DMR – Digitaler Amateurfunk in Gelsenkirchen

Gelsenkirchen-Scholven, Locator JO31MO. Die Koordinaten sind 51°36.25’N
7°0.87’E . Mit 206 Meter Höhe ist die Halde die höchste künstliche
Erhebung im Ruhrgebiet. Besucher dürfen nur einmal im Jahr zu einem
Gottesdienst auf die Halde.

In Betrieb genommen wurde der HAMNET-Knoten am 26.Oktober 2017. Die Geräte der Inneneinheiten sind komplett gespendet worden. Die
Außeneinheiten sind zum einen Teil Bestandteil der DARC Hamnetförderung 2016 und zum anderen Teil von einem einzelnen OM gespendet. Der Mast wurde von unserem Nachbar-OV N40 bereit gestellt. Der Bauwagen ist Eigentum des OV Herrlichkeit-Lembeck N38. Pächter des Grundstückes und Verantwortlicher von DB0OHL ist Peter DL4BBU.

Die Arbeiten am HAMNET-Knoten wurden in Kooperation mit Mitgliedern des in Dorsten beheimateten IGAF e.V und dem DARC OV N38 durchgeführt. Federführend ist der OV N38. Die Mitglieder des IGAF e.V stellten ihre Arbeitskraft zur Verfügung. Beim abschließenden Aufbau der Antennen halfen Mitglieder weiterer Ortsverbände. Als Linkantennen dienen ausschließlich Parabolspiegel mit hohem Gewinn. Verlinkt ist DB0OHL mit DB0GOS (Essen), DB0GW (Uni-Duisburg), DB0WML
(Reken), DB0HE (Herten) und DB0WAL (Waltrop).

Die beiden Userzugänge auf 13cm 2362MHz in Richtung SW und 2397MHz in Richtung Nord sind zwei 120° Sektorantennen mit 15dB Gewinn. Ein Zugang auf 6cm in Richtung SO ist genehmigt, aber noch nicht in Betrieb.

Die Inneneinheiten bestehen aus einem Mikrotik RB3011 Router, einem
24-fach Switch von HP. Die beiden Server für db0ohl.ampr.org und
pi.db0ohl.ampr.org sind je ein Raspberry Pi3B. Auf den Servern laufen
verschiedene Dienste. Aktuelle Wetterdaten von der Halde sind im HAMNET abrufbar unter db0ohl.ampr.org/weewx/. In naher Zukunft wird noch ein
professioneller Server mit 2×1 TB Festplatten eingebaut. Dieser Server
ersetzt dann die beiden Raspberries.

Ein Blick in die Zukunft:
In Zusammenarbeit mit dem Bakenprojekt Westmünsterland des OV Velen N40, werden in naher Zukunft auf unserem Mast noch 3 SDR-Empfänger montiert. Die SDR’s empfangen die GHz-Baken aus Velen. Die Feldstärken und die
Wetterdaten werden dann kontinuierlich in eine Datenbank geschrieben und dort archiviert. Man kann dann jederzeit sehen, wie die aktuellen
Ausbreitungsbedingungen in Bezug zum aktuellen Wetter sind bzw. waren.

Informationen über das DMR Relais in Gelsenkirchen Scholven gibt es auf DB0OHL

Digital Mobile Radio – DMR: Basiswissen

Digitaler Sprechfunk für Veranstaltungen

DMR mache ich im Amateurfunk und bin total begeistert. Hier aber DMR  und Digitalfunk BOS Funk und Kommerziellen Funk

Digital Mobile Radio – DMR: Basiswissen

Als Alternative (oder gar Nachfolger) zu den weit verbreiteten FM-Funkgeräten einerseits und dem bisher eher auf Großveranstaltungen anzutreffenden TETRA-Digitalfunk könnte sich für mittelgroße oder gar kleinere Veranstaltungen Digital Mobile Radio anbieten.

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Eine gute technische Kommunikation ist für die Durchführung einer Veranstaltung unerlässlich. Häufig kommen hier noch FM-Funkgeräten zum Einsatz. Bei Großveranstaltungen dagegen ist man sehr häufig schon digital aufgestellt und TETRA wird genutzt. TETRA-Digitalfunk (Terrestrial Trunked Radio) ist jedoch nicht unbedingt optimal auf den Bedarf mittelgroßer oder gar kleiner Veranstaltungen (und deren Budgets) abgestimmt. Dennoch möchte so mancher Veranstalter und Verleiher aber gerne die Vorteile des Digitalfunks nutzen. Eine mögliche Lösung stellt Digital Mobile Radio dar – eigentlich keine neue Erfindung, oft aber noch unbekannt.

Die Basis von DMR: ETSI-Standard

Der Vorteil bei DMR ist, wie übrigens auch bei TETRA, dass es sich um einen Standard handelt, der vom European Telecommunications Standards Institute veröffentlicht und mit der Industrie zusammen entwickelt wurde sowie allgemein zugänglich ist. Es handelt sich also um einen offenen, keinen Firmenstandard. Er ist in fünf Dokumenten definiert (TS 102 361-1 bis -4 und TR 102 398) und wurde bereits 2005 vorgestellt. Mittlerweile sind viele Geräte am Markt und die Technik ist einige Jahre praxiserprobt. Mit der DMR Association wurde eine Organisation gegründet, die firmen- übergreifend Interessen vertritt und sich auch dem Thema Interoperabilität widmet. So hat die DMR Association bereits 2010 die ersten firmenübergreifenden Kompatibilitätstests durchgeführt.

Der Standard wird in drei Anwendungsstufen unterteilt: Tier I für private Anwendungen, Tier II für den Betriebsfunk und Tier III Trunked-Anwendungen für große Netze ähnlich TETRA. Wir möchten uns also daher hier ausschließlich mit DMR Tier II beschäftigen, der als digitaler Nachfolger des analogen FM-basierenden Betriebsfunks gehandelt wird.

Vorteile gegenüber dem analogen FM-Funkbetrieb

Wo liegen überhaupt die Vorteile einer digitalen Übertragung beim Betriebsfunk? Ein wesentlicher Punkt ist, dass die Übertragung durch Einsatz von hocheffektiven Audiocodecs frequenzökonomischer erfolgt. So gibt es bereits Länder – wie beispielsweise die Volksrepublik China – in denen bald kein analoger Betriebsfunk mehr erlaubt ist.

Weiter lassen sich Zusatzdaten übertragen und gezielt Stationen ansprechen. Dafür gibt es auch im analogen Funk Möglichkeiten, die aber funktionell weit hinter denen des Digitalfunks bleiben. So lassen sich via DMR auch Kurznachrichten und Statusinformationen sowie GPS-Koordinaten versenden. Weiter lässt sich ein digitaler Betriebsfunk leichter in IP-Infrastrukturen einbetten. Und dass dies nicht nur ein theoretischer Vorteil ist, werden wir gleich sehen.

Hytera RD985 – Repeater im Rack
Hytera RD985 – Repeater im Rack (Bild: Peter Kaminski)

DMR-Technik

Die Übertragung beim Digital Mobile Radio erfolgt im Zeitmultiplex-Verfahren mit 4- FSK-Modulation. Man belegt eine Frequenz von 12,5 kHz, wobei aber zwei Zeitschlitze übertragen werden. In jedem dieser Zeitschlitze lässt sich ein Sprachkanal übertragen. Gegenüber analoger Technik wird also eine Halbierung des in Anspruch genommenen Frequenzspektrums erzielt. Man belegt zwar immer 12,5 kHz Bandbreite, aber es sind zwei unabhängige Übertragungen plus Zusatzdaten möglich.

Es ist sowohl eine direkte Verbindung zwischen zwei Funkgeräten möglich als auch eine Verbindung über einen Repeater. Die übertragenen Kurznachrichten können maximal 1.130 Byte lang sein. Es sind verschiedene Rufarten möglich, also auch z. B. Broadcast-Rufe und Gruppen. Wir gehen später im Abschnitt der Geräteprogrammierung detaillierter darauf ein. Der Standard sieht selbst keine Verschlüsselung vor. Man hat sich in der DMR Association aber Gedanken dazu gemacht und es wurden Empfehlungen erarbeitet. Viele Hersteller implementieren daher auch die vorgeschlagene ARC-4 (40 Bit) Verschlüsselung, so dass auch dem Sicherheitsaspekt Rechnung getragen wird. Diese funktioniert auch herstellerübergreifend. Einige Hersteller, wie Hytera, bieten auch alternativ eine AES-256-Bit-Verschlüsselung an, die aber nicht im Mischbetrieb (also zwischen Geräten verschiedener Hersteller) genutzt werden kann.

Kompaktes DMR-Mobilgerät mit Display-Mikrofon
Kompaktes DMR-Mobilgerät mit Display-Mikrofon (Bild: Peter Kaminski)

TETRA vs. DMR

Warum aber ausgerechnet DMR – europäische behördliche Funkdienste setzen doch mehrheitlich auf TETRA? Das liegt einmaldaran, dass die Standardisierung von TETRA bereits 1990 begann und der DMR-Standard vergleichsweise jung ist: Als die Entscheidung für TETRA bei vielen Behörden fiel, gab es DMR noch gar nicht. In Asien ist aber auch schon Tier III DMR bei den Behörden im Einsatz und selbst Tier II, z. B. bei der Polizei in der Tschechischen Republik, um nur ein Beispiel zu nennen.

Die Einstellungen für die einzelnen Kanäle sind komplex und umfangreich, wie auch der Rest der Programmierung
Die Einstellungen für die einzelnen Kanäle sind komplex und umfangreich, wie auch der Rest der Programmierung

Ein wesentlicher Unterschied zwischen TETRA und DMR sind die Systemkosten zugunsten von DMR und zudem die technisch einfache Realisierung von Funkstrukturen. Außerdem ist TETRA für UHF vorgesehen, DMR kann aber sowohl im VHF- als auch UHF-Betrieb genutzt werden (und auch noch – was für den Betriebsfunk nicht so relevant ist, im 4-m-Band). Bei TETRA belegt man 25 kHz pro Kanal und es stehen vier Zeitschlitze zur Verfügung, wobei einer aber Steuerdaten etc. vorbehalten ist; für den Anwender stehen nur drei Zeitschlitze bereit. Die Übertragungsrate ist bei TETRA (DQPSK-Modulation) mit 36 kBit/s gegenüber DMR mit 9,6 kBit/s deutlich höher. Man kann daraus richtig schließen, dass DMR im Gesamtvergleich eine höhere Reichweite als TETRA hat. Dazu tragen auch die ausgewählten Fehlererkennungs- und Korrekturverfahren bei.

DMR bietet übrigens auch eine kürzere Aufbauzeit der Verbindungen deutlich unter 300 Millisekunden, während diese bei TETRA unter 500 Millisekunden liegt. TETRA ist eigentlich für Netze mit hoher Nutzerdichte optimiert, DMR zielt eher auf eine geringe Nutzerdichte ab. Ein wesentlicher praktischer Aspekt ist noch, dass DMR-Funkgeräte – im Gegensatz zu TETRA-Funkgeräten – auch für die Übertragung von analogem FM-Betriebsfunk ausgerüstet sind. So ist also auch ein Mischbetrieb möglich und eine einfache Migration bestehender Infrastrukturen wird gewährleistet. Zudem ist bei DMR auch ein Gleichwellenbetrieb von Repeatern realisierbar.

DMR Frequenzen

Der Vorteil bei DMR ist, dass Funkgeräte sowohl für VHF als auch für den UHF-Bereich angeboten und betrieben werden können. Der UHF-Bereich ist in vielen Regionen gut gefüllt und Nutzer müssen sich Frequenzen teilen. Jedoch gibt es im VHF-Bereich auch viele zugewiesene Frequenzen. 2014 hat die Bundesnetzagentur dem Vormarsch von DMR Rechnung getragen, denn in der aktuellen „Verwaltungsvorschrift für Frequenzzuweisungen im nicht öffentlichen Landfunk“ gibt es nun ausgewiesene Frequenzen für digitalen Betriebsfunk, die bundesweit exklusiv vergeben werden. Vorgesehen für den digitalen Betriebsfunk in Deutschland sind Frequenzen im Bereich 148 bis 163 MHz (VHF) mit 2,5 W ERP (Handfunkgeräte), bzw. 6 W ERP (ortsfeste und mobile Stationen) sowie 450 bis 461 MHz (UHF) mit 2,5 W ERP (Handfunkgeräte), bzw. 12 W ERP (ortsfeste und mobile Stationen).

Erfreulich ist, dass eine Kurznutzung möglich ist, die auch relativ kurzfristig beantragt werden kann und auch kurzfristig genehmigt wird. Geregelt ist das Ganze in den Verwaltungsvorschriften für Frequenzzuteilungen im Rahmen von Kurzzeitnutzungen (VVKuNz). Antragsteller mit Firmensitz in Deutschland müssen sich für die Kurzzuteilungen an die jeweilige, zuständige regionale Außenstelle der Bundesnetzagentur wenden.

Die Einstellungen für die einzelnen Kanäle sind komplex und umfangreich, wie auch der Rest der Programmierung

Ein wesentlicher Unterschied zwischen TETRA und DMR sind die Systemkosten zugunsten von DMR und zudem die technisch einfache Realisierung von Funkstrukturen. Außerdem ist TETRA für UHF vorgesehen, DMR kann aber sowohl im VHF- als auch UHF-Betrieb genutzt werden (und auch noch – was für den Betriebsfunk nicht so relevant ist, im 4-m-Band). Bei TETRA belegt man 25 kHz pro Kanal und es stehen vier Zeitschlitze zur Verfügung, wobei einer aber Steuerdaten etc. vorbehalten ist; für den Anwender stehen nur drei Zeitschlitze bereit. Die Übertragungsrate ist bei TETRA (DQPSK-Modulation) mit 36 kBit/s gegenüber DMR mit 9,6 kBit/s deutlich höher. Man kann daraus richtig schließen, dass DMR im Gesamtvergleich eine höhere Reichweite als TETRA hat. Dazu tragen auch die ausgewählten Fehlererkennungs- und Korrekturverfahren bei.

DMR bietet übrigens auch eine kürzere Aufbauzeit der Verbindungen deutlich unter 300 Millisekunden, während diese bei TETRA unter 500 Millisekunden liegt. TETRA ist eigentlich für Netze mit hoher Nutzerdichte optimiert, DMR zielt eher auf eine geringe Nutzerdichte ab. Ein wesentlicher praktischer Aspekt ist noch, dass DMR-Funkgeräte – im Gegensatz zu TETRA-Funkgeräten – auch für die Übertragung von analogem FM-Betriebsfunk ausgerüstet sind. So ist also auch ein Mischbetrieb möglich und eine einfache Migration bestehender Infrastrukturen wird gewährleistet. Zudem ist bei DMR auch ein Gleichwellenbetrieb von Repeatern realisierbar.

Hytera PD365: DMR für die Hosentasche im Smartphone-Design
Hytera PD365: DMR für die Hosentasche im Smartphone-Design 

DMR-Funkgeräte

Das Angebot von DMR-TIER II-Funkgeräten ist riesig und auch Produkte zu Dumping Preisen aus Fernost werden angeboten, wobei man hier eventuell Abstriche was Sprachqualität und Verarbeitung angeht hinnehmen muss. Zu den Anbietern von hochprofessionellen DMR-Funkgeräten zählen Motorola sowie seit kurzem auch Kenwood. Bei Motorola nutzt man statt der Bezeichnung DMR den Markennamen MOTOTRBO

DMR-Funkgeräte

Das Angebot von DMR-TIER II-Funkgeräten ist riesig und auch Produkte zu Dumping Preisen aus Fernost werden angeboten, wobei man hier eventuell Abstriche was Sprachqualität und Verarbeitung angeht hinnehmen muss. Zu den Anbietern von hochprofessionellen DMR-Funkgeräten zählen Motorola sowie seit kurzem auch Kenwood. Bei Motorola nutzt man statt der Bezeichnung DMR den Markennamen MOTOTRBO.

Alle Funkgeräte aller Hersteller vorzustellen würde bereits diesen Rahmen sprengen. Beispielhaft sei mit der Firma HYTERA ein relativ neuer Wettbewerber genannt, der ebenfalls hochprofessionelle DMR Funkgeräte für verschiedenste Applikationen anbietet. Da ist einmal die klassische Betriebsfunkgeräteserie der 700er-Reihe mit dem PD705 ohne Display über das PD785 mit Farbdisplay bis zum PD795 Ex mit Kunststoffverkapselung, welches auch ATEX- und IEC-Richtlinien erfüllt (und sich so in potenziell gefährlichen Umgebungsbedingungen einsetzen lässt). Mit der neuen 600er-Serie mit Aluminiumrahmen werden Geräte ohne (PD605) und mit Display (PD665 und PD685) angeboten. Mit den Modellen PD505 (ohne Display) und PD565 gibt es auch noch preiswertere Geräte. X1p und X1e sind sehr flache Geräte für den unauffälligen Einsatz, z. B. im Sicherheitsbereich.

Eine ganz neue Serie und auch DMR-Geräteklasse ist die sehr kompakte 3er Serie: DMR-Funkgeräte im Smartphone-Design. Sie ist aber – entgegen den anderen Modellen – ausschließlich für den UHF-Bereich zu haben, unterstützt aber auch, wie alle anderen DMR-Geräte von Hytera, analogen FM-Funk. Wir haben beispielhaft das PD365 ausprobiert, und es steht – was Reichweite und Sprachqualität angeht – der 600er- und 700er-Serie in nichts nach. Funktionell ist es, was die Anzahl von Zonen etc. an geht, natürlich gegenüber den anderen Serien eingeschränkt. Die Preise der 300er-Serie liegen unter 250 Euro. Eine weitere DMR-Geräteklasse sind bei Hytera die Geräte für den mobilen Einsatz im KFZ oder einen stationären Betrieb. Hier gibt es das MD785 sowie das MD785G mit GPS, welches als klassisches Funkgerät mit Farbdisplay, Drehgeber und Funktionstasten ausgestattet ist, sowie das kompakte MD655 und MD655G mit nur einem Kanalwahlschalter an der Gerätefront und einem Handmikrofon mit Display und Bedientasten.

Die Frequenzwahl erfolgt bei den HyteraGeräten, außer der 3er-Serie, über einen Drehschalter mit 16 möglichen anwählbaren Kanälen. Es sind aber auch mehrere sogenannter Zonen möglich, wobei jede Zone eben bis zu 16 Kanäle bietet. Geräte ohne Display bieten hier bei der Zonenwahl eingeschränkte Möglichkeiten. Für die Geräte wird reichlich Zubehör angeboten, wie Mikrofone und Headsets, welche sich über professionelle und verriegelbare Anschlüssen anbinden lassen. Auch Schutztaschen und Tragewesten etc. befinden sind im Zubehörprogramm. Außer der 3erSerie sind die meisten Geräte auch in einer G-Version mit eingebautem GPS erhältlich. Interessant sind auch die Repeater. Hier werden drei Typen angeboten, und zwar der kompakte DMR-Repeater RD625 für die Wandmontage, der RD985 im 19-Zoll-Rackformat und der relativ neue, robuste RD965 für den Außeneinsatz, der auch über GPS verfügt sowie Schutzklasse IP67 bietet und neben DMR auch die analoge FM-Betriebsart beherrscht. Neu sind auch die ersten lizenzfrei betreibbaren freien Geräte (digitales PMR446) nach dem Standard Tier I, wie von Hytera das PD505LF, PD335LF oder PD365LF. Hier greifen natürlich Einschränkungen bezüglich Tier I, da dort z. B. kein Repeater-Betrieb möglich ist.

Programmierung mit CPS

Die Hytera-Geräte lassen sich mit der Customer Programming Software sehr individuell anpassen, man bekommt sie über die Händler oder zertifizierten Partner. Für die Geräte der neuen 300er-Serie gibt es eine eigene CPS-Software-Version. Die Geräte der anderen Serien lassen sich mit der „Standard“-CPS-Version konfigurieren. In ihr legt man einen Code Plug an, in dem die Netzparameter gespeichert sind, wie

Frequenzen, Zonen und Kontakte. Dabei stellen auch größere Netzinfrastrukturen kein Problem dar: Es können bis zu 1.024 Kontakte in den Geräten definiert und mit einem Namen bezeichnet werden. In einem Netz können aber auch mehr als 1.024 User teilnehmen, diese werden dann nur an dem Gerät nicht mit einem Namen im Display angezeigt sondern mit einer numerischen Radio-ID, die in den Geräten eingetragen werden muss. Mit dem Code Plug für ein Netz lassen sich die einzelnen Geräte nun individualisieren oder man erstellt für bestimmte Arbeitsbereiche Sub-Code Plugs. Für kleinere Netze mit ein paar Dutzend Teilnehmern und ein Dutzend Frequenzen ist ein Code Plug mit etwas Erfahrung dank der CPS problemlos in einer halben Stunde erstellt.

Ein paar Dinge wie den einzelnen Im- und Export von Kontakten, Kanälen, Zonen etc. würde man sich allerding bei der Software noch wünschen, um die geräteübergreifende Programmierung zu vereinfachen.

Umfangreichste Kanal-Scan-Funktionalität lässt sich mit der CPS programmieren
Umfangreichste Kanal-Scan-Funktionalität lässt sich mit der CPS programmieren 

Praktischer Funkbetrieb

In mehreren Wochen Praxistest konnten wir verschiedenste Modelle von Hytera in Betrieb nehmen. Viele der Erfahrungen gelten natürlich systembedingt auch für Geräte anderer Hersteller. In der Funkabwicklung kann ein Teilnehmer über einen Direktruf mit einer bestimmten Radio-ID direkt kontaktet werden. Definierte Alarmrufe lassen sich auf bestimmte Tasten legen. Zur Definition von Gruppenrufen gibt es bei DMR sogenannte Talkgroups, die in der CPS angelegt werden. Ein in der CPS definierter Channel wird nicht nur durch die Frequenz definiert, sondern auch durch die zugewiesene Talkgroup. Aber man kann auch unabhängig davon definieren, welche Talkgroup man mithören kann. So lassen sich auch Kanäle definieren, auf denen bestimmte Talkgroups mitgehört werden, in denen man aber nicht senden kann. Weiter lassen sich auch umfangreiche Scan-Funktionen programmieren, bei der auf einem angewählten Kanal auf dem Funkgerät mehrere Frequenzen und Talkgroups gescannt werden. Was dann bei der Detektion eines Signals passiert, lässt sich ebenfalls umfangreich individuell festlegen. Sprachqualität und Verständlichkeit waren bei DMR ausgezeichnet. Im Vergleich zu analogem FM konnten wir sogar eine merklich größere Reichweite feststellen.

Die Verbindungen via DMR waren zudem sehr robust. Da, wo es mit FM schon stark angerauscht und unverständlich war, ging es mit DMR noch deutlich weiter, bevor dann auch dort die ersten Codec-Artefakte hörbar wurden. Dank des eingesetzten „Advance Multi Band Excitation Vocoder Multi Rate“-Codecs ist auch bei den ersten auftretenden Artefakten noch eine gute Verständlichkeit gegeben, bevor das Signal dann ganz wegbricht und unverständlich wird. Die Firmware der Hytera-Funkgeräte lief sehr zuverlässig und Probleme, die auf die Funkgeräte zurückzuführen gewesen wären, konnten wir im Betrieb nicht feststellen.

Bei den Geräten der 700er-Serie war auffällig, dass der GPS-Kaltstart länger brauchte als bei den Geräten der neueren Serien (wie den 600er-Modellen), da hier offenbar neuere und empfindlichere Chipsätze verbaut wurden. Eine sehr interessante Funktion für ein DMR-Netz mit mehreren Repeatern an verschiedenen Standorten ist das Roaming: Die Repeater senden ein Baken-Signal aus, mit deren Hilfe das Funkgerät feststellen kann, welcher Kanal bzw. Repeater gerade die höchste Feldstärke bietet und am geeignetsten für die Kommunikation ist und wählt diesen dann automatisch aus. Welche Kanäle für die Roaming-Auswertung herangezogen werden, lässt sich ebenfalls in der CPS sagen. Die Repeater sind über IP-Verbindungen auch zusammenschaltbar: Wir der Veranstaltungsort mit dem Firmenstandort vernetzt, kann man den DMR-Sprechfunk auch zwischen den Standorten nutzen. Es ist auch möglich, einen Repeater direkt mit einer SIP-Telefonanlage zu verbinden.

Auch die GPS-Funktionalität der Hytera-Funkgeräte lässt nichts vermissen: GPS-Daten lassen sich sowohl manuell per Tastendruck am Funkgerät aussenden als auch automatisiert
Auch die GPS-Funktionalität der Hytera-Funkgeräte lässt nichts vermissen: GPS-Daten lassen
sich sowohl manuell per Tastendruck am Funkgerät aussenden als auch automatisiert

Zugeschnittene DMR-Applikationen

DMR lässt viele individuelle Applikationen zu, die man im Netz über Software und Netzrechner realisieren kann. Hier ist es aber so, dass diese Implementierungen über den Standard hinausgehen und dann nicht nur netzabhängig sind, sondern auch zum Teil firmenspezifisch umgesetzt werden müssen. Ist also eine bestimmte Funktion realisiert worden – wie GPS- oder Telemetriedienste – kann es sein, dass die- se dann nur auf Hytera- oder Motorola- Geräten funktioniert. Umso individueller man solche Zusatzfunktionen mit eigener Software-Umgebungen realisiert, umso gerätespezifischer werden diese dann natürlich auch.

Sehr interessant ist in diesem Zusammenhang ein Seitenblick auf die wohl größten DMR Tier II Netzwerke, die es derzeit gibt, nämlich zwei auf Motorola- und Hytera Produkten basierenden und wiederum untereinander vernetzten DMR-Amateurfunknetzen. Der Name ist vielleicht etwas irreführend – es handelt sich um technisch experimentelle Funkdienste für Privatpersonen mit einer entsprechenden Lizenz und nachgewiesenen technischen Fertigkeiten. Zusammen sind hier mehrere tausend Teilnehmer mit weit über hundert weltweit eingebundenen Repeatern aktiv.

Dazu wurden eigene Software-Lösungen entwickelt, die zeigen, was alles mit DMR möglich ist. Die Repeater hängen via Internet oder eigenen Richtfunkstrecken an Master-Rechnern, die bestimmte Regionen zusammenführen. Über „Reflektoren“ lassen sich Repeater individuell und überregional nach Bedarf zusammenschalten oder individuelle virtuelle Chat Rooms aktivieren. Auch wird das Aussenden von GPS-Koordinaten im Netz weitervermittelt und an einen zentralen Rechner weitergeleitet. Dieser stellt einen Web-Service bereit, der die Positionen der Teilnehmer im Netz, die GPS-Daten gesendet haben, auf eine Karte mit Zusatzdaten wie Geschwindigkeit und Höhe etc. projiziert. Diese Karte lässt sich über das Internet mit einem Browser auf – rufen.

DMR – ebenbürtiger Nachfolger des FM-Betriebsfunks

Die neuen Funktionen, die der digitale Dienst bietet, sind praxisgerecht und eröffnen völlig neue Möglichkeiten für die Funkanwender. Zudem gibt es über die Anbindung der Repeater und deren IP-Fähigkeit und Software-Schnittstellen viele Möglichkeiten der Einbindung in bestehende Infrastrukturen – nicht nur Telefonanlagen, sondern auch Intercom-Systeme. So hat Riedel – Motorola-Vertriebspartner – schon einige Projekte mit DMR Tier II realisiert, wie z. B. im Stadionbetrieb „An der Alten Försterei“ (FC Union Berlin), wo auch zwei Repeater (Motorola DR3000) eingesetzt werden. Die Anbindung von DMR Geräten an das Riedel-Intercom erfolgt über das Riface. Weiter hat Riedel die Umrüstung des Sicherheitsdienstes Steinberger auf DMR durchgeführt.

Auch DELEC beschäftigt sich schon mit dem Thema DMR, denn so ist das Oratis Funkinterface schon DMR-Ready für die Kenwood-DMR-Funkgeräte. Es gibt aber derzeit noch kein Mobilfunkgerät von Kenwood, sondern ausschließlich Handfunkgeräte. Im nächsten Jahr sollen dann auch diese bereitstehen und dann lassen sich die DELEC Oratis Interfaces nicht nur mit Kenwood NEXEDGE-, sondern auch mit Kennwood DMR-Funkgeräten nutzen. Erst seit einigen Jahren im Markt, wird sich DMR auch auf lange Sicht behaupten und Investitionen in diese Technik sind daher ohne Frage auch lohnenswert.

Neues aus dem DMR-Netzverbund Nord, dem NorthStar-Netz

Neues aus dem DMR-Netzverbund Nord, dem NorthStar-Netz

Gerne veröffentlichen wir die Meldung von Andreas, DL6EAT:

 

„DMR goes D-Star“ könnte die Überschrift heißen. In Schleswig-Holstein, Hamburg und im Großraum Bremen haben wir bereits 2012 angefangen ein gut ausgebautes D-Star Netz mit eigener Serverlandschaft aufzubauen und dies stets modernisiert. Heute umfasst es ca. 20 Relaisfunkstellen. Seit knapp 2 Jahren nutzen wir die Multiprotocol-XLX Software von Luc’s Team in Luxemburg, LX1IQ.

Seit vergangener Woche ist unser D-Star Netz „XLX787“ nun permanent an das Brandmeister-Netz angeschlossen und wird in 2 TGs transcoded. Eingesetzt wird ein 4-Kanal Transcoding Board am USV-gestützten Serverstandort Tellingstedt, der nun auch über eine feste IP verfügt. Somit ist es fortan möglich im beliebten Raum „DCS787C“ ohne weitere Maßnahmen mit DMR-Teilnehmern in der TG 26226 zu sprechen. Oder anders ausgedrückt, jedes DMR-Relais weltweit im BM-Netz erreicht uns nun auch im D-Star Verbund Nord!

Die Audioqualität des Transcoding kann als recht gut bezeichnet werden – wenngleich DMR-Teilnehmer ein wenig dumpfer und D-Star Teilnehmer ein wenig höhenbetont übertragen werden. Das Transcoding selber funktionierte in der Testphase bislang ohne Paketverluste und somit beeindruckend störungsfrei.

Die zusätzliche TG 26227 dient vor allem der Möglichkeit längere QSOs mit Transcoding in einem freien Raum “XLX787 F” testen zu können. Hier sind auch alle unsere MMDVM-Repeater statisch zugeschaltet.

Neu hinzugekommen ist in der Stadt Lübeck DB0DWL auf der Frequenz 439.950 -9,4, wie SysOp Jan, DL2HBJ berichtet. Neben dem schon bekannten D-Star Repeater gibt es nun auf den Drägerwerken im Herzen Lübecks auch ein MMDVM-Relais welches DMR und D-Star unterstützt. Erste Tests zeigen sehr gute Ergebnisse. Congrats Jan!

Unsere DMR-fähigen Repeater sind über die TG8 zusammenschaltbar, von außerhalb ist das regionale Cluster über die TG26227 zu erreichen.

An dieser Stelle einen ganz besonderen Dank an Torben, DH6MBT, der in unermüdlichem Einsatz geholfen hat seitens Brandmeister das Notwendige zu schalten. Das empfinden wir sicher nicht als selbstverständlich! Danke an das ganze BM-Team dafür!

 

Info zu DMR-Netzverbund Nord – NorthStar-Netz:

Info DB0BUX, Buxtehude 

Neu hinzugekommen ist auch DB0BUX auf der Frequenz 438.5875 -7,6. Der neue MMDVM Repeater befindet sich im oberen Teil der Stadt in ca. 50m über Elb-Niveau und überschaut von hier sehr schön den Hamburger Süden, den Hafen und den Elbverlauf bis hinunter nach Brunsbüttel. Er ist verlinkt mit TG2622 (SH) in TS2 und mit XLX787C (D-Star) – alles andere kann natürlich jederzeit dynamisch gebucht werden.

 

DB0BUX ist Teil des „DMR Netzverbundes Nord“ und über die TG8 zusammenschaltbar (TG26227) mit allen anderen. Über die TG26226 ist auch hier unser D-Star Netz XLX787C direkt erreichbar.

 

Soweit die Info von Andreas, DL6EAT.

 

Wir von BM262 freuen uns sehr über das Engagement der Relaisbetreiber, die unermüdlich daran arbeiten, die Versorgung zu verbessern, durch Erschließen neuer Regionen und Nachverdichten in bereits versorgten Gebieten.

Amateurfunkrelais DB0OHL in Gerlsenkirchen Scholven

Das Video zeigt, aus der Luft gesehen, unseren Funkwagen in dem sich die Elektronik für unseren Hamnet-Knoten DB0OHL befindet. Geplant ist auch in naher Zukunft, mit gleichem Call, ein DMR-Relais. Am Wagen ist unser 8 Meter hoher Antennenmast zu sehen. Der Mast hat schon einige Stürme standgehalten. Das Video wurde von Stefan DO2STH, mit Hilfe seiner Drohne gedreht.

Mitlerweile ist DB0OHL in DMR auf 70cm aufgeschaltet

Nach unermüdlichem und selbstlosem Einsatz für N38 von Stefan DO2STH und David DG2YHR, verbunden mit Schwierigkeiten bei der „Frequenzbeschaffung“, ist es endlich gelungen, abschließende Arbeiten an dem Brandmeister-Relais DB0OHL auf der Scholvener Halde zu verrichten und den Betrieb aufzunehmen. Von kleineren Korrekturen an der Antenne und dem Duplexer abgesehen ist die Inbetriebnahme abgeschlossen.

Dieser lange Vorgang hatte erfreulicherweise zur Folge, dass sich mehr und mehr Mitglieder für die relativ neue Betriebsart DMR interessieren und vielleicht auch mittlerweile den DMR Betrieb nicht mehr als Konkurrenz zu den traditionellen Betriebsarten sehen sondern sie als Bereicherung zu den bestehenden (digitalen) Betriebsarten verstehen.

Die umfangreichen Möglichkeiten, auf DMR lokale wie auch weltweite QSOs fahren zu können, stellen allerdings Anforderungen an den Funkamateur, die mit den herkömmlichen Kenntnissen nur schwer zu erfüllen sind.

Im Klartext heißt das: Wer sich nicht wenigstens mit den Grundlagen der Technik und vor allem der Betriebstechnik beschäftigt, wird schnell die Lust an DMR verlieren.
Nur der Kauf eines DMR Gerätes und dann mal schnell die PTT-Taste drücken –> das wird nicht funktionieren!!!

Aus diesem Grunde bieten Stefan DO2STH und Jürgen DK3EJ einen Einführungskurs in DMR an.

Drei Bereiche werden bearbeitet:

1. Technik DMR (nur kurz und als Überblick)
2. Betriebstechnik im Brandmeisternetz (ausführlich)
3. Einstellungen am Beispiel des CODE-Plugs für Retevis RT3 im Zusammenspiel mit den md380toolz (ausführlich)

Zu dem Vortrag sollten alle diejenigen OMs, die ein RT3 besitzen, dieses mitbringen und darauf die neueste Software, md380toolz und User-Datenbank gespeichert haben, damit wir bzgl. des Punktes 3) auch praktisch arbeiten können.

Der Vortrag soll am Freitag, den 31. 8. 2018 um 18 Uhr im Clubheim der IGAF e.V, Barbarastr. 70, 46282 Dorsten, stattfinden.
Ich bitte um Rückmeldung, wer daran teilnehmen möchte, damit wir entsprechende organisatorische Maßnahmen ergreifen können.

Jürgen, DK3EJ und Stefan, DO2STH

 

Text und Foto: by DK3EJ, Jürgen Mogk

Einführungskurs in DMR

Einführungskurs in DMR

Liebe Querfunker,

Dave und Stefan auf dem Mast

nach unermüdlichem und selbstlosem Einsatz für N38 von Stefan DO2STH und David DG2YHR, verbunden mit Schwierigkeiten bei der „Frequenzbeschaffung“, ist es endlich gelungen, abschließende Arbeiten an dem Brandmeister-Relais DB0OHL auf der Scholvener Halde zu verrichten und den Betrieb aufzunehmen. Von kleineren Korrekturen an der Antenne und dem Duplexer abgesehen ist die Inbetriebnahme abgeschlossen.

Dieser lange Vorgang hatte erfreulicherweise zur Folge, dass sich mehr und mehr Mitglieder für die relativ neue Betriebsart DMR interessieren und vielleicht auch mittlerweile den DMR Betrieb nicht mehr als Konkurrenz zu den traditionellen Betriebsarten sehen sondern sie als Bereicherung zu den bestehenden (digitalen) Betriebsarten verstehen.

Die umfangreichen Möglichkeiten, auf DMR lokale wie auch weltweite QSOs fahren zu können, stellen allerdings Anforderungen an den Funkamateur, die mit den herkömmlichen Kenntnissen nur schwer zu erfüllen sind.

Im Klartext heißt das: Wer sich nicht wenigstens mit den Grundlagen der Technik und vor allem der Betriebstechnik beschäftigt, wird schnell die Lust an DMR verlieren.
Nur der Kauf eines DMR Gerätes und dann mal schnell die PTT-Taste drücken –> das wird nicht funktionieren!!!

Aus diesem Grunde bieten Stefan DO2STH und Jürgen DK3EJ einen Einführungskurs in DMR an.

Drei Bereiche werden bearbeitet:

1. Technik DMR (nur kurz und als Überblick)
2. Betriebstechnik im Brandmeisternetz (ausführlich)
3. Einstellungen am Beispiel des CODE-Plugs für Retevis RT3 im Zusammenspiel mit den md380toolz (ausführlich)

Zu dem Vortrag sollten alle diejenigen OMs, die ein RT3 besitzen, dieses mitbringen und darauf die neueste Software, md380toolz und User-Datenbank gespeichert haben, damit wir bzgl. des Punktes 3) auch praktisch arbeiten können.

Der Vortrag soll am Freitag, den 31. 8. 2018 um 18 Uhr im Clubheim der IGAF e.V, Barbarastr. 70, 46282 Dorsten, stattfinden.
Ich bitte um Rückmeldung, wer daran teilnehmen möchte, damit wir entsprechende organisatorische Maßnahmen ergreifen können.

Jürgen, DK3EJ und Stefan, DO2STH

 

Text und Foto: (c) 07/2018 by DK3EJ, Jürgen Mogk


Anmeldung zum DMR-Einführungskurs am 31.08.2018 bei dk3ej(at)darc.de


 

 

Fotos Technik DB0OHL DMR

 

Technikfotos: (c) 07/2018 by DK3EJ, Jürgen und DO2STH, Stefan Heier.

DSTAR

Was ist D-Star (Digital Smart Technologies for Amateur Radio):

Ein Bericht von Ralf Sürtenich, DO3RSA

D-Star ist ein digitaler Übertragungsstandard für den Amateurfunk. Im kommerziellen Funk gibt es mittlerweile fast nur noch digitale Standards: Tetra, Tetrapol, Apco P25 etc. Andere kommerzielle Hersteller favorisieren für nicht-cellularen Betrieb als digitalen Standard MOTOTRBO, Motorolas DMR Version. DMR (Digital Mobil Radio) ist ein weiterer, neuer digitaler Standard.

D-Star wurde von der JARL (Japan Amateur Radio League) vor ca. 10 Jahren entwickelt und von Icom in kommerzielle Produkte umgesetzt. Andere Hersteller von Amateurfunkgeräten haben keine D-Star Geräte entwickelt. Es gibt aber diverse Lösungen für D-Star Relais ohne Icom-Produkte, und auch 3 bis 4 Lösungen, um 9k6 unterstützende FM-Transceiver D-Star fähig zu machen.

Grundsätzlich ist D-Star für die Bänder 2m, 70cm und 23cm vorgesehen und unterstützt Digital Voice (DV) und Digital Data (DD). Über das Internet und TCP/IP werden Gateways vernetzt, die als Relais/Repeater auf der Access-Seite arbeiten. Jede Benutzer ist auf einem Trust-Server registriert, so dass D-Star schon einige Parallelen mit einem zellularen Mobilfunknetz aufweist: der Benutzer kommt mit seinem Rufzeichen über eine Gateway in den D-Star Verbund rein, an Hand von dem Rufzeichen zugewiesenen IP-Adressen können die Calls des Benutzers im D-Star Netz gezielt geroutet werden. Der D-Star-Verbund weiß, welches Rufzeichen über welches Gateway wann gesehen wurde, und kann daher auch gezielt Punkt-zu-Punkt Verbindungen herstellen. Neben „CQCQCQ“ als Ruf nach allgemeinem Verbindungsaufbau kann nach einem einzelnen Rufzeichen gerufen werden. Dies ist über den D-Star Verbund weltweit möglich, ohne dass der rufende Teilnehmer den Standort des gerufenen Teilnehmers kennen muss. Hier stellt sich D-Star als eine modernere, digitale Variante von Echolink dar. Neben dem Betrieb über Gateways ist bei D-Star auch direkter Simplex-Betrieb zwischen 2 D-Star-Transceivern möglich.

Im Digital Voice Betrieb wird die Sprache mittels AMBE (Advanced Multiband Excitation) komprimiert und digitalisiert. AMBE wird u.a. auch bei Inmarsat und Iridium genutzt. AMBE arbeitet mit Bitraten zwischen 2 und 9,6 kbits/s. Bei AMBE handelt es sich um eine kommerzielle Lösung, die DVSI gehört und nur als Hardware-Lösung (AMBE 2020 Chip) erhältlich ist. Das ist auch der massivste Kritikpunkt an D-STAR, dass als Voicedecoder keine offene, nichtkommerzielle Lösung wie Codec2 benutzt wird. Andererseits ist digitale Voicekompression und Codierung/Decodierung eine lastintensive Anwendung, die eigentlich nach einer Hardware-Implementierung verlangt. Eine softwarebasierte Vocoder-Lösung würde einen PC erfordern, um diese Arbeit in Echtzeit durchzuführen.

Was die Verbreitung angeht, ist heute D-Star deutlich am weitesten verbreitet, während DMR im Amateurfunk bisher nur eine geringe Verbreitung hat. Insofern spricht heute der Weg mit D-Star für eine Digitalisierung auf VHF oder UHF der Erfolgversprechendste zu sein, aufgrund der Verfügbarkeit und der Verbreitung. Es gibt immer im Entwicklungsstadium neuere und leistungsfähigere Lösungen, die aber bis zur Reife und Verbreitung einige Jahre brauchen und dann auch wieder überholt erscheinen mögen.

 

Wie komme ich zu D-Star:

Bisher (und vermutlich auch auf absehbare Zeit) wird es D-Star als kommerzielle Produkte nur von Icom geben.

Mobile Transceiver:  IC-2820 (2m/70cm),   IC-7100 (HF, 6m, 2m, 70cm),  IC-ID1 (23cm),  ID-E880 (2m, 70cm)

Handfunkgeräte:  IC-E80D (2m, 70cm),  IC-E92D (2m, 70cm),  ID-31E (70cm),  ID-51E (2m, 70cm)

 

Daneben gibt es Module, Bausätze und auch unbestückte Platinen für eigene D-Star Projekte. Neben dem von der Zeitschrift Funkamateur entwickelten und dort mittlerweile nicht mehr lieferbaren DV-Adapter gibt es mit dem DVRRPT V2 und UP4DAR zwei neue Lösungen, die standalone mit einem FM-Transceiver eingesetzt werden können.

Jan Alte DO1FN hatte schon vor 3 bis 4 Jahren eine D-Star Platine für umgebaute Siemens C5 Mobiltelefone verkauft, die manchmal noch auf eBay zu finden sind.

Bausätze/Komponenten für D-Star mit DV-Fähigkeit:

DVRPTR V2 175,00 Euro ohne Gehäuse

DVRPTR V1 (aus USA) + AMBE Board 90 US-$ + 79,00 Euro (noch ohne Display)

DV-Adapter Kit (nun aus USA) 299 US-$ + 195 US-$ für den Icom UT-118 (AMBE)

UP4DAR Basisvariante Kit 199,00 Euro (fertig 230,00 Euro) ohne Gehäuse

(Alle Angaben ohne Gewähr. Stand: Mai 2013)

 

Nicht ganz klar ist mir der Status von dutch-star.nl, wo es von Fred PA4YBR den ursprünglich von Satoshi Yasuda entworfenen Node Adapter mit seinen Ablegern gibt, sowie für 25 Euro ein DV-Add-on-Board mit AMBE Chip. Sollte diese Lösung tatsächlich lieferbar und funktionsfähig sein, fehlt noch ein Display für standalone-Betrieb, über welches die anderen oben genannten Lösungen verfügen.

Für den Gateway- /Relaisbetrieb ohne Vocoder gibt es neben dem DVRRPT V1 diverse Ableger des Satoshi-Boards im Bereich um 100 Euro, die dann natürlich alle nur D-Star-fähige Funkgeräte unterstützen. Als einfachste Lösung für ein Gateway bietet sich auch der Raspberry Pi Einplatinencomputer mit dem Dedbian Wheezy HF-Image an.

Als weitere Lösung für D-Star gibt es den DV-Dongle, der einen kompletten, D-Star-fähigen Low-Power Transceiver incl. AMBE in einem USB-Dongle realisiert.

Zuletzt ist zu erwähnen, dass auch schon D-Star-Echolink-Gateways aufgesetzt wurden, so DB0FS.

 

Abschließend gibt der folgende Link zu einer Präsentation auf der HAM RADIO 2012 einen guten Überblick über D-Star:

http://db0fhn.efi.fh-nuernberg.de/lib/exe/fetch.php?media=projects:dstar:ircddb:hamradio2012-ircddb.pdf

 

(15. Mai 2013)

 

Text:  Ralf Sürtenich, DO3RSA

Fotos:  Udo Friebel, DL1EET

DMR

Aktuelles in DMR

News

BrandMeister ist MultiNet und MultiMode und wir sind ein Teil davon!

Bild "News:brandmeister_logo200.jpg"
Wir sind stolz, folgende Mitteilung des BrandMeister-Teams hier ebenfalls posten zu dürfen, denn DE Germany ist ein Teil des Ganzen:Nach dem Brückenschlag zu DMRplus und deren neuem IPSC2 wurde der Wunsch nach modeübergreifenden Talkgroups laut. Erste Gespräche dazu fanden bereits am Grandsberg statt. Nach den ersten Tests hat mittlerweile die TG 263 einen derart stabilen Zustand erreicht, dass wir dies auch kommunizieren wollen. Da es sich um verschiedene Netze und Betriebsarten handelt, hier eine kleine Auflistung in tabellarischer Form:
 

Mode Ziele
DMR TG263 im BrandMeister und im DMRplus-Netz
C4FM Raum „DE Germany“ im YSF-Netz und Raum „DL-WiresX-BM263“ im WiresX-Netz von Yaesu
D-Star XLX850A

Zusätzlich gibt es noch eine reine DMR<->D-Star-Bridge in der MultiMode TAC1 im BM Netz unter 26300.

Besonders freut uns die Zusammenarbeit, daher wollen wir uns auch bedanken bei allen beteiligten OMS, die dieses Gemeinschaftsprojekt haben entstehen lassen. Kim (DG9VH) stellt den YSF-Reflector, Stefan (DO1DLX) stellt seinene WiresX-Room zur Verfügung, und Torben (DH6MBT) und Klaus (DL5RFK) betreiben den XLX und die dazugehörige Transcoderhardware.

Eine weitere Zugangsart ist noch in der „Mache“ – es bleibt also spannend. Wir werden zu gegebener Zeit berichten.

Viel Spaß auf der neuen TG263 mit der neuen Vielfalt wünscht Torben, DH6MBT, fürs BM262.de-Team

Hier noch eine Grafik, die das Ganze etwas bildhafter veranschaulicht:

Bild "News:TG263.jpg"

 

DE Twitterrunde mit Bridge ins BrandMeister-Netzwerk

Bild "News:263333.jpg"Wie vor zwei Tagen bereits angekündigt, ist nun der Reflektor DE Twitterrunde mit der BrandMeister-Talkgroup 263333 permanent verbunden, so dass hier C4FM-Traffic in der DN-Betriebsart in die TG263333 übergeleitet wird. Wir schauen gespannt auf den ersten Donnerstag-Abend mit einer regulären Twitter-Runde, wo wir vielleicht sogar schon die ersten Nutzer über die neu eingerichtete Bridge begrünen dürfen!

 

DE Germany2 umbenannt

Bild "News:263333.jpg"Der Reflektor DE Germany2 ist seit heute umbenannt in DE Twitterrunde. Es ist geplant, diesen Reflektor im BrandMeister-Netzwerk an die Twitter-Talkgroup 263333 anzubinden, um dort bei den wöchentlichen Runden Donnerstags ab 20:15 Uhr auch die C4FM-Nutzer mit einbinden zu können.

In der Twitter-Runde werden jeden Donnerstag ab 20:15 Uhr nach einem kurzen Check-In in die Runde aktuelle Themen des Amateurfunks, die jeder Teilnehmer gerne von sich aus einbringen darf, besprochen, Ideen ausgetauscht und Wissen vermittelt. Dazu gibt es in loser Folge in der Regel auf einen Dienstag fallend auch immer mal wieder Themen-Abende zu einem speziellen Thema, bei dem in der Regel ein sachverständiger Experte mit anwesend ist und zu dem Thema dann Details beisteuern kann.

 

Erster Tri-Mode-Test gelungen!

Am Abend des 24.01.2018 fand ein erster „Proof of Concept“-Test einer Zusammenführung von YSF, DMR und D-STAR durch Zusammenschaltung des XLX-Reflektors XLX518, der BrandMeister-Talkgroup 26208 und des YSF-Reflektors DE Germany statt. Diesem Experiment wohnten DF2ET, DH6MBT, DL5APR und DG9VH aktiv bei und testeten über die diversen Netze die Verbindung untereinander.

Als Resultat war klar, dass die Sache sauber funktioniert und man nun eine dauerhafte Zusammenschaltung dieser dreier Modes, wohl über den Reflektor DE Ruhrgebiet und die TG 2645189 im BrandMeister-Netz sowie dem schon genannten XLX518, anstreben wird.

 

Geplante Wartungsarbeiten am Mittwoch, 19.07.2017

Am Mittwoch den 19.07.2017 führt der Hoster des Servers c4fm.ysfreflector.de (der Server, auf dem die YSFReflectoren DE Germany und DE Germany2 laufen) zwischen 13 Uhr und 15 Uhr Wartungsarbeiten durch. In diesem Zeitraum kann es zu einer kurzen Störung der Erreichbarkeit kommen, die bis zu 5 Minuten betragen kann.

Die Wartungsarbeiten finden am Netzwerk statt, weshalb der Server und seine Dienste nicht erreichbar sein wird.

Nach Abschluss der Wartungsarbeiten wird wieder alles erreichbar sein.

Wir danken für das Verständnis und entschuldigen uns jetzt bereits für die Unannehmlichkeiten.

 

Deutsche YSFReflektoren erfreuen sich steigender Beliebtheit

Am 08.06.2017 feiern wir ein kleines Jubiläum: Die deutschen YSFReflectoren DE Germany und DE Germany2 feiern ihren ersten Geburtstag!

Und das dies sicherlich nicht der letzte sein wird, dafür sorgen inzwischen ca. 15 Repeater, Hotspots und eine Netzbridge, die nahezu permanent mit dem Reflektor DE Germany vebunden sind. Hierfür den Sysops ein herzliches Dankeschön!

Wer den Betrieb auf den Reflektoren beobachtet, stellt fest, dass die deutschen Reflektoren jetzt zwar nicht so massig überlaufen sind, jedoch ist es durchaus so, dass die QSOs durchaus immer allen Seiten Freude bereiten, da sie inhaltlich doch mehr darstellen als nur die berühmten „59“-QSOs bzw. das ewige Gespräch über die Optimierung der eigenen Repeater etc.

Es darf also ruhig so weiter gehen.

Wenn übrigens seitens einiger Repeater ein eigener Reflektor gewünscht wird, die notwendigen Ressourcen wie z.B. ein Server im Internet fehlen, setzt euch einfach mal mit dem Betreiber von ysfreflector.de unter webmaster[at]ysfreflector.de in Verbindung. Hier wird bestimmt eine Lösung zu finden sein!

 

Störungen bei den Reflektoren DE Germany und DE Germany2

Durch ein Problem auf dem Server, der die beiden deutschen YSFReflectoren betreibt, sind beide Reflektoren aktuell nicht erreichbar. Es wurde bereits mit dem Hoster Kontakt aufgenommen, eine Prüfung des Sachverhalts kann aber noch bis zum morgigen Tag andauern.

Wir bitten um Verständnis.

 

Bugfix installiert

Seit gestern vormittag ist die aktuellste Version des YSFReflectors auf den beiden Reflektoren Germany und Germany2 installiert. Diese soll mit hoher Wahrscheinlichkeit die Probleme, die das letzte Update brachte, beheben. Es war ja so, dass das vorherige Update (was uns dazu brachte, auf eine noch ältere Version zurück zu springen) das Problem hatte, dass nicht jeder QSO-Teilnehmer jeden hören konnte.

Es wäre also schön, wenn das Verhalten der neuen Version zusammen mit einem Blick auf die Dashboards im BrandMeister (TG26208) und die der Reflektoren ausgetestet werden könnte. Bei Fehlern bitte eine Mail an dg9vh [at] darc.de.

 

Störungen behoben

Die Beeinträchtigungen des Reflektor-Servers sind im Laufe des Nachmittags behoben worden. Hoffen wir, dass der Zustand uns wieder lange erhalten bleibt.

 

Störungen auf dem Server des Germany/Germany2-Reflektors

Aktuell ist eine Störung der Netzanbindung, mutmaßlich bedingt durch eine Denial-of-Sevice-Attacke, auf dem Server der beiden Reflektoren Germany und Germany2 gegeben, was auch zu Problemem auf den Reflektoren führt. Ser Service-Provider wurde über die Störung informiert und die Problembehebung/-analyse läuft.

 

Neue Firmware für den DVMEGA ermöglicht System-Fusion-Betrieb

Nachfolgende Meldung haben wir diese Woche im Deutschland-Rundspruch des DARC e.V. veröffentlicht:

Bild "News:DVMEGA.png"Eine kürzlich als Beta-Version freigegebene Firmware für die DVMEGA-Module ermöglicht nun auch den System-Fusion-Betrieb. Hierzu wurde ein eigenes Netzwerk an Diskussionsräumen, so genannte YSF-Reflektoren, geschaffen, in dem bisher MMDVM-Selbstbaurepeater die Möglichkeit hatten, sich zu vernetzen. Aktuell gibt es etwas mehr als 50 solcher registrierter Reflektoren. Eine Liste der Reflektoren findet man im Internet, eine deutschsprachige Informationsseite um die deutschen YSF-Reflektoren gibt es auch.

Bild "News:YSF-BlueDV-Windows.PNG"Mit der BlueDV Windows-App sind zusätzlich Verbindungen in das DV4mini-Reflektorennetz – FCS001 bis FCS003 – möglich. Für den deutschsprachigen Raum existieren die zwei YSF-Reflektoren „DL Germany“ und „DL Germany2“, von denen der erste mit der BrandMeister-Talkgroup 26208 verbunden ist. Hierbei sei zu bemerken, dass nur Aussendungen im „DN“-Mode durch die Bridge ins DMR übertragen werden. Darüber informiert Kim Hübel, DG9VH. Bei den DVMEGA-Modulen handelt es sich um Aufsteckplatinen, u.a. für den Linuxcomputer Raspberry Pi. In Kombination lässt sich ein so genannter Hotspot für Digital-Voice-Betriebsarten erstellen, über den man in die Datennetze per Funk lokal einsteigen kann. Reflektoren gleichen dabei Diskussionsräumen, innerhalb derer man mit den aufgeschalteten Teilnehmern kommunizieren kann.

DMR Brandmeister – interessante Talkgruppen

 

DMR: TG263 im BrandMeister und im DMRplus-Netz
C4FM: Raum „DE Germany“ im YSF-Netz  und
Raum „DL-WiresX-BM263“ im WiresX-Netz von Yaesu
D-Star: XLX850A

Zusätzlich gibt es noch eine reine DMR<->D-Star-Bridge in der MultiMode TAC1 im BM Netz unter 26300

 

TESTLAUF DB0OHL DMR-RELAIS TESTLAUF

Am heutigen Samstag (30.06.2018) hat Dave, das zukünftige DMR-Relais, am geplanten Standort (Oberscholvener Halde JO31MO) aufgebaut und zum Test freigeschaltet. Der TESTAUFBAU ist noch provisorisch. Nach erfolgreichem Test, wird das DMR-Relais in ein 19 “ Zoll-Gehäuse eingebaut. Ebenso haben wir, für zukünftige Erweiterungen, ein 19 “ Servergestell mit 38 HE aufgestellt.

Technische Daten veröffentlichen wir, wenn der Repeater, seinen Regelbetrieb aufgenommen hat. Das DMR-Relais DB0OHL ist im Brandmeisternetz auf der Frequenz 439.9375 / 430.5375 MHz. Shift: -9,400 MHz.

Bitte sendet uns Empfangsberichte per EMail oder Kontaktformular. Wir möchten gerne wissen wo und wie wir gehört werden. Dave DG2YHR und Stefan DO2STH bedanken sich schon im voraus. 

EMail: test_dmr(at)db0ohl.de  Betreff: TEST DMR  DB0OHL

Herbert, DB9IF 

 

Info von DF5JZ : Der Empfäger ist manchmal gestört

 

Verbindung DMR Brandmeister in C4Fm unf DStar

Hallo ich habe mal einiges aufgeschnappt was es an Verbindungen gibt von Brandmeister TG262 zu anderen digitalen Netzen. Ich kann das zur Zeit nur von DMR beurteilen. Wenn ich auf TG263 rufe bekomme ich oft eine Antwort wobei der andere Teilnehmer im C4Fm Netz ist. Wo er da ist und wie er das macht kann ich nicht beurteilen. Anscheinend gibt es doch noch von C4FM einige Schwierigkeiten

 

1. TG 263 auf DL-WIRESX-BM263 (DTMF 41147)
2. TG 2627 Baden-Würtemberg auf DO0OKO-ROOM (DTMF 27270)
3. TG 26251 auf DK0NC-ROOM (DTMF 41913)

 

Hier noch 2 TGs aus der Schweiz zum Testen:
TG 22810  ist eine Verbindung zum Wires-X Raum “HB9-BM-WIRESX” (Node 27628)
TG 22820  ist mit dem YSF-Reflektor “CH 228 SWISS” verbunden
73, Beni HB9FEF
 
Es gibt auch in OE9 eine BM Bridge zu Wire-X / YSF und Dstar
von BM23208 nach OE-Vorarlberg Wire-X und OE-Austria YSF sowie XLX024 Dstar Modul T
LG OE9PKV Klaus

 

 
Die nächste Ham Radio Ternin steht fest







Und wieder ist eine HAM RADIO durch!

Nachlesen sind immer so langweilig, tausend Dank an diesen und jenen, alles
war ja so toll, und überhaupt.

Dumm nur, daß es eben genau so war! Obwohl ich dieses Jahr ganze zwei Tage
anwesend war, blieb noch weniger Zeit für die eigentliche Messe als letztes
Jahr. Derart viel an Gesprächen, man glaubt es kaum, und von dem laut den
Organisatoren geringeren Besucheraufkommen habe ich wahrlich nix gemerkt.
Für nächstes Jahr sind volle drei Tage geplant.

Besonders bemerkenswert, daß wir vom BM262-Team von so vielen Nutzern und
Mitstreitern aus dem Ausland gezielt angesprochen und begrüßt wurden. Ich
persönlich erinnere mich konkret an Niederlande, Großbritannien, Österreich,
Schweiz, Italien, Frankreich, Luxemburg und (!) Israel. Wir haben viel
Zuspruch für unsere Arbeit empfangen, es gab nur sehr wenige kritische (und
dabei dennoch konstruktive) Kommentare und keinerlei Feindseligkeiten oder
Angriffe, alles verlief sehr harmonisch. 

Auch fanden Gespräche statt bezüglich einer Anbindung der Länder-TGs 232x
und 262x an IPSC2 (z.B. DMR+). Diese Gespräche laufen schon geraume Zeit,
aber da nun in Vorträgen und vielen persönlichen Gesprächen im Umfeld der
Messe dies ohnehin bereits ziemlich publik gemacht wurde, sind wir sehr
optimistisch und wagen es, dies nun ebenso öffentlich kundzutun! Zusammen
mit Kurt (OE1KBC) wurde direkt im Nachgang zur Messe eine Spezifikation für
die Anbindung erstellt, welche auf BM-Seite bereits implementiert wurde,
siehe dazu auch https://wiki.brandmeister.network/index.php/Open_Bridge.
Dafür danken wir den Machern, die da unermüdlich im Hintergrund diskutierten
und programmierten!

Ebenso sieht die Arbeit an einem möglichst globalen ID-Registrierungssystem
sehr positiv aus, an welches sich auch der BM noch enger als bisher schon
anbinden will, um Vorgänge vermehrt zu automatisieren. Viel Initiative geht
da von Hans-Jürgen (DL5DI) aus, der schon für Europa seit langer Zeit da
unermüdlich im Hintergrund macht und werkelt und die gesamte Struktur nun
auf noch modernere, effizientere Beine stellen wird.

Einen ziemlichen Schritt vorwärts in Sachen Dokumentation und
Fehlerverfolgung sollte für unsere Arbeit das Ticketsystem auf Basis von
Jira sowie das Dokumentationssystem auf Basis von Confluence bringen. Unter
http://support.brandmeister.network ist es zu erreichen. Einher geht damit
die Entwicklung der neuen API V2, welche eine verbesserte und erweiterte
Schnittstelle für unsere externen Anwendungen bieten wird. Auch hierbei wird
vermehrt ein Augenmerk auf besserer Doukmentation liegen, welche zudem
teilautomatisiert "so nebenbei" entstehen wird. 

Letztlich konnten wir als Neuerung die professionelle RoIP-Anbindung (Radio
over IP) von kommerziellen Endgeräten ans BM-Netz vorstellen, wofür wir
sogar noch während der Messe die nötigen Aktualisierungen der Infrastruktur
vorgenommen haben. Das Hytera PDC760 ist ein zwar sehr teures, aber auch
sehr spannendes Funkgerät auf Android-Basis, welches neben 70cm ebenso den
Zugang zum BM per Mobilfunk oder WLAN ermöglicht. Hotspots werden so relativ
überflüssig, beim Verlust der HF-Abdeckung kann man einfach auf den
RoIP-Modus wechseln. Es bleibt zu hoffen, daß sich weitere preisgünstigere
Geräte einfinden, welche diese Möglichkeiten bieten. Übrigens, so am Rande
erwähnt, mit diesen Möglichkeiten setzen wir uns technologisch noch weiter
ab und können wohl bei den meisten kommerziellen derartigen Lösungen mehr
als nur mithalten. Zwar existiert auch eine TETRA-Version PTC760, doch im
Einsatz bei den Kommerziellen oder Blaulicht-Organisationen habe ich diese
noch nicht angetroffen.

Schön war's, wir danken allen unseren Besuchern und Gesprächspartnern und
den Machern und Organisatoren, ebenso ausdrücklich Jochen (DL1YBL) und Jörg
(DK9JY) für die Ausführung und Moderation der Digitalfunk-Vorträge. Außerdem
hat Jochen auch wieder in bewährter Qualität das Messe-DMR-Relais betrieben,
was uns unverzichtbares Kommunikationsmittel geworden ist. Denis (DL3OCK)
hat uns wieder Platz (und einen Kühlschrank) beschafft für unseren kleinen
Stand und viel im Hintergrund organisiert, Torben (DH6MBT) kümmerte sich um
die Logistik für den Stand und um BM-Giveaways, das Zubehör am Messestand
und die Kühlschrankbefüllung. Alle zusammen versuchten wir, ansprechbar zu
sein für die Anliegen unserer Besucher, mußten leider doch öfters
eingestehen, mal keine Ahnung zu haben, aber letztlich konnten wir wohl
schon viele Fragen beantworten. 

Daher bleibt nur zu sagen - bis in einem Jahr, selbe Stelle, selbe Welle!

Ralph, dk5ras, fürs BM262.de-Team. 









--

Ralph A. Schmid
Mondstr. 10
90762 Fürth
+49-171-3631223
+49-911-21650056
ralph@schmid.xxx
http://www.bclog.de/

 
BrandMeister führt user API keys ein

Wieder mal eine Neuerung in unserem Netz! Ab sofort gibt es eine
Schnittstelle für jeden Benutzer auf sein selfcare. Diese ermöglicht es, mit
externen Programmen auf diese definierte Schnittstelle zuzugreifen, um zum
Beispiel die statischen TGs für den eigenen hotspot oder das von einem
betreute Relais zu ändern. Auch wer sich nicht die Bohne für APIs und
Programmierung und all sowas interessiert, sollte eventuell das Lesen hier
nicht schon gelangweilt einstellen, gibt es doch zugleich auch bereits erste
Anwendungen, die diese Schnittstelle nutzen. 


Da wäre zum Beispiel eine Android-Anwendung, die den Zugriff vom
Mobiltelephon aus auf den account ermöglicht:

https://play.google.com/store/apps/details?id=network.bm.monitor.bmclient


Weiterhin hat nun das weithin beliebte RasPi-MMDVM-Image PiStar die
Möglichkeit, auf diese Schnittstelle zuzugreifen, um Einstellungen
anzupassen:

https://www.pistar.uk/


Auch der beliebte Repeater Reader wurde in seinen Funktionen deutlich
erweitert:

https://www.do1jg.de/programmierung/software-dmr/repeater-reader/


Um diese Schnittstelle nutzen zu können, muß man diese Seite im selfcare
hier aufrufen (und sich dazu einloggen): 
https://brandmeister.network/?page=profile-api
Dort findet sich die Funktion, einen neuen Key anzulegen. Dabei ist es
sinnvoll, dem Key auch einen Namen zu geben, damit man weiß, wozu er dient.
Achtung: Der key kann nur direkt nach seiner Erstellung gelesen werden, wer
ihn nicht sofort herauskopiert, hat später keinen Zugriff mehr und muß ihn
löschen und neu anlegen. Dies ist beliebig oft möglich, also ist es kein
größeres Unglück, wenn einem dies geschieht. Dieser key ist dann bei der zu
nutzenden Anwendung einzutragen. Bitte beachtet, daß diese Anwendungen nicht
von uns kommen, wir daher auch dazu keinen support leisten können. Fragen
dazu müßt ihr den entsprechenden Anwendungsentwicklern bzw. in deren
support-Medien stellen.

Wozu nun das Ganze, warum den Anwendungen nicht einfach die Zugangsdaten
geben? Der Hintergrund ist einfach erklärt. Nur so kann man den Anwendungen
einzeln den Zugriff ermöglichen und auch wieder entziehen. Dabei hat es
keinen Einfluß, wenn man mal sein selfcare-Paßwort ändert, die Anwendungen
haben weiter Zugriff. Ebenso, wenn einem mal so ein key "entfleucht" und die
Gefahr besteht, daß er in falsche Hände gerät und damit Mißbrauch betrieben
wird - kein Problem, einfach den kompromittierten key löschen, und der
entsprechenden gewollten Anwendung den neuen key eintragen. Alle anderen
Anwendungen und der eigentlich selfcare-login bleiben davon unberührt. Es
ergibt also durchaus Sinn, jeder Anwendung einen eigenen solchen key zu
generieren!

Damit wird der BrandMeister wieder ein Stück sicherer und zugleich
funktionaler. Wir vom BM freuen uns auch über weitere Anwendungen, die diese
Schnittstelle nutzen, jeder, der programmieren kann und gute Ideen hat, darf
da jederzeit loslegen. Die Dokumentation ist wohl noch nicht bis in alle
Details fertig - aber das wird auch noch 

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, die diese tollen Möglichkeiten
eröffnet haben, und wünschen den Anwendern viel Spaß bei der Nutzung!

Ralph, dk5ras, fürs bm262.de-Team.






--

Ralph A. Schmid
Mondstr. 10
90762 Fürth
+49-171-3631223
ralph@schmid.xxx
http://www.bclog.de/
 
Moin,

die Jungs in Norddeutschland sind doch sehr aktiv, immer wieder
beeindruckend! Hans-Jürgen, DJ3LE, bittet uns um folgende Veröffentlichung
zur Errichtung eines neuen Relais:

Neuer DMR Repeater bei DB0EK im Testbetrieb
Die AFu-Nord Gruppe hat bei DB0EK auf dem VFDB Standort Hennstedt einen DMR
Repeater im Brandmeister Netz installiert. DMR auf 438,2875MHz läuft
momentan im Testbetrieb. 
Peter DB5NU, Hans-Jürgen DJ3LE und Tycho DO5FL haben am 26.5. sehr  die
Internetversorgung hergestellt und alle erforderlichen Arbeiten
durchgeführt. Nach kurzer Zeit war dann DB0EK in DMR „ON-AIR“. 
Regional ist DB0EK als südlichster DMR Repeater im Cluster Verbund
„AFu-Nord“ mit der parallel TG 26225 zusammen mit DM0FL Flensburg, DM0SL
Schleswig, DB0XN Bredstedt, DB0AFU HotSpot Silberstedt, DB0HUS Husum und
DB0HEI Heide geschaltet. 
Ebenfalls ist die TG 262220 Großraum Hamburg statisch geschaltet, da DB0EK
den nördlichen Bereich von Hamburg und die Elbe entlang bis Brunsbüttel gut
abdeckt. Richtung Norden geht es mobil bis nach Rendsburg und im Osten bis
nach Plön.
 
Hier einige technische Daten:
Frequenz: 438,2875 MHz mit -7,6 MHz Ablage/Shift
Repeater: Motorola DR3300 
 
Verwendete statische Talkgroups laut Abspracheregelung der Sysops in
SH/HH/Nord-NDS:
TS1:  262 DL, 9112 Notfall EU, 9101 Maritime Channel. 
TS2:  8 Regional AFu-Nord (26225), Großraum Hamburg 26220
Alle anderen Brandmeister Talkgroups sind in den jeweiligen Zeitschlitzen
dynamisch erreichbar.
 
Vy 73 de Hans-Jürgen Marx DJ3LE
 www.afu-nord.de
 


Viele Grüße!

Ralph, dk5ras, fürs BM262.de-Team.

 

DMR-Runden im Brandmeister

Veröffentlicht am 20. März 2018 von 
Eine Übersicht regelmäßiger Runden im Brandmeister-Netz

Im Internet habe ich nach regelmäßig stattfindenden DMR-Nets gesucht.
In der Regel sind die  Talkgroups on Demand, also dyamisch, aufzutasten.

Montag
PAPA DMR Roundtable 20:00 PAC California 3106
Crossroads Indiana 18:00 CEN Crossroads Statewide 31189
Oklahoma 20:00 CEN Oklahoma 3140
Dienstag
Idaho Statewide 19:00 MST Idaho 3116
Pennsylvania Statewide 20:00 EST Pennsylvania 3142
Texas Tech Net 19:30 CEN Texas 3148
Ventura County Digital Radio Club Net 19:30 PAC VCDRC 31070
SNARS DMR Net 20:00 PAC SNARS 31328
Indiana Statewide 20:00 EST Indiana 3118
Arkansas Statewide 21:00 EST ARWX 31051
Mittwoch
North American Astronomy Net 02:00 UTC NA Astronomy 31175
Ohio Statewide Net 19:30 CEN Ohio 3139
Texas Statewide Net 17:30 CEN Texas 3148
North America Tech Net 17:00 EST North America 93
After HamNation Net 19:00 PST TAC-311 311
Pacific NW 19:00 PST PNWR 31771
Oregon Statewide 20:00 PST Oregon 3141
Minnesota Statewide 19:00 CEN Minnesota 3127
Donnerstag
Kentucky Net 20:00 EST Kentucky 3121
West Virginia DMR and Service net 20:00 EST West Virginia 3154
Arkansas Skywarn 20:00 EST Arkansas 3105
PAPA Technical Round Table (cross-mode) 20:00 PST XLX013 31078
NorCal 19:00 PST NorCal 31068
Ventura County Digital Radio Club (VCDRC) 19:00 PST Ventura 310652
Hytera USA 19:30 PST Hytera 31089
Freitag
Tennessee Statewide 21:00 CEN Tennessee 3147
TGIF Net 20:30 EST TGIF 31665
Samstag
BM Worldwide Net 14:00 UTC Worldwide 91
Outdoor Adventure Net 10:00 PST OAG 31772
Outdoor 4×4 Net 12:30 PST OAG 31772
Sonntag
TAC-310 Net 17:00 PST TAC-310 310
Iowa Statewide Net 19:30 CEN Iowa 3119
Southeast Florida Net 20:00 EST South-East-Florida 31124
Connecticut Statewide 20:30 EST Connecticut 3109
Hawaii Newsline Net 17:00 HST Hawaii 3115
Canada DMR 21:00 EST Canada 302
DMRTrack Net 18:00 CEN DMR Track 31489
Midnight Net 21:00 PST TAC-310 310

Quelle:http://mrickey.com/dmr-nets/

Vy 73 de Hans-Jürgen Marx DJ3LE

Raum Düsseldorf

In Düsseldorf tut sich was. Auf 438,225 mit 7.6MHz Ablage sendet testweise ein DMR Relais.

Die Frequenzen sind hier alle belegt und es wird schwierig sein dauerhaft eine zu finden.

 

Die TESTs sind beendet

Was geht ab im Ruhrgebiet in der digitalen Betriebsart DMR

 

 

Die Frequenz vom DB0WE ist die gleiche wie DB0NIS in der Eifel.

Digipeater sind sehr weit zu hören. Man hat DB0NIS von DB0WES durch die Änderung des Color Code auf 2 nun voneinander entkoppelt.

DB0NIS.

 

Die Digipeater in Ruhrgebiet und Umgebung haben Color Code 1

 

Der Color Code gibt die Farbe der „Briefumschläge“ (oder Brieftauben?) an, in denen die DMR-Daten durch die Luft verschickt werden. Da jedes DMR-System nur Pakete in seiner eigenen „Farbe“ aussendet und auswertet (alle anderen Farben werden ignoriert), kann man mit dem Color Code z.B. dafür sorgen, dass bei Relais auf der selben Frequenz bei Überreichweiten immer noch klar bleibt, welches Relais gemeint ist.

 

 

 

 

Ein neues DMR Relais in Essen ist seit einiger Zeit DB0WE voll erreichbar. Es sendet auf 439.9500MHZ und empfängt auf 430.5500MHZ. Der Standort ist im Süden von Essen und ist sehr weit nach Noden und Süden zu hören.

Auf Zeitschlitz 1 sind die Statischen Gruppen TG262 TG910 und TG9112 geschaltet.

Auf Zeitschlitz 3 sind es TG8 veerbunden mit TG26243 und Lokal TG9.

 

Es ist eine gute Ergänzung der vollen Abdeckung von 3 DMR Relais im Brandmeisternetz.

Mit Mühlheim     DF0MHR 

und Essen         DB0WE

und Dordmund  DB0DDS

 

ist man im Ruhrgebiet gut versorgt.

 

Mehr Informationen über die Repeater = DMR Relais die in der Talkgruppe 8 das Ruhgebieit eingetragen haben gibt es jetzt hier

 

Wer dir Funkamateure im Ruhrgebiet sprechen will schaut sich hier mal um

 

Ein nicht so weit verbreites Programm REPEATERREADER ist eine tolle ergänzung für deinen DMR Funkbetrieb. Es geht auf jedem Computer das Java installiert hat. Hier kann man seinen DMR Repeater sehr genau beobachten was abgeht. Auch Geräte die keine weiteren Angaben als nur die DMD ID zeigen werden durch das auf dem PC installierte Programm angezeigt.

 

Auf meinem PC war es einfach zu installieren. JAVA installieren und dann das Programm repeaterreader.jar aufrufen.

 

 

 

 

 

 

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Digital Funken – Ohne Funkgerät

Ich brauche mal estwas Hilfe ? Ich habe mir so einen Stick bestellt- DVMEGA DVstick 30. Dazu auch die richtige Sofware installiert. Den Comport richtig eingestellt und auch alles so gemacht wie in diesem Video

Es wird auch das Port erkannt und der Stick blinkt aber es wird nicht wie im Video angezeigr das er mit der Firmare verbunden ist.
Erst habe ich gedacht es liegt an anderen Com Treibern. Auch andere Rechner erkennen wohl das Com Port aber die Software auf dem Stick wird nicht erkannt.
Weil das nicht der Fall ist gibt es auch keine Möglichkeit wir im Video DMr oder Dstar einzuschalten

www.pa7lim.nl/new-dvmega-dvstick-30-ambe/

Diese Seite zeigt auch das BlueDV Programm das ich auch als Hotspot verwende sowohl am PC als auch über Blue tooth mit dem Handy

Mit Hilfe des AMBE3000 Dongle kann man aber direkt vom PC mit einem Headset DMR Dstar und C4Fm machen.

 

Wer hat Erfahrung bitte Email df5jz@df5jz.de oder 02855 98 92 11

 

 

DMR – Relais Gelsenkirchen Scholven

TESTLAUF DB0OHL DMR-RELAIS TESTLAUF

Am heutigen Samstag (30.06.2018) hat Dave, das zukünftige DMR-Relais, am geplanten Standort (Oberscholvener Halde JO31MO) aufgebaut und zum Test freigeschaltet. Der TESTAUFBAU ist noch provisorisch. Nach erfolgreichem Test, wird das DMR-Relais in ein 19 “ Zoll-Gehäuse eingebaut. Ebenso haben wir, für zukünftige Erweiterungen, ein 19 “ Servergestell mit 38 HE aufgestellt.

Technische Daten veröffentlichen wir, wenn der Repeater, seinen Regelbetrieb aufgenommen hat. Das DMR-Relais DB0OHL ist im Brandmeisternetz auf der Frequenz 439.9375 / 430.5375 MHz. Shift: -9,400 MHz.

Bitte sendet uns Empfangsberichte per EMail oder Kontaktformular. Wir möchten gerne wissen wo und wie wir gehört werden. Dave DG2YHR und Stefan DO2STH bedanken sich schon im voraus. 

EMail: test_dmr(at)db0ohl.de  Betreff: TEST DMR  DB0OHL

Herbert, DB9IF