Meine persönlichen Erfahrungen mit Sporadic E

Ich wohnte noch bei meinen Eltern . Ich hatten diesen Funk Virus von meinem Opa bekommen. So interessierte mich  der Empfang mit dem Röhrenradio das jetzt im Wohnzimmer stand. Als der Empfänger noch im der Küche war hörte meine Mutter immer auf MW 1439 Khz die fröhlichen Wellen von  Radio Luxembourg . Aber da gab es ja noch im Wohnzimmer den Fernseher. Es gab nur ein  Programm auf Kanal 9 vom Sender Langenberg. Ein Kanalschalter was an rechten Seite. Es gab die Kanäle 1-12. Wobei 2-4 Das erste Frequenzband war und bei 48 Mhz anfing  und bei 68 Mhz aufhörte. Hier sendete Deutschland schon 1936 das erste Fernsehprogramm aus Berlin. Das ist das 6 m Band und es hat eine viel geringere Kabeldämpfung und man konnte auf den Anhöhen im Essender Süden auf Kanal 4 Die Niederlande sehen. Auf Kanal 2 war ganz schwach Hamburg und im Wechsel Frankfurt zu sehen. Da es zu meiner Zeit erst um 16:00 Uhr mit dem Fernsehprogramm losging sah man nur das Testbild. Es war rund wie ganze der ganze Fernseher. Es gab nur Schwarz Weiß. Und dann passiert es! Es war Sommer und  auf einmal sah in auf Kanal 2 ein rauschfreies Bild mit einem ganz anderen Testbild mit der Inschrift RAI. Es war das italienische Fernsehen. Was ich damals nicht wusste es war Sporadic E Zeit. Das Bild war so extrem stark und ich rieb meine Augen. Es brach in der Feldstärke manchmal ruckartig zusammen und war sofort wieder da. Es erinnerte mich an die Schwankungen von KW. Da in diesem Frequenzbereich es auch sehr störend sein kann wenn Sporadic E auftritt kann man sich vorstellen wenn man seinen Ortssender  dann nur gestört oder gar nicht mehr sehen kann. Am nächsten Tag war es Zauber vorbei. Das habe ich doch nicht geträumt. Ich hatte keine Ahnung das mich Sporadic-E mein Leben lang begleiten wird. Ein Tag Weiter war was anderes zu sehen. Russisches Fernsehen. Mit viel auf das auf den tieferen Frequenzen es eher zu den ungewöhnlichen Ausbreitungsbedingungen kommt. So war auch auf Kanal 3  nicht mit so vielen Sendern zu rechnen. Aber einmal wurde für 5 Minuten Die Niederlande auf Kanal 4 voll überlagert von Island. Ich konnte mit keinem darüber reden und wenn ist es tat verstand mich keiner. Viel Später erkannte ich das es wenn auch weniger es Öffnungen bis in das 3m UKW Rundfunkband gab. Die tote Zone war immer ca 500 Km groß. Sender die näher als 500 Km waren konnte man nicht empfangen. 

Irgendwie kam ich dann zum Funken. Es war aber noch kein Amateurfunk. Es waren 6 Kanäle im AM mit 1 Watt im 11 Meter Band. Es war die Gruppe 6 die für Autohilfsclubs  vergeben wurde. Hier tummelten sich jeder Menge Piraten so wie ich. Es war der Vorläufer von CB Funk. Die Post mit ihren gelben Autos war  der Gilb und alle hatten Angst davor.Auf Kanal 9 dem Anrufkanal war das ganze Ruhrgebiet und Teile den Umlandes zu hören. Aber dann kam der Sommer und Sporadic-E. Es war ein funken in 1-10 Km nicht mehr möglich. Man hörte meist Stationen aus Italien. Manchmal konnte man sogar mit einigen sprechen. Keine Ahnung was das war. Ich erinnerte mich an meine TV Erlebnisse. Wenn es hier auf 27 Mhz 11 m Band richt losging legte ich mich  im Fernsehbereich 1  6 m  50 Mhz Band auf die Lauer. Es konnte passieren das die Reflektionen an der E Schicht auch her begannen. Wenn sie auch hler stark genug waren kurbelte ich im unteren Frequenzband UKW  86 Mhz  auf UKW. Viel seltener und viel kürzer waren dann Radiostationen aus ganz Europa zu hören.  Nach einer wilden Empfangspause  sendete ich in meine Jugend selber auf UKW. Viel später habe ich dann die Amateurfunkliezens DC4EK bekommen. Ich machte viel SSB auf 2m 144 Mhz . Auch hier gab es Sporadic E. Er war nur sehr sehr selten. Die Erfahrungen von früher halfen mir aber bei meinen Beobachtungen.

Damals gab es keine Informationen aber Heute kann man alles im Internet nachlesen

https://de.wikipedia.org/wiki/Sporadic-E

Fernsehen gibt es nicht mehr auf dem 6m Band. Aber 2 Mhz ist nun für den Amateurfunk freigegeben,. Hier kann man an der Sporadic-E  Zeit richtig mitmischen. Aber auch auf dem 10 m Amateurfunkband kann man viele Stationen hören. . Auf 20 m 14 Mhz vermischen sich verschiedenen Ausbreitungen. 

 

Alles über Sporadic E  was ich geschrieben habe gibt es hier

http://detlef-meis.de/?s=sporadic+e

 

Informationen über das 50 Mhz Band

http://www.50mhz.de/index.html

 

Was geht zur Zeit ab in Sporadic-E

https://www.dxmaps.com/spots/mapg.php?Lan=E&Map=EU

 

Informationen über das Funkwetter das Weltraumwetter

https://www.dl4zao.de/funkwetter/funkwetter_legende.html

Erste Sporadic-E-Crossband-Kontakte mit 40 MHz aus Irland

Nach den Nachrichten über einige Inter-EI-Tests, die vor einigen Tagen auf 40 MHz durchgeführt wurden, gibt es jetzt Nachrichten über die ersten Crossband-Kontakte, die aus Irland über Sporadic-E auf dem neuen 8-Meter-Band hergestellt wurden.

Am Samstag, den 25. Mai 2019, konnte EI9KP im Nordwesten Irlands einen Zwei-Wege-40-MHz / 50-MHz-Crossband-Kontakt mit DG1VL in Deutschland abschließen. Dies ist nach unserem Kenntnisstand das allererste 8-m / 6-m-Crossband-QSO in Europa

Erste Sporadic-E-Crossband-Kontakte aus Irland auf 40 MHz … Sa 25. Mai 2019

Nach den n Wochenende finden Sie hier einen Bericht über die ersten Crossband-Kontakte, die auf dem 8-Meter-Band über Sporadic-E hergestellt wurden.

Phil EI9KP hat Folgendes gesendet 

Samstag, 25. Mai 2019.
Ich bemerkte, dass auf 10 m und 6 m starke Es-Signale aus Europa zu hören waren. Ich habe den 8-m-Beacon-Keyer bei 40,250 MHz (CW, Anruf und Ortung, 30-s-Takt, 5 W, Delta Loop, HP) aktiviert, war mir aber nicht sicher, wie ich tatsächlich Feedback erhalten sollte. Ich habe eine Nachricht in KST Chat gepostet, aber es gab keine sofortige Antwort. Irgendwann habe ich gerade erst angefangen, 50.185 anzurufen, später 50.250 und nur so etwas gesagt wie „Lasse CW Beacon auf 40.250 laufen und suche nach Berichten, Feedback XB zu dieser Frequenz…). Ich hatte ungefähr ein Dutzend QSOs im 6-Meter-Band, aber diese HAMs konnten diese ungewöhnliche Frequenz nicht empfangen.

Um 1526 UTC in QSO mit DG1VL auf 50,250 MHz hörte er auf 40,250 und berichtete, mein Signal 599 in JO61WB zu hören. Anschließend habe ich den FT-857D auf USB umgestellt und wir hatten ein vollständiges 2-Wege-Crossband QSO 40.250 8m / 50.250 6m mit 59 Signalen. Dies war meine erste 8m / 6m-Crossband-Erfahrung und ich glaube, es ist eine Premiere im EI-Crossband 8m / 6m nach Europa.

Um 1615 UTC in QSO mit OK2KG (JN89JI), eine ähnliche Erfahrung XB 8m / 50.250, zuerst einen Funkfeuerempfangsbericht abrufend, dann 8m auf SSB für ein 2-Wege-QSO mit einem 53-Signalbericht umschaltend.

Beide Stationen benutzten ihren 6m Yagi für den Empfang, also nicht wirklich für 8m optimiert. Es war jedoch nur eine erstaunliche Erfahrung und an „Tag 1“ meines Experiments völlig unerwartet

Um 1526 UTC in QSO mit DG1VL auf 50,250 MHz hörte er auf 40,250 und berichtete, mein Signal 599 in JO61WB zu hören. Anschließend habe ich den FT-857D auf USB umgestellt und wir hatten ein vollständiges 2-Wege-Crossband QSO 40.250 8m / 50.250 6m mit 59 Signalen. Dies war meine erste 8m / 6m-Crossband-Erfahrung und ich glaube, es ist eine Premiere im EI-Crossband 8m / 6m nach Europa.

Um 1615 UTC in QSO mit OK2KG (JN89JI), eine ähnliche Erfahrung XB 8m / 50.250, zuerst einen Funkfeuerempfangsbericht abrufend, dann 8m auf SSB für ein 2-Wege-QSO mit einem 53-Signalbericht umschaltend.

Beide Stationen benutzten ihren 6m Yagi für den Empfang, also nicht wirklich für 8m optimiert. Es war jedoch nur eine erstaunliche Erfahrung und an „Tag 1“ meines Experiments völlig unerwartet!

Sonntag, 26. Mai 2019.
Um 1424 UTC in QSO mit DK7ME (Ortungsgerät JN47TN) auf 50,250 signalisieren ausgezeichnete 59 Signale in beide Richtungen. Er meldete, mein Funkfeuer auf 40,250 MHz zu hören, und ich wechselte zu SSB für ein 2-Wege-QSO von 8 m / 6 m. Ich habe früher am Tag das Signal von EI4GNB gehört und Carlos gebeten, auf 40,300 MHz zu lauschen. Anschließend berichtete er, Tims Signal in IO63WE gehört zu haben. Das ist in gewisser Weise interessant, da die 40-MHz-Zone zur Zeit die Ostküste bis zur Westküste abzudecken scheint, ein viel größeres Gebiet, als ich es bei einer Ausbreitung von 6 Metern gewohnt bin. Dies ist nur eine erste Beobachtung. Großartig für ihn, wenn er an einem Tag 2 EI-Baken fängt!
S57UHX (Ortungsgerät JN65UN) folgte dem obigen QSO. Die Ausbreitung von 6 m war leider verblasst, sodass wir auf 6 m kein QSO hatten. Er berichtete jedoch (per E-Mail), dass er die 40,250-MHz-Bake 51 erhielt.
 
 

Wenn man bedenkt, dass es auf halbem Weg zwischen 28 MHz und 50 MHz liegt, sollte es ein bisschen wie bei beiden sein.

Unter intensiven Sporadic-E-Bedingungen kann die Sprungdistanz bei 40 MHz nur 600 bis 700 km betragen. Unter typischen Bedingungen sollten Reichweiten von 1500 bis 2000 km die Norm sein.

Wenn Sie sich auf dem europäischen Kontinent befinden, sollten Sie die bemannten Baken auf 40.250 und 40.300 MHz abhören.

 

In den nächsten Wochen sollte ein neues irisches Leuchtfeuer in Betrieb gehen.