Baofeng 1801

Hallo zusammen, ich habe mit ein Baofeng 1801 gekauft. Es soll Baugleich zum GD77 von Radiddity sein. Auch soll die Software Open GD77 darauf laufen. Das Gerät ist etwas billiger aber der Suport von Baofeng ist schlechter als der  vom Radioddity. Die Antennenbuchse ist männlich. Beim GD77 ist sie weiblich.

Ich fand erst mal nur CPS con Baofeng 1701 und dachte ok das muß ja funktionieren. So war es nicht. Erst mal mußte ein völlig anderes Programmierkabel her. Das Standard Baofeng Kabel  ging nicht !. Es war schwer zu finden und ich habe es dann in England gefunden. Da stand speziel auch 1801 drauf. Es ging aber nix. Nach 2 Tagen habe ich dann eine CPS für 1801 gefunden. Dann noch den  richtigen USB RS232 Treiber installiert und ich hatte eine Verbindung, Erleichterung. Dann die CPS für open GD77 mit verbunden. Es ging !. Mit Ihr kann man auf 1801 Firmware  gehen. Dazu ist entgegen den Radioddy GD77 nur seitlich die 2 Tasten unterhalb der PTT drücken und dann das Gerät einschalten. Super es gin g ganz einfach und dann noch die Daten von der CPS GD77 in dann Gerät senden. Jetzt habe ich das Gerät völlig gleich zum GD77. Das NF schwingen beim GD77 bei vollem Akku ist hier nicht zu hören. Ansonsten ist alles identisch. Ich werde in den nächsten Tagen  alle Links  die ich zum Baofeng 1801 gefunden habe hier noch einblenden. 

Viel Spaß mit Baofeng 1801

Hier habe ich es gekauft:

Das Gerät aber wie ich sehe gibt es auch hier das ProgramierKabel

https://www.ebay.de/sch/i.html?_from=R40&_trksid=p2334524.m570.l1313&_nkw=baofeng+1801&_sacat=0&LH_TitleDesc=0&_osacat=0&_odkw=1801

Hier habe ich den RS232 USB Treiber gefunden. Lade und installiere PL23XX_Prolific_DriverInstaller_v203.zip

Das ist ein sehr gängiger Treiber der fast für alle Geräte geht. Ich hoffe Ihr habt nun alles hinbekommen 

73 de DF5Jz

Modifikation am GD-77 – Audio Qualität

 

Modifikation GD-77 – Audio Qualität

Jason Reilly‎ hat eine Modifikation zur Verbesserung der Audio Qualität veröffentlicht. Dabei wird ein Anschluss der Lautsprecher-Zuleitung auf Masse gelegt.Das ursprüngliche Layout ist ein Push-Pull (Gegentakt) Audio-Verstärker. Mit der Änderung ist der Verstärker nur “Push”. Das maximale Lautstärke-Volumen wird nun um ca. 3 dB reduziert. 

Zum Vergrößern der Anzeige auf das Bild klicken

Achtung:
Es sei darauf hingewiesen, dass die Durchführung der Modifikationen und Umbauten Erfahrung im Umgang mit dem richtigen Lötkolben und mit elektronischen Bauteilen wie  z.B. SMD erfordert. Ich übernehme keine Garantie für Eure Umbauten, wenn es schief geht. Bitte beachten!

Vy 73 de Hans-Jürgen Marx DJ3LE

GD77- Opengd77 CPS

Release on 26th October 2020

*Update to German language texts (thanks to Peter DG3GSP)
*Bug fix for when importing the Channels CSV (caused by recent changes to Contact display of „N/A“ rather than „None“ on the Channel screen

* Update auf deutschsprachige Texte (danke an Peter DG3GSP)
* Fehlerbehebung beim Importieren der Kanal-CSV (verursacht durch die letzten Änderungen an der Kontaktanzeige von „N / A“ anstelle von „Keine“ auf dem Kanalbildschirm

https://github.com/rogerclarkmelbourne/OpenGD77CPS/releases

Jedes GD77 wird durch das von Funkamateuren geschriebene offene Betriebssystem sehr verbessert.

DMR in Voerde

Im Süden und in der Mitte und sicherlich auch weiter  zu hören ist mein DMR HotStpot auf 145.450 Mhz. Verwendet wird eine gewinnbringende Rundstrahlantenne am Mast und ein Radioddity mit 5 Watt. OpenGD77 Software mit BlueDV. Sendezeiten täglich 10 -13 und 16 bis 22  Uhr. Zwischendurch kann es aber auch mal ausgeschaltet sein. Es gibt nur ein Zeitschlitz. bei der Simplexfrequenz.  145.450 Mhz

 

Benutzerhinweis:

Wenn mann auf einer Talkgruppe sendet bleibt diese solange aktiv bis man eine andere auswählt.

Die meiste Zeit wird aber mit 50mWatt gesendet. 

Digitaler Amateurfunk

Digitaler Amateurfunk

Bereits mit der Telegraphie kamen die ersten digitalen Signale On Air. Sie bestehen aus Ansammlungen von kurzen und langen Piep-Tönen, die je nach Anordnung ein Buchstabe oder Zahl ergeben.

Im Laufe der Zeit wurden mit analogen Tönen (verschiedene Frequenztöne) ganze Texte geschrieben und und um die Welt gesendet. Gleiches funktionierte auch mit Bildern. In den letzten Jahrzehnten kamen viele verschiedene digitale Signale hinzu, die qualitativ bessere und um umfangreiche Texte, Bilder und auch Datenpakete transportierten.

Die meisten erinnern sich bestimmt noch an die ersten analogen Modems, die mit Faximile-Signale ein wahrloses Pfeifen und Quietschen über den Telefonhörer brachten. Die Texte und Bilder dauerten allerdings ihre Zeit bis sie gefertigt wurden.

Inzwischen ist die Technik so weit fortgeschritten, dass die digitale Technik via Satellit, Kabel und drahtlos per terrestische Funkübertragung auch in unseren Alltag einzug fand und systematisch die veraltete analoge Technik verdrängt hat.

Im Mobilfunk (Handy) und Computer geht ohne digitale Technik nichts mehr. Ja sogar unser Telefon-Festnetz wird heutzutage digital übers Internet geschickt. Dies alles läuft allerdings mittels ID, damit der Absender jederzeit identifiziert werden kann.

In der Amateurfunktechnik ist, neben der altgewohnten analogen Betriebsart, der Digitalfunk ein fester Bestandteil geworden.

Die Radioamateure können heutzutage mit ihren digitalen Funkgeräten bei Wind und Wetter Telefongespräche über zig tausende Kilometer zum Null- Tarif führen.

Und dass sogar ohne Internet !

 

D-Star, DMR, C4FM, dPMR, etc…..

Welche moderen digitalen Übertragungstechniken gibt es für den Amateurfunk?

Grundsätzlich muss man beim Digitalfunk folgendes verstehen, entweder es funktioniert, oder es funktioniert nicht. Ein dazwischen, wie aus der analogen Funktechnik bekannt, gibt es nicht! Hindernisse, die es den Funkwellen erschweren, können einen Abriss des Funkkontaks zur Folge haben. Anders als im analogen Funk, ist der Digitalfunk sehr komplex mit dem man auch nicht einfach wie im Analogfunk drauflos funken kann und meint von irgend jemanden am anderen Ende gehört zu werden. – so funktioniert der Digitalfunk nicht! Einzige Ausnahme bildet hier C4FM!
Im DMR / dPMR benötigt jedes Gerät eine eigene digitale ausweisbare Signatur (mehrstellige ID). Man kann die Call-ID im praktischen Sinne mit einer festen Telefonnummer vergleichen. Zur Identifizierung kann man zudem auch den Namen des Besitzers hinzufügen. Im Weiteren muss man sich eine eigene TX-Kontaktliste (vergleichbar mit einem Telefonbuch) mit den Call-ID’s der Gesprächspartnern und Gruppen anlegen, da sonst das Gerät nicht weiß wen es ansprechen/anwählen soll.
Zwei Gesprächsteilnehmer sollten nicht die gleichen Call-ID’s (Identifizierung) verwenden, da es sonst zu Verwechslungen kommen kann. Wer über ein weltweites Repeaternetz sprechen möchte, der muss sich dort in jedem Fall eine statische ID vom Netzbetreiber vergeben lassen!
Daneben können so genannte System- oder Farbcodes (vergl. CTCSS/DCS) vergeben werden, um das Abhören von unberechtigten zu erschweren. Darüber hinaus kann man noch festlegen, ob ein persönlicher Kontakt, ein Gruppengespräch (RX-Group = Konferrenz) oder offener Kontakt zu allen Call-ID-Adressen gewünscht wird, oder die speziellen Zusatzverschlüsselungen der einzelnen Hersteller erforderlich ist. Letztes wird in der Regel nur von hochpreisigen Markengeräten unterstützt und dient einzig der Abhörsicherheit, ist aber mit hoher Wahrscheinlichkeit unter den verschiedenen Markenherstellern nicht kompatible, weil jeder Hersteller zumeist seine eigene Verschlüsselungstechnik verwendet. Diese Verschlüsselungen werden regulär nur im Betriebsfunk (nömL) verwendet.
Im Amateurfunk ist die Verschlüsselung untersagt!
Funktionsweise mittels Timeslot’s, Color-Code, Kontakt-IP’s und RX-Talk-Groups.

Im Digitalfunk gibt es wie beim Analogfunk einen Sender und einen Empfänger, nur das im Digitalfunk der Sender und Empfänger klar durch Nullen und Einsen definiert werden. In Millisekunden werden per Lichtgeschwindigkeit verschiedene Anordnungen von Nullen und Einsen eingelesen und weitergegeben.
In der Kontaktliste stehen drei Kategorien zur Verfügung: Privat-Call, Talk-Group und All-Call, was nochmals dem Digitalfunk die Anwahl persönlicher Adressaten ermöglicht. Darüber hinaus können die Signale zusätzlich mit spezieller Verschlüsselungstechniken codiert werden

Als Grundlage muss man jedes teilnehmende Gerät mit einer eigenen 7-stellige IP-Adresse versehen, egal ob diese von 1 bis 7 frei erfunden wurde oder von einem Netzbetreibersystem eine feste mit dem Amateurrufzeichen verbundene und einmalig vergebene 7-stellige IP zugewiesen wurde.

Der Timeslot (Zeitschlitz) – nur beim DMR:
Auf einer Frequenz können zwei Zeitschlitze verwendet werden, so dass auf einer Frequenz praktisch zwei Talkgroups oder zwei unterschiedliche Gespräche geführt werden können.

Der Privat-Call:
Die Zuweisung des Privat-Call für einzelne Personen innerhalb der Kontaktliste ist für den persönlichen Anruf gedacht. Mit dem Contakt-Deal und der Eingabe der gewünschten IP-Adresse kann so gewählte Teilnehmer direkt angerufen werden. Dieser Funktionen sind nur im Simplexverlehr möglich,

Die Talk-Group (Group-Call) für eine digitale Simplexfrequenz:
Zuerst legt man in der Kontaktliste eine eigene Talkgroup fest (Beispiel: Abendrunde) und weist dieser Gruppe eine eigene freie IP-Adresse zu. Anschließend legt man eine RX-Talk-Group unter besagten Namensbeispiel fest und fügt alle gewünschten Kontakte in diese RX-Group. Sind alle diese Parameter im Gerät gespeichert, können ausschließlich nur die darin enthaltenen Teilnehmergeräte untereinander sprechen und hören.

Talkgroups via Repeater:
Die Repeaternutzung erfolgt mittels Bildung von Talkgroups und ist ein eigenes Kapitel.
German Repeater-List

 

Der All Call:
Der All Call im DMR kann als offene Kommunikation betrachtet werden. Er definiert sich einzig als 8-stellige IP-Adresse (16777215) in der Kontaktliste.
In der Regel sollte der All-Call jede beliebige RX-Talk-Group beim Empfänger öffnen können.
Beim dPMR ist die IP des All Call meist leer.

Der Color-Code/System-Code:
Mit der Vergabe des Codes ergeben sich ausserdem nochmals unzählige Gruppen- oder private Anwendungen.
Für den Repeater- und Netzbetrieb wird in der Regel CC1 und nur in Ausnahmefällen CC2 verwendet. Eventuell vergleichbar wie das CTCSS-System im Analogfunk.

DIGITAL MOBILE RADIO – die Alternative zu D-Star!

D-Star ist inzwischen nicht mehr zwingend von Icom-Geräten abhängig. Dennoch macht es keinen großen Sinn, wenn man einen analogen Tranceiver erst noch mit optional kaufbaren Modulen bautechnisch aufrüsten muss. Andererseits soll es ein Fertigmodul für D-Star geben, welches für spezielle FM-Tranceiver benutzt werden kann.
An vielen Standorten Deutschlands beginnen einige OMs den D-Star Rückbau, es wird nicht selten durch DMR ausgetauscht. Auch unterstützt Hytera mit kostengünstigen Repeatern den Relais-Netztausbau. Hytera ermöglich, ganz im Gegensatz zu Motorola, zumindest technische Veränderungen durch die Radioamateure.
Alternativ bieten auch Kirisun, Puxing oder HYT, etc. preiswerte DMR-Repeater an.
Erfahrungswerte von Funkamateuren, die sowohl D-Star als auch DMR vergleichen konnten, tendieren in Puncto Qualität und Leistung in vielen Fällen gerne zum DMR.

Die DMR- und dPMR-Geräte werden hauptsächlich für den kommerziellen Betriebsfunk gebaut und nicht in erster Linie für den Amateurfunk. Dieser besondere Vorteil spiegelt sich ganz klar in einer gewissen Professionalität und Qualität aus dem Betriebsfunk wieder. Diese Geräte sind im Grunde genommen durch Vorprogrammierungen recht User-freundlich.
Jedes dPMR- und DMR-Gerät ist im Auslieferungszustand unprogrammiert. Erst wenn man die so genannte CodePlugSoftware (CPS) über die jeweilige Software eingespielt hat, sind die Geräte sende- und empfangsfähig. Es werden also keine Frequenzen im Display wie beim herkömmlichen AFu-Geräten angezeigt. Allenfalls werden die jeweils programmierten Frequenzen in gebündelte Zonen im geräteabhängigen 16er oder 32er Schritten angezeigt.
Als Aliasname fürs Display kann man statt der Kanalangabe zur Orientierung eine Frequenzzahl angeben. Für den Funkamateur empfiehlt es sich in jedem Fall im Simplexbereich die programmierte Frequenz anzeigen zu lassen.
Ein CodePlug ist die selbst geschriebene Programmdatei die erforderlich ist, um ein DMR-Gerät (gilt auch für dPMR) betriebsbereit zu machen.
Hier sollte man darauf achten, dass die verwendete CPS mit der aktuellen Firmware übereinstimmt.
Übernommene CodePlugs, die von engagierten Funkamateuren freundlich für andere User vorgefertigt wurden (zB Relaiszugänge) und zur Verfügung gestellt werden, sollten dafür bedankt werden. Allerdings sind die CPS in der Regel regional bezogen und müssen beim Übernehmen modifiziert werden.
Das Hytera-Gerät aus der 785er Serie kann sogar für die einfache Standardnutzung über die Tastatur programmiert werden, ist aber sehr zeitaufwendig. 
Die TYT-MD9600 kann zum Beispiel sogar vollständig manuell programmiert werden.
Schneller, präziser und detailierter geht es natürlich via Software. Hier sollte man sich aber erst mal richtig belesen, bevor man mit der Software und Programmierung arbeiten will.
Inzwischen haben sich viele Hersteller auf einen einheitlichen ETSI-Standard zusammen geschlossen. – im DMR mit dem TDMA (Timeslot)-Verfahren im 12,5 KHz Raster
– im dPMR mit dem FDMA-Verfahren im 6,25 KHz Raster!
DMR garantiert zum einen dem Endverbraucher moderate Preise und zum anderen, dass zumindest die (DMR) Geräte untereinander kommunizieren können. Damit stehen den teuren Motorola und Hytera Geräten nun auch alternative Hersteller mit preiswerten Angeboten gegenüber, die für wenig Geld dem Endverbraucher vollwertige und halbwegs kompatible DMR-Geräten liefern können.

Die Kompatiblität zwischen Motorola und Hytera funktioniert nur in Puncto Sprache.
Ein weiterer Vorteil für DMR sind die direkten Anwahlen von privaten ID’s. Dies ermöglicht die direkte Kontaktaufnahme mit gewünschten Gegenstationen, ohne dass andere auf der Frequenz vorhandene Funk-User den privaten Kontaktaustausch hören können.

 C4FM und d-PMR
Yaesu hat im Amateurfunk auch Digitalgeräte zur Verfügung. Diese arbeiten jedoch nach dem nicht so verbreitetem C4FM-Verfahren. Auch hier fehlt die Kompatiblität zu den anderen digitalen Systemen. Noch fehlen Erfahrungswerte für klare Aussagen zum C4FM.
Das dPMR arbeitet nach dem FDMA-Verfahren, welches zum Beispiel auch von ICOM beim PMR446 oder Zastone, Kirisun oder Puxing, etc. eingesetzt wird.
Das d-PMR ist ein eigenständiger Standard und ebenso über die ETSI verwaltet. Auch hier arbeiten unterschiedliche Hersteller an ihrem eigenem System zusammen. Beim dPMR, kommt es vor dass Hersteller unterschiedlich eigene Colorcodes verwenden und dadurch möglicherweise die verschiedenen Anbieter untereinander inkompatible sind. Man muss dies einfach testen und herausfinden. Am sinnvollsten für Gruppen wäre ein bestimmter Hersteller zu wählen. Damit geht man grundsätzlichen Schwierigkeiten für Simplex-, Repeater- oder dem Netztbetrieb aus dem Weg. Dennoch darf man im unteren Preissegment kein Leistungs- oder Qualitätsniveau zu hochwertigen Markenprodukten ansetzen.
Was DMR für Amerika (Nord, Süd u. Latain) und Europa (rund 1,8 Milliarden Menschen) ist, ist dPMR für den asiatischen Markt. Wobei man niemals ausser acht lassen darf, dass ganz Asien dem gegenüber durch mehr als 3,8 Milliarden Menschen (potentielle Kunden) repräsentiert wird und in Asien DMR weitgehend unbekannt ist.
Aber als kostengünstige Alternative für den digitalen Betriebsfunk, machen die dPMR-Geräte eine gute Figur. Bei den teuren dPMR-Markengeräten sieht das Qualitätsverhältnis wieder anders aus
Nach gegenwärtigen Kenntnisstand steht in Deutschland aktuell für den Amateurfunk kein digitales Repeaternetz im dPMR zur Verfügung, während in den asiatischen Ländern das dPMR-Betriebsfunksystem sehr weit verbreitet ist und über eigene Netzte verfügt.
Beim DMR und D-Star versucht man sich Gedanken zu machen, wie man irgendwann die einzelnen digitalen Normen miteinander in Einklang bringen kann, aber bislang hapert es an den technischen Umsetzungen. Daher können die unterschiedlichen digitalen Betriebsstandards noch nicht selbstständig miteinander kommunizieren.

Warum funktionieren unterschiedliche dPMR-Geräte von verschiedenen Herstellern meist nicht?

Die Frage ist einfach zu beantworten. Jeder Hersteller ist eigenständig und verwendet seinen eigenen Codec.Nicht selten spielen dabei die Herstellungskosten eine Rolle.
Nicht jedes Gerät verfügt zum Beispiel über den Vocoder AMBE+2C
Wer also im Bereich dPMR aktiv werden möchte, der sollte bei einem Hersteller bleiben.
Bei DMR-Geräten sieht dies anders aus. Hier haben sich die unterschiedlichen Hersteller für einen gemeinsamen Vocoder geeinigt, was auch die Kommunikation von unterschiedlichen Geräten ermöglicht.
Wer mehr darüber erfahren möchte, der kann sich in den Foren der Yahoo-Groups anmelden!

Im Amateurfunk gibt es neben dem etablierten (digitalen) D-Star (Netz) auch weitere Netze von Hytera-Dashboard und Motorola.(DMR-Marc) sowie dem DMR-Brandmeister.
Die DMR-Amateurfunk-Netze arbeiten nachfolgend im ETSI Standart und verwenden herkömmliche DMR-Funksprechgeräte. In wieweit die einzelnen DMR-Detze untereinander verbunden sind, vermag ich nicht zu beurteilen. Im DMR gibt es bereits weltweit unzählige Repeater und es werden immer mehr.
Wer sich mit der digitalen Amateurfunktechnik anfreunden möchte, dem empfehle ich persönlich DMR-Geräte.
In erster Linie sind die DMR-Geräte zwar für den Betriebsfunk gedacht. Aber auch wir Funkamateure können von dieser professionellen Technik profitieren.
Die meisten Geräte DMR-Geräte sind für TIER I u. II einsetzbar. Die hochpreisigen Geräte beherrschen mitunter TIER III.
Simplex und semiduplex können eigentlich alle ordentliche digitale Amateurfunkgeräte.
Interessant ist, dass man als Nutzer mit DMR – auch PMR -Privatgespräche führen kann.Die mit dem DMR-Symbol gekennzeichneten Funkgeräten ermöglichen dem Konsumenten auch die Nutzung verschiedene Gerätehersteller untereinander.

Wer weder Lust oder wenig Zeit zum bauen, basteln oder Experimentieren mit D-Star hat, der greift zum fertigen und kostengünstigeren DMR-Geräten.
Die DMR-Geräte können nicht nur digital, sondern auch analog. Sie sind auch zahlreicher von verschiedenen Herstellern als Hand- u. Mobilgeräte am Markt vertreten.
Im dPMR-Markt finden sich zuzeit eher im fernöstlichen Markt preislich günstige Geräte, die auch allesamt netzfähig sind. In den nächsten drei/vier Wochen werde ich dazu ausgiebige Tests führen und bekannt geben.


Welches DMR-Gerät kommt in Frage?

In erster Linie will man die digitale Technik richtig nutzen. Da stellt sich die Frage, wo ist der nächste Repeater-Einstieg. Wer also in seiner Umgebung keinen digitalen Repeater hat, der sollte vielleicht überlegen zu einem digitalen Mobilgerät zu greifen. Diese können bekanntlich an Hochantennen und mit mehr Leistung arbeiten. Mobilegeräte erreichen die weiter entlegene Umsetzer in 50 oder 70 KM Entfernung.
Im Nahbereich reicht ein Handfunkgerät. Mittels Antennenadapter kann man aber auch hier, zwar etwas umständlich ggf. über einen Aussenantenne, den naheliegenden digitalen Umsetzer ansprechen.
Ich werde an dieser Stelle nicht über die Qualität von hochpreisigen DMR-Geräte schreiben. Dennoch muss die bessere Qualität erwähnt werden. Die gängisten beiden Marken in Deutschland mit Hand- u- Mobilgeräten vertreten Motorola und Hytera. Standard-Horizon ist auch noch zu haben. Aber hier muss man fairerweise erwähnen, dass für diese kostspieligen Geräten ausserdem „zwingend“ und optional teures Zubehör gekauft werden muss!
So zum Beispiel beginnen bei den erwähnten Gerätemarken die Preise ab ca. ab 450 Euro (portable).
Für die Software muss man ab 50 Euro und das Datenkabel auch etwa 50 Euro extra bezahlen.
Für den einfachen Einstieg reichen Portablegerät wie TYT oder Retevis (beides gleich).
Die Handgeräte liegen beim Ebaykauf zwischen 65 bis 130 Euro.
An dieser Stelle zeigen uns die chinesischen Hersteller, dass man problemlos preisgünstige Geräte bauen und liefern kann. Mit dem Tytera-MD9600 / Retevis-RT90, kam auch ein preisgünstiges Mobilgerät für etwa 260 bis 330 Euro auf den Markt. Es gibt als Zusatz auch eine GPS-Version.


Das CS-700 DMR (Kirisun DR7800)

Das US-Unternehmen Communication-Systems hat mit eigenem Label nachfolgend ein sehr preisgünstiges DMR-Gerät auf den Markt gebracht. Damit kann nun jeder Interessent am Digitalfunk teilnehmen und für 250 Euro einen DMR-Tranceiver erwerben. Das Gerät stammt vermutlich von Kirisun, die das gleiche Gerät unter der Typenbezeichnung DR7800 produzieren lassen.
Im Lieferumfang ist das komplette Gerät, inkl. Ladegerät. Und die Software kann man sich kostenlos auf der Seite bei CS downloaden.
Das Programmierkabel kostet 25 Euro, ist aber bei allen Geräten notwendig.
Die seitliche Belegung entsprich Motorola. Sprich es können externe 2pin Motorola-Mikrofone verwendet werden.
Das CS700 DMR und das Kirisun DR7800 ist zu anderen Herstellern ein echtes Schnäppchen und in Leistung und Sprachqualität mit 1 Watt NF sein Geld wert.
In Deutschland werden die Geräte (CS700 / DR7800) zurzeit vom Funkhandel.com für ca. 250 Euro angeboten. Allzugerne sprechen einige von Billiggeräten. Tatsächlich läuft das Gerät stabil und zeigt sich robust. Technisch gesehen erfüllt das CS700 alle Voraussetzungen. Es stehen ebenso 1024 Speicherplätze und 64 Zonen, sowie 1 / 4 Watt und zahlreiche Features zur Verfügung.

Das CS700 kann als professionelles Einsteigergerät betrachtet werden, was alle Voraussetzungen für den korrekten DMR-Funk ausweist.

Hytera – deutsches Knowhow
Das Unternehmen Hytera hat mit einer eigenen Geräteflotte den Markt in Nord- u. Südamerika und Europa erobert. Mittels deutscher Qualitätsansprüche lässt Hytera in China bauen.

Aufgrund der preislichen Atraktivität enschied ich mich für ein PD785, ein MD785 und ein CS(I)700. Alle drei Geräte arbeiten untereinander einwandfrei. Lediglich im SMS-Verkehr kann das CS700 nur mit Motorola kommunizieren. Aber auch Hytera und Motorola können untereinander (leider) keine SMS’en schreiben. Ebenso verarbeiten beide Hersteller unterschiedliche Verschlüsselungstechniken. – also Vor- und Nachteile gibt es auch bei teuren Geräten!

Hytera PD 785 (Portable) und Hytera MD 785 (Mobil)
Beide Geräte zeichnen sich mit einem großen 1024er Speicher aus. Ebenso stehen 64 Zonen und zahlreiche Features zur Verfügung.
Technisch gesehen, weist Hytera einen höheren Qualitätsstandart auf, was sich natürlich auch im Preis ab 450 Euro und höher bemerkbar macht.
Die Hytera Geräte gibt es als GPS-Version und ohne.
Das Portablegerät leistet 1 / 4 Watt und das Mobilgerät minimum 4 Watt und maximum 25 / 45 Watt.

Hytera PD 785 (oben) Hytera MD785 (unten)

Für den einfachen und kostengünstigen DMR-Einstieg:
TYT-MD9600

Wie weiter oben schon kurz erwähnt, ist das TYT-MD9600 / Retevis-RT90 der ERSTE kostengünstige DMR-Duobänder seiner Art.
Interessant ist, dass für das Gerät bereits drei Update-Versionen für CPS und Firmware existieren.
Ein weiteres Plus für TYT und Retevis ist, man kann sogar die CPS von Handgeräten übernehmen, was bei anderen Herstellern leider unmöglich ist.
Damit können sowohl der Kontaktspeicher, als auch der Kanalspeicher großräumig ausgeweitet werden.
Die Firmware und CPS gibt es inzwischen in mehreren Versionen und laufen recht stabil.
Ein Highlight ist der digitale Voice-Recorder, der auch Sprachaus- und Eingänge speichert, um somit geführte „sensible“ Gespräche zu sichern.
Im weiten spricht sich ein Großteil der Amateurfunkgemeinde sehr positiv über die Mobilgeräte aus.
Besonders hervorzuheben ist die Verwendung eines handelsüblichen USB-Datenkabels (USB / USB-mini). Es muss also KEIN spezielles Datenkabel verwendet werden.
Mir hat das Gerät so gut gefallen, dass ich mir gleich 3 gekauft habe. Eins für Zuhause, eins fürs Auto (GPS) und eins für die QRL.

Am Rande erwähnt – das Kirisun S-760 und S-780 – im dPMR-Digitalfunk

Abschließend möchte ich kurz das Kirisun S780 vorstellen. Als dPMR ist es nicht mit dem DMR kompatible aber es zeigt auch, dass im DMR-Sektor preisliche Anpassungen möglich wären.
Um es auf den Punkt zu bringen, ich konnte mit diesem preisgünstigen dPMR-Gerät alles das erledigen, was das CS700 auch kann.
Wie die meisten Hersteller, so hat auch der chinesische Hersteller Kirisun eine Palette Handfunkgeräte. Besonders interessant sind aber die Geräte unter 100 Euro. Das dPMR ist als Konkurrenz zum DMR zu betrachten. Im Gegensatz zu den S-760/S-780, haben das S-765U und S-785U keine vollwertige Tatstatur.
Zu erwähnen ist, dass dPMR nicht mit dem dPMR(446) im Hobbyfunk zu verwechseln ist. dPMR ist ein eigenständiger Betriebsfunk-Standard nach dem FDMA-Verfahren und verwendet zur Übertragung 6,25 KHz. Deshalb wird dPMR auch von Icom für das PMR446 verwendet. Das Kirisun ist ebenso ein vollwertiger digitaler Betriebsfunk-Tranceiver, den es als 2 Meter und 70 Zentimeter Variante gibt. Kirisun ist mit dem s-760 und dem S-780 vertreten. Beide Geräte sind technisch und in Leistung völlig identisch. Sie  unterscheiden sich lediglich im oberen Bereich durch die Lautsprecherverkleidung des S-760.
Für eine Testphase habe ich mir selbst drei Kirisun (2 X S780 und 1 X S760) gekauft und und verschiedene Codeplugs geschrieben.

Ein Hinweis für die Benutzer des Icom IC4029SDR (dPMR446):
Das o. g. Icom-Gerät hat einen festen Farbcode, welcher nicht herausnehmbar ist und lediglich nur auf den höchsten, bzw. niedrigsten Wert gesetzt werden kann. Eine Nullstellung ist nicht möglich und daher nicht kompatible mit anderen dPMR-(Betriebsfunk)Geräten. Auch lässt sich die eigene ID des Gerätes leider nicht verändern. Darüber hinaus ist die Software des IC4029SDR von 2006 veraltet und macht den Eindruck eines primitiven Programms. Eine neue Firmware oder Software oder verschiedene CodePlugs sind schwer zu finden.
Wer dPMR noch mehr sparen möchte, der holt sich das Kydera-DP550S oder das Retevis-RT2.
Fazit: Für unsere Breitengrade ist dPMR nur für die Hobbyfunkanwendung PMR zu nutzen.

Der Preisbrecher im DMR-Sektor sind das TYT / Tytera MD380 – neu MD390 und (TYT-MD446 – in DL nicht mehr lieferbar) sowie Retevis RT3 u RT8, ebenso die US-Geräte von CS aus der 700 u. 800er Serie..

Auf den ersten Anblick und im Test macht das Low-Cost-Gerät einen guten Eindruck
Die Srachqualität ist gut, der Lautsprecher klar verständlich.
Auch hier habe ich mit 10 Geräten zugeschlagen. Wobei ich diese für meinen Betriebsfunk verwende und aus einer QRG, mittels 2 Timeslots, quasi 2 Sprachkanäle zur Verfügung habe.

In der Praxis haben sich die Geräte bewährt.
Mittels einer aktuallisierten Firmware können einige Bugs überwunden werden.
Die Geräte kommunizieren nicht nur untereinander gut, sie sind auch kommunikativ kompatible zu Hytera und via SMS zu Motorola-Systemen, sowie anderen Geräten.

C4FM von Yaesu:

Eine weitere interessante Form der digitalen Funktechnik ist wohl das C4FM von Yaesu, welche mit FDMA-Technik opperiert.
Leider werden C4FM-Geräte ausschließlich und nur von Yaesu gefertigt, sodass die Preise für ein AFu-Handgerät ab 350 Euro und Mobilgeräte ab 330 Euro beginnen.

Das digitale C4FM wird von Yaesu als System-Fusion angeboten, was für den Amateurfunk bedeutet, dass alle Yaesu-Geräte sowohl digitales C4FM und analoges FM in Kombination verwendet können.
Damit hat Yaesu eine Lücke geschlossen, dessen Kombi-Möglichkeit beim D-Star und DMR nicht zu finden sind.
Auch die Besonderheit, dass über C4FM im Amateurfunk Fotos versendet werden können und die Daten ausserdem auf eine SD-Karte gesichert werden können, macht das System zu etwas besonderem. Allerdings sind die Bilder von minderwertiger Auflösung und werden nicht von allen C4FM-Geräten dargestellt..
Bisher gibt es meines Wissens nur im C4FM die reale Umsetzung, dass auch Handmikrofone eines Typs mit einer (noch gering auflösenden ) Fotokamera ausgerüstet werden und geschossene Fotos direkt digital zum Empfänger versendet werden können. Leider ist diese Umsetzung bisher noch zu teuer UND die fotografierten Bilder können KEINEM gewünschten Empfänger persönlich zugesandt werden.

Und genau da liegt das Problem bei C4FM. Praktisch kann also JEDER unbefugte Amateurfunk-Gerätenutzer sich im digitalen C4FM bewegen. – ebenso auch über die Yaesu-Repeater !

Da keine ID-Nummer benötigt wird, kann sich also jeder mit einem Fantasy-Rufzeichen melden.

Das Yaesu-System verfügt über KEINE ID-Anwahl und ist für JEDEN offen und nicht gesichert.
Während dPMR und DMR zum Beispiel mittels gewählter ID-Nummer den Empfänger für eine bestimmte Nachricht privat eingrenzen können, oder nur als Gruppen-Call angewählt werden kann, werden im C4FM abgesetzte Sprache, Daten, Mitteilungen oder Fotos grundsätzlich „manchmal unfreiwillig“ an ALLE Teilnehmer gesendet. Das wiederum ist der unatraktive Teil des Yaesu-Systems und bedarf dringende Überarbeitung. Allerdings wird Yaesu vermutlich nichts ändern.
Für Radioamateure, die digital offen und unkompliziert arbeiten wollen, ist das digitale C4FM-System ausreichend.
Ein weiterer Nachteil des C4FM-Systems, es wird wie erwähnt ausschließlich NUR von Yaesu hergestellt. verwendet und vertrieben. Es gibt keine Auswahl bei anderen Herstellern.
Als sehr übel fand ich den mangelhaften Datenaustausch zwischen PC und C4FM-Geräte. Ständig brach die Verbindung ab. Nach zahlreichen Fehlversuchen habe ich aufgegeben.
Schlussendlich musste ich alles per Hand manuell programmieren und auf die extra gekaufte SD-mini Karte speichern.
Darüber hinaus habe ich festgestellt, dass es sich sich viele C4FM-Nutzer und Relaisbetreiber gerne als elitär verstehen. Das liegt wahrscheinlich an den wenig verbreiteten System der Yaesu-Gemeinde.
Nach etwa 8 Wochen ausgiebiger Tests habe ich unzufrieden meine beiden FTM100DE wieder verkauft und bin zu meinem altbewährten DMR zurückgekehrt.
Nur zur Klarstellung: Die Sprachqualität war sehr gut. Auch das GPS-Tracking war professionel. Ebenso das eingebaute APRS. Aber mir fehlte die Kompatiblität zu anderen Herstellern und damit alternative Geräte. Ebenso konnte mich die fehlende digitale Verschlüsselung nicht überzeugen. Das weltweit umspannende Netzwerk im DMR-MARC, DMRplus und DMR-Brandmeister ist umfangreicher als alle anderen Netze.
Hier ist DMR absolut unschlagbar und wirklich professioneller zum amateurhaften C4FM.


System-Fusion

 

Yaesu FT-2DR

YAESU FTM 100 DR

Zu Testzwecke hatte ich mir zwei Geräte des Typs Yaesu-FTM100DR gekauft.

 

Hier eine digitale Funk-Verbindung mit OM Curtis, K6IBP, aus dem 9637 KM entfernten San Diego
in Kalifornien vom 4. August 2017. Empfangen mit einem Yaesu FTM-100 über DB0MDX in C4FM.

Hier noch einige Links zum Thema C4FM:

   

Kleines Manko im DMR:
Es gibt im DMR drei Netze. DMR-Brandmeister, DMRplus und DMR-Marc.
Für den Unser eines digitalen DMR-Funkgerätes ist heute schwer nachvollziehbar, über welches Netz er gerade einsteigt. Man muss den Repeater recherchieren um Informationen zum verwendeten Netz zu bekommen. In wie weit diese Netze untereinander verbunden sind, kann ich an dieser Stelle nicht wiedergeben.
Für DMR-Neueinsteiger ist zu empfehlen, dass man sich in die Materie gut einliest oder sich an einen erfahrenen Funkfreund wendet, der mit DMR Erfahrung hat.
Ein weiteres Problem sind die ständig wechselnden Web-Adressen (Links). Leider kommt man kaum hinterher diese Links regelmäßig zu aktualisieren.

DMR – Brandmeisternetz ohne Refelektoren

Reflektoren

An dieser Stelle möchten wir (anknüpfend an die Vorwarnung aus dem April) mitteilen, daß zum 01.10.2020 die Funktion der Reflektoren im BM262 nicht mehr bereitstehen wird.

Die Zeit, die Benutzungsgewohnheiten umzustellen, war ja hinreichend lang, dennoch wollen wir hier nochmals die Alternativen erläutern. Was nun also tun, wenn man seine Nutzung bisher stark an den Reflektoren
ausrichtete? Auf jeden Fall mit der Funktionsweise von TGs
auseinandersetzen, falls nicht schon geschehen – das ist essentiell, um DMR effizient nutzen zu können. Dann die lokalen Verknüpfungen schwenken auf die Verwendung unserer altbewährten Cluster, welche in der TG8 terminieren und somit ebenfalls eine bundesweit einheitliche TG bieten, die dennoch von außen erreichbar ist, über zugeordnete externe TGs. Wenn ihr da Hilfe benötigt, Fragen habt oder neue Cluster eingerichtet werden müssen, wendet auch an uns, wir bemühen uns, das alles möglichst reibungsarm auf die Reihe zu bekommen. Und eine weitere Möglichkeit für spontane Verabredungen in kleinerer Runde abseits der weithin statisch geschalteten TGs sind unsere
“taktischen” TGs TAC 1 bis 4.

Die Cluster wirken zunächst für den Neuling etwas verwirrend, aber an sich
ist das gar nicht sooo sehr anders als die Reflektoren. In so einem
Cluster-Verbund einiger Relais wird einfach durchgehend die TG 8 verwendet, und jeder hört jeden. Ist man nun außerhalb dieses Verbunds, sei es auf Reisen auf einem “fremden” Relais oder am hotspot, dann kann man üblicherweise über eine externe TG einsprechen, z.B. 265678, und kommt dennoch am Ziel in der TG8 raus. Fast wie Reflektoren, oder? Nur, daß man nicht die Lokalisten in ihrer TG9 damit behelligt, die Nutzung wird etwas selektiver und man kann sich mehr Ruhe verschaffen durch die gezielte Auswahl der TGs.

Ebenso beobachten wir eine gewisse Zersiedelung und Vereinsamung, Nutzer finden sich immer schwieriger untereinander, die weitreichenderen TGs werden weniger frequentiert, und Reisende stehen auf lokalen Relais oft ratlos vor einer blinkenden belegt-LED und hören nix. Was ist da los? Ganz einfach, leider ist der Trend ungebremst, daß jedes Vereinchen, jede
Interessengemeinschaft, jedes Grüppchen eine eigene TG haben will. Dazu
kommt noch die Unsitte, die Relais-ID wie z.B. 262801 als lokale TG 262801
zu verwenden. Man hört immer das Argument, „aber das brauchen wir ganz
dringend, damit man unser Relais von draußen erreichen kann“. Ja, klar, geht so auch, aber sperrt alle aus, die nicht Bescheid wissen, und die nicht
bereits ihre Programmierung vorbereitet haben. Ebenso sind Reisende außen vor, da es schlichtweg nicht praktikabel ist, zu allen Relais auch noch
spezielle TGs zu programmieren. Doch wie sind die Alternativen?

Kleiner Wink mit dem Zaunpfahl, es gibt da diese ominösen Cluster, mit denen man von außen erreichbar ist. Schon mal gehört? Ach ja, da war ja weiter oben schon mal was. Hat den unschlagbaren Vorteil, daß es in der TG8 terminiert, die ist einheitlich und in jeder vernünftigen
Geräteprogrammierung bereits enthalten. Ihr wollt aber euer Relais nicht in
so einer großen Gruppe haben? Gerüchteweise sollen die vom BM262 auch mit Clustergröße = 1 kein Problem haben. Und so ein Cluster hat auch noch den Vorteil, daß die TG in der Liste eingetragen wird, damit zentral
dokumentiert und auffindbar ist.

Ferner kann man sich immer auf einer weitreichenden TG treffen, dort auch
klönen, und wenn es doch länger wird und man Sorge hat, Dritte zu belästigen – nehmt eine kleinere TG, oder eine der bereits genannten TAC-TGs, und schon kanns weitergehen.

Also lange Rede, kurzer Sinn – aus neun wird acht, es gibt nix zu sehen,
nicht stehenbleiben, weiterfunken. Und wenn was unklar ist, wenn ihr Fragen habt, meldet auch auf den üblichen Kanälen, Telegram (mit dem Vorteil, da lesen viele mit und helfen, da das mittlerweile eine tolle Community ist, in der die Anwender wie auch Relaisbetreiber und das BM262-Team aktiv sind und helfen), Email, sprecht uns an, auf Funk, oder wenn ihr uns trefft. Wir finden sicher eine Lösung.

Danke für eure Mitarbeit, auch als Multiplikatoren, indem ihr diese
Information weitertragt!

Ralph, dk5ras, fürs BM262.de-Team.

Ralph A. Schmid
Mondstr. 10
90762 Fürth
+49-171-3631223
+49-911-21650056
ralph@schmid.xxx
http://www.bclog.de/

DMR – Digitaler Amateurfunk Netz Pegasus

Zugang zum Projekt Pegasus via BrandMeister TG 262810

Der Brandmeister-DMR-Gateway ist die direkte Vernetzung vom Brandmeister Netz über die TalkGroup 262810 zum Projekt Pegasus.

Diese wurde extra dafür geschaffen und dient nicht nur dazu DMR-BM-Nutzer Zugang zu den Relais und Nutzern des Projekts Pegasus zu gewähren, sondern auch umgekehrt.

Auch C4FM Nutzer die sich mit unserem Wires-X Room verbunden haben und die bspw. OM „XY“ mit DMR-Funkgerät in München /Landshut /Leipzig oder wo in Deutschland oder Ausland erreichen wollen, ist möglich ohne das dieser große Veränderungen vornehmen muss.

Lediglich muss die BM-TalkGroup 262810 abboniert und im Codeplug jeweils  auf Timeslot 1 oder auf Timeslot 2 eingetragen und ausgewählt sein. Somit ist eine Kompatibilität gewährleistet und wenn im DMR mal der eine Timeslot belegt ist kann man den anderen nutzen. Ist die TG 262810 nicht statisch geschaltet an einem DMR-Relais, dann muss man kurz die PTT Taste drücken um diese zu abbonieren. Dann wird diese dynamisch bereitgestellt am Relais für eine gewisse Zeit.

Dann landen C4FM Rufe dann auch auf dem DMR-Gerät über die TalkGroup 262810.

Die Talkgroup ist über jeden BM-DMR-Repeater  erreichbar.


Desweiteren findet ihr in unserem Forum auch Informationen darüber und könnt dazu auch Fragen stellen.

Das Forum ist hier zu finden: Projekt-Pegasus-Forum


Eins ist allerdings ist für alle Nutzer anzumerken das ein wenig längere Sprechpausen als im FM-Betrieb einzuhalten sind. Dies liegt an den Laufzeiten (TX-Delay) zwischen den verschiedenen gekoppelten Systemen. Dies ist im Digitalbetrieb nun mal so. Um allen „Zusteigern“ also die Möglichkeit zu geben sich an QSO´s zu beteiligen haltet ein paar Sekunden (ca 5 sek.) Sprechpausen ein. Rufe aus dem C4FM / WiresX /YSF mit C4FM-Geräten  müssen unbedingt im DN-Modus erfolgen !!! 

Fragen diesbezüglich werden natürlich gern beantwortet wenn jemand mit der Einstellung im Codeplug nicht klarkommt o.ä.

Kontaktiert uns einfach über das Forum ,welches hier zu finden ist: Projekt-Pegasus-Forum

Wir freuen uns natürlich über reichliche Nutzung dieser geschaffenen Möglichkeit.

Quelle: https://projekt-pegasus.net/tg262810/

Im Peasus Forum habe ich noch die aktiven Zugänge gefunden.

  • Zugang via: Wires-x – DL-Pegasus —> OK
  • Zugang via: YSF- Pegasus-Multilink —> OK
  • Zugang via: Brandmeister DMR TG 262810 —> OK
  • Zugang via: Echolink ID:711280 Einstieg via DB0BZA —> OK
  • Zugang via: P25 : ID PEGASUS / TG 10328 —> OK —>  Produktivbetrieb !
  • Zugang via: XLX021-B —> teilweise Störung (wir arbeiten an der Fehlerbehebung, liegt aber nicht in unserer Hand)
  • Zugang via: Peanut-App —> OK
  • Zugang via. Zello (Voip) —> OFFLINE (dauerhaft)
  • Zugang via: Teamspeak3 —> OFFLINE (dauerhaft)

DMR Brandmeister Netz in Nordrheinwestfalen

DB0DDS Dortmund Nordrhein-Westfalen 439.8500 430.4500 1
DB0HE # Herten Nordrhein-Westfalen 438.2625 430.6625 1
DB0II Mönchengladbach Nordrhein-Westfalen 439.3125 431.7125 1
DO0DMR Ratingen Nordrhein-Westfalen 438.2000 430.6000 1
DB0LT Stadtlohn Nordrhein-Westfalen 438.3625 430.7625 1
DO0ERK Haan (Rheinl.) Nordrhein-Westfalen 145.7125 145.1125 1
DM0UHF Erkelenz Nordrhein-Westfalen 439.3375 431.7375 1
DB0DBN Bonn / Oelberg Nordrhein-Westfalen 438.3875 430.7875 1
DB0WA # Aachen Nordrhein-Westfalen 438.6875 431.0875 1
DB0VEL Velbert Nordrhein-Westfalen 438.3125 430.7125 1
DB0RES Rees Nordrhein-Westfalen 438.4250 430.8250 1
DF0MHR Mülheim / Ruhr Nordrhein-Westfalen 439.0375 431.4375 1
DB0HI Heiligenhaus b. Düsseldorf Nordrhein-Westfalen 439.4125 431.8125 1
DB0EG Schöppingen Nordrhein-Westfalen 439.4875 431.8875 1
DB0HSK Meschede Nordrhein-Westfalen 438.8125 431.2125 1
DB0WE Essen – Bredeney Nordrhein-Westfalen 439.9500 430.5500 1
DB0NIS Nideggen – Schmidt Nordrhein-Westfalen 439.9625 430.5625 1
DB0WQ Espelkamp Nordrhein-Westfalen 438.7125 431.1125 1
DB0DAE Castrop-Rauxel Nordrhein-Westfalen 439.9125 430.5125 1
DB0IGA Pulheim Nordrhein-Westfalen 439.8250 430.4250 1
DB0WAR # Warburg Nordrhein-Westfalen 439.9375 430.5375 1
DB0DRI Bad Driburg Nordrhein-Westfalen 438.4375 430.8375 1
DB0HX # Höxter Nordrhein-Westfalen 439.8125 430.4125 1
DB0BLB Bad Berleburg Nordrhein-Westfalen 439.5375 431.9375 1
DB0RTV Rheine Nordrhein-Westfalen 438.5125 430.9125 1
DB0NG Marl Nordrhein-Westfalen 438.9000 431.3000 1
DB0HFD Herford Nordrhein-Westfalen 439.0125 431.4125 1
DO0LL # Legden Nordrhein-Westfalen 438.4625 430.8625 1
DB0OHL Gelsenkirchen Nordrhein-Westfalen 439.9375 430.5375 1
DB0UG Paderborn Eggegebirge Velmerstot Nordrhein-Westfalen 438.8375 431.2375 1
DB0PBS Paderborn Nordrhein-Westfalen 438.2125 430.6125 1
DB0YS Siegen – Kreuztal / Kindelsberg Nordrhein-Westfalen 438.7250 431.1250 1
DB0SGL Siegen Nordrhein-Westfalen 439.8250 430.4250 1
DB0OW Bochum / Hattingen Nordrhein-Westfalen 438.8875 431.2875 1
DB0DSP Düsseldorf Nordrhein-Westfalen 438.3000 430.7000 1
DB0UKD Düsseldorf Nordrhein-Westfalen 439.9375 430.5375 1
DB0KEV Kevelaer Nordrhein-Westfalen 439.3625 431.7625 1
DB0ACC Haltern am See Nordrhein-Westfalen 438.4500 430.8500 1
DB0BI Bielefeld Nordrhein-Westfalen 439.8250 430.4250 1
DB0NLH Borgholzhausen Nordrhein-Westfalen 438.4500 430.8500 1
DO0WT Lemgo Nordrhein-Westfalen 439.9250 430.5250 1
DB0DE Kaarst Nordrhein-Westfalen 439.8625 430.4625 1

DB0QH FM Repeater im Sauerland und DB0HSK DMR

In diesem Sommer hat man uns wieder etwas Reisefreiheit wenn auch etwas eingeschrängt  wiedergegeben. Da können wir mal nach Reisen vom Ruhrgebiet auf das benachbarte Sauerland Schauen. Als Funkamater schaut man es man was stellt man denn in seinem Funkgerät ein das man auch in der Region gut zu hören ist. Im netz habe ich einen Bericht gefunden über ein Relais im Sauermand,

 

DBØQH – FM Repeater

Als am 13.07.1977  DB0QH  zum ersten Mal auf  438.875MHz   in die Luft ging, durfte sicher nicht erwartet werden, dass sich daraus eine nun schon über 40-jährige Erfolgsgeschichte entwickeln würde.  Denn seit  mehr als 40 Jahren läuft das Relais nun  schon fast ohne jegliche Unterbrechung. Der Funkbetrieb musste  nur dann ausgesetzt werden, wenn Umbauarbeiten am Relais notwendig wurden.   Das war z.B. 1985 der Fall, als das Relais vom alten  Stahlgitterturm auf den heutigen Fernmeldeturm umziehen musste. Eine weitere Verbesserung erfuhrt  DB0QH als Ende der 80er Jahre  das Relais auf die noch heute in Betrieb befindliche Technik umgebaut wurde. Eine letzte Änderung erfolgte mit dem Antennenumbau  im Jahre 2007 als  neue Rahmenbedingungen  des Turm-Eigentümers  bezüglich der maximalen Antennenfläche zu beachten waren

Nun ist an der Zeit unseren 70cm Umsetzer komplett zu überholen und auf moderne Funkgeräte und eine dem Stand der Technik entsprechende Steuerung umzurüsten.

Das Blockschaltbild zeigt die vorgesehene Konfiguration der Technik. So sollen  auf der Sende- und Empfangsseite jeweils ein kommerzielles Motorola Funkgerät zum Einsatz kommen. Die Steuerung  wird zukünftig ein Paspberry Pi  übernehmen, der  dann eine Anbindung ans Internet bekommen wird, so dass eine Steuerung des Relais über das Web möglich wird.

Der Rapberry Pi ist ein  Einplatinencomputer, der  auf einem Ein-Chip-System basiert und nur die Größe einer Kreditkarte hat. Der Raspberry Pi wurde 2012 entwickelt, um junge Menschen für Technik und das Programmieren zu begeistern. Er hat mittlerweile in vielen Bereichen des Amateurfunk Einzug gehalten.

Standort von DBØQH und DBØHSK – Der Fernmeldeturm im Arnsberger Wald

Aus der Geschichte – oder – Wie alles begann…

Funkverbindungen aus dem Mescheder Talkessel heraus auf UKW oder gar auf UHF waren damals noch fast unmöglich. Um z.B. mit dem Nachbar-OV Belecke (DOK: OØ3) und Umgebung auf den hohen Frequenzen Kontakt aufzunehmen bedurfte es schon einiger Klimmzüge, wie etwa mit dem Auto auf eine Anhöhe oberhalb des Krankenhauses oder anderer umliegender Berge zu fahren.

Das vom OV Meschede entwickelte OV-Telefon funktionierte nur im Ruhrtal hinauf bis etwa Bigge-Olsberg, Brilon oder ruhrabwärts bis etwa Freienohl. Der Norden und Süden waren absolute Funkdiaspora.

Das auf der Nordhelle installierte 2m Relais reichte nicht, um in dem gebirgigen Sauerland Funkverbindungen zu tätigen. Auch die vom OV Meschede gebauten und an DBØZR gestifteten 8 Zwei-Element-Antennen, welche für eine bessere Ausleuchtung und Rundstrahlung sorgen sollten, brachten keine wesentlichen Verbesserungen.

Mescheder und Belecker OMs waren sich einig: Eine Relaisstation in der näheren Umgebung mußte her. Gesagt, getan. Der Stimm-Stamm im Arnsberger Wald mit einer geografischen Höhe von 550 Meter über NN und einem Postturm von ca. 55 Meter über Grund konnte nach Verhandlungen mit dem Mescheder OM Werner, DK3EH vom VFDB Z 38, und einiger Formalitäten mit Werner’s vorgesetzter Behörde, als idealer Relaisstandort angesehen werden. Sehr schnell lag von der damaligen OPD Dortmund eine Probebetriebsgenehmigung für den Relaiskanal R5 auf dem Tisch. Zwei vom Distrikt Westfalen Süd zur Verfügung gestellte Taxifunkgeräte wurden zu einer Relaisstation zusammengestrickt und auf den Kanal R5 abgeglichen.

Die Kunde vom entstehenden Relais auf dem Stimm-Stamm ging blitzschnell durch ganz Deutschland und darüber hinaus. Bevor überhaupt ein Pieps aus dem Relais ging, kamen Störmeldungen aus allen Himmelsrichtungen. Die OMs und XYLs der Relais‘ Bocksberg im Harz, Meppen am Niederrhein und der Zugspitze im tiefsten Bayern, welche auf den gleichen Kanal arbeiteten, fühlten sich gewaltig gestört, obwohl noch kein Signal aus Meschede ertönte.

Um die Gerätschaften unkompliziert auf Dauerbetrieb testen zu können, installierte ich das Relais provisorisch in der Uni in Meschede. Auf dem Flachdach über dem HF-Labor wurde je eine Groundplane für Sender und Empfänger mit einem horizontalen Entkopplungsabstand von ca. 10 Meter aufgestellt. Das Relais wurde nun von den Mescheder OMs für etwa 4 Wochen stark frequentiert. Die Technik hielt dem harten Dauerbetrieb mit nur geringer Reichweite, bedingt durch den niedrigen Standort, ohne Beanstandungen durch.

Im Sommer 1976 war es dann soweit: Das Relais wurde auf dem Stimm-Stamm in Betrieb genommen. Nach den ersten Betriebsstunden zeigte sich der Empfänger als zu taub. Für Herbert, DJ5RK, war das kein Problem. Ein kurzer Abgleich brachte gute Empfindlichkeit. Nun ging der Trubel auf R5 richtig los. Mit zwei Sperrtopfantennen in 45 und 55 Meter Höhe über Grund wurden große Reichweiten erziehlt.

Nach wenigen Tagen häuften sich die meist direkt versandten QSL-Karten und Empfangsberichte zu dem hervorragend arbeitenden Relais. Leider nur für kurze Zeit. Die Relaisverantwortlichen von Meppen, Bocksberg und der Zugspitze schossen mit Kanonen: Ihr Betrieb wäre gewaltig durch uns gestört. Der Einzugsbereich des Stimm-Stamm Relais auf R5 war zu groß.

Nach nur 10 Tagen Probebetrieb kam der Befehl der OPD Dortmund, der Relaisverantwortliche, Werner, DK3EH, möge das Relais sofort abschalten.

Aus der Traum vom 2m Relais.

Blockschaltbild DB0QH

Im Mai 1977 setzten sich der OV Meschede und der OV Belecke zu einem Vorgespräch zur Errichtung eines 70cm Relais zusammen. Schnell waren Formalitäten und Anträge erledigt. Die Technik lag bei Herbert, DJ5RK, um Keller und war nach Erteilung der Lizenz und des Rufzeichens DBØQH auf R79 betriebsbereit. Hubert, DC3DE, baute einen Duplexer. Somit konnten wir am 13.07.1977 in die Luft gehen. 70cm Wellen reflektieren in den Bergen besser als 2m Wellen. Stiefmütterliche Funkverbindungen im tiefen Sauerland gehörten nun der Vergangenheit an. DBØQH war auf R79 als einzigstes und erstes Relais in DL auf dem ungeraden 25kHz Raster sehr weit zu hören. Weder Störungen von posttechnischen Geräten noch Störmeldungen von Amateurfunkstationen beeinträchtigten den Betrieb. Rhein-Ruhr-Rundspruchexperten sahen in dem exzellenten Standort des Stimm-Stamm Relais eine weitere Möglichkeit, den sonntäglichen Rundspruch noch weiter zu verbreitern. Anfang 1978 wurden dann die Rundspruch-übertragungsversuche auf recht abenteuerliche Weise gefahren. Herbert, DJ5RK, fuhr jeden Sonntag mit seinem PKW auf den Stimm-Stamm, empfing den Rundspruch mit dem Mobilgerät auf 2m und setzte das von DBØZR gesendete Signal in den 70cm Eingang von DBØQH um. Diese Methode war auf Dauer untragbar. So wurde im Frühjahr 1978 von Herbert ein 2m Empfänger in das Relais integriert, welcher über eine Fernsteuerung zum sonntäglichen Rundspruch eingeschaltet wurde.

Mit nur geringen Aussetzern, hervorgerufen durch Blitzschlag oder kleine technische Verbesserungen, arbeitete das Relais bis Juni 1985 zu aller Zufriedenheit. Die damalige Deutsche Bundespost hat neben den kleinen Stahlgitterturm einen 157 Meter

hohen Betonturm errichtet. Aus zeitlichen Gründen hatte Werner, DK3EH, als Relaisverantwortlicher die Organisation und Genehmigungsleitung für die Installation im neuen Turm in die Hände unseres OV-Mitglieds und Angehörigen des VFDB Z 38, Franz, DD2DB, gegeben. Franz hatte auch bald alle Formalitäten und Genehmigungen von seiner obersten Dienststelle vorliegen.

Mitglieder des OV Meschede und des OV Belecke, in Zusammenarbeit mit unseren beiden Postlern, DK3EH und DD2DB, montierten bei schönstem Wetter in schwindelnder Höhe von 130 Meter über Grund die Antennen. Alle Vorbereitungen waren getroffen, so daß an einem Freitag im Juni 1985 mit nur 30 minütiger Unterbrechung das Relais DBØQH auf dem neuen Turm mit vier neuen Antennen und einem Antennengewinn von 10dB in ca. 130 Meter über Grund=680 Meter über NN wieder in Betrieb ging. Ein rauscharmer, übersteuerungsfester Vorverstärker, Empfangs-Finger-Filter, Duplexer und Endstufe mit Netzteil einschließlich gründlichem Feinabgleich machten DBØQH zu einem sehr beliebten und weit über die Landesgrenzren hinausreichenden Relais. Große Reichweite, hohe Frequentierung, gute Funkdisziplin und auch die Abstrahlung des sonntäglichen Rhein-Ruhr-Rundspruchs zeichnen unser Relais aus.

Text: Hubert, DJ3YP, anläßlich des 25. Jubiläums des OV Meschede im Jahre 1987

 


Antennenumbau 2007

Die DFMG (Deutsche Funkturm GmbH), welche alle Türme der Telekom/Post übernommen hat, macht Auflagen bei dem Betrieb von Amateurfunkanlagen in deren Türmen.
Was unser Relais DBØQH betrifft, so ist der Stromverbrauch auf max. 100 Watt Anschlusswert zu senken. Das ist bereits im März/April 2007 geschehen.
Die Antennenanlage darf max. aus vier Antennen und einer max. Gesamtstirnfläche von 1m² bestehen. Die vier Antennen hatten eine Fläche von 2m². Hinzu kommen noch zwei Antennen des Transponders DBØHSK, welche für die DFMG als ganzes betrachtet werden. Folglich musste zurückgerüstet werden. Das ist im Juli 2007 geschehen.
Mit Hilfe eines amtlich zugelassenen „Klettermax“ und seinem Kollegen ist es uns gelungen, die alten Antennen in schwindelnder Höhe abzubauen und die neuen Antennen zu montieren.
Dank der tatkräftigen Mithilfe von Franz (DD2DB), Werner (DK3EH) und Herbert (DJ5RK) vom VFDB-Ortsverband Z92 ist die Aktion sehr zügig gelaufen. Nach ca. 3 Std. Ausfallzeit war DBØQH wieder in der Luft.
Nach nun drei Wochen Betrieb mit den neuen Antennen, hat wohl kaum einer bemerkt, dass sich an DBØQH etwas geändert hat. In einige Richtungen ist das Signal etwas schwächer geworden, in andere Richtungen, z. B. Paderborn und Flughafen Paderborn, ist eine Verbesserung festgestellt worden.
Leider können wir nicht jedem Nutzer eine Richtantenne zudrehen. Er muss selber versuchen, mit eigenem Antennenaufwand das Beste daraus zu machen.
Wir von der Relaisgruppe DBØQH haben hiermit der DFMG Rechnung getragen und mit eigenem Kosten- und Arbeitsaufwand dafür gesorgt, dass uns DBØQH noch lange auf dem Stimm- Stamm erhalten bleibt.

Text: Hubert, DJ3YP (2007)

Alte Antennen

 

Neue Antennen

Quelle: https://www.ov-meschede.de/db0qh-fm-repeater/

 

 

 

 

 

 

AS64627: IP-Umstellung abgeschlossen

AS64627: IP-Umstellung abgeschlossen

HAMNET-Antennen bei DB0GOS
Im AS64627 (KLEVE-627-AS) ist die IP-Umstellung vollständig abgeschlossen worden. Zuletzt wurde an den Standorten bei DB0EEO und DB0RES der alte Packet-Radiobereich aus dem 44.130.146.0/24 auf Subnetze des Bereiches 44.130.18.0/25 umgestellt. Das Subnetz 44.130.146.0/24 ist damit komplett frei geräumt. Es wird derzeit genau wie die alten HAMNET-Netze 44.224.14.0/23 und 44.225.28.0/22 nicht mehr im BGP announced. Der Bereich des ehemaligen Packet-Radio-Netzes 44.130.18.0/24 war seit je her im Nachbar-AS 64654 (DUISBURG-ESSEN-654-AS) registriert. Es wurde jedoch nur noch am Standort DB0GOS (Essen Bredeney) zu einem ganz geringen Teil verwendet. Weil die AS 64654 und 64627 über eine gemeinsame Administration und gemeinsame DNS-Server verfügen, lag es nahe, das 44.130.18.0/24 Netz auf beide AS aufzuteilen und das frei gewordene 44.130.146.0/24 Netz einer anderen Verwendung zuzuführen.

Das AS64627 (KLEVE-627-AS, Distrikt-L Nord) erhält den Bereich 44.130.18.0/25 und das AS64654 (DUISBURG-ESSEN-654-AS, Distrikt-L Süd) erhält den Bereich 44.130.18.128/25. Die Bereiche sind auf einzelne Standorte aufgeteilt und werden bis auf Weiteres sowohl für die klassischen Packet-Radio-Dienste als auch für das künftige „New Packet Radio (NPR)“ genutzt. NPR soll dabei eine Art  „DSL-Light“ des HAMNET werden. NPR erlaubt die Teilnahme am HAMNET auf dem 70cm-Band mit Bandbreiten von mehreren hundert Kilobit/s auch dann, wenn vom User zum Digipeater keine direkte Sichtverbindung besteht.  Als NPR-Standorte mit bereits existierender Lizenz stehen im Distrikt-L Süd DB0GOS (Essen-Bredeney) und im Distrikt-L Nord DB0EEO (Emmerich) zur Verfügung. Bei DB0GOS wird die NPR-Hardware bereits aufgebaut, bei DB0EEO ist NPR derzeit in Planung. Ein Termin für die Inbetriebnahme steht noch nicht genau fest. Er ist sicherlich auch von Rückmeldungen und Unterstützung potenzieller User und dem zu erwartenden  Bedarf in den Einzugsgebieten abhängig.

Quelle DB0RES

DMR – Hytera MD785G

Auf Wunsch von Carel PA3EHA stelle ich folgende Nachricht!

Mit einiger Regelmäßigkeit scheint das folgende Problem ein Hytera-Radio zu schweben. Ähnliches gilt für diesen Amateur!

Ich hatte bis letzte Woche nie wirklich Probleme. In meinem Hytera MD785G habe ich die neue Firmware mit dem neuen Codestecker geladen (die Daten am Ende des Textes).

Wenn ich jetzt das Gerät einschalte, möchte der Bildschirm gestartet werden und ich sehe nur Hytera, bevor sich das Gerät wieder ausschaltet.
Mit dem Programmierkabel kann ich das Gerät einfach im DL-Modus lesen und erneut „upgraden“. Ein Downgrade ist leider nicht möglich, da ich dann lesen kann, dass es eine neuere Version gibt. Er hört daher auf zu aktualisieren. Das Gerät kann daher einfach eingeschaltet werden, solange von „Ein“ die Rede ist (Knopfdruck leuchtet rot -> wie gewohnt)
Im CPS-Modus kann ich keine Codestecker laden, da sich das Gerät nach dem Start ausschaltet.

Wer oh wer kann mir helfen, das Set wieder zum Laufen zu bringen?

Dieses Problem ist aufgetreten, weil die Option „Ignition Sense“ im Codestecker aktiviert ist. Diese Option ist nur erforderlich, wenn Sie das Radio in einem Fahrzeug installiert haben und es beim Starten des Fahrzeugs einschalten möchten.

Sie können dieses Problem lösen, indem Sie eine Spannung an Pin 26 des Zubehörsteckers am Radio anlegen. Das Radio startet erneut und Sie können diese Option im Codestecker deaktivieren und in das Radio zurückschreiben. Den gesamten Vorgang finden Sie hier!

 

Notfunk mit BM-Beteiligung

Notfunk mit BM-Beteiligung

Am Freitag, dem 24.01.2020, begab es sich, daß der Landkreis Amberg in eine unschickliche Situation geraten ist. Ein Unwetter sorgte für viel Wind und Wasser und wenig Strom, was natürlich die BOS-Kräfte nebst deren blauen Lichtern zum Rotieren brachte und dafür sorgte, daß die Bezirksregierung Oberpfalz und der Landkreis auch die Funkamateure mit ihrer Notfunk-Gruppe des OV U01 zur Unterstützung riefen.

Somit besetzten sechzehn Funkamateure die Leitstelle, die Feuerwehrhäuser sowie Relaisstandorte, um Sprechfunkverbindungen aufzubauen.

Auf diesem Wege gelang es, binnen dreißig Minuten vermittels Crossband-Fahrzeug-Repeatern an exponierten Standorten eine analoges Basis-Sprechfunknetz für die Kommunikation im Nahbereich aufzubauen.

Und als man gerade dachte, die Lage stabilisiert sich, wurde ein weiterer Ort vom Zugang abgeschnitten und benötigte dringend alternative Kommunikationskanäle. Auch dies konnte binnen zwanzig Minuten realisiert werden, auch hier klassisch in FM.

Schlimmer geht nimmer? Falsch – schlimmer geht immer! Gegen 21 Uhr trat für die BOS der Super-GAU ein, das TETRA-Digitalfunknetz fiel komplett aus. An der Stelle hatte die mittlerweile auf Feuerwehr, THW, Bundeswehr, das LKA, Notärzte, Polizei, Rotes Kreuz und Kripo angewachsene Blaulicht-Gemeinschaft wirklich ein Problem. So wurde spontan als Notlösung wegen QRMs in FM beschlossen, den DMR-Digitalfunk der Funkamateure einzusetzen, da das DMR-Relais Amberg DB0CJ eine gute Abdeckung bietet. Eine ohnehin auf den vorhandenen Geräten geschaltete lokale Talkgroup wurde flugs umgewidmet, und schon lief die Einsatzdisposition über den BrandMeister! Dieser bewährte sich da hervorragend, die Qualität der Funkverbindungen war einwandfrei, und mit zwei MMDVM-Hotspots konnten spontan zwei lokale Einsatzstäbe an das Digitalfunknetz angebunden werden.

Daß diese dramatischen Ereignisse nicht in der 20Uhr-Tagesschau Thema waren liegt übrigens nicht daran, daß sich eh keiner für die Oberpfalz interessieren würde – nein, das Ganze war zum Glück nur eine Übung!

Der Landrat Reisinger sowie die Präsidentin des Bayerischen Landtags, Ilse Aigner, waren bei der Übung anwesend, sowie viele andere ranghohe Mitglieder von Polizeien, von der Autorisierten Stelle Digitalfunk Bayern, der Bundeswehr und der Landesfeuerwehrschule. Diese alle waren sehr überrascht von der Qualität der Verbindungen, die die Funkamateure einrichteten, von dem hervorragenden Funktionieren, und letztlich von dem erstaunlichen Engagement der Hobyyisten. Ihnen war schnell klar geworden, es hier nicht mit irgendwelchen daherglaufenen Hobbyfunkern, sondern mit Fachleuten zu tun zu haben, die ihren Stoff beherrschen und selbstlos für die Allgemeinheit zum Einsatz zu bringen vermögen.

Und besonders die Kommunikations-Fachleute waren sehr angetan von den Möglichkeiten des BrandMeisters, mit dem Dashboard, dem Überblick über die gerade aktiven Teilnehmer sowie dem problemlos funktionierenden Kurznachrichtendienst und den Ortungsmöglichkeiten der Teilnehmer.

Vom BM262.de-Team wurde das Geschehen nur aus der Ferne beobachtet, wir griffen nirgends ein, und letztlich war auch nur lokaler Funkverkehr gefordert, die Anbindung an den Master wurde erst dann relevant, als das dashboard und die zusätzlichen MMDVM-hotspots ins Spiel kamen. An sich war die Übung bewußt autark geplant, die Anbindung an die Master sollte keine weitere Rolle spielen, da diese gerade im Katastrophenfall nicht vorausgesetzt werden kann.

Als Mitstreiter der Aktion mag ich stellvertretend Marco (DO8GM), Norbert (DC6RN) und Michael (DO1RJ) nennen, die es schafften, die Funkamateure überhaupt erst ins Gespräch zu bringen, und die im Vorfeld alles in die Wege leiteten und dabei so diskret blieben, daß nur wenige eingeweiht waren. Die Abwicklung des DMR-Funkverkehrs führten Willi (DO1PWE) und Wolfgang (DJ3TF) durch. Natürlich soll die Leistung der nicht namentlich genannten Funkamateure nicht geschmälert werden, ohne jeden Einzelnen wäre der erfolgreiche Einsatz nicht so möglich gewesen.

Ein toller Einsatz, wie wir finden, so muß das laufen. Respekt!

Ralph, dk5ras, fürs BM262.de-Team.

Roaming mit dem Anytone 878

Roaming mit dem Anytone 878

Die Roaming-Funktion für das Anytone 878 wird sehr schön von DG9VH in seinem deutschen Handbuch für das Anytone 868 und 878 beschrieben. Es empfiehlt sich gemäß seinen Beschreibungen in der Grundprogrammierung vorzugehen.

Allerdings funktioniert die Roaming-Funktion beim Anytone nicht so schön, wie beim Hytera PD785. Die von den Repeatern ausgesendeten Baken werden vom Anytone nicht erkannt, auch kann man keine RSSI-Schwelle beim Anytone für das Starten des Roamings einstellen. So reagiert die Roaming-Funktion nur auf echten Relais-Empfang.

So empfiehlt es sich nach Anlegen der separaten Roaming-Kanäle für TS1 und/oder TS2 und Einsortierung in Roaming-Zonen die Einstellung im Menü „Optional Setting“ ggf. etwas differenzierter vorzunehmen und später am Gerät selbst unter dem Menüpunkt „Roaming“ manuell zu aktivieren.

In der Beschreibung von DG9VH wird empfohlen REPEATER-CHECK und AUTO ROAMING zu aktivieren. Das führt dazu, dass das Anytone sofort nach der entsprechenden Zeit anfängt, das Empfangssignal zu überprüfen und den Roaming-Scan zu aktivieren.

Roaming EInstellungen OptSetting mark 

Ist der Repeater aber eine weile stumm, weil gerade für längere Zeit auf beiden Timeslots kein QSO läuft, dann wird in erster Näherung unnötigerweise das Roaming gestartet und bleibt ggf. auf einem Repeater hängen, der eigentlich schlechter zu empfangen ist.

Empfehlung: Per CPS die Grundparameter wie folgt einstellen.

  • REPEATER-CHECK zunächst auf „OFF“ einzustellen
  • Repeater-Check Intervall auf Maximum (50Sek) einstellen.
  • AUTO ROAMING zunächst auf „OFF“ einzustellen.

Und dann später, wenn Roaming wirklich gewünscht ist, am Gerät manuell unter Menü/Roaming:

  • 3 Auto Roaming; 1 On/Off zu aktivieren.
  • 4 Repeater check; 1 On/Off zu aktivieren.
  • Ggf. Die Roming-Zone unter 2 Roaming Zone auswählen und mit „Select Zone“ bestätigen

Wichtig: Ein Auto-Roaming ohne den Repeater-Check ist nicht möglich, es müssen also beide Funktionen im Menü aktiviert werden.

Das Gerät zeigt, wenn es kein Signal empfängt und das Roaming startet, die Meldung:

Repeater is out of Range“; “Roaming… Please wait”.

Oben im Display ist bei aktiviertem Roaming ein rotes R zu sehen. Wurde ein Relais mit Signal empfangen, dann bleibt das Funkgerät auf dem gesonderten Roaming-Kanal stehen und das R wird grün.DMR

DMR – GD-77 Firmware Updare

Wer ein GD-77 hat, sollte auf die Firmware Version 3.0.6 und das dazugehörige CPS aktualisieren.
Damit werden etliche Bugs behoben und einige sinnvolle neue Funktionen eingeführt. (VFO-Mode, Userdatenbank etc.)

Wie bei vielen anderen Geräten auch üblich, heißt es hier auch : Neue Firmware, neue Codeplug Software !
Nur diese ist auch auf neue Funktionen etc. angepasst.

Aktuelle Firmware: 3.2.1
Aktuelle CPS: 3.1.1


Firmware Update :

  • Gerät mit gedrückten Seitentasten 1 & 2 einschalten und im Flashmodus starten. Es leuchtet lediglich die LED Grün, im Display erscheint nichts.
  • Updatetool starten und mit <Browse> Firmware File auswählen.
  • In einigen Fällen kann es notwendig sein vor dem flashen den Button <Clear> zu klicken und den Speicher zu bereinigen.
  • Mit <Download> startet man den Flashvorgang. Den Flashvorgang laufen lassen, bis die Meldung Update Success erscheint !

Fertig.
Das Gerät startet mit der neuen Firmware.
Diese Firmware wird jetzt nur noch mit der dazugehörigen CPS bebarbeitet.


Userdatenbank einspielen :

Das Gerät kann seit der Version 3.0.6 auch mit einer Userdatenbank im .csv Format umgehen.
Dies ist im Endeffekt ein Datadump der DMR-Marc Userdatenbank.

Da das Gerät allerdings nur mit max. 10.000 Einträgen umgehen kann, und derzeit knapp 49.000 registrierte iD’s in der Datenbank stehen,bedarf es einiger „Schrumpfkuren“.

Wenn man die Datenbank auf D/A/CH beschränkt kommt man mit ca. 9500 Einträgen derzeit recht gut hin.
Ein Beispieldump ist im Archiv mit der Firmware, der CPS und dem Database Tool enthalten.
Oder man erstellt sich aus der DMR-Marc Datenbank eine eigene, aktuelle .csv Datei.
!!! Achtung !!!
Der direkte Datadump ist nicht kompatibel, da dort das Nickname Feld fehlt, welches das GD-77 aber haben will.
Der Datadump muß entsprechend erst angepasst werden.
Zumindest hab Ich in der kurzen Zeit nich keinen Weg gefunden, den Dump direkt mit Nickname zu bekommen.
Wenn Ich meine Userdb aktualisiere, stelle Ich Sie hier zum Download rein :
Radioddity GD-77 DL UserDB

Selbst erstellen könnt Ihr Euch den Dump hier :
AmateurRadio.digital

  • Um die Userdatenbank einzuspielen schaltet man das Gerät mit gleichzeitigem Halten der Tasten <Seitentaste 2> + <Menü/Grün> + <#> ein.
  • Nun startet man das Programm ActiveClient.exe
  • Mit <Import CSV> wird die enstprechend angepasste .csv Datei ausgewählt. In der rechten hälfte werden nach kurzer Zeit die importierten Felder angezeigt. (Derzeit ID und Call)
  • Im Feld Version sollte 001 stehen, wenn nicht einfach reinschreiben.
  • Mit Klick auf den Button <Write> wird die Datenbank nun in das Gerät geschrieben.

Das Gerät jetzt neu starten.
Ab jetzt sollte statt der ID im Display nun zumindest das Rufzeichen erscheinen.


VFO-Modus :

Mit der Firmware Version 3.0.6 hat das GD-77 einen VFO-Modus bekommen.

Diesen kann man im CPS nach VFO A und VFO B rudimentär Vorprogrammieren.
Dies beschränkt sich im Endeffekt auf die üblichen Kanaleinstellungen für Analog oder Digital.
Analog können Funktionen wie CTCSS/DCD, Shiftabstand und Richtung etc. vorprogrammiert werden, Digital z.B Timeslot 1/2, RX-Gruppe und TX Kontakt.
Das kann on the fly im Gerät nicht geaändert werden.
Man kann aber via Geräte Menü zwischen Analog und DMR umschalten.

Ich habe daher beide VFO’s Standardmäßig als Digital vorprogrammiert, VFO A als TS1 mit TX-Kontakt DL TG262 und RX Gruppe All (Dort sind bei mir die gängisten TG’s hinterlegt) und VFO B als TS2 mit TX Kontakt Loc/Ref TG9 und ebenfalls RX-Gruppe All.
So kann Ich über beide VFO’s die beiden nötigsten TG’s erreichen.
Shiftabstand und Richtung können auch über das Gerätemenü eingeben werden, so das man bei einem Wechsel zwischen 2m und 70cm umstellen kann.
Wenn Ich mal Analog arbeite,gehe Ich in das Geräte Menü und stelle auf Analog um.

Umschalten zwischen CP/Memorymode und VFO Mode kann man mit der Taste <Pfeil Rechts>.
Zwischen VFO A und B schaltet man mit der Taste <Pfeil Links> um.

Vorraussetzung für die VFO A/B Nutzung ist die Einstellung des Modes Double Wait oder Single Wait im Menü <Set> -> <Radio Set> -> <7 Double Wait>im Gerät, bei <Off> gibt es nur VFO A. 
Es steht dann auch nur eine Frequenz, bzw. ein Kanal im Display.


Promiscious Mode :

Der Promiscuious Mode wird beim GD-77 über die Seitentasten Funktion <Monitor> aktiviert.
Diese Funktion wird via CPS auf eine der Seitentasten gelegt und funktioniert dann wie folgt :

    • [1]Im Analog Modus wird durch halten der Taste die Rauschsperre deaktiviert, bis die Taste losgelassen wird.

 

    [2]Im DMR Modus wird durch einmaliges Drücken der Promiscious Mode aktiviert, bis dieser durchnweiteres Drücken der Taste, oder Auschalten des Gerätes deaktiviert wird.

Was tut der Promiscious Mode eigentlich ?
Im Promiscious Mode ist es möglich alle auf dem Timeslot ausgesendeten Signale zu hören, unabhängig davon ob es eine Talkgroup oder ein Private Call ist, und unabhängig davon ob die Talkgroup dazu in der RX-Liste hinterlegt ist.

So kann man auf unbekannten Relais relativ schnell herausfinden,welche Talkgroups dort genutzt sind.


1750 Hz Rufton :

Auch den 1750 Hz Rufton, zum öffnen von Relais, beherrscht das Gerät :

Mit <PTT> + <Pfeiltaste Links> lässt sich der Ton aussenden.


Memory Reset/Factory Reset

Das GD-77 verfügt auch über ein Memory Reset, bzw. Factory Reset.
Damit kann im Fehlerfall das Gerät komplett zurück gesetzt und gelöscht werden.

Startet das Gerät dazu mit <Sidekey 1> + <1> ein.
Das Gerät zeigt dann <Memory Reset ?>
Nach bestätigen der Grünen Taste wird der Speicher gelöscht, und das Gerät auf Werkseinstellungen zurück gesetzt.


Frequenzerweiterung

Ab der Firmware Version 3.2.1 ist der Frequenzbereich, wegen FCC Kompatibilität, auf die Amateurbänder beschränkt.
Dies kann man sich allerdings entsperren.

Startet das Gerät dazu mit den gedrückten Tasten <Sidekey 1> + <7>
Nach dem Start <Menu> drücken und den Frequenzbereich auswählen.

DMR : DB0OHL Antennenenbestückung

DB0OHL Antennenenbestückung

Unsere Antennen befinden sich auf einem 8 Meter hohen Dreiecks-Gitter-Mast mit 30 cm Schenkellänge. Der Mast wurde vom OV Velen N40 gespendet.

Danke an Rudolf Reese , DK8QU, dem OVV des Ortsverbandes Velen. Ebenso Danke an die Helfer die, die Antennen montiert haben.

Die Antennen bei DB0OHL

In Kürze werde ich die Daten der einzelnen Antennen und Spiegel hier genauer beschreiben. Einige Spiegel wurden vom DARC e.V. im Rahmen der Hamnetförderung 2016. Der Rest der Spiegel wurde durch den jeweiligen Linkpartner finanziert. Die beiden Sektorantennen wurden von Egbert DD9QP gespendet. Die 70 cm Stabantennen wurden von Dave DG2YHR und Stefan DO2STH für das von den Beiden gebaute und betriebene DMR-Relais zu Verfügung gestellt. Kabel und Masthalterung sind eine Spende vom Webmaster.

Danke an alle Spender.

Herbert, DB9IF

Quelle DB0OHL

DMR – Radioddity GF-73A

Größer ist nicht immer besser und klein ist gut, wenn Sie etwas suchen, das Sie einfach im Haus oder als Backup-Rig verwenden können. Radioddity ist mit der Einführung ihres neuesten Modells, dem Radioddity GD-73A, zum kleinen Radio-Kombi hinzugekommen. Dieser kleine 2-Watt-Handheld ist ein UHF-Modell, das sowohl analoges als auch Tier I & II DMR- oder digitales Mobilfunkgerät unterstützt. Vielen Dank an Radioddity für die Lieferung eines Geräts zum Testen und Überprüfen dieses Videos.

DMR Codeplug:

https://youtu.be/h0ssXJUT458

Radioddity GD-73A DMR Handheld https://www.radioddity.com/collection…

Purchase Radioddity GD-73A on Amazon:

https://amzn.to/333g5dW

 

 

Neue Version von WSJT-X

Die neue Version kann auf dieser Website heruntergeladen werden. Änderungen sind:

Das FT4-Protokoll für HF-Wettkämpfe
Verbesserte FT8-Wellenformgenerierung
Low-Sidelobe-Option für Wasserfall- und Spektrumanzeige
Verbessertes UDP-Messaging für die programmübergreifende Kommunikation
Verbesserte Eingabehilfen
64-Bit-Windows-Installationspaket
Kleinere Verbesserungen und Fehlerbehebungen

 

DMR – HAM RADIO 2019 – Nachlese

HAM RADIO 2019 – Nachlese

Auch dieses Jahr waren wir in Friedrichshafen vertreten. Das DL-Team war ohnehin bis auf den leider verhinderten Denis (DL3OCK) komplett vertreten, doch freuten wir uns besonders, daß Artem (R3ABM/DL5ABM) und Rudy (PD0ZRY) das ganze Wochenende über anwesend waren.

Natürlich konnten wir ein paar Neuerungen vermelden. So stellten wir das Boxchip S900A vor, ein SmartPhone mit DMR-Funkgerät, Echolink-Software sowie BrandMeister-RoIP-Anwendung. Damit kann dann das BM-Netz vollwertig auch per Internet (Mobilfunk oder WLAN) verwendet werden, bei üblichem look and feel, und mit einer echten PTT. Das Ganze angebunden über das Open DMR Terminal Protocol, welches einen einfachen und effizienten Weg zur Verbindung von virtuellen Funkgeräten bietet. Der Kontakt zu Boxchip wurde bereits letztes Jahr aufgebaut. In den letzten Wochen haben wir (vor allem Artem und Torben!) intensiven Kontakt mit dem Boxchip-Leuten in China gehalten, und in den Tagen vor der Messe trafen erste Test-Geräte ein und wurde eine vorab-Version der Software tatsächlich fertig. Diese konnte im Vorfeld noch ein wenig getestet werden und wirkte recht vielversprechend.

Dazu konnte Artem Neues berichten zur Anbindung von Yaesu-Digitalfunksystemen (WIRES-X/IMRS), zu verbesserter GPS-Datenübertragung für etliche Modelle, und letztlich demonstrierte er zusammen mit Rudy eine komplett per Browser nutzbare Oberfläche, den web dispatcher, womit man schlichtweg extrem komfortabel funken kann. Einfach so per Browser! Leider ist wegen des immensen Aufwandes, für jede Verbindung ein AMBE-Codec vorhalten zu müssen, aktuell noch keine Veröffentlichung des Dienstes möglich, die Demo war rein als Ausblick zu sehen, ohne Realisierungszusage oder gar einer Zeitschiene. Selbst experimentiert wir damit bereits seit April, aber dies ist eben nur möglich, weil die Zahl der Nutzer zwangsläufig minimal gehalten ist.

Auch unter Haube wurde viel an den Master-Servern optimiert und verbessert, Dinge, die der Nutzer nicht direkt bemerkt, die aber eben unser System noch stabiler und sicherer machen.

Sehr wichtig war der Ausblick auf das neue Dashboard, den Rudy geben konnte. Die Oberfläche ist extrem schnell und effizient, besser zu warten und erweitern und stellt alles für die nächsten Jahre auf ein sehr solides Fundament. Die Demo ist bereits ziemlich lauffähig, und Rudy hofft, noch in diesem Jahr in die Public Beta-Phase zu gehen, um im nächsten Jahr das alte Dashboard komplett ablösen zu können.

Letztlich haben wir fünf Jahre BM gefeiert! Auf der HAM RADIO 2014 wurde der Beschluß zum Entwickeln des BrandMeister gefaßt und noch auf der Messe und auf dem Heimweg zu programmieren begonnen. Von anfänglich drei Repeatern sind wir nun bei über 3300 Relais und über 9500 hotspots – was für ein Wachstum!

Wie immer war für uns das Wichtigste treffen und getroffen werden, wir haben viele spannende Gespräche geführt, die möglicherweise auch zu Neuerungen im Bereich der Verbindung von Netzen führen werden. Das Feedback von SysOps und Usern war wie immer toll und wertvoll, wir haben uns auch mehrmals sehr gefreut über ausdrückliches Lob. Ist ja nicht so üblich, wenn alles funktioniert sagt keiner was, und nur bei Problemen stehen die Leute gleich auf der Matte 🙂Und für uns als BM-Team war das persönliche Treffen auch untereinander wieder sehr wichtig. Im direkten Gespräch ist vieles einfacher und schneller geklärt als per Email und Chat, und man glaubt es kaum, man quatscht sehr viel privat, über Themen weit ab vom BM – auch das ist mal wichtig.

Als nächste Möglichkeit, unser habhaft zu werden, sollte die PMRExpo 2019 in Köln vom 26. bs zum 28.11.2019 dienen können – wenn nichts mehr dazwischenkommt. Bei dieser Messe zu kommerziellem und behördlichem Sprechfunk muß sich der BrandMeister nicht mehr verschämt verstecken, so zeigen wir den Kommerziellen einfach mal, was wir Hobbyisten so können.

Danke für euren Besuch und euren Zuspruch in Friedrichshafen und auch sonst im Alltag – wir werden versuchen, dem weiterhin möglichst gerecht werden zu können. Ihr setzt die Latte hoch, aber wir sind guter Dinge 🙂

Viele Grüße – Ralph, dk5ras, fürs BM262.de-Team.

Relaisstandortwechsel Pfänder zu Bregenz OE9XAH


11.06.2019: Relaisstandortwechsel Pfänder zu Bregenz OE9XAH

Das DMR Relais auf dem Pfänder (1064 m ü. M.) musste vor einigen Monaten abgebaut werden, weil die Bahnstation Pfänder umgebaut wurde. Nun hat sich ergeben, dass das Relais nicht mehr auf dem Pfänder installiert werden kann.

Es wurde jedoch umgehend ein Ersatzstandort gefunden bei Bregenz auf dem Gebhardsberg (ca. 600 m ü. M.). Das Relais wird auf der gleichen Frequenz wie früher auf dem Pfänder auf 438.500 MHz in Betrieb gehen. So müssen die Funkgeräte nicht gross umprogrammiert werden. Vorarlberg wird auch vom neuen Standort aus gut abgedeckt sein.

Relais Bregenz 438.500 MHz -7.6 MHz Shift, Colorcode 1, Hytera DMRGateway mit Verbindung zu IPSC2 OE, Brandmeister und DMR XLX024.

Für das DMR Austria Team
Michi OE8VIK

Radioddity GD 73A DMR/FM Tier2 für Funkamateure GD 73 dPMP/PMR Tier1 Lizensfrei

Der GD-73A ist mit MOTOTRBO kompatibel und verfügt über ein geringes Gewicht und ein kleines Format, das problemlos in die Hosentasche passt. Der übersichtliche LCD-Bildschirm und die kompakte Tastatur ermöglichen eine einfache, aber effektive Einhand-Funkbedienung, die perfekt für den geschäftlichen Einsatz geeignet ist.

2600-mAh-BATTERIE UND BENUTZERDEFINIERTE SCHLÜSSEL: Die 2600-mAh-Batterie mit hoher Kapazität unterstützt 48 Stunden Standby-Zeit und bis zu 16 Stunden ununterbrochene Arbeitszeit. Sie können 2 benutzerdefinierten Tasten 4 verschiedene Funktionen (von insgesamt 21) zuweisen, die Ihren Anforderungen entsprechen.

Micro-USB-ANSCHLUSS- UND HOTSPOT-NUTZUNG: Zum Laden und Programmieren wird ein Micro-USB-Kabel mitgeliefert. Es ist ideal für den täglichen Gebrauch und in Kombination mit Ihrem persönlichen Hotspot.

EINGEHENDE BENUTZERHANDBUCH: DMR erfordert eine gewisse Lernkurve, aber mit der sehr detaillierten Bedienungsanleitung von Radioddity können Sie dieses Radio ganz einfach finden. Die neueste CPS & Firmware ist auf radioddity.com verfügbar.

LIZENZFREIE PMR: Der GD-73E ist eine lizenzfreie DMR mit vorprogrammierten PMR 446-Kanälen.

CLICK HERE to download software, manual or programming tips.
CLICK HERE to get FREE programming service for Radioddity GD-73.

Mit anpassbaren Seitentasten, 1024 Kanälen, 2600-mAh-Akku, digitalem und analogem Modus, integrierter Antenne mit hoher Verstärkung, einfach zu bedienender Tastatur und einem Mini-Gehäuse ist der GD-73A / E ein leistungsstarker und professioneller DMR für den täglichen Außen- und Innenbetrieb . FCC & CE zertifiziert.

Note:  der Unterschied zwischen GD-73A and GD-73E

Difference GD-73A GD-73E
Frequency UHF 406.1-470MHz PMR446 (license-free)
Power 2W/0.5W (high-low power) Fixed 0.5W Amateurfunkgerät

 
 
F: Warum gibt es keine lizenzfreie Funktion für die US-Version?

A: FRS DMR ist in den USA illegal.

F: Ist das GD-73 ein Funkgerät mit zwei Zeitfenstern?
A: Ja, es handelt sich um zwei Zeitfenster und es wird Tier II unterstützt.

F: Wie viele Kontakte kann ich im Flash-Speicher speichern?
A: Bis zu 1024 digitale Kontakte.

F: Wendet es dasselbe CPS oder denselben Codestecker an wie das GD-77?
A: Nein.

▸ Lizenzfreier PMR (nur GD-73E): Ausgestattet mit fest vorprogrammierten PMR 446-Kanälen.

▸ High-Low-Leistung (nur GD-73A): Die Ausgangsleistung kann für jeden Kanal zwischen „High“ mit 2 W und „Low“ mit 500 mW umgeschaltet werden. Ideal für Funkamateure in unmittelbarer Nähe eines DMR Relais

▸ Analog- und Digitalmodus: Sie können den Arbeitsmodus jederzeit ändern, um Ihre unterschiedlichen Nutzungsanforderungen zu erfüllen.

▸ Ideal für die Verwendung als Hotspot: Der GD-73 ist ideal für die normale Verwendung und für die Verwendung in Kombination mit Ihrem persönlichen Hotspot.      Bei DMR im Amateurfunk mit einen Hotspot braucht man nur einen Zeitschlitz. Tier 1

▸ Range Max-Empfänger: Ein fortschrittliches Radio-Design und eine patentierte Antenne, die eine erweiterte Reichweite von bis zu 8 km (5 Meilen) bei gleichzeitig schlankem Profil und langer Akkulaufzeit bietet.

▸ Kurzmitteilungsdienst (SMS): Der GD-73 kann Kurzmitteilungen mit einer maximalen Länge von jeweils 144 Zeichen senden und empfangen. Komplette Nachrichten sind nicht länger als 50 Zeilen.

▸ Kompatibel mit MOTOTRBO

▸ 1024 Kanäle und 64 Zonen

▸ Gruppenanruf, privater Anruf, alle Anrufe

▸ Digitale Verschlüsselung

▸ Breitband- / Schmalbandauswahl (Analogmodus)

▸ Programmierbares CTSS / DCS, Squelch, TOT, VOX, Verschlüsselung, Tastensperre, Radio-ID, Scan usw

Radio Features

▸ FCC & CE license certificated.

▸ Mini size and light weight: 4.5’’x 2’’x 1.3’’ (115mm x 50mm x 32mm), with only 0.33lb (148g).

▸ LCD backlight screen and compact keypad: Easily learn the radio situation and convenient operation through several buttons.

▸ 2-in-1 function micro-USB port: This time we combine both charging and programming functions into one USB port, this will greatly enhance the convenient use of the radio.

▸ 2 customizable keys: The GD-73 has two functional keys. Each can be assigned with a total of two functions like Activate, Monitor, Emergency On/Off, Scan, VOX, Push to Talk and so on, giving a total of four functions possible.

▸ 2600mAh Battery: Supports 48 hours of standby and up to 16 hours of continuous working time.

▸ IP54 Rated: Rugged and reliable, the GD-73 is splash proof and dustproof for use in harsh environments.
Specifications

General
Frequency range: GD-73A: 406.1-470MHz | GD-73E: PMR
Number of channels: 1024 (in 64 zones of 16 channels each)
Channel spacing: 12.5kHz (Digital Mode)| 25 KHz/12.5 KHz (Analog Mode)
Operating voltage: DC 3.6V
Battery capacity: 2600mAh standard Li-Ion
Working temperature range: -30℃~+60℃
Storage temperature range: -40℃~+85℃
Antenna impedance: 50Ω
Audio output power: ≤1W @16Ω
Dimensions (H*W*D): 115mm* 50mm * 32mm
Weight: 148g

Transmitter
RF output power: GD-73A: ≤2W | GD-73E: ≤500mW
Frequency stability: ±1.0ppm
Adjacent channel spurious: ≤60dB
Free Time Slot Power: TDMA ≤ -57dBm
Hum and Noise: -40dB@12.5kHz
Spurious Radiation: Antenna 9kHz – 1GHz ≤-36dBm | 1GHz – 12.75GHz ≤-30dBm
FM-Modulation: 12.5kHz: 11K0F3E
4FSK Digital Mode: 12.5kHz (data only): 7K60FXD | 12.5kHz (data + voice): 7K60FXE
Modulation Maximum Deviation: 2.5kHz@12.5kHz
Nonactive Slot Power: ≤ -57dBm
Digital Protocol ETSI TS 102 361-1 -2 -3
Vocoder Type: AMBE+2TM
Audio Response: +1dB~-3dB
Modulation BER (Bit Error Rate): ≤5%

Receiver
Analog sensitivity: 0.35µV/-116dBm (20dB SINAD) | 0.22µV/-120dBm (Typical)
Digital sensitivity 0.3µV/-117.4dBm (BER 1%) | 0.22µV/-110dBm (BER 5%)
Co-channel rejection: ≥-12dB
Adjacent Channel Selectivity: TIA603C: 65dB | ETSI: 60dB
Spurious Response: TIA603C: 75dB | ETSI: 70dB
Audio output power: 1W
Audio response: 1dB~-3dB
Rated Audio Distortion: 3% (Typical)
Spurious Radiation: Antenna: 9kHz – 1GHz ≤-57dBm | 1GHz – 12.75GHz ≤-47dBm
Package Content:
1 x GD-73A/E Radio
1 x 2600mAh Li-ion battery
1 x Belt Clip (with two screws)
1 x Programming Cable (available for charging)
1 x Power Adapter
1 x Earpiece
1 x User Manual

https://www.radioddity.com/

Ich habe die Version für dPMR auf Ebay gefunden. Warum es dort GD73E ? Vielleicht Europa, die Version A ist Amateurfunk

 

AT D578UVIII TriBand Mobile Radio

Dieses Video zeigt das Gerät mit 3 Bänder

 

2 Versionen können in Deutschland  vorbestellt werden

https://www.funktechnik-bielefeld.de/anytone-at-d578uv-plus-fm/dmr-dual-band-mobilfunkgeraet

  • AT-D578UV FM/DMR 2m/70cm mit „Ein-Chip-Lösung“
  • AT-D578UVII mit herkömmlicher Bauart mit FM, DMR, dPMR (NXDN optional) und auch als 4m/2m möglich.

NXDN optional was ist den das

NXDN ist ein offener Standard für öffentliche Landmobilfunksysteme, dh Funksprechsysteme (Transceiver) für die bidirektionale Sprachkommunikation von Person zu Person, die ausschließlich von Polizei, Feuerwehr, Krankenwagen und anderen Organisationen der öffentlichen Sicherheit verwendet werden. Es wurde gemeinsam von Icom Incorporated und Kenwood Corporation entwickelt. Es handelt sich um ein fortschrittliches digitales System mit FSK-Modulation, das verschlüsselte Übertragung und Datenübertragung sowie Sprachübertragung unterstützt. Wie andere landgestützte Mobilfunksysteme verwenden NXDN-Systeme die Frequenzbänder VHF und UHF.

NXDN wird von Icom in ihrem IDAS-System  und von Kenwood als NEXEDGE  implementiert. Sowohl Kenwood als auch Icom bieten jetzt Dual-Standard-Geräte an, die den europäischen dPMR-Standard unterstützen.

Funktionen und Eigenschaften im Überblick

  • 2m/70cm Dualband Funkgerät (136-174 und 400-480 MHz)
  • FM/DMR Tier I und Tier II
  • Codeplug wie für AT-D878UV
  • Automatische Erkennung analog/digital
  • TFT Farb Display (ca. 4,5cm)
  • VFO Funktion
  • 4000 Speicher programmierbar
  • Umschaltbare Sendeleistung 60Watt/25Watt/10 Watt (70cm 50/25/10)
  • Umschaltbare bandbreite 12,5/25 kHz in FM, sowie 12,5 kHz in DMR und 6,25 kHz in dPMR und NXDN
  • 150000 Kontakte speicherbar
  • ANI und PTT ID Funktionen
  • Sprachrekorderfunktion für bis zu ca. 500 Stunden
  • GPS Funktionen
  • Kontroll LED für „Relais erreicht“
  • CTCSS/DCS Subtöne (nur FM)
  • APRS/Bluetooth (je nach Version)

• Arbeitsmodus: Vollduplex auf UU, UV, VV, VU. Dual RX (Analog + DMR oder Analog + Analog)
• True-2-Slot: Bietet eine 2-Slot-Kommunikation, die 2 Gesprächspfade auf einer Frequenz ermöglicht. ETSI DMR Tier I und II konform
• Leistung: UKW 60W / 25W / 10W; UHF 50 W / 25 W / 10 W
• Automatische Erkennung des digitalen oder analogen Empfangs
• 4000 Kanäle + VFO; 10.000 Gesprächsgruppen mit 200.000 digitalen Kontakten
• Support Contact Manager
• Anzeige: 1,77-Zoll-TFT-Farb-LCD, Dual-Display; Dual PA; doppelte PTT
• Bandbreite: 12,5 K / 25 K (analog); 12,5 K (DMR);
• Wetterwarnungen
• VOX-Funktion; Digitale Aufnahme und Wiedergabe
• DTMF / 2TONE / 5TONE-Codierung und -Decodierung
• Digitale AES256-Verschlüsselung; Zonenauswahl
• SMS über die Tastatur
• Crossband-Repeter-Funktion
• Bereichsfunktion zwischen Funkgeräten mit GPS
• Roaming-Funktion; Talker-Alias-Funktion
• Notfallalarm (mit GPS-Datenübertragung)
• IP-Verbindung zum Motorola Repeater
• Duplexer Talk (optional)
• Anrufunterbrechung (optional)

 

MiniTiouner DATV Receiver built

 MiniTiouner DATV Receiver built

At the weekend I built my MiniTiouner DATV receiver. I’d purchased the PCB, tuner module, 1V regulator and programmed USB interface module from the BATC stand at the Telford ATV Academy the previous weekend. The remaining components that I didn’t already have were ordered from Digikey using the handy spreadsheet on the BATC Wiki and I sourced a suitable DC-DC Converter from eBay.

The build was straightforward and there are some instructions by Mike G0MJW but only really referenced them for the commissioning stage, checking voltages etc. I was pleasantly surprised to see a large degree of protection on the board, fuses both filament and poly-fuse, reverse protection and zener diodes in the circuit.
MiniTiouner DATV Receiver gebaut
14. August 2018 | Verfasser: Andrew MØNRD
Am Wochenende habe ich meinen MiniTiouner DATV Empfänger gebaut. Ich hatte die Platine, das Tunermodul, den 1-V-Regler und das programmierte USB-Schnittstellenmodul am vergangenen Wochenende am BATC-Stand der Telford ATV Academy gekauft. Die restlichen Komponenten, die ich noch nicht hatte, wurden bei Digikey mithilfe der praktischen Tabelle im BATC-Wiki bestellt und ich habe einen geeigneten DC-DC-Wandler von eBay bezogen.

Der Aufbau war unkompliziert und es gibt einige Anweisungen von Mike G0MJW, die jedoch nur für die Inbetriebnahmephase, die Überprüfung der Spannungen usw. verwendet wurden Schutz- und Zenerdioden in der Schaltung.

The MiniTiouner uses free to download DVB-S receive and analysis software called „Minitioune“ written by F6DZP. The Software is hosted on the VivaDATV forum. So I registered and downloaded the software.

V8.0 of the software requires a pull-down resistor adding to the USB module to identify the type of board, so that was added (not pictured).

Power was connected and then plugged the USB lead into the PC (Windows 7 32bit) and it went off and installed drivers. The documentation said I should see two USB controllers, but I was seeing four?

There are several test programs included in the software package to test drivers and board and they were showing errors.

Der MiniTiouner verwendet eine kostenlose DVB-S-Empfangs- und Analyse-Software namens „Minitioune“, die von F6DZP geschrieben wurde. Die Software wird im VivaDATV-Forum gehostet. Also habe ich die Software registriert und heruntergeladen.

V8.0 der Software erfordert einen Pull-Down-Widerstand, der zum USB-Modul hinzugefügt wird, um den Kartentyp zu identifizieren, der hinzugefügt wurde (nicht abgebildet).

Strom wurde angeschlossen und dann das USB-Kabel in den PC (Windows 7 32bit) eingesteckt und es ging aus und installierte Treiber. In der Dokumentation stand, dass ich zwei USB-Controller sehen sollte, aber vier?

Das Softwarepaket enthält mehrere Testprogramme zum Testen von Treibern und Platinen, die Fehler aufwiesen.

The PC I was using has had no end of serial USB devices plugged in and out over time so suspecting another Microsoft Windows „disappearing up its own backside“ driver issue I tried it on another more vanilla machine but had the same problem.

This seemed to point to the USB interface (an FTDI FT2232H Mini Module) perhaps it wasn’t programmed? So I downloaded the FTProg utility from FTDI but instead of seeing a FT2232H was showing it as a FT4232H device.

Auf dem PC, den ich verwendet habe, wurden im Laufe der Zeit keine seriellen USB-Geräte mehr angeschlossen und wieder herausgenommen. Als ich also vermutete, dass ein anderes Microsoft Windows-Treiberproblem „auf der Rückseite verschwindet“, versuchte ich es auf einem anderen Vanille-Computer, hatte aber das gleiche Problem.

Dies schien auf die USB-Schnittstelle (ein FTDI FT2232H-Minimodul) zu verweisen, die möglicherweise nicht programmiert war. Also habe ich das FTProg-Dienstprogramm von FTDI heruntergeladen, aber statt eines FT2232H wurde es als FT4232H-Gerät angezeigt.

Doing a Google found a reference to the same problem. I downloaded the data-sheet and checking with a meter I could see pins CN2-5 and CN2-11(VIO) on the module didn’t have 3.3V for some reason and as the post said if the VIO pin is missing 3.3V it defaults to a FT4232H. In the end I checked my soldering (no fault found) I removed the module from the socket to examine it and after re-seating it the board sprang to life so seems it was just a bad connection.

Eager to test I set up the ADALM-PLUTO SDR running DATVExpress as I’d done previously with the commercial set-top satellite receiver and we had a picture! It was time for a cup of tea!

Bei Google wurde ein Verweis auf dasselbe Problem gefunden. Ich lud das Datenblatt herunter und überprüfte mit einem Messgerät, ob die Pins CN2-5 und CN2-11 (VIO) auf dem Modul aus irgendeinem Grund keine 3,3 V hatten und wie auf dem Post angegeben, ob der VIO-Pin 3,3 V fehlt Standardmäßig wird ein FT4232H verwendet. Am Ende überprüfte ich mein Löten (kein Fehler gefunden). Ich entfernte das Modul aus dem Sockel, um es zu untersuchen. Nach dem erneuten Einsetzen erwachte die Platine zum Leben, so dass es nur eine schlechte Verbindung zu sein scheint.

Eifrig zu testen Ich habe den ADALM-PLUTO SDR mit DATVExpress eingerichtet, wie ich es zuvor mit dem kommerziellen Set-Top-Satellitenreceiver getan hatte, und wir hatten ein Bild! Es war Zeit für eine Tasse Tee!

Now it was working all that was left was to put it in a box.

Jetzt funktionierte es nur noch, es in eine Schachtel zu packen.

I have only had a brief play with the software since the weekend but was interested to see if I could receive some RB-TV (Reduced bandwidth) So I set the Pluto and DATVExpress to transmit on 146.500MHz using a low symbol rate (250 Ksymbols/s) and it worked!  Bertie was wriggling a bit too much for a clear picture but I had now actually used my 146-147MHz NoV. Now just got to learn and understand the various modulations and settings.
Ich hatte seit dem Wochenende nur ein kurzes Spiel mit der Software, war aber interessiert zu sehen, ob ich RB-TV (Reduzierte Bandbreite) empfangen kann. Deshalb habe ich Pluto und DATVExpress so eingestellt, dass sie mit einer niedrigen Symbolrate (250 Ksymbole) auf 146,500 MHz senden / s) und es hat funktioniert! Bertie zappelte ein bisschen zu viel für ein klares Bild, aber ich hatte jetzt tatsächlich mein NoV von 146-147 MHz verwendet. Jetzt muss ich nur noch die verschiedenen Modulationen und Einstellungen lernen und verstehen.

I was able to try out another piece of software, the Spectrum Analyser from Steve Andrew for the SDRPlay. It turns the SDR receiver into a handy spectrum analyser with 10MHz bandwidth from 1kHz upto 2GHz and was able to check the output of the Pluto.

Ich konnte eine andere Software ausprobieren, den Spectrum Analyzer von Steve Andrew für das SDRPlay. Es verwandelt den SDR-Empfänger in einen handlichen Spektrumanalysator mit einer Bandbreite von 10 MHz von 1 kHz bis 2 GHz und konnte die Ausgabe des Pluto überprüfen.

This wasn’t a proper test setup by any means, the SDRPlay was still connected to the dual-band collinear outside the shack so the noise is the usual hash I see, but the Pluto was putting out a decent waveform, it did help putting on a proper resonant antenna (a spare mobile magmount) rather than the tiny one supplied.

I plan to do a bit more with the 5.6GHz FPV stuff before the weekend having took delivery of some nice grid antennas and hope to get out to try a contact or some tests with members of SKARS 73

Ich verstehe, wie üblich, aber der Pluto hat eine anständige Wellenform ausgegeben, und es hat geholfen, eine richtige Resonanzantenne (eine mobile Ersatz-Magmount-Antenne) anstelle der winzigen mitgelieferten Antenne anzubringen.

Ich habe vor, noch vor dem Wochenende ein bisschen mehr mit dem 5,6-GHz-FPV-Zeug zu machen, nachdem ich ein paar schöne Gitterantennen mitgenommen habe, und hoffe, einen Kontakt oder einige Tests mit Mitgliedern von SKARS 73 ausprobieren zu können

ATV Amateurfunk Relais

Hier entsteht eine Auflistung von Relaisfunk Sende-Empfangsanlagen für bewegte Bilder mit Ton. Sie empfangen im Ghz Bereich digitale Signale die von Funkamateuren ausgesendet werden und Sendet diese Signale auf einem hohen Berg auf einer anderen Frequenz aus. Sendet gerade keiner wird ein Testbild oder Bilder von Webcams ausgestrahlt.

Der höchste und bekannteste Berg im Harz ist der Brocken. Hie haben auch die Funkamateure eine Sende und Empfangsanlage für Amateurfernsehen installiert.
Ich teste an diesem Wochenende alle Möglichkeiten. Am besten geht es mit Winamp und VLC Player. Einer dieser Player muss nur als Wiedergabe eingetragen werden

Locator: JO51HT

Koordinaten:
51°48’01,5”
Nördliche Breite
10°36’56,5”
Östliche Länge
Antennenhöhe
1.160mtr üNN

ATV-Relais D B 0 H E X auf dem Brocken



 

DB0HEX – Relaisausgabe MUX-Kanal
mit Kamera Wetterwarte

Automatische Aktualisierung alle 20 Sekunden.
(Aufnahme mit SAT-RX, Videograbber, Raspberry Pi)

https://www.db0hex.de/

    Livebild Halberstadt, Sicht zum Harz ©Bild von WGH
    Livebild Halberstadt, Sicht vom Jagdschloß auf die Stadt ©Bild von Paulsoft
    Livebild Halberstadt, B 79 .
    Livebild von der Heiketalwarte im Huy
    Livebild Brockenbahnhof der Harzer Schmalspur Bahn ©Bild von HSB GmbH
    Livebild Brockenplateau ©Bild vom mdr
    Livebild ATV-Relais DB0HEX (20s) 

    Livestream von DB0HEX – Mux 
    Livestream von DB0HEX – 2.Kanal    (Auf max. 5 User beschränkt)
    Livestream von DB0HEX – MUX (wie oben)    (Auf max. 5 User beschränkt)

    Livestream von DB0TVI
    Livestream von DB0YZ – Mux

Sollte der jeweilige Stream den VLC-Player nicht automatisch starten, dann den Link kopieren und beim VLC unter Netzwerkstream eingeben.

    Wetter auf dem Brocken

 

Weitere ATV Relais

Amateurfunk-Fernsehen – ATV live

DB0ATW http://atvstream.mooo.com:8170
DB0DAN http://atvstream.mooo.com:8130

http://www.db0tvh.de/

http://live.db0tvh.de/index.htm
DB0DLH http://atvstream.mooo.com:8110 onair

DB0ITV  http://atvstream.mooo.com:8280
DB0KO  http://atvstream.mooo.com:8200 onair
DB0LDK http://atvstream.mooo.com:8250

 

DB0MTV http://atvstream.mooo.com:8210 onair
DB0OV   http://atvstream.mooo.com:8260
DB0QI   http://atvstream.mooo.com:8150

DB0RT   http://atvstream.mooo.com:8140 onair

D-ATV Digitales Amateurfunkfernsehen in Reutlingen

Amateurfunk begeisterte Mitglieder der Ortsverbände Reutlingen P07 und Z55 bauten ein Digitales ATV Relais.
Das Relais DB0RT hat seinen Standort auf unserem Hausberg „Achalm“.
Die Eingabe erfolgt auf 13 cm (2.329 MHz, 2.369 MHz ) und 70 cm (434 MHz), die Ausgabe auf 23 cm (1288 MHz).

Damit ist es möglich, das Relais mit einem kommerziellen, terrestrischen TV mit Konverter zu empfangen. Finanziert wird das Relais durch die Benutzer, den Ortsverband P07/Z55, den Distrikt Württemberg und durch Spenden. Die Fertigstellung der ersten Ausbaustufe erfolgte schon im August 2005.Zielsetzung des Projektes „D-ATV Relais“ in Reutlingen war es, die neue digitale Fernsehtechnik (DVB-T) einzuführen und Funkamateuren im Umkreis und im Distrikt Württemberg Gelegenheit zu geben, mit dieser neuen Technik zu experimentieren und zu arbeiten.

Projektleiter: Günter, DL9SA. Email: dl9sa (at) darc.de – Packet Radio:dl9sa@db0prt.#bw.deu.eu

ATV-Streams:
(Den gewünschten Link – siehe unten – im VLC-Player als URL einfügen. Dort auf „Medien“, dann auf „URL aus Zwischenablage öffnen“ klicken. (Evtl. auf der Icecast2-Seite rechts oben auf M3U klicken, damit sich der VLC-Player öffnet). Es klappt auch nur, wenn die Station qrv ist).
Alle Codecs sind VP62 Codec für schmale Internetbandbreite

DB0SCS http://atvstream.mooo.com:8240
DB0SHL http://atvstream.mooo.com:8160

DB0TGM http://atvstream.mooo.com:8180 onair

DB0TV   http://atvstream.mooo.com:8190 onair

 

DB0TVH  in Hannover

http://www.db0tvh.de/

DB0TVH http://atvstream.mooo.com:8120

 Sendefrequenzen:

     -13cm -Band 2329 MHz Horizontal an Kammerschlitzantenne (6dB Gewinn) mit 10 W ERP
     -9cm -Band 3432 MHz Horizontal Digital QPSK Schlitzstrahler nach DC0BV mit 6 Schlitzen 4W ERP
     -3cm -Band 10.240 MHz Horizontal an Kammerschlitzantenne (8dB Gewinn) mit 10 W ERP
     -Tonablage 5,5 MHz
Empfangsfrequenzen:
     -23cm -Band 1284 MHz Vertikal an gestocktem Rundstrahler
     -3cm -Band 10.440 MHz Horizontal (10 GHz TX und RX an einer Antenne)
     -THz-Band (optischer Frequenzbereich 200nm-850nm), Eingabe ist zur Zeit im Testbetrieb und nur bei Dunkelheit aktiv
     -weitere Angaben dazu unter dem Link „Lasereingabe“
     -Tonablage für alle Eingaben 5,5 MHz
     -70cm Fonie 430,100 MHz FM (Rückruffrequenz)

DB0TVI  http://atvstream.mooo.com:8125
DB0YZ   http://atvstream.mooo.com:8220
ON0SNW http://atvstream.mooo.com:827

 

ATV Relais in den Niederlanden
Viele ATV Relais streamen über Youtube

 

ATV Repeater PI6NHN

ATV Repeater PI6ZTM

ATV Repeater PI6HVS

Amateurfunkfernsehen über Es’hail-2

P4-A WB Transponder Bandplan and Operating Guidelines

Digital ATV co-ordination on Es’hail-2

Narrowband DATV image (150 kHz bandwidth) via QO-100 Noel G8GTZ Feb 14, 2019 at 0950 GMT

Narrowband DATV (150 kHz bandwidth) via QO-100 sent by Noel G8GTZ Feb 14, 2019 at 0950 GMT

AMSAT-DL has agreed to a proposal by the British Amateur Television Club (BATC) zur Verwendung der unteren 100 kHz des Breitbandtransponders (10491 – 10491,1 MHz) für ATV-Koordinationszwecke.

Stationen müssen ihre Leistungspegel auf einem Minimum halten und dürfen mit Sicherheit nicht mehr als 15 dB über dem Rauschpegel liegen, wie dies auf dem Goonhilly-Spektrummonitor angezeigt wird.

Dies wird nur auf experimenteller Basis sanktioniert und AMSAT-DL behält sich das Recht vor, die WB-Bake in Richtung der Bandkante zu bewegen oder DVB-S mit einem breiteren Rolloff zu implementieren, was die Frequenzen für diesen Zweck ungeeignet machen würde.

Eine weitere Herausforderung sollte jedoch überschaubar sein und sich als nützliche Funktion erweisen, obwohl wir den Chat als das wichtigste Werkzeug für Berichte und Kontakte ansehen.

73 Noel G8GTZ

BATC Forum Ankündigung https://forum.batc.org.uk/viewtopic.php?f=101&t=5923

Es’hail-2 WebSDR https://eshail.batc.org.uk/

Es’hail-2 Bedienungsanleitung für Breitband-Amateurfunk-Transponder
https://amsat-dl.org/en/p4-a-wb-transponder-bandplan-and-operating-guidelines

Es’hail-2 amateur radio information
https://amsat-dl.org/en/eshail-2-amsat-phase-4-a

Weitere Informationen finden Sie im Satellitenforum

https://forum.amsat-dl.org/

P4-A WB Transponder Bandplan und Betriebsrichtlinien
Die folgenden Betriebsrichtlinien und der vorgeschlagene Bandplan sollen allen Benutzern die effizienteste Verwendung des 8 MHz breiten Transponders ermöglichen. Es wird erwartet, dass diese ersten Richtlinien nach der Inbetriebnahme weiterentwickelt werden.

Koordinierung
Aufgrund der Vielzahl von Variationen der Übertragungsparameter ist es wichtig, dass alle Benutzer ihre Übertragungsparameter auf der von AMSAT-DL und dem BATC eingerichteten Koordinierungs-Chatroom-Seite unter << soon >> mitteilen

Transpondernutzung
Grundsätzlich sollte der Transponder nur für Kurzzeittests und Kontakte verwendet werden.

Die einzige lange Übertragung (mehr als 10 Minuten) sollte sein:

Der Fernsehsender wurde aus Katar oder Bochum gesendet.
Video der Live-Übertragung von AMSAT- und Amateur-TV-Vorträgen und -Konferenzen von großem Interesse. Beispiele könnten sein:
Nationale AMSAT-Konferenzen
Nationale Amateurfernsehkonventionen
Der folgende Inhalt ist nicht akzeptabel:

Aufzeichnungen von Ereignissen oder Ausstrahlung von Ereignissen, die nicht ausdrücklich mit Amateur-Satelliten oder Amateur-Fernsehen zu tun haben
Übertragung von urheberrechtlich geschütztem Material (z. B. Filme oder Fernsehsender)
Es wird davon abgeraten, terrestrische Amateurfunk-Repeater zu übertragen, es sei denn, der Inhalt ist von außergewöhnlichem Interesse für Amateurfunk.

Übertragungsleistung
Alle Uplink-Übertragungen sollten die minimal mögliche Leistung verwenden. Keine Übertragung sollte ein Downlink-Signal mit einer höheren Leistungsdichte als der Beacon haben – der webbasierte Spektrum-Monitor ermöglicht es Benutzern, ihre Uplink-Leistung einzustellen, um dies zu erreichen.

Übertragungsmodi
Die Übertragung sollte nach Möglichkeit mit DVB-S2 erfolgen. Für normale Standard Definition-Übertragungen ist 2 MS die maximale zu verwendende Symbolrate.

Um eine einfache Dekodierung zu ermöglichen, sollten PIDs wie folgt eingestellt werden: Video 256, Audio 257, PMT 32 oder 4095, PCR 256 oder 258. Der Dienstname sollte auf CallSign eingestellt sein. PMT PIDs 4000 – 4010 sollten nicht verwendet werden. Benutzer sollten mit DVB-S2-Modi höherer Ordnung bei niedrigeren Symbolraten (z. B. 333 KS 32APSK) experimentieren, um Bandbreite für andere Benutzer zu sparen.

Mittwochs (UTC-Zeit) sollten Experimentatoren andere Modi ausprobieren – vielleicht 6 MS, die den gesamten Transponder für kurze Zeit (weniger als 10 Minuten) verwenden. Es ist wichtig, dass Benutzer ihre Pläne auf der Chatroom-Seite ankündigen und diese stets überwachen.

Leuchtfeuer
Das Beacon ist zunächst rund um die Uhr in Betrieb. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass mit zunehmender Aktivität der Benutzer diese stündlich auf einen kürzeren Zeitraum reduziert wird.

Ursprünglicher Bandplan
1. Der Wartungs-Uplink wird nur gelegentlich verwendet. Die Benutzer werden jedoch gebeten, ihm bei der Benachrichtigung absolute Priorität einzuräumen.

2. DVB-S2-Benutzer werden gebeten, die steilste Absenkung zu verwenden, mit der ihre Geräte die Möglichkeit von Nachbarkanalstörungen verringern können.

3. Die empfohlenen Spotfrequenzen für verschiedene Verwendungen und Symbolraten sind unten aufgeführt

Role Symbol Rate Uplink Freq Downlink Freq Designator Notes
Beacon Wide 2MS 2403.0 10492.5 2MS1 Initial Beacon Mode
Beacon Narrow 1MS 2402.25 10491.75 1MS1 Possible future beacon mode
Simplex 2MS 2403.0 10492.5 2MS1 Only available outside beacon hours
Simplex 2MS 2406.0 10495.5 2MS2
Simplex 1MS 2402.25 10491.75 1MS1 Only available outside beacon hours
Simplex 1MS 2403.75 10493.25 1MS2 Only available outside beacon hours or when beacon is in narrow mode
Simplex 1MS 2405.25 10494.75 1MS3 Only available if 2MS2 not in use
Simplex 1MS 2406.75 10496.25 1MS4 Only available if 2MS2 not in use
Simplex 333KS 2407.75 10497.25 333KS1
Simplex 333KS 2408.25 10497.75 333KS2
Simplex 333KS 2408.75 10498.25 333KS3
Simplex 333KS 2409.25 10498.75 333KS4
Simplex 125KS 2407.625 10497.125 125KS1 Only available if 333KS1 not in use
Simplex 125KS 2407.875 10497.375 125KS2 Only available if 333KS1 not in use
Simplex 125KS 2408.125 10497.625 125KS3 Only available if 333KS2 not in use
Simplex 125KS 2408.375 10497.875 125KS4 Only available if 333KS2 not in use
Simplex 125KS 2408.625 10498.125 125KS5 Only available if 333KS3 not in use
Simplex 125KS 2408.875 10498.375 125KS6 Only available if 333KS3 not in use
Simplex 125KS 2409.125 10498.625 125KS7 Only available if 333KS4 not in use
Simplex 125KS 2409.375 10498.875 125KS8 Only available if 333KS4 not in use

 

4. Uplink 2401.5 – 2409.5 RHCP, Downlink 10491 – 10499 Horizontal.

DMR – Brandmeister auf der Hamradio

DMR Relais vom Brandmeister Netz ist wieder auf der Hamradio

Natürlich ist der BrandMeister auch in diesem Jahr wieder in Friedrichshafen, für das HAM RADIO 2019. Wir werden einen kleinen Stand haben, A1-666. BM-World und BM262 sind mit Artem (R3ABM), Rudy (PD0ZRY), Robert (DK5RTA), Torben (DH6MBT) und Ralph (DK5RAS) vertreten. Wir können jedoch nicht die ganze Zeit am Stand bleiben, also passt in der Menge auf

Jochen (DL1YBL) sorgt wieder für die Kommunikation mit einem BM-Repeater. Danke vielmals!

439,9750 / 430,5750 (Schift -9,4), CC1

TS1 wird TS 262 statisch tragen, TS2 bleibt frei für dynamische TG-Auswahl, um die Kommunikationsbedürfnisse von Menschen aus der ganzen Welt widerzuspiegeln.

Am Samstag zwischen 12:00 und 14:00 Uhr haben wir einen Termin für das Digital Voice Talk in Raum 2 / A2.

Wir freuen uns alle auf dieses Wochenende, Leute treffen, uns im Radio unterhalten, durch die verschiedenen Messegelände streifen und einfach eine gute Zeit haben. Wir sehen uns!

Ralph, dk5ras, für das deutsche BM262.de-Team.

 

DMR Talkgroup 9101

DMR-Talkgroup

Mit der DMR-Talkgroup Worldwide Maritime (9101) steht nun auf Initiative von Roland, DJ5SL, im BrandMeister-Netz ein Treffpunkt für Segler in küstennahen Gewässern zur Verfügung.

Das ist eine Ergänzung zu

KW-Net: 14.313 Khz
EL-Konferenz: *INTERMAR*
Echolink-Node: 386970

Hytera Firmware DMR TerminalBatchUpgrade V9.00.07.105 IM verfügbar

Hytera Firmware V9.00.07.105 IM verfügbar

Veröffentlicht am 28. Mai 2019 von Peter PA3PM
Neue Firmware und CPS-Software (dank Rob PD8R) sind verfügbar. Verschiedene Amateure haben die Software auf ihre ordnungsgemäße Funktion getestet. Obwohl die Software funktioniert, bleibt eine Warnung bestehen. Das Flashen und Verwenden der Firmware und Software erfolgt ausdrücklich auf eigenes Risiko. HD übernimmt keine Verantwortung für Brickening-Geräte oder andere Probleme. Wenn Sie den USB-Treiber bereits installiert haben, ist eine Neuinstallation nicht erforderlich! Bei inhaltlichen Fragen zur Verwendung möchte ich mich am Donnerstagabend an die DMR Technoronde wenden.

Die Firmware finden Sie hier!

Digitale Betriebarten

Digitale Betriebsarten

Hier möchte ich einige gängige „digitale“ Betriebsarten vorstellen.

Informationen über digitale Betriebsarten gibt es im Internet zur Genüge, deshalb beschränke ich mich auf die gängigsten Betriebsarten (Beschreibung, Frequenzen, Software, Informationen und Bezugsquellen) und verlinke ansonsten auf Seiten und Angebote Dritter.

Alle hier gemachten Angaben sind nicht verbindlich! Vor dem Betrieb in einer digitalen Betriebsart bitte unbedingt die Bandpläne beachten. Manche Voreinstellungen entsprechen nicht den empfohlenen Frequenzen der Bandpläne!

Digitale Betriebsarten werden, bis auf wenige Ausnahmen, in der Modulationsart SSB im oberen Seitenband (USB) betrieben. Die Angabe der Frequenzen  entspricht der unterdrückten Trägerfrequenz bei SSB. Die Signale werden dann oberhalb der Dial Frequenz ausgesendet! Zum Betrieb benötigt man in der Regel ein Interface und eine Software.

Die c´t (Magazin für Computer Technik) hat bereits 2008 einen sehr schönen Artikel mit dem Titel „Jenseits der Rauschgrenze“ über digitale Betriebsarten veröffentlicht. Sehr lesenswert!

Frequenzen speziell für digitale aber auch andere Betriebsarten

Band

Frequency (KHz)

Mode

Submode

160m

1836,0

 

CW

QRP

160m

1836,6

 

WSPR

 

160m

1838,0

 

PSK31

 

160m

1840,0

 

ROS

 

160m

1840,0

 

FT8

 

160m

1843,0

 

SSB

QRP

160m

1845,0

 

SSB

Portable

160m

1977,0

 

DIGVOICE

 

80m

3558,0

 

ROS

 

80m

3559,0

 

CW

Portable

80m

3560,0

 

CW

QRP

80m

3573,0

 

FT8

 

80m

3580,0

 

PSK31

 

80m

3580,0

 

CW

Novices

80m

3590,0

-3610,0

RTTY

 

80m

3592,6

 

WSPR

 

80m

3680,0

 

SSB

Novices

80m

3690,0

 

SSB

QRP

80m

3730,0

 

SSTV

 

80m

3732,0

 

DIGVOICE

 

80m

3760,0

 

SSB

Emergency

80m

3791,0

 

SSB

Portable

80m

3817,0

 

DIGVOICE

 

60m

5287,2

 

WSPR

 

60m 5357,0 FT8

60m

5367,0

 

ROS

 

60m

5403,5

 

DIGVOICE

 

40m

7029,5

 

CW

Portable

40m

7030,0

 

CW

QRP

40m

7032,0

 

CW

Novices

40m

7032,0

 

CW

SOTA

40m

7038,6

 

WSPR

 

40m

7040,0

-7050,0

RTTY

 

40m

7046,0

 

ROS

 

40m

7058,0

 

SSTV

 

40m

7070,0

 

PSK31

 

40m

7074,0

 

FT8

 

40m

7080,0

 

SSB

Novices

40m

7090,0

 

SSB

QRP

40m

7090,0

 

SSB

SOTA

40m

7110,0

 

SSB

Emergency

40m

7177,0

 

DIGVOICE

 

40m

7185,5

 

SSB

Portable

40m

7190,0

 

DIGVOICE

 

30m

10100,0

-10130,0

CW

 

30m

10106,0

 

CW

QRP

30m

10116,0

 

CW

QRP

30m

10117,5

 

CW

Portable

30m

10118,0

 

CW

SOTA

30m

10118,0

 

CW

Novices

30m

10132,0

 

SSTV

 

30m

10136,0

 

FT8

 

30m

10138,0

-10140,0

JT65

 

30m

10138,7

 

WSPR

 

30m

10140,0

-10142,0

PSK31

 

30m

10142,0

 

PSK31

 

30m

10142,0

-10145,0

RTTY

 

30m

10144,0

-10145,0

ROS

 

30m

10144,0

 

SSTV

 

30m

10144,0

 

HELL

 

30m

10149,1

-10149,5

PKT

APRS

20m

14059,0

 

CW

Portable

20m

14060,0

 

CW

QRP

20m

14064,0

 

CW

SOTA

20m

14064,0

 

CW

Novices

20m

14070,0

 

PSK31

 

20m

14074,0

 

FT8

 

20m

14080,0

-14090,0

RTTY

 

20m

14095,6

 

WSPR

 

20m

14103,0

 

ROS

 

20m

14180,0

 

SSB

Novices

20m

14230,0

 

SSTV

 

20m

14236,0

 

DIGVOICE

 

20m

14240,0

 

DIGVOICE

 

20m

14285,0

 

SSB

SOTA

20m

14285,0

 

SSB

QRP

20m

14300,0

 

SSB

Emergency

20m

14342,5

 

SSB

Portable

20m

14346,0

 

SSB

Portable

17m

18081,5

 

CW

Portable

17m

18086,0

 

CW

QRP

17m

18088,0

 

CW

SOTA

17m

18088,0

 

CW

Novices

17m

18096,0

 

CW

QRP

17m

18100,0

 

FT8

 

17m

18100,0

-18105,0

RTTY

 

17m

18100,0

 

PSK31

 

17m

18104,6

 

WSPR

 

17m

18106,0

 

CW

QRP

17m

18108,0

 

ROS

 

17m

18117,5

 

SSB

Portable

17m

18119,0

 

DIGVOICE

 

17m

18130,0

 

SSB

QRP

17m

18130,0

 

SSB

SOTA

17m

18157,5

 

SSB

Portable

17m

18160,0

 

SSB

Novices

17m

18160,0

 

SSB

Emergency

15m

21060,0

 

CW

QRP

15m

21062,0

 

CW

SOTA

15m

21062,0

 

CW

Novices

15m

21074,0

 

FT8

 

15m

21080,0

-21090,0

RTTY

 

15m

21080,0

 

PSK31

 

15m

21094,6

 

WSPR

 

15m

21122,0

 

ROS

 

15m

21285,0

 

SSB

QRP

15m

21285,0

 

SSB

SOTA

15m

21313,0

 

DIGVOICE

 

15m

21340,0

 

SSTV

 

15m

21360,0

 

SSB

Emergency

15m

21380,0

 

SSB

Novices

15m

21437,5

 

SSB

Portable

12m

24192,0

 

ROS

 

12m

24906,0

 

CW

SOTA

12m

24906,0

 

CW

Novices

12m

24906,0

 

CW

QRP

12m

24915,0

 

FT8

 

12m

24920,0

 

PSK31

 

12m

24920,0

-24925,0

RTTY

 

12m

24924,6

 

WSPR

 

12m

24933,0

 

DIGVOICE

 

12m

24950,0

 

SSB

SOTA

12m

24950,0

 

SSB

QRP

12m

24977,5

 

SSB

Portable

12m

24980,0

 

SSB

Novices

10m

28060,0

 

CW

QRP

10m

28062,0

 

CW

SOTA

10m

28062,0

 

CW

Novices

10m

28074,0

 

FT8

 

10m

28080,0

-28090,0

RTTY

 

10m

28120,0

 

PSK31

 

10m

28124,6

 

WSPR

 

10m

28140,0

 

ROS

 

10m

28327,5

 

SSB

Portable

10m

28365,0

 

SSB

QRP

10m

28365,0

 

SSB

SOTA

10m

28380,0

 

SSB

Novices

10m

28680,0

 

SSTV

 

10m

28720,0

 

DIGVOICE

 

10m

29200,0

 

FM

SOTA

10m

29300,0

-29510,0

SSB

Satellite

10m

29600,0

 

FM

Simplex

10m

29620,0

 

FM

Repeater

10m

29640,0

 

FM

Repeater

10m

29660,0

 

FM

Repeater

10m

29680,0

 

FM

Repeater

6m

50245,0

 

ROS

 

6m

50293,0

 

WSPR

 

6m

50313,0

 

FT8

 

6m

50510,0

 

SSTV

 

4m

70091,0

 

WSPR

 

4m

70100,0

 

FT8

 

2m

144489,0

 

WSPR

 

2m

144500,0

 

SSTV

 

2m

144800,0

 

FM

APRS

2m

144980,0

 

ROS

 

2m

145500,0

 

FM

SOTA

70cm

432300,0

 

WSPR

 

23cm

1296500,0

 

WSPR

 

Digitalmodes

PSK31, 63, 128 (Phase-Shift Keying)PSK31 ist seit vielen Jahren ein digitaler Modus, der auf HF-Bändern sehr beliebt ist. Er kombiniert die Vorteile eines einfachen Textcodes mit variabler Länge und einem PSK-Signal (PSK) mit geringer Bandbreite unter Verwendung von DSP-Techniken. Dieser Modus ist für die „Echtzeit“ -Tastatur ausgelegt und bei einer Baudrate von 31 ist er langsam genug, um mit dem typischen Amateur-Typisten Schritt zu halten. PSK31 erfreut sich heutzutage großer Beliebtheit auf den HF-Bändern und ist derzeit der Standard für die Live-Tastaturkommunikation. Die meisten ASCII-Zeichen werden unterstützt. Eine zweite Version mit vier (vierfachen) Phasenverschiebungen (QPSK) ist verfügbar, die eine Vorwärtsfehlerkorrektur (FEC) auf Kosten eines reduzierten Signal-zu-Rausch-Verhältnisses bereitstellt.

Die Phasenumtastung (englisch Phase-Shift Keying, PSK) ist ein digitales Modulationsverfahren in der Nachrichtentechnik. Dabei wird eine sinusförmige Trägerschwingung durch den zu übertragenden digitalen Datenstrom in diskreten Phasenstufen umgetastet. In der einfachsten Form, der binären PSK (BPSK) oder 2-PSK, kann pro Symbol ein Bit übertragen werden.

Jeweils oberhalb von 1.838, 3.580, 7.040, 10.140, 14.070, 18.100, 21.070, 24.920 und 28.120 kHz. Der jeweils rund ein Kilohertz breite, untere Abschnitt wird bevorzugt von QRP-Stationen genutzt (z. B. 10.140 – 10.141 kHz); PSK63 und PSK125 u. a. werden gerne zwei kHz und höher von den oben genannten Frequenzen betrieben (z. B. oberhalb von 10.142 kHz).

 

PSK31
SIM31 (Structured Integrated Message BPSK 31 bauds)Das SIM31 Übertragungsverfahren ist eine Weiterentwicklung von PSK31 durch OM Dany Surquin, ON4NB. SIM31 ist wesentlich empfindlicher als z.B. Telegrafie oder PSK31 und kommt mit Übertragungsbandbreiten von unter 45 Hz aus.

Eine schöne Beschreibung der Entwicklung ist hier zu finden.

1.839, 3.596, 7.045, 10.142, 14.067 (20 m ist nicht Bandplan konform), 18.098, 21.100, 24.916, 28.127 kHz

 

SIM31
MFSK-16, MT 63, OLIVIA, RTTY, THROB usw.RTTY oder „Radio Teletype“ ist ein FSK-Modus, der länger als jeder andere digitale Modus verwendet wird (mit Ausnahme von Morse-Code). RTTY ist eine sehr einfache Technik, die einen Fünf-Bit-Code verwendet, um alle Buchstaben des Alphabets, die Zahlen, einige Interpunktionszeichen und einige Steuerzeichen darzustellen. Bei 45 Baud (typischerweise) ist jedes Bit 1 / 45,45 Sekunden lang oder 22 ms und entspricht einer Schreibgeschwindigkeit von 60 WPM. In RTTY ist keine Fehlerkorrektur vorhanden. Rauschen und Interferenzen können sich erheblich nachteilig auswirken. Trotz der relativen Nachteile ist RTTY bei eingefleischten Funkamateuren immer noch sehr beliebt.

MFSK-16 ist eine Weiterentwicklung des THROB-Modus und codiert 16 Töne. Die PC-Soundkarte für DSP verwendet die Fast Fourier Transform-Technologie zum Dekodieren der ASCII-Zeichen und die Frequenzumtastung mit konstanter Phase zum Senden des codierten Signals. Continuous Forward Error Correction (FEC) sendet alle Daten zweimal mit einer Verschachtelungstechnik, um Fehler durch Impulsstörungen und statische Abstürze zu reduzieren. Ein neuer, verbesserter Varicode wird verwendet, um die Übertragung von erweiterten ASCII-Zeichen effizienter zu gestalten, so dass kurze Dateien zwischen Stationen unter fairen bis guten Bedingungen übertragen werden können. Die relativ große Bandbreite (316 Hz) für diesen Modus ermöglicht schnellere Baudraten (die Eingabe beträgt etwa 42 WPM) und eine größere Immunität gegenüber Phasenverschiebungen mit mehreren Pfaden. Dieser Modus wird zu einem Standard für die zuverlässige Tastatur-zu-Tastatur-Bedienung und ist in verschiedenen gängigen Programmen verfügbar.

MT 63 ist ein DSP-basierter Modus zum Senden von Tastaturtext über Pfade, die durch andere Signale gestört werden. Dies wird durch ein komplexes Schema erreicht, um Text in einer Matrix von 64 Tönen über Zeit und Frequenz zu codieren. Dieses Overkill-Verfahren sorgt für ein „Kissen“ der Fehlerkorrektur auf der Empfangsseite, während immer noch eine Rate von 100 WPM erreicht wird. Aufgrund der großen Bandbreite (1 kHz für die Standardmethode) ist dieser Modus bei überfüllten Bändern wie 20 Metern weniger wünschenswert.

Throb ist ein weiterer DSP-Soundkartenmodus, bei dem versucht wird, die Fast-Fourier-Transformationstechnologie (wie sie von Wasserfallanzeigen verwendet wird) zum Decodieren eines 5-Tonsignals zu verwenden. Das THROB-Programm ist ein Versuch, DSP in den Bereich zu drängen, wo andere Methoden aufgrund von Empfindlichkeits- oder Ausbreitungsschwierigkeiten versagen und gleichzeitig mit einer angemessenen Geschwindigkeit arbeiten. Die Textgeschwindigkeit ist langsamer als in anderen Modi, aber der Autor (G3PPT) hat sein MFSK-Programm (Multiple Frequency Shift Keying) verbessert.

1.838-1.842, 3.583-3.600, 7.043-7.050, 10.143-10.150, 14.080-14.099, 18.103-18.109, 21.080-21.120, 24.923-24.929 und 28.080-28.150 kHz

 

FLDIGI
FELD HELL, PSK HELL und HELL 80Hellschreiben ist eine Methode zum Senden und Empfangen von Text mithilfe der Faxtechnologie. Die Verwendung von PC-Soundkarten als DSP-Einheiten hat das Interesse an Hellschreiben wieder erhöht. Die Single-Tone-Version (Feld-Hell) ist die Methode der Wahl für den HF-Betrieb. Es ist ein Ein-Aus-Tastensystem mit 122,5 Punkten / Sekunde oder etwa 35 WPM-Textrate bei einer geringen Bandbreite (etwa 75 Hz). Textzeichen werden auf dem Bildschirm „gemalt“, so dass sie dekodiert und gedruckt werden. Eine neue „Designer“ -Ausführung dieses Modus mit der Bezeichnung FM HELL bietet einige Vorteile, da die Druckqualität bei einem höheren Arbeitszyklus besser ist.

Der Hellschreiber, eigentlich Typenbildfeldfernschreiber genannt, ist ein von Rudolf Hell erfundenes Fernschreibgerät, das Mitte des 20. Jahrhunderts auf besonders störanfälligen Übertragungswegen benutzt wurde. Das Prinzip wurde 1929 patentiert und sowohl mit Funk-Übermittlung als auch über Kabel eingesetzt. Besondere Bedeutung hatte er bei der Übertragung von Pressefunknachrichten bis in die 1980er Jahre. Die Betriebsart HELL wird heute noch von Funkamateuren genutzt.

+/- 3.584, 7.044, 10.144, 14.074, 18.104, 21.074, 24.924 und 28.074 kHz (jeweils „Center Frequency“, also Mittenfrequenz)

 

HELL
FAX/SSTVSlow Scan Television (SSTV) ist eine analoge Betriebsart im Amateurfunkdienst und dient der Übertragung von Standbildern. SSTV ist die schmalbandige Vorstufe zum breitbandigen Amateurfunk-Fernsehen (über 7 MHz Bandbreite). SSTV besitzt eine dem Sprachkanal angepasste Bandbreite (unter 3 kHz) und ist dadurch geeignet, um auf Kurzwelle Bilder zu versenden.

3.735 (LSB/DRM-SSTV 3.733), 7.165 (LSB/DRM-SSTV 7.058), 14.230 (USB/DRM-SSTV 14.233), 21.340 (USB/DRM-SSTV 21.233), 28.680 (USB) kHz

ISS SSTV = 145,800 MHz

 

SSTV
JT65WSJT (Weak Signal communications, by K1JT) ist eine Gruppe (JT65, JT9, FT8, WSPR) von Übertragungsprotokollen und eine freie Amateurfunk-Software zur Kommunikation mit schwachen Signalen. Sie wurden vom Funkamateur und Nobelpreisträger für Physik Professor Joseph Hooton Taylor Jr. (Amateurfunkrufzeichen K1JT) entwickelt. Die digitale Signalverarbeitung durch WSJT macht es für Funkamateure wesentlich einfacher, bestimmte Ausbreitungsarten wie Meteorscatter und Erde-Mond-Erde zu nutzen. Es hat auf UKW die früher für sehr schlechte Übertragungswege übliche Morsetelegrafie abgelöst.

Dial Frequencies, 136,13 kHz, 474,2 kHz, 1.838,0 kHz, 3.576,0 kHz, 5.357,0 kHz, 7.076 kHz, 10.138,0 kHz, 14.076,0 kHz, 18.102,0 kHz, 21.076 kHz, 24.917 kHz, 28.076 kHz

 

WSJT-X
FT8FT8 ist eine recht neue digitale Betriebsart (2017), die sehr für niedrige Sendeleistung („QRP-Betrieb“) und für Stationen mit Antennendefiziten sehr geeignet ist. Diese Betriebsart wurde sehr rasch populär und dominiert zur Zeit die Kurzwellenbänder.

FT8 hat viele Gemeinsamkeiten mit JT65, JT9 und JT4, der zeitliche Ablauf ist allerdings semiautomatisch in Durchgängen von 15s Dauer organisiert. FT8 QSOs werden deshalb viermal schneller als in JT65 und JT9 abgewickelt.

FT8
FT4Joe Taylor (K1JT) kündigte die neue Sendeart FT4 an. Diese Betriebsart basiert auf den Merkmalen von FT8, wurde aber mit Sendeintervallen von nur 6 Sekunden Dauer speziell für Contest-Betrieb optimiert.

Damit ist FT4 um den Faktor 2,5 schneller als FT8 und verfügt über etwa die gleiche Geschwindigkeit wie RTTY. FT4 kann mit Signalen arbeiten, die um 10 dB schwächer sind als für RTTY erforderlich, bei deutlich geringerer Bandbreite.

Dial Frequencies, 1.840,0 kHz, 3.573,0 kHz, 7.074 kHz, 10.136,0 kHz, 14.074,0 kHz, 18.100,0 kHz, 21.074 kHz, 24.915 kHz, 28.074 kHz

 

FT4
PACTOR und AMTORAmtor ist ein FSK-Modus, der in die Geschichte eingegangen ist. Während es ein robuster Modus ist, hat er nur 5 Bits (wie sein Vorgänger RTTY) und kann keine erweiterten ASCII- oder binären Daten übertragen. Mit einer voreingestellten Betriebsrate von 100 Baud kann es nicht mit der Geschwindigkeits- und Fehlerkorrektur moderner ARQ-Modi konkurrieren. Die Nicht-ARQ-Version dieses Modus wird als FEC und von den Marine Information Services als SITOR-B bezeichnet.

Pactor ist ein FSK-Modus und ist in modernen TNCs Standard. Es wurde mit einer Kombination aus Paket- und Amtor-Techniken entwickelt. Es ist heute der beliebteste digitale ARQ-Modus für Amateur-HF. Dieser Modus ist gegenüber AMTOR mit seiner Betriebsrate von 200 Baud, der Huffman-Komprimierungstechnik und der binären Datenübertragungsfunktion eine wesentliche Verbesserung.

Pactor II ist ein robuster und leistungsstarker PSK-Modus, der unter verschiedenen Bedingungen gut funktioniert. Es verwendet starke Logik, automatische Frequenzverfolgung; Er ist DSP-basiert und bis zu 8-mal schneller als Pactor. Sowohl PACTOR als auch PACTOR-2 verwenden das gleiche Protokoll-Handshake, wodurch die Modi kompatibel sind.

Pactor III ist ein proprietärer Modus für die Nachrichten- und Verkehrsabwicklung über eine HF-Verbindung. Die Verwendung des Pactor-III-Protokolls ist aufgrund der sehr großen Bandbreite des Pactor-III-Signals für US-amerikanische Bänder und einige andere Länder begrenzt. Derzeit sind digitale Signale, die die Bandbreite von PCT-III einnehmen, auf einige Unterbänder beschränkt:

28.120-28.189 MHz, 24.925-24.930 MHz, 21.090-21.100 MHz, 18.105-18.110 MHz, 14.0950-14.0995 MHz, 14.1005-14.112 MHz, 10.140-10.150 MHz, 7.100-7.105 MHz oder 3.620-3.635 MHz. Nur die eingebettete Hardware (Modem) des deutschen Unternehmens, das die Rechte an diesem Modus besitzt, kann Pactor-III betreiben.

G-TOR und CLOVERG-TOR (Golay-Tor) ist ein FSK-Modus, der im Vergleich zu Pactor eine schnelle Übertragungsrate bietet. Es verfügt über ein Datenübermittlungssystem, das die Auswirkungen von Umgebungsgeräuschen minimiert und verstümmelte Daten korrigiert. G-tor versucht alle Übertragungen mit 300 Baud durchzuführen, sinkt jedoch bei Schwierigkeiten auf 200 Baud und schließlich auf 100 Baud. (Das Protokoll, das die guten Fotos von Saturn und Jupiter aus den Voyager-Weltraumaufnahmen mitgebracht hat, wurde von M. Golay entworfen und nun für den Gebrauch für Funkamateure angepasst.)

Clover ist ein PSK-Modus, der eine Vollduplex-Simulation bietet. Es eignet sich gut für den HF-Betrieb (insbesondere unter guten Bedingungen), es gibt jedoch Unterschiede zwischen den CLOVER-Modems. Das ursprüngliche Modem wurde CLOVER-I genannt, das neueste DSP-basierte Modem heißt CLOVER-II. Clovers Schlüsselmerkmale sind die Bandbreiteneffizienz mit hohen fehlerkorrigierten Datenraten. Clover passt sich den Bedingungen an, indem das empfangene Signal ständig überwacht wird. Basierend auf dieser Überwachung bestimmt Clover das beste zu verwendende Modulationsschema.

WSPRWeak Signal Propagation Reporter (WSPR, engl. Aussprache whisper für „Flüstern“) ist die Bezeichnung eines automatischen Datenübertragungsverfahrens, das sichere Übermittlung auch noch bei sehr stark gestörtem Übertragungskanal ermöglicht (z. B. sehr schwaches Nutzsignal gestört durch thermisches Rauschen).

Die Frequenzen, die WSPR verwendet, sind fest programmiert, zusätzliche Frequenzen lassen sich aber ergänzen (wie z. B. im 60-m-Band): 0.136, 0.4742, 1.8366, 3.5926 (geplant 3.5726 kHz), 5.3647, 7.0386, 10.1387, 14.0956, 18.1046, 21.0946, 24.9246, 28.1246 kHz. Die möglichen Sendefrequenzen liegen – von der Software her bedingt – im Bereich von 1400 bis 1600 Hz oberhalb der oben genannten „dial frequencies“. D. h., dass zum Beispiel im 630-m-Band damit der Bereich von 475,6 bis 475,8 kHz für WSPR zur Verfügung stünde.

 

WSPR
FSQ („Fast Simple QSO“)

Derzeit treffen Interessierte sich auf folgenden Frequenzen (sog. „dial frequency“, also Frequenzanzeige des Gerätes!): 3588, 5355, 7044 und 10144 kHz USB

Für Experimente in dieser neuen digitalen Betriebsart auf den höheren KW-Bändern werden bislang vorgeschlagen: 14074, 18104, 21074, 24924 und 28124 kHz.

 

FSQ
JS8Call (ehemals FT8Call)Neue Betriebsart aus der Feder von KN4CRD (Jordan Sherer). JS8Call Basiert auf FT8 hat aber den Vorteil, dass längere Inhalte in mehreren Durchgängen versendet werden können. Das erklärte Ziel von Jordan Sherer bestand darin, die Textbausteinstruktur der verschiedenen JT-basierten Modi durch Tastatureingaben zu erweitern und somit Funkverbindungen freier zu gestalten. Die Software enthält einen Baken-Modus. Die Aktivität in in JS8Call ist noch ziemlich gering, die größten Erfolgsaussichten für eine Verbindung bestehen auf 14,080 MHz im 20 m Band.

  • Software: JS8CALL
  • Sound und Wasserfallbild

 

FT8CALL
ROS

ROS wurde 2010 vom spanischen Funkamateur José Alberto Nieto Ros (EA5HVK) publiziert. Es eignet sich für schwierige Übertragungsverhältnisse, wie sie auf Kurzwelle oder bei Erde-Mond-Erde (EME) typisch sind (niedriges Signal-Rausch-Verhältnis und Mehrwegempfang). Das Signal kann noch decodiert werden, wenn es mehr als 30 dB schwächer als das Rauschen ist, d. h. vom menschlichen Ohr nicht mehr wahrgenommen werden kann.

Frequenzen: 136, 476, 1.840, 3.583, 3.585, 3.587, 3.589, 5.367, 7.040, 7.044, 7.046, 7.048, 10.132, 10.134, 14,088, 14,101, 14,103, 14,116, 18,107, 18,111, 21,110, 21,115, 24,916, 24,926, 28,185, 28,295, 50,245, 70,280, 144,980, 432,097

 

ROS
PC ALEPC-ALE ist keine eigenständige Betriebsart, soll hier aber trotzdem Erwähnung finden.

Automatic Link Establishment (kurz ALE, engl. für „automatischer Verbindungsaufbau“) ist ein digitales Kommunikationsprotokoll und Selektivrufverfahren zur Etablierung von Sprach- und Datenkommunikation via Kurzwelle gemäß der US-amerikanischen technischen Militärnormen MIL-STD-188-141 und MIL-STD-188-110. Es ist de facto ein weltweiter Standard für den digitalen Aufbau und die Aufrechterhaltung von Kurzwellenkommunikation. ALE ermöglicht in der primären Funktion als Selektivrufverfahren zur synchronen Kommunikation die automatische Herstellung einer Verbindung zu einer spezifischen Station oder Gruppe von Stationen (Netzwerk) weltweit, um daraufhin in einer anderen Betriebsart zu kommunizieren.

Die ALE Frequenzen sind hier zu finden.

 

PC ALE
PR und APRSHF-Packet-Radio ist ein FSK-Modus, der eine Anpassung des sehr beliebten Packet-Radios darstellt, das bei UKW verwendet wird. Obwohl die HF-Version von Packet Radio aufgrund der mit dem HF-Betrieb verbundenen Geräuschpegel eine stark reduzierte Bandbreite aufweist, behält sie die gleichen Protokolle und die Fähigkeit bei, viele Stationen auf einer Frequenz zu „knoten“. Trotz der reduzierten Bandbreite (300 Baud) ist dieser Modus für die allgemeine HF-Ham-Kommunikation unzuverlässig und wird hauptsächlich zum Weiterleiten von Routineverkehr und Daten zwischen Bereichen verwendet, in denen VHF-Repeater möglicherweise fehlen.

Packet Radio (PR) ist etwas aus der Mode gekommen, soll hier aber trotzdem Erwähnung finden. Packet Radio ist ein Verfahren zur digitalen Datenübertragung im Amateurfunk. Die Informationen werden in kurzen Datenpaketen (meist maximal 255 Byte) ausgesendet und beim Empfänger wieder zusammengesetzt. Rechner kommunizieren dadurch drahtlos mit automatischer Fehlerkorrektur.

Das Automatic Packet Reporting System (APRS) stellt eine spezielle Form von Packet Radio im Amateurfunkdienst dar. Das System wurde in den 1980er Jahren vom amerikanischen Funkamateur Bob Bruninga (Rufzeichen WB4APR) entwickelt. APRS ermöglicht die automatisierte Verbreitung von Daten (z. B. GPS-Position, Wetterdaten, kurze Textnachrichten) über beliebige Entfernungen im Packet-Radio-Netz.

APRS Frequenz: 144,800 MHz
ISS APRS : 145,825 MHz

 

UISS
WINLINK, WINMORWINMOR (engl. WinLink mail over radio „WinLink-Mail über Funk“) bezeichnet eine digitale Betriebsart im Amateurfunkdienst. Es wurde für die Verwendung mit WinLink auf Kurzwelle entwickelt und ermöglicht das Übertragen von Daten, z.B. E-Mails über Kurzwelle im Amateurfunk. WINMOR bietet eine Alternative zur PACTOR-Übertragung im Kurzwellen-Bereich des WinLink-Systems.

Im Gegensatz zu PACTOR arbeitet WINMOR ohne teuren Hardware-TNC, es reichen die Soundkarte eines Computers und ein SSB-Transceiver zum Modulieren und Demodulieren.

 

WINMOR WINLINK

 

Neue DMR-Funkgeräte aus China

 

DMR-Geräte

Zurzeit drängen verstärkt chinesische Hersteller auf den Markt DMR-fähiger Funkgeräte. Bisher hatten die Hersteller zudem nur auf Monobandgeräte für Digital Mobile Radio (DMR) im Programm, die Neuvorstellungen schicken sich an, nun auch Duoband bedienen zu können. Denn immerhin sind die Geräte zudem in der Lage, neben DMR eben auch FM bedienen zu können. So machte Baofeng kürzlich mit dem DM-5R von sich Reden – das allerdings noch einige technische Tücken aufweist. Aber auch Wouxun und AnyTone drängen mit Neuvorstellungen in den DMR-Markt.

Zum DM-5R waren bis vor kurzem noch keinerlei Erfahrungswerte zu lesen. Das hat sich nun mit einigen Posts in der Mailingliste APCO25-DMR-DL geändert. So berichtet Ralph A. Schmid, DK5RAS, dort über erste Details: Die CE-Prüfung sei erfolgt, eine FCC-Zulassung bestehe auch. Das Mikrofon müsse man in Digital wie Analog infolge seiner Unempfindlichkeit dicht besprechen. Das Gerät mache keinerlei TDMA, womit Amateurfunk-DMR aktuell nicht möglich sei. Einstellungen für Colorcode (CC) und Zeitschlitz (TS) sind genauso wie Frequenzablage aus dem Menü wählbar. Die Sprechgruppe (TG) lässt sich seinen Ausführungen nach nur aus dem Telefonbuch wählen, welches nur per CPS programmiert werden kann. In einem weiteren Post hat DK5RAS herausgefunden, dass die Geräte offenbar mit einem anderen Vocoder ausgeliefert werden. Sein erstes Indiz: Motorola DP4801e und DM-5R können sich nach korrekter TG-Konfiguration, auch ohne TDMA, gegenseitig ohne NF empfangen. DK5RAS hat jedoch nachträglich ein Upgrade-File erhalten, welches die Buchstaben „AMBE“ im Namen trägt – offenbar reicht der Hersteller diesen Codec softwareseitig nach.

Das amerikanische Amateurfunkportal QRZnow.com hat auf die neuen Geräte Wouxun KG-D2000 und KG-D901 hingewiesen. Allerdings finden sich bisher noch keinerlei Hinweise auf wichtige technische Daten, die DMR-Betrieb hierzulande erlauben würden. Zumindest beim KG-D901 handelt es sich um Duoband-Handfunkgeräte für den Bereich 136…174 MHz und 400…470 MHz. Auch die Schlagworte APRS/GPS und Bluetooth tauchen auf. Die Newsmeldung (Englisch) hierzu findet man unter http://qrznow.com/new-wouxun-kg-d2000-and-kg-d901-dmr-aprs-gps-10-watts. Die Geräte werden aktuell auf der Hong Kong Electronics Fair 2016 (Herbstedition) vorgestellt.

Die Qixiang Electron Science & Technologie Co., Ltd. – besser bekannt als Hersteller der AnyTone-Geräte – will Anfang März 2017 in den USA das AT-D868UV vorstellen. Ebenfalls als Duoband-Gerät für 136…174 MHz und 403…480 MHz konzipiert, soll das Handfunkgerät max. 6 W FM und DMR beherrschen und eine Bedienung über ein TFT-Display ermöglichen. Den Preis nimmt QRZnow.com mit 200 US-$ an. Neben dem Handfunkgerät soll unter der Bezeichnung AT-D868S noch ein Monoband-Mobilgerät für DMR auf den Markt kommen. Über weitere Details, die einen stichfesten Betrieb hierzulande in DMR ermöglichen würden, ist in der Ankündigung (Englisch) unter http://qrznow.com/anytone-at-d868uv-dual-band-vhf-and-uhf-dmr-portable/ aktuell noch nichts zu lesen.

Wenn auch die Betriebsart DMR beim DM-5R von Baofeng offenbar noch etwas „Proprietär“ gehandelt wird, so ist doch deutlich zu erkennen, dass zumindest bei den chinesischen Herstellern die Zeichen neben FM auch auf DMR stehen. (Bilder: Werkfotos)

Quelle: https://www.darc.de/home/

DMR Runden im Brandmeister Netz

Eine Übersicht regelmäßiger Runden im Brandmeister-Netz

Im Internet habe ich nach regelmäßig stattfindenden DMR-Nets gesucht.
In der Regel sind die  Talkgroups on Demand, also dyamisch, aufzutasten.

Montag
PAPA DMR Roundtable 20:00 PAC California 3106
Crossroads Indiana 18:00 CEN Crossroads Statewide 31189
Oklahoma 20:00 CEN Oklahoma 3140
Dienstag
Idaho Statewide 19:00 MST Idaho 3116
Pennsylvania Statewide 20:00 EST Pennsylvania 3142
Texas Tech Net 19:30 CEN Texas 3148
Ventura County Digital Radio Club Net 19:30 PAC VCDRC 31070
SNARS DMR Net 20:00 PAC SNARS 31328
Indiana Statewide 20:00 EST Indiana 3118
Arkansas Statewide 21:00 EST ARWX 31051
Mittwoch
North American Astronomy Net 02:00 UTC NA Astronomy 31175
Ohio Statewide Net 19:30 CEN Ohio 3139
Texas Statewide Net 17:30 CEN Texas 3148
North America Tech Net 17:00 EST North America 93
After HamNation Net 19:00 PST TAC-311 311
Pacific NW 19:00 PST PNWR 31771
Oregon Statewide 20:00 PST Oregon 3141
Minnesota Statewide 19:00 CEN Minnesota 3127
Donnerstag
Kentucky Net 20:00 EST Kentucky 3121
West Virginia DMR and Service net 20:00 EST West Virginia 3154
Arkansas Skywarn 20:00 EST Arkansas 3105
PAPA Technical Round Table (cross-mode) 20:00 PST XLX013 31078
NorCal 19:00 PST NorCal 31068
Ventura County Digital Radio Club (VCDRC) 19:00 PST Ventura 310652
Hytera USA 19:30 PST Hytera 31089
Freitag
Tennessee Statewide 21:00 CEN Tennessee 3147
TGIF Net 20:30 EST TGIF 31665
Samstag
BM Worldwide Net 14:00 UTC Worldwide 91
Outdoor Adventure Net 10:00 PST OAG 31772
Outdoor 4×4 Net 12:30 PST OAG 31772
Sonntag
TAC-310 Net 17:00 PST TAC-310 310
Iowa Statewide Net 19:30 CEN Iowa 3119
Southeast Florida Net 20:00 EST South-East-Florida 31124
Connecticut Statewide 20:30 EST Connecticut 3109
Hawaii Newsline Net 17:00 HST Hawaii 3115
Canada DMR 21:00 EST Canada 302
DMRTrack Net 18:00 CEN DMR Track 31489
Midnight Net 21:00 PST TAC-310 310

Quelle:http://mrickey.com/dmr-nets/

Vy 73 de Hans-Jürgen Marx DJ3LE

Der Repeatercluster und HAMNET-Netzknoten DB0WE/DB0GOS/DB0QR in Essen-Bredeney!

Der Repeatercluster und HAMNET-Netzknoten DB0WE/DB0GOS/DB0QR in Essen-Bredeney! Mit 198m über NN sind wir der höchstgelegene Repeaterstandort im Distrikt-Ruhrgebiet des DARC e.V. Von hier aus versorgen wir die Funkamateure der Region über weltweit vernetzte Repeater mit den analogen und digitalen Betriebsarten FM, C4FM, D-Star und DMR (Brandmeister).

Unter dem Rufzeichen DB0GOS betreiben wir ebenfalls an diesem Standort einen Richtfunk-Knoten für das HAMNET mit derzeit 8 Linkstrecken zu Standorten in benachbarte Distrikte und den Niederrhein. Darüber hinaus stehen Funkamateuren auf 2,362GHz, 2,397GHz und 5,695GHz weit reichende Usereinstiege in das HAMNET zur Verfügung.

  • Reichweite 70cm DB0WE

DB0OHL DMR wieder ONLINE

Die Antennen bei DB0OHL

 

Seit heute morgen ist unser DMR-Relais auf einer neuen Testfrequenz ONLINE. Die QRG lautet: 438,2375 /430,6375 MHz  -7,6 MHZ

Da unser Duplexer noch auf die neue QRG abgestimmt werden muss, arbeiten wir z.Z. mit einer Sende- und einer Empfangsantenne.

Herbert, DB9IF

Ich habe einiges gesammelt an Information von der ersten Seite von DB0OHL

Gelsenkirchen-Scholven, Locator JO31MO. Die Koordinaten sind 51°36.25’N
7°0.87’E . Mit 206 Meter Höhe ist die Halde die höchste künstliche
Erhebung im Ruhrgebiet. Besucher dürfen nur einmal im Jahr zu einem
Gottesdienst auf die Halde.

In Betrieb genommen wurde der HAMNET-Knoten am 26.Oktober 2017. Die Geräte der Inneneinheiten sind komplett gespendet worden. Die
Außeneinheiten sind zum einen Teil Bestandteil der DARC Hamnetförderung 2016 und zum anderen Teil von einem einzelnen OM gespendet. Der Mast wurde von unserem Nachbar-OV N40 bereit gestellt. Der Bauwagen ist Eigentum des OV Herrlichkeit-Lembeck N38. Pächter des Grundstückes und Verantwortlicher von DB0OHL ist Peter DL4BBU.

Die Arbeiten am HAMNET-Knoten wurden in Kooperation mit Mitgliedern des in Dorsten beheimateten IGAF e.V und dem DARC OV N38 durchgeführt. Federführend ist der OV N38. Die Mitglieder des IGAF e.V stellten ihre Arbeitskraft zur Verfügung. Beim abschließenden Aufbau der Antennen halfen Mitglieder weiterer Ortsverbände. Als Linkantennen dienen ausschließlich Parabolspiegel mit hohem Gewinn. Verlinkt ist DB0OHL mit DB0GOS (Essen), DB0GW (Uni-Duisburg), DB0WML
(Reken), DB0HE (Herten) und DB0WAL (Waltrop).

Die beiden Userzugänge auf 13cm 2362MHz in Richtung SW und 2397MHz in Richtung Nord sind zwei 120° Sektorantennen mit 15dB Gewinn. Ein Zugang auf 6cm in Richtung SO ist genehmigt, aber noch nicht in Betrieb.

Die Inneneinheiten bestehen aus einem Mikrotik RB3011 Router, einem
24-fach Switch von HP. Die beiden Server für db0ohl.ampr.org und
pi.db0ohl.ampr.org sind je ein Raspberry Pi3B. Auf den Servern laufen
verschiedene Dienste. Aktuelle Wetterdaten von der Halde sind im HAMNET abrufbar unter db0ohl.ampr.org/weewx/. In naher Zukunft wird noch ein
professioneller Server mit 2×1 TB Festplatten eingebaut. Dieser Server
ersetzt dann die beiden Raspberries.

Ein Blick in die Zukunft:
In Zusammenarbeit mit dem Bakenprojekt Westmünsterland des OV Velen N40, werden in naher Zukunft auf unserem Mast noch 3 SDR-Empfänger montiert. Die SDR’s empfangen die GHz-Baken aus Velen. Die Feldstärken und die
Wetterdaten werden dann kontinuierlich in eine Datenbank geschrieben und dort archiviert. Man kann dann jederzeit sehen, wie die aktuellen
Ausbreitungsbedingungen in Bezug zum aktuellen Wetter sind bzw. waren.

Informationen über das DMR Relais in Gelsenkirchen Scholven gibt es auf DB0OHL

Damit man sich mal ein Bild machen kann über diesen Standort wurde ein Video gedreht. Ich selber war mal bei arbeiten an dem Standort. Das ist aber schon einige Zeit her,

Das Video zeigt, aus der Luft gesehen, unseren Funkwagen in dem sich die Elektronik für unseren Hamnet-Knoten DB0OHL befindet. Am gleichen Standort befindet sich ein DMR Relais mit sehr großer Reichweite. Am Wagen ist unser 8 Meter hoher Antennenmast zu sehen. Der Mast hat schon einige Stürme standgehalten. Das Video wurde von Stefan DO2STH, mit Hilfe seiner Drohne gedreht.

Quelle: DB0OHL

 

Der DMR Klassiker TYTERA MD380

TYTERA MD380

Das Tytera MD380 ist für alle geeignet welche mal in den Bereich DMR rein gucken wollen und keinen OM haben welche ihnen mal ein Gerät leiht.

Das Gerät an und für sich ist gar nicht mal so schlecht, die Modulation mit dem eingebauten Mikrofon ist auch gut und fürs nur mal rein gucken, als Zeitgerät oder wenn man eh nur immer auf einem Repeater / Reflektor arbeitet vollkommen ausreichend.

Defizite tun sich eigentlich erst auf wenn man mit den Menüs arbeiten will, die sind zwar eigentlich auch selbsterklärend aber die Bedienung ist doch etwas träge.

Preislich so um die 140 EUR incl Programmierkabel, oder man nimmt gleich den Nachfolger MD390.

Was das Gerät aber sehr interessant macht ist die Experimentelle Firmware welche das Display beim Empfang durch eine bessere Ansicht ersetzt.

dsc_0928

Dazu muss allerdings erst einmal die Userdatenbank eingespielt werden und das hat es leider in sich.

Es gibt zwar viele Anleitungen aber irgendwie fehlt immer wieder was, aber der Aufwand lohnt sich.

Eine relativ gute Anleitung zu Windows findet sich hier:
https://github.com/travisgoodspeed/md380tools/blob/master/README.de.md
aber auch hier fehlen Punkte wo man dann teilweise etwas nachdenken muss, wen man sich allerdings mit dem PC nicht so auskennt kann es da auch durchaus zu Problemen führen.

So hatte auch ich Probleme nach der Installation da ich Windows 10 – 64 Bit nutze und der Autor des Artikels vermutlich Win XP – 32 Bit

Da mich eben auf dem Reflektor auch jemand drum gebeten hat eine Idioten sichere Anleitung zu machen werde ich dem einfach mal nachkommen. Bei vielen Sachen wird sich der versierte Windowsuser denken das kann doch jeder, sind doch alles Basics aber dem ist nicht so.

Ich möchte hier einfach nochmal auf die Installation unter Windows 10 zurück kommen ohne mich mit fremden Federn zu schmücken, die Urversion stammt von KK4VCZ  und die Übersetzung von DG9VH.

Also mein System mit dem die Screenshots entstanden sind
– Betriebssystem: Windows 10 – 64 Bit
– Browser: Firefox 50
– Dateiexplorer: Windows Explorer

Habt ihr eine andere Konfiguration können die Screenshots bei euch natürlich etwas anders ausschauen, besonders bei anderen Betriebssystemen kann es auch vorkommen das etwas nicht mehr passt.

Vorbereitung

Erstellt einen Ordner wo ihr alle Download speichert, da ich faul bin habe ich einen Ordner mit dem Namen „MD380-Tools“ auf dem Desktop erstellt.

Installation von Git

Download:
https://git-scm.com/download/win

Hierbei sollte der Download automatisch starten, falls er nicht startet müsst ihr die jeweilige Setup-Version auswählen, also 32 Bit oder 64 Bit. Bei mir startete der Download automatisch und es wurde auch automatisch die momentan aktuelle 64 Bit Version (Git-2.10.2-64-bit.exe) ausgewählt.

So sollte es ausschauen
ascreenshot_1
Die Datei dann im vorher erstellten Ordner speichern.

Doppelklick auf Git-2.10.2-64-bit.exe (bzw eure Version) um die Installation zu starten.

Vermutlich (wenn nicht durch euch deaktiviert) bekommt ihr die Sicherheitswarung

2screenshot_1

welche ihr dann durch einen Klick auf „Ausführen“ bestätigen müsst.

Danach kommt eine weitere Sicherheitsmeldung welche ihr durch einen Klick auf „Ja“ bestätigen müsst.

dsc_0930

Diese Meldungen kommen teilweise auch bei den anderen Programmen und müssen jeweils mit „Ausführen“ bzw „Ja“ bestätigt werden, ich werde dazu im Verlauf KEINE weiteren Screenshots posten, denke mal diese Prozedur kennt eh jeder.

Weiter gehts mit, nach der Bestätigung der 2. Sicherheitsmeldung müssen wir die Lizenz durch einen Klick auf „Next >“ bestätigen.

3screenshot_1

Der nächste Punkt ist die Auswahl des Installationsverzeichnisses, hier bedarf es keiner Änderung, einfach mit einem Klick auf „Next >“ die Seite bestätigen.

4screenshot_1

Auch bei der Auswahl der Komponenten müssen wir nichts ändern und können einfach mit einem Klick auf „Next >“ die Seite bestätigen.

5screenshot_1

Auch beim Startmenüeintrag einfach mit einem Klick auf „Next >“ die Seite bestätigen.

6screenshot_1

Nun sind wir beim Punkt „Adjusting your PATH environment“ angelangt, auch hier bedarf es keiner Änderung einfach mit einem Klick auf „Next >“ die Seite bestätigen. Falls das Fenster später einmal anders ausschauen sollte, es muss der Punkt „Use Git from the Windows Commmand Prompt“ ausgewählt werden.

7screenshot_1

Auch bei der Auswahl des Secure Shell Client Programms bedarf es keiner Änderung einfach mit einem Klick auf „Next >“ die Seite bestätigen.

8screenshot_1

Auch bei „Configuring the line ending conversions“ einfach mit einem Klick auf „Next >“ die Seite bestätigen.

9screenshot_1

So nun müssen wir „endlich“ mal was ändern, also auf der Seite „Configuring the terminal emulator to use with Git Bash“ den unteren Punkt „Use Windows‘ default console window“ auswählen und mit einem Klick auf „Next >“ die Seite bestätigen.

10screenshot_1

Auf der nächsten Seite „Configuring extra options“  mit einem Klick auf „Install“ die Installation ausführen.

11screenshot_1

Nun läuft die Installation durch

12screenshot_1

und muss dann nur noch mit einem Klick auf „Finish“ beendet werden, wenn  man die Release Notes nicht lesen möchte dann die Box „View Release Notes“ abwählen.

13screenshot_1

Installation von Make

Download: http://gnuwin32.sourceforge.net/packages/make.htm
auf der Seite dann bei „Complete package, except sources“ auf „Setup“ klicken oder im Text vorher auf „Setup program„, die jeweils richtigen Links sind im Screenshot markiert.

14screenshot_1

nun werdet ihr auf eine werbe geflutete Seite weitergeleitet auf der dann der Download in ca 5 Sekunden automatisch startet. Sollte das nicht funktionieren unter dem grünen Balken auf „Direct Link“ klicken.

15screenshot_1

Speicher die Datei make-3.81.exe (oder evtl schon eine neuere Version) in den am Anfang erstellen Download Ordner.

Rechtsklick auf die Datei make-3.81.exe und „Als Administrator ausführen“ auswählen. (Evtl geht es auch ohne Administratorenrechte, aber ich hatte mit Make Probleme gehabt)

bild1

Die ersten Seite können wir gleich mit einem Klick auf „Next >“ bestätigen

16screenshot_1

Bei den Lizenzbestimmungen „I accept the agreement“ auswählen und mit einem Klick auf „Next >“bestätigen.

17screenshot_1

Auf der nächsten Seite ist die Auswahl des Installationsverzeichnisses zu bestätigen, hier braucht normalerweise nichts geändert zu werden.

Allerdings ist der hier angezeigte und auf dem Screenshot rot markierte Path
Bei 64 Bit: C:\Program Files (x86)\GnuWin32
Bei 32 Bit: C:\Program Files\GnuWin32
später wichtig.

Das war auch bei mir ein Problempunkt da in der originalen Anleitung von einem 32 Bit System, ausgegangen wird.

18screenshot_1

Die Komponentenliste wieder ohne erforderliche Änderungen mit einem Klick auf „Next >“ bestätigen.

19screenshot_1

Auch den Startmenüeintrag ohne erforderliche Änderungen mit einem Klick auf „Next >“ bestätigen.

20screenshot_1

Auch die Seite „Select Additional Tasks“ mit einem Klick auf „Next >“ bestätigen.

21screenshot_1

Im nächsten Schritt dann die Installation mit einem Klick auf „Install“ starten.

22screenshot_1

Und die Installation mit einem Klick auf „Finish“ beenden.

23screenshot_1

Installation von Python 2.7

Download: https://www.python.org/downloads/
Auf der sich öffnenden Seite die Version 2.7.x (in meinem Fall war das die Datei: python-2.7.12.msi) durch einen Klick runter laden. Also die 2.7 und nicht die 3er Version.

Die Datei python-2.7.12.msi (bzw evtl eine neuere Version der 2er Reihe) dann wieder im extra erstellten Download Ordner speichern.

24screenshot_1

Jetzt Doppelklick auf die Datei python-2.7.12.msi und mit einem Klick auf „Next >“ die Seite bestätigen.

25screenshot_1

Auch die Seite „Select Destination Directory“ wieder mit einem Klick auf „Next >“ bestätigen.

26screenshot_1

Die Seite „Customize Python 2.7.12“ auch wieder mit einem Klick auf „Next >“ bestätigen.

27screenshot_1

Nun startet die Installation, hierbei muss man wieder eine Sicherheitsmeldung bestätigen. Dieser Schritt kann etwas dauern, also nicht wundern wenn 1 Minute lang nichts passiert.

28screenshot_1

Mit einem Klick auf „Finish“ beenden wir die Installation

29screenshot_1

Jetzt wechseln wir mit dem Windows Explorer in das Verzeichnis
C:\Python27
wechseln und dort eine Kopie der Datei python.exe erstellen welche dann den Namen python2.exebekommt.

Wie das funktioniert sollte vermutlich jeder wissen, ansonsten
– Datei markieren (einfacher Klick mit der linken Maustaste)
– Die Tasten STRG und C drücken (um die Kopie in der Zwischenablage zu erstellen)
– Die Tasten STRG und V drücken (um die Kopie in den Ordner zu schreiben)
– jetzt sollte dort eine Datei mit dem Namen python – Kopie.exe erstellt worden sein
– Taste F2 drücken um die Datei zum umbenennen vorzubereiten und dann dort den neuen Namen python2.exe eintragen.
Info: Solltet ihr in eurem Verzeichnis keine Dateiendungen sehen dann natürlich auch das .exe am Ende vom Dateinamen nicht eintragen.

Umgebungsvariablen anpassen

Jetzt müssen wir die Umgebungsvariablen anpassen, wie dies unter Win XP geht steht im verlinkten Originalbeitrag, hier zeige ich euch wie das unter Windows 10 geht.

Dieser Schritt ist wichtig denn wenn hier was nicht passt dann funktioniert das Ganze nachher nicht, so war es auch bei mir gewesen.

Hier klicken wir zuerst mit der rechten Maustaste auf das Windows Icon unten links und im sich öffnenden Menü klicken wir dann auf Systemsteuerung.

bild2

Nun öffnet sich die Systemsteuerung, dort geben wir oben rechts in das Suchfeld das Wort: „Umgebungsvariablen“ ein und klicken dann beim Suchergebnis auf „System

30screenshot_1

Dort dann auf „Erweiterte Systemeinstellungen“ klicken

31screenshot_1

und im nächsten Fenster dann auf „Umgebungsvariablen

32screenshot_1

Hier wählen wir dann unten die Zeile „Path“ aus und klicken auf „Bearbeiten

33screenshot_1

PS: Ja man kann diese Einstellungen auch nur für den gerade eingeloggten Benutzer machen das ist mir bekannt 😉

Im nächsten Fenster klicken wir oben rechts auf „Neu“
und tragen dann

Bei einem 64 Bit System:
C:\Program Files (x86)\GnuWin32\bin
ein

Bzw bei einem 32 Bit System:
C:\Program Files\GnuWin32\bin

ein und bestätigen den Eintrag mit der ENTER Taste, dabei drauf achten das ihr am Anfang und am Ende keine zusätzlichen Leerzeichen habt. Dieser Path ist der Path den ich bei der Installation von Make erwähnt hatte. (mit zusätzlich einem \bin hinten dran) Theoretisch kann man hier auch den Path für beide Versionen eintragen, dann wird aber vermutlich intern irgendwo geloggt das es den Path nicht gibt.

Zusätzlich wiederholen wir diesen Schritt noch für die Python Installation, also wieder auf „Neu“ klicken und dann dort:
C:\Python27
eintragen und mit ENTER bestätigen

Info: auf dem Screenshot fehlt das \bin am Ende beim x86 Eintrag, davon nicht verwirren lassen 😉

bild3

Jetzt schließen wir das Fenster mit OK und auch das andere noch offene Fenster mit OK schließen.

Das Fenster Systemeigenschaften und die Systemsteuerung mit einem Klick oben rechts auf das Xschließen.

Installation von gcc-arm-none-eabi

Download: https://launchpad.net/gcc-arm-embedded/4.8/4.8-2014-q1-update

Auf der sich öffnenden Seite den Windows Installer auswählen

34screenshot_1

und die Datei wieder im erstellten Download Ordner speichern, bei mir lautete der Dateiname: gcc-arm-none-eabi-4_8-2014q1-20140314-win32.exe

Jetzt Doppelklicken wir wieder auf die eben runter geladene Datei und müssen als erstes die Installationssprache auswählen, Deutsch sollte hier schon vorausgewählt sein und wir müssen es nur noch durch einen Klick auf OK bestätigen.

35screenshot_1

Im nächsten Fenster klicken wir auf „Ja

36screenshot_1

dann klicken wir auf „Weiter >

37screenshot_1

Wählen „Ich akzeptiere die Lizenzbestimmungen“ aus und klicken auf „Weiter >

38screenshot_1

und dann bei der Auswahl des Installationsziels auch auf „Weiter >“ klicken.

39screenshot_1

das Selbe auch auf der folgenden Seite, also wieder auf „Weiter >“ klicken.

40screenshot_1

Nun startet die Installation was auch wieder einige Zeit dauern kann.

41screenshot_1

Jetzt wählen wir den Punkt „Liesmich ansehen“ (es sei denn man möchte das lesen) ab und klicken auf „Beenden„.

42screenshot_1

und schließen danach das sich öffnende Fenster mit dem X oben rechts.

43screenshot_1

Die Original Anleitung sagt das wir jetzt den PC neu starten sollen, ich versuche es diesmal ohne Neustart, aber ein Restart kann ja nie schaden 😉

Installation von PyUSB

Download: https://sourceforge.net/projects/pyusb/

Auf der sich öffnenden Seite klicken wir auf den Download Button

44screenshot_1

Der Donwload sollte nun automatisch starten, wenn nicht wieder auf den „Direct Link“ unter dem grünen Balken klicken

45screenshot_1

Die Datei, in meinem Fall die Datei pyusb-1.0.0a2.zip wieder im angelegten Download Ordner speichern.

Da diese Datei eine gepackte Datei ist (zip Datei) müssen wir sie nun entpacken, solltet ihr keinen Dateientpacker installiert haben (wobei Windows hat glaube ich inzwischen einen eigenen) dann installiert euch einfach WinRAR
https://www.winrar.de/downld.php

OK weiter im Text, nun machen wir einen Rechtsklick auf die Zip-Datei (pyusb-1.0.0a2.zip) und wählen den Punkt „Extract Here“ aus, falls ihr ein anderes Entpackprogramm als WinRAR habt kann der Punkt durchaus etwas anders lauten.

bild4

dadurch wird ein neues Verzeichnis mit dem Namen „pyusb-1.0.0a2“ erstellt. Auch hier kann das Verzeichnis später wieder etwas anders lauten wenn ihr eine neuere Version nutzt.

Jetzt wird es wieder etwas kryptischer denn wir müssen mit der Kommandozeile arbeiten.

Wir wechseln mit dem Windows Explorer (nicht Internet Explorer) in das eben durch das Entpackprogramm erstellte Verzeichnis, darin sollte sich jetzt eine Datei mit dem Namen setup.py befinden.

Jetzt klicken wir in die Adresszeile vom Explorer und geben dort „cmd“ ein und bestätigen die Eingabe mit der ENTER Taste. (leider kann man davon keinen Screenshot machen, deswegen habe ich den zusammen gebastelt)

46screenshot_1

Nun öffnet sich die Kommandozeile und wir sind automatisch im richtigen Verzeichnis.

Dort geben wir nur folgendes ein:
python setup.py install
und drücken wieder ENTER

47screenshot_1

danach erscheinen einige Zeilen im Kommandofenster, das Fenster jetzt durch einen Klick auf das X oben rechts oder durch die Eingabe von „exit“ schließen

48screenshot_1

libusb-win32 installieren

Download: https://sourceforge.net/projects/libusb-win32/

auf der sich öffnenden Seite wieder auf den Download Button klicken.

49screenshot_1

Auch hier sollte der Download wieder automatisch starten, wenn nicht dann wieder unter dem grünen Balken auf den „Direct Link“ klicken.

50screenshot_1

Die Datei (bei mir libusb-win32-bin-1.2.6.0.zip) wieder in unserem erstellten Download Ordner speichern.

Da es wieder eine ZIP-Datei ist müssen wir diese auch wieder entpacken, also wieder einen Rechtsklick auf die Datei libusb-win32-bin-1.2.6.0.zip und „Extract Here“ auswählen um die Datei zu entpacken.

bild5
Nun wechseln wir wieder mit dem Windows Explorer in das eben durch das Entpackprogramm erstellte Verzeichnis „libusb-win32-bin-1.2.6.0“ und dann in das sich darin befindende Verzeichnis „bin„.

In dem Verzeichnis sollte sich eine Datei mit dem Namen „inf-wizard.exe“ befinden.

Das Programmierkabel in den Computer und das Funkgerät stecken, danach das MD380 bei gedrückter PTT-Taste und gleichzeitig gedrückter oberer Funktionstaste einschalten um es in den Flash-Modus zu schalten.

Auf die Datei „inf-wizard.exe“ machen wir wieder

bild6

Es öffnet sich folgendes Fenster

51screenshot_1

dort klicken wir auf „Next >“ (TRX muss wie oben in rot ´beschrieben verbunden sein)

Jetzt wählen wir den Punkt „Digital Radio in USB mode“ aus und klicken auf „Next >

52screenshot_1

die nächste Seite bestätigen wir auch einfach mit „Next >

53screenshot_1

Jetzt wechseln wir im „Speichern unter“ Dialog in unseren erstellten Download Ordner und speichern dort die Datei Digital_Radio_in_USB_mode.inf (parallel dazu wird auch die Datei Digital_Radio_in_USB_mode.cat erstellt) durch einen Klick auf den Button „Speichern

54screenshot_1

danach erscheint folgendes Fenster wo wir auf „Install Now..“ klicken.

55screenshot_1

Wenn die Installation erfolgreich war erscheint folgendes Fenster

56screenshot_1

Solltet ihr hier eine Fehlermeldung bekommen, dazu gehört auch das gelbe Ausrufezeichen, dann habt ihr das Programm vermutlich nicht als Administrator gestartet.

Nun beenden wir das Programm mit einem Klick auf den OK Button.

Jetzt schalten wir den TRX wieder aus und direkt wieder ein, dieses mal aber OHNE die PTT und den oberen Button gedrückt zu halten, also einfach nur ganz normal einschalten wie auch im normalen Betrieb, dadurch schalten wir das MD380 in den USB Modus.

Jetzt durchlaufen wir die ganze Prozedur noch einmal, also wieder ein  Rechtsklick auf die Datei „inf-wizard.exe“ und wählen „Als Administrator ausführen“ aus.

Als erstes wieder „Next >“ auswählen, danach aber jetzt den Punkt „Patched MD380“ auswählen und auf „Next >“ klicken.

57screenshot_1

Im nächsten Fenster wieder auf „Next >“ klicken

58screenshot_1

und wie beim letzten mal auch wieder zum speichern in unseren erstellten Download Ordner wechseln und diesmal die Datei „Patched_MD380.inf“ (parallel dazu wird wieder die Datei Patched_MD380.cat erstellt) durch einen Klick auf den Button „Speichern“ speichern.

59screenshot_1

Jetzt wieder auf „Install Now..“ klicken

60screenshot_1

und auch dieses mal wird die erfolgreiche Installation mit folgender Meldung angezeigt

61screenshot_1

Solltet ihr hier eine Fehlermeldung bekommen, dazu gehört auch das gelbe Ausrufezeichen, dann habt ihr das Programm vermutlich nicht als Administrator gestartet.

Nun beenden wir das Programm mit einem Klick auf den OK Button und schalten den TRX wieder aus.

Lokale Repository-Kopie erstellen

Hiermit laden wir den „Entwicklercode“ aus dem Internet auf unseren lokalen PC runter um daraus die Firmware zu erstellen. (kompilieren) Zu diesem Zweck haben wir das Programm Git installiert.

Jetzt klicken wir unten links auf das Windows Logo, scrollen dann zu G und öffnen den Eintag „Git“ und wählen dort dann „Git GUI“ aus.

bild7

danach startet das Programm Git, dort klicken wir dann auf „Clone Existing Repository“ (das ist der mittlere Eintrag)

62screenshot_1

Bei Source Location tragen wir folgendes ein:
http://github.com/travisgoodspeed/md380tools

Bei Target Directory tragen wir unseren lokalen Ort ein wo die Dateien hin geladen werden sollen. Dazu klicken wir rechts bei Target Direcroty auf den Button Browse und wechseln wieder in unseren erstellten Download Ordner.

Jetzt stellen wir sicher Ordner  auch ausgewählt ist, wenn nicht dann markieren wir den Ordner mit einem einfachen Mausklick und klicken dann auf den Button „Ordner auswählen

63screenshot_1

Nachdem wir den Button „Ordner auswählen“ geklickt haben schreiben wir hinter der Verzeichnisangabe bei der „Target Directory“ noch ein „/git

(das Programm ist da irgendwie fehlerhaft, man kann keine existierenden Verzeichnisse auswählen)
65screenshot_1

Also falls ihr die oben stehende Fehlermeldung bekommt einfach in der Target Directory das Verzeichnis ändern auf einen Ordner den es noch nicht gibt.

Das Ganze schaut dann in etwa so aus
C:/Users/Admin/Desktop/MD380-Tools/git
natürlich lautet eure Target Directory anders. Jetzt klicken wir auf den Button „Clone

bild8

und das Programm Git lädt die Dateien runter, was je nach Internetverbindung einige Zeit dauern kann.

66screenshot_1

Irgendwann erscheint dann dieses Fenster was wir dann mit einem Klick auf das X rechts oben wieder beenden können.

67screenshot_1

So das war es mit der Installation gewesen, waren ein Haufen Programme und auch viel Arbeit.

Quelle http://www.spacesupport.de/do0jg-relais/