FreeDV digitale Betriebsart auf Kurzwelle

Das FreeDV-Programm
David arbeitet zusammen mit anderen an der Entwicklung von FreeDV. Dieses Open Source-Softwareprogramm wurde speziell für den Aufbau von Verbindungen mit digitaler Sprache entwickelt. Wahrscheinlich wird das Programm in wenigen Monaten aktualisiert, was auch den neuen FreeDV 2020-Modus unterstützt.

 

 

Praktische Experimente

 

Erste praktische Experimente mit FreeDV 2020 sehen vielversprechend aus, wie Mark Jessop (VK5QI) nebenstehend im YouTube-Video zeigt. Von seiner Hütte in Adelaide (Australien) aus stellt er eine 40-Meter-Sprechverbindung zu einem KiwiSDR-Empfänger im Norden Neuseelands (3200 km) her. Außerdem wechselt er zwischen SSB und FreeDV 2020. Auffällig ist das deutlich bessere Signal-Rausch-Verhältnis des FreeDV-Signals. Wie zu erwarten war, kommt es leider zu Verzerrungen durch die Sprachsynthese.

 

SOFTWARE DVB-S DEMODULATOR

Hallo, im letzten Jahr habe ich einen DVB-S-Receiver in Software entwickelt, um mehr über Signalverarbeitung und Multithreading / SIMD-Optimierung zu erfahren. Diese Software soll der Ausgangspunkt für das Experimentieren und Implementieren meines eigenen DVB-S-Empfängers auf einem FPGA-Board sein. Es wurde hauptsächlich für den persönlichen Gebrauch geschrieben, ist also nicht sehr benutzerfreundlich. Vielleicht ist dies auch für Sie interessant, da hier viele Leute mit SDR-Boards sind. Ich hoffe, dass Sie Feedback geben und konstruktive Kritik üben können laufen nur auf recht modernen CPUs mit SIMD-Befehlssätzen und AVX-Unterstützung. Sollte Intel Haswell und höher sein. Es sind einige Screenshots als Referenz beigefügt, wie die MPEG-TS-Ausgabe aussehen sollte. Localhost, UDP an Port 8888. Getestet mit RTL-SDR und hackrf. LimeSDR ist nicht getestet, vielleicht funktioniert es, vielleicht auch nicht. DVB-S2 wird gerade getestet, aber momentan wird nur DVB-S1 unterstützt.

Current Version: 2.0.10

Download Link: http://v.1337team.tk/dvb-s_gui_amsat.zip

Kurzanleitung: – Zentrieren Sie den DVB-S-Transponder so, dass er sich in der Mitte des FFT-Diagramms befindet. Die Verwendung des Kontrollkästchens ‚Show FFT after Matched Filtering‘ hilft.- Spielen Sie mit den Timing Recovery Loop Gain- und Damping-Schiebereglern, bis Sie einen Kreis im IQ-Diagramm sehen und die entsprechenden Basisband-Gain-Einstellungen ohne Übersteuerung vornehmen können.- Aktivieren Sie die Trägerwiederherstellung (grob, fine ist momentan nicht verwendbar) und spiele mit der Loop Gain / Dämpfung. Höhere Verstärkung für das Sperren, bis Sie eine derotierte QPSK-Konstellation sehen können. Eine niedrigere Verstärkung mit verringerter Dämpfung funktioniert am besten. Drehen Sie die Konstellation und überspringen Sie die Symbole, bis Sie sehen, dass der Synchronisationszähler aufsteigt. Vergessen Sie nicht, vorher die richtige FEC-Rate zu wählen.

Youtube Vids:

(DVB-S1)

(DVB-S2)Marcel

Bilder

2G, 3G, 4G, 5G: Das bedeuten die Abkürzungen

Bei den Abkürzungen 2G, 3G, 4G und 5G handelt es sich um die verschiedenen Mobilfunkstandards.

  • Das G steht für Generation und bezeichnet somit die zweite, dritte, vierte und fünfte Generation.
  • Der Unterschied zwischen 2G, 3G und 4G liegt hauptsächlich in der Geschwindigkeit der Datenübertragung. Diese ist auf mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets mit SIM-Karten wichtig, um möglichst schnell im Internet zu surfen.
  • Aktuell existieren in Deutschland 2G, 3G und 4G, jedoch sind nicht in jeder Region alle drei Typen vertreten. Ein Smartphone wählt stets das bestmögliche Netz, allerdings unterstützt nicht jedes Smartphone 2G, 3G und 4G. Aktuell bieten zudem viele Mobilfunkanbieter eine 4G-Verbindung nur mit bestimmten Verträgen an.
  • Frühstens 2020 soll 5G an den Start gehen. Während 4G weiterhin für die private Nutzung optimiert wird, soll 5G für ganz andere Zwecke herhalten. Vor allem für die Industrie sind noch höhere Geschwindigkeiten interessant. Unter anderem werden beim autonomen Fahren hohe Bandbreiten und eine stabile Verbindung benötigt um Daten in Echtzeit auszuwerten, ohne einen rechenstarken Computer in jedem Auto zu verbauen.
  • Begriffserklärung: 2G, 3G, 4G und 5G

    • 2G: Dieser Mobilfunkstandard wurde 1992 in Deutschland eingeführt und dient bis heute noch hauptsächlich zur Telefonie. Mobile Daten werden über GPRS mit maximal 53,6 kbit/s oder per Edge (E) mit bis zu 220 kbit/s übertragen. Das ist nach heutigen Standards sehr langsam und reicht für Anwendungen wie WhatsApp aus, eine aufwendige Webseite oder gar ein Video laden dauert hiermit jedoch ewig.
    • 3G: Im Jahr 2000 wurde der dritte Mobilfunkstandard (3G) mit dem Namen UMTS entwickelt. Hiermit sind Geschwindigkeiten von bis zu 384 kbit/s möglich. 2006 folgte HSDPA, später HSDPA+, welche auch als 3,5G bezeichnet werden. Hierdurch sind sogar Übertragungen mit bis zu 7,2 Mbit/s und 42 Mbit/s möglich.
    • 4G: Bei 4G handelt es sich um den neusten Mobilfunkstandard für Smartphones. In der Theorie ist eine Download-Geschwindigkeit von 1000 Mbit/s möglich. Somit lassen sich selbst sehr große Daten innerhalb von Sekunden herunterladen. In der Praxis werden Sie jedoch froh sein, wenn Sie eine Verbindung mit rund 50 Mbit/s erhalten, die Werte steigen jedoch von Jahr zu Jahr. LTE wird in Deutschland immer weiter ausgebaut.
    • 5G: Während 4G weiterhin für private Nutzer optimiert wird und vollkommen ausreichend ist, soll vor allem die Industrie von 5G profitieren. Versprochen werden Geschwindigkeiten von 10 GBit/s, also 10-mal schneller als 4G.

     

20000 Satelliten in 5G werden installiert

 

20.000 5G-Satelliten senden gefährliche Strahlung über die ganze Welt
20.000 5G-Satelliten werden gestartet: Sie senden gefährliche Mikrowellenstrahlung über die ganze Welt!
In den Städten soll es es ungefähr alle 150 Meter entlang den Straßen einen 5G-Zellenturm geben.
Die öffentliche Interesse und auch der Protest an 5G richten sich gegen die Pläne von Telekommunikationsunternehmen, Millionen von diesen kleinen Zellentürmen an Strommasten, öffentlichen Gebäuden und Schulen, an Bushaltestellen, öffentlichen Parks und an allen möglichen Stellen, überall zu installieren.
So schlimm diese kleinen Zellentürme mit ihrer konstanten, aber noch relativ schwachen Strahlung erscheinen mögen … aber ist es vielleicht noch alarmierender,
Dass Tausende von neuen Kommunikationssatelliten millimeterlange Mikrowellen aus dem All auf die Erde strahlen?
Die FCC erteilte SpaceX am 29. März 2018 die Genehmigung, 4.425 Satelliten in einen niedrigen Orbit um die Erde zu bringen.
Die Gesamtzahl dieser Satelliten soll letztendlich 20.000 Satelliten betragen. 5G wird Phased Array-Antennen verwenden, um Strahlen auf Handys zu richten
Diese Satelliten verwenden den gleichen Typ von Gruppenantennen, die auch von bodengestützten 5G-Systemen verwendet werden, was bedeutet, dass sie eng fokussierte Strahlen intensiver Mikrowellenstrahlung an jedes einzelne 5G-Gerät auf der Erde senden, und jedes Gerät sendet einen Strahl zurück zum Satelliten.

Frühere Generationen der RF-Mobilfunkkommunikation verwendeten große Antennen, um eine Art Strahlungsdecke in alle Richtungen zu senden.

Die niedrigeren Frequenzen, die sie verwendeten, aber die breite Verteilung von Mikrowellen schränkten die Anzahl der Mobilfunkgeräte ein, die durch einen einzelnen hohen Turm verbunden werden konnten. Die viel kürzeren Mikrowellen, die für 5G verwendet werden, ermöglichen die Verwendung kleiner Antennen mit Phasenanordnungen zum Senden und Empfangen von Signalen.

Solche Phased Array-Antennen bestehen aus Gruppen von Hunderten winziger Antennen, die zusammenarbeiten, um einen Energiestrahl konzentriert auf ein Ziel zu schießen.
Ein Cluster dieser kleinen Antennen kann in einem Bündel von 4 Zoll x 4 Zoll angeordnet werden.
Die von ihnen erzeugten Mikrowellenstrahlen werden stark genug sein, um Wände und menschliche Körper zu durchdringen.

Wenn das nicht so wäre, müsste jeder mit einem 5G-Smartphone bei der Verwendung der Geräte draußen stehen. Das tut die jetzige Strahlung auch
China (und nicht nur China) kann mit 5G-Mobilfunk in Städte zu Waffen machen
China versucht, sich in der Entwicklung und Installierung von 5G eine „Pool-Position“ zu erkämpfen und die Führungsrolle zu übernehmen. Der ehemalige US-Luftwaffengeneral Robert Spalding sieht hier eine große Gefahr lauern.

Seine Bedenken hatte er schon im Januar 2018 angemeldet und ein Memo veröffentlicht, indem er forderte, die US-Regierung müsse die Entwicklung des nationalen 5G-Netzes übernehmen. Er war damals nicht autorisiert, dieses Memo in die Öffentlichkeit zu geben und musste daraufhin seinen Sitz im nationalen Sicherheitsrat räumen.
In diesem Memo hatte Spalding eindringlich davor gewarnt, dass eine fremde Macht sehr einfach via 5G umfassende technische Möglichkeiten habe, das Leben in einer Stadt vollkommen in den Griff zu bekommen – oder eben auch ins Chaos zu treiben.

Die 5G-Netze kann man untereinander verbinden – und damit Milliarden von Geräten, die man über dieses Netz nach Belieben ansteuern und lenken kann.

Spalding sieht damit – zu Recht – die Möglichkeit für einen Feind, eine Stadt unter seine komplette Kontrolle zu bringen.

Die verschiedenen Geräte, zum Beispiel in naher Zukunft selbstfahrende Autos, Operationsroboter, Kraftwerke, aber auch die Kommunikation der Polizei, Sicherheitskräfte, Feuerwehr und Notärzte untereinander wären für jeden Sabotageakt offen und die Kontrolle könnte in so einem Fall auch nur schwer zurückgewonnen werden.

Daher plädierte Robert Spalding entschieden dafür, dass die US-Regierung von vorneherein die Kontrolle und Aufsicht über die 5G-Entwicklung, Sendemasten und Geräte und deren Installation hat
HAT SIE SCHON ! >> Die Brände in Kalifornien !!

Seit Neuestem warnt auch der Mainstream vor Schäden durch Handy-Strahlung, WLAN und 5G-Technologie.

Doch Gesetzgeber und Mobilfunkunternehmen lehnen diesen Vorschlag ebenso entschieden ab. Die Rechtslage ist auf ihrer Seite: Unzulässige Eingriffe in die Privatwirtschaft.

Aber General Spalding gibt nicht auf und meldet sich erneut zu Wort. In einem Interview mit Bloomberg malte er vor wenigen Tagen die erschreckenden Aussichten aus, die ein vom Feind kontrolliertes 5G-Netz einer Stadt diesem bieten würde.
Es wäre ein Leichtes, eine ganze Stadt, ja eine ganze Nation in Geiselhaft durch ihre eigenen Geräte und Kommunikationsmittel zu nehmen – und der Feind ist gleichzeitig unangreifbar.
Die Stadt selbst würde damit zur Waffe des Feindes.

„Je vernetzter wir sind, und 5G wird uns mit Abstand am meisten verbinden, desto anfälliger werden wir“, sagte Spalding (Smartphone und Co.: Studie beweist katastrophale Folgen für die Psyche von Kindern).

Der Individualverkehr ist ja sowieso schon auf der Liste der Dinge, die es in der schönen, neuen Welt nicht mehr geben soll.

Mit 5G will man selbstfahrende Kabinen oder Autos oder Buslinien leicht steuern können und über alles die Kontrolle ausüben und überwachen.

Spalding zeichnet in seinem Memo eine Zukunft, in der China das globale 5G-Netz unter seine Herrschaft gebracht hat. Tatsächlich sticht China mit seiner schon hochentwickelten und ausgetesteten 5G-Netzwerktechnologie durch seinen Dumpingpreis alle anderen Hersteller aus.

Die anderen Anbieter sind schlicht und einfach nicht in der Lage, mit den vom chinesischen Staat hoch subventionierten Angeboten von Huawei und dem chinesischen Hersteller ZTE Corp. zu konkurrieren

Ärzte aus Deutschland fordern Ausbaustopp für 5G-Mobilfunk – US-Radioonkologen hinterfragen “Strahlungssicherheit”.
Die 5G Firmen könnten bestimmte Geräte zum Beispiel mit einer kaum auffindbaren Schnittstelle produzieren und ausliefern, über die China von außen spielend leicht in die Netze eindringen und die Gesamtkontrolle übernehmen kann.

Sobald China den Markt für mit dem Internet verbundene Geräte beherrscht, wird es in der Lage sein, ‚Städte zu Waffen umzuprogrammieren’“, mahnt Spalding in seinem neuen Memo: „Denken Sie an selbstfahrende Autos, die plötzlich ahnungslose Fußgänger niedermähen.

Denken Sie an Drohnen, die in die Lufteinlässe von Flugzeugen fliegen.”
Das ist noch recht konservativ-mechanisch gedacht.

Aber schon der Ausfall des gesamten Ampelsystems führt in einer Großstadt zum flächendeckenden Stau und nichts geht mehr. Auch Krankenhäuser lassen sich durch das Abdrehen von Strom, Klimanlage und Wasser zu Todesfallen umwidmen. Oder die U-Bahnen dutzendweise mit voller Geschwindigkeit ineinander krachen zu lassen, drei Tage weder Strom noch Wasser für die Stadt – und man hat ein flächendeckendes Untergangs-Endzeitszenario mit marodierenden Banden, Krieg um Wasser und Nahrung und Zigtausend Toten.
In Deutschland hat das Büro für Technikfolgenabschätzung im Auftrag der Bundesregierung eine Studie zum Thema Gefährdung und Verletzbarkeit moderner Gesellschaften – am Beispiel eines großräumigen und langandauernden Ausfalls der Stromversorgung erstellt.
Nach schon zwei Tagen wird das Chaos zu Apokalypse.
Nichts wäre leichter, als diese Infrastrukturen der „modernen Gesellschaft“ lahmzulegen. Und diese Studie ist aus dem Jahr 2010, wo diese Abhängigkeit von Steuertechnik und Gerätevernetzung noch relativ gering war im Vergleich zu heute… und ganz besonders im Vergleich zu einer per 5G und „Internet of Things“ vernetzten Infrastruktur in zwei bis drei Jahren.

5G-Netzwerkes können in den folgenden drei Jahren mit einer implementierten Technologie aufgebaut werden, die die Netzwerkgeräte ständig überwacht und „sie vom Gegner isoliert, wenn sie infiziert werden“. Das Monitoring des Netzes müsse sich auf Verschlüsselung sowie eine sichere Lieferkette stützen, sagt Spalding – und das bedeute eben, die chinesischen Anbieter Huawei und ZTE zu verdrängen.

Im Oktober 2018 erklärte ein australischer Spionagechef – der Generaldirektor des Australian Signals Directorate, Mike Burgess -, dass seine Cyber-Experten die Forderung der Regierung im letzten August unterstützt haben, Huawei und ZTEvom Aufbau des 5G-Netzwerks in Australien auszuschließen.

„Meine dringende Empfehlung war, Hochrisiko-Anbieter komplett von der Entwicklung der 5G-Netzwerke auszuschließen“, sagte Mike Burgess und fügte hinzu, „die Unterscheidung zwischen ‚Kern‘ und ‚Rand‘ gibt es in 5G-Netzwerken nicht mehr.
Was bedeutet, dass, wenn es irgendwo im riesigen Netzwerk eine einzige, potenzielle Bedrohung gibt, das eine Bedrohung für das gesamte Netzwerk ist „.

Vereinfacht: Hat der Feind irgendwo in einem Altersheim einen Toaster installiert, der in der Lage ist, Befehle und Signale in das Gesamtnetzwerk zu senden, kann alles übernommen werden. Und zwar blitzartig. Wunderbare Aussichten für Terror.

Mike Burgess: „Die 5G-Technologie unterstützt die Kommunikation und Netzwerke, auf die sich die Australier täglich verlassen, von unseren Gesundheitssystemen und den möglichen Anwendungen der Fernoperationen über selbstfahrende Autos bis hin zum Betrieb unserer Strom- und Wasserversorgung.
Die Risiken könnten nicht höher sein.“

Das ist alles wahr und richtig. Nur sind es ja nicht nur die Chinesen, die diese 5G-Technik entwickeln, sondern auch die Amerikaner.
Und die können demzufolge dasselbe tun, was sie den Chinesen gerade unterstellen.
Jeder Hersteller dieser Technik hat die Möglichkeit dazu, wenn er will, Eingangspforten in die 5G-Netzwerke zu bauen und sie im Ernstfall zu nutzen. Die Amerikaner werden das genauso machen.

Dass man in den USA keine moralischen Probleme mit der Anwendung von 5G gegen Menschen hat, ist schon erwiesen!!

(Test: Strahlung von Smartphones – nur zwei Handys sind empfehlenswert).

,,Handystrahlen sind möglicherweise krebserregend“

Lesen Sie auch alle unsere 5G Berichte

Update: Kurz Review Retevis RT90

Kurz Review Retevis RT90 / TYT MD9600

Endlich kam das angekündigte Paket an. Inhalt: das neue RETEVIS Duoband DMR Mobilgerät RT90. Baugleich ist das TYT MD9600. Nun wurde alles ausgepackt und inAugenschein genommen. Auch ein Programmierkabel war dabei.

Unboxing

(Zum Vergrößern auf die Bilder klicken)
  

Das Mikrofon macht einen soliden Eindruck und hat eine recht gute Verarbeitung. Es soll nach der Kennzeichnung IP54 spritzwassergeschützt sein.

 

Nun wurde das Gerät verkabelt und an 12V angeschlossen. Als nächstes habe ich mir die CPS (Programmiersoftware) aus dem Internet geholt. Die CPS ist für das RT90 und das baugleiche TYT MD9600. Sie liegt in der Version V1.18 vor.
Die Firmware, die auf dem Gerät ist, scheint die aktuell in der Version D003.031 zu sein.

Auf der Rückseite befinden sich der Antennenanschluss, das Anschlusskabel für die Spannungsversorgung und der Endstufen-Lüfter.

Weiterhin befinden sich auf er Rückseite  mit einem Gummischutz versehenen Buchsen für einen externen Lautsprecher und das USB-Programmierkabel.

   

Gehäusedeckel abgenommen:

Als das Gerät eingeschaltet wurde, fiel mir gleich auf, dass die Aufteilung der Darstellung  der Daten im Display denen des Retevis RT82 gleicht.

Codeplug und CPS -> Überraschung!
Als nächstes gab es dann eine richtige Überraschung! Aber dazu gleich. Nun ging es darum einige Frequenzen in den Kanälen, RX Listen und Zonen zu erstellen. Nach kurzer Suche im Internet war klar, dass es noch keine Codeplugs als Vorlage gibt. Also versuchte ich einfach mal mit der Programmiersoftware des RT90 in der Version V1.18 den Codeplug für mein Retevis RT82 zu laden. Das verlief reibungslos. Nun der Test mit dem Schreiben des Codeplugs in das RT90:

Aufgrund einiger Anfragen eine wichtige Info:
Das RT90 wird nicht von anderer Programmiersoftware erkannt, außer der dafür vorgesehenen CPS. Auch sind Codeplugs anderer Retevis Geräte wie das RT3, MD380 etc. nicht kompatibel. Nur der Codeplug von RT82 kann verwendet werden.

USB-Kabel: 
Es kann ein normales USB-Kabel Typ A auf Mini USB Typ B verwendet werden, da keine Elektronik im Kabel enthalten ist. Vielen Dank an DG6EK Thomas für die Info.

Modifikation zum lauten “Umschalt-Knack” und der Lautstärkeregelung: 
Colin Durbridge G4EML hat zwei Modifikationen für das RT90 online gestellt. Damit wird das Umschalt-Knacken oder auch “Plop” genannt, nahezu komplett reduziert. Die zweite Modifikation beseitigt gut den werkseitigen Regelbereich der NF-Lautstärke von 0 auf 100 innerhalb weniger mm auf eine deutlich bessere Regelung.

Es sei darauf hingewiesen, dass die Durchführung der Modifikationen Erfahrung im Umgang mit dem richtigen Lötkolben und elektronischer Bauteile erfordert. Ich übernehme keine Garantie für Eure Umbauten, wenn es schief geht. Bitte beachten!

Hier der Link zum Umbau-PDF: Modifikationen RT90

Vielen Dank an Hans DB5ZP für den Link.


  

So hatte ich meine gewohnte Konfiguration mit allen Repeatern, TGs und was sonst noch dazu gehört aus dem RT82 auch im RT90. Das hat richtig Zeit und Arbeit gespart!

Wer bereits das Retevis RT3, das MD380 oder das RT82 kennt, kommt mit der Bedienung im Menü sofort zurecht.

Audio
Die TX Audioqualität wurde in einem QSO mit 4 Teilnehmern als sehr gut und ausgewogen beurteilt.
Angenehm überrascht war ich über die Wiedergabequalität des eingebauten Lautsprechers. Er ist sehr laut einzustellen und sollte beim Betrieb in einem Kfz ausreichend Lautstärke wiedergeben.

Bandbreite und Eingangsempfindlichkeit

Erstaunliches tat sich auf, denn beim RT90 wird nicht einfach nur der Hub bei breiten Eingangsfilters bei 12,5kHz Einstellung beschnitten, Das ist bei diesem Preis einzigartig:

Bandbreitenmessung (12dB Sinad und 3,5kHz Hub/1000Hz):
– Einstellung 12,5 kHz: gemessen 11,8 kHz
– Einstellung    25 kHz: gemessen 25,9 kHz

Eingangsempfindlichkeit
– bei 12,5 kHz und 3,5 kHz Hub: 0,17uV
– bei 25 kHz    und 3,5 kHz Hub: 0,14uV

Messung der Ausgangsleistung am MARCONI 2955B
Zuhause betreibe ich meine Geräte mit 12V. Daher habe ich zum Vergleich die Sender-Ausgangsleistung mit 12V und 13,8V ermittelt:

Betriebsspannung Frequenz Low MidLow Mid High
12,0 V 145,00 MHz 8,5 W 13,4 W 18,5 W 36,2 W
13,8 V 145,00 MHz 9,1 W 15,5 W 23,1 W 46,1 W
           
12,0 V 435,00 MHz 4,1 W   7,5 W 18,5 W 27,7 W
13,8 V 435,00 MHz 6,1 W 11,2 W 21,2 W 37,1 W

Bedienung
Die vier Tasten P1 bis P4 unterhalb des Displays lassen sich in der CPS zweifach programmieren. Es stehen dann 4 Funktionen mit Erreichen durch kurzen Druck und mit langem Druck (>1sec.) zur Verfügung. Auch sind die Mikrofon Tasten 0 bis 9 mit Funktionen belegbar, z.B. Talkgroups.

Was mir nicht gut gefällt, ist die Spreizung des Lautstärkereglers. Es gibt einen Punkt, bei dem innerhalb eines sehr kurzen Regelbereichs die Lautstärke von noch laut über leise auf stumm geregelt wird. Vielleicht kann das in neuen Versionen der Firmware und der CPS noch mit dem Einbau von Audioprofilen besser gelöst werden.

Was auch noch dringend gefixt werden muss, ist das “Blopp” im Lautsprecher, nachdem eine Gegenstation die Aussendung beendet hat.

Firmware Update
Bitte beachtet unbedingt genauestens die Anleitung zum Flashen der Firmware. Ein Firmware Update darf nie am eingeschalteten RT90, wie das Programmieren eines Codeplugs,durchgeführt werden.
Das Durchführen eines Upgrades der Firmware ist hier beschrieben: FLASH

Ausblick
Nun fehlt noch die alternative Firmware, die wir bereits vom RT3 / MD380 kennen, damit die User Datenbank eingespielt werden kann. Wenn das RT90 erst in ein paar Monaten immer mehr zum Einsatz kommt, wird es sicherlich nur noch eine Frage der Zeit sein, bis auch für dieses Gerät die alternative Firmware zur Verfügung steht.

Mein Codeplug zum RT90 / TYT MD9600 kann im DMR Bereich unter Codeplugs heruntergeladen werden.

VY 73 de Hans-Jürgen Marx DJ3LE

RT90-MD9600 Signalton-Modifikation

RT90-MD960

von OM Peter Krengel DG4EK

Wer einen RT90, bzw. dessen baugleichen Bruder MD9600 sein Eigen nennt, kennt
das Problem. Bereits beim Einschalten fällt der Nachbar vom Stuhl, denn die Lautstärke der abgegebenen Signaltöne kann normalerweise nicht getrennt eingestellt werden.

So schalten viele Anwender die Töne im CodePlug völlig ab, was schade ist, denn eine im wahrsten Sinne des Wortes, klitzekleine Modifikation genügt um das Problem zu beseitigen.

Klitzeklein nicht nur im Sinne, dass man lediglich einen kleinen 2.2k – 4.7kOhm Trimmer, sowie zwei Kupferlackdrähtchen hierfür benötigt, sondern das umzusetzende Bauteil, ein
winziger 1k Widerstand ist, der von mir erst einmal gefunden werden musste.

Bei der Suche stellte sich dann auch zunächst einmal die Frage, wie und von welchem Bauteil die Töne erzeugt und wie diese anschließend der RX-NF beigemischt werden.
Hierfür gab es theoretisch zwei Möglichkeiten:

1. Die Töne werden vom rückseitig montierten digitalen Signalprozessor C6000 erzeugt
oder
2. der Steuercontroller STM32F405 erzeugt diese und gibt sie als Rechtecksignale an einem seiner GPIOs aus.

Im ersten Fall wäre ich machtlos gewesen, denn hier hätte nur eine Modifikation der Firmware Abhilfe geschaffen.

Nach zweistündiger Suche stellte sich dann aber glücklicherweise heraus, dass Methode zwei vom Hersteller gewählt wurde. Will sagen, die Herabsetzung des Lautstärkelevels sollte mit einem einfachen Spannungsteiler, also einem Trimmerchen möglich sein.

Soweit zur Theorie, nun die Praxis:

Wie auf der Nahaufnahme gut sichtbar, ist der mit einem Pfeil gekennzeichnete
1k Widerstand zunächst von seinem Lötort zu entfernen und sodann mit einem Anschluss am rechten Lötpad wieder anzulöten. Damit dies relativ einfach zu bewerkstelligen ist, habe ich den ursprünglich dort sitzenden, winzigen, nicht mit Wert bedruckten, schwarzen Originalwiderstand gegen einen auch im Foto gut sichtbaren größeren SMD 1206 1k Widerstand (Aufdruck 102) ersetzt. Der zweite Anschluss des Widerstandes ist, verbunden über ein 0.2mm CuL Draht an den Schleifer des Trimmers angeschlossen. Der Trimmer selbst wird mit einer Seite an Masse gelegt, so dass das Signal vom 102 Widerstand kommendmit Hilfe des Trimmers auf Masse gezogen werden kann.

Der am Trimmer verbleibende dritte Anschluss führt das Signal wieder über ein Drähtchen zurück an das zweite, noch freie Original-Lötpad des zuvor dort abgelöteten 1k Widerstandes. Von dort gelangt es über eine in der Platine liegende Leiterbahn zum Flachbandkabel und sodann auf den Lautstärkeregler an der Gerätefrontplatte.

Das ist bereits alles.

Die Signaltöne lassen sich nach der Modifikation nun bequem mit Hilfe des nachgerüsteten Trimmers auf die gewünschte Lautstärke einregeln.

A propo Lautstärkeregler (Frontplatte):
Nachdem bereits ein anderer Funkfreund feststellte, dass Retevis sinnloserweise ein lineares 10kOhm Poti (Kennzeichnung 103B) eingebaut hat, wurde die Leiterplatte bei meinem Exemplar wohl nun geändert und vom Schleifer des Lautstärke-Potis nach Masse, ein 2.2k Widerstand eingebaut.

Leider hat diese Modifikation nicht unbedingt eine große Verbesserung des Reglerverhaltens gebracht. Will sagen, der Lautstärkeregler reagiert immer noch viel zu aggressiv. Ich habe deshalb, der ursprünglichen Modifikation folgend, dort einen 1k Ohm Widerstand eingesetzt, der das Reglerverhalten in der Praxis nun erträglich macht.

Ein kleiner Trick zum Schluss:
Leider hat der Hersteller bei der Auswahl des Lautstärke-Kunststoff-Stellknopfes nicht unbedingt mitgedacht, denn eine Anzeige der eingestellten Lautstärke ist nirgends vorgesehen.

Aber —– auch hier kann man leicht und schnell Abhilfe schaffen ohne den Stellknopf gleich auszuwechseln.

Hierzu drehe man den Stellknopf bis zum Anschlag nach links und mache mit Hilfe einer Stecknadel auf etwa „7 Uhr“ eine kleine Markierung. Nach Abziehen des Knopfes erweitert man diese anschließend mit Hilfe eines 2mm Bohrers (mit Hand! Keine Maschine benutzen!) auf ca. 1mm Tiefe und fülle die so erzeugte Markierung mit einem Tröpfchen hellen Nagel-lacks der (X)YL. Fertig ist eine hübsche Stellungsmarkierung 🙂

WARNUNG und wichtiger Hinweis!
Der Autor hat vorbeschriebene Modifikation selbst problemlos in Betrieb, haftet jedoch für keinerlei Schäden oder Gewährleistungs/Garantieverlust.

Die Modifikation erfordert unbedingt passendes SMD-Lötgerät bei max. 280°C Löttemperatur und ausreichende Erfahrung mit winzigen SMD-Bauteilen. Wer sich hier mit einem normalen Lötkolben versucht, zerstört u.U. Leiterbahnen und Durchkontaktierungen der Multilayer-Platine.
Auch das Verlöten des Trimmers nach Masse, erfordert äußerst vorsichtiges Vorgehen beim zuvor erforderlichen, stellenweisen Entfernen des grünen Lötstopp-Lackes.
Bitte unbedingt darauf achten, dass wirklich nur eine 1-1.5mm kleine Massefläche verzinnt wird, und keine Durchkontaktierungen beschädigt oder nach Masse kurzgeschlossen werden. Unter Zuhilfenahme einer 10x Lupe sollte die Modifikation für geübte Löter kein Problem darstellen.
55 und sodann viel Spaß mit dem von nun ab dezenteren Gerät.

Wenigstens ein paar Anhaltspunkte zum immer noch nicht verfügbaren Schaltbild des RT90 (in der VO-Funk vorgeschrieben!).
 
Das ZIP enthält alle IC- und Transistor-Datenblätter, soweit ich sie finden konnte, wer mit dem UHF Treibertransistor selbst etwas bauen möchte, für den habe ich auch noch die S-Parameter (bitte anfragen).
ZIP-Datei Download => HIER
 
Das Foto zeigt die Platinenrückseite. Die Haupt-ICs, sowie die Stromversorgung sind gekennzeichnet, so dass man einen Überblick über den Geräteaufbau bekommt.
 
Am NF-PA-IC (LA4425, links unten) ist der Null-Ohm Widerstand und der Squelchtransistor gekennzeichnet. Den “Widerstand” sollte man zur Beseitigung des brutalen Squelcheinsatzes gegen einen 100nF Kondensator austauschen (Anti-Plopp). Somit muss das IC-Eingangsbein (Pin1 des LA4425) auf der Oberseite nicht durchgeschnitten werden.
 
Peter, DG4EK
OV Rheinland-Pfalz (RPL) Online, K26
P.S.: Weitergabe & Kopie unter Quellenangabe erwünscht

Modifikation GD-77 – Audio Qualität

Jason Reilly‎ hat eine Modifikation zur Verbesserung der Audio Qualität veröffentlicht. Dabei wird ein Anschluss der Lautsprecher-Zuleitung auf Masse gelegt.Das ursprüngliche Layout ist ein Push-Pull (Gegentakt) Audio-Verstärker. Mit der Änderung ist der Verstärker nur “Push”. Das maximale Lautstärke-Volumen wird nun um ca. 3 dB reduziert. 

Zum Vergrößern der Anzeige auf das Bild klicken

Achtung:
Es sei darauf hingewiesen, dass die Durchführung der Modifikationen und Umbauten Erfahrung im Umgang mit dem richtigen Lötkolben und mit elektronischen Bauteilen wie  z.B. SMD erfordert. Ich übernehme keine Garantie für Eure Umbauten, wenn es schief geht. Bitte beachten!

Vy 73 de Hans-Jürgen Marx DJ3LE

5G Frequenzen

Welche Bänder sollen für 5G genutzt werden?

Das weltweit generierte Datenaufkommen in den mobilen Funknetzen wächst seit Jahren stetig, teils um 50 Prozent per annum. Maßgeblich befeuert durch mobile Videostreaming-Dienste. Bereits in 2022 erwarten Experten zudem 20-30 Milliarden vernetzte Endgeräte – Stichwort Internet of Things (IoT). Um dieser anschwellenden Traffic-Flut Herr zu werden, setzten die Mobilfunkprovider weltweit enorme Hoffnung auf den LTE-Nachfolger „5G“. Doch wie schon bei 4G/LTE, benötigt man für den Betrieb von Funknetzen in erster Linie freie Frequenzbänder. Jene sind jedoch global immer Mangelware. Wir zeigen, welche Frequenzbereiche für 5G nach aktuellen Planungen zur Disposition stehen und auf welche Bandbereichen wahrscheinlich bald gefunkt wird.

5G-Antenne im Testnetz

5G-Antenne der Deutschen Telekom | Bild: 5G-Anbieter.info

Mangelware Funkspektrum

Hierzulande werden für die aktuelle 4G-Mobilfunktechnik vor allem Frequenzbereiche bei 800, 1800 und 2600 MHz genutzt. Jeder Mobilfunkprovider, also Deutsche Telekom, O2 und Vodafone, haben bei zwei Auktionen in den letzten Jahren mehrere Spektralbereiche zum Betrieb von LTE ersteigert. Im Segment von 800 MHz kann die Telekom zum Beispiel den Bereich 811-821 MHz für den Downstream und 852-862 MHz für den Upstream nutzen. Dabei steht demnach ein Band mit einer Breite von je 10 MHz zur Verfügung. Diese Bandbreite kann man sich vereinfacht als Datenautobahn vorstellen. Je breiter, desto mehr Daten können je Zeiteinheit übermittelt werden.

Da sich der Mobilfunk aber das begrenzte elektromagnetische Spektrum mit anderen Techniken teilen muss, sind freie Frequenzen knappe Güter. Beispielhaft sei hier das terrestrische Fernsehen DVBT-2 und der Polizeifunk genannt. Insgesamt haben alleine die Deutschen Mobilfunker daher 2010 (4.4 Mrd.) und 2015 (5 Mrd.) fast 10 Mrd. Euro an Lizenzgebühren gezahlt. Und auch für neue 5G-Ressourcen werden im Zuge der Versteigerung 2019 vom Bund Einnahmen im Milliardenbereich erwartet. Insgesamt steht den deutschen Mobilfunkbetreibern heute aber bereits ein Spektrum im Umfang von zusammen 1000 MHz zur Verfügung. Für 5G braucht es aber neue „Datenautobahnen“, insbesondere für anvisierte Spitzengeschwindigkeiten von 10-20 GBit.

Fläche vs. Performance

Nicht jeder Frequenzabschnitt eignet sich für jedwedes Szenario. Für eine Versorgung in der Fläche eignen sich, physikalisch bedingt, nur langwellige Bereiche. Also Bänder auf niedrigeren Frequenzen. Für den 5G-Ausbau im ländlichen Raum wäre beispielsweise der noch ungenutzte Bereich bei 700 MHz ideal. Im Zuge des LTE-Ausbaus kam vornehmlich 800 MHz zum Einsatz. Außerhalb der Städte spielt weniger die Performance eine entscheidende Rolle, sondern der Aspekt Abdeckung.

Mit steigender Frequenz, sinkt hingegen die Reichweite. Dafür bieten diese Funkbereiche mehr Bandbreite und damit steigt auch die erzielbare Datenübertragungsrate. Hochperformante 5G-Netz mit 10 oder 20 GBit wären ohnehin nur mit Kanalbandbreiten ab 100 MHz oder höher zu bewältigen. Die dafür im Raum stehenden Bänder liegen im Bereich von 24-86 GHz. Derartigen Frequenzbereiche würden aber auch extrem engmaschige Netze bedingen, welche sich nur im städtischen Raum realisieren lassen. Hier sprechen wir von wenigen hundert Metern, so dass Mini-Funkmasten, z.B. an Straßenlaternen nötig wären. Entsprechende Pläne existieren aber bereits. Es besteht daher stets eine Tradeoff-Situation zwischen Reichweite und Geschwindigkeit.

Nutzfrequenzen für 5G gesucht: „Niedrige“ und „Hohe“ 5G-Bänder

Wie bereits in der Einleitung gezeigt, mangelt es aktuell tendenziell an möglichen Betriebsressourcen für einen neuen Mobilfunkstandard. Da im „unteren“ Frequenzbereich die meisten in Frage kommenden Bänder schon belegt sind (z.B. für LTE), gibt es zwei Möglichkeiten. Einerseits können nicht mehr benötigte Bereiche für den 5G-Betrieb freigegeben und umdisponiert werden. Zu nennen ist hier in erster Linie das veraltete 2G (EDGE, GSM) oder aber sogar 3G (UMTS). Schon 2017 verlautbarte die Deutsche Telekom, man plane wahrscheinlich ab 2020 (anvisierter Start für 5G) die Einstellung von 3G. In anderen Staaten, wie Australien, ist 2G sogar schon Geschichte. Einige Nutzlizenzen laufen jedoch noch bis 2025…

Bänder 5G vs. LTE

Eine andere Möglichkeit neue Ressourcen für den 5G-Mobilfunk zu finden liegt darin, höhere Frequenzen zu bewirtschaften als momentan üblich. Aktuell ist weltweit meist bei 3 GHz Schluss. 5G soll daher in frühen Entwicklungsstufen, ca. ab 2020, in Bereichen von 2 bis 5 GHz eingesetzt werden. Eine elementare Rolle für die Einführung von 5G spielt dabei der Frequenzbereich von 3.4 bis 3,8 GHz. Zur Versteigerung im Frühjahr 2019 stehen zudem Bänder bei 2 GHz zur Disposition. Genauer gesagt 2 x 60 MHz bei 1.920 MHz bis 1.980 MHz sowie 2.110 MHz – 2.170 MHz. Zudem noch 300 MHz bei 3.400 MHz bis 3.700 MHz.[1]. Fachleute sprechen auch von „FR1“ (FR = Frequency Ranges). Release 15 sieht für FR1 Bänder von 450 MHz bis 6 GHz vor, was den Nummern 1-255 entspricht (siehe Tabelle unten).

Des weiteren gibt es Pläne, später weit höhere Spektralbereiche für die 5G-Nutzung freizugeben. Die Weltfunkkonferenz hat 2015 Bänder im Bereich von 24 bis 86 GHz vorgeschlagen. Bis 2019 sollten mittels Studien und Tests Bereiche identifiziert werden, welche zur Nutzung von 5G in Zukunft geeignet wären. Europa (CEPT) konnte sich indes bereits auf zwei konkrete Pionierbereiche für den 5G-Betrieb einigen – zumindest deren Untersuchung. Dabei handelt es sich um die Spektralbänder von 24,25 bis 27,5 und 31,8 bis 33,4 GHz. Die Radio Spectrum Policy Group strebt übrigens ersteres an. 

FR2 (Frequenzy Range 2) aus dem Release 15 sieht ein Spektrum von 24250 MHz bis 52600 MHz vor, was den Bandnummern 257-511 (Tabelle unten) entspricht. Gemeinhin auch als mmWave-Bereich betitelt. Rein technisch betrachtet startet mmWave aber erst bei 30 GHz.



Pläne für 5G-Frequenzen

Die GSA hat bereits konkrete Vorstellungen, welche Bänder im Bereich von 3.3 – 5 GHz genutzt werden könnten. Je nach Kontinent und Region, soll der Fokus aber auf verschiedenen Spektren liegen. Hier die Pläne für Low-Frequency Zellen:

  • Europa: 3400 – 3800 MHz
  • USA: 3100 – 3550 MHz + 3700 – 4200 MHz
  • Japan: 3600 – 4200 MHz sowie 4400 – 4900 MHz
  • China: 3300 – 3600 MHz sowie 4400 – 4500 + 4800 – 4990 MHz

 

Spätestens bei 4990 MHz ist jedoch Schluss, da hier das Betriebsband für WLAN bei 5 GHz anfängt. Auch wenn es bereits Überlegung für einen überlappenden Betrieb mit LTE gibt, wird dieses Spektrum erstmal ausgeklammert um den Wifi-Betrieb nicht zu stören.


Für höhere Bänder gibt es, wie schon angedeutet, ebenfalls Pläne und Tests. Die USA etwa setzen für 5G-Internet momentan auf 28 und 38 GHz. Hier ein kleiner Überblick:

  • Europa: 24.25 – 27.5 GHz | 31.8 – 33.4
  • USA: 27.5 – 28.35 + 37 – 40 GHz für erste 5G-Tests
  • Japan: 27.5 – 29.5 GHz für erste Tests
  • Schweden: 26.5 – 27.5 GHz für Lizenztests
  • China: 24.75 – 27.5 GHz
  • Südkorea: 26.5 – 29.5 GHz

 

zwei klar präferierte Bänder

Einem Whitebook der GSA vom November 2018 zufolge, kristallisieren sich weltweit bereits 3 bis 5 bevorzugte Bänder für den 5G-Betrieb heraus. Mit weitem Abstand führend ist dabei der 28 GHz-Bereich mit fast 90 Testnetzen weltweit. Gefolgt von 3.5 GHz mit 65 Pilotprojekten.

Anzahl der Testnetze / Demos weltweit nach Frequenzbändern | Bild: GSA


Ähnlich wie schon bei LTE, werden auch die Bänder für 5G namentlich definiert. Band 20 z.B. steht für den Betrieb von LTE bei 800 MHz. 5G Release 15 (per RAN4) sieht eine etwas andere Nomenklatur vor. Statt „Band X“ erfolgt die Bezeichnung mit „nxxx“. Für FR1 sind prinzipiell Werte von 1-255 Werte möglich, FR2 startet ab 256. In der folgenden Tabelle sind 24 Bänder nach FR1 aufgelistet, gegliedert nach Down- und Uploadrate und dem vorgesehen Duplexmodus. Typisch für Europa ist hier „n78“.

Band # Download MHz Upload MHz Duplex Modus
n1 2210-2710 1920-1980 FDD TDD
n2 1930-1990 1850-1910 FDD
n3 1805-1880 1710-1785 FDD
n5 869-894 824-849 FDD
n7 2620-2690 2500-2570 FDD
n8 925-960 880-915 FDD
n20 791-821 832-862 FDD
n28 758-803 703-748 FDD
n38 2570-2620 2570-2620 TDD FDD
n41 2496-2690 2496-2690 TDD
n66 2210-2200 1710-1780 FDD
n70 1695-1710 1995-2020 FDD
n71 617-652 663-698 FDD
n74 1475-1518 1427-1470 FDD
n75 / 1432-1517 SDL
n76 / 1427-1432 SDL
n77 3300-4200 3300-4200 TDD
n78 3300-3800 3300-3800 TDD
s 4400-5000 4400-5000 TDD
n80 1710-1785 / SUL
n81 880-915 / SUL
n82 832-862 / SUL
n83 703-748 / SUL
n84 1920-1980 / SUL
n85 2496-2690 / SUL

Die nächste Tabelle listet die bisher wenigen Frequenzbänder im Bereich FR2 auf.

Band # Download GHz Upload GHz Duplex Modus
n257 26.5-29.5 26.5-29.5 TDD
n258 24.75-27.5 24.75-27.5 TDD
n259 31.8-33.4 31.8-33.4 TDD
n260 37-40 37-40 TDD

Fazit

Noch steht nicht fest, welche Frequenzbereiche zum Start der ersten 5G-Netze weltweit das Rennen machen. Es zeichnet sich aber bereits eine Tendenz ab, dass 3.5 GHz und 28 GHz eine dominante Rollen einnehmen werden. Wie schon bei LTE, wird es aber weltweit erneut größere Unterschiede geben, was die Hardwarehersteller erneut fordern dürfte.

Wir erwarten für Deutschland für den Start die Nutzung im Bereich von 3.4-3.8 GHz, da nur diese in der ersten Frequenzauktion zur Disposition stehen. Darüber hinaus ist mittelfristig die Freimachung nicht mehr genutzter Bereiche älterer Funkstandards zu erwarten. Wie z.B. 2.1 GHz via UMTS. Durch Carrier Aggregation, lassen sich dann mehrere Bereiche zu einem Nutzband vereinen. Diese Technik kommt heute bereits bei LTE ab Kategorie 6 (LTE-Advanced) zum Einsatz und ist elementarer Bestandteil des 5G-Standards.

Quellen:
[1] Bundesnetzagentur
GSA – https://gsacom.com/5g-spectrum-bands
Frequenzkompass der Bundesnetzagentur

DAB+ sendet im früheren TV Bereich von Kanal 5 bis 12

Die ersten Frequenzen für analoge Fernsehen war in einem sehr tiefen Frequenzbereich

Übersicht der analogen Fernsehkanäle im VHF-Band I nach CCIR-Norm (Frequenzangaben in MHz):

Kanal Kanalgrenzen Bildträger Tonträger
1 41 … 47
2 47 … 54 48,25 53,75
2A 48,5 … 55,5 49,75 55,25
3 54 … 61 55,25 60,75
4 61 … 68 62,25 67,75

Die Antennen waren groß dafür war die Reichweite der Sender groß. In den Sommermonaten gab es aber immer extreme Überreichweiten. So konnte es passieren das man italienisches oder russisches Fernsehen sehen.

Der VHF Bereich 3 war der zweite Frequenz Bereich für de Verbreitung von analogem Fernsehen

Übersicht der Kanäle im VHF-Band III nach CCIR-Norm (Frequenzangaben in MHz):

Kanal Kanalgrenzen Bildträger Tonträger
5 174 … 181 175,25 180,75
6 181 … 188 182,25 187,75
7 188 … 195 189,25 194,75
8 195 … 202 196,25 201,75
9 202 … 209 203,25 208,75
10 209 … 216 210,25 215,75
11 216 … 223 217,25 222,75
12 223 … 230 224,25 229,75

Analoges Fernsehen gibt es nicht mehr. Auf einen Kanal können jetzt 4 Blöcke digital senden. Die Unterteilung von einen alten TV analog Kanal von 8 Mhz Bandbreite wird in je 2 Mhz segmenten als A B C D gekennzeichnet, Die Fernsehkanäle wurden alle horizontal meinst mit einer Leistung von 100kW mit Antennengewinn gesendet. Bis auf wenige Standorte senden DAB+ Sender vertikal. In DAB+ sind die stärksten Sender nur 10kW stark. Durch die geringere Bandbreite und dem Systemgewinn ergibt sich außerhalb von Gebäuden die gleiche Reichweite. Innerhalb von Gebäuden sieht die Feldstärke schlechter aus. Im Vergleich zu UKW wird ein Sender mit 100 kW mit einer Bandbreite von 150 Khz Bandbreite besser in Gebäuden empfangen. Der Empfänger ist wegen der geringeren Bandbreite viel Besser. Je geringer die Bandbreite je besser der Signal Rauschabstand. Jetzt könnte man die Sendeleistung bei DAB+ erhöhen. Besser ist es aber an bestimmten Standorten auf der gleichen Frequenz das gleiche zu senden. Bei DAB+ ist so ganz Deutschland auf einem Kanal zu versorgen. Das gibt es in meiner Region schon. Langenberg Dortmund Düsseldorf und Wesel senden überlappend. Um den im Haus Empfang zu verbessern brauch man mehr kleinere Sender im Leistungsbereich 100 bis 1000 Watt.

Der zweite landesweite MUX Kanal ist geplant und soll Ende des Jahres eingeschaltet werden. Ich bin etwas enttäuscht das nicht die gleichen Standorte verwendet werden. Statt Wesel wird Münster als Füllsender verwendet. Das finde ich sehr verwirrend. Auch soll Anfangs nicht deutschlandweit ein gleicher Kanal verwendet werden. zusammen mit unseren Nachbarländern gibt es die Verwendung diese Kanal noch nicht. In dem Nachbarland Niederlanden wird auch eine neue Kanalbelegung geplant die eine Harmonisierung im Land und mit den Nachbarn zu erreichen. Auch gibt es Kanäle die in bestimmten Regionen nicht verwendet werden können. Hier liegt es an alte Funkgeräte deren Empfänger trotz andere Frequenz gestört wird. Das Problem gab es früher auch auch beim Flugfunk durch UKW Sender oberhalb von 100 Mhz . Lange Zeit konnte man nur wenige UKW Sender oberhalb 100 Mhz in betrieb nehmen. Auch wenn bald alle Kanäle überall benutzen kann kommt man schnell an die Grenzen Die Grenze ist 8 Kanäle mal 6 Unterteilungen. Das sind 48 Kanäle. Auf einem Kanal können maximal 48 2 Mhz Kanäle benutzt werden. Auf jeden Kanal könne je nach Parameter 6 bis 8 Radioprogramme übertragen werden. Das ist schon eine ganze Menge. Wir sind aber nicht eine Insel und haben viele Nachbarn. Deswegen kann man das Maximum in einem Abstand von 50 bis 100 km von der Grenze nicht ganz ausreizen. Ich kann hier in Voerde am Niederhein im Abstand von 50-80 km Entfernung von der Grenze zwei Muxe aus den Niederlande im Auto empfangen.

Übersicht der DAB+ Bandkanäle

Block Untere Blockgrenze
[MHz]
Mittenfrequenz
[MHz]
Obere Blockgrenze
[MHz]
5A 174,160 174,928 175,696 (Bundesmux2)
5B 175,872 176,640 177,408
5C 177,584 178,352 179,120 Bundesmux 1
1
5D 179,296 180,064 180,832
6A 181,168 181,936 182,704
6B 182,880 183,648 184,416
6C 184,592 185,360 186,128
6D 186,304 187,072 187,840
7A 188,160 188,928 189,696
7B 189,872 190,640 191,408
7C 191,584 192,352 193,120
7D 193,296 194,064 194,832
8A 195,168 195,936 196,704
8B 196,880 197,648 198,416
8C 198,592 199,360 200,128
8D 200,304 201,072 201,840
9A 202,160 202,928 203,696
9B 203,872 204,640 205,408 Bundesmux2
9C 205,584 206,352 207,120
9D 207,296 208,064 208,832
10A 209,168 209,936 210,704
10N 209,328 210,096 210,864
10B 210,880 211,648 212,416
10C 212,592 213,360 214,128
10D 214,304 215,072 215,840
11A 216,160 216,928 217,696 Rhpfalz
11N 216,320 217,088 217,856
11B 217,872 218,640 219,408
11C 219,584 220,352 221,120 Niederland
11D 221,296 222,064 222,832 NRW
12A 223,168 223,936 224,704
12N 223,328 224,096 224,864
12B 224,880 225,648 226,416
12C 226,592 227,360 228,128 NPO Niederland
12D 228,304 229,072 229,840

DAB+ Karte für Deutschland mit Senderstandort https://www.dabplus.de/empfang/

Endlich meine Aktiv Antenne aufgestellt

An einem Mast 6m Hoch habe ich eine Akiv Antenne aufgestellt. Das ist eine Breitbandantenne. Also auch für Mittelwelle und Kurze Welle Das Kabel ist schon bis zum Haus gelegt Da ich nur wenig belastet werden kann mache ich morgen weiter. Wenn das Kabel im Funkraum ist wir noch der Kasten der über das Koaxkabel die Stromversorgung zugeführ angeschlossen Dann zum schluss ein kleins Kästen das mit USB mit dem Rechner verbunden wird. Die Aktivantenne komm,t an den Eingang 100Khz-30Mhz. Es gibt noch einen zweiten Eingang 25Mhz bis 1.7Ghz. Was ich damit mache weiss ich noch nicht. Erst mal werde ich auf dem Rechner ein SDR Software define Radio Programm aufspielen. Später soll ein Rechner als Server betrieben werden der den Empfang der Aktivantenne auch von Ausserhalb meines Wohnortes ermöglichen kann. Ich habe die Aktivantenne sehr weit von Gebäuden entfernt um wenig Störungen zu haben.

Ich bin nicht mehr so Fit aber die Aktivantenne geht. Nachdem ich die Versorgung von 12 Volt aufgeschaltet habe konnte ich auf 20m in USB Amateurfunk hören. Es ging aber nur über den Empfänger des Amateurfunkgerätes. Über PC ging nix. Im Bereich von 2m oder 70cm und dem entsprechenden Eingang und einer 2m Stationen hören. Auch Radio auf UKW auch mit RDS Anzeige ging gut. Flugfunk in schmalen Am Kanälen war sehr gut anzuzeigen auf dem Bildschirm. Ich schaute mir auch die digitalen Kanäle von DAB+ und DVBT 2 an. Nur der KW Eingang mit dem Mischer ist tot. Ich werde mal drüber schlafen und morgen mal das Gehäuse öffnen. Das ist eine Stick Platine mit rtl Schip aufgelötete auf einer Platine die so groß ist wie das Gehäuse. Hier ist aus der Eingang für die KW Antenne. Ich habe keinen Wackel -Kontakt finden können. Ich habe eben bei Ebay für knapp 30€ ein neues Gerät bestellt. Die Geschichte ist noch nicht zu Ende.

 

Sorge um Gesundheit bei 5G

Gefahr für die Gesundheit?Sorge vor zu großer Strahlenbelastung durch 5G: Mit 5G drohten ernste Konsequenzen für Menschen und Umwelt – warnen mittlerweile mehr als 400 Mediziner und Naturwissenschaftler in einem internationalen Appell.

Video in der 3Sat Mediathek http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=80106&fbclid=IwAR2wtAC0HOH0WZm2QjRe36kQhFf7vzsoWONBYm_IZV8OcPM2-MH_glqkx2c

Free-DV Was ist das ????

Ich habe diesen Beitrag noch einmal ins aktuelle geholt. Es ist eine wichtig Entwicklung um die Kurzwelle für Funkamateure digital z machen.

FreeDV screenshot

FreeDV ist ein Digital Voice-Modus für HF-Radio. Sie können FreeDV mit einer kostenlosen GUI-Anwendung für Windows, Linux und OSX ausführen, mit der jedes SSB-Radio für digitale Sprache mit niedriger Bitrate verwendet werden kann. Es gibt mehrere Berichte, dass der neue FreeDV 700D-Modus SSB bei niedrigen SNRs übertrifft. Bei hohen SNRs klingt FreeDV 1600 wie UKW, ohne störende analoge HF-Radiogeräusche

Alternativ können Sie einen FreeDV-Adapter SM1000 kaufen, mit dem Sie FreeDV (1600-Modus) mit jedem HF-Radio ohne PC oder Soundkarte ausführen können. Wenn Sie Hardware- oder Softwareentwickler sind, können Sie FreeDV mithilfe der von LGPL lizenzierten FreeDV-API in Ihr Projekt integrieren.

Die Sprache wird auf 700-1600 Bit / s komprimiert und dann auf ein 1,25 kHz breites Signal aus 16 QPSK-Trägern aufmoduliert, das an den Mic-Eingang eines SSB-Radios gesendet wird. Das Signal wird von einem SSB-Radio empfangen, anschließend von FreeDV demoduliert und decodiert.

FreeDV wurde von einem internationalen Team von Funkamateuren entwickelt, die in Codierung, Design, Benutzeroberfläche und Tests zusammenarbeiten. FreeDV ist Open Source-Software, die unter der GNU Lesser Public License Version 2.1 veröffentlicht wird. Die in FreeDV verwendeten Modems und Codec 2-Sprachcodecs sind ebenfalls Open Source

Warum FreeDV?

.FreeDV 700D übertrifft SSB bei niedrigen SNRs – Sie können eine einfache Kopie von 700D erhalten, wenn SSB unbrauchbar ist.

Amateurfunk wechselt von analog zu digital, ähnlich wie in den fünfziger und sechziger Jahren von AM zu SSB. Wie würden Sie sich fühlen, wenn ein oder zwei Unternehmen die Patente für SSB besitzen und Sie dann dazu zwingen würden, ihre Technologie zu verwenden, das Experimentieren mit der Technologie oder das Verstehen der Technologie für rechtswidrig zu machen und darauf zu bestehen, dass Sie für die nächsten 100 Jahre daran festgehalten werden? Genau das ist es, was mit digitaler Stimme passiert. Aber jetzt beherrschen Funkamateure ihre Technologie wieder!

FreeDV ist einzigartig, da es 100% Open Source Software einschließlich des Sprachcodecs verwendet. Keine Geheimnisse, nichts Eigentum! FreeDV ist ein Weg für das Amateurfunkgerät des 21. Jahrhunderts, bei dem Hams frei experimentieren und innovieren kann, anstatt sich für eine geschlossene Technologie eines einzigen Herstellers zu entscheiden.

Demo Video

Was braucht man dafür:

  • A SSB receiver or transceiver
  • FreeDV software, download links are below.
  • A Windows, Linux or OSX PC with one (receive only) or two sound cards.
  • Cables to connect your PC to your SSB radio.

OR:

  • SM1000 Digital Voice Adaptor
  • Cables to connect the SM1000 to your SSB radio

Connecting Your Radio

Diejenigen, die keinen speziellen Anschluss für digitale Modi haben, können die normalen Audio-Ein- und Ausgänge Ihres Radios verwenden. Die gleichen Kabel und Hardware, die Sie für andere digitale Modi verwenden, die auf PC-Programmen basieren, funktionieren mit FreeDV. Sie benötigen jedoch eine zweite Soundschnittstelle für die Mikrofon- und Lautsprecheranschlüsse des FreeDV-Programms. Für die zweite Soundschnittstelle benötigen Sie nur ein USB-Headset, wie es von Spielern verwendet wird.

Configuring Your Radio

Deaktivieren Sie so viel Verarbeitung wie möglich. Im Allgemeinen sind Rauschunterdrücker, DSP-Bandgrenzfilter und Schmalbandpassfilter sind keineHilfe, während Kompression, DSP-Rauschen oder Trägerbeseitigung und Sprachverarbeitung definitiv für digitale Modi falsch sind. Das HF-Modem von FreeDV verfügt über einen eigenen DSP. Dies gilt im Allgemeinen auch für andere digitale Programme.

Sie können den empfangenen Effekt verschiedener Einstellungen in der Anzeige des Signal / Rausch-Verhältnisses von FreeDV sehen. Ein höheres S / N ist besser.

Fahren Sie mit Ihrem Sender auf eine durchschnittliche Leistung von etwa 20% seiner PEP-Leistung. In unserem HF-Modem gibt es ein Spitzenverhältnis von 8 bis 12 dB. Übersteuern verringert das empfangene S / N. Mehr ist nicht besser für DV!

Download

Source Code

Documentation

Several guides are available

Who can I Talk To?

Login to the K7VE FreeDV QSO Finder to find other Hams using FreeDV.

Australia VK5 7.177MHz Every Sunday 10AM Local WIA Broadcast and call back
Australia VK3 7.177MHz Anytime FreeDV beacon
Australia VK3 14.150/14.153 MHz Every day at 3 and 4pm AET Casual QSOs
Netherlands 3.720 MHz in USB Every Sunday 10:00 UTC Net
UK 3.643MHz LSB Sundays mornings at 09:00 Local RSGB broadcast by Matt G6WPJ
UK 3.697 MHz LSB 700C 1600 Local Casual QSOs
USA 14.236 MHz USB Anytime Casual QSOs

Weitere Informationen über FreeDV hier https://freedv.org/

http://homepages.hs-bremen.de/~hartje/pub/2014/hamradio/freedv/digitale-Sprachuebertragung-FreeDV-auf-KW.pdf

https://www.youtube.com/watch?v=ovAJBkOWKZ4
https://www.youtube.com/watch?v=UXn0tZD82OU

Warnung vor 5G

klagemauerTVAm 31.08.2018 veröffentlichtABONNIEREN 69.510► Der neue Mobilfunkstandard 5G, den die Swisscom noch bis Ende dieses Jahres einführen will, ist revolutionär: 100-mal mehr Daten in 100-mal höherer Geschwindigkeit wird dem Konsumenten versprochen. ✓ http://www.kla.tv/12947 Wie aber sieht es mit den Schattenseiten dieser neuen Mobilfunktechnik aus? Der Präsident von Gigaherz.ch nennt Zahlen und Fakten dazu. WICHTIGER HINWEIS: Solange wir nicht gemäss der Interessen und Ideologien des Westens berichten, müssen wir jederzeit damit rechnen, dass YouTube weitere Vorwände sucht um uns zu sperren. Vernetzen Sie sich darum heute noch internetunabhängig! http://www.kla.tv/vernetzung Sie wollen informiert bleiben, auch wenn der YouTube-Kanal von klagemauer.tv aufgrund weiterer Sperrmassnahmen nicht mehr existiert? Dann verpassen Sie keine Neuigkeiten: http://www.kla.tv/news von dd. Quellen/Links: – https://www.srf.ch/news/wirtschaft/na…https://de.wikipedia.org/wiki/Qualcommhttps://www.nzz.ch/wirtschaft/swissco…https://www.srf.ch/play/tv/popupvideo…https://www.gigaherz.ch/dringende-war…https://de.wikipedia.org/wiki/Nichtio…MEHR ANSEHEN

klagemauerTV

Wlan 801.11a B C D oder n . Ein bischen Technik üver Wlan

WLAN (Wireless Local Area Network) wurde in den 90er Jahren zunächst für den 60 Gigahertz-Bereich entwickelt. 1997 wurde die Technik in den 2,4- und 5-Gigahertz-Bereich übertragen. Später wurden daraus IEEE802.11 sowie HomeRF und HIPERLAN. Durchgesetzt hat sich aber vor allem der IEEE802.11-Standard, welcher in mehreren Schritten weiterentwickelt wurde. IEEE steht für das Institute of Electrical and Electronics Engineers, meist als „i triple e“ gesprochen, einem weltweiten Berufsverband von Ingenieuren mit Sitz in New York, der zahlreiche Internet-Standards definiert hat.

802.11b: Der Klassiker

Vor „b“ kommt ja bekanntlich „a“. Doch beim WLAN ist es genau umgekehrt: Der Standard „b“ ist der Klassiker in der WLAN-Familie. Er erlaubt theoretisch eine Datenübertragung von bis zu elf Megabit pro Sekunde (Mbit/s). In der Praxis werden aber abzüglich der Kontrolldaten meist nur rund fünf Mbit/s erreicht. Deshalb wurde der „b“-Standard bald vom neueren WLAN-Standard „g“ abgelöst. Vor allem bei hochauflösenden Streams reicht der Klassiker kaum aus. Allein für High-Definition-Fernsehen (HDTV) werden rund 12 bis 27,8 Mbit/s benötigt. Zu finden ist der „b“-Standard noch an manchen öffentlich nutzbaren Internetzugängen, wie Hotspots.

802.11b funkt im Frequenzbereich von 2,4 Gigahertz (GHz), die Reichweite beträgt bis zu 20 Meter, was aber von Raum zu Raum variiert. Durch Hindernisse wie Wände dringen die Wellen je nach Dicke und Baustoff unterschiedlich gut oder schlecht. Beeinträchtigen können die Datenübertragung allerdings auch andere Geräte, denn der Frequenzbereich 2,4 GHz ist gut ausgelastet. Mikrowellen oder auch Bluetooth-Geräte nutzen diese Frequenzen, können den WLAN-Geräten in die Quere kommen und die Datenübertragung verlangsamen.

802.11a: Schnell, aber inkompatibel

Der WLAN-Standard 802.11a ist vor allem in den USA verbreitet und hat sich hierzulande nie richtig durchgesetzt. Seit 2003 ist er in Deutschland zugelassen, allerdings nur mit Einschränkungen. Innerhalb Europas dürfen WLAN-Geräte, die den Standard „a“ nutzen, nur in Gebäuden eingesetzt werden, denn 802.11a funkt im Frequenzbereich von fünf GHz, den auch das Militär und die Flugsicherung nutzen. Die Sendeleistung muss auf 30 Milliwatt (mW) beschränkt sein. Die maximale Übertragungsgeschwindigkeit beträgt 54 MBit/s, wovon in der Praxis meist nur 25 bis 30 MBit/s erreicht werden. Die Reichweite bei maximaler Übertragungsrate umfasst 15 bis 25 Meter. Wer auf „a“ setzt, steht mit seinem WLAN-Standard ziemlich allein dar: Denn „a“ versteht sich nicht mit den hierzulande verbreiteten Standards „b“, „g“ und „n“.

802.11g: Schneller Allrounder

802.11g ist der große Bruder vom „b“-Standard. Er ist deutlich schneller und trotzdem voll abwärts kompatibel. Denn 802.11b und 802.11g funken beide im Frequenzbereich 2,4 GHz. Die maximale Übertragungsgeschwindigkeit bei 802.11g beträgt dabei 54 MBit/s, wovon in der Praxis noch rund 25 Mbit/s übrig bleiben. Die maximal mögliche Entfernung vom Sender zum Empfänger beträgt 25 bis 50 Meter. Ebenso wie beim Klassiker 802.11b können auch bei 802.11g andere Geräte, wie Bluetooth-Sender oder Mikrowellen, die Datenübertragung stören und verlangsamen.

802.11n: Eine gute Wahl für viele Anwendungen

Auf der CeBit 2007 stellte AVM die Fritz!Box Fon WLAN 7270 vor, die mit 802.11n funkt. Heute ist der Standard 802.11n weit verbreitet und immer noch eine sehr gute Wahl. Die maximale Übertragungsgeschwindigkeit ist doppelt so hoch wie bei 802.11g und liegt bei bis zu 300 Mbit/s. Möglich macht es die so genannte MIMO-Technik (Multiple Input Multiple Output), die auf einem Mehrantennenverfahren für höhere Datenraten beruht.

802.11n kann sowohl im 2,4-GHz- als auch dem 5-GHz-Frequenzbereich funken, in dem sich weniger Geräte in die Quere kommen sollen. 802.11n ist somit abwärts kompatibel mit den WLAN-Standards „b“ und „g“. Mit dem Standard „a“ verträgt sich aber auch „n“ nicht. Um mit „n“ zu arbeiten, muss das Gerät mehrere Sende- und Empfangsantennen besitzen.

802.11ac

Der IEEE 802.11ac Standard für drahtlose Computer-Netzwerke ist eine Weiterentwicklung des 2009 ratifizierten 802.11n. Sie wurde vor allem in Hinblick auf hohe Datenraten im 5-GHz-Band vorangetrieben und zwischen 2011 bis 2013 mehrfach überarbeitet. Die offizielle Standardisierung erfolgte am 18. Dezember 2013 und ermöglicht durch Weiterentwicklung der im IEEE-802.11n verwendeten Techniken einen Einzelkanal-Durchsatz von bis zu 867 Megabits pro Sekunde. Dies wird durch Kanalbandbreiten bis 160 MHz und verbesserte Signalmodulation erreicht. Bei bis zu acht Mehrfachverbindungen (8×8 MIMO) ergeben sich Datenraten von insgesamt 6936 Megabits pro Sekunde.