Digitaler Amateurfunk

Digitaler Amateurfunk

Bereits mit der Telegraphie kamen die ersten digitalen Signale On Air. Sie bestehen aus Ansammlungen von kurzen und langen Piep-Tönen, die je nach Anordnung ein Buchstabe oder Zahl ergeben.

Im Laufe der Zeit wurden mit analogen Tönen (verschiedene Frequenztöne) ganze Texte geschrieben und und um die Welt gesendet. Gleiches funktionierte auch mit Bildern. In den letzten Jahrzehnten kamen viele verschiedene digitale Signale hinzu, die qualitativ bessere und um umfangreiche Texte, Bilder und auch Datenpakete transportierten.

Die meisten erinnern sich bestimmt noch an die ersten analogen Modems, die mit Faximile-Signale ein wahrloses Pfeifen und Quietschen über den Telefonhörer brachten. Die Texte und Bilder dauerten allerdings ihre Zeit bis sie gefertigt wurden.

Inzwischen ist die Technik so weit fortgeschritten, dass die digitale Technik via Satellit, Kabel und drahtlos per terrestische Funkübertragung auch in unseren Alltag einzug fand und systematisch die veraltete analoge Technik verdrängt hat.

Im Mobilfunk (Handy) und Computer geht ohne digitale Technik nichts mehr. Ja sogar unser Telefon-Festnetz wird heutzutage digital übers Internet geschickt. Dies alles läuft allerdings mittels ID, damit der Absender jederzeit identifiziert werden kann.

In der Amateurfunktechnik ist, neben der altgewohnten analogen Betriebsart, der Digitalfunk ein fester Bestandteil geworden.

Die Radioamateure können heutzutage mit ihren digitalen Funkgeräten bei Wind und Wetter Telefongespräche über zig tausende Kilometer zum Null- Tarif führen.

Und dass sogar ohne Internet !

 

D-Star, DMR, C4FM, dPMR, etc…..

Welche moderen digitalen Übertragungstechniken gibt es für den Amateurfunk?

Grundsätzlich muss man beim Digitalfunk folgendes verstehen, entweder es funktioniert, oder es funktioniert nicht. Ein dazwischen, wie aus der analogen Funktechnik bekannt, gibt es nicht! Hindernisse, die es den Funkwellen erschweren, können einen Abriss des Funkkontaks zur Folge haben. Anders als im analogen Funk, ist der Digitalfunk sehr komplex mit dem man auch nicht einfach wie im Analogfunk drauflos funken kann und meint von irgend jemanden am anderen Ende gehört zu werden. – so funktioniert der Digitalfunk nicht! Einzige Ausnahme bildet hier C4FM!
Im DMR / dPMR benötigt jedes Gerät eine eigene digitale ausweisbare Signatur (mehrstellige ID). Man kann die Call-ID im praktischen Sinne mit einer festen Telefonnummer vergleichen. Zur Identifizierung kann man zudem auch den Namen des Besitzers hinzufügen. Im Weiteren muss man sich eine eigene TX-Kontaktliste (vergleichbar mit einem Telefonbuch) mit den Call-ID’s der Gesprächspartnern und Gruppen anlegen, da sonst das Gerät nicht weiß wen es ansprechen/anwählen soll.
Zwei Gesprächsteilnehmer sollten nicht die gleichen Call-ID’s (Identifizierung) verwenden, da es sonst zu Verwechslungen kommen kann. Wer über ein weltweites Repeaternetz sprechen möchte, der muss sich dort in jedem Fall eine statische ID vom Netzbetreiber vergeben lassen!
Daneben können so genannte System- oder Farbcodes (vergl. CTCSS/DCS) vergeben werden, um das Abhören von unberechtigten zu erschweren. Darüber hinaus kann man noch festlegen, ob ein persönlicher Kontakt, ein Gruppengespräch (RX-Group = Konferrenz) oder offener Kontakt zu allen Call-ID-Adressen gewünscht wird, oder die speziellen Zusatzverschlüsselungen der einzelnen Hersteller erforderlich ist. Letztes wird in der Regel nur von hochpreisigen Markengeräten unterstützt und dient einzig der Abhörsicherheit, ist aber mit hoher Wahrscheinlichkeit unter den verschiedenen Markenherstellern nicht kompatible, weil jeder Hersteller zumeist seine eigene Verschlüsselungstechnik verwendet. Diese Verschlüsselungen werden regulär nur im Betriebsfunk (nömL) verwendet.
Im Amateurfunk ist die Verschlüsselung untersagt!
Funktionsweise mittels Timeslot’s, Color-Code, Kontakt-IP’s und RX-Talk-Groups.

Im Digitalfunk gibt es wie beim Analogfunk einen Sender und einen Empfänger, nur das im Digitalfunk der Sender und Empfänger klar durch Nullen und Einsen definiert werden. In Millisekunden werden per Lichtgeschwindigkeit verschiedene Anordnungen von Nullen und Einsen eingelesen und weitergegeben.
In der Kontaktliste stehen drei Kategorien zur Verfügung: Privat-Call, Talk-Group und All-Call, was nochmals dem Digitalfunk die Anwahl persönlicher Adressaten ermöglicht. Darüber hinaus können die Signale zusätzlich mit spezieller Verschlüsselungstechniken codiert werden

Als Grundlage muss man jedes teilnehmende Gerät mit einer eigenen 7-stellige IP-Adresse versehen, egal ob diese von 1 bis 7 frei erfunden wurde oder von einem Netzbetreibersystem eine feste mit dem Amateurrufzeichen verbundene und einmalig vergebene 7-stellige IP zugewiesen wurde.

Der Timeslot (Zeitschlitz) – nur beim DMR:
Auf einer Frequenz können zwei Zeitschlitze verwendet werden, so dass auf einer Frequenz praktisch zwei Talkgroups oder zwei unterschiedliche Gespräche geführt werden können.

Der Privat-Call:
Die Zuweisung des Privat-Call für einzelne Personen innerhalb der Kontaktliste ist für den persönlichen Anruf gedacht. Mit dem Contakt-Deal und der Eingabe der gewünschten IP-Adresse kann so gewählte Teilnehmer direkt angerufen werden. Dieser Funktionen sind nur im Simplexverlehr möglich,

Die Talk-Group (Group-Call) für eine digitale Simplexfrequenz:
Zuerst legt man in der Kontaktliste eine eigene Talkgroup fest (Beispiel: Abendrunde) und weist dieser Gruppe eine eigene freie IP-Adresse zu. Anschließend legt man eine RX-Talk-Group unter besagten Namensbeispiel fest und fügt alle gewünschten Kontakte in diese RX-Group. Sind alle diese Parameter im Gerät gespeichert, können ausschließlich nur die darin enthaltenen Teilnehmergeräte untereinander sprechen und hören.

Talkgroups via Repeater:
Die Repeaternutzung erfolgt mittels Bildung von Talkgroups und ist ein eigenes Kapitel.
German Repeater-List

 

Der All Call:
Der All Call im DMR kann als offene Kommunikation betrachtet werden. Er definiert sich einzig als 8-stellige IP-Adresse (16777215) in der Kontaktliste.
In der Regel sollte der All-Call jede beliebige RX-Talk-Group beim Empfänger öffnen können.
Beim dPMR ist die IP des All Call meist leer.

Der Color-Code/System-Code:
Mit der Vergabe des Codes ergeben sich ausserdem nochmals unzählige Gruppen- oder private Anwendungen.
Für den Repeater- und Netzbetrieb wird in der Regel CC1 und nur in Ausnahmefällen CC2 verwendet. Eventuell vergleichbar wie das CTCSS-System im Analogfunk.

DIGITAL MOBILE RADIO – die Alternative zu D-Star!

D-Star ist inzwischen nicht mehr zwingend von Icom-Geräten abhängig. Dennoch macht es keinen großen Sinn, wenn man einen analogen Tranceiver erst noch mit optional kaufbaren Modulen bautechnisch aufrüsten muss. Andererseits soll es ein Fertigmodul für D-Star geben, welches für spezielle FM-Tranceiver benutzt werden kann.
An vielen Standorten Deutschlands beginnen einige OMs den D-Star Rückbau, es wird nicht selten durch DMR ausgetauscht. Auch unterstützt Hytera mit kostengünstigen Repeatern den Relais-Netztausbau. Hytera ermöglich, ganz im Gegensatz zu Motorola, zumindest technische Veränderungen durch die Radioamateure.
Alternativ bieten auch Kirisun, Puxing oder HYT, etc. preiswerte DMR-Repeater an.
Erfahrungswerte von Funkamateuren, die sowohl D-Star als auch DMR vergleichen konnten, tendieren in Puncto Qualität und Leistung in vielen Fällen gerne zum DMR.

Die DMR- und dPMR-Geräte werden hauptsächlich für den kommerziellen Betriebsfunk gebaut und nicht in erster Linie für den Amateurfunk. Dieser besondere Vorteil spiegelt sich ganz klar in einer gewissen Professionalität und Qualität aus dem Betriebsfunk wieder. Diese Geräte sind im Grunde genommen durch Vorprogrammierungen recht User-freundlich.
Jedes dPMR- und DMR-Gerät ist im Auslieferungszustand unprogrammiert. Erst wenn man die so genannte CodePlugSoftware (CPS) über die jeweilige Software eingespielt hat, sind die Geräte sende- und empfangsfähig. Es werden also keine Frequenzen im Display wie beim herkömmlichen AFu-Geräten angezeigt. Allenfalls werden die jeweils programmierten Frequenzen in gebündelte Zonen im geräteabhängigen 16er oder 32er Schritten angezeigt.
Als Aliasname fürs Display kann man statt der Kanalangabe zur Orientierung eine Frequenzzahl angeben. Für den Funkamateur empfiehlt es sich in jedem Fall im Simplexbereich die programmierte Frequenz anzeigen zu lassen.
Ein CodePlug ist die selbst geschriebene Programmdatei die erforderlich ist, um ein DMR-Gerät (gilt auch für dPMR) betriebsbereit zu machen.
Hier sollte man darauf achten, dass die verwendete CPS mit der aktuellen Firmware übereinstimmt.
Übernommene CodePlugs, die von engagierten Funkamateuren freundlich für andere User vorgefertigt wurden (zB Relaiszugänge) und zur Verfügung gestellt werden, sollten dafür bedankt werden. Allerdings sind die CPS in der Regel regional bezogen und müssen beim Übernehmen modifiziert werden.
Das Hytera-Gerät aus der 785er Serie kann sogar für die einfache Standardnutzung über die Tastatur programmiert werden, ist aber sehr zeitaufwendig. 
Die TYT-MD9600 kann zum Beispiel sogar vollständig manuell programmiert werden.
Schneller, präziser und detailierter geht es natürlich via Software. Hier sollte man sich aber erst mal richtig belesen, bevor man mit der Software und Programmierung arbeiten will.
Inzwischen haben sich viele Hersteller auf einen einheitlichen ETSI-Standard zusammen geschlossen. – im DMR mit dem TDMA (Timeslot)-Verfahren im 12,5 KHz Raster
– im dPMR mit dem FDMA-Verfahren im 6,25 KHz Raster!
DMR garantiert zum einen dem Endverbraucher moderate Preise und zum anderen, dass zumindest die (DMR) Geräte untereinander kommunizieren können. Damit stehen den teuren Motorola und Hytera Geräten nun auch alternative Hersteller mit preiswerten Angeboten gegenüber, die für wenig Geld dem Endverbraucher vollwertige und halbwegs kompatible DMR-Geräten liefern können.

Die Kompatiblität zwischen Motorola und Hytera funktioniert nur in Puncto Sprache.
Ein weiterer Vorteil für DMR sind die direkten Anwahlen von privaten ID’s. Dies ermöglicht die direkte Kontaktaufnahme mit gewünschten Gegenstationen, ohne dass andere auf der Frequenz vorhandene Funk-User den privaten Kontaktaustausch hören können.

 C4FM und d-PMR
Yaesu hat im Amateurfunk auch Digitalgeräte zur Verfügung. Diese arbeiten jedoch nach dem nicht so verbreitetem C4FM-Verfahren. Auch hier fehlt die Kompatiblität zu den anderen digitalen Systemen. Noch fehlen Erfahrungswerte für klare Aussagen zum C4FM.
Das dPMR arbeitet nach dem FDMA-Verfahren, welches zum Beispiel auch von ICOM beim PMR446 oder Zastone, Kirisun oder Puxing, etc. eingesetzt wird.
Das d-PMR ist ein eigenständiger Standard und ebenso über die ETSI verwaltet. Auch hier arbeiten unterschiedliche Hersteller an ihrem eigenem System zusammen. Beim dPMR, kommt es vor dass Hersteller unterschiedlich eigene Colorcodes verwenden und dadurch möglicherweise die verschiedenen Anbieter untereinander inkompatible sind. Man muss dies einfach testen und herausfinden. Am sinnvollsten für Gruppen wäre ein bestimmter Hersteller zu wählen. Damit geht man grundsätzlichen Schwierigkeiten für Simplex-, Repeater- oder dem Netztbetrieb aus dem Weg. Dennoch darf man im unteren Preissegment kein Leistungs- oder Qualitätsniveau zu hochwertigen Markenprodukten ansetzen.
Was DMR für Amerika (Nord, Süd u. Latain) und Europa (rund 1,8 Milliarden Menschen) ist, ist dPMR für den asiatischen Markt. Wobei man niemals ausser acht lassen darf, dass ganz Asien dem gegenüber durch mehr als 3,8 Milliarden Menschen (potentielle Kunden) repräsentiert wird und in Asien DMR weitgehend unbekannt ist.
Aber als kostengünstige Alternative für den digitalen Betriebsfunk, machen die dPMR-Geräte eine gute Figur. Bei den teuren dPMR-Markengeräten sieht das Qualitätsverhältnis wieder anders aus
Nach gegenwärtigen Kenntnisstand steht in Deutschland aktuell für den Amateurfunk kein digitales Repeaternetz im dPMR zur Verfügung, während in den asiatischen Ländern das dPMR-Betriebsfunksystem sehr weit verbreitet ist und über eigene Netzte verfügt.
Beim DMR und D-Star versucht man sich Gedanken zu machen, wie man irgendwann die einzelnen digitalen Normen miteinander in Einklang bringen kann, aber bislang hapert es an den technischen Umsetzungen. Daher können die unterschiedlichen digitalen Betriebsstandards noch nicht selbstständig miteinander kommunizieren.

Warum funktionieren unterschiedliche dPMR-Geräte von verschiedenen Herstellern meist nicht?

Die Frage ist einfach zu beantworten. Jeder Hersteller ist eigenständig und verwendet seinen eigenen Codec.Nicht selten spielen dabei die Herstellungskosten eine Rolle.
Nicht jedes Gerät verfügt zum Beispiel über den Vocoder AMBE+2C
Wer also im Bereich dPMR aktiv werden möchte, der sollte bei einem Hersteller bleiben.
Bei DMR-Geräten sieht dies anders aus. Hier haben sich die unterschiedlichen Hersteller für einen gemeinsamen Vocoder geeinigt, was auch die Kommunikation von unterschiedlichen Geräten ermöglicht.
Wer mehr darüber erfahren möchte, der kann sich in den Foren der Yahoo-Groups anmelden!

Im Amateurfunk gibt es neben dem etablierten (digitalen) D-Star (Netz) auch weitere Netze von Hytera-Dashboard und Motorola.(DMR-Marc) sowie dem DMR-Brandmeister.
Die DMR-Amateurfunk-Netze arbeiten nachfolgend im ETSI Standart und verwenden herkömmliche DMR-Funksprechgeräte. In wieweit die einzelnen DMR-Detze untereinander verbunden sind, vermag ich nicht zu beurteilen. Im DMR gibt es bereits weltweit unzählige Repeater und es werden immer mehr.
Wer sich mit der digitalen Amateurfunktechnik anfreunden möchte, dem empfehle ich persönlich DMR-Geräte.
In erster Linie sind die DMR-Geräte zwar für den Betriebsfunk gedacht. Aber auch wir Funkamateure können von dieser professionellen Technik profitieren.
Die meisten Geräte DMR-Geräte sind für TIER I u. II einsetzbar. Die hochpreisigen Geräte beherrschen mitunter TIER III.
Simplex und semiduplex können eigentlich alle ordentliche digitale Amateurfunkgeräte.
Interessant ist, dass man als Nutzer mit DMR – auch PMR -Privatgespräche führen kann.Die mit dem DMR-Symbol gekennzeichneten Funkgeräten ermöglichen dem Konsumenten auch die Nutzung verschiedene Gerätehersteller untereinander.

Wer weder Lust oder wenig Zeit zum bauen, basteln oder Experimentieren mit D-Star hat, der greift zum fertigen und kostengünstigeren DMR-Geräten.
Die DMR-Geräte können nicht nur digital, sondern auch analog. Sie sind auch zahlreicher von verschiedenen Herstellern als Hand- u. Mobilgeräte am Markt vertreten.
Im dPMR-Markt finden sich zuzeit eher im fernöstlichen Markt preislich günstige Geräte, die auch allesamt netzfähig sind. In den nächsten drei/vier Wochen werde ich dazu ausgiebige Tests führen und bekannt geben.


Welches DMR-Gerät kommt in Frage?

In erster Linie will man die digitale Technik richtig nutzen. Da stellt sich die Frage, wo ist der nächste Repeater-Einstieg. Wer also in seiner Umgebung keinen digitalen Repeater hat, der sollte vielleicht überlegen zu einem digitalen Mobilgerät zu greifen. Diese können bekanntlich an Hochantennen und mit mehr Leistung arbeiten. Mobilegeräte erreichen die weiter entlegene Umsetzer in 50 oder 70 KM Entfernung.
Im Nahbereich reicht ein Handfunkgerät. Mittels Antennenadapter kann man aber auch hier, zwar etwas umständlich ggf. über einen Aussenantenne, den naheliegenden digitalen Umsetzer ansprechen.
Ich werde an dieser Stelle nicht über die Qualität von hochpreisigen DMR-Geräte schreiben. Dennoch muss die bessere Qualität erwähnt werden. Die gängisten beiden Marken in Deutschland mit Hand- u- Mobilgeräten vertreten Motorola und Hytera. Standard-Horizon ist auch noch zu haben. Aber hier muss man fairerweise erwähnen, dass für diese kostspieligen Geräten ausserdem „zwingend“ und optional teures Zubehör gekauft werden muss!
So zum Beispiel beginnen bei den erwähnten Gerätemarken die Preise ab ca. ab 450 Euro (portable).
Für die Software muss man ab 50 Euro und das Datenkabel auch etwa 50 Euro extra bezahlen.
Für den einfachen Einstieg reichen Portablegerät wie TYT oder Retevis (beides gleich).
Die Handgeräte liegen beim Ebaykauf zwischen 65 bis 130 Euro.
An dieser Stelle zeigen uns die chinesischen Hersteller, dass man problemlos preisgünstige Geräte bauen und liefern kann. Mit dem Tytera-MD9600 / Retevis-RT90, kam auch ein preisgünstiges Mobilgerät für etwa 260 bis 330 Euro auf den Markt. Es gibt als Zusatz auch eine GPS-Version.


Das CS-700 DMR (Kirisun DR7800)

Das US-Unternehmen Communication-Systems hat mit eigenem Label nachfolgend ein sehr preisgünstiges DMR-Gerät auf den Markt gebracht. Damit kann nun jeder Interessent am Digitalfunk teilnehmen und für 250 Euro einen DMR-Tranceiver erwerben. Das Gerät stammt vermutlich von Kirisun, die das gleiche Gerät unter der Typenbezeichnung DR7800 produzieren lassen.
Im Lieferumfang ist das komplette Gerät, inkl. Ladegerät. Und die Software kann man sich kostenlos auf der Seite bei CS downloaden.
Das Programmierkabel kostet 25 Euro, ist aber bei allen Geräten notwendig.
Die seitliche Belegung entsprich Motorola. Sprich es können externe 2pin Motorola-Mikrofone verwendet werden.
Das CS700 DMR und das Kirisun DR7800 ist zu anderen Herstellern ein echtes Schnäppchen und in Leistung und Sprachqualität mit 1 Watt NF sein Geld wert.
In Deutschland werden die Geräte (CS700 / DR7800) zurzeit vom Funkhandel.com für ca. 250 Euro angeboten. Allzugerne sprechen einige von Billiggeräten. Tatsächlich läuft das Gerät stabil und zeigt sich robust. Technisch gesehen erfüllt das CS700 alle Voraussetzungen. Es stehen ebenso 1024 Speicherplätze und 64 Zonen, sowie 1 / 4 Watt und zahlreiche Features zur Verfügung.

Das CS700 kann als professionelles Einsteigergerät betrachtet werden, was alle Voraussetzungen für den korrekten DMR-Funk ausweist.

Hytera – deutsches Knowhow
Das Unternehmen Hytera hat mit einer eigenen Geräteflotte den Markt in Nord- u. Südamerika und Europa erobert. Mittels deutscher Qualitätsansprüche lässt Hytera in China bauen.

Aufgrund der preislichen Atraktivität enschied ich mich für ein PD785, ein MD785 und ein CS(I)700. Alle drei Geräte arbeiten untereinander einwandfrei. Lediglich im SMS-Verkehr kann das CS700 nur mit Motorola kommunizieren. Aber auch Hytera und Motorola können untereinander (leider) keine SMS’en schreiben. Ebenso verarbeiten beide Hersteller unterschiedliche Verschlüsselungstechniken. – also Vor- und Nachteile gibt es auch bei teuren Geräten!

Hytera PD 785 (Portable) und Hytera MD 785 (Mobil)
Beide Geräte zeichnen sich mit einem großen 1024er Speicher aus. Ebenso stehen 64 Zonen und zahlreiche Features zur Verfügung.
Technisch gesehen, weist Hytera einen höheren Qualitätsstandart auf, was sich natürlich auch im Preis ab 450 Euro und höher bemerkbar macht.
Die Hytera Geräte gibt es als GPS-Version und ohne.
Das Portablegerät leistet 1 / 4 Watt und das Mobilgerät minimum 4 Watt und maximum 25 / 45 Watt.

Hytera PD 785 (oben) Hytera MD785 (unten)

Für den einfachen und kostengünstigen DMR-Einstieg:
TYT-MD9600

Wie weiter oben schon kurz erwähnt, ist das TYT-MD9600 / Retevis-RT90 der ERSTE kostengünstige DMR-Duobänder seiner Art.
Interessant ist, dass für das Gerät bereits drei Update-Versionen für CPS und Firmware existieren.
Ein weiteres Plus für TYT und Retevis ist, man kann sogar die CPS von Handgeräten übernehmen, was bei anderen Herstellern leider unmöglich ist.
Damit können sowohl der Kontaktspeicher, als auch der Kanalspeicher großräumig ausgeweitet werden.
Die Firmware und CPS gibt es inzwischen in mehreren Versionen und laufen recht stabil.
Ein Highlight ist der digitale Voice-Recorder, der auch Sprachaus- und Eingänge speichert, um somit geführte „sensible“ Gespräche zu sichern.
Im weiten spricht sich ein Großteil der Amateurfunkgemeinde sehr positiv über die Mobilgeräte aus.
Besonders hervorzuheben ist die Verwendung eines handelsüblichen USB-Datenkabels (USB / USB-mini). Es muss also KEIN spezielles Datenkabel verwendet werden.
Mir hat das Gerät so gut gefallen, dass ich mir gleich 3 gekauft habe. Eins für Zuhause, eins fürs Auto (GPS) und eins für die QRL.

Am Rande erwähnt – das Kirisun S-760 und S-780 – im dPMR-Digitalfunk

Abschließend möchte ich kurz das Kirisun S780 vorstellen. Als dPMR ist es nicht mit dem DMR kompatible aber es zeigt auch, dass im DMR-Sektor preisliche Anpassungen möglich wären.
Um es auf den Punkt zu bringen, ich konnte mit diesem preisgünstigen dPMR-Gerät alles das erledigen, was das CS700 auch kann.
Wie die meisten Hersteller, so hat auch der chinesische Hersteller Kirisun eine Palette Handfunkgeräte. Besonders interessant sind aber die Geräte unter 100 Euro. Das dPMR ist als Konkurrenz zum DMR zu betrachten. Im Gegensatz zu den S-760/S-780, haben das S-765U und S-785U keine vollwertige Tatstatur.
Zu erwähnen ist, dass dPMR nicht mit dem dPMR(446) im Hobbyfunk zu verwechseln ist. dPMR ist ein eigenständiger Betriebsfunk-Standard nach dem FDMA-Verfahren und verwendet zur Übertragung 6,25 KHz. Deshalb wird dPMR auch von Icom für das PMR446 verwendet. Das Kirisun ist ebenso ein vollwertiger digitaler Betriebsfunk-Tranceiver, den es als 2 Meter und 70 Zentimeter Variante gibt. Kirisun ist mit dem s-760 und dem S-780 vertreten. Beide Geräte sind technisch und in Leistung völlig identisch. Sie  unterscheiden sich lediglich im oberen Bereich durch die Lautsprecherverkleidung des S-760.
Für eine Testphase habe ich mir selbst drei Kirisun (2 X S780 und 1 X S760) gekauft und und verschiedene Codeplugs geschrieben.

Ein Hinweis für die Benutzer des Icom IC4029SDR (dPMR446):
Das o. g. Icom-Gerät hat einen festen Farbcode, welcher nicht herausnehmbar ist und lediglich nur auf den höchsten, bzw. niedrigsten Wert gesetzt werden kann. Eine Nullstellung ist nicht möglich und daher nicht kompatible mit anderen dPMR-(Betriebsfunk)Geräten. Auch lässt sich die eigene ID des Gerätes leider nicht verändern. Darüber hinaus ist die Software des IC4029SDR von 2006 veraltet und macht den Eindruck eines primitiven Programms. Eine neue Firmware oder Software oder verschiedene CodePlugs sind schwer zu finden.
Wer dPMR noch mehr sparen möchte, der holt sich das Kydera-DP550S oder das Retevis-RT2.
Fazit: Für unsere Breitengrade ist dPMR nur für die Hobbyfunkanwendung PMR zu nutzen.

Der Preisbrecher im DMR-Sektor sind das TYT / Tytera MD380 – neu MD390 und (TYT-MD446 – in DL nicht mehr lieferbar) sowie Retevis RT3 u RT8, ebenso die US-Geräte von CS aus der 700 u. 800er Serie..

Auf den ersten Anblick und im Test macht das Low-Cost-Gerät einen guten Eindruck
Die Srachqualität ist gut, der Lautsprecher klar verständlich.
Auch hier habe ich mit 10 Geräten zugeschlagen. Wobei ich diese für meinen Betriebsfunk verwende und aus einer QRG, mittels 2 Timeslots, quasi 2 Sprachkanäle zur Verfügung habe.

In der Praxis haben sich die Geräte bewährt.
Mittels einer aktuallisierten Firmware können einige Bugs überwunden werden.
Die Geräte kommunizieren nicht nur untereinander gut, sie sind auch kommunikativ kompatible zu Hytera und via SMS zu Motorola-Systemen, sowie anderen Geräten.

C4FM von Yaesu:

Eine weitere interessante Form der digitalen Funktechnik ist wohl das C4FM von Yaesu, welche mit FDMA-Technik opperiert.
Leider werden C4FM-Geräte ausschließlich und nur von Yaesu gefertigt, sodass die Preise für ein AFu-Handgerät ab 350 Euro und Mobilgeräte ab 330 Euro beginnen.

Das digitale C4FM wird von Yaesu als System-Fusion angeboten, was für den Amateurfunk bedeutet, dass alle Yaesu-Geräte sowohl digitales C4FM und analoges FM in Kombination verwendet können.
Damit hat Yaesu eine Lücke geschlossen, dessen Kombi-Möglichkeit beim D-Star und DMR nicht zu finden sind.
Auch die Besonderheit, dass über C4FM im Amateurfunk Fotos versendet werden können und die Daten ausserdem auf eine SD-Karte gesichert werden können, macht das System zu etwas besonderem. Allerdings sind die Bilder von minderwertiger Auflösung und werden nicht von allen C4FM-Geräten dargestellt..
Bisher gibt es meines Wissens nur im C4FM die reale Umsetzung, dass auch Handmikrofone eines Typs mit einer (noch gering auflösenden ) Fotokamera ausgerüstet werden und geschossene Fotos direkt digital zum Empfänger versendet werden können. Leider ist diese Umsetzung bisher noch zu teuer UND die fotografierten Bilder können KEINEM gewünschten Empfänger persönlich zugesandt werden.

Und genau da liegt das Problem bei C4FM. Praktisch kann also JEDER unbefugte Amateurfunk-Gerätenutzer sich im digitalen C4FM bewegen. – ebenso auch über die Yaesu-Repeater !

Da keine ID-Nummer benötigt wird, kann sich also jeder mit einem Fantasy-Rufzeichen melden.

Das Yaesu-System verfügt über KEINE ID-Anwahl und ist für JEDEN offen und nicht gesichert.
Während dPMR und DMR zum Beispiel mittels gewählter ID-Nummer den Empfänger für eine bestimmte Nachricht privat eingrenzen können, oder nur als Gruppen-Call angewählt werden kann, werden im C4FM abgesetzte Sprache, Daten, Mitteilungen oder Fotos grundsätzlich „manchmal unfreiwillig“ an ALLE Teilnehmer gesendet. Das wiederum ist der unatraktive Teil des Yaesu-Systems und bedarf dringende Überarbeitung. Allerdings wird Yaesu vermutlich nichts ändern.
Für Radioamateure, die digital offen und unkompliziert arbeiten wollen, ist das digitale C4FM-System ausreichend.
Ein weiterer Nachteil des C4FM-Systems, es wird wie erwähnt ausschließlich NUR von Yaesu hergestellt. verwendet und vertrieben. Es gibt keine Auswahl bei anderen Herstellern.
Als sehr übel fand ich den mangelhaften Datenaustausch zwischen PC und C4FM-Geräte. Ständig brach die Verbindung ab. Nach zahlreichen Fehlversuchen habe ich aufgegeben.
Schlussendlich musste ich alles per Hand manuell programmieren und auf die extra gekaufte SD-mini Karte speichern.
Darüber hinaus habe ich festgestellt, dass es sich sich viele C4FM-Nutzer und Relaisbetreiber gerne als elitär verstehen. Das liegt wahrscheinlich an den wenig verbreiteten System der Yaesu-Gemeinde.
Nach etwa 8 Wochen ausgiebiger Tests habe ich unzufrieden meine beiden FTM100DE wieder verkauft und bin zu meinem altbewährten DMR zurückgekehrt.
Nur zur Klarstellung: Die Sprachqualität war sehr gut. Auch das GPS-Tracking war professionel. Ebenso das eingebaute APRS. Aber mir fehlte die Kompatiblität zu anderen Herstellern und damit alternative Geräte. Ebenso konnte mich die fehlende digitale Verschlüsselung nicht überzeugen. Das weltweit umspannende Netzwerk im DMR-MARC, DMRplus und DMR-Brandmeister ist umfangreicher als alle anderen Netze.
Hier ist DMR absolut unschlagbar und wirklich professioneller zum amateurhaften C4FM.


System-Fusion

 

Yaesu FT-2DR

YAESU FTM 100 DR

Zu Testzwecke hatte ich mir zwei Geräte des Typs Yaesu-FTM100DR gekauft.

 

Hier eine digitale Funk-Verbindung mit OM Curtis, K6IBP, aus dem 9637 KM entfernten San Diego
in Kalifornien vom 4. August 2017. Empfangen mit einem Yaesu FTM-100 über DB0MDX in C4FM.

Hier noch einige Links zum Thema C4FM:

   

Kleines Manko im DMR:
Es gibt im DMR drei Netze. DMR-Brandmeister, DMRplus und DMR-Marc.
Für den Unser eines digitalen DMR-Funkgerätes ist heute schwer nachvollziehbar, über welches Netz er gerade einsteigt. Man muss den Repeater recherchieren um Informationen zum verwendeten Netz zu bekommen. In wie weit diese Netze untereinander verbunden sind, kann ich an dieser Stelle nicht wiedergeben.
Für DMR-Neueinsteiger ist zu empfehlen, dass man sich in die Materie gut einliest oder sich an einen erfahrenen Funkfreund wendet, der mit DMR Erfahrung hat.
Ein weiteres Problem sind die ständig wechselnden Web-Adressen (Links). Leider kommt man kaum hinterher diese Links regelmäßig zu aktualisieren.

Neues aus dem DMR-Netzverbund Nord, dem NorthStar-Netz

Neues aus dem DMR-Netzverbund Nord, dem NorthStar-Netz

Gerne veröffentlichen wir die Meldung von Andreas, DL6EAT:

 

„DMR goes D-Star“ könnte die Überschrift heißen. In Schleswig-Holstein, Hamburg und im Großraum Bremen haben wir bereits 2012 angefangen ein gut ausgebautes D-Star Netz mit eigener Serverlandschaft aufzubauen und dies stets modernisiert. Heute umfasst es ca. 20 Relaisfunkstellen. Seit knapp 2 Jahren nutzen wir die Multiprotocol-XLX Software von Luc’s Team in Luxemburg, LX1IQ.

Seit vergangener Woche ist unser D-Star Netz „XLX787“ nun permanent an das Brandmeister-Netz angeschlossen und wird in 2 TGs transcoded. Eingesetzt wird ein 4-Kanal Transcoding Board am USV-gestützten Serverstandort Tellingstedt, der nun auch über eine feste IP verfügt. Somit ist es fortan möglich im beliebten Raum „DCS787C“ ohne weitere Maßnahmen mit DMR-Teilnehmern in der TG 26226 zu sprechen. Oder anders ausgedrückt, jedes DMR-Relais weltweit im BM-Netz erreicht uns nun auch im D-Star Verbund Nord!

Die Audioqualität des Transcoding kann als recht gut bezeichnet werden – wenngleich DMR-Teilnehmer ein wenig dumpfer und D-Star Teilnehmer ein wenig höhenbetont übertragen werden. Das Transcoding selber funktionierte in der Testphase bislang ohne Paketverluste und somit beeindruckend störungsfrei.

Die zusätzliche TG 26227 dient vor allem der Möglichkeit längere QSOs mit Transcoding in einem freien Raum “XLX787 F” testen zu können. Hier sind auch alle unsere MMDVM-Repeater statisch zugeschaltet.

Neu hinzugekommen ist in der Stadt Lübeck DB0DWL auf der Frequenz 439.950 -9,4, wie SysOp Jan, DL2HBJ berichtet. Neben dem schon bekannten D-Star Repeater gibt es nun auf den Drägerwerken im Herzen Lübecks auch ein MMDVM-Relais welches DMR und D-Star unterstützt. Erste Tests zeigen sehr gute Ergebnisse. Congrats Jan!

Unsere DMR-fähigen Repeater sind über die TG8 zusammenschaltbar, von außerhalb ist das regionale Cluster über die TG26227 zu erreichen.

An dieser Stelle einen ganz besonderen Dank an Torben, DH6MBT, der in unermüdlichem Einsatz geholfen hat seitens Brandmeister das Notwendige zu schalten. Das empfinden wir sicher nicht als selbstverständlich! Danke an das ganze BM-Team dafür!

 

Info zu DMR-Netzverbund Nord – NorthStar-Netz:

Info DB0BUX, Buxtehude 

Neu hinzugekommen ist auch DB0BUX auf der Frequenz 438.5875 -7,6. Der neue MMDVM Repeater befindet sich im oberen Teil der Stadt in ca. 50m über Elb-Niveau und überschaut von hier sehr schön den Hamburger Süden, den Hafen und den Elbverlauf bis hinunter nach Brunsbüttel. Er ist verlinkt mit TG2622 (SH) in TS2 und mit XLX787C (D-Star) – alles andere kann natürlich jederzeit dynamisch gebucht werden.

 

DB0BUX ist Teil des „DMR Netzverbundes Nord“ und über die TG8 zusammenschaltbar (TG26227) mit allen anderen. Über die TG26226 ist auch hier unser D-Star Netz XLX787C direkt erreichbar.

 

Soweit die Info von Andreas, DL6EAT.

 

Wir von BM262 freuen uns sehr über das Engagement der Relaisbetreiber, die unermüdlich daran arbeiten, die Versorgung zu verbessern, durch Erschließen neuer Regionen und Nachverdichten in bereits versorgten Gebieten.

DSTAR

Was ist D-Star (Digital Smart Technologies for Amateur Radio):

Ein Bericht von Ralf Sürtenich, DO3RSA

D-Star ist ein digitaler Übertragungsstandard für den Amateurfunk. Im kommerziellen Funk gibt es mittlerweile fast nur noch digitale Standards: Tetra, Tetrapol, Apco P25 etc. Andere kommerzielle Hersteller favorisieren für nicht-cellularen Betrieb als digitalen Standard MOTOTRBO, Motorolas DMR Version. DMR (Digital Mobil Radio) ist ein weiterer, neuer digitaler Standard.

D-Star wurde von der JARL (Japan Amateur Radio League) vor ca. 10 Jahren entwickelt und von Icom in kommerzielle Produkte umgesetzt. Andere Hersteller von Amateurfunkgeräten haben keine D-Star Geräte entwickelt. Es gibt aber diverse Lösungen für D-Star Relais ohne Icom-Produkte, und auch 3 bis 4 Lösungen, um 9k6 unterstützende FM-Transceiver D-Star fähig zu machen.

Grundsätzlich ist D-Star für die Bänder 2m, 70cm und 23cm vorgesehen und unterstützt Digital Voice (DV) und Digital Data (DD). Über das Internet und TCP/IP werden Gateways vernetzt, die als Relais/Repeater auf der Access-Seite arbeiten. Jede Benutzer ist auf einem Trust-Server registriert, so dass D-Star schon einige Parallelen mit einem zellularen Mobilfunknetz aufweist: der Benutzer kommt mit seinem Rufzeichen über eine Gateway in den D-Star Verbund rein, an Hand von dem Rufzeichen zugewiesenen IP-Adressen können die Calls des Benutzers im D-Star Netz gezielt geroutet werden. Der D-Star-Verbund weiß, welches Rufzeichen über welches Gateway wann gesehen wurde, und kann daher auch gezielt Punkt-zu-Punkt Verbindungen herstellen. Neben „CQCQCQ“ als Ruf nach allgemeinem Verbindungsaufbau kann nach einem einzelnen Rufzeichen gerufen werden. Dies ist über den D-Star Verbund weltweit möglich, ohne dass der rufende Teilnehmer den Standort des gerufenen Teilnehmers kennen muss. Hier stellt sich D-Star als eine modernere, digitale Variante von Echolink dar. Neben dem Betrieb über Gateways ist bei D-Star auch direkter Simplex-Betrieb zwischen 2 D-Star-Transceivern möglich.

Im Digital Voice Betrieb wird die Sprache mittels AMBE (Advanced Multiband Excitation) komprimiert und digitalisiert. AMBE wird u.a. auch bei Inmarsat und Iridium genutzt. AMBE arbeitet mit Bitraten zwischen 2 und 9,6 kbits/s. Bei AMBE handelt es sich um eine kommerzielle Lösung, die DVSI gehört und nur als Hardware-Lösung (AMBE 2020 Chip) erhältlich ist. Das ist auch der massivste Kritikpunkt an D-STAR, dass als Voicedecoder keine offene, nichtkommerzielle Lösung wie Codec2 benutzt wird. Andererseits ist digitale Voicekompression und Codierung/Decodierung eine lastintensive Anwendung, die eigentlich nach einer Hardware-Implementierung verlangt. Eine softwarebasierte Vocoder-Lösung würde einen PC erfordern, um diese Arbeit in Echtzeit durchzuführen.

Was die Verbreitung angeht, ist heute D-Star deutlich am weitesten verbreitet, während DMR im Amateurfunk bisher nur eine geringe Verbreitung hat. Insofern spricht heute der Weg mit D-Star für eine Digitalisierung auf VHF oder UHF der Erfolgversprechendste zu sein, aufgrund der Verfügbarkeit und der Verbreitung. Es gibt immer im Entwicklungsstadium neuere und leistungsfähigere Lösungen, die aber bis zur Reife und Verbreitung einige Jahre brauchen und dann auch wieder überholt erscheinen mögen.

 

Wie komme ich zu D-Star:

Bisher (und vermutlich auch auf absehbare Zeit) wird es D-Star als kommerzielle Produkte nur von Icom geben.

Mobile Transceiver:  IC-2820 (2m/70cm),   IC-7100 (HF, 6m, 2m, 70cm),  IC-ID1 (23cm),  ID-E880 (2m, 70cm)

Handfunkgeräte:  IC-E80D (2m, 70cm),  IC-E92D (2m, 70cm),  ID-31E (70cm),  ID-51E (2m, 70cm)

 

Daneben gibt es Module, Bausätze und auch unbestückte Platinen für eigene D-Star Projekte. Neben dem von der Zeitschrift Funkamateur entwickelten und dort mittlerweile nicht mehr lieferbaren DV-Adapter gibt es mit dem DVRRPT V2 und UP4DAR zwei neue Lösungen, die standalone mit einem FM-Transceiver eingesetzt werden können.

Jan Alte DO1FN hatte schon vor 3 bis 4 Jahren eine D-Star Platine für umgebaute Siemens C5 Mobiltelefone verkauft, die manchmal noch auf eBay zu finden sind.

Bausätze/Komponenten für D-Star mit DV-Fähigkeit:

DVRPTR V2 175,00 Euro ohne Gehäuse

DVRPTR V1 (aus USA) + AMBE Board 90 US-$ + 79,00 Euro (noch ohne Display)

DV-Adapter Kit (nun aus USA) 299 US-$ + 195 US-$ für den Icom UT-118 (AMBE)

UP4DAR Basisvariante Kit 199,00 Euro (fertig 230,00 Euro) ohne Gehäuse

(Alle Angaben ohne Gewähr. Stand: Mai 2013)

 

Nicht ganz klar ist mir der Status von dutch-star.nl, wo es von Fred PA4YBR den ursprünglich von Satoshi Yasuda entworfenen Node Adapter mit seinen Ablegern gibt, sowie für 25 Euro ein DV-Add-on-Board mit AMBE Chip. Sollte diese Lösung tatsächlich lieferbar und funktionsfähig sein, fehlt noch ein Display für standalone-Betrieb, über welches die anderen oben genannten Lösungen verfügen.

Für den Gateway- /Relaisbetrieb ohne Vocoder gibt es neben dem DVRRPT V1 diverse Ableger des Satoshi-Boards im Bereich um 100 Euro, die dann natürlich alle nur D-Star-fähige Funkgeräte unterstützen. Als einfachste Lösung für ein Gateway bietet sich auch der Raspberry Pi Einplatinencomputer mit dem Dedbian Wheezy HF-Image an.

Als weitere Lösung für D-Star gibt es den DV-Dongle, der einen kompletten, D-Star-fähigen Low-Power Transceiver incl. AMBE in einem USB-Dongle realisiert.

Zuletzt ist zu erwähnen, dass auch schon D-Star-Echolink-Gateways aufgesetzt wurden, so DB0FS.

 

Abschließend gibt der folgende Link zu einer Präsentation auf der HAM RADIO 2012 einen guten Überblick über D-Star:

http://db0fhn.efi.fh-nuernberg.de/lib/exe/fetch.php?media=projects:dstar:ircddb:hamradio2012-ircddb.pdf

 

(15. Mai 2013)

 

Text:  Ralf Sürtenich, DO3RSA

Fotos:  Udo Friebel, DL1EET

DMR

Aktuelles in DMR

News

BrandMeister ist MultiNet und MultiMode und wir sind ein Teil davon!

Bild "News:brandmeister_logo200.jpg"
Wir sind stolz, folgende Mitteilung des BrandMeister-Teams hier ebenfalls posten zu dürfen, denn DE Germany ist ein Teil des Ganzen:Nach dem Brückenschlag zu DMRplus und deren neuem IPSC2 wurde der Wunsch nach modeübergreifenden Talkgroups laut. Erste Gespräche dazu fanden bereits am Grandsberg statt. Nach den ersten Tests hat mittlerweile die TG 263 einen derart stabilen Zustand erreicht, dass wir dies auch kommunizieren wollen. Da es sich um verschiedene Netze und Betriebsarten handelt, hier eine kleine Auflistung in tabellarischer Form:
 

Mode Ziele
DMR TG263 im BrandMeister und im DMRplus-Netz
C4FM Raum „DE Germany“ im YSF-Netz und Raum „DL-WiresX-BM263“ im WiresX-Netz von Yaesu
D-Star XLX850A

Zusätzlich gibt es noch eine reine DMR<->D-Star-Bridge in der MultiMode TAC1 im BM Netz unter 26300.

Besonders freut uns die Zusammenarbeit, daher wollen wir uns auch bedanken bei allen beteiligten OMS, die dieses Gemeinschaftsprojekt haben entstehen lassen. Kim (DG9VH) stellt den YSF-Reflector, Stefan (DO1DLX) stellt seinene WiresX-Room zur Verfügung, und Torben (DH6MBT) und Klaus (DL5RFK) betreiben den XLX und die dazugehörige Transcoderhardware.

Eine weitere Zugangsart ist noch in der „Mache“ – es bleibt also spannend. Wir werden zu gegebener Zeit berichten.

Viel Spaß auf der neuen TG263 mit der neuen Vielfalt wünscht Torben, DH6MBT, fürs BM262.de-Team

Hier noch eine Grafik, die das Ganze etwas bildhafter veranschaulicht:

Bild "News:TG263.jpg"

 

DE Twitterrunde mit Bridge ins BrandMeister-Netzwerk

Bild "News:263333.jpg"Wie vor zwei Tagen bereits angekündigt, ist nun der Reflektor DE Twitterrunde mit der BrandMeister-Talkgroup 263333 permanent verbunden, so dass hier C4FM-Traffic in der DN-Betriebsart in die TG263333 übergeleitet wird. Wir schauen gespannt auf den ersten Donnerstag-Abend mit einer regulären Twitter-Runde, wo wir vielleicht sogar schon die ersten Nutzer über die neu eingerichtete Bridge begrünen dürfen!

 

DE Germany2 umbenannt

Bild "News:263333.jpg"Der Reflektor DE Germany2 ist seit heute umbenannt in DE Twitterrunde. Es ist geplant, diesen Reflektor im BrandMeister-Netzwerk an die Twitter-Talkgroup 263333 anzubinden, um dort bei den wöchentlichen Runden Donnerstags ab 20:15 Uhr auch die C4FM-Nutzer mit einbinden zu können.

In der Twitter-Runde werden jeden Donnerstag ab 20:15 Uhr nach einem kurzen Check-In in die Runde aktuelle Themen des Amateurfunks, die jeder Teilnehmer gerne von sich aus einbringen darf, besprochen, Ideen ausgetauscht und Wissen vermittelt. Dazu gibt es in loser Folge in der Regel auf einen Dienstag fallend auch immer mal wieder Themen-Abende zu einem speziellen Thema, bei dem in der Regel ein sachverständiger Experte mit anwesend ist und zu dem Thema dann Details beisteuern kann.

 

Erster Tri-Mode-Test gelungen!

Am Abend des 24.01.2018 fand ein erster „Proof of Concept“-Test einer Zusammenführung von YSF, DMR und D-STAR durch Zusammenschaltung des XLX-Reflektors XLX518, der BrandMeister-Talkgroup 26208 und des YSF-Reflektors DE Germany statt. Diesem Experiment wohnten DF2ET, DH6MBT, DL5APR und DG9VH aktiv bei und testeten über die diversen Netze die Verbindung untereinander.

Als Resultat war klar, dass die Sache sauber funktioniert und man nun eine dauerhafte Zusammenschaltung dieser dreier Modes, wohl über den Reflektor DE Ruhrgebiet und die TG 2645189 im BrandMeister-Netz sowie dem schon genannten XLX518, anstreben wird.

 

Geplante Wartungsarbeiten am Mittwoch, 19.07.2017

Am Mittwoch den 19.07.2017 führt der Hoster des Servers c4fm.ysfreflector.de (der Server, auf dem die YSFReflectoren DE Germany und DE Germany2 laufen) zwischen 13 Uhr und 15 Uhr Wartungsarbeiten durch. In diesem Zeitraum kann es zu einer kurzen Störung der Erreichbarkeit kommen, die bis zu 5 Minuten betragen kann.

Die Wartungsarbeiten finden am Netzwerk statt, weshalb der Server und seine Dienste nicht erreichbar sein wird.

Nach Abschluss der Wartungsarbeiten wird wieder alles erreichbar sein.

Wir danken für das Verständnis und entschuldigen uns jetzt bereits für die Unannehmlichkeiten.

 

Deutsche YSFReflektoren erfreuen sich steigender Beliebtheit

Am 08.06.2017 feiern wir ein kleines Jubiläum: Die deutschen YSFReflectoren DE Germany und DE Germany2 feiern ihren ersten Geburtstag!

Und das dies sicherlich nicht der letzte sein wird, dafür sorgen inzwischen ca. 15 Repeater, Hotspots und eine Netzbridge, die nahezu permanent mit dem Reflektor DE Germany vebunden sind. Hierfür den Sysops ein herzliches Dankeschön!

Wer den Betrieb auf den Reflektoren beobachtet, stellt fest, dass die deutschen Reflektoren jetzt zwar nicht so massig überlaufen sind, jedoch ist es durchaus so, dass die QSOs durchaus immer allen Seiten Freude bereiten, da sie inhaltlich doch mehr darstellen als nur die berühmten „59“-QSOs bzw. das ewige Gespräch über die Optimierung der eigenen Repeater etc.

Es darf also ruhig so weiter gehen.

Wenn übrigens seitens einiger Repeater ein eigener Reflektor gewünscht wird, die notwendigen Ressourcen wie z.B. ein Server im Internet fehlen, setzt euch einfach mal mit dem Betreiber von ysfreflector.de unter webmaster[at]ysfreflector.de in Verbindung. Hier wird bestimmt eine Lösung zu finden sein!

 

Störungen bei den Reflektoren DE Germany und DE Germany2

Durch ein Problem auf dem Server, der die beiden deutschen YSFReflectoren betreibt, sind beide Reflektoren aktuell nicht erreichbar. Es wurde bereits mit dem Hoster Kontakt aufgenommen, eine Prüfung des Sachverhalts kann aber noch bis zum morgigen Tag andauern.

Wir bitten um Verständnis.

 

Bugfix installiert

Seit gestern vormittag ist die aktuellste Version des YSFReflectors auf den beiden Reflektoren Germany und Germany2 installiert. Diese soll mit hoher Wahrscheinlichkeit die Probleme, die das letzte Update brachte, beheben. Es war ja so, dass das vorherige Update (was uns dazu brachte, auf eine noch ältere Version zurück zu springen) das Problem hatte, dass nicht jeder QSO-Teilnehmer jeden hören konnte.

Es wäre also schön, wenn das Verhalten der neuen Version zusammen mit einem Blick auf die Dashboards im BrandMeister (TG26208) und die der Reflektoren ausgetestet werden könnte. Bei Fehlern bitte eine Mail an dg9vh [at] darc.de.

 

Störungen behoben

Die Beeinträchtigungen des Reflektor-Servers sind im Laufe des Nachmittags behoben worden. Hoffen wir, dass der Zustand uns wieder lange erhalten bleibt.

 

Störungen auf dem Server des Germany/Germany2-Reflektors

Aktuell ist eine Störung der Netzanbindung, mutmaßlich bedingt durch eine Denial-of-Sevice-Attacke, auf dem Server der beiden Reflektoren Germany und Germany2 gegeben, was auch zu Problemem auf den Reflektoren führt. Ser Service-Provider wurde über die Störung informiert und die Problembehebung/-analyse läuft.

 

Neue Firmware für den DVMEGA ermöglicht System-Fusion-Betrieb

Nachfolgende Meldung haben wir diese Woche im Deutschland-Rundspruch des DARC e.V. veröffentlicht:

Bild "News:DVMEGA.png"Eine kürzlich als Beta-Version freigegebene Firmware für die DVMEGA-Module ermöglicht nun auch den System-Fusion-Betrieb. Hierzu wurde ein eigenes Netzwerk an Diskussionsräumen, so genannte YSF-Reflektoren, geschaffen, in dem bisher MMDVM-Selbstbaurepeater die Möglichkeit hatten, sich zu vernetzen. Aktuell gibt es etwas mehr als 50 solcher registrierter Reflektoren. Eine Liste der Reflektoren findet man im Internet, eine deutschsprachige Informationsseite um die deutschen YSF-Reflektoren gibt es auch.

Bild "News:YSF-BlueDV-Windows.PNG"Mit der BlueDV Windows-App sind zusätzlich Verbindungen in das DV4mini-Reflektorennetz – FCS001 bis FCS003 – möglich. Für den deutschsprachigen Raum existieren die zwei YSF-Reflektoren „DL Germany“ und „DL Germany2“, von denen der erste mit der BrandMeister-Talkgroup 26208 verbunden ist. Hierbei sei zu bemerken, dass nur Aussendungen im „DN“-Mode durch die Bridge ins DMR übertragen werden. Darüber informiert Kim Hübel, DG9VH. Bei den DVMEGA-Modulen handelt es sich um Aufsteckplatinen, u.a. für den Linuxcomputer Raspberry Pi. In Kombination lässt sich ein so genannter Hotspot für Digital-Voice-Betriebsarten erstellen, über den man in die Datennetze per Funk lokal einsteigen kann. Reflektoren gleichen dabei Diskussionsräumen, innerhalb derer man mit den aufgeschalteten Teilnehmern kommunizieren kann.

DMR Brandmeister – interessante Talkgruppen

 

DMR: TG263 im BrandMeister und im DMRplus-Netz
C4FM: Raum „DE Germany“ im YSF-Netz  und
Raum „DL-WiresX-BM263“ im WiresX-Netz von Yaesu
D-Star: XLX850A

Zusätzlich gibt es noch eine reine DMR<->D-Star-Bridge in der MultiMode TAC1 im BM Netz unter 26300

 

TESTLAUF DB0OHL DMR-RELAIS TESTLAUF

Am heutigen Samstag (30.06.2018) hat Dave, das zukünftige DMR-Relais, am geplanten Standort (Oberscholvener Halde JO31MO) aufgebaut und zum Test freigeschaltet. Der TESTAUFBAU ist noch provisorisch. Nach erfolgreichem Test, wird das DMR-Relais in ein 19 “ Zoll-Gehäuse eingebaut. Ebenso haben wir, für zukünftige Erweiterungen, ein 19 “ Servergestell mit 38 HE aufgestellt.

Technische Daten veröffentlichen wir, wenn der Repeater, seinen Regelbetrieb aufgenommen hat. Das DMR-Relais DB0OHL ist im Brandmeisternetz auf der Frequenz 439.9375 / 430.5375 MHz. Shift: -9,400 MHz.

Bitte sendet uns Empfangsberichte per EMail oder Kontaktformular. Wir möchten gerne wissen wo und wie wir gehört werden. Dave DG2YHR und Stefan DO2STH bedanken sich schon im voraus. 

EMail: test_dmr(at)db0ohl.de  Betreff: TEST DMR  DB0OHL

Herbert, DB9IF 

 

Info von DF5JZ : Der Empfäger ist manchmal gestört

 

Verbindung DMR Brandmeister in C4Fm unf DStar

Hallo ich habe mal einiges aufgeschnappt was es an Verbindungen gibt von Brandmeister TG262 zu anderen digitalen Netzen. Ich kann das zur Zeit nur von DMR beurteilen. Wenn ich auf TG263 rufe bekomme ich oft eine Antwort wobei der andere Teilnehmer im C4Fm Netz ist. Wo er da ist und wie er das macht kann ich nicht beurteilen. Anscheinend gibt es doch noch von C4FM einige Schwierigkeiten

 

1. TG 263 auf DL-WIRESX-BM263 (DTMF 41147)
2. TG 2627 Baden-Würtemberg auf DO0OKO-ROOM (DTMF 27270)
3. TG 26251 auf DK0NC-ROOM (DTMF 41913)

 

Hier noch 2 TGs aus der Schweiz zum Testen:
TG 22810  ist eine Verbindung zum Wires-X Raum “HB9-BM-WIRESX” (Node 27628)
TG 22820  ist mit dem YSF-Reflektor “CH 228 SWISS” verbunden
73, Beni HB9FEF
 
Es gibt auch in OE9 eine BM Bridge zu Wire-X / YSF und Dstar
von BM23208 nach OE-Vorarlberg Wire-X und OE-Austria YSF sowie XLX024 Dstar Modul T
LG OE9PKV Klaus

 

 
Die nächste Ham Radio Ternin steht fest







Und wieder ist eine HAM RADIO durch!

Nachlesen sind immer so langweilig, tausend Dank an diesen und jenen, alles
war ja so toll, und überhaupt.

Dumm nur, daß es eben genau so war! Obwohl ich dieses Jahr ganze zwei Tage
anwesend war, blieb noch weniger Zeit für die eigentliche Messe als letztes
Jahr. Derart viel an Gesprächen, man glaubt es kaum, und von dem laut den
Organisatoren geringeren Besucheraufkommen habe ich wahrlich nix gemerkt.
Für nächstes Jahr sind volle drei Tage geplant.

Besonders bemerkenswert, daß wir vom BM262-Team von so vielen Nutzern und
Mitstreitern aus dem Ausland gezielt angesprochen und begrüßt wurden. Ich
persönlich erinnere mich konkret an Niederlande, Großbritannien, Österreich,
Schweiz, Italien, Frankreich, Luxemburg und (!) Israel. Wir haben viel
Zuspruch für unsere Arbeit empfangen, es gab nur sehr wenige kritische (und
dabei dennoch konstruktive) Kommentare und keinerlei Feindseligkeiten oder
Angriffe, alles verlief sehr harmonisch. 

Auch fanden Gespräche statt bezüglich einer Anbindung der Länder-TGs 232x
und 262x an IPSC2 (z.B. DMR+). Diese Gespräche laufen schon geraume Zeit,
aber da nun in Vorträgen und vielen persönlichen Gesprächen im Umfeld der
Messe dies ohnehin bereits ziemlich publik gemacht wurde, sind wir sehr
optimistisch und wagen es, dies nun ebenso öffentlich kundzutun! Zusammen
mit Kurt (OE1KBC) wurde direkt im Nachgang zur Messe eine Spezifikation für
die Anbindung erstellt, welche auf BM-Seite bereits implementiert wurde,
siehe dazu auch https://wiki.brandmeister.network/index.php/Open_Bridge.
Dafür danken wir den Machern, die da unermüdlich im Hintergrund diskutierten
und programmierten!

Ebenso sieht die Arbeit an einem möglichst globalen ID-Registrierungssystem
sehr positiv aus, an welches sich auch der BM noch enger als bisher schon
anbinden will, um Vorgänge vermehrt zu automatisieren. Viel Initiative geht
da von Hans-Jürgen (DL5DI) aus, der schon für Europa seit langer Zeit da
unermüdlich im Hintergrund macht und werkelt und die gesamte Struktur nun
auf noch modernere, effizientere Beine stellen wird.

Einen ziemlichen Schritt vorwärts in Sachen Dokumentation und
Fehlerverfolgung sollte für unsere Arbeit das Ticketsystem auf Basis von
Jira sowie das Dokumentationssystem auf Basis von Confluence bringen. Unter
http://support.brandmeister.network ist es zu erreichen. Einher geht damit
die Entwicklung der neuen API V2, welche eine verbesserte und erweiterte
Schnittstelle für unsere externen Anwendungen bieten wird. Auch hierbei wird
vermehrt ein Augenmerk auf besserer Doukmentation liegen, welche zudem
teilautomatisiert "so nebenbei" entstehen wird. 

Letztlich konnten wir als Neuerung die professionelle RoIP-Anbindung (Radio
over IP) von kommerziellen Endgeräten ans BM-Netz vorstellen, wofür wir
sogar noch während der Messe die nötigen Aktualisierungen der Infrastruktur
vorgenommen haben. Das Hytera PDC760 ist ein zwar sehr teures, aber auch
sehr spannendes Funkgerät auf Android-Basis, welches neben 70cm ebenso den
Zugang zum BM per Mobilfunk oder WLAN ermöglicht. Hotspots werden so relativ
überflüssig, beim Verlust der HF-Abdeckung kann man einfach auf den
RoIP-Modus wechseln. Es bleibt zu hoffen, daß sich weitere preisgünstigere
Geräte einfinden, welche diese Möglichkeiten bieten. Übrigens, so am Rande
erwähnt, mit diesen Möglichkeiten setzen wir uns technologisch noch weiter
ab und können wohl bei den meisten kommerziellen derartigen Lösungen mehr
als nur mithalten. Zwar existiert auch eine TETRA-Version PTC760, doch im
Einsatz bei den Kommerziellen oder Blaulicht-Organisationen habe ich diese
noch nicht angetroffen.

Schön war's, wir danken allen unseren Besuchern und Gesprächspartnern und
den Machern und Organisatoren, ebenso ausdrücklich Jochen (DL1YBL) und Jörg
(DK9JY) für die Ausführung und Moderation der Digitalfunk-Vorträge. Außerdem
hat Jochen auch wieder in bewährter Qualität das Messe-DMR-Relais betrieben,
was uns unverzichtbares Kommunikationsmittel geworden ist. Denis (DL3OCK)
hat uns wieder Platz (und einen Kühlschrank) beschafft für unseren kleinen
Stand und viel im Hintergrund organisiert, Torben (DH6MBT) kümmerte sich um
die Logistik für den Stand und um BM-Giveaways, das Zubehör am Messestand
und die Kühlschrankbefüllung. Alle zusammen versuchten wir, ansprechbar zu
sein für die Anliegen unserer Besucher, mußten leider doch öfters
eingestehen, mal keine Ahnung zu haben, aber letztlich konnten wir wohl
schon viele Fragen beantworten. 

Daher bleibt nur zu sagen - bis in einem Jahr, selbe Stelle, selbe Welle!

Ralph, dk5ras, fürs BM262.de-Team. 









--

Ralph A. Schmid
Mondstr. 10
90762 Fürth
+49-171-3631223
+49-911-21650056
ralph@schmid.xxx
http://www.bclog.de/

 
BrandMeister führt user API keys ein

Wieder mal eine Neuerung in unserem Netz! Ab sofort gibt es eine
Schnittstelle für jeden Benutzer auf sein selfcare. Diese ermöglicht es, mit
externen Programmen auf diese definierte Schnittstelle zuzugreifen, um zum
Beispiel die statischen TGs für den eigenen hotspot oder das von einem
betreute Relais zu ändern. Auch wer sich nicht die Bohne für APIs und
Programmierung und all sowas interessiert, sollte eventuell das Lesen hier
nicht schon gelangweilt einstellen, gibt es doch zugleich auch bereits erste
Anwendungen, die diese Schnittstelle nutzen. 


Da wäre zum Beispiel eine Android-Anwendung, die den Zugriff vom
Mobiltelephon aus auf den account ermöglicht:

https://play.google.com/store/apps/details?id=network.bm.monitor.bmclient


Weiterhin hat nun das weithin beliebte RasPi-MMDVM-Image PiStar die
Möglichkeit, auf diese Schnittstelle zuzugreifen, um Einstellungen
anzupassen:

https://www.pistar.uk/


Auch der beliebte Repeater Reader wurde in seinen Funktionen deutlich
erweitert:

https://www.do1jg.de/programmierung/software-dmr/repeater-reader/


Um diese Schnittstelle nutzen zu können, muß man diese Seite im selfcare
hier aufrufen (und sich dazu einloggen): 
https://brandmeister.network/?page=profile-api
Dort findet sich die Funktion, einen neuen Key anzulegen. Dabei ist es
sinnvoll, dem Key auch einen Namen zu geben, damit man weiß, wozu er dient.
Achtung: Der key kann nur direkt nach seiner Erstellung gelesen werden, wer
ihn nicht sofort herauskopiert, hat später keinen Zugriff mehr und muß ihn
löschen und neu anlegen. Dies ist beliebig oft möglich, also ist es kein
größeres Unglück, wenn einem dies geschieht. Dieser key ist dann bei der zu
nutzenden Anwendung einzutragen. Bitte beachtet, daß diese Anwendungen nicht
von uns kommen, wir daher auch dazu keinen support leisten können. Fragen
dazu müßt ihr den entsprechenden Anwendungsentwicklern bzw. in deren
support-Medien stellen.

Wozu nun das Ganze, warum den Anwendungen nicht einfach die Zugangsdaten
geben? Der Hintergrund ist einfach erklärt. Nur so kann man den Anwendungen
einzeln den Zugriff ermöglichen und auch wieder entziehen. Dabei hat es
keinen Einfluß, wenn man mal sein selfcare-Paßwort ändert, die Anwendungen
haben weiter Zugriff. Ebenso, wenn einem mal so ein key "entfleucht" und die
Gefahr besteht, daß er in falsche Hände gerät und damit Mißbrauch betrieben
wird - kein Problem, einfach den kompromittierten key löschen, und der
entsprechenden gewollten Anwendung den neuen key eintragen. Alle anderen
Anwendungen und der eigentlich selfcare-login bleiben davon unberührt. Es
ergibt also durchaus Sinn, jeder Anwendung einen eigenen solchen key zu
generieren!

Damit wird der BrandMeister wieder ein Stück sicherer und zugleich
funktionaler. Wir vom BM freuen uns auch über weitere Anwendungen, die diese
Schnittstelle nutzen, jeder, der programmieren kann und gute Ideen hat, darf
da jederzeit loslegen. Die Dokumentation ist wohl noch nicht bis in alle
Details fertig - aber das wird auch noch 

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, die diese tollen Möglichkeiten
eröffnet haben, und wünschen den Anwendern viel Spaß bei der Nutzung!

Ralph, dk5ras, fürs bm262.de-Team.






--

Ralph A. Schmid
Mondstr. 10
90762 Fürth
+49-171-3631223
ralph@schmid.xxx
http://www.bclog.de/
 
Moin,

die Jungs in Norddeutschland sind doch sehr aktiv, immer wieder
beeindruckend! Hans-Jürgen, DJ3LE, bittet uns um folgende Veröffentlichung
zur Errichtung eines neuen Relais:

Neuer DMR Repeater bei DB0EK im Testbetrieb
Die AFu-Nord Gruppe hat bei DB0EK auf dem VFDB Standort Hennstedt einen DMR
Repeater im Brandmeister Netz installiert. DMR auf 438,2875MHz läuft
momentan im Testbetrieb. 
Peter DB5NU, Hans-Jürgen DJ3LE und Tycho DO5FL haben am 26.5. sehr  die
Internetversorgung hergestellt und alle erforderlichen Arbeiten
durchgeführt. Nach kurzer Zeit war dann DB0EK in DMR „ON-AIR“. 
Regional ist DB0EK als südlichster DMR Repeater im Cluster Verbund
„AFu-Nord“ mit der parallel TG 26225 zusammen mit DM0FL Flensburg, DM0SL
Schleswig, DB0XN Bredstedt, DB0AFU HotSpot Silberstedt, DB0HUS Husum und
DB0HEI Heide geschaltet. 
Ebenfalls ist die TG 262220 Großraum Hamburg statisch geschaltet, da DB0EK
den nördlichen Bereich von Hamburg und die Elbe entlang bis Brunsbüttel gut
abdeckt. Richtung Norden geht es mobil bis nach Rendsburg und im Osten bis
nach Plön.
 
Hier einige technische Daten:
Frequenz: 438,2875 MHz mit -7,6 MHz Ablage/Shift
Repeater: Motorola DR3300 
 
Verwendete statische Talkgroups laut Abspracheregelung der Sysops in
SH/HH/Nord-NDS:
TS1:  262 DL, 9112 Notfall EU, 9101 Maritime Channel. 
TS2:  8 Regional AFu-Nord (26225), Großraum Hamburg 26220
Alle anderen Brandmeister Talkgroups sind in den jeweiligen Zeitschlitzen
dynamisch erreichbar.
 
Vy 73 de Hans-Jürgen Marx DJ3LE
 www.afu-nord.de
 


Viele Grüße!

Ralph, dk5ras, fürs BM262.de-Team.

 

DMR-Runden im Brandmeister

Veröffentlicht am 20. März 2018 von 
Eine Übersicht regelmäßiger Runden im Brandmeister-Netz

Im Internet habe ich nach regelmäßig stattfindenden DMR-Nets gesucht.
In der Regel sind die  Talkgroups on Demand, also dyamisch, aufzutasten.

Montag
PAPA DMR Roundtable 20:00 PAC California 3106
Crossroads Indiana 18:00 CEN Crossroads Statewide 31189
Oklahoma 20:00 CEN Oklahoma 3140
Dienstag
Idaho Statewide 19:00 MST Idaho 3116
Pennsylvania Statewide 20:00 EST Pennsylvania 3142
Texas Tech Net 19:30 CEN Texas 3148
Ventura County Digital Radio Club Net 19:30 PAC VCDRC 31070
SNARS DMR Net 20:00 PAC SNARS 31328
Indiana Statewide 20:00 EST Indiana 3118
Arkansas Statewide 21:00 EST ARWX 31051
Mittwoch
North American Astronomy Net 02:00 UTC NA Astronomy 31175
Ohio Statewide Net 19:30 CEN Ohio 3139
Texas Statewide Net 17:30 CEN Texas 3148
North America Tech Net 17:00 EST North America 93
After HamNation Net 19:00 PST TAC-311 311
Pacific NW 19:00 PST PNWR 31771
Oregon Statewide 20:00 PST Oregon 3141
Minnesota Statewide 19:00 CEN Minnesota 3127
Donnerstag
Kentucky Net 20:00 EST Kentucky 3121
West Virginia DMR and Service net 20:00 EST West Virginia 3154
Arkansas Skywarn 20:00 EST Arkansas 3105
PAPA Technical Round Table (cross-mode) 20:00 PST XLX013 31078
NorCal 19:00 PST NorCal 31068
Ventura County Digital Radio Club (VCDRC) 19:00 PST Ventura 310652
Hytera USA 19:30 PST Hytera 31089
Freitag
Tennessee Statewide 21:00 CEN Tennessee 3147
TGIF Net 20:30 EST TGIF 31665
Samstag
BM Worldwide Net 14:00 UTC Worldwide 91
Outdoor Adventure Net 10:00 PST OAG 31772
Outdoor 4×4 Net 12:30 PST OAG 31772
Sonntag
TAC-310 Net 17:00 PST TAC-310 310
Iowa Statewide Net 19:30 CEN Iowa 3119
Southeast Florida Net 20:00 EST South-East-Florida 31124
Connecticut Statewide 20:30 EST Connecticut 3109
Hawaii Newsline Net 17:00 HST Hawaii 3115
Canada DMR 21:00 EST Canada 302
DMRTrack Net 18:00 CEN DMR Track 31489
Midnight Net 21:00 PST TAC-310 310

Quelle:http://mrickey.com/dmr-nets/

Vy 73 de Hans-Jürgen Marx DJ3LE

Raum Düsseldorf

In Düsseldorf tut sich was. Auf 438,225 mit 7.6MHz Ablage sendet testweise ein DMR Relais.

Die Frequenzen sind hier alle belegt und es wird schwierig sein dauerhaft eine zu finden.

 

Die TESTs sind beendet

Was geht ab im Ruhrgebiet in der digitalen Betriebsart DMR

 

 

Die Frequenz vom DB0WE ist die gleiche wie DB0NIS in der Eifel.

Digipeater sind sehr weit zu hören. Man hat DB0NIS von DB0WES durch die Änderung des Color Code auf 2 nun voneinander entkoppelt.

DB0NIS.

 

Die Digipeater in Ruhrgebiet und Umgebung haben Color Code 1

 

Der Color Code gibt die Farbe der „Briefumschläge“ (oder Brieftauben?) an, in denen die DMR-Daten durch die Luft verschickt werden. Da jedes DMR-System nur Pakete in seiner eigenen „Farbe“ aussendet und auswertet (alle anderen Farben werden ignoriert), kann man mit dem Color Code z.B. dafür sorgen, dass bei Relais auf der selben Frequenz bei Überreichweiten immer noch klar bleibt, welches Relais gemeint ist.

 

 

 

 

Ein neues DMR Relais in Essen ist seit einiger Zeit DB0WE voll erreichbar. Es sendet auf 439.9500MHZ und empfängt auf 430.5500MHZ. Der Standort ist im Süden von Essen und ist sehr weit nach Noden und Süden zu hören.

Auf Zeitschlitz 1 sind die Statischen Gruppen TG262 TG910 und TG9112 geschaltet.

Auf Zeitschlitz 3 sind es TG8 veerbunden mit TG26243 und Lokal TG9.

 

Es ist eine gute Ergänzung der vollen Abdeckung von 3 DMR Relais im Brandmeisternetz.

Mit Mühlheim     DF0MHR 

und Essen         DB0WE

und Dordmund  DB0DDS

 

ist man im Ruhrgebiet gut versorgt.

 

Mehr Informationen über die Repeater = DMR Relais die in der Talkgruppe 8 das Ruhgebieit eingetragen haben gibt es jetzt hier

 

Wer dir Funkamateure im Ruhrgebiet sprechen will schaut sich hier mal um

 

Ein nicht so weit verbreites Programm REPEATERREADER ist eine tolle ergänzung für deinen DMR Funkbetrieb. Es geht auf jedem Computer das Java installiert hat. Hier kann man seinen DMR Repeater sehr genau beobachten was abgeht. Auch Geräte die keine weiteren Angaben als nur die DMD ID zeigen werden durch das auf dem PC installierte Programm angezeigt.

 

Auf meinem PC war es einfach zu installieren. JAVA installieren und dann das Programm repeaterreader.jar aufrufen.

 

 

 

 

 

 

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