitteln. Nehmen Sie nicht durch überflüssigen Infoaustausch anderen die Chance, seltenes DX zu arbeiten. Denken Sie daran, wenn Sie das nächste Mal jemanden hören, der sich nicht daran hält, dass Sie es sein können, der deshalb leer ausgeht.

DX Pile-ups

Das ,,Knacken“ eines Pile-ups kann auf 6 m so frustrierend sein, wie auf Kurzwelle. Eine gute Betriebstechnik ist dafür äußerst wichtig. Immer sollte man auf die Wünsche der DX-Station exakt eingehen und beim Anruf das eigene Rufzeichen nur einmal, aber komplett übermitteln. Wenn aus irgendeinem Grund (QRM, QSB) die Verbindung nicht komplettiert werden konnte, dann sollten Sie nicht zu hartnäckig versuchen, das QSO durch fortgesetztes erneutes Anrufen zu vervollständigen. Sie erzeugen nur QRM dadurch. Besser ist es, wenn Sie später noch einmal rufen. Die Botschaft ist ganz Einfach: Rufen Sie niemals über ein bestehendes QSO: Es bringt Ihnen nichts, aber die anderen DX-Jäger gegen Sie auf.

Split-Verkehr

Wenn der Andrang der Anrufer einer DX-Station zu groß wird, dann wird sie üblicherweise in den Split-Verkehr wechseln. Sie sendet also auf einer anderen, normalerweise höheren Frequenz, als sie hört. Dadurch lässt sich das Pile-up entzerren, und außerdem bleibt die Sendefrequenz der DX-Station relativ ungestört. Dabei kann jedoch unbeabsichtigt Verwirrung entstehen, wenn eine andere DX-Station im gleichen Bereich Split fährt. Daher ist es enorm wichtig, den Split-Bereich auf nicht mehr als 10 kHz anwachsen zu lassen.

Doppelte QSOs

Es ist verlockend, eine DX-Station immer anzurufen, wenn man sie hört. Alldings kann man dadurch wieder anderen die Möglichkeit nehmen, die betreffende Station überhaupt zum ersten Mal zu arbeiten. Wenn niemand antwortet, ist gegen einen kurzen Anruf nichts einzuwenden, denn so zeigt man der DX-Station, dass der Ausbreitungsweg in die Region offen ist.

Telegrafie

Telegrafie ist wahrscheinlich die am häufigsten verwendete Betriebsart weil sie bei einigen Ausbreitungsmodi am ehesten Erfolg verspricht. Rufen Sie niemals eine CW-Station in SSB an, weil sie Ihr Signal durch enge Filter wahrscheinlich nicht demodulieren kann, Mit dem SSB-Anruf sorgen Sie folglich bloß für QRM. Anders als auf Kurzwelle sollten Sie auch eine SSB-Station nicht in CW anrufen, weil es oft nur die DX-Station irritiert.

FM

FM ist für DLs tabu, weil verboten. Dies geschah im Konsens mit dem Primärnutzer (Bun-deswehr). Selbst im internationalen Verkehr ist FM aber auch erst ab 50,500 MHz empfohlen. Durch die Breitbandigkeit eines FM-Signals ist dies auch sinnvoll, denn sonst könnten leicht viele DX-Signale zugleich gestört werden.

UKSMC

bearbeitet von Michael Link, DL2EBX

aus der cq-DL 5/2000 entnommen

IARU Region 1 bandplan

50.000 -50.100 CW

50.020 – 50.080 Beacons 
50.081 Anfang des in Deutschland zugelassenen Bereiches

50.090 CW activity centre

50.100 – 50.500 All norrow modes; CW SSB etc

50.100 – 50.130 DX window
50.110 Intercontinental calling frequency
50.150 Eu SSB calling frequency
50.185 Crossband working frequenncy
50.200 Random meteor scatter CW/SSB frequency

50.500 – 51.000 All modes

50.510 SSTV
50.550 Facsimile
50.600 RTTY
50.620 – 50.750 Digital transmissions

50.999 Ende des in Deutschland zugelassenen Bereiches

51.000 – 52.000 All modes

51.210 – 51.390 Repeater input
51.410 – 51.590 FM
51.810 – 51.990 Repeater output.

 

Das DL9AA Selbstbauprojekt: Die Klappstuhl Antenne

Hierbei handelt es sich um eine Quadantenne mit Abmessungen von ca. 70*70cm.Die Bauteile sind einfaches 12mm Kupferrohr aus dem Baumarkt, eine Halterung von einer ausrangierten Fernsehantenne sowie einige Stückchen Kunststoff.

Einen ersten Eindruck sollen die folgenden Bilder vermitteln:

 

 

 

 

Die Seitenteile der Antenne bestehen aus den folgenden Rohrlängen:

2 * 668 mm

4 * 334 mm

2 * 270 mm

2 * 45 mm

sowie 10 der normalen Bögen 90° und 12mm Durchmesser

Die optimalen Antennenseitenlängen berücksichtigen die sich ergebenden Einsteckstücke der Rohre in die Bögen!

Der Abstand der Einspeisung von der Außenkante beträgt ca. 40mm; der Abstand der Kurzschlußbrücke beträgt vom Außenrand ca. 190mm. Beide Maße müssen auf optimales SWR abgeglichen werden.

Der Abstandshalter an der “Trennstelle” des Quadrats hat die Maße 25*170 mm.

44. Hamradio in Friederichshaven

Lehrerfortbildung zum Thema „Konstanz und Veränderung“

LFB2019

Der DARC e.V. und der AATiS e.V. sowie die Messe Friedrichshafen bieten Lehrkräften am HAM-Freitag, dem 21. Juni, die Möglichkeit Einblicke in den praxisorientierten Unterricht mit Schwerpunkt Elektronik und Informatik zu erhalten. Von 10 bis 17 Uhr findet die Lehrerfortbildung auf dem Messegelände in Halle A2, Raum 2 statt. Interessierte Pädagogen können sich bis zum 31. Mai per E-Mail anmelden. 

 

 

 Melden Sie sich jetzt unter schule(at)darc.de an und sichern Sie sich ein Ticket für die Lehrerfortbildung 2019 in Friedrichshafen! 

Unter dem Motto: „Vom Funkamateur zum Ingenieur“ bekommen die Teilnehmer der Lehrerfortbildung wissenswerte Informationen und Vorschläge, wie aktuelle Themen im naturwissenschaftlichen und technischen Unterricht behandelt werden können. 

In diesem Jahr berichten Referenten aus Schule, Forschung und Industrie über „Konstanz und Veränderung“: Prof. Dr. Roman Dengler von der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, der auch die didaktische Leitung innehat, startet mit dem Titel „Kohlenstoffdioxid in Raumluft und Umgebung – Theoretische Überlegungen und Beispiele für eigene Messungen“. Um 12 Uhr referiert Dr. Christian Mester über die „Einführung in die Metrologie und die Revision des Internationalen Einheitensystems SI“. Extra aus Dessau reisen Kathrin und Jens Home, DM4JH, vom Liborius-Gymnasium Dessau mit ihren Schülern an, um ab 13.30 Uhr über „Amateurfunkschulstation als Basis für die Arbeit einer Amateurfunk-Schüler-AG“ zu berichten. Ebenfalls in den Weltraum geht es mit dem Thema„Geostationärer Amateurfunksatellit Es‘-Hail und der Empfang des 10 GHz-Downlink mit low budget Mitteln“ von Andreas Auerswald ab 15 Uhr. 

Im Anschluss an die Fortbildungsveranstaltung können sich die Lehrer, z. B. an den Stationen der Messerallye, Anregungen für den eigenen Unterricht holen und in die faszinierende Welt der Technik und der experimentellen Telekommunikation eintauchen. Die Lehrer erhalten zusätzlich zu der Teilnahmebescheinigung ein Infopaket zur Nachbereitung und Anwendung in der Schule

Hamvention 2019

Heute am Sonntag geht die Hamvention 2019 zu ende.

Hier einige Neuerungen:

Aus Übersee erreichen uns erste Informationen zu technischen Neuheiten, die auf der Hamvention vorgestellt werden. Yaesu stellt das Handfunkgerät FT3D vor. Es handelt sich um ein Dualband-Gerät für 2 m und 70 cm mit 5 W HF in den Betriebsarten C4FM und FM. Auf der Frontseite ist ein TFT-Display verbaut mit einer Auflösung von 320×240 Pixeln. Ein GPS-Empfänger ist ebenso an Bord wie eine Bluethtooth-Einheit, die z.B. Freihandbetrieb erlauben soll. Schon jetzt bleibt die Frage spannend, wie schnell wohl das neue Bandscope bis zu 79 Kanäle darstellen kann.

Elecraft K4

Über ein MikroSD-Kartenslot können Speicherkarten bis zu 32 GB eingesteckt werden. Zum Lieferumfang soll neben dem Gerät die Antenne, ein 7,2 V LiIon-Akku mit 2200 mAh, ein Batterieladegerät, ein Gürtelclip, ein USB-Kabel und die Bedienungsanleitung gehören. Eine weitere News kommt aus dem Hause Elecraft. Der K4 wird als „High-Performance Direct Sampling SDR-Transceiver für 160 m bis 6 m“ beworben. Der Bedienkomfort wird auch hier durch ein großes Display (Touch-Funktion, 7 Zoll) gewährleistet. Der Verwendete ADC arbeitet mit 16 Bit. Ein Textdecoder für CW, PSK31/63 und RTTY soll mit an Bord sein. Auf der Geräterückseite befinden diverse Anschlussmöglichkeiten. Weitere technische News werden Sie im geplanten CQ DL-Artikel nachlesen 

 

DARC-Präsenz auf der US-Amateurfunkmesse Hamvention

DARC-Stand

Analog, dass der US-Amateurfunkverband ARRL auf der HAM RADIO in Friedrichshafen als Aussteller zugegen ist, so hat auch der DARC wieder einen Stand auf der US-Amateurfunkmesse Hamvention. Sie findet dieses Wochenende vom 17. bis 19. Mai auf dem Greene County Fairgrounds & Expo Center in Xenia, nahe der Stadt Dayton im US-Bundesstaat Ohio statt.

Auf dem ersten Foto aus Übersee – oder wie man es „Neudeutsch“ auch „Selfie“ nennen könnte – freut sich das Messeteam auf das Messepublikum. Am Stand können für gewöhnlich viele Besucher begrüßt werden, oft bekunden US-Amerikaner auch ihre Verbundenheit zu Deutschland, weil ein Teil der Familie vor vielen Jahren aus Deutschland kam. Natürlich informiert der DARC am Messestand auch über die Modalitäten des Amateurfunkdienstes in Deutschland. Ersten Gerüchten zufolge stellt Yaesu mit dem FT3D ein neues Handfunkgerät vor und aus dem Hause Elecraft ist mit dem K4 ein neuer High Performance Sampling SDR zu erwarten – doch das sind nur Gerüchte, sechs Stunden vor Messebeginn. Wir sind gespannt auf unsere Korrespondenten, was sie aus Übersee berichten. 

Hier ein Rückblick

Im US-Bundesstaat Ohio startet an diesem Wochenende vom 17. bis 19. Mai die Amateurfunkmesse Hamvention. Die Veranstaltung findet auf dem Greene County Fairgrounds & Expo Center in Xenia, nahe der Stadt Dayton statt. Die Veranstalter erwarten bis zu 30 000 Besucher. In mehreren Hallen gibt es aktuelle Amateurfunktechnik zu sehen und nicht selten stellen die Hersteller hier auch neue Produkte erstmals der Weltöffentlichkeit der Funkamateure vor. Weiterhin wird das Aktionsprogramm durch einen großen Flohmarkt und ein Vortragsprogramm ergänzt.

Vor Ort gibt es zudem ein Veranstaltungsradio auf 1620 kHz in AM. Für den DARC e.V. ist unter anderem das Vorstandsmitglied Christian Entsfellner, DL3MBG, vor Ort. Auch die Redaktion CQ DL freut sich über einen ausführlichen Messebericht von ihrem Korrespondenten Rainer Arndt, SM5LBR. 

Der erste Tag der Dayton Hamvention 2019 begann mit einer schnellen Menschenmenge, sobald sich die Türen öffneten. Die ARRL Expo war ein Bereich, der mit einem Stand für die neue Mobile Event App von ARRL und Dayton Hamvention für große Aufmerksamkeit sorgte. Die App steht zum kostenlosen Download zur Verfügung und bietet Karten des gesamten Messegeländes, Standlayouts in jedem Gebäude, Zeitpläne für Foren und Präsentationen sowie weitere Funktionen, die den Teilnehmern bei der Planung ihres Dayton Hamvention-Wochenendes helfen. Eric Casey, ARRL-Koordinator für Kongresse und Veranstaltungen, KC2ERC, der bei der Koordinierung der App-Funktionen behilflich war, war weiterhin damit beschäftigt, die App vorzuführen und den Besuchern vorzustellen. Casey sagte, dass die App trotz der Nachteile gelegentlicher Verbindungsprobleme durch die Menge sehr positiv aufgenommen wurde, wobei viele besonders den Komfort der Karten genossen.

 

Am frühen Morgen gab der Leiter des ARRL-Labors, Ed Hare, W1RFI, ein Forum über die Funktionsweise des ARRL-Labors. Als lebhafter Moderator stellte Hare die Labormitarbeiter vor, erklärte ihnen, was sie im Labor tun, und erzählte einige „Geschichten, die für Dias zu empörend sind“. Sie ließen das Publikum vor Lachen strahlen, als ein heller Anfang eines bewölkten und nieseligen Morgens.

Im Laufe des Nachmittags kam die Sonne ernsthaft zum Vorschein und veranlasste viele, sich auf den zahlreichen Bänken und Tribünen auszuruhen, um sich bei warmem Wetter mit anderen Schinken auszutauschen. Vor der Mittagszeit fand die offizielle Eröffnungszeremonie im Zentrum des Messegeländes statt, mit einer Rede von Xenia, Ohio, Bürgermeisterin Sarah Mays, die alle einlud, an der örtlichen Gemeinde und den Restaurants teilzunehmen und die Gastfreundschaft zu erleben, die Hamvention-Besucher jedes Jahr genießen.

Die Nashua Area Radio Society aus New Hampshire – der Dayton Hamvention Club des Jahres 2019 – leitete das Forum „ARRL Spotlight on Radio Clubs and Mentoring“. Unter anderen Clubmitgliedern diskutierte Fred Kemmer, AB1OC, die verschiedenen Arten, wie NARS eine starke und aktive Mitgliedschaft aufbaut und aufrechterhält, über ihre Website, Lizenzklassen und Programme, die in die Zeitpläne ihrer Mitglieder passen. Gegenwärtig liegt die Erfolgsquote für alle Lizenzierungsklassen bei 93%, und sie behalten 70% der aktiven Mitglieder bei.

Außerhalb des Forums wurde den Besuchern des NARS-Standes empfohlen, den „Radio Club Health Check“ für die Hamvention Mobile App zu absolvieren. Die Checkliste fordert die Benutzer auf, die Angebote ihres eigenen Clubs zu markieren, um die verfügbaren Möglichkeiten zur Förderung einer „gesunden“ Mitgliedschaft zu bewerten.

Die Podiumsdiskussion über die Kommunikation im öffentlichen Dienst von ARRL zog eine große Menge an, darunter aktive freiwillige Notfallkoordinatoren und Notfallkoordinatoren sowie viele Mitarbeiter von ARES-Organisationen im ganzen Land. Die Zuschauer äußerten sich konstruktiv besorgt über den neuen ARES-Plan und verstärkten die landesweite Anerkennung des Amateurfunks.

Gegen Ende des Tages war der erste der beiden New Product Showcases am Wochenende, ein neueres Exponat auf der Messe. Ein Produkt, das den ganzen Tag über eine konstante und begeisterte Menge anzog, war der brandneue K4-Transceiver von Elecraft, der alle Funktionen des K3 mit einer neuen Touchscreen-Oberfläche ausstattet. Eine Sammlung von Themen, die auf der diesjährigen Dayon Convention vorgestellt wurden, wird in der August-Ausgabe 2019 von QST vorgestellt.

Hamvention is returning to Greene County this weekend

 

Hamvention attendees come from all over the world for an event now in seventh decade in the Dayton area. CHRIS STEWART/FILE Staff Writer

Hamvention-Teilnehmer kommen aus der ganzen Welt zu einer Veranstaltung im siebten Jahrzehnt in der Region Dayton.
 
XENIA – Hamvention, die weltweit größte Zusammenkunft von Amateurfunkern, kehrt an diesem Freitag bis Sonntag zum dritten Mal in Folge zum Messegelände und Ausstellungszentrum in Greene zurück. Nach Angaben der Veranstalter sind mehr als 30.000 Teilnehmer anwesend werden auf der Veranstaltung in diesem Jahr erwartet und es wird erwartet, dass bis zu 20 Millionen US-Dollar in die Wirtschaft des Miami Valley fließen. Seit dem Umzug nach Greene County haben mehr als 6.000 Personen an der Veranstaltung teilgenommen. Inhalt weiter unten „Weil sie die Chance auf uns ergriffen haben, wachsen wir rasant“, sagte Organisator Dan Bullen am Donnerstag gegenüber Gabrielle Enright von News Center 7. „In den nächsten fünf Jahren werden die Menschen hier Veranstaltungen sehen, von denen sie nie gedacht hatten, dass sie sie in Greene County sehen würden.“ Sitzungen und Aktivitäten werden zu verschiedenen Themen durchgeführt, darunter Wetterdaten, alternative Energiequellen und Satellitenkommunikation. Es wird auch Exponate mit den neuesten Amateurfunkgeräten sowie Händler geben, die eine Vielzahl anderer elektronischer Geräte verkaufen. Die Öffnungszeiten sind von 9 bis 17 Uhr. freitags und samstags und von 9 bis 13 Uhr am Sonntag. Tickets können freitags und samstags für 27 USD am Fußgängereingang gekauft werden. Für den Eintritt zum Sonntag ist kein Ticket erforderlich. Einige Parkplätze stehen auf dem Messegelände zur Verfügung, aber die Veranstalter fordern die Fahrer auf, Parkplätze und Shuttles außerhalb des Geländes zu nutzen, um Verkehrsprobleme zu vermeiden. Informationen zu Parkmöglichkeiten und Shuttles außerhalb des Hotels finden Sie auf der Seite „Parking & Directions“ auf der Hamvention-Website.
 

D-STAR INFORMATION
Das Dayton-Gateway W8RTL ^^ B wird am Hamvention-Wochenende mit dem D-Extra X-Reflector XRF038C verbunden. D-Plus REF038C wird auch für das Wochenende auf W8RTL ^^ C erhältlich sein. Verwenden Sie 446.1000 Digital Code Squelch CSQL und verwenden Sie # 13 als D-Star-Simplex-Frequenz bei Hamvention®.
DMR-Abdeckung – Die Abdeckung ist über den W8AK-Repeater verfügbar. Weitere Informationen finden Sie unter http://dmr-marc.net/repeaters.html

Anreise

DARA Repeater 146.94 (-) 123.0 PL
alternativ 146,985 (-) 123,0 PL
Verkehrsbulletin-Station auf 145.525.
Anweisungen und Unterstützung während der Hamvention
Verkehrsverhältnisse und Umwege
Beginn – Do 7 Uhr, Fr 5 Uhr, Sa 5 Uhr, So 7 Uhr
Update für 2019 kommt. Hamvention Talk-In wird ihre Reichweite auf die HF-Bänder ausweiten. Am kommenden Mittwoch, den 16. Mai, wird Talk-In ein Q & A-Netz leiten. Wir werden da sein, um Ihre Fragen zu beantworten und die neuesten Informationen für diese Schinken auf ihrem Weg zu liefern oder bald zur Show zu gehen. Auch wenn Sie dieses Jahr nicht teilnehmen können, können Sie sich jederzeit an uns wenden und Antworten auf Ihre Fragen erhalten. Unser Plan ist es, auf 20 Metern bei 14.325 + – QRM zu sein. Wir werden 1900-2100 EDT und 2200-2300 EDT betreiben. Wir hoffen, dass wir nächste Woche mit Ihnen an 20 arbeiten können! “
Dayton Hams überwacht auch 223,94 (-) und 442,1 (+).
MIDCARS – zusätzliche Reisehilfe auf 7,258 MHz.
Aktuelle staatliche Verkehrslage http://www.ohgo.com/

https://hamvention.org/wp-content/uploads/2017/03/Camping-Map.pdf

https://hamvention.org/wp-content/uploads/2018/03/ADA-Map.pdf

 

Amateurfunk Runden

 

 

 

In Regelmäßigen Abständen Treffen sich Amateurfunker auf bestimmten Frequenzen. Sie bilden Gesprächsrunden

Die ehemaligen Marinefunk Funker treffen sich regelmässig hier

MF Rundsprüche 

Samstag      0800 LT 3565 kHz CW-Rundspruch *

http://websdr.ewi.utwente.nl:8901/?tune=3565cw

Sonntag       0800 LT 3625 kHz SSB-Rundspruch *

http://websdr.ewi.utwente.nl:8901/?tune=3625lsb

MF Runden

Dienstag      1830 LT 3565 kHz CW-Handtasten-Party

http://websdr.ewi.utwente.nl:8901/?tune=3565cw

Mittwoch     1830 LT 3625 kHz Klönrunde SSB **

http://websdr.ewi.utwente.nl:8901/?tune=3625lsb

Donnerstag 1830 LT 3565 kHz CW-Netz

http://websdr.ewi.utwente.nl:8901/?tune=3565cw

*   Unter DLØMF mit wechselnden TMs (traffic masters)
** Unter DLØMF oder Clubstationsrufzeichen mit wechselnden NCS 
     (net control station)

CW –  Trefffrequenzen: 3565, 7025, 14052, 18095, 21052, 28052 kHz
SSB – Trefffrequenzen: 3625, 7060, 14335, ———,   21360, 28320 kHz

Nachteulenrunde

Die Nachteulenrunde findet weiterhin montags  22:30 Uhr Ortszeit auf 3683 kHz +/- qrm statt. Die Nutzung der Frequenz sollte mindestens 20 bis 30 Minuten vorher stattfinden. Die Rundenleitung wird ab jetzt von den Rundenteilnehmern  selbständig organisiert.

Informationen aus www.nachteulenrunde.de

http://websdr.ewi.utwente.nl:8901/?tune=3683lsb

 

Pensionärsrunde

Mittwochs 08:30 Uhr (Ortszeit)                Kurzwelle: ca. 3630 KHz +/- QRM

 

Flieger-Funk-Runde e.V.
FFR
 
Die im Juni 1987 gegründete „Flieger-Funk-Runde“, abgekürzt „FFR“, seit dem 28.12.93 „eingetragener Verein“, stellt sich die Aufgabe, lizenzierte Funkamateure und SWLs, die zudem der Allgemeinen Luftfahrt verbunden sind oder waren, zu einer Interessengemeinschaft zusammenzufassen. Sinn dieser Vereinigung ist der funktechnische und luftfahrttechnische Erfahrungsaustausch, insbesondere den Aeromobilfunk (../AM) betreffend, der auf den zugelassenen Amateurfunkbändern nach Erteilung einer entsprechenden behördlichen Sondergenehmigung möglich ist. 

 

Wochentag Lokalzeit
Dienstag 07:15 Uhr
Samstag 07:15 Uhr
Dienstag Klönrunde 19:00 Uh

3.688,5 KHz        http://websdr.ewi.utwente.nl:8901/?tune=3688lsb
145.550 MHz für aero mobile
431.900 MHz für aero mobile

 

ARPS über ISS

Seit dem 16.10.2016 konnte man nur noch auf 70cm über die ISS arbeiten. Der Grund war ein defekt an der Funkanlage. Ich habe nun also 6 Monate kein QSO mehr über die ISS geführt. Letzte Woche war auf verschiedenen Seiten zu lesen, dass 2m APRS auf 145.825 MHz wieder funktioniert. Das musste ich natürlich direkt ausprobieren. Nach der Zwangspause musste ich gestern aber ziemlich lange fummeln, bis es wieder auf dem PC lief. Ich habe die Schritte daher dokumentiert. Nicht nur für euch, sondern auch für mich als Anleitung, falls ich aus irgendeinem Grund wieder eine längere Pause einlegen muss. Einige verwenden ja APRSdroid. Eine ganz nette Spielerei wenn es um die ISS geht, aber ich bevozuge den PC, gerade wenn man schnell die Nachrichten umschalten muss, um einen Report zu senden. Ich verwende meinen Yaesu FT-817 und ein ganz simples Interface zur Soundkarte. Ein – und Ausgang ist galvanisch getrennt und PTT wird via 6 poligen Datenstecker und COM-Port am PC getriggert. Cat-Interface ist nicht nötig.

Anleitung UISS und Direwolf für APRS via ISS

Ladet euch einfach UISS von ON6MU in der aktuellsten Version runter und installiert es.

So sieht UISS nach dem Start aus. Man kann aber so noch nichts decodieren:

ISS APRS Packet Radio UISS Anleitung 01

Man muss zuerst in die Einstellungen gehen:

ISS APRS Packet Radio UISS Anleitung 02

Hier stellt man den seriellen Port ein, über welchen das Funkgerät die PTT triggert. Bei mir ist es Port 1 und oben wählt man AGW über TCPIP. AGW ist ein Standard Protokoll für APRS und TCPIP bedeutet vereinfacht gesagt, dass wir das Signal von extern anliefern:

ISS APRS Packet Radio UISS Anleitung 03

In den Einstellungen gehen wir unten noch auf „LAN“ und aktivieren LAN Mode und lassen AGW auf Port 8000. Der TX Port ist der, den wir oben auf 1 gesetzt haben. Das kann bei euch natürlich variieren:

ISS APRS Packet Radio UISS Anleitung 04

Jetzt brauchen wir eine Software, welche unsere Soundkarte auf AGW Port 8000 legt. Ich nutze dafür schon länger (auch am Raspberry Pi) Direwolf. Da es supergut decodiert, ist es die Software meiner Wahl. Nach der Installation muss man die Datei „direwolf.conf“ ein wenig anpassen. # bedeutet dass die Werte übersprungen werden. Immer wenn man etwas aktivieren will, muss man das # am Zeilenbeginn entfernen.

ISS APRS Packet Radio UISS Anleitung 05

An dieser Stelle muss man nur schauen, dass der AGW-Port, wie im UISS, auf 8000 steht:

ISS APRS Packet Radio UISS Anleitung 06

Hier stellt man ein, welche Ein- und Ausgänge der Soundkarte verwendet werden. Unten steht bei mir ADEVICE 0 1. Dazu kommen wir gleich:

ISS APRS Packet Radio UISS Anleitung 07

 
Hier gibt man sein Rufzeichen an:

ISS APRS Packet Radio UISS Anleitung 08

Hier musste ein # entfernt werden und der Comport wurde auf 1 gestellt:

ISS APRS Packet Radio UISS Anleitung 09

Jetzt starten wir Direwolf.exe. Hier sieht man ADEVICE 0 und 1. Um andere Werte auszuwählen, muss in der Config ADEVICE 0 1 angepasst werden.

ISS APRS Packet Radio UISS Anleitung 10

Am besten testet man nicht mit der ISS auf 145.825 MHz, sondern erst mal mit dem normalen APRS auf 144.800 MHz. Wenn alles eingestellt ist, wartet Direwolf auf Pakete um diese an Port 8000 zu leiten. Unten im Kasten seht ihr normale APRS-Pakete:

ISS APRS Packet Radio UISS Anleitung 11

Wenn der Empfang funktioniert, kann man das Senden testen. Dazu geht man nun in UISS und sendet einfach mal ein paar Nachrichten ab. Im direwolf Fenster sieht man die Pakete in rosa. Es funktioniert also alles wie es soll:

ISS APRS Packet Radio UISS Anleitung 12

Jetzt habe ich am TRX auf die ISS geschaltet und CQ gerufen. Hier antwortet Martin, DK3ML:

ISS APRS Packet Radio UISS Anleitung 13

So sieht das dann im Direwolf in den Rohdaten aus:

ISS APRS Packet Radio UISS Anleitung 14

Was steckt in einem Ailunce HS1

Beschreibung:

Spektrum Dynamische Wasserfallanzeige
Mehrere Arbeitsmodi: Empfangsmodus, Sendemodus, TUNE-Modus, VFO-Modus, SPLIT-Modus
DSP Digital Signal Processing Noise Reduction
Automatischer Notch-Filter
Humanisierte Schnittstellen-Farbanzeige
Empfangen Sie die Feineinstellungsfunktion, den veränderbaren MIC-Verstärkungswert
Tabelle der VCC-Spannungsversorgungsspannung
Tabelle zur Übertragung der Signalstärke
Multifunktionsinstrument: SWR-Stehwellenverhältnismesser, AVD-Audiofrequenzmesser, ALC-Signalmodulationsmessgerät
Merkmal:

Betriebsmodus: SSB (J3E), CW, AM, FM, FREE-DV
Sendeleistung: Maximal 15W
Empfangsempfindlichkeit: 0,11 ~ 0,89 µV (RFC 50-20)
Mindestfrequenzstufe: 1Hz
Betriebsspannung: 9-15V DC
Antennenimpedanz: 50Ω
Frequenzstabilität: ± 1,5 PM @ Power on 5 Minuten (Standard); ± 0,5 ppm bei Verwendung von optionalem TCXO
Paketgröße: 240mm * 120mm * 80mm
Packungsgewicht: 977g
Paket beinhaltet:
1 x HS1 HF SDR-Transceiver
1 x Handmikrofon
1 x Montagehalterung
1 x Gleichstromkabel (ohne Netzstecker)
2 x Schraubenschlüssel
1 x Antennenkonverter
1 x Benutzerhandbuch

Produktinformationen „President Richard 12+10m Band AM/FM Amateurfunkgerät“

Produktinformationen „President Richard 12+10m Band AM/FM Amateurfunkgerät“
Mit der President Richard setzt der bekannte CB-Funkgeräte Hersteller aus Frankreich seine Amateurfunkgeräteserie speziell für 10m und 12m fort.

Mit etwas Phantasie könnte man an eine „Neuauflage der alten JFK“ denken. Wobei sich auch bei diesem Modell die Frage stellt AM und FM und kein SSB? Und das für das 12m Band? Ein Schelm wer da an 11m Mods denkt… 🙂

Funktionen und Eigenschaften im Überblick

12m und 10m Band Amateurfunkgerät
AM/FM Modulation
Kanalwahlregler
Manuelle Rauschsperre und automatische Rauschsperre ASC
Ein/Aus Lautstärkeregler
RF-Regler
analoges S-Meter
PA Durchsageverstärker
Mike Gain Regler
Talkback Funktion
ANL und NB Filter (Störunterdrückung)
Menü Funktionen
Suchlauffunktion SCAN
Tastenquittungstöne
Roger Piep Funktion
VFO Funktion
USB Buchse für DC 5 Volt bis 2,1 Ampere Ausgang
SWR-Messung
Echo-Funktion
Tone
Tastatursperre
EMG Direktwahlschalter (9/19)
Sendezeitbegrenzung
Für Electret und/oder dynamische Mikrofone geeignet
Hi Cut
usw.

Rotary switch channel selector
Volume adjustment and ON/OFF
RF Power
Manual squelch and ASC
Multi-functions LCD display (Normal or Negative
Frequencies display
S-meter
Public Address
ANL filter, NB and HI-CUT
RF Gain / Mike gain
Scan
Talkback
MENU function key
Beep Function
Roger Beep
Mode switch AM/FM
Tone
VFO Mode (continuous scanning of 24.890 Mhz to 24.990 Mhz and of 28.000 Mhz to 29.700 Mhz
Vox
Echo
Mic type electret / dynamic
Key locking
SWR (Power Reading /SWR)
Preset emergency (EMG 1/2)
TOT (Time Out Timer) adjustable
Front microphone plug
External loudspeaker jack
USB 5V 2.1A

FEATURES, FUNCTIONS AND SPECIFICATIONS:

• Rotary switch channel selector
• Volume adjustment and ON/OFF
• RF Power
• Manual squelch and ASC
• Multi-functions LCD display
• Frequencies display
• S-meter
• Public Address
• ANL filter, NB and HI-CUT
• RF Gain / Mike gain
• Scan
• Talkback
• MENU function key
• Beep Function
• Roger Beep
• Mode switch AM/FM
• Tone
• VFO Mode (continuous scanning of 28.000 Mhz to 29.700 Mhz)
• Vox
• Echo
• Mic type electret / dynamic
• SWR (Power Reading /SWR)
• Preset emergency (EMG 1&2)
• TOT (Time Out Timer)
• Front microphone plug
• External loudspeaker jack
• USB 5V 2.1A

General
• Modulation modes: AM / FM
• Frequency ranges: continuous scanning of 28.000 Mhz to 29.700 Mhz
• Antenna impedance: 50 ohms
• Power supply: 13.8 V
• Size (W x D x H): 170 x 160 x 52 mm (6,69 x 6.29 x 2.05 inches)
• Weight: ± 1.1 kg (2.43 lbs)
• Accessories supplied:
…power cord with fuse
…1 mounting bracket with fixing screws
…Ultra light electret microphone with support

Transmission
Frequency allowance: +/- 300 Hz
Carrier power: 13 W AM (~50 W PEP) / 40 W FM
Transmission interference: inferior to 4 nW (- 54 dBm)
Audio response : 300 Hz to 3 KHz in AM/FM
Emitted power in the adj. channel: inferior to 20 μW
Microphone sensitivity: 3 mV
Drain: 7 A (with modulation)
Modulated signal distortion: 1.8 %

Reception
• Maxi. sensitivity at 20 dB sinad:
…0,7 μV -110 dBm (AM)
…0,35 μV -116 dBm (FM)
• Frequency response : 300 Hz to 3 kHz in AM/FM
• Adjacent channel selectivity: 60 dB
• Maximum audio power: 3 W
• Squelch sensitivity:
…Minimum 0.2 μV – 120 dBm
…Maximum 1 mV – 47 dBm
• Frequency image rejection rate: 60 dB
• Intermediate frequency rejection rate: 70 dB
• Drain: 500 mA max

PACKING INCLUDES:
1 Pc of Transceiver
1 Pc of Microphone
1 Pc of Bracket
1 Pc of Power Cable
1 Set of Mounting Materials
1 Pc of User Manual in French, English, Spanish, Polish