77YA6 «Voronezh-M»

Die Radarstation 77YA6 „Woronesch-M“ ist ein neueres russisches Frühwarnradar im VHF-Bereich im Raum Leningrad. Der Probebetrieb begann im März 2007, die Indienststellung zur Überwachung des Luftraumes ab 11. Februar 2012.Das Radar nutzt eine planare Phased-Array-Antenne und ortet in den Seitenwinkeln von 245° bis 355° und in den Höhenwinkeln von 2° bis 70°. Die maximale eindeutige Messentfernung ist 4 200 km, was einem Sektor von Marokko bis Spitzbergen entspricht. Die minimale Messentfernung beträgt 100 km, die maximale Zielhöhe etwa 4 000 km. Als mögliche Ziele werden ballistische Raketen und aerodynamische Flügelraketen genannt.

Wegen den extremen winterlichen Bedingungen im Raum Leningrad ist das gesamte Antennenfeld beheizbar um eine Veränderung der Antennenparameter durch Schneeablagerungen zu vermeiden.

Bild 1: „Woronesch-M“ Radar im Gebiet Leningrad (Foto aus dem Archiv www.russianarms.ru)
(60° 16′ 31.47″ N   30° 32′ 41.57″ E)
Technische Daten
Frequenzbereich: 150 … 200 MHz
(VHF-Band)
Pulswiederholzeit:  
Pulswiederholfrequenz:  
Sendezeit (τ):  
Empfangszeit:  
Totzeit:  
Pulsleistung:  
Durchschnittsleistung:  
angezeigte Entfernung: 100 … 4 200 km
Entfernungsauflösung:  
Genauigkeit:  
Öffnungswinkel:  
Trefferzahl:  
Antennenumlaufzeit:  
MTBCF:  
MTTR:  

77YA6 «Voronezh-M»

Quelle http://www.radartutorial.eu/19.kartei/01.oth/karte007.de.html

AirSpy HF+

 

Bron: fenu-radion.ch

Youssef Touil, Eigentümer von Airspy und Entwickler von SDR-Empfängern und deren Software, beruhte nicht auf dem Erfolg, sondern entwickelte die HF + Discovery. Warum eine Neuentwicklung nach so kurzer Zeit? Ein Gespräch mit Youssef brachte Klarheit.
Für den HF + Dual Port wurde der Add-On Preselector entwickelt, der ein sehr gutes Signalhandling bietet. Leider stellte sich heraus, dass die Installation für viele Benutzer eine große Hürde darstellen würde. Das Löten der sehr kleinen Platine war das Problem. Somit hat die HF + Discovery den Preselector mit eingebautem. Der andere Grund war, dass der HF + Dual Port etwas zu groß und zu schwer für den portablen Einsatz war. Obwohl dies zu einer respektablen Empfangsleistung in der Low-Budget-Klasse führt, war die Leistung nicht gut genug. Ziel war es auch, den neuen HF + Discovery günstiger als den HF + Dual Port anzubieten.
Um dieses Ziel zu erreichen, waren einige Anstrengungen erforderlich. Nur mit gesammeltem Wissen, harten Verhandlungen mit Elektronikherstellern und Partnerschaften in der Elektronikindustrie konnte das ehrgeizige Ziel erreicht werden.

HF + Discovery „Prototyp“

Anfang Mai 2019 erhielt ich als einer der ersten Tester ein Exemplar des HF + Discovery „Prototype“. Als ich die sehr kleine Packung öffnete, war ich nicht schlecht erstaunt! Das Gerät ist super klein und federleicht. Es hat die Größe einer Streichholzschachtel. Das Gehäuse besteht nicht mehr aus Aluminium, sondern aus Kunststoff. Außerdem ist nur ein SMA-Antennenanschluss verfügbar. Die erste Aktion war natürlich Verbinden und Zuhören. Da der HF + Discovery aus dem HF + Dual Port entwickelt wurde, konnten viele Dinge übernommen werden, einschließlich der Firmware. Also einfach anschließen und loslegen.
Da Airspy sich zum Ziel gesetzt hatte, einen effizienteren Empfänger zu einem günstigeren Preis anzubieten, waren meine Erwartungen entsprechend höher. Der HF + Discovery verfügt bereits über zusätzliche Tief-, Hoch- und Bandpassfilter, um Störungen außerhalb des Bandes zu unterdrücken. Der vorliegende Prototyp verfügt über die folgenden installierten Bandpassfilter: 0-5 MHz – 5-10 MHz und 118-260 MHz.
Bei der HF + Discovery habe ich als Beta-Tester gearbeitet. Das heißt, ich hatte einen direkten Einfluss auf die Entwicklung der Hard- und Software, bei der ich den Hersteller über festgestellte Mängel informierte, damit diese vor der Markteinführung behoben werden konnten.
Der HF + Discovery empfängt bereits ab 0,5KHz! Das ist ungewöhnlich tief. Praktisch alle SDR beginnen bei 10 kHz. Da meine Antennen ab 8KHz empfangen, kann die zugrunde liegende Reichweite nicht getestet werden. Die ersten Empfangsversuche mit dem Prototyp des Discovery verliefen erfreulich positiv. Für ein so kleines Gerät war der Empfang außergewöhnlich gut. Das Hintergrundgeräusch war so gering, dass man denken könnte, das Gerät sei unempfindlich. Aber du liegst falsch. Die schwächsten Signale, die mit meinem Referenzempfänger Winradio G33DDC Excalibur Pro aufgezeichnet wurden, brachten auch den Discovery-Prototyp mit ebenso guter Verständlichkeit. Ja, manchmal mit weniger Lärm! Bis ca. 18MHz gab es nichts zu beanstanden. Ich war überrascht! Abends in den Dämmerungsstunden, in denen die Signalpegel stark anstiegen, machten sich dann die ersten Probleme bemerkbar. Zuerst kamen schwache, dann immer stärkere unerwünschte Signale zum Vorschein. Sender aus dem 31-m-Band wurden mit doppelter Frequenz, etwa 19 MHz, gehört und auf der Spektrum- / Wasserfallkarte angezeigt. Es waren auch undefinierbare Signalgemische vorhanden. Nichts davon war am G33DDC-Referenzgerät oder im Spektrum zu hören. Um auszuschließen, dass etwas mit dem Empfangssystem nicht stimmt, habe ich alles überprüft und auch andere Antennen verwendet. Das Ergebnis blieb jedoch gleich. Die Intermodulationen wurden vom Gerät selbst erzeugt. Ein Zeichen für mangelnde Filterung. Denn der Prototyp hatte nur Bandpässe von 0-5MHz – 5-10MHz. Für den oben genannten Bereich wurden keine Filter bereitgestellt, um die Kosten niedrig zu halten. Also habe ich den Hersteller über meine Erkenntnisse informiert. Nach vielen Skype-Gesprächen und Team-Viewer-Sitzungen stellte sich heraus, dass die HF + Discovery zusätzliche Filter für den oberen Frequenzbereich der Kurzwelle benötigt. Dies bedeutete, dass das Platinenlayout angepasst werden musste, um die zusätzlichen Filter aufzunehmen. Zusätzliche Bandpassfilter wurden auch für UKW bereitgestellt.

Die unteren Bilder zeigen die Platinen der beiden Versionen. Die Unterschiede im Boardlayout sind deutlich sichtbar.

HF+ Discovery (official version) HF+ Discovery (prototype)
   

 Block diagram of the HF+ Discovery

Es dauerte gut drei Monate, bis die offizielle Version des HF + Discovery fertig war. Dann wurde die firmItware mehrfach verbessert und erweitert. Youssef Touil reagierte schnell auf Hinweise und lieferte schnell optimierte Firmware. SDR # führte unter anderem den „Low-IF“ -Modus ein. Dieser Modus ermöglicht es, dass die DC-Spitze von Tuner-basierten SDRs in der Mitte des Spektrums liegt und einige kHz außermittig ist. In diesem Modus benötigt der Empfänger auch weniger Strom.

Funktionsprinzip von HF + Discovery

Der HF + Discovery ist wie der HF + Dual Port aus demselben Haus ein Tuner-basierter SDR. Das heißt, er arbeitet mit Mischer, PLL-Schaltung und VCO. Das Signal durchläuft die Antenne von einem Schalter, der je nach eingestelltem Frequenzbereich das gewünschte Hoch- und Tiefpassfilter (Vorwahl) schaltet. Danach wird das Signal in einem speziellen Mischer gemischt und anschließend digitalisiert. Es durchläuft dann den DSP und wird dann über die USB-Schnittstelle an den PC weitergeleitet. Dort kann es mit verschiedenen Programmen wie z. SDR # und SDR Console V3 und HDSDR werden demoduliert und bearbeitet.

Die Funktionsweise des neuen Mischers unterscheidet sich jedoch von den üblichen Mischern von RTL-Tunern. Der HF + Discovery arbeitet mit einem sogenannten „Polyphase Harmonic Redjection Mixer“. Mit diesem neuen Mehrphasen-Mischer zur Unterdrückung von Oberschwingungen kann der Airspy HF + Discovery eine hervorragende Low-Budget-Leistung liefern.

Blockschaltbild der HF + Discovery

The key data of the HF + Discovery

— Frequency range: 0.5KHz – 31MHz, 60MHz – 260MHz
— High pass filter at: 0, 5, 10, 17Mhz
— Low pass filter at: 5, 31MHz
— Bandpass filter: 60 – 118Mhz & 118 – 260Mhz
— Tracking bandpass filter
— Sensitivity: 0.02uV at 15Mhz and 500Hz bandwidth
— MDS (smallest receivable signal over the noise floor) at 500Hz bandwidth: -140dBm
— Large signal behavior inband: IP3 +: + 15dBm at HF
— Large signal behavior inband IP3 +: + 13dBm at VHF
— Dynamic range HF: 110dB
— Dynamic range VHF: 95dB
— DDC: 18bit
— New multiphase mixer for suppression of harmonics
— Frequency stability: 0.5ppm
— Ultra Low Noise, Stabilized Oscillator (TCXO)
— SMA antenna connection for HF & VHF
— Micro USB port
— Operating voltage 5V (via USB socket)
— No drivers needed (Plug & Play) with SDR#
— Operating modes: AM, SAM, LSB, USB, CW, FM or software dependent
— Bandwidths of the spectrum: 16KHz, 24KHz, 32KHZ, 48KHZ, 64KHZ, 96KHz, 128KHZ, 192KHz, 256KHZ, 384KHZ, 768KHz (SDR# V1.0.0.1707) or software dependent
— Dimensions: 60x45x10mm (WxDxH)
— Weight: 30g

Delivery:
— HF + Discovery
— shielded USB cable

 

Software für die HF + Discovery

Der HF + Discovery kann mit verschiedenen Programmen unter Windows gesteuert werden. Das Standardprogramm ist SDR #. Dies ist der beste Weg, um es zu kontrollieren. Es muss nicht installiert werden und ist „Plug and Play“. Sehr gute Programme sind auch die SDR-Console-V3 und HDSDR. Diese beiden müssen installiert werden. Die SDR-Console-V3 enthält bereits die ExtIO „airspyhf.dll“. Bei HDSDR muss die ExtIO-Datei „airspyhf.dll“ von der Website heruntergeladen und in den Programmordner kopiert werden.

   

Testbedingungen im stationären Betrieb

Beide Geräte wurden mit ihren Standardprogrammen getestet. Der HF + Discovery und das Winradio G33DDC wurden über den Antennenverteiler Elad ASA-15 mit dem Elad ASA-62 verbunden, der die Wahl zwischen den Antennen ermöglichte. Für den Test wurden der aktive Dipol Datong AD-370, der aktive Dipol Stampfl, der Reuter Crossloop, eine passive, 2,75 m lange vertikale Stabantenne und ein Superdiskone verwendet. Die Tests wurden zu verschiedenen Tageszeiten durchgeführt, um jede Band und Situation so nah wie möglich am Training abzudecken. Beide Geräte wurden zum Vergleich individuell eingestellt, um ihre volle Leistung zu erzielen. Nur die Bandbreitenfilter und der Modus wurden immer gleich eingestellt.

Wie immer startete ich mit der niedrigsten Frequenz, mit der ein Sender empfangen wurde. Um 18.3Khz war die Marine Station HWU aus Frankreich aktiv. Der direkte Vergleich zum parallel laufenden Winradio G33DDC ergab keine Unterschiede. Weder im Pegel, in der Signalklarheit noch im Rauschverhalten. Ich habe die gesamte VLF-Band zu verschiedenen Tages- und Nachtzeiten überprüft, ohne wesentliche Unterschiede zwischen den beiden SZR. Trotzdem war die HF + Discovery positiv. Auf dem VLF war kein einziges Überlastungsphänomen der Lang- oder Mittelwelle zu hören. Eine sehr gute Leistung für ein so kleines Gerät. Es ging auf der langen Welle weiter. Wegen lokaler Störungen von Mährobotern und starken Impulsen eines nahegelegenen Weidezauns nicht unbedingt ein Hörvergnügen. In Bezug auf Geräuschverhalten, Empfindlichkeit und Überlastfestigkeit waren beide Geräte gleich. Abgesehen von klanglichen Unterschieden. SDRSharp hat eine weniger hohe Wiedergabe, die etwas entspannter wirkt. Trotzdem hatte das Winradio einen leichten Vorteil, der an der Steuerungssoftware liegt. Der Noiseblanker (NB) von Winradiosoftware konnte die Weidezaunimpulse des nahegelegenen Weidezauns nahezu vollständig ausfiltern. Die NB von SDRSharp nähern sich nur so. Leider ist der Einrichtungsvorgang des SDSharp NB recht komplex. Es sind einige Schieberegler sehr vorsichtig zu bedienen. Die Mittelwelle wurde tagsüber nicht so sehr gestört und dem Empfang von RAI-1 bis 999Khz überlassen. Sehr leise und laut von beiden Empfängern in etwa gleicher Qualität. Nachts konnte der HF + Discovery auch seine Qualitäten ausspielen und ermöglichte auch schwachen Sendern einen sehr guten Empfang zwischen den teilweise sehr starken Sendern. Oberhalb der Mittelwelle bis ca. 1,7MHz sollen viele Piratenstationen aus den Niederlanden, Griechenland, Serbien usw. empfangen werden. Der HF + Discovery konnte auch empfangen, was das Referenzgerät empfangen hat. Oft mit weniger Rauschen bei etwas besserem SNR. Dann ging es schon in Richtung Kurzwelle. Das große Problem der Low-Budget-Empfänger war die schlechte Überlastfestigkeit aufgrund der vielen, zum Teil sehr starken Summensignale auf der Kurzwelle. Leider wurden die meisten preisgünstigen SZR – meist aus Kostengründen – nie vorgewählt. Diese Geräte hatten ausnahmslos große Probleme mit den üblichen Hobbyantennen. Sie überladen sich sehr schnell, was den ernsthaften Empfang auf langen, mittleren und kurzen Wellen ziemlich erschwert. Hier ist der HF + Discovery die große Ausnahme. Er hat trotz seiner geringen Abmessungen einen eingebauten Vorwähler. Dieser besteht aus mehreren Tief- und Hochpassfiltern. Der Unterschied wird ziemlich schnell bemerkt. Auf der ganzen Kurzwelle war der Empfang fast wie beim Winradio G33DDC. Mit zunehmender Frequenz auf der Kurzwelle nimmt das Grundrauschen normalerweise ab. Bei leisen Frequenzen, z.B. Bei 10051 kHz, wo Gander-Volmet aus Kanada sendet, empfängt der HF + Discovery besser als das Winradio G33DDC. Gander-Volmet ist aufgrund seiner hohen Empfindlichkeit und des geringen Eigenrauschens nur mit dem HF + Discovery zu hören und zu verstehen. Nach intensiver Suche fand ich ein paar gemischte Produkte knapp unterhalb des 31m Bandes. Diese kamen von Radio Rumänien, das im 31m Band sendet und hier teilweise mit S9 + 50dB empfängt. Durch Umschalten auf Manual Gain und Verringern der Empfindlichkeit können Sie unerwünschte Signale unter Beibehaltung des gleichen Signal / Rausch-Verhältnisses (SNR) beseitigen. Ansonsten konnte ich im gesamten Frequenzbereich keine weiteren unerwünschten Signale feststellen. Bis zu 30 MHz empfängt der HF + Discovery ebenso wie der G33DDC. Manchmal sogar mit besserem SNR. Um alle Situationen hier zu beschreiben, müsste ich meine Finger wund schreiben. Deshalb habe ich einige Audio-Vergleichsaufnahmen gemacht. Diese sagen mehr als das geschriebene Wort. Sie können sich ein Bild machen und selbst beurteilen.

Audio-Vergleiche

Unterschiede zwischen den Empfängern lassen sich am besten durch Audiovergleiche feststellen. Dies hängt natürlich immer von den Einstellungen des jeweiligen Empfängers ab. Beide Empfänger wurden entsprechend auf die bestmögliche Wiedergabe eingestellt. Nur die Bandbreitenfilter und die Modulationsart wurden immer gleich eingestellt. Der entsprechende Sender wurde sorgfältig ausgewählt, damit er über die Aufnahmezeit so konstant wie möglich empfangen werden kann, damit Sie auch die Unterschiede beurteilen können. Das dauerte manchmal mehrere Versuche. Die meisten Audiovergleiche stammen von Sendern

18.3khz-CWHWU MarineStationFrance  60Khz-CW Timesignal Anthorn England 153khz-AMSAntena SatelorRomania 999khz-AMSRAI 1Italy  1655khz-AMSFree Radio StationNetherlands 1734khz-USBLyngby-RadioDenmark 5025khz-AMSRadio-RebeldeCuba 5505khz-USBShannon VolmetIreland
6180khz-AMSLa Voz AlegreMadagaskar 6275khz-AMSFree Radio StationNetherlands 7580khz-AMSVoice of AmericaPhilippines 7850KHz-USBTimesignal CHU Canada 8743khz-USBBangkok MeteoThailand 9630Khz-AMSRadio AparecidaBrazil 10051khz-USBGander-VolmetCanada 11780KHz-AMSRadio Nacional da BrasiliaBrazil
11253khz-USBRAF VolmetEngland 11910KHz-AMSVoice of KoreaSouth Korea 12130khz-AMSRadio MashaalKuwait 13264khz-USBShannon VolmetIreland 15090khz-AMSRadio LibertyKuwait 17530KHz-AMSVoA  Sao Tome&Principe 21670khz-AMSRadio-Saudi.Int.Saudi Arabia 28257khz-CWBake DK0TENGermany

Der Kurztest im portablen Betrieb

Der HF + Discovery wurde hauptsächlich für den tragbaren Einsatz an passiven Antennen entwickelt. Also habe ich mir die Zeit genommen, einen kurzen Test im Freien zu machen, obwohl „tragbar“ nicht meine Leidenschaft ist. Als Antenne diente ein einfaches Kabel mit 12,5m Länge. Also bin ich mit Notebook, Discovery und einem Stück Draht in die Natur gefahren. Es wurde schnell klar, dass HF + Discovery mit passiven Antennen sehr gut funktioniert. Der Empfang war sehr ruhig. Das SNR war fast so gut wie die aktiven Antennen zu Hause, wenn nicht sogar besser. Mit seiner Verstärkungsregelung können Sie den HF + Discovery optimal einstellen. Je nach Empfangssituation können die Parameter mit der AGC (automatische Verstärkungsregelung) oder der manuellen Regelung angepasst werden, um das bestmögliche SNR (Signal / Rausch-Verhältnis) zu erzielen.

Empfang über FM / UKW

Der HF + Discovery bietet weiterhin eine Empfangsreichweite von 60 MHz bis 260 MHz. Dieser Bereich ist durch zwei Bandpässe getrennt. 60-118 MHz und 118-260 MHz. Das ist besonders für Airband-Freaks interessant. Ich habe zu keinem Zeitpunkt unerwünschte Signale aus dem FM-Band im Airband-Bereich entdeckt. Mit einem Plug-In kann ein Frequenzscanner aktiviert werden, mit dem die Flugfunkreichweite und auch alle anderen Reichweiten abgefragt werden können. Natürlich wird der UKW-Empfang auch in Stereo dekodiert. Wenn der Sender RDS sendet, wird dies automatisch erkannt und dekodiert.

Unten ein Bild eines FM-Scans.

Fazit:

Der Airspy HF + Discovery bietet ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit einem der besten SDR! Und er kann mithalten. Auffällig ist das sehr geringe Rauschen, das für ein entspanntes Zuhören sorgt. In einigen Situationen übertraf er das Winradio G33DDC in Bezug auf geringes Rauschen und Empfindlichkeit. Auf herkömmlichen Hobbyantennen liefert es außergewöhnlich guten Empfang auf VLF, Lang-, Mittel- und Kurzwelle mit minimalen Überlastungssymptomen. Auch der VHF / VHF-Bereich ergab gute Ergebnisse. Mit seiner Vorauswahl und ausgefeilten Software bietet Airspy mit dem HF + Discovery den besten auf Tunern basierenden SDR für das Kurzwellenhören für wenig Geld. Ein kleiner Nachteil ist der schwer einzustellende Noiseblanker SDRSharp, den die nahe gelegenen Weidezäune nicht richtig aus dem Audio herausfiltern konnten. Die „Airspy HF + Discovery“ ist ein echter Fund!

Sehr gutes Preis / Leistungsverhältnis.

 
Übersetzt von DF5JZ

Radio DARC – Viedeoübertragung der Mondlandung

In der letzen Radio DARC Sendung wurde die Technik der Videoübertragung bei der Mondlandung beschrieben. Hier gibt es noch einige Informationen dazu

Sehr gut erklärt hier:
https://patdavid.net/2013/05/noise-removal-in-photos-with-median_6.html

In diesem Zusammenhang hatte ich selbst nach entsprechenden
Informationen gesucht und diese sehr interessante PDF gefunden:
https://www.hq.nasa.gov/alsj/ApolloTV-Acrobat5.pdf

Bei späteren Apollo-Missionen gab es dann einen Hinweis auf ein „Image
Transform System“.
Das wurde zwar nicht exakt erklärt, hört sich nach „median stacking“ an,
aber
ob man das „richtig digital“ realisieren konnte?

PDF ab Seite 37:
„….In February of 1972, two months before the Apollo 16 launch, John
Lowry visited Col. James
McDivitt at MSC to show him the results of the Image Transform process.
John demonstrated
about two minutes of before and after processing of three scenes from
the Apollo 15 lunar video.
As a direct result of this demonstration Image Transform was contracted
to process and clean up
the lunar surface video for Apollo 16.
To add an effective 3db to 6 db improvement in video SNR the Apollo 16
video was routed from
Houston to Image Transform in North Hollywood for processing. This is
how the Image Transform
System worked:
Video noise is random from one frame to next. However, the static areas
of the images are largely
correlated frame-to-frame. By separating areas of motion from the static
portions of the picture, the
Image Transform System continuously combined four frames of video to
make each new frame.
38
In static regions of the pictures the noise was reduced by a factor of
four enabling significant enhancement
of the detail. The areas that were in motion were spatially filtered to
reduce the noise
a little, but did not impair the quality perception of the images
seriously due to the speed of the
motion. The spatially filtered static and temporally filtered motion
portions of the images were
recombined in such a manner as to leave few, if any, artifacts relating
to the images having been
processed.
The random video noise was quite obviously reduced, the images were
enhanced, and the final
broadcast pictures looked remarkably good. This process not only
improved the SNR of the low
light cameras and other noisy parts of camera chains but also cleaned up
the noise from the
Apollo color TV downlinks and microwave distribution paths….“

http://www.hawestv.com/moon_cam/moonctel.htm
„…Noise Reduction
Image Transform received a NASA contract to reduce noise in lunar video.
This extra processing smoothed and sharpened mooncam pictures during
Apollo 16 and 17. Image Transform was a North Hollywood, California
concern. In nearly real time, it polished video feeds from lunar surface
EVAs (extravehicular activities). After this processing, the video
returned to Houston for dissemination to worldwide TV networks.“

Absolut genial! GL-iNet Slate Mini Router für die Reise

Der Hosentaschenrouter GL-iNet Slate, oder auch GL-AR750S genannt, hat mich wirklich positiv überrascht. Eine solche Leistungsfähigkeit in diesem Format? Leicht einzurichten und zu bedienen, sowie die kleinen feinen Vorzüge im Detail. ► Alle Infos: https://iDomiX.de/absolut-genial-gl-i… ► Amazon Affiliate: https://amzn.to/2KlBoQV

Schaut euch mal das Video an. Mich hat es voll überzeugt. Als Reisender ein wirklich gutes Teil.

 

SDR – Software definiert Amateurfunk-Technik neu

 

SDR – Software definiert Amateurfunk-Technik neu

Lukas Lao Beyer : Wer Daten übertragen, Radio hören oder funken will, kann dazu ein sogenanntes Software Defined Radio (SDR) nutzen. Dies bewies der 18-jährige Abiturient von der Deutschen Schule Barcelona beim Wettbewerb ”Jugend forscht”. Der Jungforscher entwickelte ein kostengünstiges SDR auf einer Leiterplatte. Dabei galt es, eine gute Signalqualität sicherzustellen und die Software so zu konzipieren, dass große Datenmengen in Echtzeit übertragen werden können.

SDR
Lukas Lao Beyer, erfolgreicher Jungforscher beim Wettbewerb Jugend forscht 2016 mit seiner SDR-Entwicklung (Foto: Jugend forscht)

Im Gegensatz zu analoger Funktechnik verwendet Software Defined Radio (SDR) Computerprogramme zur Signalverarbeitung und zum Bedienen des Funkgerätes. Zusätzlich kommen Hardware-Komponenten hinzu. Etwa ein schneller Analog-Digital-Wandler (ADC) und Digital-Analog-Wandler (DAC).

Erste Gehversuche mit SDR-Technik

Neben Web-SDR-Empfängern wurden sehr früh Breitband-Empfänger mit kommerziell gefertigten DVBT-Sticks für den Amateurfunk nutzbar gemacht. Ohne Zusatz-Schaltungen lassen sich VHF- und UHF-Frequenzen empfangen. Christian DD7LP zeigt im nachfolenden Video, wie ein Kurzwellen-Konverter (Up Converter) nachgerüstet werden kann.

In anderen Breitband-SDR-Empfängern ist der KW-Konverter bereits integriert. Beispielsweise sollen hier die Einsteiger-Geräte wie der DXpatrol und SDRplay RSP1 genannt werden.

Direktsampler – die Königsklasse

Während bei einfachen SDR-Empfängern erst ab der wievielten Zwischenfrequenz digitalisiert wird, passiert dies bei Direktsamplern unmittelbar nach der Antenne. Schnelle Signal-Prozessoren müssen da schon sein. Die Technik ist entsprechend aufwendig. SMD-Bauteil bestückte Platinen sind Standard.

SDR
Innenleben des Perseus SDR zeigt den massiven Einsatz von SMD-Bauteilen (Foto: microtelecom)

Kurzwellen-Transceiver mit SDR-Technik

Zu den Pionieren der SDR-Technik im Amateurfunk zählt die amerikanische Firma Flexradio Systems mit ihrem Einstiegsmodell Flex 1500.

In der Zwischenzeit ist eine ganze Reihe von Modellen bei Flexradio hinzu gekommen. Auch die Software verbesserte sich ständig.
Die überwiegenden SDR-Lösungen verwenden nachfolgende Schemata (Blockschaltbilder):

Software Defined Radio Scheme - Adopted by LtC...
Software Defined Radio Scheme – Adopted by LtCdr Topi Tuukkanen, Project Manager, Finnish Software Radio Demonstrator from various scientific articles, studies, conference papers etc in public domain. (Photo credit: Wikipedia)

Software Defined Radio bietet großes Experimentier-Umfeld

Lange Zeit schien es, als existierten nur noch “Steckdosen-Amateure”. Doch seit Jahren ist ein Teil der Community der Radio-Amateure wieder aktiv. Besonders HPSDR (High Performance SDR) zog viele Amateure in seinen Bann. Durch den modularen, diskreten Aufbau der Hardware mit verschiedenen Platinen gelang der Nachbau auch nicht so ambitionierten Amateuren.

Software Defined Radio - HPSDR
Amateurtransceiver mit HPSDR-Baugruppen (Foto: Richard Ames Sydney, Australia)

Wie ging es weiter? Findige Entwickler entwickelten gekaspelte Lösungen, die sich im PC-Gehäuse integrieren lassen. Hierzu gehört der kostengünstige HackRF (circa 300 Euro). In Deutschland bei Wimo erhältlich.
Das nachfolgende englishsprachige Video stellt das Konzept des HackRF vor.

Voll digitale Transceiver-Konzepte stürmen die Hitlisten im Amateurfunk

Seitdem schnelle Signal-Prozessoren (FPGA) zu einem bezahlbaren Preis verfügbar sind, ändert sich die Amateurfunk-Technik rasant. SDR-Technologie bietet jedoch mehr als eine Panorama-Funktion oder ein paar Wasserfall-Diagramme. Für Helmut Goebkes DB1CC ist diese Technologie der “Leitpfad zukünftiger Sende-/Empfangsgeräte”. Helmut DB1CC setzt das HiQSDR-Projekt gemeinsam mit einem kleinen Kreis befreundeter Funkamateuren um. Die Vorarbeiten leistete Jim Ahlstrom N2ADR, der einen kompletten Transceiver durch Software in einen FPGA implementierte.
Experimentierfreudige Funkamateure finden hier ein weites Feld für kreative Projekte. Beispiel ist ein HiQSDR mit einem Raspberry Pi und einen Faytech 7-Zoll FT07TMB Touchscreen von Stefan DL2STG

Software Defined Radio
Kreative Leistung mit Touchscreen von Stefan DL2STG

Elad FDM-Duo – ein innovativer Italiener

Der kleine Transceiver der Firma ELAD verwendet modernste SDR Technik. Zuvor machte das Unternehmen durch zwei SDR-Empfänger auf sich aufmerksam. Wie beim FDM-S1 und S2 wandelt ein schneller Analog-Digital-Converter die empfangene HF direkt in digitale Signale um. Der nachgeschaltete DSP-Baustein filtert die Eingangs-Signale und bereitet sie auf. Ein ARM Prozessor verarbeitet die Signale vom Bedien-Panel.
Konzeptionell ist der FDM-DUO ein Twitter. Er lässt sich stand-alone und mit Computer verwenden. Ohne Computer  eignet sich der Transceiver für den transportablen Einsatz. Der Computer erweitert den Bedienkomfort des modernen SDR-Sende-Empfängers zuhause im Shack. Die Bedienelemente lassen sich gut bedienen. Neben dem großen VFO-Knopf gibt es zwei kleinere Drehregler für Lautstärke und Filter-Lage/Breite. Sechs Drucktasten unter dem gut lesbaren LC-Display rufen die wichtigsten Funktionen direkt auf. Über ein Menüsystem stehen alle anderen Parameter bereit.
Das Gerät empfängt von zehn KHz bis 54 MHz. Eingebaut ist ein 16-bit ADC mit 122 MHz Abtastrate. Die unterstützten Modi bei Empfang sind: SSB, CW, AM (inkl. Sync-AM), FM, WFM (inkl. Stereo und RDS), RTTY und DRM. Der Sender erzeugt fünf Watt HF. Alternativ existiert eine HF-Ausgangsbuchse mit 0 dBm Output. RX/TX über eine Buchse, oder RX und TX je auf einer Buchse.

Computer-Schnittstellen des FDM-DUO

Eine Schnittstelle arbeitet als CAT-Steuerung. Eine weitere liefert digitale I/Q-Daten für das Wasserfall-Diagramm. Die dritte USB-Buchse dient als externe Soundkarte für den PC. Der Transceiver ist für digitale Betriebsarten wie RTTY und PSK31 vorbereitet. Die Aufteilung dieser Funktionen auf drei separate USB-Schnittstellen erleichtert die Bedienung für den Anwender wesentlich. Es sind in den meisten Fällen keine weiteren USB-Treiber nötig.
Bezugsquelle: www.wimo.com

ICOM macht SDR populär

Mit dem Modell IC 7300 hat Icom einen richtigen Hit gelandet.

SDR-Transceiver – Große Displays

Auch bei kleinen (QRP-) Transceivern werden die Displays größer. Sie ermöglichen eine komfortable Bedienung des Gerätes.

Quelle: Sehr gute Seite zum Stöbern https://amateurfunk-magazin.de

 

 

MiniTiouner DATV Receiver built

 MiniTiouner DATV Receiver built

At the weekend I built my MiniTiouner DATV receiver. I’d purchased the PCB, tuner module, 1V regulator and programmed USB interface module from the BATC stand at the Telford ATV Academy the previous weekend. The remaining components that I didn’t already have were ordered from Digikey using the handy spreadsheet on the BATC Wiki and I sourced a suitable DC-DC Converter from eBay.

The build was straightforward and there are some instructions by Mike G0MJW but only really referenced them for the commissioning stage, checking voltages etc. I was pleasantly surprised to see a large degree of protection on the board, fuses both filament and poly-fuse, reverse protection and zener diodes in the circuit.
MiniTiouner DATV Receiver gebaut
14. August 2018 | Verfasser: Andrew MØNRD
Am Wochenende habe ich meinen MiniTiouner DATV Empfänger gebaut. Ich hatte die Platine, das Tunermodul, den 1-V-Regler und das programmierte USB-Schnittstellenmodul am vergangenen Wochenende am BATC-Stand der Telford ATV Academy gekauft. Die restlichen Komponenten, die ich noch nicht hatte, wurden bei Digikey mithilfe der praktischen Tabelle im BATC-Wiki bestellt und ich habe einen geeigneten DC-DC-Wandler von eBay bezogen.

Der Aufbau war unkompliziert und es gibt einige Anweisungen von Mike G0MJW, die jedoch nur für die Inbetriebnahmephase, die Überprüfung der Spannungen usw. verwendet wurden Schutz- und Zenerdioden in der Schaltung.

The MiniTiouner uses free to download DVB-S receive and analysis software called „Minitioune“ written by F6DZP. The Software is hosted on the VivaDATV forum. So I registered and downloaded the software.

V8.0 of the software requires a pull-down resistor adding to the USB module to identify the type of board, so that was added (not pictured).

Power was connected and then plugged the USB lead into the PC (Windows 7 32bit) and it went off and installed drivers. The documentation said I should see two USB controllers, but I was seeing four?

There are several test programs included in the software package to test drivers and board and they were showing errors.

Der MiniTiouner verwendet eine kostenlose DVB-S-Empfangs- und Analyse-Software namens „Minitioune“, die von F6DZP geschrieben wurde. Die Software wird im VivaDATV-Forum gehostet. Also habe ich die Software registriert und heruntergeladen.

V8.0 der Software erfordert einen Pull-Down-Widerstand, der zum USB-Modul hinzugefügt wird, um den Kartentyp zu identifizieren, der hinzugefügt wurde (nicht abgebildet).

Strom wurde angeschlossen und dann das USB-Kabel in den PC (Windows 7 32bit) eingesteckt und es ging aus und installierte Treiber. In der Dokumentation stand, dass ich zwei USB-Controller sehen sollte, aber vier?

Das Softwarepaket enthält mehrere Testprogramme zum Testen von Treibern und Platinen, die Fehler aufwiesen.

The PC I was using has had no end of serial USB devices plugged in and out over time so suspecting another Microsoft Windows „disappearing up its own backside“ driver issue I tried it on another more vanilla machine but had the same problem.

This seemed to point to the USB interface (an FTDI FT2232H Mini Module) perhaps it wasn’t programmed? So I downloaded the FTProg utility from FTDI but instead of seeing a FT2232H was showing it as a FT4232H device.

Auf dem PC, den ich verwendet habe, wurden im Laufe der Zeit keine seriellen USB-Geräte mehr angeschlossen und wieder herausgenommen. Als ich also vermutete, dass ein anderes Microsoft Windows-Treiberproblem „auf der Rückseite verschwindet“, versuchte ich es auf einem anderen Vanille-Computer, hatte aber das gleiche Problem.

Dies schien auf die USB-Schnittstelle (ein FTDI FT2232H-Minimodul) zu verweisen, die möglicherweise nicht programmiert war. Also habe ich das FTProg-Dienstprogramm von FTDI heruntergeladen, aber statt eines FT2232H wurde es als FT4232H-Gerät angezeigt.

Doing a Google found a reference to the same problem. I downloaded the data-sheet and checking with a meter I could see pins CN2-5 and CN2-11(VIO) on the module didn’t have 3.3V for some reason and as the post said if the VIO pin is missing 3.3V it defaults to a FT4232H. In the end I checked my soldering (no fault found) I removed the module from the socket to examine it and after re-seating it the board sprang to life so seems it was just a bad connection.

Eager to test I set up the ADALM-PLUTO SDR running DATVExpress as I’d done previously with the commercial set-top satellite receiver and we had a picture! It was time for a cup of tea!

Bei Google wurde ein Verweis auf dasselbe Problem gefunden. Ich lud das Datenblatt herunter und überprüfte mit einem Messgerät, ob die Pins CN2-5 und CN2-11 (VIO) auf dem Modul aus irgendeinem Grund keine 3,3 V hatten und wie auf dem Post angegeben, ob der VIO-Pin 3,3 V fehlt Standardmäßig wird ein FT4232H verwendet. Am Ende überprüfte ich mein Löten (kein Fehler gefunden). Ich entfernte das Modul aus dem Sockel, um es zu untersuchen. Nach dem erneuten Einsetzen erwachte die Platine zum Leben, so dass es nur eine schlechte Verbindung zu sein scheint.

Eifrig zu testen Ich habe den ADALM-PLUTO SDR mit DATVExpress eingerichtet, wie ich es zuvor mit dem kommerziellen Set-Top-Satellitenreceiver getan hatte, und wir hatten ein Bild! Es war Zeit für eine Tasse Tee!

Now it was working all that was left was to put it in a box.

Jetzt funktionierte es nur noch, es in eine Schachtel zu packen.

I have only had a brief play with the software since the weekend but was interested to see if I could receive some RB-TV (Reduced bandwidth) So I set the Pluto and DATVExpress to transmit on 146.500MHz using a low symbol rate (250 Ksymbols/s) and it worked!  Bertie was wriggling a bit too much for a clear picture but I had now actually used my 146-147MHz NoV. Now just got to learn and understand the various modulations and settings.
Ich hatte seit dem Wochenende nur ein kurzes Spiel mit der Software, war aber interessiert zu sehen, ob ich RB-TV (Reduzierte Bandbreite) empfangen kann. Deshalb habe ich Pluto und DATVExpress so eingestellt, dass sie mit einer niedrigen Symbolrate (250 Ksymbole) auf 146,500 MHz senden / s) und es hat funktioniert! Bertie zappelte ein bisschen zu viel für ein klares Bild, aber ich hatte jetzt tatsächlich mein NoV von 146-147 MHz verwendet. Jetzt muss ich nur noch die verschiedenen Modulationen und Einstellungen lernen und verstehen.

I was able to try out another piece of software, the Spectrum Analyser from Steve Andrew for the SDRPlay. It turns the SDR receiver into a handy spectrum analyser with 10MHz bandwidth from 1kHz upto 2GHz and was able to check the output of the Pluto.

Ich konnte eine andere Software ausprobieren, den Spectrum Analyzer von Steve Andrew für das SDRPlay. Es verwandelt den SDR-Empfänger in einen handlichen Spektrumanalysator mit einer Bandbreite von 10 MHz von 1 kHz bis 2 GHz und konnte die Ausgabe des Pluto überprüfen.

This wasn’t a proper test setup by any means, the SDRPlay was still connected to the dual-band collinear outside the shack so the noise is the usual hash I see, but the Pluto was putting out a decent waveform, it did help putting on a proper resonant antenna (a spare mobile magmount) rather than the tiny one supplied.

I plan to do a bit more with the 5.6GHz FPV stuff before the weekend having took delivery of some nice grid antennas and hope to get out to try a contact or some tests with members of SKARS 73

Ich verstehe, wie üblich, aber der Pluto hat eine anständige Wellenform ausgegeben, und es hat geholfen, eine richtige Resonanzantenne (eine mobile Ersatz-Magmount-Antenne) anstelle der winzigen mitgelieferten Antenne anzubringen.

Ich habe vor, noch vor dem Wochenende ein bisschen mehr mit dem 5,6-GHz-FPV-Zeug zu machen, nachdem ich ein paar schöne Gitterantennen mitgenommen habe, und hoffe, einen Kontakt oder einige Tests mit Mitgliedern von SKARS 73 ausprobieren zu können

Alexanderson-Tag – Längstwellensender SAQ geht am 30. Juni auf Sendung

 

SAQ

Anlässlich des jährlichen Alexanderson-Tages wird der historische Maschinensender im schwedischen Grimeton am 30. Juni wieder aktiviert. Die Sendungen erfolgen unter dem Rufzeichen SAQ auf 17,2 kHz. Es erfolgen zwei Sendungen. Für die erste um 11 Uhr Lokalzeit (09:00 UTC) beginnt die Aufwärmphase um 10.30 Uhr Lokalzeit (08:30 UTC). Die zweite Sendung erfolgt um 14.00 Uhr Lokalzeit (12:00 UTC) mit einer vorherigen Aufwärmphase um 13.30 Uhr (11:30 UTC).

Beide Sendungen kann man live über YouTube verfolgen: https://www.youtube.com/channel/UC-83S-l9JKD1iuhsXx3XQ3g?sub_confirmation=1.

Für die Übermittlung von Rapporten hat man ein neues Online-Formular eingerichtet: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSfEqs76tldb-fIdWwF1NJjkMKkefE9loOyaT7SjInZIe1-6dQ/viewform. QSL-Karten können auch via SM-Büro oder direkt geschickt werden an: Alexanderson Association, Radiostationen, Grimeton 72, SE-432 98 Grimeton, Sweden. Unter dem Rufzeichen SK6SAQ ist man parallel auf 7,035 MHz in CW, 14,035 MHz in CW oder 3,755 MHz in SSB QRV. Vor Ort ist das Museum von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Die Grimeton Radiostation gehört zum UNESCO Kulturerbe

Es’hail-2 – Der erste geostationäre Amateurfunk Satellit

Der erste russische Satellit Sputnik den jeder beim tiefen Überflug auf dem UKW Radio hören konnte war eine Sensation. Es  ist seit dem viel Zeit vergangen. Und seit her werden immer wieder Amateurfunksatelliten in eine Umlaufbahn geschickt. Es sind Relaistationen die  einen bestimmten Frequenzbereich in einen anderen Frequenzbereich verstärkt wieder aussenden. Diese Methode ist schon lange vorher auf der Erde getestet worden. Bei tieffliegenden Satelliten braucht man eine Antenne die automatisch nachgeführt wird. Die komplette Umlaufzeit ist je nach Höhe ca 90 Min. Davon gab es eine Menge und die Chinesen haben gerade wieder einen Amateurfunksatelliten hoch geschossen.

Vielleicht erinnert sich der ein oder andere noch daran: AMSAT-OSCAR 40 wurde am 16.11.2000 um 0107 UTC mit einer ARIANE 5 von Kourou gestartet. Seine Bake konnte zu Beginn der Mission auf dem 2 m Band mit ganz einfachem Empfangsgerät gehört werden. OSCAR 40 hatte eine Höhe von 47.000 km und konnte täglich bis zu acht Stunden empfangen werden.

Die deutschen sind mit Amsat Oscar 40 einen anderen Weg gegangen. Dieser Satellit hatte eine sehr starke elliptische Laufbahn. Er raste um die Erde und würde über Europa weit ins All geschleudert. Er war dann über mehre Stunden  in ganz Europa zu nutzen. Dann stürzte er zu Erde seitlich vorbei und beschleunigte so stark das er wieder weit über Europa ins All geschleudert wurde. Damals träumte man noch von einen Geostationären Satelliten. Er steht für uns am Boden fest am Himmel.

Dann war es so weit

Es’hail-2 hat eine geostationären Bahn bekommen. Er hat einen festen Platz am Himmel über uns, wie ein TV Satellit und ist immer hörbar. Über ihn sind in Zukunft auf einem 250 kHz breitem Transponder CW, SSB und schmalbandige Datenverbindungen möglich. Ein weitere Transponder dient zur Übertragung von digitalem Amateurfunkfernsehen. Wir senden dann auf 2.400 Mhz und  empfangen auf 10.490 MHz.

36.000 km hoch fliegt er. Und 14.660 Km/h schnell. In 24 Stunden rund um die Erde. Die dreht sich mit der gleichen Winkelgeschwindigkeit. Und so kommt es, dass der Satellit Es’hail-2 (P4-A) von der Erde aus gesehen am Himmel scheinbar stillsteht. So wie unser TV-Satellit Astra. Geostationär nennt man die Umlaufbahn. Wer mit ihm funken will, braucht weder Auf- noch Untergangszeit zu wissen und muss auch nicht mit Frequenz-Sprüngen durch Dopplereffekte zu rechnen.Es’hail-2 (P4-A) steht still am Himmel. Wir können unsere Antenne fest ausrichten. Wie beim Satelliten-Fernsehen. Ein LNB reicht erstmal zum Empfang und eine Schüssel. So groß wie im Bild braucht sie wirklich nicht zu sein. Ein kleiner Spiegel genügt.

Die Reichweite kann man hier erkennen:

 

Dank einiger Funkamateure und der gekonnte Umgang mit der Technik kann man aus dem Internet diesen Satelliten hören

https://eshail.batc.org.uk/nb/

Ein großer Tag der erste geostationäre Satellit der Funkamateure ist gestartet

 

P4-A NB Transponder Bandplan and Operating Guidelines

P4-A NB Transponder Bandplan and Operating Guidelines

https://eshail.batc.org.uk/wb/

Dieses Dokument dient als Richtlinie für den ersten AMSAT P4-A-Transponder auf Qatar-OSCAR 100 (Es’hail-2), dem ersten geostationären Amateurfunk-Transponder. Auf diese Weise können potenzielle Benutzer über die Pläne und Betriebsverfahren informiert werden, die angenommen werden sollten. Dieses Dokument wird möglicherweise regelmäßig aktualisiert, um den Betriebserfahrungen Rechnung zu tragen.

 

Die Grafik zeigt die beiden Transponder, ihre Passbänder sowie die Polarisation in Aufwärts- und Abwärtsrichtung. Beachten Sie, dass diese Transponder im Gegensatz zu den linearen Transpondern der meisten anderen Amateursatelliten nicht invertieren.

Die beiden Amateur-Band-Transponder auf Es’hail-2 sind eine gehostete Nutzlast, die von der Qatar Satellite Company – Es’hailSat und der Qatar Amateur Radio Society (QARS) in Zusammenarbeit mit AMSAT-DL bereitgestellt wird. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die Betreiber diese Einrichtung respektieren und jegliche Aktivitäten unterlassen, die Straftaten hervorrufen könnten oder außerhalb der Bestimmungen ihrer Amateurfunklizenz liegen.

Es’hail-2 / P4-A-Narrowband-Transponder-Betriebsrichtlinien und -Bandplan

Der Schmalbandtransponder ist für herkömmliche analoge und schmalbandige digitale Signale vorgesehen.

Es dürfen keine Übertragungen über die Nennkanten der Transponder-Durchlassbänder erfolgen. Insbesondere sollte keine Bedienung unterhalb der unteren und oberhalb der oberen Bake erfolgen.

Keine Uplinks sollten zu Downlink-Signalen führen, die stärker sind als diese Beacons. Falls solche Signale erkannt werden, werden sie mit einer „LEILA“ -Sirene gekennzeichnet. Wenn sie mit „LEILA“ gekennzeichnet sind, sollten Betreiber ihre Uplink-Leistung (ERP) sofort reduzieren.

Es sollten keine FM-Übertragungen an Es’hail-2 erfolgen, da diese eine übermäßige Leistung und Bandbreite beanspruchen würden.

Uplink [MHz] Downlink [MHz] available Bandwith [kHz] Notes
10489,550 – 10489,555 do not transmit Lower Beacon, 400 Bit/s BPSK or CW
2400,055 – 2400,100 10489,555 – 10489,600 45 CW Only
2400,100 – 2400,120 10489,600 – 10489,620 20 narrowband digimodes (500 Hz max. BW)
2400,120 – 2400,140 10489,620 – 10489,640 20 digimodes (2700 Hz max. BW)
2400,140 – 2400,190 10489,640 – 10489,690 50 mixed modes  (2700 Hz max. BW)
2400,190 – 2400,295 10489,690 – 10489,795 105 SSB only
10489,795 – 10489,800 do not transmit Upper Beacon, 400 Bit/s BPSK or CW

Erster Test der Amateurfunkgruppe Mühlheim

Flexible solar Notstromversorgung

FDieser Beitrag beschreibt eine solar gespeiste Notstromversorgung mit 12 V Systemspannung, die bei einem Ausfall der öffentlichen Stromversorgung einige grundlegende Funktionen wie Licht, Radioempfang und Funkbetrieb sicherstellen soll. Der Anspruch bei der Planung des Systems war, es auch im Alltag vielseitig nutzen zu können, damit die Investitionen kein weitgehend totes Kapital sind. Auswahl des Solarmoduls Die Basis der Notstromversorgung bilden ein monokristallines Solarmodul mit 10 W Leistung, ein Solarladeregler mit Tiefentladeschutz sowie zwei parallelgeschaltete Bleigel-Akkus von 9 bzw. 15 Ah Kapazität und 12 V Spannung. Das Solarmodul befindet sich auf dem Balkon und ist über seinen Alurahmen mittels zweier Spannbänder an einem Regenfallrohr befestigt. Wer nicht über einen solchen oder ähnlich praktischen Befestigungspunkt verfügt, kann dafür beispielsweise einen Sonnenschirmständer verwenden. Generell sollte man das Solarmodul so ausrichten, dass es optimal von der Sonne beschienen wird. Die Wahl fiel deswegen auf ein 10-Watt-Modul, weil dieses aus meiner Sicht einen vernünftigen Kompromiss zwischen Abmessungen und Leistungsfähigkeit darstellt. Eine größere Ausführung würde nicht nur mehr Platz erfordern, sondern unter Umständen auch eine aufwändigere Befestigung, ganz abgesehen von der gesteigerten optischen Beeinträchtigung. Das nächst kleinere im Handel verfügbare Modul bietet dagegen nur 5 Watt Leistung und damit nur die Hälfte des Ladestroms im Vergleich zum 10-Watt-Modul. Aber genau der Ladestrom ist ein wichtiger Faktor, weil er die Ladedauer bestimmt. Das 10-Watt-Modul mit etwa 0,7 A Höchststrom würde die beiden Bleigel-Akkus mit zusammen 24 Ah Kapazität theoretisch in 24 Ah/0,7 A = 34 Stunden bei optimaler Einstrahlung komplett laden. Das 5-Watt-Modul benötigt dagegen wegen des halbierten Ladestroms die doppelte Zeit. Insbesondere im Winter mit seiner geringen Anzahl täglicher Sonnenstunden sowie des oft trüben Wetters ist dies ein großer Nachteil. Und ausgerechnet im Winter ist ja durch die häufigeren und teilweise stürmischen Schlechtwetterphasen die Wahrscheinlichkeit von Stromausfällen am höchsten. Als Konsequenz daraus ergibt sich, die Dimensionierung des Solarmoduls optimalerweise an den winterlichen Einstrahlbedingungen auszurichten, um auch unter schlechten Wetterverhältnissen durchschnittlich genügend Ladestrom für die geplanten Verbraucher generieren zu können. Aus diesem Grund sind größere Module wegen des höheren möglichen Ladestroms und der damit kürzeren Ladezeit prinzipiell vorteilhafter, Beschränkungen bestehen aber wie gesagt im zur Verfügung stehenden Platz und dem Befestigungsaufwand. Bei der Auswahl eines Solarmoduls hat man zudem eine Entscheidung darüber zu treffen, ob es sich um einen polykristallinen, monokristallinen oder amorphen Typen handeln soll. Letztere sind wohl etwas preiswerter, haben dafür aber einen geringeren Wirkungsgrad. Das bedeutet: Amorphe Module benötigen für die gleiche Leistung eine größere Modulfläche als mono- oder polykristalline Typen. Auswahl geeigneter Stromspeicher Zur Speicherung des erzeugten Stroms wurden – wie schon erwähnt – zwei Bleigel-Akkus zu einem Block zusammengeschaltet. Dies dürfte der Lebensdauer beider Akkus zu Gute kommen, weil die Lebensdauer – gemessen als durchschnittlich erreichbare Anzahl an Ladezyklen – wesentlich von der Entladetiefe abhängt. So halten Bleiakkus bei jeweils vollständiger Entladung und anschließendem Aufladen wesentlich weniger Ladezyklen durch als bei nur teilweiser Entladung und anschließender Wiederaufladung. Im Prinzip sind als Speicher für Solarstrom alle Blei-Akkus geeignet, denn diese Typen kommen mit dem in der Regel ungleichmäßigen Ladestrom (z. B. wegen wechselnder Bewölkung oder sich ändernder Einstrahlbedingungen durch Veränderung des Sonnenstands) gut zurecht. Lithium-Ionen-Akkus etwa erfordern dagegen unbedingt einen konstanten Ladestrom. Diesen kann aber ein Solarmodul aus den erwähnten Gründen in der Praxis in der Regel nicht über längere Zeiträume liefern. Im Bereich der Blei-Akkus gibt es wiederum unterschiedliche Bauarten, die man grob in wartungsfreie und nicht wartungsfreie einteilt. Zu den wartungsfreien zählen Bleigel-Akkus sowie Vlies-Akkus (AGM-Technologie). Die wartungsfreien Typen sind auslaufsicher sowie gasdicht ausgeführt und daher für den Einsatz in Wohnräumen geeignet. Bei nicht wartungsfreien Ausführungen kommt es dagegen während der Ladevorgänge zur Gasentwicklung, weshalb sie keinesfalls in Wohnräumen aufgestellt werden sollten. Außerdem sind sie nicht auslaufsicher. Weiterhin ist bei der Akku-Auswahl auf Typen mit einer geringen Selbstentladung zu achten, damit der einmal gewonnene Strom sich nicht so schnell ungenutzt wieder verflüchtigen kann. Solarladeregler Beim Entladen sollte unbedingt eine so genannte Tiefentladung der Akkus vermieden werden, weil dies deren Lebensdauer verkürzen oder sie gar unbrauchbar machen kann. Da die Möglichkeit einer solchen Tiefentladung aber bei längeren Zeitabschnitten ohne Nachladen aufgrund fehlenden Sonnenscheins in Abhängigkeit vom Stromverbrauch nicht auszuschließen ist, verwende ich einen Solarladeregler mit integriertem Tiefentladeschutz. Dieser schaltet alle Stromverbraucher dann ab, wenn eine solche Tiefentladung droht. Achtung: Nicht alle im Handel angebotenen Solarladeregler integrieren diese Funktion! Daher sollte beim Kauf explizit darauf geachtet werden. Da es mittlerweile auch Blei-Akkus gibt, die tiefentladefest sein sollen, könnte man vielleicht auch auf die Funktion des Tiefentladeschutzes im Solarladeregler verzichten. Inwieweit dieser Akku-integrierte Tiefentladeschutz funktioniert, entzieht sich meiner Kenntnis. Deshalb verwende ich sicherheitshalber einen Solarladeregler mit Tiefentladeschutz. Angeschlossene Verbraucher Im Moment sind an diese Notstromversorgung bis zu drei verschiedene Verbraucher angeschlossen: zwei Nachttischlampen, ein Ladegerät für NiCd- bzw. NiMH-Akkus sowie ein Portabel-Funkgerät des Typs FT 817 ND. Bei den Nachttischlampen handelt es sich eigentlich um kleine Schreibtischlampen mit G4-Fassung (z. B. [1]). Bei ihnen lässt sich das standardmäßig vorhandene 20-Watt-Halogen-Leuchtmittel problemlos gegen verschiedene 12-V-LEDs mit G4-Sockel austauschen. Im Zusammenhang mit der Lampenmodifikation wurde auch der eingebaute Trafo abgeklemmt, aber trotzdem im Lampenfuß belassen, weil sein Gewicht erst der Lampe die nötige Standfestigkeit verleiht. Bei dem Ladegerät für NiCd- bzw. NiMH-Akkus handelt es sich um das Modell UFC-8 von Voltcraft, das mit Hilfe eines 12-V-Steckernetzteils an 230 V betrieben wird. Es lässt sich aber ohne Modifikationen über seinen 12-V-Eingang direkt an die solare Notstromversorgung anschließen. Dafür muss lediglich ein passendes Anschlusskabel hergestellt werden, was dank der im Handel erhältlichen Adaptersets kein Problem darstellt. Mit Hilfe dieses Ladegeräts lassen sich Mignon- und Micro-Akkus bequem mittels Solarstrom aufladen. Diese Akkus können flexibel z. B. in Fernbedienungen, Rasierapparat, Taschenlampen, Funk-Thermometern, Weltempfängern usw. eingesetzt werden. Weiterhin ist noch der FT 817 ND an die solare Notstromversorgung angeschlossen. Da das System über insgesamt 24 Ah Kapazität verfügt, sind genügend Reserven auch für einen längeren netzunabhängigen Funkbetrieb vorhanden. Sicherung Das wohl wichtigste Bauteil der ganzen Anlage muss natürlich auch noch erwähnt werden: die Sicherung! Denn bei der erwähnten Akku-Gesamtkapazität von 24 Ah fließt im Kurzschlussfall ein entsprechend hoher Strom, der dann durchaus einen Brand auslösen kann. Die Sicherung sollte – leitungsmäßig gesehen – so nah wie möglich an den Akkus angebracht sein. Denn eine Sicherung kann ja immer nur den nachfolgenden Leitungsweg schützen, nicht aber die Zuleitung. Aus diesem Grund muss die Zuleitung zur Sicherung – also der Abschnitt von den Akkus zur Sicherung – möglichst kurz gehalten werden. In der hier beschriebenen Anlage wird eine 10-A-Kfz-Flachsicherung mit passender Fassung inklusive kurzem Anschlusskabel verwendet. Man kann natürlich auch andere Arten von Sicherungen einsetzen, sollte aber bei der Dimensionierung auf jeden Fall genügend Reserve berücksichtigen, damit die Sicherung nicht im normalen Betrieb anspricht. Eine 1-A-Sicherung beispielsweise wäre mit Sicherheit nicht geeignet, weil allein der FT 817 ND im Sendebetrieb laut Datenblatt bis zu 2 A zieht. Und das Voltcraft-Ladegerät braucht bei bis zu 700 mA Ladestrom pro Ladeschacht bei voller Belegung mindestens 5,6 Ampere – hier wäre also sogar eine 5-A-Sicherung zu schwach! Selbstverständlich muss auch die Leitungsdimensionierung des gesamten Systems auf diesen Maximalstrom ausgelegt sein! Andernfalls könnten die Leitungen bei längerer Überlastung im schlimmsten Fall zu glühen beginnen und dann einen Brand auslösen. 

SDR Software

WELCHE SOFTWARE?

Hier eine Liste mit Software die mit den RTL-SDR funktionieren:
SDRSharp (Windows/Linux with Mono – Frei) wie ich finde die zur Zeit beste Software, mit diversen Plugins und „zadig“ (braucht man als Treiber) ist bereits dabei.
HDSDR (Windows – Frei) basiert auf dem alten WinRAD SDR Programm.
SDR-RADIO.COM V2 (Windows – Frei) ich bin mit diesem Programm nicht warm geworden, es stürzt leider gelegentlich ab.
Linrad (Windows/Linux/Mac – Frei) – noch nicht getestet
Studio1 (Windows nicht kostenlos) Die Demo funktioniert, aber die Preise sind doch arg teuer.Das sind mal die wichtigsten und die, die ich selber getestet habe, es gibt noch Unmengen mehr an Software, hier ist ein gute Liste mit allem was das Herz begehrt. Gerne stelle ich hier noch andere Software vor, bitte meldet euch, ich teste gern für euch die jeweilige Software oder habt ihr im Internet etwas entdeckt, was auf diese Liste sollte, dann lasst es mich wissen.

Welche DVB-T Sticks funktionieren für SDR

WELCHE DVB-T STICKS FUNKTIONIEREN

Diese Liste ist bestimmt nicht vollständig und soll nur zeigen welche Modelle mit hoher Wahrscheinlichkeit funktionieren oder eben nicht.
Ihr müsst unbedingt darauf achten das folgende Bausteine auf dem Stick sind: RTL2832U
Bei den weiteren Chips muss man darauf achten, welche Frequenzbereich möglich ist, also am besten einen RTL2832U mit einem E4000 oder ohne Lücke R820T/R828D:Zur Erinnerung nochmal die Tabelle mit den Chips und den Frequenzbereichen:
Tuner                              Frequency range
Elonics E4000  –  52 – 2200 MHz mit einer Lücke 1100 MHz bis 1250 MHz
Rafael Micro R820T  –  24 – 1766 MHz
Rafael Micro R828D  –  24 – 1766 MHz
Fitipower FC0013  –  22 – 1100 MHz (FC0013B/C, FC0013G haben ein separates L-band)
Fitipower FC0012  –  22 – 948.6 MHz
FCI FC2580  –  146 – 308 MHz und 438 – 924 MHz (Lücke dazwischen)Wenn Ihr selber mal getestet habt und euer Stick funktioniert oder nicht funktioniert, lasst es mich wissen, diese Liste wird ständig erweitert.

Diese Sticks sollten nun also funktionieren:

ezcap EzTV668  RTL2832U/E4000
ezcap EzTV666 RTL2832U/E4000  Certain revisions may not use RTL chipset
ezcap EzTV646 0BDA:2838 RTL2832U/FC0012 Some revisions may have the E4000
Terratec NOXON 0CCD:00B3 1 RTL2832U/FC0013 
Terratec NOXON (r2) 1 RTL2832U/E4000 
Terratec Cinergy T Stick Black (r1) 0CCD:00A9 1 RTL2832U/FC0012 
Hama Nano (53330) RTL2832U/E4000 Expensive ($30 – $50) but compact
MyGica/G-Tek T803 1F4D:B803  RTL2832U/FC0012
Unikoo UK001T (P160) RTL2832U/E4000 Available on eBay, search for „P160 tuner“ note similar looking P320 is incompatible
Newsky TV28T  RTL2832U/E4000 $26 on AliExpress
Peak 102569AGPK 1B80:D395 RTL2832U/FC0012 Driver may mistakenly say Afatech
Dexatek 1D19:1102 RTL2832U/FC0013 Also branded as the MSI DigiVox mini II V3.0 (but not all use Realtek’s chipset)
MSI DigiVox mini Deluxe 1D19:1101 RTL2832U/FC0013
Ardata MyVision 1B80:D393 RTL2832U/FC0012 Also branded as the Twintech-UT30
Genius TVGo DVB-T03 (Ver:B) RTL2832U/FC0012
Logilink VG0002A 1D19:1101 RTL2832U/FC0013
PROlectrix DV107669 1F4D:D803 RTL2832U/FC0012
GIGABYTE GT-U7300 RTL2832U/FC0012
(Generic) 0BDa:2838 RTL2832U/E4000
Cinergy T Stick Black Realtek RTL2832U Fitipower FC0012 0CCD 00A9
Cinergy T Stick RC (Rev.3) Realtek RTL2832U Elonics E4000 0CCD 00D3
Cinergy T Stick Black (Rev.2) Realtek RTL2832U Elonics E4000 0CCD 00D4
Hama nano DVB-T (Elonics E4000 Tuner)
LOGILINK® VG0002A USB DVB-T STICK (FC0013)
Terratec ran T-Stick (e4000)
Terratec Cinergy T Stick RC (Rev.3) l(E4000)
Terratec NOXON DAB Stick (FC0013 Tuner ???)
D-DTV Digital terrestial receiver DVB-T DAB FM USB 2.0
Terratec NOXON DAB/DAB+ USB dongle (rev 1)
Terratec T Stick PLUS
Terratec NOXON DAB/DAB+ USB dongle (rev 2)
PixelView PV-DT235U(RN)
Compro Videomate U620F
Compro Videomate U650F
Compro Videomate U680F
Sweex DVB-T USB
GTek T803
Lifeview LV5TDeluxe
MyGica TD312
PROlectrix DV107669
Zaapa ZT-MINDVBZP
Twintech UT-40
Dexatek DK DVB-T Dongle (Logilink VG0002A) ***
Dexatek DK DVB-T Dongle (MSI DigiVox mini II V3.0)
Dexatek Technology Ltd. DK 5217 DVB-T Dongle
MSI DigiVox Micro HD
Genius TVGo DVB-T03 USB dongle (Ver. B)
GIGABYTE GT-U7300
DIKOM USB-DVBT HD
Peak 102569AGPK
SVEON STV20 DVB-T USB & FM

Diese Sticks sind definitiv nicht kompatibel!

TERRATEC T1 AfaTech 9135 0CCD 10AE
TERRATEC T3 DibCom 7770 0CCD 10A0
TERRATEC T5 Dibcom 7070 Dibcom 0700 0CCD 10A1
TERRATEC T5 (Rev.2) AfaTech 9035 Fitipower FC0012 0CCD 10B7
TERRATEC H5 Empia em2884 Micronas DRX-K NXP TDA18271 0CCD 10A2 Rev.1 NO 10AD Rev.2 NO 10B6 Rev.3
TERRATEC T6 AfaTech 9035 Fitipower FC0012 0CCD 10B3
TERRATEC H6 Empia EM2884 Micronas DRX3926 NXP TDA18271 0CCD 10B2
TERRATEC H7 Micronas DRX3913 Microtune MT2063 0CCD 10A3 Rev.1 NO 10B4 Rev.2
TERRATEC S7 STMicroelectronics STB0899 0CCD 10A4 Rev.1 NO 10AC Rev.2
Cinergy T Stick AfaTech 9035 Infineon TU 9001 0CCD 0093 NO 00AA
Cinergy T Stick RC AfaTech 9015 NXP TDA18218HN 0CCD 0097
Cinergy T Stick RC HD AfaTech 9015 NXP TDA18218HN 0CCD 0097
Cinergy T Stick Mini AfaTech 9135 048D 9135
Cinergy T Stick Dual AfaTech 9015 MaxLinear MxL5007T 0CCD 0099
Cinergy DT USB XS Diversity DibCom 7700 DibCom 7000 Microtune 2266 0CCD 005A
Cinergy DT USB XS Diversity MK II Dibcom 7070 Dibcom 0700 0CCD 0081
Cinergy T Stick Video ATI T507 NXP TDA18271 0CCD 00B5
Cinergy T USB XXS Dibcom 7770 0CCD 0078
Cinergy T USB XE (CE Logo on stick) AfaTech 9005 Microtune 2060 0CCD 0055
Cinergy T USB XE MK II (CE Logo) AfaTech 9015 Freescale 803a 0CCD 0069
Cinergy T USB XS Empia EM2880 Xceive 3028 0CCD 0043
Cinergy Hybrid T USB XS Empia EM2880 Xceive 3028 0CCD 0042
Empia em2882 Xceive 5000 0CCD 0072
Cinergy HTC Stick Empia EM2884 Micronas DRX3926 NXP TDA18271 0CCD 00B2
Cinergy HTC USB XS Empia em2884 Micronas DRX-K NXP TDA18271 0CCD 008E Rev.1
Cinergy S USB Sharp 0194A 0CCD 0064
Cinergy S2 USB HD M88DS3000 M88TS2020 0CCD 00A8 Rev.1
Cinergy HT PCI (Rev.1) Philips SAA7134 Thomson TT7579 NXP TDA10046H 153B 7133
Cinergy HT PCI (Rev.2) Conexant CX23883 XCeive XC3028A Intel WJCE6353 153B 8800
Cinergy C PCI HD (CI) NXP CU1216L Mantis KG6178 153B 4E35
Cinergy S2 PCI HD (CI) STMicroelectronics STB0899, STMicroelectronics STB6100 Mantis K62323 153B 4E35
Cinergy T PCIe Dual Conexant CX23885 Micronas DRX3916 Micronas DRX3913 153B 8852
Hauppauge, soweit ich weiß geht kein Stick von dieser Firma

SDR EMPFÄNGER

SDR EMPFÄNGER

Es gibt mittlerweile diverse SDR Empfänger, einige wollte ich euch mal vorstellen.

CIAO Radio H101 aus Italien

  • 100 Khz bis 30 MHz
  • Abstimmraster von 10 Hz bis 1 MHz
  • Digitalisiert jedes Signal von 0-24 kHz
  • DDS Rekorder und Generator von 0,1 bis 30 MHz
  • 2 Antenneneingänge BNC
  • USB Anschluss
  • AM,FM,USB,LSB,CW,LPF, und DRM (mit optionaler Software)

 

FDM-S1 & S2 SDR Empfänger (Software Defined Radio) mit DRM Funktion

Der FDM-S1 & S2 ist ein Software Defined Radio (SDR), der nur über einen Computer bedienbar ist, es gibt keine eigenen Bedienelemente.
Die wichtigsten Unterschiede zwischen SW1 und SW2 stehen hier:

  • Betriebsarten CW, LSB, USB, DSB, AM, SAM, DRM, FM und WFM – beide gleich
  • FDM-S1 Abtastrate ADC 61.44 MHz
  • FDM-S2 Abtastrate ADC 122.88 MHz
  • FDM-S1 Wortbreite ADC 14 Bit
  • FDM-S2 Wortbreite ADC 16 Bit
  • FDM-S1 Direct Sampling Range 20 kHZ — 30 MHz
  • FDM-S2 Direct Sampling Range 9 kHz — 52 MHz
  • FDM-S1 Oversampling Range bis zu 170 MHz
  • FDM-S2 Oversampling Range bis zu 160 MHz
  • Software Version SW1 oder SW2

 

Perseus SDR von microtelecom

Beim PERSEUS wurde alles richtig gemacht, der Empfänger mit seiner Software könnte schon fast als Referenz gehandelt werden.

  • Empfang von 10 kHz bis 30 MHz
  • AM, SAM , CW , RTTY , USB , LSB , (DRM per weiterer Software) (wmv-Video über RTTY)
  • Synchron AM Demodulator
  • Natürlich sind weitere Modulationsarten per Software-Updates möglich
  • USB-Anschluss zum PC (USB 2.0)
  • Schaltbare Abschwächerfunktion
  • Software definierte Filter – kein nachträglicher Einbau von Filtern notwendig
  • Filter Bandbreiten einstellbar
  • Noise Blanker
  • HF-Preselektion
  • Rekorder/Player Funktion
  • 3stufige Software AGC
  • „Live Darstellung“ von bis zu 400 kHz inkl. Aufzeichnungsfunktion für zeitversetztes Abhören
  • Wasserfall Diagramm mit grafischer Darstellung von bis zu 40 MHz!
  • Software – S-Meter Anzeige
  • Software HF Span in Echtzeit
  • Kompaktes Vollaluminium Gehäuse
  • BNC-Antennenbuchse

 

FUNcube Dongle Pro+ SDR Receiver

  • Frequenzbereich von ca. 150 kHz bis 240 MHz und 420 Mhz bis 1900 MHz
  • Eingebauter TCXO mit +/- 0,5 ppm
  • 11 diskrete Frontend Filter
  • Scharfe SAW Filter speziell für 2m und 70cm
  • 192 kHz Sampling Rate
  • Bis zu 7dB besserer Dynamikbereich im Gegensatz zum Vorgänger (ohne Pro+)

 

IQ RFSPACE SDR Empfänger

  • Empfang von ca. 100 Hz!!!  bis 30 MHz
  • AM, WFM, USB, LSB, N-FM, DSB und CW – DRM mit optionaler Software
  • 14bit analog/digital Wandlung
  • Filterbandbreite ab 0,03 Hz schaltbar
  • Bis 196 kHz breites Spektrum
  • Anschluss an den PC über USB 2.0
  • DDC Technik – (Direct Digital Converter)
  • Eingebauter RS-232 Port
  • 190 kHz Echtzeit Panorama Adapter
  • Sonar, IR, Unterwasser- und andere Signale können empfangen werden
  • VLF Empfang (Very Low Frequncies)
  • Sampling Rate von 66,666 MHz
  • BNC Buchse als Antennenanschluss
  • 1 Hz Abstimmschreiten einstellbar
  • Prozessor für Radio Astronomie Empfänger
  • Einstellbare DSP Filter
  • Schaltbare Abschwächer und Verstärker Frontend
  • Noiseblanker und Mute Funktion in Software
  • Mitgelieferte Software Spectra Vue

 

Bonito RadioJet 1305 Plus

  • High Performance Hybrid Empfänger
  • 0,02 MHz – >1600 MHz
  • Spektrumsbreite 24kHz + 500 kHz – 3200 kHz
  • LSB, USB, CW, AM, FM, Stereo FM Stereo DRM
  • Moderne flexible Benutzeroberfläche
  • Audio und ZF Aufnahme und Wiedergabe
  • Integrierte Frequenzdatenbank
  • ZF/AF Spektrumanalyzer und Oszilloskop
  • OpenSource DLL für den Einsatz von 3rd-Party Software
  • Kostenlose Online-Updates

 

DX-Patrol MK3

  • Frequenzbereich von 100 KHz bis 2GHz
  • 2 Antennen Anschlüsse für VHF und Kurzwelle
  • Diverse effiziente Bandfilter
  • 40MHz Lokaler Oszillator für HF
  • Läuft mit jeder SDR Software
  • Sampling Rate bis zu 3.2 M
  • Läuft auch einem Android Tablet

 

PMSDR ein SDR aus Italien

  • Frequenzbereich 100 khz – 55 MHz
  • USB2.0 Interface, gleichzeitig Stromversorgung
  • Hochgeschwindigkeits Takt Generator (Für den Bereich: 0,1 – 2,5 Mhz)
  • Taktgenerator mit sehr geringem Jitter
  • Interface für optionales LCD Display
  • Interface für optionale Platinen (Sender, Preselektor usw.)
  • 3 Bandpassfilter + 1 Lowpassfilter
  • I/Q Ausgang für PC Soundcard
  • DLL Unterstützung über die meisten SDR Software

 

SDRplay RSP1

  • Frequenzbereich: 100 kHz bis 2 GHz durchgängig
  • ADC: 12 Bit, 10.4 ENOB, 60 dB SNR, 67 dB SFDR
  • IF-Modes: Zero-IF: alle Bandbreiten; Low-IF: <1,536 MHz
  • IF-Bandbreiten: 200 kHz, 300 kHz, 600 kHz, 1,536 MHz, 5 MHz, 6 MHz, 7 MHz, 8 MHz
  • Filter: Automatisch; Tiefpass (12 MHz), diverse Bandpässe und Hochpass (1000 MHz)
  • HF-Anschluss: SMA
  • USB 2.0 (Stromversorgung über die USB Schnittstelle)

 

SDRplay RSP1 A

  • Frequenzbereich: 1 kHz bis 2 GHz durchgängig
  • Software: DSDR, SDR Console, Cubic SDR und SDRuno
  • Per Software  AM/FM und DAB Broadcast Band Notch Filter
  • Per Software multilevel Low Noise Preamplifier
  • IF-Bandbreiten: 200 kHz, 300 kHz, 600 kHz, 1,536 MHz, 5 MHz, 6 MHz, 7 MHz, 8 MHz, 10 MHz
  • Band Pass: 2-12MHz, 12-30MHz, 30-60MHz, 60-120MHz, 120-250MHz, 250-300MHz, 300-380MHz, 380-420MHz, 420-1000MHz
  • Low Pass: 2MHz
  • High Pass: 1000MHz
  • Notch Filters: FM Filter: >50dB  bei 85 -100MHz, MW Filter: >30dB bei 660 – 1550kHz, DAB Filter: >30dB bei 165 – 230MHz
  • 11 hochselektive Front Preselektorfilter
  • ADC: 14 Bit
  • HF-Anschluss: SMA
  • USB 2.0 High Speed (Stromversorgung über die USB Schnittstelle)

 

SDRplay RSP2

  • Frequenzbereich: 10 kHz bis 2 GHz
  • ADC: 12 Bit, 10.4 ENOB, 60 dB SNR, 67 dB SFDR
  • Referenz: TCXO hoher Stabilität 0,5 PPM, trimmbar bis auf 0,01 PPM über 24 MHz Referenzein-/Ausgang (MCX Female Anschluss)
  • IF-Modes: Zero-IF: alle Bandbreiten; Low-IF: <1,536 MHz
  • IF-Bandbreiten: 200 kHz, 300 kHz, 600 kHz, 1,536 MHz, 5 MHz, 6 MHz, 7 MHz, 8 MHz
  • 10 hochselektive Front Preselektorfilter
  • Multilevel Low Noise Vorverstärker
  • 2 SMA Antennenanschlüsse, per Software auswählbar
  • Hochimpedanzeingang für Langdrahtantennen
  • Filter: automatisch (Port A und B), Tiefpass (12 MHz)
  • HF-Port A: 1,5 MHz bis 2 GHz, 40 dB Gain Regelumfang, 50 Ohm, SMA-Anschluss
  • HF-Port B: 1,5 MHz bis 2 GHz, 40 dB Gain Regelumfang, 50 Ohm, SMA-Anschluss, Fernspeisung (Bias T) 4,7 V DC
  • USB 2.0 (High Speed), Typ B
  • weitere Informationen und technische Daten unter www.sdrplay.com
  • SDRplay RSP2 Pro – hat ein HF konformes Metallgehäuse

 

Airspy

  • Frequenzbereich 24 Mhz bis 1800 Mhz
  • Bandbreite 10 Mhz – tatsächlich nur 9 MHz benutzbar
  • Verbauter Chip R820T2
  • Analog zu Digital mit 12 Bit Auflösung
  • Rauscharmer Vorverstärker
  • Tracking Filter im Eingang

 

Airspy 2

  • Frequenzbereich Continuous 24 – 1800 MHz native RX range, down to DC with the SpyVerter option
  • 0.5 ppm high precision, low phase noise clock
  • Bandbreite 10 Mhz – tatsächlich nur 9 MHz benutzbar
  • Verbauter Chip R820T2
  • Analog zu Digital mit 12 Bit Auflösung
  • Rauscharmer Vorverstärker
  • Tracking Filter im Eingang
  • Weitere Informationen www.airspy.com

 

 

FiFi-SDR 2.0 mit Preselektor

  • Frequenzbereich von 200 Khz bis 30 MHz
  • Eingebaute 192-kHz-Soundkarte
  • Steuerung und Speisung über den USB-Anschluss
  • Bonito Panorama-Spectroscope als kostenlose Software
  • FiFi SDR läuft mit fast jeder SDR Software

 

Watson-W SDRX1

  • Frequenzbereich von 100 KHz bis 2GHz
  • 2 Antennen Anschlüsse für VHF und Kurzwelle
  • Diverse effiziente Bandfilter
  • 40MHz Lokaler Oszillator für HF
  • Läuft mit jeder SDR Software
  • Sampling Rate bis zu 3.2 M
  • Läuft auch einem Android Tablet
  • Ist eigentlich Baugleich mit dem DX Patrol

 

LimaSDR

  • RX Frequenzbereich 1 – 1,0 MHz bis 30 MHz
  • RX Frequenzbereich 2 – 0,5 MHz bis 20 MHz
  • RX Frequenzbereich 3 – 250 kHz bis 10 MHz
  • Durchlaßdämpfung Preselector + 12 dB
  • Senderausgangsleistung von 1 Watt PEP
  • Läuft auf den meisten SDR Programmen
  • Max. Receiverbandbreite 48, 96, 192 kHz
  • USB Anschluß

 

CR-1A Commradio (USB)

  • Frequenzbereich Kurzwelle 500 Khz bis 30 MHz
  • Frequenzbereich LW 150 Khz bis 500 kHz
  • Betriebsarten AM, LSB, USB, CW, Fm, WFM
  • Antennenanschlüsse 2 × BNC (HF, VHF/UHF)

 

Titan SDR Empfänger

  • Multikanal Empfänger mit max. 4 Weitbandkanälen von 312.5Khz bis 2.187500Mhz
  • 8 Schmalbandkanal Standardversion, 40 Schmalbandkanal Pro- Version
  • Frequenzbereich: 9khz – 40Mhz
  • Betriebsarten: AM, LSB, USB, CW, FSK, FM, eLSB, eUSB, DRM
  • Bandbreiten stufenlos von 200Hz bis 20Khz (abhängig von der Betriebsart)
  • Abstimmschritte mit den Pfeiltasten: 1Hz, 10Hz, 100Hz, 200Hz, 500Hz, 1Khz, 2Khz, 5Khz, 9Khz, 10Khz
  • 16 manuell schaltbare Bandpässe (Preselektor)
  • AGC: Schnell, Langsam, Manuell
  • Panoramaspektrum, Weitband & Schmalbandspektrum & Wasserfall
  • Skalierbare Spektren

 

Colibri DDC SDR

  • Frequenzbereich von 0 bis 55 MHz
  • Abstastrate beträgt 125 MHz
  • Eingangsfilter: 55-MHz-Tiefpassfilter
  • Ethernet-Anschluss
  • Software „ExpertSDR2“
  • Spektrum von bis zu 62,5 MHz
  • Betriebsarten: LSB, USB, DSB, AM, S-AM, FM, WFM CW
  • 2 Unabhängige Empfänger
  • Spektrumsbreite je Empfänger: 39, 78, 156 oder 312 kHz
  • IP V4: DHCP-Server, Client, statische IP-Adresse

 

RTL-SDR KW MW LW

RTL-SDR KW MW LW

Kann man mit einem RTL-SDR auch Kurzwelle, Mittelwelle und Langewelle hören?Ja man kann, allerdings nur mit einem Up-Converter, es gibt eine dll für den SDRSharp, diese habe ich mal getestet, doch leider ist das Ergebnis nicht wirklich befriedigend.Es gibt so einige Up-Converter meist bei Ebay oder im WWW zu kaufen, ich habe mal einige getestet:

  • Newsky TV28T – sehr gut und sehr billig, einer der besten Up-Converter und kostet nur 11.35€ + Versand (Lieferzeit ca. 1 Woche)
  • HF UpConverter Janilab – gut kostet aber rund das doppelte und lange Lieferzeiten 24,98€ + Versand (Lieferzeit 2-4 Wochen)
  • Ham It Up v1.3 – wirklich gut und qualitativ sehr gut gemacht, kostet aber auch 41.11€ + Versand (Lieferzeit mehr als 1 Woche)

Es gibt natürlich noch einige mehr, auch Bausätze, aber diese 3 habe ich selber getestet.

up converter

Ich würde zum Newsky tendieren, es ist fast gleich zu den teureren Varianten, schön klein und man bekommt direkt beim Hersteller auch gleich nötigen Kabel.

Aber erwartet keine Wunder, man kann damit relativ gut Kurzwelle, Mittelwelle und vor allen echt gut Langewelle hören, aber einen richtigen Empfänger der für diese Bereiche ausgelegt ist, kann man damit nicht ersetzen. Ich konnte mit einer MiniWhip einfach RTTY auf 148khz hören, ebenso Wetterfax auf 3885khz. Aber das sind Sender die sich in Deutschland befinden. Natürlich gingen in den Abendstunden auch Radiosender auf Mittelwelle und Langewelle, aber im Vergleich zu meinem FRG100, naja eigentlich kann man das nicht vergleichen.

Aber es bringt Spaß und funktioniert besser als ich dachte, also für starke Sender mit der passenden Antenne (MiniWhip geht immer) kann man da schon einiges machen. Und wenn man mal überlegt, der Stick knapp 9€, dann der Up-Converter für etwas über 11€, eine Selbstbau MiniWhip (ebenso bei Ebay) für rund 50€ und schon kann es losgehen. Einen PC haben wir doch alle, SDRSharp ist kostenlos und für etwa 100€ (mit allen Adaptern und Kabel) haben wir einen Empfänger von 50khz bis zu 2GB mit einer tollen Software.

 

Ich habe grad diese Frage reinbekommen:
Und wie geht das eigentlich, ich habe den angeschlossen und es passiert nichts!?

Man muss in deiner Software „Shift“ einstellen, je nach Konverter zwischen -50000 und -1000000 (diese Infos sollten beim Konverter dabei stehen)

5G: Alles zum LTE-Nachfolger der Zukunft

 

Was wird das neue Netz können und wann ist es verfügbar?

 

Gerade einmal 9 Jahre ist es her, dass in Deutschland das erste LTE-Netz (4G) startete und einen neuen Meilenstein in der Mobilfunktechnik markierte. Auch heute, im Jahr 2019, sind noch längst nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft, die 4G-LTE bietet. Nichts desto trotz, gibt es bereits länger Pläne für den Nachfolger, kurz „5G“. Dieser soll erneut alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen und aus heutiger Perspektive geradezu unwirklich scheinende Leistungsdaten aufweisen. Der Praxiseinsatz dürfte, den Plänen der Mobilfunker, bereits 2020starten! Im Folgenden wollen wir einen Abriss zum aktuellen Stand der Entwicklung liefern und zeigen, welche Vorteile 5G bieten könnte.

Was werden 5G-Mobilfunknetze leisten?

2017 offiziell verabschiedetes 5G-Logo | © 3GPP

Was 5G leisten soll, wurde schon sehr früh formuliert. Aber erst seit der  Verabschiedung eines verbindlichen 5G-Standards durch 3GPP Mitte 2018, weiß man relativ sicher wo die Reise hin geht. Die Industrie hat vor allem die Vernetzung von Maschinen und Gadgets im Blick, für Verbraucher dürften der Performancegewinn und ein niedriger Energieverbrauch auf der Habenseite stehen. Doch 5G ist mehr als nur schnelleres, mobiles Internet! Es soll technisch ein Paradigmenwechsel beim Mobilfunk einleiten. Doch widmen wir uns zunächst den anvisierten Vorzügen und Verbesserungen:

  • bis 100 höhere Datenrate als heutige LTE-Netze (also bis zu 10.000 MBit/s),
  • rund 1000fach höhere Kapazität,
  • weltweit 100 Mrd. Mobilfunkgeräte gleichzeitig ansprechbar,
  • extrem niedrige Latenzzeiten -> Ping von unter 1 Millisekunde,
  • 1/1000 Energieverbrauch pro übertragenem Bit,
  • 90% geringerer Stromverbrauch je Mobildienst.

Auf den ersten Blick ist 5G also eine eierlegende Wollmilchsau, die ein Vielfaches an Datenübertragungsrate bietet und mehr Nutzer in einer Zelle versorgen kann. 5G soll zudem kaum merkliche Latenzzeiten aufweisen, also blitzschnelle Reaktion im Netz ermöglichen und dabei weniger Strom benötigt. Um zu verdeutlichen, wie schnell 5G sein soll, kurz ein paar Zahlen zum Vergleich: 10 GBit pro Sekunde entsprechen einer Downloadrate von 10.000 MBit/s. Das ist 100 Mal mehr, als LTE-CAT3 mit 100 MBit/s. Ein 5G-Smartphone oder Laptop mit 5G-Stick, könnte dann mobil 625 Mal schneller einen Film laden, als der beste DSL-Anschluss. Der Inhalt einer prall gefüllten DVD wäre in nur 3,6 Sekunden fertig geladen! Man würde kaum merken, dass der Download überhaupt gestartet wurde bevor er endet. Also fast unvorstellbare Geschwindigkeiten!

Entwicklung der Mobilfunktechniken nach Zeit und Datenrate

Rasante Entwicklung: In 20 Jahren Geschwindigkeit 26.000 x höher als UMTS!?

Was heute vielleicht noch völlig nutzlos erscheint, könnte in ca. 1 Jahren für viele Nutzer durchaus schon eine Berechtigung haben. Denn als UMTS vor 15 Jahren startete, lag die maximale Datenrate bei 0,384 MBit/s. Aus damaliger Sicht ein echter Fortschritt, z.B. gegenüber dem schneckenlahmen EDGE und sogar flotter als viele Heim-Internetzugänge, welche noch auf ISDN mit rund 0,06 MBit/s basierten.

Für heutige Mobilnutzer sind dagegen 0,38 MBit fast schon eine Zumutung. Innerhalb nur einer Dekade entwickelten sich die Mobilfunk- und kabelbasierten Breitbandtechniken mit schwindelerregendem Tempo weiter. Noch vor der LTE-Ära, die 2010 eingeläutet wurde, kamen verbesserte UMTS-Techniken, wie HSDAP und DC-HSPA+ heraus, welche die Datenrate schrittweise auf 7, 14, 21 und 42 MBit/s steigerten. LTE bot in der ersten Ausprägung (CAT3) immerhin schon 50-100 MBit/s. Je nach verwendeter MIMO-Technik und dem genutzten Frequenzband (800, 1800 oder 2600 MHz z.B.) versteht sich. Im Herbst 2013, kurz vor der IFA, zündeten Vodafone und die Telekom die nächste „Brennstufe“. Mit LTE der Kategorie 4 (CAT4) können seither bis zu 150 MBit mobil erreicht werden. Im November 2014 erfolgte der nächste Schritt hin zum Giga-Netz. Seither gibt es in Deutschland erstmals, auf Basis von LTE-Advanced, noch schnellere Übertragungsraten von maximal 300 MBit pro Sekunde. Nötig sind dafür kompatible Endgeräte ab Kategorie 6 (CAT 6). Vodafone führte Anfang 2018 in ersten Regionen sogar LTE-Stationen ein, welche bis zu 1000 MBit bieten. Die Gigabitmarke ist also schon in unmittelbarer Reichweite für den Massenmarkt. Hier mehr zum Thema Gigabit LTE.

Sowohl die Mobilfunkgeschichte, als auch die Erfahrung zeigt, dass mit zunehmender Kapazität der Netze stets neue Anwendungsformen erwachsen, welche mit langsameren Datenraten noch nicht möglich waren. Wie etwa hochauflösende Videotelefonie oder mobiles Fernsehen am Smartphone/Tablet. Vor diesem Hintergrund scheint es durchaus konsequent und logisch, dass sich in den nächsten Jahren die Mobilfunknetzleistung weiter vervielfacht.

Erste 5G Demo: MWC 2015 – Speedtest mit 3500 MBit/s

Wir hatten das Glück bereits auf dem Mobile World Congress 2015 eine der ersten 5G Praxis-Demos überhaupt zu bestaunen. Das von Ericsson errichtete Testnetz, erzielte dabei damals im Speedtest bereit unglaubliche Datenraten von bis zu 3560 MBit/s. Das ist 222 Mal so schnell, wie ein DSL-Anschluss mit 16 MBit. Bis 2018 wurden natürlich schon mehrere derartige Demos wiederholt, doch vor 3 Jahren war dies ein absolutes Novum.

5G Speedcheck

Zudem stellt der Netzwerkausrüster seinen damaligen Zeitplan zur Einführung des LTE-Nachfolgers vor. Demnach ging Ericsson (wie die Meisten) von einer Kommerziellen Einführung um 2020 aus, wie das folgende Bild zeigt.

Einführungsplan für 5G bis 2021

Und auch auf folgenden Messen, ließen sich Vodafone und Telekom es sich nicht nehmen, erste Demonetze zu präsentieren, wie die folgenden Bilder zeigen.

Telekom 5G-Demo auf de MWC 2016

Vodafone im Highspeedrausch!?

Telekom 5G Sportübertragung zur IFA 2016

Eine sehr interessante Demo lieferte die Deutsche Telekom im September 2016 im Olympiastadion. In dem Feldversuch übertrug man das TV-Signal eines Sportevents sowohl per 4G als auch 5G und verglich beide Ergebnisse miteinander. Zudem wurden erstmals 3D Bilder in 360 Grad geliefert. Geladene Gäste konnten sich per VR-Brille von den spektakulären Ergebnissen überzeugen. Im Test wurden übrigens Datenraten von durchschnittlich 3.5 GBit bei 3 ms Latenz erreicht! 
Hier noch ein paar bildliche Eindrücke vom Test im Olympiastadion…

5G Übertragung in 3D und 360
Einblicke in die Technik
über 3000 MBit Datenrate im 5G-Test

Seit Ende 2017 betreibt die Telekom zudem ein erstes echtes Live-Testnetz in Berlin.  Ausgestattet mit Massive-MIMO Technik und einem Pre 5G-Standard, testet der Konzern dort bereits erste Anwendungen und Szenarien für die Zukunft. Im Downstream werden aktuell um die 2000 MBit erreicht bei ultraniedrigen Latenzen von nur 3 Millisekunden. Gefunkt wird übrigens auf 3.7 GHz im Zuge einer Testlizenz.

Riesiges 5G-Modem für das Telekom Testnetz in Berlin | 5G-Day Oktober 2017

2018: Telekom probt 5G-Rollout

Nur ein Jahr später legte die Deutsche Telekom die Basis für Europas erstes 5G-Live Netz in Berlin. In der Berliner City startete der Konzern im Mai 2018 erstmals unter realen Bedingungen ein weitläufiges Testfeld, gespießt durch mehrere 5G-Funkstationen. Je drei in der Leipziger Straße, soweit in der Winterfeldstrasse. Im Zentrum der Hauptstadt wird zudem ein 5G-Cluster aufgebaut. Damit unterstreicht der Konzern die Pläne zur pünktlichen Einführung in 2020. Noch in 2018 sollen in der kompletten Stadt 70 weitere Funkantennen an 20 Standorten folgen. Damit legt die Telekom die technische Basis zur kommerziellen Einführung, denn die Testcluster sollen wichtige Ergebnisse zur Masseneinführung liefern.

 

IFA 2018: Telekom präsentiert Live-Netz mit 3 GBit

Das die Deutsche Telekom in Berlin ihr erstes Testnetz für 5G unterhält ist bekannt. Doch nur selten hat man als Endkunde einen Einblick in die Möglichkeiten, welche in naher Zukunft möglich sein könnten. So auf der IFA 2018, wo der Telekomriese eigens ein Pavillon einrichte.
5G Stand auf der IFA 2018

Gezeigt wurde eine Übertragungsrate von gut 3000 MBit. Auf dem noch ziemlich klobigen Modem (eher Kühlschrankformat), waren zudem vier größere Antennen mit MIMO 2×2 platziert.

5G Antennen des Demonetzes der Telekom

5G Frequenzen: Auktion startete im Frühjahr 2019

Für den Betrieb der 5. Mobilfunkgeneration werden selbstverständlich auch Betriebsfrequenzen benötigt. Wie schon zur Einführung von LTE, werden auch diese wieder im Zuge einer Auktion versteigert. Die Auktion startete am 19.3.2019. 

Im Zuge Versteigerung werden wieder Einnahmen für den Bund im mittleren Milliardenbereich erwartet. Zur Disposition stehen zunächst Bänder bei 2 GHz, sowie zwischen 3400 und 3700 MHz – also weit über den derzeitigen Nutzbändern bis 2600 MHz für LTE. Leider sinkt damit die Reichweite der Mobilfunkstationen deutlich, so dass ein flächendeckender 5G-Ausbau mit diesen Frequenzbereichen praktisch auszuschließen ist. Ob und welche Alternativen in Frage kommen, steht noch nicht fest. Ideal wäre aus unserer Sicht das Band bei 700 MHz, welches für LTE bisher kaum genutzt wird. Für den ländlichen Raum steht ohnehin eher die Abdeckung im Vordergrund als eine vierstellige Datenübertragungsrate…

5G: Nötige Perspektive oder technische Gigantomanie?

Wie wir schon perspektivisch aufzeigten, könnten die anvisierten 10 GBit/s in gut einer Dekade durchaus nötig und gelebte Praxis werden. Viele Smartphones bieten heute schon Ultra-HD-Kameras, die Filme in doppelter HD-Auflösung (3820×2160) aufzeichnen und abspielen, mit entsprechenden Konsequenzen für den Speicherbedarf. 8K ist steht bereits auf der Agenda erster Unterhaltungshersteller im Videobereich. Auch anderswo steigen die Datenmengen stetig weiter. Der Versand oder Abruf solcher Dateien, kann selbst mit schnellem LTE zu einer Geduldsprobe werden.

Aber vor allem erwarten Trendforscher und diverse Industriezweige für die kommenden Jahre eine Revolutionierung des Internets im Bereich der sogenannten M2M-Komminikation(Maschine zu Maschine). Das bedeutet vereinfacht gesagt, dass immer mehr Geräte und Maschinen mit Sensoren ausgestattet werden und untereinander kommunizieren. Statt nur Menschen zu Mensch, nimmt M2M einen immer größer werdenden Raum ein und verlangt nach mehr Netzkapazitäten. Forscher gehen davon aus, dass ab 2020 schon mehr als 100 Milliarden „Dinge“ weltweit vernetzt sind. Angefangen von Waschmaschinen, Einkaufswagen, Fahrrädern oder Autos. Bis hin zu industriellen Maschinen, welche untereinander Informationen austauschen, sich autark steuern bzw. Informationen für Nutzer sammeln oder weiterleiten. Auch der Begriff „Internet der Dinge“ wird in diesem Zusammenhang oft genutzt. Beispielsweise können Hydrosensoren in Blumentöpfen dem Besitzer stets per Smartphone den aktuellen Feuchtigkeitsstand melden und Alarm zum Gießen geben. Auch wenn solche Beispiele recht spielerisch anmuten, gibt es natürlich auch ernsthafte und nützliche Perspektiven dieser Technik. Seien es optimierte Verkehrsleitsysteme oder Anwendungen im Medizinischen Bereich. Damit aber Milliarden Menschen und Maschinen Daten schnell und effizient austauschen können, braucht es wesentlich bessere Netztechniken als heute. Erste Ansätze gibt es aber bereits über die LTE-Technik mit Narrow Band LTE.

Die folgende Grafik von Huawei zeigt, welche Anwendungsfelder 5G eröffnen könnte und zwar im Vergleich zu heute gängigen 2G, 3G und 4G-Netzen. Der kleine graue Würfel in der Mitte gibt den Anwendungsraum, verglichen mit 5G (ganzer Würfel), wieder. Die Achsen X, Y und Z bilden die Dimensionen Datenrate (X), Verbindungen per km² (Y) und Latenzzeit (Z) ab. Beispiel: Ganz links sehen wir im „5G-Cube“ den Anwendungspunkt „Multi-User UHD Telepresence“. Gemeint sind  Videokonferenzen mit mehreren Teilnehmern in Ultra-HD-Qualität. Die Voraussetzung dafür sind eine hohe Datenrate (X-Achse weit links), eine niedrige Reaktionszeig (Z weit vorn), bei wenig nötigen Verbindungen (Y weit unten). Smarte Sensoren ganz rechts oben brauchen hingegen weder hohe Übertragungsraten, noch schnelle Reaktionen, kommen dafür in der Fläche oft vor. Übrigens: Da jedes der Maschinen praktisch eine eigene IP braucht, ist de Adressierung von IPv6 wohl bald obligatorisch.

5G Anwendungs-Würfel Schemata5G Anwendungswürfel | Quelle: Huawei

 

5G ist eine immense Herausforderung für Mobilfunk-Konzerne

Für deutsche Mobilfunkriesen, wie der Telekom, bergen neue Techniken selbstverständlich neue Umsatzpotenziale. 4G-LTE entwickelte sich seit 2010 mehr zu einem guten Geschäft. Die Absätze neuer LTE-Smartphones und passender Mobilfunkverträge verlief prächtig. Dem gegenüber standen und stehen aber immense Investitionen für Lizenzen und den Netzausbau.

5G dürfte die Kosten sogar nochmals deutlich erhöhen und zwar aus mehreren Gründen. Zum einen ist jede Mobilfunkstation nur so schnell, wie ihre Anbindung. Jeder Mobilfunkmast muss per Glasfaserkabel oder Richtfunknetze mit dem Kernnetz des Providers verbunden werden. Für die enormen Kapazitäten, welche 5G bieten soll, bilden Hochleistungs-Anbindungen die Grundlage, welche aufgerüstet oder neu ausgebaut werden müssen. Nur neue Entwicklungen in der Richtfunktechnik könnten hier kostenmindernd wirken. Zudem ist der verstärkte Glasfaserausbau unausweichlich.

Des Weiteren ist für 5G ein viel größeres Frequenzspektrum als 4G vorgesehen. Geplant ist, ein Frequenzraum von bis zu 24 GHz. Zum Vergleich: Heutige Mobilfunktechniken nutzen Bänder im Bereich von bis zu 2,6 GHz. Die Auktionskosten liegen für die Provider dabei immer im Milliardenbereich. Allein für LTE gaben die führenden vier deutschen Unternehmen 2010 über 4 Mrd. Euro aus. Juni 2015, im Zuge der 2. großen Versteigerung, legten die Provider sogar 5,1 Mrd. Euro auf den Tisch.

Die anvisierten Frequenzbereiche im Bereich von über 6 GHz haben zudem einen entscheidenden Nachteil: Statt weniger dutzend Sendemasten für ein Stadtgebiet, müssten hunderte, wenn nicht gar tausende kleine Funkzellen platziert und angebunden werden. Ebenfalls ein Kostentreiber! Und auch bei der Mehrantennentechnik (MIMO) wird es Änderungen geben. Statt nur 2-4 Antennen, wird künftig wohl ein Vielfaches zum Einsatz kommen. Alte Anlagen sind dann umzurüsten. Und nicht zuletzt benötigen natürlich auch die Nutzer neue Endgeräte, die kompatibel zu 5G sind. Wahrscheinlich Anfang/Mitte 2019 könnte die Versteigerung der ersten 5G-Bänder in Deutschland erfolgen.

Somit stehen den Vorteilen folgende Nachteile bzw. Probleme im Weg:

 

  • 5G benötigt neue Frequenzbänder mit immens viel Spektrum[1],
  • hohe Nutzfrequenzen erfordern ein deutlich dichteres Netz,
  • drohende Kostenexplosion für Provider durch nötige Lizenzen und beim Netzausbau,
  • Verbraucher benötigen neue Endgeräte,
  • Kosten beim 5G-Netzausbau werden wahrscheinlich auf Endnutzer-Tarife umleglegt -> teuer.
  • dichtes Glasfasernetz für eNODE-Anbindung nötig ->weitere Investitionen
  • noch zweifelhafter Nutzen für Endkunden – 1000 MBit stehen bislang nicht mal im Ansatz Nutzungskonzepte gegenüber, zumindest für Privatuser

 

Huawei führte 5G-Entwicklung lange an

Schon kurz nach der Standardisierung von LTE-4G, legte der chinesische Mobilfunkausrüster „Huawei“ den Grundstein für die Forschung am Nachfolger 5G und galt bis zum Aufkeimen möglicher Spionagegefahren im Jahr 2018 als Pionier in dieser Hinsicht. Damit konnten Kontrahenten wie Ericsson und Nokia weitere Marktanteile beim 5G-Ausbau gewinnen.

Die ursprüngliche Roadmap sah vor, 2016/17 die Standardisierung durch die ITU realisieren zu können. Tatsächlich wurde der 5G-Standard am 21.12.2017 durch die 3GPP endgültig spezifiziert. 2019, so die Schätzung von Huawei damals, wolle man sogar erste Pilotnetze testen, um ein Jahr später 5G für erste Endkunden anbieten zu können.

Roadmap zu 5GTimeline bis 5G | Quelle: Huawei

 

Blick zurück auf die Basics: Was die 5G-Entwickler von Anfang an wollten

Im Oktober 2014 trafen sich Wissenschaftler aus aller Welt in Berlin, um sich über den aktuellen Stand ihrer Forschungsprojekte zur 5G-Technik auszutauschen. Dabei herrschte bereits große Einigkeit über die Ziele für die Entwicklung der fünften Mobilfunk-Generation: 5G solle ein weltweit einheitlicher Standard werden (wie 4G), der sich durch Verlässlichkeit, Flexibilität und Skalierbarkeit auszeichnet. Im Rahmen des Fachkongresses, von dem LTE-Anbieter.info ausführlich berichtete, zeichneten sich bereits damals einige der Vorteile für die Mobilfunknetze ab, welche der 5G-Standard mit sich bringen sollte. So könnten zum Beispiel die Netz-Kapazitäten der Nachfrage entsprechend intelligent gemanagt und zugewiesen werden. Auch bei Hochgeschwindigkeit – also beispielsweise in Schnellzügen – werden die Gigabit-Bandbreiten der 5G-Technologie einsetzbar, so die Pläne der Entwickler.

5G Konferenz im Oktober 2014

Insgesamt sollte 5G nicht mehr nur für Telefonie und Datendienste ausgelegt werden, wie es bei den bisherigen Mobilfunkstandards der Fall war. Wie der Wissenschaftler auf der 5G Global Conference zeigten, sah der Plan vielmehr die Errichtung eines universellen Netzes für die Kommunikation von Geräten vor, die über die reguläre Anwendung mit Smartphones weit hinausgeht. Letztendlich wird damit das Internet der Dinge ermöglicht, in dem unsere tragbare Technik mit allem und jedem in unserer Umgebung – und darüber hinaus – kommunizieren kann. Welche Anwendungen sich dabei letztendlich möglich und erfolgreich werden, ist heute noch nicht absehbar. Der kommende 5G-Standard wird lediglich die Grundlage für diese neuen Angebote schaffen.

 

Unser Fazit

5G birgt enormes Potenzial für die Netzgeneration 2020+ und eröffnet wahrscheinlich ungeahnte neue Möglichkeiten für Industrie und Verbraucher. Allerdings steht die Entwicklung noch am Anfang. Der Zeithorizont für einen Nutzer-Rollout bis 2020 scheint uns, zumindest in Deutschland, etwas zu optimistisch, auch bei allen Fortschritten. Zwischen den Netzbetreibern, der Politik sowie der Bundesnetzagentur herrscht seit Monaten schon ein Tauziehen um Interessen. Ob die strittigen Probleme noch vor dem geplanten Release gelöst werden können ist unklar.

Da die frisch errichteten LTE-Netze selbst noch Potenzial bis weit über 1000 MBit/s bergen, scheint eine wirtschaftliche Einführung vor 2021 kaum plausibel. Nichts desto trotz, ist eine frühzeitige Weichenstellung für die Zukunft unausweichlich, wie die Vergangenheit zeigt. Wer bei dem Thema auf dem Laufenden bleiben möchte, dem sei noch das 5G-Portal „5G-Anbieter.info“ ans Herz gelegt. Hier stehen aktuelle Entwicklungen und Eckdaten zur neuen Mobilfunktechnik im Fokus.

 

FreeDV digitale Betriebsart auf Kurzwelle

Das FreeDV-Programm
David arbeitet zusammen mit anderen an der Entwicklung von FreeDV. Dieses Open Source-Softwareprogramm wurde speziell für den Aufbau von Verbindungen mit digitaler Sprache entwickelt. Wahrscheinlich wird das Programm in wenigen Monaten aktualisiert, was auch den neuen FreeDV 2020-Modus unterstützt.

 

 

Praktische Experimente

 

Erste praktische Experimente mit FreeDV 2020 sehen vielversprechend aus, wie Mark Jessop (VK5QI) nebenstehend im YouTube-Video zeigt. Von seiner Hütte in Adelaide (Australien) aus stellt er eine 40-Meter-Sprechverbindung zu einem KiwiSDR-Empfänger im Norden Neuseelands (3200 km) her. Außerdem wechselt er zwischen SSB und FreeDV 2020. Auffällig ist das deutlich bessere Signal-Rausch-Verhältnis des FreeDV-Signals. Wie zu erwarten war, kommt es leider zu Verzerrungen durch die Sprachsynthese.

 

SOFTWARE DVB-S DEMODULATOR

Hallo, im letzten Jahr habe ich einen DVB-S-Receiver in Software entwickelt, um mehr über Signalverarbeitung und Multithreading / SIMD-Optimierung zu erfahren. Diese Software soll der Ausgangspunkt für das Experimentieren und Implementieren meines eigenen DVB-S-Empfängers auf einem FPGA-Board sein. Es wurde hauptsächlich für den persönlichen Gebrauch geschrieben, ist also nicht sehr benutzerfreundlich. Vielleicht ist dies auch für Sie interessant, da hier viele Leute mit SDR-Boards sind. Ich hoffe, dass Sie Feedback geben und konstruktive Kritik üben können laufen nur auf recht modernen CPUs mit SIMD-Befehlssätzen und AVX-Unterstützung. Sollte Intel Haswell und höher sein. Es sind einige Screenshots als Referenz beigefügt, wie die MPEG-TS-Ausgabe aussehen sollte. Localhost, UDP an Port 8888. Getestet mit RTL-SDR und hackrf. LimeSDR ist nicht getestet, vielleicht funktioniert es, vielleicht auch nicht. DVB-S2 wird gerade getestet, aber momentan wird nur DVB-S1 unterstützt.

Current Version: 2.0.10

Download Link: http://v.1337team.tk/dvb-s_gui_amsat.zip

Kurzanleitung: – Zentrieren Sie den DVB-S-Transponder so, dass er sich in der Mitte des FFT-Diagramms befindet. Die Verwendung des Kontrollkästchens ‚Show FFT after Matched Filtering‘ hilft.- Spielen Sie mit den Timing Recovery Loop Gain- und Damping-Schiebereglern, bis Sie einen Kreis im IQ-Diagramm sehen und die entsprechenden Basisband-Gain-Einstellungen ohne Übersteuerung vornehmen können.- Aktivieren Sie die Trägerwiederherstellung (grob, fine ist momentan nicht verwendbar) und spiele mit der Loop Gain / Dämpfung. Höhere Verstärkung für das Sperren, bis Sie eine derotierte QPSK-Konstellation sehen können. Eine niedrigere Verstärkung mit verringerter Dämpfung funktioniert am besten. Drehen Sie die Konstellation und überspringen Sie die Symbole, bis Sie sehen, dass der Synchronisationszähler aufsteigt. Vergessen Sie nicht, vorher die richtige FEC-Rate zu wählen.

Youtube Vids:

(DVB-S1)

(DVB-S2)Marcel

Bilder

2G, 3G, 4G, 5G: Das bedeuten die Abkürzungen

Bei den Abkürzungen 2G, 3G, 4G und 5G handelt es sich um die verschiedenen Mobilfunkstandards.

  • Das G steht für Generation und bezeichnet somit die zweite, dritte, vierte und fünfte Generation.
  • Der Unterschied zwischen 2G, 3G und 4G liegt hauptsächlich in der Geschwindigkeit der Datenübertragung. Diese ist auf mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets mit SIM-Karten wichtig, um möglichst schnell im Internet zu surfen.
  • Aktuell existieren in Deutschland 2G, 3G und 4G, jedoch sind nicht in jeder Region alle drei Typen vertreten. Ein Smartphone wählt stets das bestmögliche Netz, allerdings unterstützt nicht jedes Smartphone 2G, 3G und 4G. Aktuell bieten zudem viele Mobilfunkanbieter eine 4G-Verbindung nur mit bestimmten Verträgen an.
  • Frühstens 2020 soll 5G an den Start gehen. Während 4G weiterhin für die private Nutzung optimiert wird, soll 5G für ganz andere Zwecke herhalten. Vor allem für die Industrie sind noch höhere Geschwindigkeiten interessant. Unter anderem werden beim autonomen Fahren hohe Bandbreiten und eine stabile Verbindung benötigt um Daten in Echtzeit auszuwerten, ohne einen rechenstarken Computer in jedem Auto zu verbauen.
  • Begriffserklärung: 2G, 3G, 4G und 5G

    • 2G: Dieser Mobilfunkstandard wurde 1992 in Deutschland eingeführt und dient bis heute noch hauptsächlich zur Telefonie. Mobile Daten werden über GPRS mit maximal 53,6 kbit/s oder per Edge (E) mit bis zu 220 kbit/s übertragen. Das ist nach heutigen Standards sehr langsam und reicht für Anwendungen wie WhatsApp aus, eine aufwendige Webseite oder gar ein Video laden dauert hiermit jedoch ewig.
    • 3G: Im Jahr 2000 wurde der dritte Mobilfunkstandard (3G) mit dem Namen UMTS entwickelt. Hiermit sind Geschwindigkeiten von bis zu 384 kbit/s möglich. 2006 folgte HSDPA, später HSDPA+, welche auch als 3,5G bezeichnet werden. Hierdurch sind sogar Übertragungen mit bis zu 7,2 Mbit/s und 42 Mbit/s möglich.
    • 4G: Bei 4G handelt es sich um den neusten Mobilfunkstandard für Smartphones. In der Theorie ist eine Download-Geschwindigkeit von 1000 Mbit/s möglich. Somit lassen sich selbst sehr große Daten innerhalb von Sekunden herunterladen. In der Praxis werden Sie jedoch froh sein, wenn Sie eine Verbindung mit rund 50 Mbit/s erhalten, die Werte steigen jedoch von Jahr zu Jahr. LTE wird in Deutschland immer weiter ausgebaut.
    • 5G: Während 4G weiterhin für private Nutzer optimiert wird und vollkommen ausreichend ist, soll vor allem die Industrie von 5G profitieren. Versprochen werden Geschwindigkeiten von 10 GBit/s, also 10-mal schneller als 4G.

     

20000 Satelliten in 5G werden installiert

 

20.000 5G-Satelliten senden gefährliche Strahlung über die ganze Welt
20.000 5G-Satelliten werden gestartet: Sie senden gefährliche Mikrowellenstrahlung über die ganze Welt!
In den Städten soll es es ungefähr alle 150 Meter entlang den Straßen einen 5G-Zellenturm geben.
Die öffentliche Interesse und auch der Protest an 5G richten sich gegen die Pläne von Telekommunikationsunternehmen, Millionen von diesen kleinen Zellentürmen an Strommasten, öffentlichen Gebäuden und Schulen, an Bushaltestellen, öffentlichen Parks und an allen möglichen Stellen, überall zu installieren.
So schlimm diese kleinen Zellentürme mit ihrer konstanten, aber noch relativ schwachen Strahlung erscheinen mögen … aber ist es vielleicht noch alarmierender,
Dass Tausende von neuen Kommunikationssatelliten millimeterlange Mikrowellen aus dem All auf die Erde strahlen?
Die FCC erteilte SpaceX am 29. März 2018 die Genehmigung, 4.425 Satelliten in einen niedrigen Orbit um die Erde zu bringen.
Die Gesamtzahl dieser Satelliten soll letztendlich 20.000 Satelliten betragen. 5G wird Phased Array-Antennen verwenden, um Strahlen auf Handys zu richten
Diese Satelliten verwenden den gleichen Typ von Gruppenantennen, die auch von bodengestützten 5G-Systemen verwendet werden, was bedeutet, dass sie eng fokussierte Strahlen intensiver Mikrowellenstrahlung an jedes einzelne 5G-Gerät auf der Erde senden, und jedes Gerät sendet einen Strahl zurück zum Satelliten.

Frühere Generationen der RF-Mobilfunkkommunikation verwendeten große Antennen, um eine Art Strahlungsdecke in alle Richtungen zu senden.

Die niedrigeren Frequenzen, die sie verwendeten, aber die breite Verteilung von Mikrowellen schränkten die Anzahl der Mobilfunkgeräte ein, die durch einen einzelnen hohen Turm verbunden werden konnten. Die viel kürzeren Mikrowellen, die für 5G verwendet werden, ermöglichen die Verwendung kleiner Antennen mit Phasenanordnungen zum Senden und Empfangen von Signalen.

Solche Phased Array-Antennen bestehen aus Gruppen von Hunderten winziger Antennen, die zusammenarbeiten, um einen Energiestrahl konzentriert auf ein Ziel zu schießen.
Ein Cluster dieser kleinen Antennen kann in einem Bündel von 4 Zoll x 4 Zoll angeordnet werden.
Die von ihnen erzeugten Mikrowellenstrahlen werden stark genug sein, um Wände und menschliche Körper zu durchdringen.

Wenn das nicht so wäre, müsste jeder mit einem 5G-Smartphone bei der Verwendung der Geräte draußen stehen. Das tut die jetzige Strahlung auch
China (und nicht nur China) kann mit 5G-Mobilfunk in Städte zu Waffen machen
China versucht, sich in der Entwicklung und Installierung von 5G eine „Pool-Position“ zu erkämpfen und die Führungsrolle zu übernehmen. Der ehemalige US-Luftwaffengeneral Robert Spalding sieht hier eine große Gefahr lauern.

Seine Bedenken hatte er schon im Januar 2018 angemeldet und ein Memo veröffentlicht, indem er forderte, die US-Regierung müsse die Entwicklung des nationalen 5G-Netzes übernehmen. Er war damals nicht autorisiert, dieses Memo in die Öffentlichkeit zu geben und musste daraufhin seinen Sitz im nationalen Sicherheitsrat räumen.
In diesem Memo hatte Spalding eindringlich davor gewarnt, dass eine fremde Macht sehr einfach via 5G umfassende technische Möglichkeiten habe, das Leben in einer Stadt vollkommen in den Griff zu bekommen – oder eben auch ins Chaos zu treiben.

Die 5G-Netze kann man untereinander verbinden – und damit Milliarden von Geräten, die man über dieses Netz nach Belieben ansteuern und lenken kann.

Spalding sieht damit – zu Recht – die Möglichkeit für einen Feind, eine Stadt unter seine komplette Kontrolle zu bringen.

Die verschiedenen Geräte, zum Beispiel in naher Zukunft selbstfahrende Autos, Operationsroboter, Kraftwerke, aber auch die Kommunikation der Polizei, Sicherheitskräfte, Feuerwehr und Notärzte untereinander wären für jeden Sabotageakt offen und die Kontrolle könnte in so einem Fall auch nur schwer zurückgewonnen werden.

Daher plädierte Robert Spalding entschieden dafür, dass die US-Regierung von vorneherein die Kontrolle und Aufsicht über die 5G-Entwicklung, Sendemasten und Geräte und deren Installation hat
HAT SIE SCHON ! >> Die Brände in Kalifornien !!

Seit Neuestem warnt auch der Mainstream vor Schäden durch Handy-Strahlung, WLAN und 5G-Technologie.

Doch Gesetzgeber und Mobilfunkunternehmen lehnen diesen Vorschlag ebenso entschieden ab. Die Rechtslage ist auf ihrer Seite: Unzulässige Eingriffe in die Privatwirtschaft.

Aber General Spalding gibt nicht auf und meldet sich erneut zu Wort. In einem Interview mit Bloomberg malte er vor wenigen Tagen die erschreckenden Aussichten aus, die ein vom Feind kontrolliertes 5G-Netz einer Stadt diesem bieten würde.
Es wäre ein Leichtes, eine ganze Stadt, ja eine ganze Nation in Geiselhaft durch ihre eigenen Geräte und Kommunikationsmittel zu nehmen – und der Feind ist gleichzeitig unangreifbar.
Die Stadt selbst würde damit zur Waffe des Feindes.

„Je vernetzter wir sind, und 5G wird uns mit Abstand am meisten verbinden, desto anfälliger werden wir“, sagte Spalding (Smartphone und Co.: Studie beweist katastrophale Folgen für die Psyche von Kindern).

Der Individualverkehr ist ja sowieso schon auf der Liste der Dinge, die es in der schönen, neuen Welt nicht mehr geben soll.

Mit 5G will man selbstfahrende Kabinen oder Autos oder Buslinien leicht steuern können und über alles die Kontrolle ausüben und überwachen.

Spalding zeichnet in seinem Memo eine Zukunft, in der China das globale 5G-Netz unter seine Herrschaft gebracht hat. Tatsächlich sticht China mit seiner schon hochentwickelten und ausgetesteten 5G-Netzwerktechnologie durch seinen Dumpingpreis alle anderen Hersteller aus.

Die anderen Anbieter sind schlicht und einfach nicht in der Lage, mit den vom chinesischen Staat hoch subventionierten Angeboten von Huawei und dem chinesischen Hersteller ZTE Corp. zu konkurrieren

Ärzte aus Deutschland fordern Ausbaustopp für 5G-Mobilfunk – US-Radioonkologen hinterfragen “Strahlungssicherheit”.
Die 5G Firmen könnten bestimmte Geräte zum Beispiel mit einer kaum auffindbaren Schnittstelle produzieren und ausliefern, über die China von außen spielend leicht in die Netze eindringen und die Gesamtkontrolle übernehmen kann.

Sobald China den Markt für mit dem Internet verbundene Geräte beherrscht, wird es in der Lage sein, ‚Städte zu Waffen umzuprogrammieren’“, mahnt Spalding in seinem neuen Memo: „Denken Sie an selbstfahrende Autos, die plötzlich ahnungslose Fußgänger niedermähen.

Denken Sie an Drohnen, die in die Lufteinlässe von Flugzeugen fliegen.”
Das ist noch recht konservativ-mechanisch gedacht.

Aber schon der Ausfall des gesamten Ampelsystems führt in einer Großstadt zum flächendeckenden Stau und nichts geht mehr. Auch Krankenhäuser lassen sich durch das Abdrehen von Strom, Klimanlage und Wasser zu Todesfallen umwidmen. Oder die U-Bahnen dutzendweise mit voller Geschwindigkeit ineinander krachen zu lassen, drei Tage weder Strom noch Wasser für die Stadt – und man hat ein flächendeckendes Untergangs-Endzeitszenario mit marodierenden Banden, Krieg um Wasser und Nahrung und Zigtausend Toten.
In Deutschland hat das Büro für Technikfolgenabschätzung im Auftrag der Bundesregierung eine Studie zum Thema Gefährdung und Verletzbarkeit moderner Gesellschaften – am Beispiel eines großräumigen und langandauernden Ausfalls der Stromversorgung erstellt.
Nach schon zwei Tagen wird das Chaos zu Apokalypse.
Nichts wäre leichter, als diese Infrastrukturen der „modernen Gesellschaft“ lahmzulegen. Und diese Studie ist aus dem Jahr 2010, wo diese Abhängigkeit von Steuertechnik und Gerätevernetzung noch relativ gering war im Vergleich zu heute… und ganz besonders im Vergleich zu einer per 5G und „Internet of Things“ vernetzten Infrastruktur in zwei bis drei Jahren.

5G-Netzwerkes können in den folgenden drei Jahren mit einer implementierten Technologie aufgebaut werden, die die Netzwerkgeräte ständig überwacht und „sie vom Gegner isoliert, wenn sie infiziert werden“. Das Monitoring des Netzes müsse sich auf Verschlüsselung sowie eine sichere Lieferkette stützen, sagt Spalding – und das bedeute eben, die chinesischen Anbieter Huawei und ZTE zu verdrängen.

Im Oktober 2018 erklärte ein australischer Spionagechef – der Generaldirektor des Australian Signals Directorate, Mike Burgess -, dass seine Cyber-Experten die Forderung der Regierung im letzten August unterstützt haben, Huawei und ZTEvom Aufbau des 5G-Netzwerks in Australien auszuschließen.

„Meine dringende Empfehlung war, Hochrisiko-Anbieter komplett von der Entwicklung der 5G-Netzwerke auszuschließen“, sagte Mike Burgess und fügte hinzu, „die Unterscheidung zwischen ‚Kern‘ und ‚Rand‘ gibt es in 5G-Netzwerken nicht mehr.
Was bedeutet, dass, wenn es irgendwo im riesigen Netzwerk eine einzige, potenzielle Bedrohung gibt, das eine Bedrohung für das gesamte Netzwerk ist „.

Vereinfacht: Hat der Feind irgendwo in einem Altersheim einen Toaster installiert, der in der Lage ist, Befehle und Signale in das Gesamtnetzwerk zu senden, kann alles übernommen werden. Und zwar blitzartig. Wunderbare Aussichten für Terror.

Mike Burgess: „Die 5G-Technologie unterstützt die Kommunikation und Netzwerke, auf die sich die Australier täglich verlassen, von unseren Gesundheitssystemen und den möglichen Anwendungen der Fernoperationen über selbstfahrende Autos bis hin zum Betrieb unserer Strom- und Wasserversorgung.
Die Risiken könnten nicht höher sein.“

Das ist alles wahr und richtig. Nur sind es ja nicht nur die Chinesen, die diese 5G-Technik entwickeln, sondern auch die Amerikaner.
Und die können demzufolge dasselbe tun, was sie den Chinesen gerade unterstellen.
Jeder Hersteller dieser Technik hat die Möglichkeit dazu, wenn er will, Eingangspforten in die 5G-Netzwerke zu bauen und sie im Ernstfall zu nutzen. Die Amerikaner werden das genauso machen.

Dass man in den USA keine moralischen Probleme mit der Anwendung von 5G gegen Menschen hat, ist schon erwiesen!!

(Test: Strahlung von Smartphones – nur zwei Handys sind empfehlenswert).

,,Handystrahlen sind möglicherweise krebserregend“

Lesen Sie auch alle unsere 5G Berichte

Update: Kurz Review Retevis RT90

Kurz Review Retevis RT90 / TYT MD9600

Endlich kam das angekündigte Paket an. Inhalt: das neue RETEVIS Duoband DMR Mobilgerät RT90. Baugleich ist das TYT MD9600. Nun wurde alles ausgepackt und inAugenschein genommen. Auch ein Programmierkabel war dabei.

Unboxing

(Zum Vergrößern auf die Bilder klicken)
  

Das Mikrofon macht einen soliden Eindruck und hat eine recht gute Verarbeitung. Es soll nach der Kennzeichnung IP54 spritzwassergeschützt sein.

 

Nun wurde das Gerät verkabelt und an 12V angeschlossen. Als nächstes habe ich mir die CPS (Programmiersoftware) aus dem Internet geholt. Die CPS ist für das RT90 und das baugleiche TYT MD9600. Sie liegt in der Version V1.18 vor.
Die Firmware, die auf dem Gerät ist, scheint die aktuell in der Version D003.031 zu sein.

Auf der Rückseite befinden sich der Antennenanschluss, das Anschlusskabel für die Spannungsversorgung und der Endstufen-Lüfter.

Weiterhin befinden sich auf er Rückseite  mit einem Gummischutz versehenen Buchsen für einen externen Lautsprecher und das USB-Programmierkabel.

   

Gehäusedeckel abgenommen:

Als das Gerät eingeschaltet wurde, fiel mir gleich auf, dass die Aufteilung der Darstellung  der Daten im Display denen des Retevis RT82 gleicht.

Codeplug und CPS -> Überraschung!
Als nächstes gab es dann eine richtige Überraschung! Aber dazu gleich. Nun ging es darum einige Frequenzen in den Kanälen, RX Listen und Zonen zu erstellen. Nach kurzer Suche im Internet war klar, dass es noch keine Codeplugs als Vorlage gibt. Also versuchte ich einfach mal mit der Programmiersoftware des RT90 in der Version V1.18 den Codeplug für mein Retevis RT82 zu laden. Das verlief reibungslos. Nun der Test mit dem Schreiben des Codeplugs in das RT90:

Aufgrund einiger Anfragen eine wichtige Info:
Das RT90 wird nicht von anderer Programmiersoftware erkannt, außer der dafür vorgesehenen CPS. Auch sind Codeplugs anderer Retevis Geräte wie das RT3, MD380 etc. nicht kompatibel. Nur der Codeplug von RT82 kann verwendet werden.

USB-Kabel: 
Es kann ein normales USB-Kabel Typ A auf Mini USB Typ B verwendet werden, da keine Elektronik im Kabel enthalten ist. Vielen Dank an DG6EK Thomas für die Info.

Modifikation zum lauten “Umschalt-Knack” und der Lautstärkeregelung: 
Colin Durbridge G4EML hat zwei Modifikationen für das RT90 online gestellt. Damit wird das Umschalt-Knacken oder auch “Plop” genannt, nahezu komplett reduziert. Die zweite Modifikation beseitigt gut den werkseitigen Regelbereich der NF-Lautstärke von 0 auf 100 innerhalb weniger mm auf eine deutlich bessere Regelung.

Es sei darauf hingewiesen, dass die Durchführung der Modifikationen Erfahrung im Umgang mit dem richtigen Lötkolben und elektronischer Bauteile erfordert. Ich übernehme keine Garantie für Eure Umbauten, wenn es schief geht. Bitte beachten!

Hier der Link zum Umbau-PDF: Modifikationen RT90

Vielen Dank an Hans DB5ZP für den Link.


  

So hatte ich meine gewohnte Konfiguration mit allen Repeatern, TGs und was sonst noch dazu gehört aus dem RT82 auch im RT90. Das hat richtig Zeit und Arbeit gespart!

Wer bereits das Retevis RT3, das MD380 oder das RT82 kennt, kommt mit der Bedienung im Menü sofort zurecht.

Audio
Die TX Audioqualität wurde in einem QSO mit 4 Teilnehmern als sehr gut und ausgewogen beurteilt.
Angenehm überrascht war ich über die Wiedergabequalität des eingebauten Lautsprechers. Er ist sehr laut einzustellen und sollte beim Betrieb in einem Kfz ausreichend Lautstärke wiedergeben.

Bandbreite und Eingangsempfindlichkeit

Erstaunliches tat sich auf, denn beim RT90 wird nicht einfach nur der Hub bei breiten Eingangsfilters bei 12,5kHz Einstellung beschnitten, Das ist bei diesem Preis einzigartig:

Bandbreitenmessung (12dB Sinad und 3,5kHz Hub/1000Hz):
– Einstellung 12,5 kHz: gemessen 11,8 kHz
– Einstellung    25 kHz: gemessen 25,9 kHz

Eingangsempfindlichkeit
– bei 12,5 kHz und 3,5 kHz Hub: 0,17uV
– bei 25 kHz    und 3,5 kHz Hub: 0,14uV

Messung der Ausgangsleistung am MARCONI 2955B
Zuhause betreibe ich meine Geräte mit 12V. Daher habe ich zum Vergleich die Sender-Ausgangsleistung mit 12V und 13,8V ermittelt:

Betriebsspannung Frequenz Low MidLow Mid High
12,0 V 145,00 MHz 8,5 W 13,4 W 18,5 W 36,2 W
13,8 V 145,00 MHz 9,1 W 15,5 W 23,1 W 46,1 W
           
12,0 V 435,00 MHz 4,1 W   7,5 W 18,5 W 27,7 W
13,8 V 435,00 MHz 6,1 W 11,2 W 21,2 W 37,1 W

Bedienung
Die vier Tasten P1 bis P4 unterhalb des Displays lassen sich in der CPS zweifach programmieren. Es stehen dann 4 Funktionen mit Erreichen durch kurzen Druck und mit langem Druck (>1sec.) zur Verfügung. Auch sind die Mikrofon Tasten 0 bis 9 mit Funktionen belegbar, z.B. Talkgroups.

Was mir nicht gut gefällt, ist die Spreizung des Lautstärkereglers. Es gibt einen Punkt, bei dem innerhalb eines sehr kurzen Regelbereichs die Lautstärke von noch laut über leise auf stumm geregelt wird. Vielleicht kann das in neuen Versionen der Firmware und der CPS noch mit dem Einbau von Audioprofilen besser gelöst werden.

Was auch noch dringend gefixt werden muss, ist das “Blopp” im Lautsprecher, nachdem eine Gegenstation die Aussendung beendet hat.

Firmware Update
Bitte beachtet unbedingt genauestens die Anleitung zum Flashen der Firmware. Ein Firmware Update darf nie am eingeschalteten RT90, wie das Programmieren eines Codeplugs,durchgeführt werden.
Das Durchführen eines Upgrades der Firmware ist hier beschrieben: FLASH

Ausblick
Nun fehlt noch die alternative Firmware, die wir bereits vom RT3 / MD380 kennen, damit die User Datenbank eingespielt werden kann. Wenn das RT90 erst in ein paar Monaten immer mehr zum Einsatz kommt, wird es sicherlich nur noch eine Frage der Zeit sein, bis auch für dieses Gerät die alternative Firmware zur Verfügung steht.

Mein Codeplug zum RT90 / TYT MD9600 kann im DMR Bereich unter Codeplugs heruntergeladen werden.

VY 73 de Hans-Jürgen Marx DJ3LE

RT90-MD9600 Signalton-Modifikation

RT90-MD960

von OM Peter Krengel DG4EK

Wer einen RT90, bzw. dessen baugleichen Bruder MD9600 sein Eigen nennt, kennt
das Problem. Bereits beim Einschalten fällt der Nachbar vom Stuhl, denn die Lautstärke der abgegebenen Signaltöne kann normalerweise nicht getrennt eingestellt werden.

So schalten viele Anwender die Töne im CodePlug völlig ab, was schade ist, denn eine im wahrsten Sinne des Wortes, klitzekleine Modifikation genügt um das Problem zu beseitigen.

Klitzeklein nicht nur im Sinne, dass man lediglich einen kleinen 2.2k – 4.7kOhm Trimmer, sowie zwei Kupferlackdrähtchen hierfür benötigt, sondern das umzusetzende Bauteil, ein
winziger 1k Widerstand ist, der von mir erst einmal gefunden werden musste.

Bei der Suche stellte sich dann auch zunächst einmal die Frage, wie und von welchem Bauteil die Töne erzeugt und wie diese anschließend der RX-NF beigemischt werden.
Hierfür gab es theoretisch zwei Möglichkeiten:

1. Die Töne werden vom rückseitig montierten digitalen Signalprozessor C6000 erzeugt
oder
2. der Steuercontroller STM32F405 erzeugt diese und gibt sie als Rechtecksignale an einem seiner GPIOs aus.

Im ersten Fall wäre ich machtlos gewesen, denn hier hätte nur eine Modifikation der Firmware Abhilfe geschaffen.

Nach zweistündiger Suche stellte sich dann aber glücklicherweise heraus, dass Methode zwei vom Hersteller gewählt wurde. Will sagen, die Herabsetzung des Lautstärkelevels sollte mit einem einfachen Spannungsteiler, also einem Trimmerchen möglich sein.

Soweit zur Theorie, nun die Praxis:

Wie auf der Nahaufnahme gut sichtbar, ist der mit einem Pfeil gekennzeichnete
1k Widerstand zunächst von seinem Lötort zu entfernen und sodann mit einem Anschluss am rechten Lötpad wieder anzulöten. Damit dies relativ einfach zu bewerkstelligen ist, habe ich den ursprünglich dort sitzenden, winzigen, nicht mit Wert bedruckten, schwarzen Originalwiderstand gegen einen auch im Foto gut sichtbaren größeren SMD 1206 1k Widerstand (Aufdruck 102) ersetzt. Der zweite Anschluss des Widerstandes ist, verbunden über ein 0.2mm CuL Draht an den Schleifer des Trimmers angeschlossen. Der Trimmer selbst wird mit einer Seite an Masse gelegt, so dass das Signal vom 102 Widerstand kommendmit Hilfe des Trimmers auf Masse gezogen werden kann.

Der am Trimmer verbleibende dritte Anschluss führt das Signal wieder über ein Drähtchen zurück an das zweite, noch freie Original-Lötpad des zuvor dort abgelöteten 1k Widerstandes. Von dort gelangt es über eine in der Platine liegende Leiterbahn zum Flachbandkabel und sodann auf den Lautstärkeregler an der Gerätefrontplatte.

Das ist bereits alles.

Die Signaltöne lassen sich nach der Modifikation nun bequem mit Hilfe des nachgerüsteten Trimmers auf die gewünschte Lautstärke einregeln.

A propo Lautstärkeregler (Frontplatte):
Nachdem bereits ein anderer Funkfreund feststellte, dass Retevis sinnloserweise ein lineares 10kOhm Poti (Kennzeichnung 103B) eingebaut hat, wurde die Leiterplatte bei meinem Exemplar wohl nun geändert und vom Schleifer des Lautstärke-Potis nach Masse, ein 2.2k Widerstand eingebaut.

Leider hat diese Modifikation nicht unbedingt eine große Verbesserung des Reglerverhaltens gebracht. Will sagen, der Lautstärkeregler reagiert immer noch viel zu aggressiv. Ich habe deshalb, der ursprünglichen Modifikation folgend, dort einen 1k Ohm Widerstand eingesetzt, der das Reglerverhalten in der Praxis nun erträglich macht.

Ein kleiner Trick zum Schluss:
Leider hat der Hersteller bei der Auswahl des Lautstärke-Kunststoff-Stellknopfes nicht unbedingt mitgedacht, denn eine Anzeige der eingestellten Lautstärke ist nirgends vorgesehen.

Aber —– auch hier kann man leicht und schnell Abhilfe schaffen ohne den Stellknopf gleich auszuwechseln.

Hierzu drehe man den Stellknopf bis zum Anschlag nach links und mache mit Hilfe einer Stecknadel auf etwa „7 Uhr“ eine kleine Markierung. Nach Abziehen des Knopfes erweitert man diese anschließend mit Hilfe eines 2mm Bohrers (mit Hand! Keine Maschine benutzen!) auf ca. 1mm Tiefe und fülle die so erzeugte Markierung mit einem Tröpfchen hellen Nagel-lacks der (X)YL. Fertig ist eine hübsche Stellungsmarkierung 🙂

WARNUNG und wichtiger Hinweis!
Der Autor hat vorbeschriebene Modifikation selbst problemlos in Betrieb, haftet jedoch für keinerlei Schäden oder Gewährleistungs/Garantieverlust.

Die Modifikation erfordert unbedingt passendes SMD-Lötgerät bei max. 280°C Löttemperatur und ausreichende Erfahrung mit winzigen SMD-Bauteilen. Wer sich hier mit einem normalen Lötkolben versucht, zerstört u.U. Leiterbahnen und Durchkontaktierungen der Multilayer-Platine.
Auch das Verlöten des Trimmers nach Masse, erfordert äußerst vorsichtiges Vorgehen beim zuvor erforderlichen, stellenweisen Entfernen des grünen Lötstopp-Lackes.
Bitte unbedingt darauf achten, dass wirklich nur eine 1-1.5mm kleine Massefläche verzinnt wird, und keine Durchkontaktierungen beschädigt oder nach Masse kurzgeschlossen werden. Unter Zuhilfenahme einer 10x Lupe sollte die Modifikation für geübte Löter kein Problem darstellen.
55 und sodann viel Spaß mit dem von nun ab dezenteren Gerät.

Wenigstens ein paar Anhaltspunkte zum immer noch nicht verfügbaren Schaltbild des RT90 (in der VO-Funk vorgeschrieben!).
 
Das ZIP enthält alle IC- und Transistor-Datenblätter, soweit ich sie finden konnte, wer mit dem UHF Treibertransistor selbst etwas bauen möchte, für den habe ich auch noch die S-Parameter (bitte anfragen).
ZIP-Datei Download => HIER
 
Das Foto zeigt die Platinenrückseite. Die Haupt-ICs, sowie die Stromversorgung sind gekennzeichnet, so dass man einen Überblick über den Geräteaufbau bekommt.
 
Am NF-PA-IC (LA4425, links unten) ist der Null-Ohm Widerstand und der Squelchtransistor gekennzeichnet. Den “Widerstand” sollte man zur Beseitigung des brutalen Squelcheinsatzes gegen einen 100nF Kondensator austauschen (Anti-Plopp). Somit muss das IC-Eingangsbein (Pin1 des LA4425) auf der Oberseite nicht durchgeschnitten werden.
 
Peter, DG4EK
OV Rheinland-Pfalz (RPL) Online, K26
P.S.: Weitergabe & Kopie unter Quellenangabe erwünscht

Modifikation GD-77 – Audio Qualität

Jason Reilly‎ hat eine Modifikation zur Verbesserung der Audio Qualität veröffentlicht. Dabei wird ein Anschluss der Lautsprecher-Zuleitung auf Masse gelegt.Das ursprüngliche Layout ist ein Push-Pull (Gegentakt) Audio-Verstärker. Mit der Änderung ist der Verstärker nur “Push”. Das maximale Lautstärke-Volumen wird nun um ca. 3 dB reduziert. 

Zum Vergrößern der Anzeige auf das Bild klicken

Achtung:
Es sei darauf hingewiesen, dass die Durchführung der Modifikationen und Umbauten Erfahrung im Umgang mit dem richtigen Lötkolben und mit elektronischen Bauteilen wie  z.B. SMD erfordert. Ich übernehme keine Garantie für Eure Umbauten, wenn es schief geht. Bitte beachten!

Vy 73 de Hans-Jürgen Marx DJ3LE

5G Frequenzen

Welche Bänder sollen für 5G genutzt werden?

Das weltweit generierte Datenaufkommen in den mobilen Funknetzen wächst seit Jahren stetig, teils um 50 Prozent per annum. Maßgeblich befeuert durch mobile Videostreaming-Dienste. Bereits in 2022 erwarten Experten zudem 20-30 Milliarden vernetzte Endgeräte – Stichwort Internet of Things (IoT). Um dieser anschwellenden Traffic-Flut Herr zu werden, setzten die Mobilfunkprovider weltweit enorme Hoffnung auf den LTE-Nachfolger „5G“. Doch wie schon bei 4G/LTE, benötigt man für den Betrieb von Funknetzen in erster Linie freie Frequenzbänder. Jene sind jedoch global immer Mangelware. Wir zeigen, welche Frequenzbereiche für 5G nach aktuellen Planungen zur Disposition stehen und auf welche Bandbereichen wahrscheinlich bald gefunkt wird.

5G-Antenne im Testnetz

5G-Antenne der Deutschen Telekom | Bild: 5G-Anbieter.info

Mangelware Funkspektrum

Hierzulande werden für die aktuelle 4G-Mobilfunktechnik vor allem Frequenzbereiche bei 800, 1800 und 2600 MHz genutzt. Jeder Mobilfunkprovider, also Deutsche Telekom, O2 und Vodafone, haben bei zwei Auktionen in den letzten Jahren mehrere Spektralbereiche zum Betrieb von LTE ersteigert. Im Segment von 800 MHz kann die Telekom zum Beispiel den Bereich 811-821 MHz für den Downstream und 852-862 MHz für den Upstream nutzen. Dabei steht demnach ein Band mit einer Breite von je 10 MHz zur Verfügung. Diese Bandbreite kann man sich vereinfacht als Datenautobahn vorstellen. Je breiter, desto mehr Daten können je Zeiteinheit übermittelt werden.

Da sich der Mobilfunk aber das begrenzte elektromagnetische Spektrum mit anderen Techniken teilen muss, sind freie Frequenzen knappe Güter. Beispielhaft sei hier das terrestrische Fernsehen DVBT-2 und der Polizeifunk genannt. Insgesamt haben alleine die Deutschen Mobilfunker daher 2010 (4.4 Mrd.) und 2015 (5 Mrd.) fast 10 Mrd. Euro an Lizenzgebühren gezahlt. Und auch für neue 5G-Ressourcen werden im Zuge der Versteigerung 2019 vom Bund Einnahmen im Milliardenbereich erwartet. Insgesamt steht den deutschen Mobilfunkbetreibern heute aber bereits ein Spektrum im Umfang von zusammen 1000 MHz zur Verfügung. Für 5G braucht es aber neue „Datenautobahnen“, insbesondere für anvisierte Spitzengeschwindigkeiten von 10-20 GBit.

Fläche vs. Performance

Nicht jeder Frequenzabschnitt eignet sich für jedwedes Szenario. Für eine Versorgung in der Fläche eignen sich, physikalisch bedingt, nur langwellige Bereiche. Also Bänder auf niedrigeren Frequenzen. Für den 5G-Ausbau im ländlichen Raum wäre beispielsweise der noch ungenutzte Bereich bei 700 MHz ideal. Im Zuge des LTE-Ausbaus kam vornehmlich 800 MHz zum Einsatz. Außerhalb der Städte spielt weniger die Performance eine entscheidende Rolle, sondern der Aspekt Abdeckung.

Mit steigender Frequenz, sinkt hingegen die Reichweite. Dafür bieten diese Funkbereiche mehr Bandbreite und damit steigt auch die erzielbare Datenübertragungsrate. Hochperformante 5G-Netz mit 10 oder 20 GBit wären ohnehin nur mit Kanalbandbreiten ab 100 MHz oder höher zu bewältigen. Die dafür im Raum stehenden Bänder liegen im Bereich von 24-86 GHz. Derartigen Frequenzbereiche würden aber auch extrem engmaschige Netze bedingen, welche sich nur im städtischen Raum realisieren lassen. Hier sprechen wir von wenigen hundert Metern, so dass Mini-Funkmasten, z.B. an Straßenlaternen nötig wären. Entsprechende Pläne existieren aber bereits. Es besteht daher stets eine Tradeoff-Situation zwischen Reichweite und Geschwindigkeit.

Nutzfrequenzen für 5G gesucht: „Niedrige“ und „Hohe“ 5G-Bänder

Wie bereits in der Einleitung gezeigt, mangelt es aktuell tendenziell an möglichen Betriebsressourcen für einen neuen Mobilfunkstandard. Da im „unteren“ Frequenzbereich die meisten in Frage kommenden Bänder schon belegt sind (z.B. für LTE), gibt es zwei Möglichkeiten. Einerseits können nicht mehr benötigte Bereiche für den 5G-Betrieb freigegeben und umdisponiert werden. Zu nennen ist hier in erster Linie das veraltete 2G (EDGE, GSM) oder aber sogar 3G (UMTS). Schon 2017 verlautbarte die Deutsche Telekom, man plane wahrscheinlich ab 2020 (anvisierter Start für 5G) die Einstellung von 3G. In anderen Staaten, wie Australien, ist 2G sogar schon Geschichte. Einige Nutzlizenzen laufen jedoch noch bis 2025…

Bänder 5G vs. LTE

Eine andere Möglichkeit neue Ressourcen für den 5G-Mobilfunk zu finden liegt darin, höhere Frequenzen zu bewirtschaften als momentan üblich. Aktuell ist weltweit meist bei 3 GHz Schluss. 5G soll daher in frühen Entwicklungsstufen, ca. ab 2020, in Bereichen von 2 bis 5 GHz eingesetzt werden. Eine elementare Rolle für die Einführung von 5G spielt dabei der Frequenzbereich von 3.4 bis 3,8 GHz. Zur Versteigerung im Frühjahr 2019 stehen zudem Bänder bei 2 GHz zur Disposition. Genauer gesagt 2 x 60 MHz bei 1.920 MHz bis 1.980 MHz sowie 2.110 MHz – 2.170 MHz. Zudem noch 300 MHz bei 3.400 MHz bis 3.700 MHz.[1]. Fachleute sprechen auch von „FR1“ (FR = Frequency Ranges). Release 15 sieht für FR1 Bänder von 450 MHz bis 6 GHz vor, was den Nummern 1-255 entspricht (siehe Tabelle unten).

Des weiteren gibt es Pläne, später weit höhere Spektralbereiche für die 5G-Nutzung freizugeben. Die Weltfunkkonferenz hat 2015 Bänder im Bereich von 24 bis 86 GHz vorgeschlagen. Bis 2019 sollten mittels Studien und Tests Bereiche identifiziert werden, welche zur Nutzung von 5G in Zukunft geeignet wären. Europa (CEPT) konnte sich indes bereits auf zwei konkrete Pionierbereiche für den 5G-Betrieb einigen – zumindest deren Untersuchung. Dabei handelt es sich um die Spektralbänder von 24,25 bis 27,5 und 31,8 bis 33,4 GHz. Die Radio Spectrum Policy Group strebt übrigens ersteres an. 

FR2 (Frequenzy Range 2) aus dem Release 15 sieht ein Spektrum von 24250 MHz bis 52600 MHz vor, was den Bandnummern 257-511 (Tabelle unten) entspricht. Gemeinhin auch als mmWave-Bereich betitelt. Rein technisch betrachtet startet mmWave aber erst bei 30 GHz.



Pläne für 5G-Frequenzen

Die GSA hat bereits konkrete Vorstellungen, welche Bänder im Bereich von 3.3 – 5 GHz genutzt werden könnten. Je nach Kontinent und Region, soll der Fokus aber auf verschiedenen Spektren liegen. Hier die Pläne für Low-Frequency Zellen:

  • Europa: 3400 – 3800 MHz
  • USA: 3100 – 3550 MHz + 3700 – 4200 MHz
  • Japan: 3600 – 4200 MHz sowie 4400 – 4900 MHz
  • China: 3300 – 3600 MHz sowie 4400 – 4500 + 4800 – 4990 MHz

 

Spätestens bei 4990 MHz ist jedoch Schluss, da hier das Betriebsband für WLAN bei 5 GHz anfängt. Auch wenn es bereits Überlegung für einen überlappenden Betrieb mit LTE gibt, wird dieses Spektrum erstmal ausgeklammert um den Wifi-Betrieb nicht zu stören.


Für höhere Bänder gibt es, wie schon angedeutet, ebenfalls Pläne und Tests. Die USA etwa setzen für 5G-Internet momentan auf 28 und 38 GHz. Hier ein kleiner Überblick:

  • Europa: 24.25 – 27.5 GHz | 31.8 – 33.4
  • USA: 27.5 – 28.35 + 37 – 40 GHz für erste 5G-Tests
  • Japan: 27.5 – 29.5 GHz für erste Tests
  • Schweden: 26.5 – 27.5 GHz für Lizenztests
  • China: 24.75 – 27.5 GHz
  • Südkorea: 26.5 – 29.5 GHz

 

zwei klar präferierte Bänder

Einem Whitebook der GSA vom November 2018 zufolge, kristallisieren sich weltweit bereits 3 bis 5 bevorzugte Bänder für den 5G-Betrieb heraus. Mit weitem Abstand führend ist dabei der 28 GHz-Bereich mit fast 90 Testnetzen weltweit. Gefolgt von 3.5 GHz mit 65 Pilotprojekten.

Anzahl der Testnetze / Demos weltweit nach Frequenzbändern | Bild: GSA


Ähnlich wie schon bei LTE, werden auch die Bänder für 5G namentlich definiert. Band 20 z.B. steht für den Betrieb von LTE bei 800 MHz. 5G Release 15 (per RAN4) sieht eine etwas andere Nomenklatur vor. Statt „Band X“ erfolgt die Bezeichnung mit „nxxx“. Für FR1 sind prinzipiell Werte von 1-255 Werte möglich, FR2 startet ab 256. In der folgenden Tabelle sind 24 Bänder nach FR1 aufgelistet, gegliedert nach Down- und Uploadrate und dem vorgesehen Duplexmodus. Typisch für Europa ist hier „n78“.

Band # Download MHz Upload MHz Duplex Modus
n1 2210-2710 1920-1980 FDD TDD
n2 1930-1990 1850-1910 FDD
n3 1805-1880 1710-1785 FDD
n5 869-894 824-849 FDD
n7 2620-2690 2500-2570 FDD
n8 925-960 880-915 FDD
n20 791-821 832-862 FDD
n28 758-803 703-748 FDD
n38 2570-2620 2570-2620 TDD FDD
n41 2496-2690 2496-2690 TDD
n66 2210-2200 1710-1780 FDD
n70 1695-1710 1995-2020 FDD
n71 617-652 663-698 FDD
n74 1475-1518 1427-1470 FDD
n75 / 1432-1517 SDL
n76 / 1427-1432 SDL
n77 3300-4200 3300-4200 TDD
n78 3300-3800 3300-3800 TDD
s 4400-5000 4400-5000 TDD
n80 1710-1785 / SUL
n81 880-915 / SUL
n82 832-862 / SUL
n83 703-748 / SUL
n84 1920-1980 / SUL
n85 2496-2690 / SUL

Die nächste Tabelle listet die bisher wenigen Frequenzbänder im Bereich FR2 auf.

Band # Download GHz Upload GHz Duplex Modus
n257 26.5-29.5 26.5-29.5 TDD
n258 24.75-27.5 24.75-27.5 TDD
n259 31.8-33.4 31.8-33.4 TDD
n260 37-40 37-40 TDD

Fazit

Noch steht nicht fest, welche Frequenzbereiche zum Start der ersten 5G-Netze weltweit das Rennen machen. Es zeichnet sich aber bereits eine Tendenz ab, dass 3.5 GHz und 28 GHz eine dominante Rollen einnehmen werden. Wie schon bei LTE, wird es aber weltweit erneut größere Unterschiede geben, was die Hardwarehersteller erneut fordern dürfte.

Wir erwarten für Deutschland für den Start die Nutzung im Bereich von 3.4-3.8 GHz, da nur diese in der ersten Frequenzauktion zur Disposition stehen. Darüber hinaus ist mittelfristig die Freimachung nicht mehr genutzter Bereiche älterer Funkstandards zu erwarten. Wie z.B. 2.1 GHz via UMTS. Durch Carrier Aggregation, lassen sich dann mehrere Bereiche zu einem Nutzband vereinen. Diese Technik kommt heute bereits bei LTE ab Kategorie 6 (LTE-Advanced) zum Einsatz und ist elementarer Bestandteil des 5G-Standards.

Quellen:
[1] Bundesnetzagentur
GSA – https://gsacom.com/5g-spectrum-bands
Frequenzkompass der Bundesnetzagentur

DAB+ sendet im früheren TV Bereich von Kanal 5 bis 12

Die ersten Frequenzen für analoge Fernsehen war in einem sehr tiefen Frequenzbereich

Übersicht der analogen Fernsehkanäle im VHF-Band I nach CCIR-Norm (Frequenzangaben in MHz):

Kanal Kanalgrenzen Bildträger Tonträger
1 41 … 47
2 47 … 54 48,25 53,75
2A 48,5 … 55,5 49,75 55,25
3 54 … 61 55,25 60,75
4 61 … 68 62,25 67,75

Die Antennen waren groß dafür war die Reichweite der Sender groß. In den Sommermonaten gab es aber immer extreme Überreichweiten. So konnte es passieren das man italienisches oder russisches Fernsehen sehen.

Der VHF Bereich 3 war der zweite Frequenz Bereich für de Verbreitung von analogem Fernsehen

Übersicht der Kanäle im VHF-Band III nach CCIR-Norm (Frequenzangaben in MHz):

Kanal Kanalgrenzen Bildträger Tonträger
5 174 … 181 175,25 180,75
6 181 … 188 182,25 187,75
7 188 … 195 189,25 194,75
8 195 … 202 196,25 201,75
9 202 … 209 203,25 208,75
10 209 … 216 210,25 215,75
11 216 … 223 217,25 222,75
12 223 … 230 224,25 229,75

Analoges Fernsehen gibt es nicht mehr. Auf einen Kanal können jetzt 4 Blöcke digital senden. Die Unterteilung von einen alten TV analog Kanal von 8 Mhz Bandbreite wird in je 2 Mhz segmenten als A B C D gekennzeichnet, Die Fernsehkanäle wurden alle horizontal meinst mit einer Leistung von 100kW mit Antennengewinn gesendet. Bis auf wenige Standorte senden DAB+ Sender vertikal. In DAB+ sind die stärksten Sender nur 10kW stark. Durch die geringere Bandbreite und dem Systemgewinn ergibt sich außerhalb von Gebäuden die gleiche Reichweite. Innerhalb von Gebäuden sieht die Feldstärke schlechter aus. Im Vergleich zu UKW wird ein Sender mit 100 kW mit einer Bandbreite von 150 Khz Bandbreite besser in Gebäuden empfangen. Der Empfänger ist wegen der geringeren Bandbreite viel Besser. Je geringer die Bandbreite je besser der Signal Rauschabstand. Jetzt könnte man die Sendeleistung bei DAB+ erhöhen. Besser ist es aber an bestimmten Standorten auf der gleichen Frequenz das gleiche zu senden. Bei DAB+ ist so ganz Deutschland auf einem Kanal zu versorgen. Das gibt es in meiner Region schon. Langenberg Dortmund Düsseldorf und Wesel senden überlappend. Um den im Haus Empfang zu verbessern brauch man mehr kleinere Sender im Leistungsbereich 100 bis 1000 Watt.

Der zweite landesweite MUX Kanal ist geplant und soll Ende des Jahres eingeschaltet werden. Ich bin etwas enttäuscht das nicht die gleichen Standorte verwendet werden. Statt Wesel wird Münster als Füllsender verwendet. Das finde ich sehr verwirrend. Auch soll Anfangs nicht deutschlandweit ein gleicher Kanal verwendet werden. zusammen mit unseren Nachbarländern gibt es die Verwendung diese Kanal noch nicht. In dem Nachbarland Niederlanden wird auch eine neue Kanalbelegung geplant die eine Harmonisierung im Land und mit den Nachbarn zu erreichen. Auch gibt es Kanäle die in bestimmten Regionen nicht verwendet werden können. Hier liegt es an alte Funkgeräte deren Empfänger trotz andere Frequenz gestört wird. Das Problem gab es früher auch auch beim Flugfunk durch UKW Sender oberhalb von 100 Mhz . Lange Zeit konnte man nur wenige UKW Sender oberhalb 100 Mhz in betrieb nehmen. Auch wenn bald alle Kanäle überall benutzen kann kommt man schnell an die Grenzen Die Grenze ist 8 Kanäle mal 6 Unterteilungen. Das sind 48 Kanäle. Auf einem Kanal können maximal 48 2 Mhz Kanäle benutzt werden. Auf jeden Kanal könne je nach Parameter 6 bis 8 Radioprogramme übertragen werden. Das ist schon eine ganze Menge. Wir sind aber nicht eine Insel und haben viele Nachbarn. Deswegen kann man das Maximum in einem Abstand von 50 bis 100 km von der Grenze nicht ganz ausreizen. Ich kann hier in Voerde am Niederhein im Abstand von 50-80 km Entfernung von der Grenze zwei Muxe aus den Niederlande im Auto empfangen.

Übersicht der DAB+ Bandkanäle

Block Untere Blockgrenze
[MHz]
Mittenfrequenz
[MHz]
Obere Blockgrenze
[MHz]
5A 174,160 174,928 175,696 (Bundesmux2)
5B 175,872 176,640 177,408
5C 177,584 178,352 179,120 Bundesmux 1
1
5D 179,296 180,064 180,832
6A 181,168 181,936 182,704
6B 182,880 183,648 184,416
6C 184,592 185,360 186,128
6D 186,304 187,072 187,840
7A 188,160 188,928 189,696
7B 189,872 190,640 191,408
7C 191,584 192,352 193,120
7D 193,296 194,064 194,832
8A 195,168 195,936 196,704
8B 196,880 197,648 198,416
8C 198,592 199,360 200,128
8D 200,304 201,072 201,840
9A 202,160 202,928 203,696
9B 203,872 204,640 205,408 Bundesmux2
9C 205,584 206,352 207,120
9D 207,296 208,064 208,832
10A 209,168 209,936 210,704
10N 209,328 210,096 210,864
10B 210,880 211,648 212,416
10C 212,592 213,360 214,128
10D 214,304 215,072 215,840
11A 216,160 216,928 217,696 Rhpfalz
11N 216,320 217,088 217,856
11B 217,872 218,640 219,408
11C 219,584 220,352 221,120 Niederland
11D 221,296 222,064 222,832 NRW
12A 223,168 223,936 224,704
12N 223,328 224,096 224,864
12B 224,880 225,648 226,416
12C 226,592 227,360 228,128 NPO Niederland
12D 228,304 229,072 229,840

DAB+ Karte für Deutschland mit Senderstandort https://www.dabplus.de/empfang/

Endlich meine Aktiv Antenne aufgestellt

An einem Mast 6m Hoch habe ich eine Akiv Antenne aufgestellt. Das ist eine Breitbandantenne. Also auch für Mittelwelle und Kurze Welle Das Kabel ist schon bis zum Haus gelegt Da ich nur wenig belastet werden kann mache ich morgen weiter. Wenn das Kabel im Funkraum ist wir noch der Kasten der über das Koaxkabel die Stromversorgung zugeführ angeschlossen Dann zum schluss ein kleins Kästen das mit USB mit dem Rechner verbunden wird. Die Aktivantenne komm,t an den Eingang 100Khz-30Mhz. Es gibt noch einen zweiten Eingang 25Mhz bis 1.7Ghz. Was ich damit mache weiss ich noch nicht. Erst mal werde ich auf dem Rechner ein SDR Software define Radio Programm aufspielen. Später soll ein Rechner als Server betrieben werden der den Empfang der Aktivantenne auch von Ausserhalb meines Wohnortes ermöglichen kann. Ich habe die Aktivantenne sehr weit von Gebäuden entfernt um wenig Störungen zu haben.

Ich bin nicht mehr so Fit aber die Aktivantenne geht. Nachdem ich die Versorgung von 12 Volt aufgeschaltet habe konnte ich auf 20m in USB Amateurfunk hören. Es ging aber nur über den Empfänger des Amateurfunkgerätes. Über PC ging nix. Im Bereich von 2m oder 70cm und dem entsprechenden Eingang und einer 2m Stationen hören. Auch Radio auf UKW auch mit RDS Anzeige ging gut. Flugfunk in schmalen Am Kanälen war sehr gut anzuzeigen auf dem Bildschirm. Ich schaute mir auch die digitalen Kanäle von DAB+ und DVBT 2 an. Nur der KW Eingang mit dem Mischer ist tot. Ich werde mal drüber schlafen und morgen mal das Gehäuse öffnen. Das ist eine Stick Platine mit rtl Schip aufgelötete auf einer Platine die so groß ist wie das Gehäuse. Hier ist aus der Eingang für die KW Antenne. Ich habe keinen Wackel -Kontakt finden können. Ich habe eben bei Ebay für knapp 30€ ein neues Gerät bestellt. Die Geschichte ist noch nicht zu Ende.

 

Sorge um Gesundheit bei 5G

Gefahr für die Gesundheit?Sorge vor zu großer Strahlenbelastung durch 5G: Mit 5G drohten ernste Konsequenzen für Menschen und Umwelt – warnen mittlerweile mehr als 400 Mediziner und Naturwissenschaftler in einem internationalen Appell.

Video in der 3Sat Mediathek http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=80106&fbclid=IwAR2wtAC0HOH0WZm2QjRe36kQhFf7vzsoWONBYm_IZV8OcPM2-MH_glqkx2c

Free-DV Was ist das ????

Ich habe diesen Beitrag noch einmal ins aktuelle geholt. Es ist eine wichtig Entwicklung um die Kurzwelle für Funkamateure digital z machen.

FreeDV screenshot

FreeDV ist ein Digital Voice-Modus für HF-Radio. Sie können FreeDV mit einer kostenlosen GUI-Anwendung für Windows, Linux und OSX ausführen, mit der jedes SSB-Radio für digitale Sprache mit niedriger Bitrate verwendet werden kann. Es gibt mehrere Berichte, dass der neue FreeDV 700D-Modus SSB bei niedrigen SNRs übertrifft. Bei hohen SNRs klingt FreeDV 1600 wie UKW, ohne störende analoge HF-Radiogeräusche

Alternativ können Sie einen FreeDV-Adapter SM1000 kaufen, mit dem Sie FreeDV (1600-Modus) mit jedem HF-Radio ohne PC oder Soundkarte ausführen können. Wenn Sie Hardware- oder Softwareentwickler sind, können Sie FreeDV mithilfe der von LGPL lizenzierten FreeDV-API in Ihr Projekt integrieren.

Die Sprache wird auf 700-1600 Bit / s komprimiert und dann auf ein 1,25 kHz breites Signal aus 16 QPSK-Trägern aufmoduliert, das an den Mic-Eingang eines SSB-Radios gesendet wird. Das Signal wird von einem SSB-Radio empfangen, anschließend von FreeDV demoduliert und decodiert.

FreeDV wurde von einem internationalen Team von Funkamateuren entwickelt, die in Codierung, Design, Benutzeroberfläche und Tests zusammenarbeiten. FreeDV ist Open Source-Software, die unter der GNU Lesser Public License Version 2.1 veröffentlicht wird. Die in FreeDV verwendeten Modems und Codec 2-Sprachcodecs sind ebenfalls Open Source

Warum FreeDV?

.FreeDV 700D übertrifft SSB bei niedrigen SNRs – Sie können eine einfache Kopie von 700D erhalten, wenn SSB unbrauchbar ist.

Amateurfunk wechselt von analog zu digital, ähnlich wie in den fünfziger und sechziger Jahren von AM zu SSB. Wie würden Sie sich fühlen, wenn ein oder zwei Unternehmen die Patente für SSB besitzen und Sie dann dazu zwingen würden, ihre Technologie zu verwenden, das Experimentieren mit der Technologie oder das Verstehen der Technologie für rechtswidrig zu machen und darauf zu bestehen, dass Sie für die nächsten 100 Jahre daran festgehalten werden? Genau das ist es, was mit digitaler Stimme passiert. Aber jetzt beherrschen Funkamateure ihre Technologie wieder!

FreeDV ist einzigartig, da es 100% Open Source Software einschließlich des Sprachcodecs verwendet. Keine Geheimnisse, nichts Eigentum! FreeDV ist ein Weg für das Amateurfunkgerät des 21. Jahrhunderts, bei dem Hams frei experimentieren und innovieren kann, anstatt sich für eine geschlossene Technologie eines einzigen Herstellers zu entscheiden.

Demo Video

Was braucht man dafür:

  • A SSB receiver or transceiver
  • FreeDV software, download links are below.
  • A Windows, Linux or OSX PC with one (receive only) or two sound cards.
  • Cables to connect your PC to your SSB radio.

OR:

  • SM1000 Digital Voice Adaptor
  • Cables to connect the SM1000 to your SSB radio

Connecting Your Radio

Diejenigen, die keinen speziellen Anschluss für digitale Modi haben, können die normalen Audio-Ein- und Ausgänge Ihres Radios verwenden. Die gleichen Kabel und Hardware, die Sie für andere digitale Modi verwenden, die auf PC-Programmen basieren, funktionieren mit FreeDV. Sie benötigen jedoch eine zweite Soundschnittstelle für die Mikrofon- und Lautsprecheranschlüsse des FreeDV-Programms. Für die zweite Soundschnittstelle benötigen Sie nur ein USB-Headset, wie es von Spielern verwendet wird.

Configuring Your Radio

Deaktivieren Sie so viel Verarbeitung wie möglich. Im Allgemeinen sind Rauschunterdrücker, DSP-Bandgrenzfilter und Schmalbandpassfilter sind keineHilfe, während Kompression, DSP-Rauschen oder Trägerbeseitigung und Sprachverarbeitung definitiv für digitale Modi falsch sind. Das HF-Modem von FreeDV verfügt über einen eigenen DSP. Dies gilt im Allgemeinen auch für andere digitale Programme.

Sie können den empfangenen Effekt verschiedener Einstellungen in der Anzeige des Signal / Rausch-Verhältnisses von FreeDV sehen. Ein höheres S / N ist besser.

Fahren Sie mit Ihrem Sender auf eine durchschnittliche Leistung von etwa 20% seiner PEP-Leistung. In unserem HF-Modem gibt es ein Spitzenverhältnis von 8 bis 12 dB. Übersteuern verringert das empfangene S / N. Mehr ist nicht besser für DV!

Download

Source Code

Documentation

Several guides are available

Who can I Talk To?

Login to the K7VE FreeDV QSO Finder to find other Hams using FreeDV.

Australia VK5 7.177MHz Every Sunday 10AM Local WIA Broadcast and call back
Australia VK3 7.177MHz Anytime FreeDV beacon
Australia VK3 14.150/14.153 MHz Every day at 3 and 4pm AET Casual QSOs
Netherlands 3.720 MHz in USB Every Sunday 10:00 UTC Net
UK 3.643MHz LSB Sundays mornings at 09:00 Local RSGB broadcast by Matt G6WPJ
UK 3.697 MHz LSB 700C 1600 Local Casual QSOs
USA 14.236 MHz USB Anytime Casual QSOs

Weitere Informationen über FreeDV hier https://freedv.org/

http://homepages.hs-bremen.de/~hartje/pub/2014/hamradio/freedv/digitale-Sprachuebertragung-FreeDV-auf-KW.pdf

https://www.youtube.com/watch?v=ovAJBkOWKZ4
https://www.youtube.com/watch?v=UXn0tZD82OU

Warnung vor 5G

klagemauerTVAm 31.08.2018 veröffentlichtABONNIEREN 69.510► Der neue Mobilfunkstandard 5G, den die Swisscom noch bis Ende dieses Jahres einführen will, ist revolutionär: 100-mal mehr Daten in 100-mal höherer Geschwindigkeit wird dem Konsumenten versprochen. ✓ http://www.kla.tv/12947 Wie aber sieht es mit den Schattenseiten dieser neuen Mobilfunktechnik aus? Der Präsident von Gigaherz.ch nennt Zahlen und Fakten dazu. WICHTIGER HINWEIS: Solange wir nicht gemäss der Interessen und Ideologien des Westens berichten, müssen wir jederzeit damit rechnen, dass YouTube weitere Vorwände sucht um uns zu sperren. Vernetzen Sie sich darum heute noch internetunabhängig! http://www.kla.tv/vernetzung Sie wollen informiert bleiben, auch wenn der YouTube-Kanal von klagemauer.tv aufgrund weiterer Sperrmassnahmen nicht mehr existiert? Dann verpassen Sie keine Neuigkeiten: http://www.kla.tv/news von dd. Quellen/Links: – https://www.srf.ch/news/wirtschaft/na…https://de.wikipedia.org/wiki/Qualcommhttps://www.nzz.ch/wirtschaft/swissco…https://www.srf.ch/play/tv/popupvideo…https://www.gigaherz.ch/dringende-war…https://de.wikipedia.org/wiki/Nichtio…MEHR ANSEHEN

klagemauerTV

Wlan 801.11a B C D oder n . Ein bischen Technik üver Wlan

WLAN (Wireless Local Area Network) wurde in den 90er Jahren zunächst für den 60 Gigahertz-Bereich entwickelt. 1997 wurde die Technik in den 2,4- und 5-Gigahertz-Bereich übertragen. Später wurden daraus IEEE802.11 sowie HomeRF und HIPERLAN. Durchgesetzt hat sich aber vor allem der IEEE802.11-Standard, welcher in mehreren Schritten weiterentwickelt wurde. IEEE steht für das Institute of Electrical and Electronics Engineers, meist als „i triple e“ gesprochen, einem weltweiten Berufsverband von Ingenieuren mit Sitz in New York, der zahlreiche Internet-Standards definiert hat.

802.11b: Der Klassiker

Vor „b“ kommt ja bekanntlich „a“. Doch beim WLAN ist es genau umgekehrt: Der Standard „b“ ist der Klassiker in der WLAN-Familie. Er erlaubt theoretisch eine Datenübertragung von bis zu elf Megabit pro Sekunde (Mbit/s). In der Praxis werden aber abzüglich der Kontrolldaten meist nur rund fünf Mbit/s erreicht. Deshalb wurde der „b“-Standard bald vom neueren WLAN-Standard „g“ abgelöst. Vor allem bei hochauflösenden Streams reicht der Klassiker kaum aus. Allein für High-Definition-Fernsehen (HDTV) werden rund 12 bis 27,8 Mbit/s benötigt. Zu finden ist der „b“-Standard noch an manchen öffentlich nutzbaren Internetzugängen, wie Hotspots.

802.11b funkt im Frequenzbereich von 2,4 Gigahertz (GHz), die Reichweite beträgt bis zu 20 Meter, was aber von Raum zu Raum variiert. Durch Hindernisse wie Wände dringen die Wellen je nach Dicke und Baustoff unterschiedlich gut oder schlecht. Beeinträchtigen können die Datenübertragung allerdings auch andere Geräte, denn der Frequenzbereich 2,4 GHz ist gut ausgelastet. Mikrowellen oder auch Bluetooth-Geräte nutzen diese Frequenzen, können den WLAN-Geräten in die Quere kommen und die Datenübertragung verlangsamen.

802.11a: Schnell, aber inkompatibel

Der WLAN-Standard 802.11a ist vor allem in den USA verbreitet und hat sich hierzulande nie richtig durchgesetzt. Seit 2003 ist er in Deutschland zugelassen, allerdings nur mit Einschränkungen. Innerhalb Europas dürfen WLAN-Geräte, die den Standard „a“ nutzen, nur in Gebäuden eingesetzt werden, denn 802.11a funkt im Frequenzbereich von fünf GHz, den auch das Militär und die Flugsicherung nutzen. Die Sendeleistung muss auf 30 Milliwatt (mW) beschränkt sein. Die maximale Übertragungsgeschwindigkeit beträgt 54 MBit/s, wovon in der Praxis meist nur 25 bis 30 MBit/s erreicht werden. Die Reichweite bei maximaler Übertragungsrate umfasst 15 bis 25 Meter. Wer auf „a“ setzt, steht mit seinem WLAN-Standard ziemlich allein dar: Denn „a“ versteht sich nicht mit den hierzulande verbreiteten Standards „b“, „g“ und „n“.

802.11g: Schneller Allrounder

802.11g ist der große Bruder vom „b“-Standard. Er ist deutlich schneller und trotzdem voll abwärts kompatibel. Denn 802.11b und 802.11g funken beide im Frequenzbereich 2,4 GHz. Die maximale Übertragungsgeschwindigkeit bei 802.11g beträgt dabei 54 MBit/s, wovon in der Praxis noch rund 25 Mbit/s übrig bleiben. Die maximal mögliche Entfernung vom Sender zum Empfänger beträgt 25 bis 50 Meter. Ebenso wie beim Klassiker 802.11b können auch bei 802.11g andere Geräte, wie Bluetooth-Sender oder Mikrowellen, die Datenübertragung stören und verlangsamen.

802.11n: Eine gute Wahl für viele Anwendungen

Auf der CeBit 2007 stellte AVM die Fritz!Box Fon WLAN 7270 vor, die mit 802.11n funkt. Heute ist der Standard 802.11n weit verbreitet und immer noch eine sehr gute Wahl. Die maximale Übertragungsgeschwindigkeit ist doppelt so hoch wie bei 802.11g und liegt bei bis zu 300 Mbit/s. Möglich macht es die so genannte MIMO-Technik (Multiple Input Multiple Output), die auf einem Mehrantennenverfahren für höhere Datenraten beruht.

802.11n kann sowohl im 2,4-GHz- als auch dem 5-GHz-Frequenzbereich funken, in dem sich weniger Geräte in die Quere kommen sollen. 802.11n ist somit abwärts kompatibel mit den WLAN-Standards „b“ und „g“. Mit dem Standard „a“ verträgt sich aber auch „n“ nicht. Um mit „n“ zu arbeiten, muss das Gerät mehrere Sende- und Empfangsantennen besitzen.

802.11ac

Der IEEE 802.11ac Standard für drahtlose Computer-Netzwerke ist eine Weiterentwicklung des 2009 ratifizierten 802.11n. Sie wurde vor allem in Hinblick auf hohe Datenraten im 5-GHz-Band vorangetrieben und zwischen 2011 bis 2013 mehrfach überarbeitet. Die offizielle Standardisierung erfolgte am 18. Dezember 2013 und ermöglicht durch Weiterentwicklung der im IEEE-802.11n verwendeten Techniken einen Einzelkanal-Durchsatz von bis zu 867 Megabits pro Sekunde. Dies wird durch Kanalbandbreiten bis 160 MHz und verbesserte Signalmodulation erreicht. Bei bis zu acht Mehrfachverbindungen (8×8 MIMO) ergeben sich Datenraten von insgesamt 6936 Megabits pro Sekunde.