SDR – Software definiert Amateurfunk-Technik neu

 

SDR – Software definiert Amateurfunk-Technik neu

Lukas Lao Beyer : Wer Daten übertragen, Radio hören oder funken will, kann dazu ein sogenanntes Software Defined Radio (SDR) nutzen. Dies bewies der 18-jährige Abiturient von der Deutschen Schule Barcelona beim Wettbewerb ”Jugend forscht”. Der Jungforscher entwickelte ein kostengünstiges SDR auf einer Leiterplatte. Dabei galt es, eine gute Signalqualität sicherzustellen und die Software so zu konzipieren, dass große Datenmengen in Echtzeit übertragen werden können.

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Lukas Lao Beyer, erfolgreicher Jungforscher beim Wettbewerb Jugend forscht 2016 mit seiner SDR-Entwicklung (Foto: Jugend forscht)

Im Gegensatz zu analoger Funktechnik verwendet Software Defined Radio (SDR) Computerprogramme zur Signalverarbeitung und zum Bedienen des Funkgerätes. Zusätzlich kommen Hardware-Komponenten hinzu. Etwa ein schneller Analog-Digital-Wandler (ADC) und Digital-Analog-Wandler (DAC).

Erste Gehversuche mit SDR-Technik

Neben Web-SDR-Empfängern wurden sehr früh Breitband-Empfänger mit kommerziell gefertigten DVBT-Sticks für den Amateurfunk nutzbar gemacht. Ohne Zusatz-Schaltungen lassen sich VHF- und UHF-Frequenzen empfangen. Christian DD7LP zeigt im nachfolenden Video, wie ein Kurzwellen-Konverter (Up Converter) nachgerüstet werden kann.

In anderen Breitband-SDR-Empfängern ist der KW-Konverter bereits integriert. Beispielsweise sollen hier die Einsteiger-Geräte wie der DXpatrol und SDRplay RSP1 genannt werden.

Direktsampler – die Königsklasse

Während bei einfachen SDR-Empfängern erst ab der wievielten Zwischenfrequenz digitalisiert wird, passiert dies bei Direktsamplern unmittelbar nach der Antenne. Schnelle Signal-Prozessoren müssen da schon sein. Die Technik ist entsprechend aufwendig. SMD-Bauteil bestückte Platinen sind Standard.

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Innenleben des Perseus SDR zeigt den massiven Einsatz von SMD-Bauteilen (Foto: microtelecom)

Kurzwellen-Transceiver mit SDR-Technik

Zu den Pionieren der SDR-Technik im Amateurfunk zählt die amerikanische Firma Flexradio Systems mit ihrem Einstiegsmodell Flex 1500.

In der Zwischenzeit ist eine ganze Reihe von Modellen bei Flexradio hinzu gekommen. Auch die Software verbesserte sich ständig.
Die überwiegenden SDR-Lösungen verwenden nachfolgende Schemata (Blockschaltbilder):

Software Defined Radio Scheme - Adopted by LtC...
Software Defined Radio Scheme – Adopted by LtCdr Topi Tuukkanen, Project Manager, Finnish Software Radio Demonstrator from various scientific articles, studies, conference papers etc in public domain. (Photo credit: Wikipedia)

Software Defined Radio bietet großes Experimentier-Umfeld

Lange Zeit schien es, als existierten nur noch “Steckdosen-Amateure”. Doch seit Jahren ist ein Teil der Community der Radio-Amateure wieder aktiv. Besonders HPSDR (High Performance SDR) zog viele Amateure in seinen Bann. Durch den modularen, diskreten Aufbau der Hardware mit verschiedenen Platinen gelang der Nachbau auch nicht so ambitionierten Amateuren.

Software Defined Radio - HPSDR
Amateurtransceiver mit HPSDR-Baugruppen (Foto: Richard Ames Sydney, Australia)

Wie ging es weiter? Findige Entwickler entwickelten gekaspelte Lösungen, die sich im PC-Gehäuse integrieren lassen. Hierzu gehört der kostengünstige HackRF (circa 300 Euro). In Deutschland bei Wimo erhältlich.
Das nachfolgende englishsprachige Video stellt das Konzept des HackRF vor.

Voll digitale Transceiver-Konzepte stürmen die Hitlisten im Amateurfunk

Seitdem schnelle Signal-Prozessoren (FPGA) zu einem bezahlbaren Preis verfügbar sind, ändert sich die Amateurfunk-Technik rasant. SDR-Technologie bietet jedoch mehr als eine Panorama-Funktion oder ein paar Wasserfall-Diagramme. Für Helmut Goebkes DB1CC ist diese Technologie der “Leitpfad zukünftiger Sende-/Empfangsgeräte”. Helmut DB1CC setzt das HiQSDR-Projekt gemeinsam mit einem kleinen Kreis befreundeter Funkamateuren um. Die Vorarbeiten leistete Jim Ahlstrom N2ADR, der einen kompletten Transceiver durch Software in einen FPGA implementierte.
Experimentierfreudige Funkamateure finden hier ein weites Feld für kreative Projekte. Beispiel ist ein HiQSDR mit einem Raspberry Pi und einen Faytech 7-Zoll FT07TMB Touchscreen von Stefan DL2STG

Software Defined Radio
Kreative Leistung mit Touchscreen von Stefan DL2STG

Elad FDM-Duo – ein innovativer Italiener

Der kleine Transceiver der Firma ELAD verwendet modernste SDR Technik. Zuvor machte das Unternehmen durch zwei SDR-Empfänger auf sich aufmerksam. Wie beim FDM-S1 und S2 wandelt ein schneller Analog-Digital-Converter die empfangene HF direkt in digitale Signale um. Der nachgeschaltete DSP-Baustein filtert die Eingangs-Signale und bereitet sie auf. Ein ARM Prozessor verarbeitet die Signale vom Bedien-Panel.
Konzeptionell ist der FDM-DUO ein Twitter. Er lässt sich stand-alone und mit Computer verwenden. Ohne Computer  eignet sich der Transceiver für den transportablen Einsatz. Der Computer erweitert den Bedienkomfort des modernen SDR-Sende-Empfängers zuhause im Shack. Die Bedienelemente lassen sich gut bedienen. Neben dem großen VFO-Knopf gibt es zwei kleinere Drehregler für Lautstärke und Filter-Lage/Breite. Sechs Drucktasten unter dem gut lesbaren LC-Display rufen die wichtigsten Funktionen direkt auf. Über ein Menüsystem stehen alle anderen Parameter bereit.
Das Gerät empfängt von zehn KHz bis 54 MHz. Eingebaut ist ein 16-bit ADC mit 122 MHz Abtastrate. Die unterstützten Modi bei Empfang sind: SSB, CW, AM (inkl. Sync-AM), FM, WFM (inkl. Stereo und RDS), RTTY und DRM. Der Sender erzeugt fünf Watt HF. Alternativ existiert eine HF-Ausgangsbuchse mit 0 dBm Output. RX/TX über eine Buchse, oder RX und TX je auf einer Buchse.

Computer-Schnittstellen des FDM-DUO

Eine Schnittstelle arbeitet als CAT-Steuerung. Eine weitere liefert digitale I/Q-Daten für das Wasserfall-Diagramm. Die dritte USB-Buchse dient als externe Soundkarte für den PC. Der Transceiver ist für digitale Betriebsarten wie RTTY und PSK31 vorbereitet. Die Aufteilung dieser Funktionen auf drei separate USB-Schnittstellen erleichtert die Bedienung für den Anwender wesentlich. Es sind in den meisten Fällen keine weiteren USB-Treiber nötig.
Bezugsquelle: www.wimo.com

ICOM macht SDR populär

Mit dem Modell IC 7300 hat Icom einen richtigen Hit gelandet.

SDR-Transceiver – Große Displays

Auch bei kleinen (QRP-) Transceivern werden die Displays größer. Sie ermöglichen eine komfortable Bedienung des Gerätes.

Quelle: Sehr gute Seite zum Stöbern https://amateurfunk-magazin.de

 

 

MiniTiouner DATV Receiver built

 MiniTiouner DATV Receiver built

At the weekend I built my MiniTiouner DATV receiver. I’d purchased the PCB, tuner module, 1V regulator and programmed USB interface module from the BATC stand at the Telford ATV Academy the previous weekend. The remaining components that I didn’t already have were ordered from Digikey using the handy spreadsheet on the BATC Wiki and I sourced a suitable DC-DC Converter from eBay.

The build was straightforward and there are some instructions by Mike G0MJW but only really referenced them for the commissioning stage, checking voltages etc. I was pleasantly surprised to see a large degree of protection on the board, fuses both filament and poly-fuse, reverse protection and zener diodes in the circuit.
MiniTiouner DATV Receiver gebaut
14. August 2018 | Verfasser: Andrew MØNRD
Am Wochenende habe ich meinen MiniTiouner DATV Empfänger gebaut. Ich hatte die Platine, das Tunermodul, den 1-V-Regler und das programmierte USB-Schnittstellenmodul am vergangenen Wochenende am BATC-Stand der Telford ATV Academy gekauft. Die restlichen Komponenten, die ich noch nicht hatte, wurden bei Digikey mithilfe der praktischen Tabelle im BATC-Wiki bestellt und ich habe einen geeigneten DC-DC-Wandler von eBay bezogen.

Der Aufbau war unkompliziert und es gibt einige Anweisungen von Mike G0MJW, die jedoch nur für die Inbetriebnahmephase, die Überprüfung der Spannungen usw. verwendet wurden Schutz- und Zenerdioden in der Schaltung.

The MiniTiouner uses free to download DVB-S receive and analysis software called „Minitioune“ written by F6DZP. The Software is hosted on the VivaDATV forum. So I registered and downloaded the software.

V8.0 of the software requires a pull-down resistor adding to the USB module to identify the type of board, so that was added (not pictured).

Power was connected and then plugged the USB lead into the PC (Windows 7 32bit) and it went off and installed drivers. The documentation said I should see two USB controllers, but I was seeing four?

There are several test programs included in the software package to test drivers and board and they were showing errors.

Der MiniTiouner verwendet eine kostenlose DVB-S-Empfangs- und Analyse-Software namens „Minitioune“, die von F6DZP geschrieben wurde. Die Software wird im VivaDATV-Forum gehostet. Also habe ich die Software registriert und heruntergeladen.

V8.0 der Software erfordert einen Pull-Down-Widerstand, der zum USB-Modul hinzugefügt wird, um den Kartentyp zu identifizieren, der hinzugefügt wurde (nicht abgebildet).

Strom wurde angeschlossen und dann das USB-Kabel in den PC (Windows 7 32bit) eingesteckt und es ging aus und installierte Treiber. In der Dokumentation stand, dass ich zwei USB-Controller sehen sollte, aber vier?

Das Softwarepaket enthält mehrere Testprogramme zum Testen von Treibern und Platinen, die Fehler aufwiesen.

The PC I was using has had no end of serial USB devices plugged in and out over time so suspecting another Microsoft Windows „disappearing up its own backside“ driver issue I tried it on another more vanilla machine but had the same problem.

This seemed to point to the USB interface (an FTDI FT2232H Mini Module) perhaps it wasn’t programmed? So I downloaded the FTProg utility from FTDI but instead of seeing a FT2232H was showing it as a FT4232H device.

Auf dem PC, den ich verwendet habe, wurden im Laufe der Zeit keine seriellen USB-Geräte mehr angeschlossen und wieder herausgenommen. Als ich also vermutete, dass ein anderes Microsoft Windows-Treiberproblem „auf der Rückseite verschwindet“, versuchte ich es auf einem anderen Vanille-Computer, hatte aber das gleiche Problem.

Dies schien auf die USB-Schnittstelle (ein FTDI FT2232H-Minimodul) zu verweisen, die möglicherweise nicht programmiert war. Also habe ich das FTProg-Dienstprogramm von FTDI heruntergeladen, aber statt eines FT2232H wurde es als FT4232H-Gerät angezeigt.

Doing a Google found a reference to the same problem. I downloaded the data-sheet and checking with a meter I could see pins CN2-5 and CN2-11(VIO) on the module didn’t have 3.3V for some reason and as the post said if the VIO pin is missing 3.3V it defaults to a FT4232H. In the end I checked my soldering (no fault found) I removed the module from the socket to examine it and after re-seating it the board sprang to life so seems it was just a bad connection.

Eager to test I set up the ADALM-PLUTO SDR running DATVExpress as I’d done previously with the commercial set-top satellite receiver and we had a picture! It was time for a cup of tea!

Bei Google wurde ein Verweis auf dasselbe Problem gefunden. Ich lud das Datenblatt herunter und überprüfte mit einem Messgerät, ob die Pins CN2-5 und CN2-11 (VIO) auf dem Modul aus irgendeinem Grund keine 3,3 V hatten und wie auf dem Post angegeben, ob der VIO-Pin 3,3 V fehlt Standardmäßig wird ein FT4232H verwendet. Am Ende überprüfte ich mein Löten (kein Fehler gefunden). Ich entfernte das Modul aus dem Sockel, um es zu untersuchen. Nach dem erneuten Einsetzen erwachte die Platine zum Leben, so dass es nur eine schlechte Verbindung zu sein scheint.

Eifrig zu testen Ich habe den ADALM-PLUTO SDR mit DATVExpress eingerichtet, wie ich es zuvor mit dem kommerziellen Set-Top-Satellitenreceiver getan hatte, und wir hatten ein Bild! Es war Zeit für eine Tasse Tee!

Now it was working all that was left was to put it in a box.

Jetzt funktionierte es nur noch, es in eine Schachtel zu packen.

I have only had a brief play with the software since the weekend but was interested to see if I could receive some RB-TV (Reduced bandwidth) So I set the Pluto and DATVExpress to transmit on 146.500MHz using a low symbol rate (250 Ksymbols/s) and it worked!  Bertie was wriggling a bit too much for a clear picture but I had now actually used my 146-147MHz NoV. Now just got to learn and understand the various modulations and settings.
Ich hatte seit dem Wochenende nur ein kurzes Spiel mit der Software, war aber interessiert zu sehen, ob ich RB-TV (Reduzierte Bandbreite) empfangen kann. Deshalb habe ich Pluto und DATVExpress so eingestellt, dass sie mit einer niedrigen Symbolrate (250 Ksymbole) auf 146,500 MHz senden / s) und es hat funktioniert! Bertie zappelte ein bisschen zu viel für ein klares Bild, aber ich hatte jetzt tatsächlich mein NoV von 146-147 MHz verwendet. Jetzt muss ich nur noch die verschiedenen Modulationen und Einstellungen lernen und verstehen.

I was able to try out another piece of software, the Spectrum Analyser from Steve Andrew for the SDRPlay. It turns the SDR receiver into a handy spectrum analyser with 10MHz bandwidth from 1kHz upto 2GHz and was able to check the output of the Pluto.

Ich konnte eine andere Software ausprobieren, den Spectrum Analyzer von Steve Andrew für das SDRPlay. Es verwandelt den SDR-Empfänger in einen handlichen Spektrumanalysator mit einer Bandbreite von 10 MHz von 1 kHz bis 2 GHz und konnte die Ausgabe des Pluto überprüfen.

This wasn’t a proper test setup by any means, the SDRPlay was still connected to the dual-band collinear outside the shack so the noise is the usual hash I see, but the Pluto was putting out a decent waveform, it did help putting on a proper resonant antenna (a spare mobile magmount) rather than the tiny one supplied.

I plan to do a bit more with the 5.6GHz FPV stuff before the weekend having took delivery of some nice grid antennas and hope to get out to try a contact or some tests with members of SKARS 73

Ich verstehe, wie üblich, aber der Pluto hat eine anständige Wellenform ausgegeben, und es hat geholfen, eine richtige Resonanzantenne (eine mobile Ersatz-Magmount-Antenne) anstelle der winzigen mitgelieferten Antenne anzubringen.

Ich habe vor, noch vor dem Wochenende ein bisschen mehr mit dem 5,6-GHz-FPV-Zeug zu machen, nachdem ich ein paar schöne Gitterantennen mitgenommen habe, und hoffe, einen Kontakt oder einige Tests mit Mitgliedern von SKARS 73 ausprobieren zu können

Ham Radio 2019

Am Freitag auf der Hamradio gab es viele interesante Gerätschaften. Die Ausstellerzahl ist erneut etwas geschrumpft, dennoch bleibt die Messe interessant. Auch wenn nicht gleich jeder seine Einkäufe dort Tätigt, gibt es wieder neue Ideen um seine Funkausrüstung später zu erweitern oder zu erneuern. Ein Besuch der Messe lohnt sich in jedem Falle.

Wie schon im Mai 2019 auf angekündigt, stellte Elecraft den K4 an der HAM RADIO aus.

MicroHAM präsentierte den neuen 24Bit Micro Keyer III

Icom präsentierte unter vielen Geräten den IC-7300 und den IC-9700 welcher übrigens seit dem Erscheinen zwei neue Firmware Versionen erhalten hat.

HA1JA zeigte seine neuen Transverter mit Farbdisplay

Kenwood präsentierte dien TS-590 und das Flagschiff TS-890

SPE Expert Linears zeigte seine zahlreichen Endstufen Varianten und den 4 KW CO1-2 Combiner

HA8ET stellte seine neuen very low Noise Preamplifier vor.

HG7AN präsentierte seinen Antennenanalyzer der vom 100 KHz bis 500 MHz eien grossen Bereich abdeckt. Speziell daran ist, dass dieser sich per WLAN Verbinden lässt und eine eigene Weboberfläche besitzt. Es wird also keine weitere Software benötigt.

Hytera Firmware DMR TerminalBatchUpgrade V9.00.07.105 IM verfügbar

Hytera Firmware V9.00.07.105 IM verfügbar

Veröffentlicht am 28. Mai 2019 von Peter PA3PM
Neue Firmware und CPS-Software (dank Rob PD8R) sind verfügbar. Verschiedene Amateure haben die Software auf ihre ordnungsgemäße Funktion getestet. Obwohl die Software funktioniert, bleibt eine Warnung bestehen. Das Flashen und Verwenden der Firmware und Software erfolgt ausdrücklich auf eigenes Risiko. HD übernimmt keine Verantwortung für Brickening-Geräte oder andere Probleme. Wenn Sie den USB-Treiber bereits installiert haben, ist eine Neuinstallation nicht erforderlich! Bei inhaltlichen Fragen zur Verwendung möchte ich mich am Donnerstagabend an die DMR Technoronde wenden.

Die Firmware finden Sie hier!

Der DMR Klassiker TYTERA MD380

TYTERA MD380

Das Tytera MD380 ist für alle geeignet welche mal in den Bereich DMR rein gucken wollen und keinen OM haben welche ihnen mal ein Gerät leiht.

Das Gerät an und für sich ist gar nicht mal so schlecht, die Modulation mit dem eingebauten Mikrofon ist auch gut und fürs nur mal rein gucken, als Zeitgerät oder wenn man eh nur immer auf einem Repeater / Reflektor arbeitet vollkommen ausreichend.

Defizite tun sich eigentlich erst auf wenn man mit den Menüs arbeiten will, die sind zwar eigentlich auch selbsterklärend aber die Bedienung ist doch etwas träge.

Preislich so um die 140 EUR incl Programmierkabel, oder man nimmt gleich den Nachfolger MD390.

Was das Gerät aber sehr interessant macht ist die Experimentelle Firmware welche das Display beim Empfang durch eine bessere Ansicht ersetzt.

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Dazu muss allerdings erst einmal die Userdatenbank eingespielt werden und das hat es leider in sich.

Es gibt zwar viele Anleitungen aber irgendwie fehlt immer wieder was, aber der Aufwand lohnt sich.

Eine relativ gute Anleitung zu Windows findet sich hier:
https://github.com/travisgoodspeed/md380tools/blob/master/README.de.md
aber auch hier fehlen Punkte wo man dann teilweise etwas nachdenken muss, wen man sich allerdings mit dem PC nicht so auskennt kann es da auch durchaus zu Problemen führen.

So hatte auch ich Probleme nach der Installation da ich Windows 10 – 64 Bit nutze und der Autor des Artikels vermutlich Win XP – 32 Bit

Da mich eben auf dem Reflektor auch jemand drum gebeten hat eine Idioten sichere Anleitung zu machen werde ich dem einfach mal nachkommen. Bei vielen Sachen wird sich der versierte Windowsuser denken das kann doch jeder, sind doch alles Basics aber dem ist nicht so.

Ich möchte hier einfach nochmal auf die Installation unter Windows 10 zurück kommen ohne mich mit fremden Federn zu schmücken, die Urversion stammt von KK4VCZ  und die Übersetzung von DG9VH.

Also mein System mit dem die Screenshots entstanden sind
– Betriebssystem: Windows 10 – 64 Bit
– Browser: Firefox 50
– Dateiexplorer: Windows Explorer

Habt ihr eine andere Konfiguration können die Screenshots bei euch natürlich etwas anders ausschauen, besonders bei anderen Betriebssystemen kann es auch vorkommen das etwas nicht mehr passt.

Vorbereitung

Erstellt einen Ordner wo ihr alle Download speichert, da ich faul bin habe ich einen Ordner mit dem Namen „MD380-Tools“ auf dem Desktop erstellt.

Installation von Git

Download:
https://git-scm.com/download/win

Hierbei sollte der Download automatisch starten, falls er nicht startet müsst ihr die jeweilige Setup-Version auswählen, also 32 Bit oder 64 Bit. Bei mir startete der Download automatisch und es wurde auch automatisch die momentan aktuelle 64 Bit Version (Git-2.10.2-64-bit.exe) ausgewählt.

So sollte es ausschauen
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Die Datei dann im vorher erstellten Ordner speichern.

Doppelklick auf Git-2.10.2-64-bit.exe (bzw eure Version) um die Installation zu starten.

Vermutlich (wenn nicht durch euch deaktiviert) bekommt ihr die Sicherheitswarung

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welche ihr dann durch einen Klick auf „Ausführen“ bestätigen müsst.

Danach kommt eine weitere Sicherheitsmeldung welche ihr durch einen Klick auf „Ja“ bestätigen müsst.

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Diese Meldungen kommen teilweise auch bei den anderen Programmen und müssen jeweils mit „Ausführen“ bzw „Ja“ bestätigt werden, ich werde dazu im Verlauf KEINE weiteren Screenshots posten, denke mal diese Prozedur kennt eh jeder.

Weiter gehts mit, nach der Bestätigung der 2. Sicherheitsmeldung müssen wir die Lizenz durch einen Klick auf „Next >“ bestätigen.

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Der nächste Punkt ist die Auswahl des Installationsverzeichnisses, hier bedarf es keiner Änderung, einfach mit einem Klick auf „Next >“ die Seite bestätigen.

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Auch bei der Auswahl der Komponenten müssen wir nichts ändern und können einfach mit einem Klick auf „Next >“ die Seite bestätigen.

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Auch beim Startmenüeintrag einfach mit einem Klick auf „Next >“ die Seite bestätigen.

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Nun sind wir beim Punkt „Adjusting your PATH environment“ angelangt, auch hier bedarf es keiner Änderung einfach mit einem Klick auf „Next >“ die Seite bestätigen. Falls das Fenster später einmal anders ausschauen sollte, es muss der Punkt „Use Git from the Windows Commmand Prompt“ ausgewählt werden.

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Auch bei der Auswahl des Secure Shell Client Programms bedarf es keiner Änderung einfach mit einem Klick auf „Next >“ die Seite bestätigen.

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Auch bei „Configuring the line ending conversions“ einfach mit einem Klick auf „Next >“ die Seite bestätigen.

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So nun müssen wir „endlich“ mal was ändern, also auf der Seite „Configuring the terminal emulator to use with Git Bash“ den unteren Punkt „Use Windows‘ default console window“ auswählen und mit einem Klick auf „Next >“ die Seite bestätigen.

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Auf der nächsten Seite „Configuring extra options“  mit einem Klick auf „Install“ die Installation ausführen.

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Nun läuft die Installation durch

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und muss dann nur noch mit einem Klick auf „Finish“ beendet werden, wenn  man die Release Notes nicht lesen möchte dann die Box „View Release Notes“ abwählen.

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Installation von Make

Download: http://gnuwin32.sourceforge.net/packages/make.htm
auf der Seite dann bei „Complete package, except sources“ auf „Setup“ klicken oder im Text vorher auf „Setup program„, die jeweils richtigen Links sind im Screenshot markiert.

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nun werdet ihr auf eine werbe geflutete Seite weitergeleitet auf der dann der Download in ca 5 Sekunden automatisch startet. Sollte das nicht funktionieren unter dem grünen Balken auf „Direct Link“ klicken.

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Speicher die Datei make-3.81.exe (oder evtl schon eine neuere Version) in den am Anfang erstellen Download Ordner.

Rechtsklick auf die Datei make-3.81.exe und „Als Administrator ausführen“ auswählen. (Evtl geht es auch ohne Administratorenrechte, aber ich hatte mit Make Probleme gehabt)

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Die ersten Seite können wir gleich mit einem Klick auf „Next >“ bestätigen

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Bei den Lizenzbestimmungen „I accept the agreement“ auswählen und mit einem Klick auf „Next >“bestätigen.

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Auf der nächsten Seite ist die Auswahl des Installationsverzeichnisses zu bestätigen, hier braucht normalerweise nichts geändert zu werden.

Allerdings ist der hier angezeigte und auf dem Screenshot rot markierte Path
Bei 64 Bit: C:\Program Files (x86)\GnuWin32
Bei 32 Bit: C:\Program Files\GnuWin32
später wichtig.

Das war auch bei mir ein Problempunkt da in der originalen Anleitung von einem 32 Bit System, ausgegangen wird.

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Die Komponentenliste wieder ohne erforderliche Änderungen mit einem Klick auf „Next >“ bestätigen.

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Auch den Startmenüeintrag ohne erforderliche Änderungen mit einem Klick auf „Next >“ bestätigen.

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Auch die Seite „Select Additional Tasks“ mit einem Klick auf „Next >“ bestätigen.

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Im nächsten Schritt dann die Installation mit einem Klick auf „Install“ starten.

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Und die Installation mit einem Klick auf „Finish“ beenden.

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Installation von Python 2.7

Download: https://www.python.org/downloads/
Auf der sich öffnenden Seite die Version 2.7.x (in meinem Fall war das die Datei: python-2.7.12.msi) durch einen Klick runter laden. Also die 2.7 und nicht die 3er Version.

Die Datei python-2.7.12.msi (bzw evtl eine neuere Version der 2er Reihe) dann wieder im extra erstellten Download Ordner speichern.

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Jetzt Doppelklick auf die Datei python-2.7.12.msi und mit einem Klick auf „Next >“ die Seite bestätigen.

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Auch die Seite „Select Destination Directory“ wieder mit einem Klick auf „Next >“ bestätigen.

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Die Seite „Customize Python 2.7.12“ auch wieder mit einem Klick auf „Next >“ bestätigen.

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Nun startet die Installation, hierbei muss man wieder eine Sicherheitsmeldung bestätigen. Dieser Schritt kann etwas dauern, also nicht wundern wenn 1 Minute lang nichts passiert.

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Mit einem Klick auf „Finish“ beenden wir die Installation

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Jetzt wechseln wir mit dem Windows Explorer in das Verzeichnis
C:\Python27
wechseln und dort eine Kopie der Datei python.exe erstellen welche dann den Namen python2.exebekommt.

Wie das funktioniert sollte vermutlich jeder wissen, ansonsten
– Datei markieren (einfacher Klick mit der linken Maustaste)
– Die Tasten STRG und C drücken (um die Kopie in der Zwischenablage zu erstellen)
– Die Tasten STRG und V drücken (um die Kopie in den Ordner zu schreiben)
– jetzt sollte dort eine Datei mit dem Namen python – Kopie.exe erstellt worden sein
– Taste F2 drücken um die Datei zum umbenennen vorzubereiten und dann dort den neuen Namen python2.exe eintragen.
Info: Solltet ihr in eurem Verzeichnis keine Dateiendungen sehen dann natürlich auch das .exe am Ende vom Dateinamen nicht eintragen.

Umgebungsvariablen anpassen

Jetzt müssen wir die Umgebungsvariablen anpassen, wie dies unter Win XP geht steht im verlinkten Originalbeitrag, hier zeige ich euch wie das unter Windows 10 geht.

Dieser Schritt ist wichtig denn wenn hier was nicht passt dann funktioniert das Ganze nachher nicht, so war es auch bei mir gewesen.

Hier klicken wir zuerst mit der rechten Maustaste auf das Windows Icon unten links und im sich öffnenden Menü klicken wir dann auf Systemsteuerung.

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Nun öffnet sich die Systemsteuerung, dort geben wir oben rechts in das Suchfeld das Wort: „Umgebungsvariablen“ ein und klicken dann beim Suchergebnis auf „System

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Dort dann auf „Erweiterte Systemeinstellungen“ klicken

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und im nächsten Fenster dann auf „Umgebungsvariablen

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Hier wählen wir dann unten die Zeile „Path“ aus und klicken auf „Bearbeiten

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PS: Ja man kann diese Einstellungen auch nur für den gerade eingeloggten Benutzer machen das ist mir bekannt 😉

Im nächsten Fenster klicken wir oben rechts auf „Neu“
und tragen dann

Bei einem 64 Bit System:
C:\Program Files (x86)\GnuWin32\bin
ein

Bzw bei einem 32 Bit System:
C:\Program Files\GnuWin32\bin

ein und bestätigen den Eintrag mit der ENTER Taste, dabei drauf achten das ihr am Anfang und am Ende keine zusätzlichen Leerzeichen habt. Dieser Path ist der Path den ich bei der Installation von Make erwähnt hatte. (mit zusätzlich einem \bin hinten dran) Theoretisch kann man hier auch den Path für beide Versionen eintragen, dann wird aber vermutlich intern irgendwo geloggt das es den Path nicht gibt.

Zusätzlich wiederholen wir diesen Schritt noch für die Python Installation, also wieder auf „Neu“ klicken und dann dort:
C:\Python27
eintragen und mit ENTER bestätigen

Info: auf dem Screenshot fehlt das \bin am Ende beim x86 Eintrag, davon nicht verwirren lassen 😉

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Jetzt schließen wir das Fenster mit OK und auch das andere noch offene Fenster mit OK schließen.

Das Fenster Systemeigenschaften und die Systemsteuerung mit einem Klick oben rechts auf das Xschließen.

Installation von gcc-arm-none-eabi

Download: https://launchpad.net/gcc-arm-embedded/4.8/4.8-2014-q1-update

Auf der sich öffnenden Seite den Windows Installer auswählen

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und die Datei wieder im erstellten Download Ordner speichern, bei mir lautete der Dateiname: gcc-arm-none-eabi-4_8-2014q1-20140314-win32.exe

Jetzt Doppelklicken wir wieder auf die eben runter geladene Datei und müssen als erstes die Installationssprache auswählen, Deutsch sollte hier schon vorausgewählt sein und wir müssen es nur noch durch einen Klick auf OK bestätigen.

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Im nächsten Fenster klicken wir auf „Ja

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dann klicken wir auf „Weiter >

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Wählen „Ich akzeptiere die Lizenzbestimmungen“ aus und klicken auf „Weiter >

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und dann bei der Auswahl des Installationsziels auch auf „Weiter >“ klicken.

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das Selbe auch auf der folgenden Seite, also wieder auf „Weiter >“ klicken.

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Nun startet die Installation was auch wieder einige Zeit dauern kann.

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Jetzt wählen wir den Punkt „Liesmich ansehen“ (es sei denn man möchte das lesen) ab und klicken auf „Beenden„.

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und schließen danach das sich öffnende Fenster mit dem X oben rechts.

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Die Original Anleitung sagt das wir jetzt den PC neu starten sollen, ich versuche es diesmal ohne Neustart, aber ein Restart kann ja nie schaden 😉

Installation von PyUSB

Download: https://sourceforge.net/projects/pyusb/

Auf der sich öffnenden Seite klicken wir auf den Download Button

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Der Donwload sollte nun automatisch starten, wenn nicht wieder auf den „Direct Link“ unter dem grünen Balken klicken

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Die Datei, in meinem Fall die Datei pyusb-1.0.0a2.zip wieder im angelegten Download Ordner speichern.

Da diese Datei eine gepackte Datei ist (zip Datei) müssen wir sie nun entpacken, solltet ihr keinen Dateientpacker installiert haben (wobei Windows hat glaube ich inzwischen einen eigenen) dann installiert euch einfach WinRAR
https://www.winrar.de/downld.php

OK weiter im Text, nun machen wir einen Rechtsklick auf die Zip-Datei (pyusb-1.0.0a2.zip) und wählen den Punkt „Extract Here“ aus, falls ihr ein anderes Entpackprogramm als WinRAR habt kann der Punkt durchaus etwas anders lauten.

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dadurch wird ein neues Verzeichnis mit dem Namen „pyusb-1.0.0a2“ erstellt. Auch hier kann das Verzeichnis später wieder etwas anders lauten wenn ihr eine neuere Version nutzt.

Jetzt wird es wieder etwas kryptischer denn wir müssen mit der Kommandozeile arbeiten.

Wir wechseln mit dem Windows Explorer (nicht Internet Explorer) in das eben durch das Entpackprogramm erstellte Verzeichnis, darin sollte sich jetzt eine Datei mit dem Namen setup.py befinden.

Jetzt klicken wir in die Adresszeile vom Explorer und geben dort „cmd“ ein und bestätigen die Eingabe mit der ENTER Taste. (leider kann man davon keinen Screenshot machen, deswegen habe ich den zusammen gebastelt)

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Nun öffnet sich die Kommandozeile und wir sind automatisch im richtigen Verzeichnis.

Dort geben wir nur folgendes ein:
python setup.py install
und drücken wieder ENTER

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danach erscheinen einige Zeilen im Kommandofenster, das Fenster jetzt durch einen Klick auf das X oben rechts oder durch die Eingabe von „exit“ schließen

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libusb-win32 installieren

Download: https://sourceforge.net/projects/libusb-win32/

auf der sich öffnenden Seite wieder auf den Download Button klicken.

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Auch hier sollte der Download wieder automatisch starten, wenn nicht dann wieder unter dem grünen Balken auf den „Direct Link“ klicken.

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Die Datei (bei mir libusb-win32-bin-1.2.6.0.zip) wieder in unserem erstellten Download Ordner speichern.

Da es wieder eine ZIP-Datei ist müssen wir diese auch wieder entpacken, also wieder einen Rechtsklick auf die Datei libusb-win32-bin-1.2.6.0.zip und „Extract Here“ auswählen um die Datei zu entpacken.

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Nun wechseln wir wieder mit dem Windows Explorer in das eben durch das Entpackprogramm erstellte Verzeichnis „libusb-win32-bin-1.2.6.0“ und dann in das sich darin befindende Verzeichnis „bin„.

In dem Verzeichnis sollte sich eine Datei mit dem Namen „inf-wizard.exe“ befinden.

Das Programmierkabel in den Computer und das Funkgerät stecken, danach das MD380 bei gedrückter PTT-Taste und gleichzeitig gedrückter oberer Funktionstaste einschalten um es in den Flash-Modus zu schalten.

Auf die Datei „inf-wizard.exe“ machen wir wieder

bild6

Es öffnet sich folgendes Fenster

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dort klicken wir auf „Next >“ (TRX muss wie oben in rot ´beschrieben verbunden sein)

Jetzt wählen wir den Punkt „Digital Radio in USB mode“ aus und klicken auf „Next >

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die nächste Seite bestätigen wir auch einfach mit „Next >

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Jetzt wechseln wir im „Speichern unter“ Dialog in unseren erstellten Download Ordner und speichern dort die Datei Digital_Radio_in_USB_mode.inf (parallel dazu wird auch die Datei Digital_Radio_in_USB_mode.cat erstellt) durch einen Klick auf den Button „Speichern

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danach erscheint folgendes Fenster wo wir auf „Install Now..“ klicken.

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Wenn die Installation erfolgreich war erscheint folgendes Fenster

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Solltet ihr hier eine Fehlermeldung bekommen, dazu gehört auch das gelbe Ausrufezeichen, dann habt ihr das Programm vermutlich nicht als Administrator gestartet.

Nun beenden wir das Programm mit einem Klick auf den OK Button.

Jetzt schalten wir den TRX wieder aus und direkt wieder ein, dieses mal aber OHNE die PTT und den oberen Button gedrückt zu halten, also einfach nur ganz normal einschalten wie auch im normalen Betrieb, dadurch schalten wir das MD380 in den USB Modus.

Jetzt durchlaufen wir die ganze Prozedur noch einmal, also wieder ein  Rechtsklick auf die Datei „inf-wizard.exe“ und wählen „Als Administrator ausführen“ aus.

Als erstes wieder „Next >“ auswählen, danach aber jetzt den Punkt „Patched MD380“ auswählen und auf „Next >“ klicken.

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Im nächsten Fenster wieder auf „Next >“ klicken

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und wie beim letzten mal auch wieder zum speichern in unseren erstellten Download Ordner wechseln und diesmal die Datei „Patched_MD380.inf“ (parallel dazu wird wieder die Datei Patched_MD380.cat erstellt) durch einen Klick auf den Button „Speichern“ speichern.

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Jetzt wieder auf „Install Now..“ klicken

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und auch dieses mal wird die erfolgreiche Installation mit folgender Meldung angezeigt

61screenshot_1

Solltet ihr hier eine Fehlermeldung bekommen, dazu gehört auch das gelbe Ausrufezeichen, dann habt ihr das Programm vermutlich nicht als Administrator gestartet.

Nun beenden wir das Programm mit einem Klick auf den OK Button und schalten den TRX wieder aus.

Lokale Repository-Kopie erstellen

Hiermit laden wir den „Entwicklercode“ aus dem Internet auf unseren lokalen PC runter um daraus die Firmware zu erstellen. (kompilieren) Zu diesem Zweck haben wir das Programm Git installiert.

Jetzt klicken wir unten links auf das Windows Logo, scrollen dann zu G und öffnen den Eintag „Git“ und wählen dort dann „Git GUI“ aus.

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danach startet das Programm Git, dort klicken wir dann auf „Clone Existing Repository“ (das ist der mittlere Eintrag)

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Bei Source Location tragen wir folgendes ein:
http://github.com/travisgoodspeed/md380tools

Bei Target Directory tragen wir unseren lokalen Ort ein wo die Dateien hin geladen werden sollen. Dazu klicken wir rechts bei Target Direcroty auf den Button Browse und wechseln wieder in unseren erstellten Download Ordner.

Jetzt stellen wir sicher Ordner  auch ausgewählt ist, wenn nicht dann markieren wir den Ordner mit einem einfachen Mausklick und klicken dann auf den Button „Ordner auswählen

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Nachdem wir den Button „Ordner auswählen“ geklickt haben schreiben wir hinter der Verzeichnisangabe bei der „Target Directory“ noch ein „/git

(das Programm ist da irgendwie fehlerhaft, man kann keine existierenden Verzeichnisse auswählen)
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Also falls ihr die oben stehende Fehlermeldung bekommt einfach in der Target Directory das Verzeichnis ändern auf einen Ordner den es noch nicht gibt.

Das Ganze schaut dann in etwa so aus
C:/Users/Admin/Desktop/MD380-Tools/git
natürlich lautet eure Target Directory anders. Jetzt klicken wir auf den Button „Clone

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und das Programm Git lädt die Dateien runter, was je nach Internetverbindung einige Zeit dauern kann.

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Irgendwann erscheint dann dieses Fenster was wir dann mit einem Klick auf das X rechts oben wieder beenden können.

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So das war es mit der Installation gewesen, waren ein Haufen Programme und auch viel Arbeit.

Quelle http://www.spacesupport.de/do0jg-relais/

Funken für jeden

Jedermannsfunk

CB-Funker, Gatewaybetreiber, Jedermannsfunker gleich welcher Art sind bei uns gerne willkommen.

CB, PMR und Freenet bietet Spaß für Jung und Alt:

  • APRS über CB-Funk, Datenfunk, Packet Radio und sogar Digimodes
  • Crossband-Relais
  • Gateways
  • DX
  • Fernfahrerkanäle 9 AM, 19 + 22 FM
  • Fuchsjagden
  • Betriebsfunk

 

Ein Vorteil vom Jedermannsfunk ist, dass er ohne Lizenz und Genehmigungen betrieben werden darf und sogar als Betriebsfunk zur Verfügung steht. Der Amateurfunk hingegen darf für kommerzielle Zwecke nicht verwendet werden.

Der Jedermannsfunk hat sich in vielerlei Bereichen bewährt:

  • im Sportbereich
  • bei Wanderungen
  • Geocaching
  • Kanufahrten
  • Bergsteigen
  • Parkplatzeinweisungen

Gerne genutzt wird der Jedermannsfunk, insbesondere PMR, auch von Fahrschulen für die Kommunikation zwischen Fahrlehrer und Schüler. PMR und Freenet, das sind kleine Handfungeräte auf festen Kanälen

Kinder und Jugendliche nutzen die günstigen und handlichen PMR-Walkie-Talkies gerne für Abenteuer- und Detektiv-Spiele.

Update: Kurz Review Retevis RT90

Kurz Review Retevis RT90 / TYT MD9600

Endlich kam das angekündigte Paket an. Inhalt: das neue RETEVIS Duoband DMR Mobilgerät RT90. Baugleich ist das TYT MD9600. Nun wurde alles ausgepackt und inAugenschein genommen. Auch ein Programmierkabel war dabei.

Unboxing

(Zum Vergrößern auf die Bilder klicken)
  

Das Mikrofon macht einen soliden Eindruck und hat eine recht gute Verarbeitung. Es soll nach der Kennzeichnung IP54 spritzwassergeschützt sein.

 

Nun wurde das Gerät verkabelt und an 12V angeschlossen. Als nächstes habe ich mir die CPS (Programmiersoftware) aus dem Internet geholt. Die CPS ist für das RT90 und das baugleiche TYT MD9600. Sie liegt in der Version V1.18 vor.
Die Firmware, die auf dem Gerät ist, scheint die aktuell in der Version D003.031 zu sein.

Auf der Rückseite befinden sich der Antennenanschluss, das Anschlusskabel für die Spannungsversorgung und der Endstufen-Lüfter.

Weiterhin befinden sich auf er Rückseite  mit einem Gummischutz versehenen Buchsen für einen externen Lautsprecher und das USB-Programmierkabel.

   

Gehäusedeckel abgenommen:

Als das Gerät eingeschaltet wurde, fiel mir gleich auf, dass die Aufteilung der Darstellung  der Daten im Display denen des Retevis RT82 gleicht.

Codeplug und CPS -> Überraschung!
Als nächstes gab es dann eine richtige Überraschung! Aber dazu gleich. Nun ging es darum einige Frequenzen in den Kanälen, RX Listen und Zonen zu erstellen. Nach kurzer Suche im Internet war klar, dass es noch keine Codeplugs als Vorlage gibt. Also versuchte ich einfach mal mit der Programmiersoftware des RT90 in der Version V1.18 den Codeplug für mein Retevis RT82 zu laden. Das verlief reibungslos. Nun der Test mit dem Schreiben des Codeplugs in das RT90:

Aufgrund einiger Anfragen eine wichtige Info:
Das RT90 wird nicht von anderer Programmiersoftware erkannt, außer der dafür vorgesehenen CPS. Auch sind Codeplugs anderer Retevis Geräte wie das RT3, MD380 etc. nicht kompatibel. Nur der Codeplug von RT82 kann verwendet werden.

USB-Kabel: 
Es kann ein normales USB-Kabel Typ A auf Mini USB Typ B verwendet werden, da keine Elektronik im Kabel enthalten ist. Vielen Dank an DG6EK Thomas für die Info.

Modifikation zum lauten “Umschalt-Knack” und der Lautstärkeregelung: 
Colin Durbridge G4EML hat zwei Modifikationen für das RT90 online gestellt. Damit wird das Umschalt-Knacken oder auch “Plop” genannt, nahezu komplett reduziert. Die zweite Modifikation beseitigt gut den werkseitigen Regelbereich der NF-Lautstärke von 0 auf 100 innerhalb weniger mm auf eine deutlich bessere Regelung.

Es sei darauf hingewiesen, dass die Durchführung der Modifikationen Erfahrung im Umgang mit dem richtigen Lötkolben und elektronischer Bauteile erfordert. Ich übernehme keine Garantie für Eure Umbauten, wenn es schief geht. Bitte beachten!

Hier der Link zum Umbau-PDF: Modifikationen RT90

Vielen Dank an Hans DB5ZP für den Link.


  

So hatte ich meine gewohnte Konfiguration mit allen Repeatern, TGs und was sonst noch dazu gehört aus dem RT82 auch im RT90. Das hat richtig Zeit und Arbeit gespart!

Wer bereits das Retevis RT3, das MD380 oder das RT82 kennt, kommt mit der Bedienung im Menü sofort zurecht.

Audio
Die TX Audioqualität wurde in einem QSO mit 4 Teilnehmern als sehr gut und ausgewogen beurteilt.
Angenehm überrascht war ich über die Wiedergabequalität des eingebauten Lautsprechers. Er ist sehr laut einzustellen und sollte beim Betrieb in einem Kfz ausreichend Lautstärke wiedergeben.

Bandbreite und Eingangsempfindlichkeit

Erstaunliches tat sich auf, denn beim RT90 wird nicht einfach nur der Hub bei breiten Eingangsfilters bei 12,5kHz Einstellung beschnitten, Das ist bei diesem Preis einzigartig:

Bandbreitenmessung (12dB Sinad und 3,5kHz Hub/1000Hz):
– Einstellung 12,5 kHz: gemessen 11,8 kHz
– Einstellung    25 kHz: gemessen 25,9 kHz

Eingangsempfindlichkeit
– bei 12,5 kHz und 3,5 kHz Hub: 0,17uV
– bei 25 kHz    und 3,5 kHz Hub: 0,14uV

Messung der Ausgangsleistung am MARCONI 2955B
Zuhause betreibe ich meine Geräte mit 12V. Daher habe ich zum Vergleich die Sender-Ausgangsleistung mit 12V und 13,8V ermittelt:

Betriebsspannung Frequenz Low MidLow Mid High
12,0 V 145,00 MHz 8,5 W 13,4 W 18,5 W 36,2 W
13,8 V 145,00 MHz 9,1 W 15,5 W 23,1 W 46,1 W
           
12,0 V 435,00 MHz 4,1 W   7,5 W 18,5 W 27,7 W
13,8 V 435,00 MHz 6,1 W 11,2 W 21,2 W 37,1 W

Bedienung
Die vier Tasten P1 bis P4 unterhalb des Displays lassen sich in der CPS zweifach programmieren. Es stehen dann 4 Funktionen mit Erreichen durch kurzen Druck und mit langem Druck (>1sec.) zur Verfügung. Auch sind die Mikrofon Tasten 0 bis 9 mit Funktionen belegbar, z.B. Talkgroups.

Was mir nicht gut gefällt, ist die Spreizung des Lautstärkereglers. Es gibt einen Punkt, bei dem innerhalb eines sehr kurzen Regelbereichs die Lautstärke von noch laut über leise auf stumm geregelt wird. Vielleicht kann das in neuen Versionen der Firmware und der CPS noch mit dem Einbau von Audioprofilen besser gelöst werden.

Was auch noch dringend gefixt werden muss, ist das “Blopp” im Lautsprecher, nachdem eine Gegenstation die Aussendung beendet hat.

Firmware Update
Bitte beachtet unbedingt genauestens die Anleitung zum Flashen der Firmware. Ein Firmware Update darf nie am eingeschalteten RT90, wie das Programmieren eines Codeplugs,durchgeführt werden.
Das Durchführen eines Upgrades der Firmware ist hier beschrieben: FLASH

Ausblick
Nun fehlt noch die alternative Firmware, die wir bereits vom RT3 / MD380 kennen, damit die User Datenbank eingespielt werden kann. Wenn das RT90 erst in ein paar Monaten immer mehr zum Einsatz kommt, wird es sicherlich nur noch eine Frage der Zeit sein, bis auch für dieses Gerät die alternative Firmware zur Verfügung steht.

Mein Codeplug zum RT90 / TYT MD9600 kann im DMR Bereich unter Codeplugs heruntergeladen werden.

VY 73 de Hans-Jürgen Marx DJ3LE

RT90-MD9600 Signalton-Modifikation

RT90-MD960

von OM Peter Krengel DG4EK

Wer einen RT90, bzw. dessen baugleichen Bruder MD9600 sein Eigen nennt, kennt
das Problem. Bereits beim Einschalten fällt der Nachbar vom Stuhl, denn die Lautstärke der abgegebenen Signaltöne kann normalerweise nicht getrennt eingestellt werden.

So schalten viele Anwender die Töne im CodePlug völlig ab, was schade ist, denn eine im wahrsten Sinne des Wortes, klitzekleine Modifikation genügt um das Problem zu beseitigen.

Klitzeklein nicht nur im Sinne, dass man lediglich einen kleinen 2.2k – 4.7kOhm Trimmer, sowie zwei Kupferlackdrähtchen hierfür benötigt, sondern das umzusetzende Bauteil, ein
winziger 1k Widerstand ist, der von mir erst einmal gefunden werden musste.

Bei der Suche stellte sich dann auch zunächst einmal die Frage, wie und von welchem Bauteil die Töne erzeugt und wie diese anschließend der RX-NF beigemischt werden.
Hierfür gab es theoretisch zwei Möglichkeiten:

1. Die Töne werden vom rückseitig montierten digitalen Signalprozessor C6000 erzeugt
oder
2. der Steuercontroller STM32F405 erzeugt diese und gibt sie als Rechtecksignale an einem seiner GPIOs aus.

Im ersten Fall wäre ich machtlos gewesen, denn hier hätte nur eine Modifikation der Firmware Abhilfe geschaffen.

Nach zweistündiger Suche stellte sich dann aber glücklicherweise heraus, dass Methode zwei vom Hersteller gewählt wurde. Will sagen, die Herabsetzung des Lautstärkelevels sollte mit einem einfachen Spannungsteiler, also einem Trimmerchen möglich sein.

Soweit zur Theorie, nun die Praxis:

Wie auf der Nahaufnahme gut sichtbar, ist der mit einem Pfeil gekennzeichnete
1k Widerstand zunächst von seinem Lötort zu entfernen und sodann mit einem Anschluss am rechten Lötpad wieder anzulöten. Damit dies relativ einfach zu bewerkstelligen ist, habe ich den ursprünglich dort sitzenden, winzigen, nicht mit Wert bedruckten, schwarzen Originalwiderstand gegen einen auch im Foto gut sichtbaren größeren SMD 1206 1k Widerstand (Aufdruck 102) ersetzt. Der zweite Anschluss des Widerstandes ist, verbunden über ein 0.2mm CuL Draht an den Schleifer des Trimmers angeschlossen. Der Trimmer selbst wird mit einer Seite an Masse gelegt, so dass das Signal vom 102 Widerstand kommendmit Hilfe des Trimmers auf Masse gezogen werden kann.

Der am Trimmer verbleibende dritte Anschluss führt das Signal wieder über ein Drähtchen zurück an das zweite, noch freie Original-Lötpad des zuvor dort abgelöteten 1k Widerstandes. Von dort gelangt es über eine in der Platine liegende Leiterbahn zum Flachbandkabel und sodann auf den Lautstärkeregler an der Gerätefrontplatte.

Das ist bereits alles.

Die Signaltöne lassen sich nach der Modifikation nun bequem mit Hilfe des nachgerüsteten Trimmers auf die gewünschte Lautstärke einregeln.

A propo Lautstärkeregler (Frontplatte):
Nachdem bereits ein anderer Funkfreund feststellte, dass Retevis sinnloserweise ein lineares 10kOhm Poti (Kennzeichnung 103B) eingebaut hat, wurde die Leiterplatte bei meinem Exemplar wohl nun geändert und vom Schleifer des Lautstärke-Potis nach Masse, ein 2.2k Widerstand eingebaut.

Leider hat diese Modifikation nicht unbedingt eine große Verbesserung des Reglerverhaltens gebracht. Will sagen, der Lautstärkeregler reagiert immer noch viel zu aggressiv. Ich habe deshalb, der ursprünglichen Modifikation folgend, dort einen 1k Ohm Widerstand eingesetzt, der das Reglerverhalten in der Praxis nun erträglich macht.

Ein kleiner Trick zum Schluss:
Leider hat der Hersteller bei der Auswahl des Lautstärke-Kunststoff-Stellknopfes nicht unbedingt mitgedacht, denn eine Anzeige der eingestellten Lautstärke ist nirgends vorgesehen.

Aber —– auch hier kann man leicht und schnell Abhilfe schaffen ohne den Stellknopf gleich auszuwechseln.

Hierzu drehe man den Stellknopf bis zum Anschlag nach links und mache mit Hilfe einer Stecknadel auf etwa „7 Uhr“ eine kleine Markierung. Nach Abziehen des Knopfes erweitert man diese anschließend mit Hilfe eines 2mm Bohrers (mit Hand! Keine Maschine benutzen!) auf ca. 1mm Tiefe und fülle die so erzeugte Markierung mit einem Tröpfchen hellen Nagel-lacks der (X)YL. Fertig ist eine hübsche Stellungsmarkierung 🙂

WARNUNG und wichtiger Hinweis!
Der Autor hat vorbeschriebene Modifikation selbst problemlos in Betrieb, haftet jedoch für keinerlei Schäden oder Gewährleistungs/Garantieverlust.

Die Modifikation erfordert unbedingt passendes SMD-Lötgerät bei max. 280°C Löttemperatur und ausreichende Erfahrung mit winzigen SMD-Bauteilen. Wer sich hier mit einem normalen Lötkolben versucht, zerstört u.U. Leiterbahnen und Durchkontaktierungen der Multilayer-Platine.
Auch das Verlöten des Trimmers nach Masse, erfordert äußerst vorsichtiges Vorgehen beim zuvor erforderlichen, stellenweisen Entfernen des grünen Lötstopp-Lackes.
Bitte unbedingt darauf achten, dass wirklich nur eine 1-1.5mm kleine Massefläche verzinnt wird, und keine Durchkontaktierungen beschädigt oder nach Masse kurzgeschlossen werden. Unter Zuhilfenahme einer 10x Lupe sollte die Modifikation für geübte Löter kein Problem darstellen.
55 und sodann viel Spaß mit dem von nun ab dezenteren Gerät.

Wenigstens ein paar Anhaltspunkte zum immer noch nicht verfügbaren Schaltbild des RT90 (in der VO-Funk vorgeschrieben!).
 
Das ZIP enthält alle IC- und Transistor-Datenblätter, soweit ich sie finden konnte, wer mit dem UHF Treibertransistor selbst etwas bauen möchte, für den habe ich auch noch die S-Parameter (bitte anfragen).
ZIP-Datei Download => HIER
 
Das Foto zeigt die Platinenrückseite. Die Haupt-ICs, sowie die Stromversorgung sind gekennzeichnet, so dass man einen Überblick über den Geräteaufbau bekommt.
 
Am NF-PA-IC (LA4425, links unten) ist der Null-Ohm Widerstand und der Squelchtransistor gekennzeichnet. Den “Widerstand” sollte man zur Beseitigung des brutalen Squelcheinsatzes gegen einen 100nF Kondensator austauschen (Anti-Plopp). Somit muss das IC-Eingangsbein (Pin1 des LA4425) auf der Oberseite nicht durchgeschnitten werden.
 
Peter, DG4EK
OV Rheinland-Pfalz (RPL) Online, K26
P.S.: Weitergabe & Kopie unter Quellenangabe erwünscht

SDR Console für Es’Hail 2 (QO-100) – Geostationärer Satellit für Funkamateure

Der Satellit Es’Hail 2 wurde im November 2018 gestartet und unterstützt den ersten geostationären Amateurfunk-Transponder. Auf dieser Seite wird Folgendes angezeigt: Aktivieren der Anzeige von Frequenzen> 9 GHz, Konfigurieren der SDR-Konsole mit dem Lime- oder Pluto-SDR, Verwenden des Telemetrie-Beacons zum Kompensieren von Drift / Offset aufgrund eines schlechten LNB für Verbraucher, Eine Beschreibung von my (G4ELI ) Station (wird noch aufgebaut) .Zukunftsentwicklung kann digitale Sprache, Bilder, Text mit Opus als Codec und bis zu 32 QPSK-Träger in einer Bandbreite von 2,5 bis 3 kHz umfassen (wir haben die Bandbreite, lassen Sie uns diese verwenden). Opus ist ein hervorragender Codec mit hervorragender Komprimierung. Hier  ist  die Ausleuchtung von Es’Hail 2

 

 

Hier seht Ihr die Software in Aktion

Konsolenkonfiguration

Befolgen Sie diese Schritte, um die Konsole erfolgreich für den Empfang mit einem beliebigen SDR zu konfigurieren und entweder das Pluto oder das Lime-SDR zu übertragen. Anzeige Um eine Frequenz über 9,999 GHz anzuzeigen, öffnen Sie die Programmoptionen und navigieren Sie zu Anzeige, Spektrum. Wählen Sie einen Frequenzbereich von 99,9 GHz und drücken Sie dann [OK].

Die Transponder

Die schmalbandigen Transponder-Details sind unten aufgeführt.

Low High Note
Receive 10489.55 10489.8 Bandwidth = 250kHz
Transmit 2400.05 2400.3
CW Beacon 10489.55
Telemetry 10489.8

 

 

 

Definieren Sie einen Downconverter-Offset für den LNB (ein LNB ist ein Downconverter). Der Offset ist die lokale Oszillatorfrequenz des LNB, z. B. 9.750 MHz. Dieser Wert wird beim Starten des SDR ausgewählt.

Markieren Sie im Fenster Radio-Definitionen die Option Konverterauswahl und drücken Sie dann  bearbeiten.

Fügen Sie im Konverter-Definitionsfenster einen Abwärtskonverter mit der LO-Frequenz Ihres LNB hinzu.

Starten Sie nun den SDR, indem Sie die neue Definition des Abwärtswandlers auswählen.

Fügen Sie aus den Sendeoptionen einen Offset hinzu, der dann zur angezeigten Sendefrequenz addiert wird. Für Es’hail 2 beträgt dieser Versatz 8089,5 MHz.

Synchronisieren
Im Sende-DSP aktivieren Sie Sync RX, sodass die Empfangs- und die Sendefrequenz gleich sind.

Telemetrie-Leuchtfeuer
(Verfügbar in 3.0.7) Aktivieren Sie die Option „Geostationary Beacon“: Farbleiste, Ansicht, Weitere Optionen …, aktivieren Sie das Kontrollkästchen [X] Geostationary Beacon.

Hinweis: Die Idee zur Synchronisierung mit dem Telemetrie-Beacon stammt von Moe Wheatley (AE4JY) in seinem AO-40 Telemetry Decoder Project. Der Code von Moe erklärt, wie der Daten-Beacon funktioniert, da der QO-100-Beacon dem AO-40 (RIP) entspricht. Die Implementierung wurde von Grund auf codiert, um sicherzustellen, dass sie so effizient wie möglich ist. Jeder gespeicherte Zyklus hilft!

Die Telemetrie-Beacon-Frequenz beträgt 10.489.800.000 Hz oder 10.489.800 MHz. Der Beacon überträgt BPSK, eine einfache BPSK-Decodierungssoftware kann den Versatz von der nominalen Mittenfrequenz bestimmen, sodass ein Ausgleich für einen nicht modifizierten Verbraucher-LNB möglich ist.

Folge diesen Schritten:

Starten Sie die Anzeige – drücken Sie ○
Wählen Sie das Beacon aus, indem Sie in die Mitte der Beacon-Spur klicken. Das linke Fenster zeigt den Versatz an, und stellen Sie die Zoomstufe des Wasserfalls mit water und ein
Offsetkompensation aktivieren – ▶ drücken
Verwenden Sie die Option Speichern to, um die Versatzdaten in eine CSV-Datei herunterzuladen. Diese Datei kann mit Programmen wie Excel angezeigt werden.

 

Die Antenne ist ein 1.4-Hauptfokus-Teller von www.satellitesuperstore.com. Technische Informationen: Das Verhältnis von Brennweite zu Blendengröße (F / D-Verhältnis) beträgt 0,41, Verstärkung bei 10,95 GHz 41,8 dB.

Wie Sie sehen, wird der Ständer mit ~ 280 kg Sturz, Windschutz und Brammen an Ort und Stelle gehalten.

Die Schale wurde am 1. März 2019 unter Verwendung der Sonne ausgerichtet, da um 10:16 Uhr der Azimut und die Höhe der Sonne mit Es’Hail 2 übereinstimmten, sodass der Schatten des Futters direkt über der Mitte der Schale lag.

Transceiver

The current options are:

  • LimeSDR (USB) and
  • PlutoSDR.

The LimeSDR was chosen because it supports an external reference (I use the Leo Bodnar unit) so is more stable.

Transceiver

Die aktuellen Optionen sind:

#LimeSDR (USB)

undPlutoSDR.

Der LimeSDR wurde gewählt, da er eine externe Referenz unterstützt (ich verwende die Leo Bodnar-Einheit), also stabiler ist. Dies ist sehr empfindlich, driftet jedoch – für SSB / CW muss es geändert werden. Ändern Sie entweder den Kristall in ein TCXO oder fügen Sie Unterstützung für eine externe Referenz hinzu. Aus offensichtlichen Gründen ist die Drift im Tageslicht viel schlimmer.

LNB

LNB-Test mit einem Octagon-0,1-dB-Quad-High-Gain-HD-Ready-Universal-LNB. Dies ist sehr empfindlich, driftet jedoch – für SSB / CW muss es geändert werden. Ändern Sie entweder den Kristall in ein TCXO oder fügen Sie Unterstützung für eine externe Referenz hinzu. Aus offensichtlichen Gründen ist die Drift im Tageslicht viel schlimmer.

Beschreibung:

Spektrum Dynamische Wasserfallanzeige
Mehrere Arbeitsmodi: Empfangsmodus, Sendemodus, TUNE-Modus, VFO-Modus, SPLIT-Modus
DSP Digital Signal Processing Noise Reduction
Automatischer Notch-Filter
Humanisierte Schnittstellen-Farbanzeige
Empfangen Sie die Feineinstellungsfunktion, den veränderbaren MIC-Verstärkungswert
Tabelle der VCC-Spannungsversorgungsspannung
Tabelle zur Übertragung der Signalstärke
Multifunktionsinstrument: SWR-Stehwellenverhältnismesser, AVD-Audiofrequenzmesser, ALC-Signalmodulationsmessgerät

 

Merkmal:

Betriebsmodus: SSB (J3E), CW, AM, FM, FREE-DV
Sendeleistung: Maximal 15W
Empfangsempfindlichkeit: 0,11 ~ 0,89 µV (RFC 50-20)
Mindestfrequenzstufe: 1Hz
Betriebsspannung: 9-15V DC
Antennenimpedanz: 50Ω
Frequenzstabilität: ± 1,5 PM @ Power on 5 Minuten (Standard); ± 0,5 ppm bei Verwendung von optionalem TCXO
Paketgröße: 240mm * 120mm * 80mm
Packungsgewicht: 977g
Paket beinhaltet:
1 x HS1 HF SDR-Transceiver
1 x Handmikrofon
1 x Montagehalterung
1 x Gleichstromkabel (ohne Netzstecker)
2 x Schraubenschlüssel
1 x Antennenkonverter
1 x Benutzerhandbuch

Yaesu FT-DX1200 Kurzwellen 50MHz Transceiver mit 100 Watt Sendeleistung

Quellbild anzeigen

  • YAESU FT-DX1200 Amateurfunk Kurzwellen Transceiver inkl. 6m Band
  • DSP und 100 Watt Sendeleistung. Funktionen und Eigenschaften im Überblick.
Der Yaesu FT-DX1200 ist ein Allmode-Transceiver für die komplette Kurzwelle und das 6m-Band, mit bis zu 100 Watt Sendeleistung, in den Betriebsarten SSB, CW, FM, AM, mit Spectrum-Scope und Wasserfall-Diagramm.
Der Yaesu FT-DX1200 ist auch für verschiedene digitale Betriebsarten vorbereitet. Mit dem optional erhältlichen Interface FFT-1 Modul (siehe Zubehör) lassen sich auf dem TFT-Farbdisplay decodierte CW-Signale (Morsetelegrafie) anzeigen und auch RTTY und PSK31 Signale codieren/decodieren. Der Yaesu FT-DX1200 hat außerdem serienmäßig einen automatischen Antennentuner eingebaut.Ausstattungsmerkmale:

  • RX-Frequenzbereiche: 30 kHz-56 MHz
  • TX-Frequenzbereiche: alle Amateurfunkbänder von 160-10m + 6m
    (erweiterbar auf 1,8-30 MHz + 50-54 MHz)
  • Sendeleistung: 5-100W, AM 2-25W
  • Betriebsarten: LSB/USB/CW/FM/AM
  • 4,3 Zoll TFT-Farbdisplay
  • Spectrum Scope Funktion
  • Roofing Filter 3/6/15 kHz
  • Abstimmschritte: ab 1 Hz (FM ab 100 Hz)
  • ZF-Bandbreiten/ ZF-Shift-Regelung
  • ZF-Notch
  • DNR
  • 32 Bit High Speed ZF DSP
  • eingebauter automatischer Antennentuner
  • NF-Ausgangsleistung: 2,5 Watt an 5 Ohm
  • Frequenzstabilität: ± 0,5 ppm
  • Oberwellen-Unterdrückung: -50 dB (bis 30 MHz, -60 dB (ab 30 MHz)
  • Empfänger-Empfindlichkeit: 0,125-2 µV
  • externe Betriebsspannung: 13,8 VDC (±15%)
  • Stromverbrauch: RX 1,8-2,1 A, TX max. 23 A (100W)
  • Abmessungen (BxHxT): 365 x 115 x 312 mm (ohne vorstehende Teile)
  • Gewicht: 9,5 kg
  • inkl. MH-31-B8 (Up/Down-Mikrofon mit Klangumschalter)
    12-Volt-Anschlusskabel
    Ersatzsicherung 25A
    Bedienungsanleitung deutsch

CB Funkgerät President Bill

President Bill – superkleines CB-Multinormgerät mit den wichtigsten Funktionen

Bei mir natürlich mit professionell gedruckte deutscher Anleitung – bei President NICHT selbstverständlich!

Quellbild anzeigen

President hat jetzt auch wieder ein superkleines CB-Funkgerät im Programm – das President Bill.

Mit nur 10,0 x 10,2cm Gehäuseabmessungen dürfte es problemlos in viele Fahrzeuge passen.

Im Gegensatz zu anderen Mini-Geräten ist hier eine 6polige-Mikrofonbuchse, eine detailliertes Display mit Kanal- und Frequenz- sowie diversen Statusanzeigen, welches in sieben verschiedenen Farben beleuchtet werden kann, enthalten.

Das President-ASC-System ist natürlich ebenfalls integriert und man kann direkt das President Liberty-Mikrofon verwenden.

Die Anordnung der Tasten an den linken und rechten Gehäusekanten sowie die Ausführung der Kanalwahltasten als Wippe um das Display sind auch bisher einzigartig.

Ein Doppel-Regler sorgt für die gewünschte Lautstärke- und Rauschsperren-Einstellung, ohne Menü-Hangeleien. Gut gemacht.

Es ist etwas teurer als die Mini-Geräte der anderen Hersteller, bietet aber auch deutlich mehr an Ausstattung.

Als EU-Multinormgerät bietet das President Bill die wichtigsten europäischen Ländernormen:

  • Band EU = 40 FM (4 Watt), 40 AM (4 Watt)
  • Band D = 80 FM (4 Watt), 40 AM (4 Watt)
  • Band EC = 40 FM (4 Watt) CEPT (kein AM)
  • Band U = 40 CEPT plus 40 UK-Kanäle (FM, 4 Watt)
  • Band PL = 40 FM (-5KHz, 4 Watt), 40 AM (-5KHz, 4 Watt)
  • Band IN = 27 FM (4 Watt), 27 AM (4 Watt)

Die Ländernormen können von außen umgeschaltet werden.

Das Gerät funktionierte nach ersten Tests hier ordentlich, die Modulation wurde als ausgewogen und natürlich bezeichnet, sie war auch ausreichend laut (gemessener FM-Hub 1,8 kHz). AM klingt wie immer etwas kräftiger und war auch lauter. Der eingebaute Lautsprecher ist ebenfalls sehr gut und trotz der kleinen Bauform ist er wirklich nicht überfordert. Die Bedienung ist einfach und intuitiv, endlich ein kleines Gerät mit Regler für Lautstärke UND Rauschsperre sowie eine richtigen Mikrofonbuchse.

Die Kanalwippe ist echt genial gelöst und auch die kleinen Tasten an den Ecken des Gerätes sind gut nutzbar.

Ein paar Ausstattungsdetails:

  •  Multinormgerät mit bis zu 80 Kanälen FM und 40 Kanälen AM
  • 12 Volt Betriebsspannung
  • USB-Ladebuchse für Handy und Co, sowie Liberty Mic (5V 2100mAh)
  • Kanalwahl-Wippe
  • Lautstärkeregler mit integriertem Ein-/Ausschalter
  • Regler für Rauschsperre (mit ASC-Position)
  • Multifunktions-LC-Display, in sieben Farbvarianten beleuchtbar
  • im Display integriertes S-Meter
  • ANL-Filter
  • Noiseblanker NB
  • HI-Cut für „Abschneiden der Höhen“ bei der NF-Wiedergaben
  • Funktionstaste zum Erreichen von Zweitfunktionen
  • Roger-Beep schaltbar
  • Tastenquittungston schaltbar
  • AM/FM-Umschalter
  • programmierbarer Schnellzugriffs-Kanal
  • TOT Sendezeit-Begrenzung (einstellbar)
  • 6polige Mikrofonbuchse auf der Front
  • 3,5mm-Buchse Mono für externen Lautsprecher
  • Abmessungen 102x100x25mm
  • Gewicht 470g

Lieferumfang:

  • 1x President Bill Multinorm-CB-Mini-Funkgerät
  • 1x Schnell-Halterung
  • 1x Haltebügel normal
  • 1x Mikrofon mit Kanalwahl Up/Down inkl. Mikrofonhalter
  • 1x fest angeschlossenes Stromkabel mit Zigarettenanzünderstecker
  • 1x Bedienungsanleitung DEUTSCH (!) und Englisch (plus weitere Sprachen)

BAOOJIE BJ218 – sehr kleines FM 2m / 70cm Mobile Gerät aus China

Das BAOjIE BJ218 ist exctrem klein und wird mit einem Mikrofon mit Tasten geliefert. Ich habe es für 50€ ohne Mehrwertsteuer aus China bestellt. Es hat alle Möglichkeiten die man so in Handfunkgeräten kennt die auch in China gefertigt werden. Die Programierung ist nicht leicht , aber es gibt nun eine Software und natürlich wieder ein neues Programierkabel. Das habe ich erst Gestern entdeckt und bestellt. Es funktionier gank ok. Mir fällt  auf das es ein leichtes Grundrauschen hat. Es ist nicht der Ventilator. Es kommt aus dem Lautsprecher.

Das Programiekabel habe ich hier entdeckt http://www.ebay.de/itm/BAOJIE-BJ218-Mini-Mobile-Radio-Baojie-USB-Kabel-BJ-218-Programmierung-/272787438942?clk_rvr_id=1341057238524&rmvSB=true

Hier einige Seiten https://baojie.en.alibaba.com

https://www.banggood.com/de/BaoJie-BJ-218-25W-Mobile-Radio-VHF-UHF-136-174-400-470MHz-Ham-Radio-Car-Walkie-Talkie-Long-Range-p-1141667.html

Auch der Chinesischen Seite gibt es Software für das BJ218

http://www.qzbaojie.com/en/page-1961.html

 

25 Watt  !!! bei Dauerfunk kann es da schon etwas warm werden