Amateurfunk XXL

 

Seit dem 22. März 2015 sendet RADIO DARC seine Hauptsendung immer Sonntags ab 11 Uhr MESZ (9 Uhr UTC) auf 6070 kHz AM im 49-m-Rundfunkband. Radio DARC ist in dieser lockeren Magazinform praktisch einzigartig weltweit und mittlerweile das letzte noch verbliebene Lang- Mittel- oder Kurzwellenprogramm überhaupt, welches in Deutschland produziert wird.

Ich über übertrage die Radio DARC Sendung zeitgleich in Indernet über www.laserstarradio.de

 

Funkamateur DJ8OT gestorben

Trauer um Ehrenmitglied Eberhard Warnecke, DJ8OT

Unser Ehrenmitglied und engagierter Funkamateur Eberhard Warnecke, DJ8OT, ist am 19. August gestorben. Er wurde 82 Jahre alt. Amateurfunk war sein Leben, die Diplome seine große Leidenschaft. Im In- und Ausland war er mit seinem Rufzeichen und seiner stets freundlichen und zuvorkommenden Art bekannt, beliebt und geschätzt. Ihm lag sehr viel an der Völkerverständigung, insbesondere die enge Beziehung zu Israel und 4X1AT ließ ihn Grenzen überwinden

DJ8OT sk

– dafür wurde er auch im Jahr 2001 ausgezeichnet: Für seine Verdienste um das Allgemeinwohl und sein weltweites Engagement als Funkamateur hat Bundespräsident Johannes Rau ihm das Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen. DARC-Vorstandsmitglied Hans Jörg Unglaub, DL4EBK, würdigte damals den Beitrag Eberhards zur Aussöhnung von Deutschen und Israelis und sein Engagement in der internationalen Diplom-Interessen-Gruppe der Funkamateure. 

Seit 1969 war er bei der DIG in der Redaktion und als Sprecher der über 1500 DIG-Rundsprüche engagiert. Er gilt als einer der Gründungsväter der DIG und hat das Zepter nach mehr als vier Jahrzehnten ehrenamtlichen Einsatzes Ende 2009 an seinen Nachfolger übergeben. In der DIG galt er als „Herz, Seele und Motor“, der sich für sein „Lebenswerk“ unermüdlich einsetzte. „Für einen Funkamateur wie ihn gilt das Aufgehobensein in einer großen Gemeinschaft mehr als die offizielle Anerkennung, aber auch ihr ist Eberhard würdig“, beschreibt die DIG das Lebenswerk Warneckes auf den eigenen Seiten. 

In seinem Verband der Funkamateure, unserem DARC e.V., hatte DJ8OT viele Ämter und scheute sich auch dort nicht vor der Arbeit für die Gemeinschaft: Ortsverbandsvorsitzender von Velbert (R15, 1963-1973), Distriktsvorsitzender von Nordrhein (R, 1976-1986; 1996-1998), zehn Jahre Stellvertreter, über 20 Jahre Verbindungsbeauftagter zur OPD/BAPT/RegTP/BNetzA, Mitarbeiter im DX-Referat (1990-2007), Autor für die Diplomseiten in der CQ DL 1992-2009), um nur einige seiner ehrenamtlichen Tätigkeiten zu nennen. 

Auf vielen Veranstaltungen traf man ihn an der Seite seiner Frau Hannelore, DH5JR. Bereits 1968 erhielt er die Goldene Ehrennadel des DARC e.V. und wurde für seine Verdienste um den Amateurfunk in Deutschland im Juli 2008 zum Ehrenmitglied ernannt. Eberhard Warnecke, DJ8OT, war ein Funkamateur, der sehr viel bewegte und einen großen Beitrag für die Gemeinschaft der Funkamateure weltweit leistete – Er wird uns sehr fehlen! Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Hannelore, DH5JR, und seinen Angehörigen. 

Für den DARC e.V., der Vorsitzende Steffen Schöppe, DL7ATE 

 

 

  

  

Deutschlandrundspruch KW 34 des DARC

Hallo, liebe SWLs, YLs und OMs,
Sie hören den Deutschland-Rundspruch Nummer 34 des Deutschen Amateur-Radio-Clubs für die 34. Kalenderwoche 2018. Diesmal haben wir Meldungen zu folgenden Themen:

- EMVG: "Radioszene" berichtet über die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE
- Trauer um Ehrenmitglied Eberhard Warnecke, DJ8OT
- Goldene DARC-Ehrennadel für Wolfgang Klein, DD1WKS
- 42. Tokyo Hamfair vom 25. bis 26. August
- 50. DNAT in Bad Bentheim vom 23. bis 26. August
- Erfolgreiche Millimeterwellen-DXpedition deutscher Funkamateure an der Irischen See
- Aktuelle Conteste
und
- Was gibt es Neues vom Funkwetter?

Hier die Meldungen:

EMVG: "Radioszene" berichtet über die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE
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"Radioszene", das Insidermagazin für Radiomacher, hat wegen der Kleinen Anfrage der Fraktion DIE LINKE zum Thema "Schutz der Ressource Elektromagnetische Umgebung" einen lesenswerten Beitrag im Internet veröffentlicht. Bereits in der Vergangenheit hat das Internetmagazin wiederholt über die Störungen im Rundfunk- und Funkbereich berichtet und dabei auch DARC-Vorstandsmitglied Christian Entsfellner, DL3MBG, zur Thematik ausführlich zitiert.
Unter dem Titel "Frequenzstörung durch Billig-Elektronik: Anfrage der LINKE im Bundestag" informiert das Magazin über die insgesamt 21 Punkte der Kleinen Anfrage, mit der von der Bundesregierung Antworten über den Zustand unserer elektromagnetischen Umgebung erwartet werden. Federführend ist hierbei Ralph Lenkert, umweltpolitischer Sprecher und Sprecher für Forschungs- und Technologiepolitik für DIE LINKE im Bundestag, der sich bereits mehrfach gegen Funkstörungen engagiert hat. So betonte er in der Bundestagssitzung vom 29.9.2016 (TOP 17 Elektromagnetische Verträglichkeit von Betriebsmitteln) die Wichtigkeit eines konsequent durchgeführten Funkschutzes für den Amateurfunkdienst und Rundfunkdienste und rief dazu auf, den fehlerhaften Entwurf des EMVG 2016 nicht anzunehmen, sondern nachzubessern. 
Den Beitrag des Branchenmagazins für Radiomacher [1] finden Sie ebenso wie die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE als Drucksache 19/3641 vom 31.7.2018 im Internet [2].

Trauer um Ehrenmitglied Eberhard Warnecke, DJ8OT
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Unser Ehrenmitglied und engagierter Funkamateur Eberhard Warnecke, DJ8OT, ist am 19. August gestorben. Er wurde 82 Jahre alt. Amateurfunk war sein Leben, die Diplome seine große Leidenschaft. Im In- und Ausland war er mit seinem Rufzeichen und seiner stets freundlichen und zuvorkommenden Art bekannt, beliebt und geschätzt. Ihm lag sehr viel an der Völkerverständigung, insbesondere die enge Beziehung zu Israel und 4X1AT ließ ihn Grenzen überwinden - dafür wurde er auch im Jahr 2001 ausgezeichnet: Für seine Verdienste um das Allgemeinwohl und sein weltweites Engagement als Funkamateur hat Bundespräsident Johannes Rau ihm das Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen. DARC-Vorstandsmitglied Hans Jörg Unglaub, DL4EBK, würdigte damals den Beitrag Eberhards zur Aussöhnung von Deutschen und Israelis und sein Engagement in der internationalen Diplom-Interessen-Gruppe der Funkamateure.
Seit 1969 war er bei der DIG in der Redaktion und als Sprecher der über 1500 DIG-Rundsprüche engagiert. Er gilt als einer der Gründungsväter der DIG und hat das Zepter nach mehr als vier Jahrzehnten ehrenamtlichen Einsatzes Ende 2009 an seinen Nachfolger übergeben. In der DIG galt er als "Herz, Seele und Motor", der sich für sein "Lebenswerk" unermüdlich einsetzte. "Für einen Funkamateur wie ihn gilt das Aufgehobensein in einer großen Gemeinschaft mehr als die offizielle Anerkennung, aber auch ihr ist Eberhard würdig", beschreibt die DIG das Lebenswerk Warneckes auf den eigenen Seiten.
In seinem Verband der Funkamateure, unserem DARC e.V., hatte DJ8OT viele Ämter inne: Ortsverbandsvorsitzender von Velbert (R15, 1963-1973), Distriktsvorsitzender von Nordrhein (R, 1976-1986, 1996-1998), zehn Jahre Stellvertreter, über 20 Jahre Verbindungsbeauftragter zur OPD/BAPT/RegTP/BNetzA, Mitarbeiter im DX-Referat (1990-2007) und Autor für die Diplomseiten in der CQ DL (1992-2009).
Auf vielen Veranstaltungen traf man ihn an der Seite seiner Frau Hannelore, DH5JR. Bereits 1968 erhielt er die Goldene Ehrennadel des DARC e.V. und wurde für seine Verdienste um den Amateurfunk in Deutschland im Juli 2008 zum Ehrenmitglied ernannt. Eberhard Warnecke, DJ8OT, war ein Funkamateur, der sehr viel bewegte und einen großen Beitrag für die Gemeinschaft der Funkamateure weltweit leistete - Er wird uns sehr fehlen! Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Hannelore, DH5JR, und seinen Angehörigen.
Für den DARC e.V., der Vorsitzende Steffen Schöppe, DL7ATE

Goldene DARC-Ehrennadel für Wolfgang Klein, DD1WKS
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Wolfgang Klein, DD1WKS, wurde auf dem Sommerfest des OVs Merzig (Q04) in Bietzen die Goldene Ehrennadel des DARC e.V. verliehen. Der Distriktvorsitzende Saar (Q) Eugen Düpre, DK8VR, nutzte Anfang August die Gelegenheit, um DD1WKS für seine Verdienste um den DARC e.V. und den Amateurfunk zu ehren. Wolfgang Klein, seit 41 Jahren Mitglied im DARC e.V., bekleidete viele Ehrenämter im OV Schwarzwälder Hochwald (Q21), bei dessen Gründung er auch anwesend war.
Seit knapp zehn Jahren ist er dort auch der Vorsitzende. Neben vielen Workshops, die OV-übergreifend Interessenten weiterbildeten, hat sich Wolfgang ebenfalls in der Jugendarbeit im Distrikt stark engagiert. Neben Jugend-Fielddays und JOTA, stehen ISS-Schul-Funkverbindungen wie auch Ballonstarts im Mittelpunkt seiner Interessen.
Die Goldene Ehrennadel ist die höchste sichtbare Auszeichnung des DARC e.V. Sie wird an Mitglieder und Nichtmitglieder verliehen, die sich um den DARC e.V. und den Amateurfunk besonders verdient gemacht haben.
Weitere Informationen zu den Ehrungen finden Sie im Internet [3]. 

42. Tokyo Hamfair vom 25. bis 26. August
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Unter dem Motto "SNS of Voice; See You on Amateur Radio!" findet die 42. Tokyo Hamfair am letzten Augustwochenende, vom 25. bis 26. August, im Ausstellungszentrum Tokyo Big Sight, Ariake, in Tokio, Japan statt. Veranstalter der japanischen Amateurfunkmesse ist die Japan Amateur Radio League, Inc. (JARL). Die Tokyo Hamfair ist eine der drei großen Amateurfunkmessen der Welt und verzeichnete im vergangenen Jahr 39.000 Besucher.
Anreise zur Messe: Vom Flughafen Narita führt die einstündige Schnellzugverbindung N'EX zum Hauptbahnhof Tokio. Hier nimmt man die MRT-Linie (U-Bahn) "M" und steigt an der Haltestelle "Shimbashi" in die Linie "U" um. Die nächstgelegene Haltestelle am Messegelände ist "Kokusai-tenjijo-seimon". Beschriftungen in der Öffentlichkeit sind zweisprachig (Englisch und Japanisch) ausgeführt. Weitere Infos finden Sie im Internet [4]. 

50. DNAT in Bad Bentheim vom 23. bis 26. August
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In diesem Jahr finden die Deutsch-Niederländischen Amateurfunkertage (DNAT) in Bad Bentheim vom 23. bis 26. August statt. Besucher melden sich am Donnerstag und Freitag in der Gaststätte "Grafschafter Stube" (Schloßstr. 16) und am Samstag an der Kasse der Geräteausstellung/Flohmarkt am Schürkamp sowie auf den Campingplätzen an, um die DNAT-Tagungsplakette zu erhalten. Mit der Plakette haben Besucher Zutritt zu allen DNAT-Veranstaltungen und können die DNAT-Minibusse kostenfrei nutzen. Bei den Fahrern der Minibusse sind die Tagungsplaketten ebenfalls erhältlich.
Programm: Am Donnerstagabend findet ab 20 Uhr im Hotel "Berkemeyer" (Gildehauser Str. 18) ein erstes Treffen mit Rückblick auf die vergangenen Veranstaltungen statt. Für Camper stehen der DNAT-Campingplatz am Badepark, Zum Freizeitpark 1, (Bad Bentheim) und der DARC-Platz an der Freilichtbühne (An der Freilichtbühne 1) zur Verfügung. Am Freitag läuft von 14 bis 16 Uhr der Anreise-Mobilwettbewerb der VERON. Offiziell werden die 50. DNAT durch den Schirmherrn der DNAT, Landrat Friedrich Kethorn, um 15 Uhr in der Schlosskirche eröffnet. Ab 20 Uhr trifft man sich auf dem DNAT- Campingplatz zum Begrüßungsabend. Dort können Kinder an einer Abendfuchsjagd mit anschließendem Pfannkuchenessen teilnehmen.
Am Samstag öffnet um 8:30 Uhr die Ham-Börse auf dem Schulgelände Am Schürkamp. Während des Flohmarktes kann der Besucher sich auf dem Gelände Vorträge aus verschiedenen Themengebieten des Amateurfunks anhören und mitdiskutieren. Ab 10 Uhr wird dort auch erstmalig eine DOK-Börse angeboten. Gegen 11 Uhr treffen sich die Mitglieder der QCWA/OOTC in der Gaststätte "Grafschafter Stuben". Um 13 Uhr startet die Fuchsjagd des Distriktes Westfalen-Nord. Die EUDXF trifft sich um 13 Uhr im Hotel Berkemeyer (Gildehauser Str. 18). Der DASD kommt um 14 Uhr im Bentheimer Hof, Bahnhof Nord 1, zusammen. Anschließend findet das Treffen der DIG um 16 Uhr (ebenfalls im Bentheimer Hof in Bad Bentheim) statt. Um 15 Uhr hält der VFDB-OV Z60 traditionell seine Jahreshauptversammlung in den "Grafschafter Stuben" ab. Auf dem DNAT-Campingplatz am Badepark, Zum Freizeitpark 1, kann man ab 19 Uhr in einem großen Zelt den festlichen Abend mit Buffet und Musik besuchen. Einlass ist ab 18 Uhr (Anmeldung hierfür bitte vorab auf dem Campingplatz selbst oder bei der Anmeldung, sonst sind nicht ausreichend Getränke und Essen vorhanden). Während der gesamten DNAT ist der OV Ammerland (I01) mit seiner Clubstation am bekannten Standort im Schlosspark QRV und zeigt für Interessierte in einem Aktionszelt ATV, digitale Betriebsarten (JT65, FT8 und PSK) sowie SDR mit "RTL-Stick". Am Sonntag um 12 Uhr ist wieder das gemeinsame Brathähnchenessen auf dem DNAT-Campingplatz angesagt. Dann heißt es langsam Abschiednehmen mit dem Abreisecontest der VRZA (Vereniging van Radio Zend Amateurs). Den Abschluss der Veranstaltung bildet die Winke-Winke-Party um 20 Uhr (Hotel Berkemeyer). Über eventuelle Programmänderungen werden die Besucher in der Anmeldung, auf den Campingplätzen bzw. auf der Webseite der DNAT [5] informiert. Eine gute und sichere Anreise wünscht die DNAT-Mannschaft. Ein Hinweis noch für Benutzer von Navis: alle Straßennamen beziehen sich auf den Ort 48455 Bad Bentheim. Die Veranstalter freuen sich über viele Besucher. Darüber berichten Volker, DL9OBK, und Bernd, DK1HI. 

Erfolgreiche Millimeterwellen-DXpedition deutscher Funkamateure an der Irischen See
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Nach den mm-Wellen-DXpeditionen der vergangenen Jahre an der Ostsee (2016) sowie am Ärmelkanal (2017) brachen auch in diesem Jahr deutsche Funkamateure zu einer GHz-Aktivität an die Irische See auf. Bei der Aktion vom 7. bis 15. August kamen mehrere Hundert Funkverbindungen auf den Bändern zwischen 10 GHz und 76 GHz zustande.
Beteiligt war unter anderem auch der Distriktsvorsitzende Thüringen (X) Roland Becker, DK4RC. Er schrieb in einer E-Mail an die Redaktion: "Unsere mm-Wellen-DXpeditionen der letzten Jahre haben allen Beteiligten sehr viel Freude bereitet. Am Abend nach der letzten GHz-Tagung in Dorsten haben wir uns für dieses Jahr eine Aktivierung der DXCC-Gebiete an der Irischen See vorgenommen. Warum gerade dieses Gebiet? Obwohl in dieser Gegend das durchschnittliche Wetter für GHz-Aktivitäten nicht besonders gut ist, gab es für uns zwei entscheidende Gründe: Erstens kann man sechs verschiedene Länder bereisen und miteinander funken, mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auch auf den Bändern oberhalb von 10 GHz. Zweitens werden sich im kommenden Jahr, d.h. nach dem Brexit, die Reisebedingungen für die EU-Bürger sicherlich nicht verbessern. Unsere DXpedition begann am 7. August mit der Anreise der Teilnehmer in den einzelnen Ländern per PKW und Fähre bzw. Flugzeug und endete am 15. August mit der Rückreise der EI/GI-Gruppe von Irland über Frankreich nach Deutschland. Wir haben in Summe mehrere hundert Funkverbindungen auf den GHz-Bändern von 10 GHz bis 76 GHz zustande gebracht, viele QSOs weit über 100 km sowie auch mehrere länderübergreifende Verbindungen auf 122 GHz und auf 660 nm.
Von den angesprochenen DL-Funkamateuren, welche auf diesen Bändern aktiv sind, haben letztlich folgende an dieser DXpedition teilgenommen: in G und GW waren Martina, DF3TS; Thomas, DC8TM, und Horst, DL4SBK QRV; in GM Michael, DB6NT, und Matthias, DK5NJ; in GI und EI Henning, DF9IC, und Gert, DG8EB; in GD Thomas, DC7YS, und Roland, DK4RC. Es haben sich auch in diesem Jahr wieder ortsansässige Funkamateure erfolgreich beteiligt. Einige Funkverbindungen, speziell auf den Frequenzen oberhalb von 24 GHz, sind mit Sicherheit Ländererstverbindungen."
In der nächsten CQ DL wird es einen Nachbericht zu dieser DXpedition geben. Darin wird das Team über die erreichten Ergebnisse, über technische Details, die erreichten Ländererstverbindungen und über einige interessante Erlebnisse auf der Isle of Man, in Irland, Nordirland, Schottland, England und Wales berichten.

Aktuelle Conteste
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25. August: HSW-Contest
25. bis 26. August: YO DX Contest und SCC RTTY Championship
Die Ausschreibungen finden Sie auf der Webseite des Contest-Referates [dx] sowie mittels der Contesttermin-Tabelle in der CQ DL 8/18 auf S. 54.

Der Funkwetterbericht vom 21. August, erstellt von Hartmut Büttig, DL1VDL
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Rückblick vom 14. bis 20. August: Der solare Flux lag unter 70 Fluxeinheiten, obwohl im Berichtszeitraum immer ein Sonnenfleck präsent war. Die Ablösung eines Filaments aus der Sonnenkorona am 19. August war nicht geoeffektiv und bewirkte deshalb keinen Energieschub für die Ionosphäre. Die Kurzwellenausbreitung war wieder nur von der ständig wechselnden Intensität des Sonnenwindes abhängig. Dieser wehte mit Geschwindigkeiten zwischen 285 und 694 km pro Sekunde. Wir bemerkten es am Fading. Auf 40 und 30 m schwankten die Signale manchmal über vier S-Stufen während einer Funkverbindung. 
Immer dann, wenn der Sonnenwind die Bz-Vektorkomponente des interplanetaren Magnetfeldes (IMF) zu höheren negativen Werten hin auszulenken begann, gab es gute DX-Bedingungen auf den unteren Bändern. Das war beispielsweise am Abend des 20. August der Fall. Hier noch ein paar Erläuterungen zur Bz-Komponente des Interplanetaren Magnetfeldes IMF [6]: Der Bz-Wert gibt an, ob die Feldlinien des IMF entgegen oder mit den Feldlinien der Erde verlaufen. Je stärker das IMF nach Süden ausgerichtet ist, also je niedriger oder negativer der Wert von Bz ist, desto besser können die solaren mit den irdischen Magnetfeldlinien in Wechselwirkung treten und desto leichter können Teilchen des Sonnenwindes zur irdischen Atmosphäre vordringen und diese stören.
Die oberen Bänder profitierten etwas von der sporadischen E-Schicht. Insgesamt waren die DX-Bedingungen auf den Bändern über 10 MHz schlechter als in der Vorwoche. Die unteren Bänder öffneten gut in den Dämmerungsstunden. Auf 160 m konnte man am 20. August Stationen aus Asien arbeiten.

Vorhersage bis zum 28. August:
Die Sonnenaktivität ist unverändert ruhig. Die Fluxwerte bleiben voraussichtlich unter 70 solaren Fluxeinheiten. Das koronale Loch CH881 beeinflusst bis zum 25. August unser Funkwetter, indem das geomagnetische Feld zwischen ruhig (Geomagnetischer Index k=1) und aktiv (k zwischen 3 und 4) schwankt. Die Zeiten mit guten Ausbreitungsbedingungen findet man durch Aktivität auf den Bändern und durch Abhören der Baken [7]. Die DX-Bedingungen auf den Bändern 160 bis 30 m werden durch die länger währenden Dämmerungszeiten immer günstiger.

Es folgen nun die Orientierungszeiten für Grayline-DX, alle Zeiten in UTC:

Sonnenaufgang: Auckland/Neuseeland 18:57; Melbourne/Ostaustralien 20:58; Perth/Westaustralien 22:47; Singapur/Republik Singapur 23:03; Tokio/Japan 20:03; Honolulu/Hawaii 16:11; Anchorage/Alaska 14:20; Johannesburg/Südafrika 04:31; San Francisco/Kalifornien 13:30; Stanley/Falklandinseln 10:58; Berlin/Deutschland 03:58.

Sonnenuntergang: New York/USA-Ostküste 23:45; San Francisco/Kalifornien 02:55; Sao Paulo/Brasilien 20:52; Stanley/Falklandinseln 21:03; Honolulu/Hawaii 04:56; Anchorage/Alaska 05:37; Johannesburg/Südafrika 15:50; Auckland/Neuseeland 05:51; Berlin/Deutschland 18:20.

Das waren die Meldungen des DARC-Deutschland-Rundspruchs. Die Redaktion hatte Thorsten Schmidt, DO1DAA, vom Amateurfunkmagazin CQ DL. Meldungen für den Rundspruch - mit bundesweiter Relevanz - schicken Sie bitte per Post oder Fax an die Redaktion CQ DL sowie per E-Mail ausschließlich an redaktion@darc.de. Diesen Rundspruch gibt es auch als PDF- und MP3-Datei auf der DARC-Webseite, in Packet Radio unter der Rubrik DARC sowie per E-Mail-Abonnement. Über die DARC-Webseite [mail] können Sie sich dazu jederzeit an- und abmelden. Bitte bewahren Sie dazu Ihr Passwort stets griffbereit auf!

Vielen Dank fürs Zuhören und AWDH bis zur nächsten Woche!

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Verzeichnis der Internetadressen (Rundspruchsprecher: Bitte nicht vorlesen!):
[1] https://www.radioszene.de/124771/radio-empfang-gestoert.html
[2] http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/036/1903641.pdf 
[3] https://www.darc.de/der-club/allgemeines/#c35448
[4] http://www.jarl.org/English/4_Library/A-4-6_ham-fair/ham-fair.htm/
[5] https://dnat.de/
[6] https://www.meteoros.de/themen/polarlicht/vorhersage/imf/ 
[7] http://www.ncdxf.org/beacon/index.html
[dx] http://www.darc.de/der-club/referate/referat-conteste/

[mail] Wenn Sie in Zukunft den Deutschland-Rundspruch nicht mehr von uns erhalten möchten, dann können Sie diesen jederzeit abmelden unter: https://lists.darc.de/mailman/listinfo/rundspruch


Viele Grüße aus Baunatal
Ihr Redaktions-Team
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Deutscher Amateur-Radio-Club e. V.
Lindenallee 4
34225 Baunatal
Telefon: +49 561 94988-0
Telefax: +49 561 94988-50
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Web: https://www.darc.de
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Vereinsregister Kassel, VR 1314
Geschäftsführer: Jens Hergert
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Nicht vergessen Sonntag Radio DARC 11:00-12:00

 Seit dem 22. März 2015 sendet RADIO DARC Sonntags ab 11 Uhr MESZ (09:00 UTC) auf 6070 kHz AM im 49-m-Rundfunkband.

Unter dem Motto „Von Funkamateuren für Funkamateure“ wird wöchentlich auf diesem Sendeplatz ein neuartiges DX-Magazin ausgestrahlt, welches in ganz Europa gut zu empfangen ist. Aktuelle Meldungen aus dem Amateurfunk- und Kurzwellenbereich, Marktberichte, Technik-Tipps, DX-Meldungen und Interviews erwarten die Hörer ebenso wie abwechslungsreiche Musik aus den „goldenen“ 70er und 80er Jahren. Vorbild sollen die legendären früheren See-Sender wie Radio Noordzee International, Radio Veronica und Radio Caroline sein.

Hintergrund:
Die komplett spendenfinanzierte Ausstrahlung erfolgt zunächst über zwei Sendepartner, einmal über die österreichische ORS GmbH & Co KG und zweitens über die Intermedicom GmbH welche einen selbst gebauten 10 kW Kurzwellensender in der Nähe von Ingolstadt betreibt. Der Inhaber dieses Unternehmens ist selbst Funkamateur (DB8QC) weitere Infos dazu unter www.channel292.de. Möglich wurde dieses Projekt erst durch den weitgehenden Rückzug der  kommerziellen und staatlichen Rundfunkanbieter. Die nun verwaisten KW-Frequenzen interessieren kaum noch jemanden. Nicht so die Funkamateure, einige nutzten nun die neuen Möglichkeiten um Sendedienstleistungsunternehmen im Rundfunkbereich zu gründen.

Weitere Informationen auch unter www.darc.de/aktuelles/radio-darc/

Sendezeite:

Jeden Sonntag 11:00 MEZ Hauptsendung auf KW 6070 kHz / 100 kW
Jeden Montag 17:00 und 21:00 MEZ auf KW 6070 kHz / 10 kW

Sender Laser*StarRadio www.laserstarradio.de  

Sonntags     11:00 bis 12:00

Mittwoch    17:00 bis 18:00

Donnerstag 23:00 bis 18:00

 

Der Abruf zu jeder Zeit steht nicht mehr zur Verfügung

 

Ihr könnt aber auch das Signal direkt auf der Kurzwelle 6070Khz hören. Die Kurzwellenaussendung ist in Mitteleuropa mit jeden Kurzwellenempfänger  im 49mBand zu hören. Wenn Ihr kein Kurzwellenempfängerhabt dann könnt Ihr diesen SDR Empfänger im Internetbenutzen.

In der Uni Twente in den Niederlanden ist es möglich einen Empfänger über den Internetbrowser zu bedienen. Mam muß sich erst mal ein bischen damit beschäftigen bis man die umfangreichen Möglichkeiten verstanden hat.

Auf der ganzen Welt gibt es solche Empfänger, davon berichte ich ein andermal

Da es von jedem Punkt der Erde geht kann man die Sendung auf KW die sonst nur für Mitteleuropa zu hören ist überall hören

http://websdr.ewi.utwente.nl:8901/

 

Die Sendung von Radio DARC kann man auch zeitgleich auf www.laserstarradio.de hören

LaserStarRadio ist zu empfangen auf Laut.fm/laserstarradio

Auch auf Radio.de und der APP Radio.de   http://www.radio.de/sendersuche.jsf?q=laserstarradio

Sonntag   11:00 und 12:00 im Web und auf Kurzwelle

 

 

Nicht vergessen Sonntag Radio DARC 11:00-12:00

 

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Unter dem Motto „Von Funkamateuren für Funkamateure“ wird wöchentlich auf diesem Sendeplatz ein neuartiges DX-Magazin ausgestrahlt, welches in ganz Europa gut zu empfangen ist. Aktuelle Meldungen aus dem Amateurfunk- und Kurzwellenbereich, Marktberichte, Technik-Tipps, DX-Meldungen und Interviews erwarten die Hörer ebenso wie abwechslungsreiche Musik aus den „goldenen“ 70er und 80er Jahren. Vorbild sollen die legendären früheren See-Sender wie Radio Noordzee International, Radio Veronica und Radio Caroline sein.

Hintergrund:
Die komplett spendenfinanzierte Ausstrahlung erfolgt zunächst über zwei Sendepartner, einmal über die österreichische ORS GmbH & Co KG und zweitens über die Intermedicom GmbH welche einen selbst gebauten 10 kW Kurzwellensender in der Nähe von Ingolstadt betreibt. Der Inhaber dieses Unternehmens ist selbst Funkamateur (DB8QC) weitere Infos dazu unter www.channel292.de. Möglich wurde dieses Projekt erst durch den weitgehenden Rückzug der  kommerziellen und staatlichen Rundfunkanbieter. Die nun verwaisten KW-Frequenzen interessieren kaum noch jemanden. Nicht so die Funkamateure, einige nutzten nun die neuen Möglichkeiten um Sendedienstleistungsunternehmen im Rundfunkbereich zu gründen.

Weitere Informationen auch unter www.darc.de/aktuelles/radio-darc/

Alle mir gekannten Sendezeiten

Jeden Sonntag 11:00 MEZ Hauptsendung auf KW 6070 kHz / 100 kW
Jeden Montag 17:00 und 21:00 MEZ auf KW 6070 kHz / 10 kW
Jeden Sonntag 15:05 MEZ und jeden Montag 16:05 MEZ auf „Rundfunk Meissner“ aus Eschwege, empfangbar auf 3 UKW Frequenzen im Raum Nordhessen (96,5 – 99,7 – 102,6)
Jeden Montag 22:00 Uhr MEZ auf dem Internet-Sender „SVR-Hanseradio“ in Stralsund. Webseite ist www.180grad-fm.de
Jeden Sonntag 18:00 Uhr MEZ, Mittwochs 20:00 Uhr MEZ und Samstags 19:00 MEZ auf dem Internet-Sender „SATzentrale – Das Radio“ Webseite: www.satzentrale.de/szradio

Sender Laser*StarRadio www.laserstarradio.de  Sonntags 11:00 bis 12:00 Montag 00:0 Mitternacht

Radio Wolke7 www.radio-wolke7.de    von 19 – 20 Uhr einen festen Programmplatz.

 

Ihr könnt aber auch das Signal direkt auf der Kurzwelle 6070Khz hören. Die Kurzwellenaussendung ist in Mitteleuropa mit jeden Kurzwellenempfänger  im 49mBand zu hören. Wenn Ihr kein Kurzwellenempfängerhabt dann könnt Ihr diesen SDR Empfänger im Internetbenutzen.

In der Uni Twente in den Niederlanden ist es möglich einen Empfänger über den Internetbrowser zu bedienen. Mam muß sich erst mal ein bischen damit beschäftigen bis man die umfangreichen Möglichkeiten verstanden hat.

Auf der ganzen Welt gibt es solche Empfänger, davon berichte ich ein andermal

Da es von jedem Punkt der Erde geht kann man die Sendung auf KW die sonst nur für Mitteleuropa zu hören ist überall hören

http://websdr.ewi.utwente.nl:8901/

 

Die Sendung von Radio DARC kann man auch zeitgleich auf www.laserstarradio.de hören

LaserStarRadio ist zu empfangen auf Laut.fm/laserstarradio

Auch auf Radio.de und der APP Radio.de   http://www.radio.de/sendersuche.jsf?q=laserstarradio

Sonntag   11:00 und 12:00 im Web und auf Kurzwelle

 

Vieleicht habt Ihr nicht immer Zeit um es direkt zu hören.

Ich habe für euch immer die aktuelle Sendung direkt aus dem Studio.

Natürlich in bester Qualität und in Stereo.

Verpasste Sendung kann man hier auf der Seite immer wieder hören

 

Aktuell ! Die Sendung vom 12.8.2018 hier zu hören

Wie wird Radio DARC hergestellt

Hier der Film dazu

Amateurfunk weiterhin beliebt und nützlich

Funkamateure und ihre Technik haben auch in Smartphone-Zeiten einen festen Platz in der Gesellschaft. Viele Bundesländer haben Kooperationen geschlossen, um im Krisenfall auf die Hilfe der Amateurfunker zurückgreifen zu können.

Trotz der großen Verbreitung von Smartphones bleibt die Amateurfunkerei für viele Menschen ein beliebtes Hobby. Nach Angaben des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (DARC) gibt es deutschlandweit mehr als 65.000 Funkamateure, davon sind etwa 34.000 im DARC organisiert.

Nicht nur, dass für junge Menschen die durch das Funken erworbenen Kenntnisse eine wichtige Rolle für die Berufswahl spielen könnten, sagte Joachim Kaufmann, Vorsitzende einer Funker-Gruppe aus Schmalkalden. Durch den Funkkontakt zu Menschen überall auf der Welt entstünden regelmäßig Freundschaften weit über den eigenen Verein hinaus. „In unserer heutigen Zeit ist das meiner Meinung nach das Wichtigste dabei“, so Kaufmann. In Thüringen sind etwa 850 sogenannte Funkamateure im DARC organisiert.

 

Es sei zwar nicht immer einfach, junge Menschen in Zeiten von Smartphones und Tablets für den Amateurfunk zu begeistern – seine Erfahrung zeige jedoch, dass das möglich sei, wenn man es nur richtig mache, betonte Kaufmann. So lasse sich mit Peilsportveranstaltungen an Schulen Nachwuchs gewinnen. Allerdings fehle es an Schulen häufig an Lehrern, die Funk-Arbeitsgemeinschaften betreuen könnten.

Funkamateure nutzen laut DARC moderne Technik: „Nach dem Morsen und Funksprechen haben weitere Betriebsarten Einzug in den Amateurfunk gehalten: Funkfernschreiben, Bildübertragung, Funkverbindungen über Satelliten und Erde-Mond-Erde-Funkkontakte sind seit Jahren selbstverständliche Mittel der Kommunikation“, so ein Sprecher. Kinder und Jugendliche seien oft fasziniert von diesen technischen Möglichkeiten und nutzten alle Gelegenheiten, Funkanlagen selbst aufzubauen.

Die Bedeutung von Funkamateuren trotz zunehmender Verbreitung von digitalen Funksignalen haben viele Behörden inzwischen erkannt. Nach Angaben des DARC gibt es schon seit langem Vereinbarungen in Schleswig-Holstein, Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Bayern mit den Funkamateuren, um im Krisenfall auch auf deren Hilfe zurückgreifen zu können, sollten die digitalen Funkanlagen etwa der Polizei ausfallen.

Die Reusenantenne im Amateurfunk

1. Einleitung

Über die Brauchbarkeit dieser Antennenform im Amateurfunk liegen noch keine fundierten Angaben vor. Mit diesem Satz endet die Beschreibung der Doppelkegel-Breitbandantenne im Rothammel-Antennenbuch auf Seite 371. Im Bereich der Amateurfunkliteratur sucht man vergebens nach weiterer Information über diese Antenne, von der es zahlreiche Varianten gibt, welche insbesondere bei kommerziellen Funkdiensten mit großem Umfang der Arbeitsfrequenzen verwendet wird. Nicht zuletzt auch durch die relativ geringe Bauhöhe hat die vertikale Version im Seefunk Eingang gefunden.

Die Unbekanntheit im Amateurfunk ist eigentlich unverständlich, denn gerade durch jetzt 9 Kurzwellenbänder von 1,8 bis 30 MHz dürfte der Wunsch nach einer Antenne für alle Bänder weiter gestiegen sein.

Die etwas auffällige voluminöse Reusenkonstruktion und die Vorstellung, daß ein angepaßtes, extrem breitbandiges System ohne ausgeprägte Eigenresonanz als Strahler nicht so recht etwas taugt, hat die Verbreitung im Amateurfunk wohl verhindert.

Hier eine Beschreibung am Vorbild einer kommerziell gefertigten Reusenantenne, welche mit der Clubstation DFOMF im OV I06 an Bord des Museumfeuerschiffes Amrumbank betrieben wird (vgl. cq-DL 4/86, S. 252).

Abb 2
Abb. 2: Mechanischer Aufbau einer Reuse.

Abb 1
Abb. 1: Reusenantenne auf dem Besanmast der „Amrumbank“.

2. Elektrische Daten

Auszugsweise aus den technischen Datenblättern, soweit für den Amateurfunk von Interesse:

  • Polarisation: vertikal
  • Horizontaldiagramm: kreisförmig
  • Statische Kapazität der Reuse (ohne Oberstab): 178 pF
  • Frequenzbereich: 0,2 – 25 MHz
  • Wirkungsgrad: 60 % bei 4,8 MHz
  • Eigenresonanz der Reuse: 6 MHz

Auf Kurzwelle hat die Antenne in den einzelnen Kurzwellenbändern einen relativ konstanten Fußpunktwiderstand (siehe Abb. 3). Bei Frequenzwechsel innerhalb eines Bandes ist keine Nachstimmung erforderlich. Die Antenne kann auch ohne den oberen Antennenstab betrieben werden. Grenz- und Kurzwellenabstrahlung werden hierdurch kaum beeinträchtigt.

3. Der mechanische Aufbau

Der mechanische Aufbau ist aus Abb. 2 ersichtlich. Die Reuse besteht aus insgesamt 6 Drähten von je 8,5 Metern Länge. Die überschüssige Länge wird zu einer kleinen Schleife aufgewickelt. Die Drähte sind gleichmäßig über den Vollkreis verteilt am oberen und unteren Haltering zugentlastet angeschlossen. Folglich sind alle 6 Drähte unten und oben parallelgeschaltet.

Die Dachkapazität CD besteht aus Messingstäben und trägt den oberen Ring, sie kann im Nachbau aber auch durch eine Fortführung der Reusendrähte gebildet werden. Am obersten Ende laufen alle 6 Stäbe bzw. Drähte der Dachkapazität auf einen Anschlußpunkt zusammen.

Getragen wird die ganze Reusenkonstruktion durch eine Fiberglasrute. Im Nachbau kann der Oberstab ganz weggelassen werden, so daß man mit einem Trägermast von 8 m Länge auskommt (durchgehender Fiber glasmast, evtl. auch ein Holzmast, jedoch kein Metallrohr).

Nach Beschaffung eines geeigneten Trägermastes liegt die einzige Schwierigkeit in der Befestigung der beiden Halteringe am Trägerrohr. Statt der Ringe ist auch eine Speichenkonstruktion in Form eines Sechsecks für die Reusenabspannung denkbar. An dieser Stelle ist der einfallsreiche Konstrukteur gefragt, ansonsten dürfte ein Nachbau problemlos sein.

Die Einspeisung am Fußpunkt kann an beliebiger Stelle des unteren Halterings erfolgen.

Ein brauchbares Erdungsnetz ist schon erforderlich, da es sich hier um eine Breitband-antenne handelt, braucht dieses natürlich nicht abgestimmt zu sein.

4. Die direkte Einspeisung

Im kommerziellen Anwendungsfall erfolgt die Einspeisung meistens über eine kurze Eindrahtleitung direktzum Anpaßnetzwerk im Sender. Für den Amateurfunk kommt nur die Speisung über Koaxialkabel in Frage. Bei DFOMF befinden sich ca. 40 m Koaxkabel zwischen Station und Reuse. Mit der direkten Einspeisung (Seele auf Reuse – Mantel auf Masse) stellt sich ein SWR-Verlauf nach Abb. 4 ein.

Abb 4
Abb. 4: SWR-Kurve der Reusenantenne bet DFOMF.

Das SWR-Diagramm sieht etwas ungewohnt aus. Innerhalb eines Bandes waren kaum unterschiedliche Werte meßbar, so daß die Darstellung einfach linear erfolgt. Die angedeuteten Verbindungslinien dazwischen – sollen den Überblick über den Gesamtverlauf er SWR-Kurve ermöglichen. Die SWR-Werte decken sich weitgehend mit den aus Abb. 3 entnehmbaren Impedanzwerten.

Abb 3
Abb. 3: Impedanzkurve vermessen im Freigelände

Eine Fehlanpassung in dieser Größenordnung kann ohne praktische Nachteile auch am senderseitigen Ende der Speiseleitung mit einer gängigen Matchbox (z. B. AT130 o.ä.) kompensiert werden.

5. Die Anpassung am Fußpunkt

Ein einfaches fernbedientes Netzwerk aus Rollspule und Drehkondensator reicht zur Anpassung mit einem SWR= 1 auf allen Bändern aus; die Rollspule in Reihe zum Strahler, der Kondensator auf der Koaxkabelseite nach Masse geschaltet. Ohne Fernanzeige der Einstellwerte für L und C hat sich diese Anordnung in der Bedienung nicht bewährt. Man tappt mit der Einstellung regelrecht im dunkeln, wenn die Anpassung nur unter Beobachtung des SWR-Verlaufs gesucht werden muß. Die fernabgestimmte TCS 80 von DJ2UT scheint hier besonders geeignet zu sein.

Einfacher und bedienungsfreundlicher ist die ferngesteuerte Umschaltung fest auf Bandmitte abgestimmter Anpaßglieder, zumal die Antenne selbst schon breitbandig genug ist. Zum Bandwechsel lediglich umschalten zu müssen, ist besonders beim Betrieb einer Clubstation vorteilhaft.

Perfekt wäre die Umschaltung von Transformationsgliedern nach Seefried (siehe Rothammel S. 120 Kap. 6.7.2), wobei auf beiden Seiten exakte Anpassung gegeben ist. Hierzu sind allerdings pro Band jeweils mehrere Relaiskontakte erforderlich.

Für 80 und 40 m läßt sich die Reusenanpassung auch durch die gleichen Maßnahmen wie bei der verkürzten bzw. verlängerten Groundplane realisieren, also Serienzuschaltung von Verlängerungsspule bzw. Verkürzungskondensator.

Wenn L und C an einem Ende zusammengelegt werden, kommt man mit einem Relaiskontakt pro Band aus. 12-V-Kfz-Relais mit einem Schließerkontakt können verwendet werden. Unter Last, also während des Sen-dens, sollte natürlich nicht umgeschaltetwerden. Mit dieser Methode können weitere Verkürzungskondensatoren für 20 und 15 m geschaltet werden. Ein derartiges relaisgeschaltetes Anpaßnetzwerk ist seit kurzem bei DFOMF in Betrieb. Auf 80 m ist die Anpassung etwas kritisch (1,4 am Bandanfang, dann nach oben hin ansteigend), auf 40, 20 und 15 m ist eine breitbandige Anpassung mit einem SWR nahezu gleich 1 über die ganzen Bandbereiche möglich. Auch eine unten betriebene Matchbox mit einmalig ermittelten, festen Einstellwerten, welche dann nur noch umgeschaltet wird, ist denkbar.

Soweit einige Anregungen zur Entwicklung von geeigneten Anpaßschaltungen. Obwohl die Anpassung am Antennenfußpunkt grundsätzlich der richtige Weg ist, soll nicht verschwiegen werden, daß sie in diesem Fall keine merkbare Verbesserung gegenüber der direkten Einspeisung bringt.

Abb 5
Abb. 5: Relaisgesteuerte Anpaßeinheit über L, C und direkt. SWR: 80m 2, 40-10m < 1,5.

Abb 6
Abb. 6: Steuergerät und Anpaßtabelle.

6. Betriebsergebnisse

Seit August 1984 ist DFOMF mit dieser Reusenantenne und einem FT102 hauptsächlich auf 80, 40 und 20 m QRV.

Bisher wurden über 3000 QSOs im DL-, Europa- sowie DX-Verkehr gefahren. Die Rapporte waren immer ausgezeichnet, was allerdings wohl auch an den für Amateurverhältnisse überdurchschnittlichen Erdungsverhältnissen an Bord eines Schiffes liegt. Die Antenne wurde mit Anpassung und auch mit direkter Einspeisung betrieben, wobei sich kein Unterschied in den Resultaten feststellen ließ.

7. Schlußbetrachtung

Das unabgestimmte, aber gute Erdungsnetz stellt bei dieser Antennenform das Kriterium dar.

Abmessungen und Formgebung der Reuse sind dagegen ziemlich unkritisch, bedingt durch das kleine LC-Verhältnis des Strahlers.

Für den Amateurfunkbetrieb in den unteren Amateurfunkbändern bis ca. 14 MHz ist die Reusenantenne durchaus empfehlenswert, sofern der Strahler frei über einer guten HF-Erde aufgebaut werden kann.

Zwar läßt sich eine Reusenantenne bis hinauf zum 10-m-Band anpassen, aber wegen der bei höheren Frequenzen eintretenden Aufspaltung des Vertikaldiagramms, verbunden mit einer zunehmend starken Steilstrahlung, bringt sie keine Vorteile mehr. Auf den oberen Bändern sollte daher wegen des für den DX-Verkehr benötigten flachen Abstrahlwinkels eine andere Antenne zum Einsatz kommen.

Wer bereits einmal eine Reusenantenne für Amateurzwecke aufgebaut hat oder die hier beschriebene Antenne nachbaut, wird um einen Bericht mit Angabe von SWR-Verlauf und Erdungsmaßnahmen gebeten.

Angesichts der geringen Abmessungen im Verhältnis zur Wellenlänge der Betriebsfrequenz hat die Reusenantenne einen hohen Wirkungsgrad.

DF2BC, Alfred Klüß.

Amateurfunkrelais DB0OHL in Gerlsenkirchen Scholven

Das Video zeigt, aus der Luft gesehen, unseren Funkwagen in dem sich die Elektronik für unseren Hamnet-Knoten DB0OHL befindet. Geplant ist auch in naher Zukunft, mit gleichem Call, ein DMR-Relais. Am Wagen ist unser 8 Meter hoher Antennenmast zu sehen. Der Mast hat schon einige Stürme standgehalten. Das Video wurde von Stefan DO2STH, mit Hilfe seiner Drohne gedreht.

Mitlerweile ist DB0OHL in DMR auf 70cm aufgeschaltet

Nach unermüdlichem und selbstlosem Einsatz für N38 von Stefan DO2STH und David DG2YHR, verbunden mit Schwierigkeiten bei der „Frequenzbeschaffung“, ist es endlich gelungen, abschließende Arbeiten an dem Brandmeister-Relais DB0OHL auf der Scholvener Halde zu verrichten und den Betrieb aufzunehmen. Von kleineren Korrekturen an der Antenne und dem Duplexer abgesehen ist die Inbetriebnahme abgeschlossen.

Dieser lange Vorgang hatte erfreulicherweise zur Folge, dass sich mehr und mehr Mitglieder für die relativ neue Betriebsart DMR interessieren und vielleicht auch mittlerweile den DMR Betrieb nicht mehr als Konkurrenz zu den traditionellen Betriebsarten sehen sondern sie als Bereicherung zu den bestehenden (digitalen) Betriebsarten verstehen.

Die umfangreichen Möglichkeiten, auf DMR lokale wie auch weltweite QSOs fahren zu können, stellen allerdings Anforderungen an den Funkamateur, die mit den herkömmlichen Kenntnissen nur schwer zu erfüllen sind.

Im Klartext heißt das: Wer sich nicht wenigstens mit den Grundlagen der Technik und vor allem der Betriebstechnik beschäftigt, wird schnell die Lust an DMR verlieren.
Nur der Kauf eines DMR Gerätes und dann mal schnell die PTT-Taste drücken –> das wird nicht funktionieren!!!

Aus diesem Grunde bieten Stefan DO2STH und Jürgen DK3EJ einen Einführungskurs in DMR an.

Drei Bereiche werden bearbeitet:

1. Technik DMR (nur kurz und als Überblick)
2. Betriebstechnik im Brandmeisternetz (ausführlich)
3. Einstellungen am Beispiel des CODE-Plugs für Retevis RT3 im Zusammenspiel mit den md380toolz (ausführlich)

Zu dem Vortrag sollten alle diejenigen OMs, die ein RT3 besitzen, dieses mitbringen und darauf die neueste Software, md380toolz und User-Datenbank gespeichert haben, damit wir bzgl. des Punktes 3) auch praktisch arbeiten können.

Der Vortrag soll am Freitag, den 31. 8. 2018 um 18 Uhr im Clubheim der IGAF e.V, Barbarastr. 70, 46282 Dorsten, stattfinden.
Ich bitte um Rückmeldung, wer daran teilnehmen möchte, damit wir entsprechende organisatorische Maßnahmen ergreifen können.

Jürgen, DK3EJ und Stefan, DO2STH

 

Text und Foto: by DK3EJ, Jürgen Mogk

Einführungskurs in DMR

Einführungskurs in DMR

Liebe Querfunker,

Dave und Stefan auf dem Mast

nach unermüdlichem und selbstlosem Einsatz für N38 von Stefan DO2STH und David DG2YHR, verbunden mit Schwierigkeiten bei der „Frequenzbeschaffung“, ist es endlich gelungen, abschließende Arbeiten an dem Brandmeister-Relais DB0OHL auf der Scholvener Halde zu verrichten und den Betrieb aufzunehmen. Von kleineren Korrekturen an der Antenne und dem Duplexer abgesehen ist die Inbetriebnahme abgeschlossen.

Dieser lange Vorgang hatte erfreulicherweise zur Folge, dass sich mehr und mehr Mitglieder für die relativ neue Betriebsart DMR interessieren und vielleicht auch mittlerweile den DMR Betrieb nicht mehr als Konkurrenz zu den traditionellen Betriebsarten sehen sondern sie als Bereicherung zu den bestehenden (digitalen) Betriebsarten verstehen.

Die umfangreichen Möglichkeiten, auf DMR lokale wie auch weltweite QSOs fahren zu können, stellen allerdings Anforderungen an den Funkamateur, die mit den herkömmlichen Kenntnissen nur schwer zu erfüllen sind.

Im Klartext heißt das: Wer sich nicht wenigstens mit den Grundlagen der Technik und vor allem der Betriebstechnik beschäftigt, wird schnell die Lust an DMR verlieren.
Nur der Kauf eines DMR Gerätes und dann mal schnell die PTT-Taste drücken –> das wird nicht funktionieren!!!

Aus diesem Grunde bieten Stefan DO2STH und Jürgen DK3EJ einen Einführungskurs in DMR an.

Drei Bereiche werden bearbeitet:

1. Technik DMR (nur kurz und als Überblick)
2. Betriebstechnik im Brandmeisternetz (ausführlich)
3. Einstellungen am Beispiel des CODE-Plugs für Retevis RT3 im Zusammenspiel mit den md380toolz (ausführlich)

Zu dem Vortrag sollten alle diejenigen OMs, die ein RT3 besitzen, dieses mitbringen und darauf die neueste Software, md380toolz und User-Datenbank gespeichert haben, damit wir bzgl. des Punktes 3) auch praktisch arbeiten können.

Der Vortrag soll am Freitag, den 31. 8. 2018 um 18 Uhr im Clubheim der IGAF e.V, Barbarastr. 70, 46282 Dorsten, stattfinden.
Ich bitte um Rückmeldung, wer daran teilnehmen möchte, damit wir entsprechende organisatorische Maßnahmen ergreifen können.

Jürgen, DK3EJ und Stefan, DO2STH

 

Text und Foto: (c) 07/2018 by DK3EJ, Jürgen Mogk


Anmeldung zum DMR-Einführungskurs am 31.08.2018 bei dk3ej(at)darc.de


 

 

Fotos Technik DB0OHL DMR

 

Technikfotos: (c) 07/2018 by DK3EJ, Jürgen und DO2STH, Stefan Heier.