5G: Alles zum LTE-Nachfolger der Zukunft

 

Was wird das neue Netz können und wann ist es verfügbar?

 

Gerade einmal 9 Jahre ist es her, dass in Deutschland das erste LTE-Netz (4G) startete und einen neuen Meilenstein in der Mobilfunktechnik markierte. Auch heute, im Jahr 2019, sind noch längst nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft, die 4G-LTE bietet. Nichts desto trotz, gibt es bereits länger Pläne für den Nachfolger, kurz „5G“. Dieser soll erneut alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen und aus heutiger Perspektive geradezu unwirklich scheinende Leistungsdaten aufweisen. Der Praxiseinsatz dürfte, den Plänen der Mobilfunker, bereits 2020starten! Im Folgenden wollen wir einen Abriss zum aktuellen Stand der Entwicklung liefern und zeigen, welche Vorteile 5G bieten könnte.

Was werden 5G-Mobilfunknetze leisten?

2017 offiziell verabschiedetes 5G-Logo | © 3GPP

Was 5G leisten soll, wurde schon sehr früh formuliert. Aber erst seit der  Verabschiedung eines verbindlichen 5G-Standards durch 3GPP Mitte 2018, weiß man relativ sicher wo die Reise hin geht. Die Industrie hat vor allem die Vernetzung von Maschinen und Gadgets im Blick, für Verbraucher dürften der Performancegewinn und ein niedriger Energieverbrauch auf der Habenseite stehen. Doch 5G ist mehr als nur schnelleres, mobiles Internet! Es soll technisch ein Paradigmenwechsel beim Mobilfunk einleiten. Doch widmen wir uns zunächst den anvisierten Vorzügen und Verbesserungen:

  • bis 100 höhere Datenrate als heutige LTE-Netze (also bis zu 10.000 MBit/s),
  • rund 1000fach höhere Kapazität,
  • weltweit 100 Mrd. Mobilfunkgeräte gleichzeitig ansprechbar,
  • extrem niedrige Latenzzeiten -> Ping von unter 1 Millisekunde,
  • 1/1000 Energieverbrauch pro übertragenem Bit,
  • 90% geringerer Stromverbrauch je Mobildienst.

Auf den ersten Blick ist 5G also eine eierlegende Wollmilchsau, die ein Vielfaches an Datenübertragungsrate bietet und mehr Nutzer in einer Zelle versorgen kann. 5G soll zudem kaum merkliche Latenzzeiten aufweisen, also blitzschnelle Reaktion im Netz ermöglichen und dabei weniger Strom benötigt. Um zu verdeutlichen, wie schnell 5G sein soll, kurz ein paar Zahlen zum Vergleich: 10 GBit pro Sekunde entsprechen einer Downloadrate von 10.000 MBit/s. Das ist 100 Mal mehr, als LTE-CAT3 mit 100 MBit/s. Ein 5G-Smartphone oder Laptop mit 5G-Stick, könnte dann mobil 625 Mal schneller einen Film laden, als der beste DSL-Anschluss. Der Inhalt einer prall gefüllten DVD wäre in nur 3,6 Sekunden fertig geladen! Man würde kaum merken, dass der Download überhaupt gestartet wurde bevor er endet. Also fast unvorstellbare Geschwindigkeiten!

Entwicklung der Mobilfunktechniken nach Zeit und Datenrate

Rasante Entwicklung: In 20 Jahren Geschwindigkeit 26.000 x höher als UMTS!?

Was heute vielleicht noch völlig nutzlos erscheint, könnte in ca. 1 Jahren für viele Nutzer durchaus schon eine Berechtigung haben. Denn als UMTS vor 15 Jahren startete, lag die maximale Datenrate bei 0,384 MBit/s. Aus damaliger Sicht ein echter Fortschritt, z.B. gegenüber dem schneckenlahmen EDGE und sogar flotter als viele Heim-Internetzugänge, welche noch auf ISDN mit rund 0,06 MBit/s basierten.

Für heutige Mobilnutzer sind dagegen 0,38 MBit fast schon eine Zumutung. Innerhalb nur einer Dekade entwickelten sich die Mobilfunk- und kabelbasierten Breitbandtechniken mit schwindelerregendem Tempo weiter. Noch vor der LTE-Ära, die 2010 eingeläutet wurde, kamen verbesserte UMTS-Techniken, wie HSDAP und DC-HSPA+ heraus, welche die Datenrate schrittweise auf 7, 14, 21 und 42 MBit/s steigerten. LTE bot in der ersten Ausprägung (CAT3) immerhin schon 50-100 MBit/s. Je nach verwendeter MIMO-Technik und dem genutzten Frequenzband (800, 1800 oder 2600 MHz z.B.) versteht sich. Im Herbst 2013, kurz vor der IFA, zündeten Vodafone und die Telekom die nächste „Brennstufe“. Mit LTE der Kategorie 4 (CAT4) können seither bis zu 150 MBit mobil erreicht werden. Im November 2014 erfolgte der nächste Schritt hin zum Giga-Netz. Seither gibt es in Deutschland erstmals, auf Basis von LTE-Advanced, noch schnellere Übertragungsraten von maximal 300 MBit pro Sekunde. Nötig sind dafür kompatible Endgeräte ab Kategorie 6 (CAT 6). Vodafone führte Anfang 2018 in ersten Regionen sogar LTE-Stationen ein, welche bis zu 1000 MBit bieten. Die Gigabitmarke ist also schon in unmittelbarer Reichweite für den Massenmarkt. Hier mehr zum Thema Gigabit LTE.

Sowohl die Mobilfunkgeschichte, als auch die Erfahrung zeigt, dass mit zunehmender Kapazität der Netze stets neue Anwendungsformen erwachsen, welche mit langsameren Datenraten noch nicht möglich waren. Wie etwa hochauflösende Videotelefonie oder mobiles Fernsehen am Smartphone/Tablet. Vor diesem Hintergrund scheint es durchaus konsequent und logisch, dass sich in den nächsten Jahren die Mobilfunknetzleistung weiter vervielfacht.

Erste 5G Demo: MWC 2015 – Speedtest mit 3500 MBit/s

Wir hatten das Glück bereits auf dem Mobile World Congress 2015 eine der ersten 5G Praxis-Demos überhaupt zu bestaunen. Das von Ericsson errichtete Testnetz, erzielte dabei damals im Speedtest bereit unglaubliche Datenraten von bis zu 3560 MBit/s. Das ist 222 Mal so schnell, wie ein DSL-Anschluss mit 16 MBit. Bis 2018 wurden natürlich schon mehrere derartige Demos wiederholt, doch vor 3 Jahren war dies ein absolutes Novum.

5G Speedcheck

Zudem stellt der Netzwerkausrüster seinen damaligen Zeitplan zur Einführung des LTE-Nachfolgers vor. Demnach ging Ericsson (wie die Meisten) von einer Kommerziellen Einführung um 2020 aus, wie das folgende Bild zeigt.

Einführungsplan für 5G bis 2021

Und auch auf folgenden Messen, ließen sich Vodafone und Telekom es sich nicht nehmen, erste Demonetze zu präsentieren, wie die folgenden Bilder zeigen.

Telekom 5G-Demo auf de MWC 2016

Vodafone im Highspeedrausch!?

Telekom 5G Sportübertragung zur IFA 2016

Eine sehr interessante Demo lieferte die Deutsche Telekom im September 2016 im Olympiastadion. In dem Feldversuch übertrug man das TV-Signal eines Sportevents sowohl per 4G als auch 5G und verglich beide Ergebnisse miteinander. Zudem wurden erstmals 3D Bilder in 360 Grad geliefert. Geladene Gäste konnten sich per VR-Brille von den spektakulären Ergebnissen überzeugen. Im Test wurden übrigens Datenraten von durchschnittlich 3.5 GBit bei 3 ms Latenz erreicht! 
Hier noch ein paar bildliche Eindrücke vom Test im Olympiastadion…

5G Übertragung in 3D und 360
Einblicke in die Technik
über 3000 MBit Datenrate im 5G-Test

Seit Ende 2017 betreibt die Telekom zudem ein erstes echtes Live-Testnetz in Berlin.  Ausgestattet mit Massive-MIMO Technik und einem Pre 5G-Standard, testet der Konzern dort bereits erste Anwendungen und Szenarien für die Zukunft. Im Downstream werden aktuell um die 2000 MBit erreicht bei ultraniedrigen Latenzen von nur 3 Millisekunden. Gefunkt wird übrigens auf 3.7 GHz im Zuge einer Testlizenz.

Riesiges 5G-Modem für das Telekom Testnetz in Berlin | 5G-Day Oktober 2017

2018: Telekom probt 5G-Rollout

Nur ein Jahr später legte die Deutsche Telekom die Basis für Europas erstes 5G-Live Netz in Berlin. In der Berliner City startete der Konzern im Mai 2018 erstmals unter realen Bedingungen ein weitläufiges Testfeld, gespießt durch mehrere 5G-Funkstationen. Je drei in der Leipziger Straße, soweit in der Winterfeldstrasse. Im Zentrum der Hauptstadt wird zudem ein 5G-Cluster aufgebaut. Damit unterstreicht der Konzern die Pläne zur pünktlichen Einführung in 2020. Noch in 2018 sollen in der kompletten Stadt 70 weitere Funkantennen an 20 Standorten folgen. Damit legt die Telekom die technische Basis zur kommerziellen Einführung, denn die Testcluster sollen wichtige Ergebnisse zur Masseneinführung liefern.

 

IFA 2018: Telekom präsentiert Live-Netz mit 3 GBit

Das die Deutsche Telekom in Berlin ihr erstes Testnetz für 5G unterhält ist bekannt. Doch nur selten hat man als Endkunde einen Einblick in die Möglichkeiten, welche in naher Zukunft möglich sein könnten. So auf der IFA 2018, wo der Telekomriese eigens ein Pavillon einrichte.
5G Stand auf der IFA 2018

Gezeigt wurde eine Übertragungsrate von gut 3000 MBit. Auf dem noch ziemlich klobigen Modem (eher Kühlschrankformat), waren zudem vier größere Antennen mit MIMO 2×2 platziert.

5G Antennen des Demonetzes der Telekom

5G Frequenzen: Auktion startete im Frühjahr 2019

Für den Betrieb der 5. Mobilfunkgeneration werden selbstverständlich auch Betriebsfrequenzen benötigt. Wie schon zur Einführung von LTE, werden auch diese wieder im Zuge einer Auktion versteigert. Die Auktion startete am 19.3.2019. 

Im Zuge Versteigerung werden wieder Einnahmen für den Bund im mittleren Milliardenbereich erwartet. Zur Disposition stehen zunächst Bänder bei 2 GHz, sowie zwischen 3400 und 3700 MHz – also weit über den derzeitigen Nutzbändern bis 2600 MHz für LTE. Leider sinkt damit die Reichweite der Mobilfunkstationen deutlich, so dass ein flächendeckender 5G-Ausbau mit diesen Frequenzbereichen praktisch auszuschließen ist. Ob und welche Alternativen in Frage kommen, steht noch nicht fest. Ideal wäre aus unserer Sicht das Band bei 700 MHz, welches für LTE bisher kaum genutzt wird. Für den ländlichen Raum steht ohnehin eher die Abdeckung im Vordergrund als eine vierstellige Datenübertragungsrate…

5G: Nötige Perspektive oder technische Gigantomanie?

Wie wir schon perspektivisch aufzeigten, könnten die anvisierten 10 GBit/s in gut einer Dekade durchaus nötig und gelebte Praxis werden. Viele Smartphones bieten heute schon Ultra-HD-Kameras, die Filme in doppelter HD-Auflösung (3820×2160) aufzeichnen und abspielen, mit entsprechenden Konsequenzen für den Speicherbedarf. 8K ist steht bereits auf der Agenda erster Unterhaltungshersteller im Videobereich. Auch anderswo steigen die Datenmengen stetig weiter. Der Versand oder Abruf solcher Dateien, kann selbst mit schnellem LTE zu einer Geduldsprobe werden.

Aber vor allem erwarten Trendforscher und diverse Industriezweige für die kommenden Jahre eine Revolutionierung des Internets im Bereich der sogenannten M2M-Komminikation(Maschine zu Maschine). Das bedeutet vereinfacht gesagt, dass immer mehr Geräte und Maschinen mit Sensoren ausgestattet werden und untereinander kommunizieren. Statt nur Menschen zu Mensch, nimmt M2M einen immer größer werdenden Raum ein und verlangt nach mehr Netzkapazitäten. Forscher gehen davon aus, dass ab 2020 schon mehr als 100 Milliarden „Dinge“ weltweit vernetzt sind. Angefangen von Waschmaschinen, Einkaufswagen, Fahrrädern oder Autos. Bis hin zu industriellen Maschinen, welche untereinander Informationen austauschen, sich autark steuern bzw. Informationen für Nutzer sammeln oder weiterleiten. Auch der Begriff „Internet der Dinge“ wird in diesem Zusammenhang oft genutzt. Beispielsweise können Hydrosensoren in Blumentöpfen dem Besitzer stets per Smartphone den aktuellen Feuchtigkeitsstand melden und Alarm zum Gießen geben. Auch wenn solche Beispiele recht spielerisch anmuten, gibt es natürlich auch ernsthafte und nützliche Perspektiven dieser Technik. Seien es optimierte Verkehrsleitsysteme oder Anwendungen im Medizinischen Bereich. Damit aber Milliarden Menschen und Maschinen Daten schnell und effizient austauschen können, braucht es wesentlich bessere Netztechniken als heute. Erste Ansätze gibt es aber bereits über die LTE-Technik mit Narrow Band LTE.

Die folgende Grafik von Huawei zeigt, welche Anwendungsfelder 5G eröffnen könnte und zwar im Vergleich zu heute gängigen 2G, 3G und 4G-Netzen. Der kleine graue Würfel in der Mitte gibt den Anwendungsraum, verglichen mit 5G (ganzer Würfel), wieder. Die Achsen X, Y und Z bilden die Dimensionen Datenrate (X), Verbindungen per km² (Y) und Latenzzeit (Z) ab. Beispiel: Ganz links sehen wir im „5G-Cube“ den Anwendungspunkt „Multi-User UHD Telepresence“. Gemeint sind  Videokonferenzen mit mehreren Teilnehmern in Ultra-HD-Qualität. Die Voraussetzung dafür sind eine hohe Datenrate (X-Achse weit links), eine niedrige Reaktionszeig (Z weit vorn), bei wenig nötigen Verbindungen (Y weit unten). Smarte Sensoren ganz rechts oben brauchen hingegen weder hohe Übertragungsraten, noch schnelle Reaktionen, kommen dafür in der Fläche oft vor. Übrigens: Da jedes der Maschinen praktisch eine eigene IP braucht, ist de Adressierung von IPv6 wohl bald obligatorisch.

5G Anwendungs-Würfel Schemata5G Anwendungswürfel | Quelle: Huawei

 

5G ist eine immense Herausforderung für Mobilfunk-Konzerne

Für deutsche Mobilfunkriesen, wie der Telekom, bergen neue Techniken selbstverständlich neue Umsatzpotenziale. 4G-LTE entwickelte sich seit 2010 mehr zu einem guten Geschäft. Die Absätze neuer LTE-Smartphones und passender Mobilfunkverträge verlief prächtig. Dem gegenüber standen und stehen aber immense Investitionen für Lizenzen und den Netzausbau.

5G dürfte die Kosten sogar nochmals deutlich erhöhen und zwar aus mehreren Gründen. Zum einen ist jede Mobilfunkstation nur so schnell, wie ihre Anbindung. Jeder Mobilfunkmast muss per Glasfaserkabel oder Richtfunknetze mit dem Kernnetz des Providers verbunden werden. Für die enormen Kapazitäten, welche 5G bieten soll, bilden Hochleistungs-Anbindungen die Grundlage, welche aufgerüstet oder neu ausgebaut werden müssen. Nur neue Entwicklungen in der Richtfunktechnik könnten hier kostenmindernd wirken. Zudem ist der verstärkte Glasfaserausbau unausweichlich.

Des Weiteren ist für 5G ein viel größeres Frequenzspektrum als 4G vorgesehen. Geplant ist, ein Frequenzraum von bis zu 24 GHz. Zum Vergleich: Heutige Mobilfunktechniken nutzen Bänder im Bereich von bis zu 2,6 GHz. Die Auktionskosten liegen für die Provider dabei immer im Milliardenbereich. Allein für LTE gaben die führenden vier deutschen Unternehmen 2010 über 4 Mrd. Euro aus. Juni 2015, im Zuge der 2. großen Versteigerung, legten die Provider sogar 5,1 Mrd. Euro auf den Tisch.

Die anvisierten Frequenzbereiche im Bereich von über 6 GHz haben zudem einen entscheidenden Nachteil: Statt weniger dutzend Sendemasten für ein Stadtgebiet, müssten hunderte, wenn nicht gar tausende kleine Funkzellen platziert und angebunden werden. Ebenfalls ein Kostentreiber! Und auch bei der Mehrantennentechnik (MIMO) wird es Änderungen geben. Statt nur 2-4 Antennen, wird künftig wohl ein Vielfaches zum Einsatz kommen. Alte Anlagen sind dann umzurüsten. Und nicht zuletzt benötigen natürlich auch die Nutzer neue Endgeräte, die kompatibel zu 5G sind. Wahrscheinlich Anfang/Mitte 2019 könnte die Versteigerung der ersten 5G-Bänder in Deutschland erfolgen.

Somit stehen den Vorteilen folgende Nachteile bzw. Probleme im Weg:

 

  • 5G benötigt neue Frequenzbänder mit immens viel Spektrum[1],
  • hohe Nutzfrequenzen erfordern ein deutlich dichteres Netz,
  • drohende Kostenexplosion für Provider durch nötige Lizenzen und beim Netzausbau,
  • Verbraucher benötigen neue Endgeräte,
  • Kosten beim 5G-Netzausbau werden wahrscheinlich auf Endnutzer-Tarife umleglegt -> teuer.
  • dichtes Glasfasernetz für eNODE-Anbindung nötig ->weitere Investitionen
  • noch zweifelhafter Nutzen für Endkunden – 1000 MBit stehen bislang nicht mal im Ansatz Nutzungskonzepte gegenüber, zumindest für Privatuser

 

Huawei führte 5G-Entwicklung lange an

Schon kurz nach der Standardisierung von LTE-4G, legte der chinesische Mobilfunkausrüster „Huawei“ den Grundstein für die Forschung am Nachfolger 5G und galt bis zum Aufkeimen möglicher Spionagegefahren im Jahr 2018 als Pionier in dieser Hinsicht. Damit konnten Kontrahenten wie Ericsson und Nokia weitere Marktanteile beim 5G-Ausbau gewinnen.

Die ursprüngliche Roadmap sah vor, 2016/17 die Standardisierung durch die ITU realisieren zu können. Tatsächlich wurde der 5G-Standard am 21.12.2017 durch die 3GPP endgültig spezifiziert. 2019, so die Schätzung von Huawei damals, wolle man sogar erste Pilotnetze testen, um ein Jahr später 5G für erste Endkunden anbieten zu können.

Roadmap zu 5GTimeline bis 5G | Quelle: Huawei

 

Blick zurück auf die Basics: Was die 5G-Entwickler von Anfang an wollten

Im Oktober 2014 trafen sich Wissenschaftler aus aller Welt in Berlin, um sich über den aktuellen Stand ihrer Forschungsprojekte zur 5G-Technik auszutauschen. Dabei herrschte bereits große Einigkeit über die Ziele für die Entwicklung der fünften Mobilfunk-Generation: 5G solle ein weltweit einheitlicher Standard werden (wie 4G), der sich durch Verlässlichkeit, Flexibilität und Skalierbarkeit auszeichnet. Im Rahmen des Fachkongresses, von dem LTE-Anbieter.info ausführlich berichtete, zeichneten sich bereits damals einige der Vorteile für die Mobilfunknetze ab, welche der 5G-Standard mit sich bringen sollte. So könnten zum Beispiel die Netz-Kapazitäten der Nachfrage entsprechend intelligent gemanagt und zugewiesen werden. Auch bei Hochgeschwindigkeit – also beispielsweise in Schnellzügen – werden die Gigabit-Bandbreiten der 5G-Technologie einsetzbar, so die Pläne der Entwickler.

5G Konferenz im Oktober 2014

Insgesamt sollte 5G nicht mehr nur für Telefonie und Datendienste ausgelegt werden, wie es bei den bisherigen Mobilfunkstandards der Fall war. Wie der Wissenschaftler auf der 5G Global Conference zeigten, sah der Plan vielmehr die Errichtung eines universellen Netzes für die Kommunikation von Geräten vor, die über die reguläre Anwendung mit Smartphones weit hinausgeht. Letztendlich wird damit das Internet der Dinge ermöglicht, in dem unsere tragbare Technik mit allem und jedem in unserer Umgebung – und darüber hinaus – kommunizieren kann. Welche Anwendungen sich dabei letztendlich möglich und erfolgreich werden, ist heute noch nicht absehbar. Der kommende 5G-Standard wird lediglich die Grundlage für diese neuen Angebote schaffen.

 

Unser Fazit

5G birgt enormes Potenzial für die Netzgeneration 2020+ und eröffnet wahrscheinlich ungeahnte neue Möglichkeiten für Industrie und Verbraucher. Allerdings steht die Entwicklung noch am Anfang. Der Zeithorizont für einen Nutzer-Rollout bis 2020 scheint uns, zumindest in Deutschland, etwas zu optimistisch, auch bei allen Fortschritten. Zwischen den Netzbetreibern, der Politik sowie der Bundesnetzagentur herrscht seit Monaten schon ein Tauziehen um Interessen. Ob die strittigen Probleme noch vor dem geplanten Release gelöst werden können ist unklar.

Da die frisch errichteten LTE-Netze selbst noch Potenzial bis weit über 1000 MBit/s bergen, scheint eine wirtschaftliche Einführung vor 2021 kaum plausibel. Nichts desto trotz, ist eine frühzeitige Weichenstellung für die Zukunft unausweichlich, wie die Vergangenheit zeigt. Wer bei dem Thema auf dem Laufenden bleiben möchte, dem sei noch das 5G-Portal „5G-Anbieter.info“ ans Herz gelegt. Hier stehen aktuelle Entwicklungen und Eckdaten zur neuen Mobilfunktechnik im Fokus.

 

2G, 3G, 4G, 5G: Das bedeuten die Abkürzungen

Bei den Abkürzungen 2G, 3G, 4G und 5G handelt es sich um die verschiedenen Mobilfunkstandards.

  • Das G steht für Generation und bezeichnet somit die zweite, dritte, vierte und fünfte Generation.
  • Der Unterschied zwischen 2G, 3G und 4G liegt hauptsächlich in der Geschwindigkeit der Datenübertragung. Diese ist auf mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets mit SIM-Karten wichtig, um möglichst schnell im Internet zu surfen.
  • Aktuell existieren in Deutschland 2G, 3G und 4G, jedoch sind nicht in jeder Region alle drei Typen vertreten. Ein Smartphone wählt stets das bestmögliche Netz, allerdings unterstützt nicht jedes Smartphone 2G, 3G und 4G. Aktuell bieten zudem viele Mobilfunkanbieter eine 4G-Verbindung nur mit bestimmten Verträgen an.
  • Frühstens 2020 soll 5G an den Start gehen. Während 4G weiterhin für die private Nutzung optimiert wird, soll 5G für ganz andere Zwecke herhalten. Vor allem für die Industrie sind noch höhere Geschwindigkeiten interessant. Unter anderem werden beim autonomen Fahren hohe Bandbreiten und eine stabile Verbindung benötigt um Daten in Echtzeit auszuwerten, ohne einen rechenstarken Computer in jedem Auto zu verbauen.
  • Begriffserklärung: 2G, 3G, 4G und 5G

    • 2G: Dieser Mobilfunkstandard wurde 1992 in Deutschland eingeführt und dient bis heute noch hauptsächlich zur Telefonie. Mobile Daten werden über GPRS mit maximal 53,6 kbit/s oder per Edge (E) mit bis zu 220 kbit/s übertragen. Das ist nach heutigen Standards sehr langsam und reicht für Anwendungen wie WhatsApp aus, eine aufwendige Webseite oder gar ein Video laden dauert hiermit jedoch ewig.
    • 3G: Im Jahr 2000 wurde der dritte Mobilfunkstandard (3G) mit dem Namen UMTS entwickelt. Hiermit sind Geschwindigkeiten von bis zu 384 kbit/s möglich. 2006 folgte HSDPA, später HSDPA+, welche auch als 3,5G bezeichnet werden. Hierdurch sind sogar Übertragungen mit bis zu 7,2 Mbit/s und 42 Mbit/s möglich.
    • 4G: Bei 4G handelt es sich um den neusten Mobilfunkstandard für Smartphones. In der Theorie ist eine Download-Geschwindigkeit von 1000 Mbit/s möglich. Somit lassen sich selbst sehr große Daten innerhalb von Sekunden herunterladen. In der Praxis werden Sie jedoch froh sein, wenn Sie eine Verbindung mit rund 50 Mbit/s erhalten, die Werte steigen jedoch von Jahr zu Jahr. LTE wird in Deutschland immer weiter ausgebaut.
    • 5G: Während 4G weiterhin für private Nutzer optimiert wird und vollkommen ausreichend ist, soll vor allem die Industrie von 5G profitieren. Versprochen werden Geschwindigkeiten von 10 GBit/s, also 10-mal schneller als 4G.

     

20000 Satelliten in 5G werden installiert

 

20.000 5G-Satelliten senden gefährliche Strahlung über die ganze Welt
20.000 5G-Satelliten werden gestartet: Sie senden gefährliche Mikrowellenstrahlung über die ganze Welt!
In den Städten soll es es ungefähr alle 150 Meter entlang den Straßen einen 5G-Zellenturm geben.
Die öffentliche Interesse und auch der Protest an 5G richten sich gegen die Pläne von Telekommunikationsunternehmen, Millionen von diesen kleinen Zellentürmen an Strommasten, öffentlichen Gebäuden und Schulen, an Bushaltestellen, öffentlichen Parks und an allen möglichen Stellen, überall zu installieren.
So schlimm diese kleinen Zellentürme mit ihrer konstanten, aber noch relativ schwachen Strahlung erscheinen mögen … aber ist es vielleicht noch alarmierender,
Dass Tausende von neuen Kommunikationssatelliten millimeterlange Mikrowellen aus dem All auf die Erde strahlen?
Die FCC erteilte SpaceX am 29. März 2018 die Genehmigung, 4.425 Satelliten in einen niedrigen Orbit um die Erde zu bringen.
Die Gesamtzahl dieser Satelliten soll letztendlich 20.000 Satelliten betragen. 5G wird Phased Array-Antennen verwenden, um Strahlen auf Handys zu richten
Diese Satelliten verwenden den gleichen Typ von Gruppenantennen, die auch von bodengestützten 5G-Systemen verwendet werden, was bedeutet, dass sie eng fokussierte Strahlen intensiver Mikrowellenstrahlung an jedes einzelne 5G-Gerät auf der Erde senden, und jedes Gerät sendet einen Strahl zurück zum Satelliten.

Frühere Generationen der RF-Mobilfunkkommunikation verwendeten große Antennen, um eine Art Strahlungsdecke in alle Richtungen zu senden.

Die niedrigeren Frequenzen, die sie verwendeten, aber die breite Verteilung von Mikrowellen schränkten die Anzahl der Mobilfunkgeräte ein, die durch einen einzelnen hohen Turm verbunden werden konnten. Die viel kürzeren Mikrowellen, die für 5G verwendet werden, ermöglichen die Verwendung kleiner Antennen mit Phasenanordnungen zum Senden und Empfangen von Signalen.

Solche Phased Array-Antennen bestehen aus Gruppen von Hunderten winziger Antennen, die zusammenarbeiten, um einen Energiestrahl konzentriert auf ein Ziel zu schießen.
Ein Cluster dieser kleinen Antennen kann in einem Bündel von 4 Zoll x 4 Zoll angeordnet werden.
Die von ihnen erzeugten Mikrowellenstrahlen werden stark genug sein, um Wände und menschliche Körper zu durchdringen.

Wenn das nicht so wäre, müsste jeder mit einem 5G-Smartphone bei der Verwendung der Geräte draußen stehen. Das tut die jetzige Strahlung auch
China (und nicht nur China) kann mit 5G-Mobilfunk in Städte zu Waffen machen
China versucht, sich in der Entwicklung und Installierung von 5G eine „Pool-Position“ zu erkämpfen und die Führungsrolle zu übernehmen. Der ehemalige US-Luftwaffengeneral Robert Spalding sieht hier eine große Gefahr lauern.

Seine Bedenken hatte er schon im Januar 2018 angemeldet und ein Memo veröffentlicht, indem er forderte, die US-Regierung müsse die Entwicklung des nationalen 5G-Netzes übernehmen. Er war damals nicht autorisiert, dieses Memo in die Öffentlichkeit zu geben und musste daraufhin seinen Sitz im nationalen Sicherheitsrat räumen.
In diesem Memo hatte Spalding eindringlich davor gewarnt, dass eine fremde Macht sehr einfach via 5G umfassende technische Möglichkeiten habe, das Leben in einer Stadt vollkommen in den Griff zu bekommen – oder eben auch ins Chaos zu treiben.

Die 5G-Netze kann man untereinander verbinden – und damit Milliarden von Geräten, die man über dieses Netz nach Belieben ansteuern und lenken kann.

Spalding sieht damit – zu Recht – die Möglichkeit für einen Feind, eine Stadt unter seine komplette Kontrolle zu bringen.

Die verschiedenen Geräte, zum Beispiel in naher Zukunft selbstfahrende Autos, Operationsroboter, Kraftwerke, aber auch die Kommunikation der Polizei, Sicherheitskräfte, Feuerwehr und Notärzte untereinander wären für jeden Sabotageakt offen und die Kontrolle könnte in so einem Fall auch nur schwer zurückgewonnen werden.

Daher plädierte Robert Spalding entschieden dafür, dass die US-Regierung von vorneherein die Kontrolle und Aufsicht über die 5G-Entwicklung, Sendemasten und Geräte und deren Installation hat
HAT SIE SCHON ! >> Die Brände in Kalifornien !!

Seit Neuestem warnt auch der Mainstream vor Schäden durch Handy-Strahlung, WLAN und 5G-Technologie.

Doch Gesetzgeber und Mobilfunkunternehmen lehnen diesen Vorschlag ebenso entschieden ab. Die Rechtslage ist auf ihrer Seite: Unzulässige Eingriffe in die Privatwirtschaft.

Aber General Spalding gibt nicht auf und meldet sich erneut zu Wort. In einem Interview mit Bloomberg malte er vor wenigen Tagen die erschreckenden Aussichten aus, die ein vom Feind kontrolliertes 5G-Netz einer Stadt diesem bieten würde.
Es wäre ein Leichtes, eine ganze Stadt, ja eine ganze Nation in Geiselhaft durch ihre eigenen Geräte und Kommunikationsmittel zu nehmen – und der Feind ist gleichzeitig unangreifbar.
Die Stadt selbst würde damit zur Waffe des Feindes.

„Je vernetzter wir sind, und 5G wird uns mit Abstand am meisten verbinden, desto anfälliger werden wir“, sagte Spalding (Smartphone und Co.: Studie beweist katastrophale Folgen für die Psyche von Kindern).

Der Individualverkehr ist ja sowieso schon auf der Liste der Dinge, die es in der schönen, neuen Welt nicht mehr geben soll.

Mit 5G will man selbstfahrende Kabinen oder Autos oder Buslinien leicht steuern können und über alles die Kontrolle ausüben und überwachen.

Spalding zeichnet in seinem Memo eine Zukunft, in der China das globale 5G-Netz unter seine Herrschaft gebracht hat. Tatsächlich sticht China mit seiner schon hochentwickelten und ausgetesteten 5G-Netzwerktechnologie durch seinen Dumpingpreis alle anderen Hersteller aus.

Die anderen Anbieter sind schlicht und einfach nicht in der Lage, mit den vom chinesischen Staat hoch subventionierten Angeboten von Huawei und dem chinesischen Hersteller ZTE Corp. zu konkurrieren

Ärzte aus Deutschland fordern Ausbaustopp für 5G-Mobilfunk – US-Radioonkologen hinterfragen “Strahlungssicherheit”.
Die 5G Firmen könnten bestimmte Geräte zum Beispiel mit einer kaum auffindbaren Schnittstelle produzieren und ausliefern, über die China von außen spielend leicht in die Netze eindringen und die Gesamtkontrolle übernehmen kann.

Sobald China den Markt für mit dem Internet verbundene Geräte beherrscht, wird es in der Lage sein, ‚Städte zu Waffen umzuprogrammieren’“, mahnt Spalding in seinem neuen Memo: „Denken Sie an selbstfahrende Autos, die plötzlich ahnungslose Fußgänger niedermähen.

Denken Sie an Drohnen, die in die Lufteinlässe von Flugzeugen fliegen.”
Das ist noch recht konservativ-mechanisch gedacht.

Aber schon der Ausfall des gesamten Ampelsystems führt in einer Großstadt zum flächendeckenden Stau und nichts geht mehr. Auch Krankenhäuser lassen sich durch das Abdrehen von Strom, Klimanlage und Wasser zu Todesfallen umwidmen. Oder die U-Bahnen dutzendweise mit voller Geschwindigkeit ineinander krachen zu lassen, drei Tage weder Strom noch Wasser für die Stadt – und man hat ein flächendeckendes Untergangs-Endzeitszenario mit marodierenden Banden, Krieg um Wasser und Nahrung und Zigtausend Toten.
In Deutschland hat das Büro für Technikfolgenabschätzung im Auftrag der Bundesregierung eine Studie zum Thema Gefährdung und Verletzbarkeit moderner Gesellschaften – am Beispiel eines großräumigen und langandauernden Ausfalls der Stromversorgung erstellt.
Nach schon zwei Tagen wird das Chaos zu Apokalypse.
Nichts wäre leichter, als diese Infrastrukturen der „modernen Gesellschaft“ lahmzulegen. Und diese Studie ist aus dem Jahr 2010, wo diese Abhängigkeit von Steuertechnik und Gerätevernetzung noch relativ gering war im Vergleich zu heute… und ganz besonders im Vergleich zu einer per 5G und „Internet of Things“ vernetzten Infrastruktur in zwei bis drei Jahren.

5G-Netzwerkes können in den folgenden drei Jahren mit einer implementierten Technologie aufgebaut werden, die die Netzwerkgeräte ständig überwacht und „sie vom Gegner isoliert, wenn sie infiziert werden“. Das Monitoring des Netzes müsse sich auf Verschlüsselung sowie eine sichere Lieferkette stützen, sagt Spalding – und das bedeute eben, die chinesischen Anbieter Huawei und ZTE zu verdrängen.

Im Oktober 2018 erklärte ein australischer Spionagechef – der Generaldirektor des Australian Signals Directorate, Mike Burgess -, dass seine Cyber-Experten die Forderung der Regierung im letzten August unterstützt haben, Huawei und ZTEvom Aufbau des 5G-Netzwerks in Australien auszuschließen.

„Meine dringende Empfehlung war, Hochrisiko-Anbieter komplett von der Entwicklung der 5G-Netzwerke auszuschließen“, sagte Mike Burgess und fügte hinzu, „die Unterscheidung zwischen ‚Kern‘ und ‚Rand‘ gibt es in 5G-Netzwerken nicht mehr.
Was bedeutet, dass, wenn es irgendwo im riesigen Netzwerk eine einzige, potenzielle Bedrohung gibt, das eine Bedrohung für das gesamte Netzwerk ist „.

Vereinfacht: Hat der Feind irgendwo in einem Altersheim einen Toaster installiert, der in der Lage ist, Befehle und Signale in das Gesamtnetzwerk zu senden, kann alles übernommen werden. Und zwar blitzartig. Wunderbare Aussichten für Terror.

Mike Burgess: „Die 5G-Technologie unterstützt die Kommunikation und Netzwerke, auf die sich die Australier täglich verlassen, von unseren Gesundheitssystemen und den möglichen Anwendungen der Fernoperationen über selbstfahrende Autos bis hin zum Betrieb unserer Strom- und Wasserversorgung.
Die Risiken könnten nicht höher sein.“

Das ist alles wahr und richtig. Nur sind es ja nicht nur die Chinesen, die diese 5G-Technik entwickeln, sondern auch die Amerikaner.
Und die können demzufolge dasselbe tun, was sie den Chinesen gerade unterstellen.
Jeder Hersteller dieser Technik hat die Möglichkeit dazu, wenn er will, Eingangspforten in die 5G-Netzwerke zu bauen und sie im Ernstfall zu nutzen. Die Amerikaner werden das genauso machen.

Dass man in den USA keine moralischen Probleme mit der Anwendung von 5G gegen Menschen hat, ist schon erwiesen!!

(Test: Strahlung von Smartphones – nur zwei Handys sind empfehlenswert).

,,Handystrahlen sind möglicherweise krebserregend“

Lesen Sie auch alle unsere 5G Berichte

WDR und Vodafone testen Fernsehen über 5G Broadcast

Der WDR und Vodafone testen in einem gemeinsamen Projekt, wie sich TV- und Mediatheken-Inhalte mithilfe der neuen Übertragungstechnologie 5G per Broadcast technisch verbreiten lassen. Der mögliche Vorteil für Zuschauerinnen und Zuschauer: drahtlos und ortsungebunden Videos in hochauflösender 4K-Qualität mit erweiterten Funktionalitäten zu empfangen.

Sämtliche TV-Inhalte überall in höchster Qualität verfügbar 

Von der TV-Sportübertragung bis zum Spielfilm in der Mediathek sollen, so das Szenario des Tests, sämtliche Inhalte in einer App in höchstmöglicher Qualität mobil abrufbar sein – ganz egal ob im fahrenden Auto, in der Ferienwohnung oder in den heimischen vier Wänden. Wenn TV-Zuschauer diese riesigen Datenmengen live mit dem Smartphone als Stream empfangen wollen, braucht es ein extrem leistungsstarkes Broadcast- und Mobilfunknetz mit hohen Bandbreiten. 

Der WDR übermittelt seine Inhalte über ein 5G-Testsystem, das Vodafone im Laufe des Projekts erstmals direkt bei einer TV-Produktionsstätte aktivieren wird. Die Empfangsmöglichkeit der TV- und Mediatheken-Inhalte soll im Laufe des Jahres – mit Hilfe entsprechender Software – auf einem sich noch in der Produktentwicklung befindenden Smartphone oder Tablet mit 5G-Unterstützung erprobt werden. 

Das Kooperationsprojekt von WDR und Vodafone ist zunächst bis Ende 2020 geplant. Zum Start testen die Partner die Datenübertragung im 5G Lab in Düsseldorf und im 5G Mobility Lab in Aldenhoven. Im kommenden Jahr soll die schnelle Datenübertragung dann auch in der Kölner Innenstadt auf dem WDR-Campus im 5G-Netz von Vodafone starten.

Quelle http://www.satsupreme.com

Fernsehen: 5G Broadcast soll DVB-T2 ab 2030 beerben

 

Noch sind die Sendernetze für DVB-T2 HD nicht vollständig ausgebaut, das strebt Deutschland erneut einen Paradigmenwechsel an. Ab 2030 sollen die momentan von DVB-T2 HD genutzten Frequenzen für 5G Broadcast zur Verfügung stehen. Es sei hierbei „unverzichtbar, dass sich der Rundfunk frühzeitig in die Standardisierung von 5G einbringt und die Weichen auch für eine zukünftige Verfügbarkeit für 5G Broadcast stellt“, sagt Helwin Lesch, Leiter Verbreitung und Controlling beim Bayerischen Rundfunk, in einem Gastbeitrag mit dem Magazin „InfoDigital“. Bis 2030 bleiben die Frequenzblöcke für DVB-T2 HD in Betrieb. „Die weiteren Entwicklungen werden zeigen, ob die geschilderten Prämissen von anderen Marktpartnern, namentlich den auf ökonomische Frequenznutzung achtenden Regulieren und dem von zunehmenden Bandbreitenengpässen betroffenen Mobilfunk, geteilt werden“, so Lesch. 

Mit 5G Broadcast soll es primär möglich werden, Fernsehen mobil an eine unbegrenzte Teilnehmerzahl auf Smartphones und Tablets zu übertragen, ohne dass es wie bisher zu Bandbreitenengpässen kommt. Rein theoretisch lässt sich der Standard auch auf anderen Endgeräten wie Fernsehern oder Set-Top-Boxen integrieren, so dass ein Verzicht auf DVB-T2 HD möglich und ein Ersatz durch einen Universalstandard möglich ist. 

Auch wenn sich die Marktteilnehmer noch nicht abschließend dazu geäußert haben, läuft es beim Radio dagegen auf eine langfristige Etablierung von DAB+ als Hörfunkstandard, auch nach 2030, hinaus. 5G Broadcast könnte hier eher eine ergänzende Rolle einnehmen, etwa zur Verbreitung von Visual Radio-Programmen.

5G Frequenzen

Welche Bänder sollen für 5G genutzt werden?

Das weltweit generierte Datenaufkommen in den mobilen Funknetzen wächst seit Jahren stetig, teils um 50 Prozent per annum. Maßgeblich befeuert durch mobile Videostreaming-Dienste. Bereits in 2022 erwarten Experten zudem 20-30 Milliarden vernetzte Endgeräte – Stichwort Internet of Things (IoT). Um dieser anschwellenden Traffic-Flut Herr zu werden, setzten die Mobilfunkprovider weltweit enorme Hoffnung auf den LTE-Nachfolger „5G“. Doch wie schon bei 4G/LTE, benötigt man für den Betrieb von Funknetzen in erster Linie freie Frequenzbänder. Jene sind jedoch global immer Mangelware. Wir zeigen, welche Frequenzbereiche für 5G nach aktuellen Planungen zur Disposition stehen und auf welche Bandbereichen wahrscheinlich bald gefunkt wird.

5G-Antenne im Testnetz

5G-Antenne der Deutschen Telekom | Bild: 5G-Anbieter.info

Mangelware Funkspektrum

Hierzulande werden für die aktuelle 4G-Mobilfunktechnik vor allem Frequenzbereiche bei 800, 1800 und 2600 MHz genutzt. Jeder Mobilfunkprovider, also Deutsche Telekom, O2 und Vodafone, haben bei zwei Auktionen in den letzten Jahren mehrere Spektralbereiche zum Betrieb von LTE ersteigert. Im Segment von 800 MHz kann die Telekom zum Beispiel den Bereich 811-821 MHz für den Downstream und 852-862 MHz für den Upstream nutzen. Dabei steht demnach ein Band mit einer Breite von je 10 MHz zur Verfügung. Diese Bandbreite kann man sich vereinfacht als Datenautobahn vorstellen. Je breiter, desto mehr Daten können je Zeiteinheit übermittelt werden.

Da sich der Mobilfunk aber das begrenzte elektromagnetische Spektrum mit anderen Techniken teilen muss, sind freie Frequenzen knappe Güter. Beispielhaft sei hier das terrestrische Fernsehen DVBT-2 und der Polizeifunk genannt. Insgesamt haben alleine die Deutschen Mobilfunker daher 2010 (4.4 Mrd.) und 2015 (5 Mrd.) fast 10 Mrd. Euro an Lizenzgebühren gezahlt. Und auch für neue 5G-Ressourcen werden im Zuge der Versteigerung 2019 vom Bund Einnahmen im Milliardenbereich erwartet. Insgesamt steht den deutschen Mobilfunkbetreibern heute aber bereits ein Spektrum im Umfang von zusammen 1000 MHz zur Verfügung. Für 5G braucht es aber neue „Datenautobahnen“, insbesondere für anvisierte Spitzengeschwindigkeiten von 10-20 GBit.

Fläche vs. Performance

Nicht jeder Frequenzabschnitt eignet sich für jedwedes Szenario. Für eine Versorgung in der Fläche eignen sich, physikalisch bedingt, nur langwellige Bereiche. Also Bänder auf niedrigeren Frequenzen. Für den 5G-Ausbau im ländlichen Raum wäre beispielsweise der noch ungenutzte Bereich bei 700 MHz ideal. Im Zuge des LTE-Ausbaus kam vornehmlich 800 MHz zum Einsatz. Außerhalb der Städte spielt weniger die Performance eine entscheidende Rolle, sondern der Aspekt Abdeckung.

Mit steigender Frequenz, sinkt hingegen die Reichweite. Dafür bieten diese Funkbereiche mehr Bandbreite und damit steigt auch die erzielbare Datenübertragungsrate. Hochperformante 5G-Netz mit 10 oder 20 GBit wären ohnehin nur mit Kanalbandbreiten ab 100 MHz oder höher zu bewältigen. Die dafür im Raum stehenden Bänder liegen im Bereich von 24-86 GHz. Derartigen Frequenzbereiche würden aber auch extrem engmaschige Netze bedingen, welche sich nur im städtischen Raum realisieren lassen. Hier sprechen wir von wenigen hundert Metern, so dass Mini-Funkmasten, z.B. an Straßenlaternen nötig wären. Entsprechende Pläne existieren aber bereits. Es besteht daher stets eine Tradeoff-Situation zwischen Reichweite und Geschwindigkeit.

Nutzfrequenzen für 5G gesucht: „Niedrige“ und „Hohe“ 5G-Bänder

Wie bereits in der Einleitung gezeigt, mangelt es aktuell tendenziell an möglichen Betriebsressourcen für einen neuen Mobilfunkstandard. Da im „unteren“ Frequenzbereich die meisten in Frage kommenden Bänder schon belegt sind (z.B. für LTE), gibt es zwei Möglichkeiten. Einerseits können nicht mehr benötigte Bereiche für den 5G-Betrieb freigegeben und umdisponiert werden. Zu nennen ist hier in erster Linie das veraltete 2G (EDGE, GSM) oder aber sogar 3G (UMTS). Schon 2017 verlautbarte die Deutsche Telekom, man plane wahrscheinlich ab 2020 (anvisierter Start für 5G) die Einstellung von 3G. In anderen Staaten, wie Australien, ist 2G sogar schon Geschichte. Einige Nutzlizenzen laufen jedoch noch bis 2025…

Bänder 5G vs. LTE

Eine andere Möglichkeit neue Ressourcen für den 5G-Mobilfunk zu finden liegt darin, höhere Frequenzen zu bewirtschaften als momentan üblich. Aktuell ist weltweit meist bei 3 GHz Schluss. 5G soll daher in frühen Entwicklungsstufen, ca. ab 2020, in Bereichen von 2 bis 5 GHz eingesetzt werden. Eine elementare Rolle für die Einführung von 5G spielt dabei der Frequenzbereich von 3.4 bis 3,8 GHz. Zur Versteigerung im Frühjahr 2019 stehen zudem Bänder bei 2 GHz zur Disposition. Genauer gesagt 2 x 60 MHz bei 1.920 MHz bis 1.980 MHz sowie 2.110 MHz – 2.170 MHz. Zudem noch 300 MHz bei 3.400 MHz bis 3.700 MHz.[1]. Fachleute sprechen auch von „FR1“ (FR = Frequency Ranges). Release 15 sieht für FR1 Bänder von 450 MHz bis 6 GHz vor, was den Nummern 1-255 entspricht (siehe Tabelle unten).

Des weiteren gibt es Pläne, später weit höhere Spektralbereiche für die 5G-Nutzung freizugeben. Die Weltfunkkonferenz hat 2015 Bänder im Bereich von 24 bis 86 GHz vorgeschlagen. Bis 2019 sollten mittels Studien und Tests Bereiche identifiziert werden, welche zur Nutzung von 5G in Zukunft geeignet wären. Europa (CEPT) konnte sich indes bereits auf zwei konkrete Pionierbereiche für den 5G-Betrieb einigen – zumindest deren Untersuchung. Dabei handelt es sich um die Spektralbänder von 24,25 bis 27,5 und 31,8 bis 33,4 GHz. Die Radio Spectrum Policy Group strebt übrigens ersteres an. 

FR2 (Frequenzy Range 2) aus dem Release 15 sieht ein Spektrum von 24250 MHz bis 52600 MHz vor, was den Bandnummern 257-511 (Tabelle unten) entspricht. Gemeinhin auch als mmWave-Bereich betitelt. Rein technisch betrachtet startet mmWave aber erst bei 30 GHz.



Pläne für 5G-Frequenzen

Die GSA hat bereits konkrete Vorstellungen, welche Bänder im Bereich von 3.3 – 5 GHz genutzt werden könnten. Je nach Kontinent und Region, soll der Fokus aber auf verschiedenen Spektren liegen. Hier die Pläne für Low-Frequency Zellen:

  • Europa: 3400 – 3800 MHz
  • USA: 3100 – 3550 MHz + 3700 – 4200 MHz
  • Japan: 3600 – 4200 MHz sowie 4400 – 4900 MHz
  • China: 3300 – 3600 MHz sowie 4400 – 4500 + 4800 – 4990 MHz

 

Spätestens bei 4990 MHz ist jedoch Schluss, da hier das Betriebsband für WLAN bei 5 GHz anfängt. Auch wenn es bereits Überlegung für einen überlappenden Betrieb mit LTE gibt, wird dieses Spektrum erstmal ausgeklammert um den Wifi-Betrieb nicht zu stören.


Für höhere Bänder gibt es, wie schon angedeutet, ebenfalls Pläne und Tests. Die USA etwa setzen für 5G-Internet momentan auf 28 und 38 GHz. Hier ein kleiner Überblick:

  • Europa: 24.25 – 27.5 GHz | 31.8 – 33.4
  • USA: 27.5 – 28.35 + 37 – 40 GHz für erste 5G-Tests
  • Japan: 27.5 – 29.5 GHz für erste Tests
  • Schweden: 26.5 – 27.5 GHz für Lizenztests
  • China: 24.75 – 27.5 GHz
  • Südkorea: 26.5 – 29.5 GHz

 

zwei klar präferierte Bänder

Einem Whitebook der GSA vom November 2018 zufolge, kristallisieren sich weltweit bereits 3 bis 5 bevorzugte Bänder für den 5G-Betrieb heraus. Mit weitem Abstand führend ist dabei der 28 GHz-Bereich mit fast 90 Testnetzen weltweit. Gefolgt von 3.5 GHz mit 65 Pilotprojekten.

Anzahl der Testnetze / Demos weltweit nach Frequenzbändern | Bild: GSA


Ähnlich wie schon bei LTE, werden auch die Bänder für 5G namentlich definiert. Band 20 z.B. steht für den Betrieb von LTE bei 800 MHz. 5G Release 15 (per RAN4) sieht eine etwas andere Nomenklatur vor. Statt „Band X“ erfolgt die Bezeichnung mit „nxxx“. Für FR1 sind prinzipiell Werte von 1-255 Werte möglich, FR2 startet ab 256. In der folgenden Tabelle sind 24 Bänder nach FR1 aufgelistet, gegliedert nach Down- und Uploadrate und dem vorgesehen Duplexmodus. Typisch für Europa ist hier „n78“.

Band # Download MHz Upload MHz Duplex Modus
n1 2210-2710 1920-1980 FDD TDD
n2 1930-1990 1850-1910 FDD
n3 1805-1880 1710-1785 FDD
n5 869-894 824-849 FDD
n7 2620-2690 2500-2570 FDD
n8 925-960 880-915 FDD
n20 791-821 832-862 FDD
n28 758-803 703-748 FDD
n38 2570-2620 2570-2620 TDD FDD
n41 2496-2690 2496-2690 TDD
n66 2210-2200 1710-1780 FDD
n70 1695-1710 1995-2020 FDD
n71 617-652 663-698 FDD
n74 1475-1518 1427-1470 FDD
n75 / 1432-1517 SDL
n76 / 1427-1432 SDL
n77 3300-4200 3300-4200 TDD
n78 3300-3800 3300-3800 TDD
s 4400-5000 4400-5000 TDD
n80 1710-1785 / SUL
n81 880-915 / SUL
n82 832-862 / SUL
n83 703-748 / SUL
n84 1920-1980 / SUL
n85 2496-2690 / SUL

Die nächste Tabelle listet die bisher wenigen Frequenzbänder im Bereich FR2 auf.

Band # Download GHz Upload GHz Duplex Modus
n257 26.5-29.5 26.5-29.5 TDD
n258 24.75-27.5 24.75-27.5 TDD
n259 31.8-33.4 31.8-33.4 TDD
n260 37-40 37-40 TDD

Fazit

Noch steht nicht fest, welche Frequenzbereiche zum Start der ersten 5G-Netze weltweit das Rennen machen. Es zeichnet sich aber bereits eine Tendenz ab, dass 3.5 GHz und 28 GHz eine dominante Rollen einnehmen werden. Wie schon bei LTE, wird es aber weltweit erneut größere Unterschiede geben, was die Hardwarehersteller erneut fordern dürfte.

Wir erwarten für Deutschland für den Start die Nutzung im Bereich von 3.4-3.8 GHz, da nur diese in der ersten Frequenzauktion zur Disposition stehen. Darüber hinaus ist mittelfristig die Freimachung nicht mehr genutzter Bereiche älterer Funkstandards zu erwarten. Wie z.B. 2.1 GHz via UMTS. Durch Carrier Aggregation, lassen sich dann mehrere Bereiche zu einem Nutzband vereinen. Diese Technik kommt heute bereits bei LTE ab Kategorie 6 (LTE-Advanced) zum Einsatz und ist elementarer Bestandteil des 5G-Standards.

Quellen:
[1] Bundesnetzagentur
GSA – https://gsacom.com/5g-spectrum-bands
Frequenzkompass der Bundesnetzagentur

Sorge um Gesundheit bei 5G

Gefahr für die Gesundheit?Sorge vor zu großer Strahlenbelastung durch 5G: Mit 5G drohten ernste Konsequenzen für Menschen und Umwelt – warnen mittlerweile mehr als 400 Mediziner und Naturwissenschaftler in einem internationalen Appell.

Video in der 3Sat Mediathek http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=80106&fbclid=IwAR2wtAC0HOH0WZm2QjRe36kQhFf7vzsoWONBYm_IZV8OcPM2-MH_glqkx2c

Warnung vor 5G

klagemauerTVAm 31.08.2018 veröffentlichtABONNIEREN 69.510► Der neue Mobilfunkstandard 5G, den die Swisscom noch bis Ende dieses Jahres einführen will, ist revolutionär: 100-mal mehr Daten in 100-mal höherer Geschwindigkeit wird dem Konsumenten versprochen. ✓ http://www.kla.tv/12947 Wie aber sieht es mit den Schattenseiten dieser neuen Mobilfunktechnik aus? Der Präsident von Gigaherz.ch nennt Zahlen und Fakten dazu. WICHTIGER HINWEIS: Solange wir nicht gemäss der Interessen und Ideologien des Westens berichten, müssen wir jederzeit damit rechnen, dass YouTube weitere Vorwände sucht um uns zu sperren. Vernetzen Sie sich darum heute noch internetunabhängig! http://www.kla.tv/vernetzung Sie wollen informiert bleiben, auch wenn der YouTube-Kanal von klagemauer.tv aufgrund weiterer Sperrmassnahmen nicht mehr existiert? Dann verpassen Sie keine Neuigkeiten: http://www.kla.tv/news von dd. Quellen/Links: – https://www.srf.ch/news/wirtschaft/na…https://de.wikipedia.org/wiki/Qualcommhttps://www.nzz.ch/wirtschaft/swissco…https://www.srf.ch/play/tv/popupvideo…https://www.gigaherz.ch/dringende-war…https://de.wikipedia.org/wiki/Nichtio…MEHR ANSEHEN

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