Trump droht Deuschland

Unfassbar. Ich danke den Amerikaner u. anderen Ländern das sie mir ab 1955 bis jetzt ein gutes Leben gegeben haben. Viele sind dafür gestorben. Aber nun ist schluß. Herr Trump du wagst es mir zu drohen. Das ist nicht das Amerika was ich kannte Detlef Meis

Donnerstag, 4. April 2019

Trump droht mit Krieg, falls Deutschland Militärausgaben nicht schneller erhöht

Washington (dpo) – Im Streit um Deutschlands Militärausgaben verschärfen die USA ihre Rhetorik. Präsident Donald Trump drohte heute mit Krieg, falls die Bundesrepublik ihr Verteidigungsbudget nicht schneller erhöht. Zuvor hatte es die deutsche Regierung immer wieder versäumt, das NATO-Ziel von 2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung auszugeben. 
„Wenn Deutschland nicht schleunigst die Militärausgaben erhöht, dann werden wir ihnen den Krieg erklären“, so Trump vor Reportern in Washington. „Dann werden wir einmal sehen, wie gut sie sich mit ihrer Schrott-Armee verteidigen können.“
Der US-Präsident erklärte, er habe es jahrelang im Guten versucht. Seine Mahnungen seien jedoch ignoriert worden. 
Auf Twitter schrieb Trump:

Ich habe nach dem Beitrag in Twitter gesucht aber nicht gefunden. Vieleicht Herr Trump hast du Ihn gelöscht Von Detlef Meis

Tatsächlich hätte die Bundeswehr mit einem derzeitigen Etat von etwa 43 Milliarden Euro wohl kaum eine Chance in einem Krieg gegen die USA, deren Militärbudget bei rund 600 Milliarden Euro liegt. Allerdings würde bei einem Angriff auf die Bundesrepublik der NATO-Bündnisfall eintreten, was bedeutet, dass alle NATO-Mitglieder inklusive der USA Deutschland gegen die USA verteidigen müssen.
ssi, dan; Foto: Shutterstock

Genralverdacht

Generalverdacht: Gesetzesvorlage zu Darknet-Dienste-Verbot und Postgeheimnis

Generalverdacht: Gesetzesvorlage zu Darknet-Dienste-Verbot und Postgeheimnis

TRENDS & NEWS | NEWS

Kaum hatte das Innenministerium ein generelles Verbot des Darknets gefordert, beschloss der Bundesrat eine Gesetzesvorlage zum Verbot von Darknet-Diensten und eine Lockerung des Briefgeheimnisses.

Das ging dann ja flott: Keine vier Wochen, nachdem ein Staatssekretär des Bundesinnenministeriums dem Darknet „keinen legitimen Nutzen“ in „einer freien, offenen Demokratie“ attestiert hat, beschloss der Bundesrat nun eine umfassende Gesetzesvorlage, die Benutzer des Tor-Netzes, aber auch alle Freifunker und VPN-Betreiber unter Generalverdacht stellt.

Weit weniger Beachtung fand, dass auf die Initiative Bayerns hin außerdem bedenkliche Änderungen am Postgeheimnis in die Gesetzesvorlage eingebracht und vom Bundesrat mitbeschlossen wurden. Damit sollen die Behörden umfangreichen Zugriff auf archivierte Daten von Postdienstleistern erhalten – ausdrücklich rückwirkend. So dürften Tausende Unschuldige ins Visier von Drogen- und Terrorfahndern geraten.

Der Beschluss des Bundesrats entspricht in weiten Teilen dem ursprünglichen Entwurf, den die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen Anfang 2019 in die Länderkammer einbrachte – mit dem Ziel, einen eigenständigen Straftatbestand für die Schaffung und den Betrieb von Darknet-Marktplätzen einzuführen.

Künftig soll es eine Straftat sein, eine „internetbasierte Leistung“ anzubieten, „deren Zugang und Erreichbarkeit durch besondere technische Vorkehrungen beschränkt“ ist. Laut der Begründung ist damit in erster Linie das Tor-Netzwerk gemeint, doch Tor wird explizit als nur ein Beispiel für „Möglichkeiten der Anonymisierung“ angeführt – das Gesetz wird also nicht etwa auf Tor beschränkt. Auch das Freifunk-Netz, dessen Router ein VPN nutzen, um eine Verbindung ins Internet herzustellen, anonymisiert seine Nutzer zwangsläufig – genauso wie jedes andere VPN. Die IP-Adresse des tatsächlichen Nutzers bleibt verborgen.

Im Vorschlag Nordrhein-Westfalens gibt es jedoch eine entscheidende Einschränkung, wonach das Anbieten solcher Dienste nur dann strafbar sein soll, wenn „deren Zweck oder Tätigkeit darauf ausgerichtet ist, die Begehung von rechtswidrigen Taten im Sinne von Satz 2 zu ermöglichen oder zu fördern“. Satz 2 enthält eine lange Liste von Straftaten zu den Bereichen Arzneimittel, Betäubungsmittel, Waffen und Sprengstoff, Falschgeld, Kreditkarten, Computersabotage, Datenhandel und Kinderpornografie. Es müsste also erst im Einzelfall geklärt werden, ob ein Zweck oder eine Tätigkeit darauf ausgerichtet ist, Tätern das Leben zu erleichtern – bis dahin fallen praktisch alle Tor- und VPN-Dienste unter Generalverdacht. So sieht das auch unser Jurist Nicolas Maekeler in einer ersten Einschätzung.

Flugverbot: Das von c’t vorgestellte digitale Flugblatt mit Raspberry Pi Zero W wäre unmittelbar von dem neuen Darknet-Gesetz betroffen, weil es einen Webserver im Tor-Netz bereitstellt, über den Straftäter leicht illegale Inhalte verbreiten könnten. Entwickelt wurde es für regierungskritische Dissidenten und Whistleblower.
Flugverbot: Das von c’t vorgestellte digitale Flugblatt mit Raspberry Pi Zero W wäre unmittelbar von dem neuen Darknet-Gesetz betroffen, weil es einen Webserver im Tor-Netz bereitstellt, über den Straftäter leicht illegale Inhalte verbreiten könnten. Entwickelt wurde es für regierungskritische Dissidenten und Whistleblower.

Etliche aus Bayern eingereichten Änderungen zielten darauf, diese Einschränkungen vollständig zu kippen: Es sollte alles unter Strafe gestellt werden, was die Begehung rechtswidrigen Taten ermöglicht, fördert oder auch nur erleichtert, egal ob es um Graffiti oder Waffenhandel geht, im Darknet oder sonstwo im Internet. Diese Verschärfung wurde jedoch mehrheitlich abgelehnt.

Zustimmung fand Bayerns Vorschlag in dem Punkt, auch ausländische Anbieter von „Leistungen zur Ermöglichung von Straftaten“ unter deutsches Strafrecht zu stellen, sofern sich „die angebotene internetbasierte Leistung auf die Ermöglichung von rechtswidrigen Taten im Inland bezieht“.

Ein Beispiel für einen Dienst, der nach der vom Bundesrat beschlossenen Gesetzesvorlage voraussichtlich verboten wäre, ist das von uns in c’t 22/2017 auf Seite 144 vorgestellte digitale Flugblatt auf Basis des Raspberry Pi: Es stellt einen Darknet-Webserver in Form eines Tor Hidden Service bereit und ist dazu gedacht, Dissidenten und Whistleblowern die anonyme Weitergabe von – möglicherweise illegal erlangten – Informationen und Dokumenten zu ermöglichen.

Bayern nutzte die Gelegenheit außerdem, um im Zuge des Darknet-Gesetzes auch noch das Postgeheimnis auszuhöhlen – und gleich noch einen Rückwirkungseffekt im Gesetzesvorhaben zu verankern. So sollen künftig die Post, DHL und alle anderen Postdienstleister sämtliche gespeicherten Informationen zu Sendungen eines Absenders oder Empfängers herausgeben müssen, wenn ein Richter dies anordnet. Bisher durften die Unternehmen lediglich Auskunft über Pakete und Briefe geben, die bereits verschickt, aber noch nicht ausgeliefert waren. Dies stellte der BGH 2016 in einem Grundsatzurteil fest, ein sogenanntes „retrogrades Auskunftverlangen“ lehnte er ab.

Das neue Gesetz soll dies ermöglichen. Problematisch ist vor allem, dass der jetzt beschlossene Gesetzesentwurf keine zeitliche Beschränkung vorsieht: Die Ermittlungsbehörden dürften damit alle verfügbaren Daten verwerten – selbst wenn ein Paket bereits vor Jahren ausgeliefert wurde, als das Gesetz noch gar nicht in Kraft war. Es werden vermutlich erst Gerichte klären müssen, inwiefern dies mit dem im Grundgesetz verankerten Rückwirkungsverbot vereinbar ist.

Der Knackpunkt ist, dass insbesondere der Online-Drogenhandel in Deutschland nahezu vollständig über die Deutsche Post und DHL abgewickelt wird und die Unternehmen die Daten von Empfänger und Absender, den Sendungsverlauf und die Unterschrift für mindestens ein Jahr speichern – laut unseren Quellen sogar noch viel länger.

Drogenhändler geben aus naheliegenden Gründen jedoch nicht ihre eigene Adresse als Absender an, sondern bevorzugt wechselnde Adressen von Mehrfamilienhäusern oder Wohnblöcken in größeren Städten. Dahinter steckt auch die Hoffnung, dass die Sendung bei einer Retoure nicht bei der zentralen Adressermittlungsstelle landet und auch der vorgebliche Absender nicht die Polizei einschaltet. Wird künftig eine Drogenlieferung identifiziert, gerät nicht mehr nur der auf dieser Sendung genannte Absender in Verdacht. Vielmehr dürfte eine Abfrage aller Sendungen der letzten Jahre zu einer Vielzahl von Absendern führen, die dann allesamt in den Verdacht des Drogenhandels geraten.

Noch ist die Gesetzesvorlage erst vom Bundesrat beschlossen worden. Die Länderkammer wird sie demnächst an die Bundesregierung weiterleiten, die sie dann im Bundestag zur Abstimmung einbringen kann. Eine konkrete Frist gibt es dafür nach Angaben des Bundestags nicht. 

Europawahl 2019

Geht wählen

Europawahl 2019: Hier finden Sie aktuelle Umfragen und Prognosen für Deutschland

Datum15.03.201928.03.2019
CDU/CSU35 Prozent33 Prozent
SPD18 Prozent18 Prozent
Grüne18 Prozent18 Prozent
FDP7 Prozent7 Prozent
Linke6 Prozent6 Prozent
AfD9 Prozent10 Prozent
Sonstige7 Prozent8 Prozent
InstitutForschungsgruppe WahlenForschungsgruppe Wahlen

Rammstein – Deutschland

MrWissen2go Geschichte Am 31.03.2019 veröffentlicht Die Band Rammstein sorgte diese Woche mit ihrem Musikvideo zur Single „Deutschland“ für einen Aufschrei. Das Video sei „Leichenschändung“ und generiere Klicks auf dem Rücken der Opfer von Naziverbrechen, hieß es. Aber: Stimmt das wirklich? Meine Meinung dazu erfahrt ihr in diesem Video. Hier findet ihr das Video von Rammstein – https://www.youtube.com/watch?v=NeQM1… Wir gehören auch zu #funk. Schau da unbedingt rein: YouTube: https://youtube.com/funkofficial Funk Web-App: https://go.funk.net Eine Produktion der objektiv media GmbH für funk Moderation: Mirko Drotschmann Autor: Markus Linke Schnitt: Mirko Drotschmann Redaktion: ZDF Kategorie Nachrichten & Politik

Spionage

Was es alles gibt im Netz

Ich erinnere mich an die starken Zahlensender in der DDR

Minutenlang verliest eine mechanische Frauenstimme monotone Zahlenreihen. Jochen Schäfer ist ganz Ohr. Der 30-Jährige lauscht schon seit frühester Kindheit den Geisterstimmen im Radio. Er war fünf, als er zufällig den falschen Knopf drückte und seinen ersten Zahlensender fand. Sie operieren meist auf Kurzwelle, zur vollen oder halben Stunde. Rund um den Globus spuken Hunderte dieser Sender durch den Äther. Schäfer spürt sie auf und versucht zu ergründen, wer dahinter steckt. Wie etwa 150 weitere Funkamateure weltweit ist er auf der Jagd nach Zahlensendern. Was die verschlüsselten Botschaften bedeuten, wissen sie nicht. Aber sie erkennen die Absender – an einer bestimmten Melodie, typischen Pieptönen oder der Art der Ansage.

Spione aller Nationen werden bis heute über Kurzwelle mit Aufträgen und Nachrichten versorgt. Die Technik ist einfach und effektiv: schon mit einem simplen Küchenradio kann man auf Empfang gehen. Seit dem Ende des Kalten Krieges hat der geheime Funkverkehr merklich abgenommen. Nur in Krisenzeiten verstärken sich die Aktivitäten im Äther wieder. So kündigte sich die Operation „Desert Storm“ im Golfkrieg 1991 durch vermehrte Zahlensendungen an, und zwei neue Zahlensender in arabischer Sprache tauchten auf…

Sogar Heute gibt es Aktivitäten.

  M a r b u r g. “Achtung, Achtung: Fünnef, Drei, Zwo, Achtung: Neuen, Sechs Fünnef, Zwo, Zwo      …… so klingt es aus dem Kurzwellenempfänger von Jochen Schäfer, wenn er seinem ungewöhnlichen Hobby nachgeht. Der blinde 30-jährige Dokumentationsassistent aus Marburg horcht seit 25 Jahren in den Äther, um die Funkstationen herauszufischen, die Spione aller Nationen über Kurzwelle mit Aufträgen und Nachrichten versorgen. 

Was die in Fünfergruppen zusammengesetzten Zahlen und Buchstabenkolonnen bedeuten, weiß Schäfer ebensowenig, wie die rund 150 Gleichgesinnten in Europa und Nordamerika, die ebenfalls auf der Hatz nach dem Agentenfunk sind. Von den Geheimdiensten der Staaten, die auch nach Ende des “Kalten Krieges” solche Funkstationen betreiben, ist nichts zu erfahren. ’’Top Secret’’, streng geheim ist alles im Umfeld um die “Schlapphüte”.

‚’Antennenfarmen” 
Dass der deutsche Bundesnachrichtendienst (BND) aktiv im bunten Reigen der Spionagefunkstellen mitmischt, ist bekannt. Schon von weitem sind die großen, drehbaren Kurzwellensendeantennen auf dem Gelände in Pullach bei München zu erkennen. Geweckt wurde Jochen Schäfers Interesse an den Funkdiensten, die monoton die Zahlen und Ziffern herunterrasseln, im zarten Alter von fünf Jahren. “Eigentlich war ich auf der Suche nach einem UKW-Rundfunksender,

landete dann aber versehentlich über eine falsche Taste am Empfänger auf dem Kurzwellenbereich und hatte prompt einen Zahlensender, es war die Station Lima Mike, im Lautsprecher”, sagte er im Gespräch mit dieser Zeitung. Damit hatte er Lunte gerochen und während seiner gesamten Jugendzeit und auch heute noch jagte er die Stationen aus Ost und West über den gesamten Kurzwellenbereich.

  Dabei ist ein wohl einmaliges Archiv entstanden, denn Schäfer nimmt die Nachrichten auf Cassette auf. Mittlerweile stapelt sich auf seiner Fensterbank im Marburger Südviertel eine Sammlung von über achthundert Audiokassetten, eine Dokumentation des “Kalten Krieges”.

  Aber auch heute noch sind die Agentensender aktiv, sogar in deutscher Sprache. jeden ersten Donnerstag im Monat um 22 Uhr ist ein Sender zu hören, den die Hobby-Agentenjäger          mit “Enigma G-Null-Vier” bezeichnen. Vor der Ausstrahlung der Zahlenkolonnen wird einige Minuten lang ein Drei-Oktaven-Klang als Senderkennung gefunkt. Wie das klingt, spielt Schäfer gleich auf dem Klavier in seinem Wohnzimmer vor. Und wo er gerade dabei ist, führt der musikalisch hochtalentierte junge Mann mit dem außergewöhnlichen Gehör auch gleich noch die Erkennungsmelodien anderer Spionagesender vor. Vom israelischen Geheimdienst “Mossad”, die     amerikanischen Dienste CIA und NSA, den russischen KGB und den deutschen BND, ist alles dabei. Ein nettes Erkennungszeichen ist das englische Volkslied “Lincolnshire Poacher”. Dieses Signal wird dem britischen Geheimdienst zugeordnet.

  Sammeln als Spiel Schäfer sieht seinen ungewöhnlichen Sammeldrang als Spiel. Ihm reicht es, die Stationen zu hören und durch Nuancen bei den Ausstrahlungen Parallelen zu anderen Aussendungen zu ziehen. Sein Wissen über die Zahlensender trägt er in seinem Kopf, er schreibt nichts auf. “Der Sender von Enigma G04 steht in der Nähe von Budapest in Ungarn”, erzählt er. Aber warum die Ungarn, die vor dem Beitritt zur Europäischen Union stehen, Agenten in Deutschland mit Funknachrichten versorgen, vermag er nicht zu sagen. Sein ungewöhnliches Hobby hat den Angestellten der deutschen Blindenstudienanstalt inzwischen bundesweit be- kannt gemacht.

  Am 25. März um 14.05 Uhr ist Jochen Schäfer als Studiogast beim Südwestrundfunk in Baden-Baden. Dann wird er in einem 45-minütigen Feature über sein Hobby berichten und den Zuhörern Beispiele aus seiner umfangreichen Sammlung von Mitschnitten vorführen.

  Die plötzliche Popularität ist dem Agentenjäger nicht unwillkommen. Er spekuliert darauf, dass sich vielleicht jemand bei ihm meldet, der das gleiche Hobby in der Vergangenheit betrieben hat. In seiner Sammlung fehlen nämlich noch Mitschnitte von BND-Aussendungen aus den 60-er und 70-er Jahren. 

Hintergrund Mit dem Kurzwellen-Empfänger auf den Knien sitzt Jochen Schäfer vor seiner Sammlung von Audiokassetten. Die Geheimdienste in Ost und West haben kein Interesse daran, dass ihre Funkbotschaften von Unberechtigten mitgehört werden. Deshalb werden alle Aussendungen nach komplizierten mathematischen Verfahren verschlüsselt. Jochen Schäfer wird deshalb niemals in der Lage sein, die geheimen Botschaften zu entschlüsseln.

  Dennoch stellt sich die Frage, ob sein Hobby legal ist. In Deutschland gibt es Einschränkungen, was man hören darf und was nicht. Das Telekommunikationsgesetz (TKG) regelt in den Paragraphen 95 und 96 den Funkempfang. Danach dürfen nur solche Funkaussendungen gehört werden, die an die Allgemeinheit gerichtet sind, also Hörfunk und Fernsehen. Das Abhören von Polizei- oder Flugfunk ist verboten, da die Nachrichten an einen geschlossenen Personenkreis gerichtet sind. In der Vergangenheit haben Gerichte allerdings auch schon anders entschieden, Ein Richter des Amtsgerichts Burgdorf (Niedersachsen) ging sogar so weit, in seinem Urteil alles für legal empfangbar zu erklären, was nicht ausdrücklich in der Funknachricht selbst als verboten deklariert wird.

Aber auch zu Hause kann man schnell abgehört werden. Damit man weis was es alles gibt an Geräten zur Spionage habe ich hier eine Seite

https://www.securitec-electronics.com/telefonueberwachung/

Spionagesender & ihre Frequenzen 

inwieweit diese Liste aktuell ist weiß ich nicht.

Als Erstes, die geschicktesten Plutonium-Schmuggler Deutschlands (BND): 

– Sendet im Modus USB und hat eine weibliche Sprecherin 
– Zu erkennen an einer elektronischen Melodie und einem Call (z.B. „Hotel-Kilo“) für 5 Minuten 
– Die eigentliche Nachricht beginnt mit: „Es folgt Mitteilung für: (Agent)“ 
– Sendet zur vollen Stunde auf einer der folgenden Frequenzen: 

2690, 2707, 2745, 3228, 3262, 4543, 4594, 4773, 4821, 4888, 5015, 5182, 5284 
5732, 5770, 6765, 6853, 7404, 7532, 7661, 7740, 7752, 7858, 8063, 8173, 9040 
9325, 9450, 10170, 10177, 10460, 10500, 10740, 11008, 11108, 11617, 11545 
12092, 12210, 12314, 13362, 13752, 13775, 13890, 14622, 14945, 15610, 16055 
16220, 16414, 17430, 18195, 18575, 19755, 20240, 20350, 20675, 22885 
—————————————————————————— 
Ein weiterer Deutscher Geheimdienst 
(Bundesamt für Telekommunikationsstatistik) läßt es sich natürlich auch nicht 
entgehen auf Kurzwelle tätig zu sein: 

– Er ist aktiv unter dem Namen „DEA 47“ 
– Sendet in CW 
– Verbringt die meiste Zeit damit „v v v de dea47“ zu senden 
– Manchmal geht er dazu über Zahlen in 5er Gruppen zu senden 
– Aktiv zwischen 8:00 UTC und 16:00 UTC 
– Sendet aus der Nähe von Husum in Schleswig-Holstein 
– Sendete früher mit dem Rufzeichen „EC3Y“ (Span. Amateurfunk Lizenz) 
—————————————————————————— 
Der Deutsche Geheimdienst und der Israelische (MOSSAD) tauschen sich natürlich 
auch untereinander aus. Dies tun sie durch RTTY: 

– Israelisches Rufzeichen: „C37A“, Deutsches Rufzeichen: „6XM8“ 
– 100 Baud Baudot RTTY Modus 
– Erkennungszeichen: „ryryryryryryryryryryryryryryryryryryryryryryryryryryry 
6xm8 de c37a the quick brown fox jumps over the lazy dog 1234567890″ 
– Aktiv von 5:30 UTC bis 20:00 UTC 
– Aktiv auf folgenden Frequenzen: 
7573, 9208, 10348, 10749.5, 11434, 12224, 12276, 13073, 13419, 13379 
14386.5, 14390.5, 14398, 15688, 16312, 16457, 17387 
—————————————————————————– 
Der Englische Geheimdienst: 
– Sendet im Modus USB 
– Erkennungszeichen: altes Englisches Volkslied „The Lincolnshire Poacher“ 
– Sendet aus dem Mittleren Osten (vermutlich Zypern) in den Iran/Irak 
– Sendet zur vollen Stunde auf einer der folgenden Frequenzen: 

10:00 UTC – 17:00 UTC: 
16457, 16084, 15682, 14487, 13375, 12603, 11545, 10426 

17:00 UTC – 00: 00 UTC: 
9251, 8464, 7755, 7337, 6959, 6900, 6485, 5746, 5422 
—————————————————————————– 
Der Amerikanische Geheimdienst (CIA): 
– Sendet im AM oder USB Modus 
– Erkennungszeichen: 
„One, Two, Three, Four, Five, Six, Seven, Eight, Nine, Zero“ 
– Sendet in Spanisch, Englisch und Deutsch 
um 19:00 UTC auf 5753 und 7473 gleichzeitig 
Deutsche Aussendungen wurden Montags um 23:00 UTC auf 7532 beobachtet 
(weitere Frequenzen sind möglich, ich wäre dankbar für neue….) 
—————————————————————————– 
Der Französische Geheimdienst: 
– Sendet in CW 
– Erkennungszeichen: „vvv vvv vvv 8by 8by 8by“ 
– Sendet aus Paris 
– Sendet 1x am Tag auf einer der Folgenden Frequenzen: 
20946, 18415, 14931, 14925, 14433, 12283, 10248, 7668 
—————————————————————————– 
Ein Osteuropäischer Geheimdienst: 
– Sendet in AM, LSB und USB 
– Erkennungszeichen: Melodie aus 3 ansteigenden Tönen 
– Standort unbekannt (Ungarn, Tschechei oder Slowakei) 
– Sendet in Deutsch !!!!! 
– Sendet auf folgenden Frequenzen: 

7832, 4126, 4627, 4357, 5448, 8824, 4562, 5472, 7983, 4751, 6741, 7719, 5637 
8752, 4484, 4384, 5487, 5817, 3389, 3289, 4827, 5329 
—————————————————————————– 
Ein weiterer Geheimdienst (Land unbekannt): 
– Sendet im Modus USB 
– Erkennungszeichen: Altes Englisches Volkslied: „Cherry Ripe“ 
– Sendet aus dem Fernen Osten (möglicherweise Taiwan) nach China 
– Sendet jeweils zur vollen Stunde auf folgenden Frequenzen: 
14496, 17499, 20474, 13866, 17499, 14496, 17499, 20474 
—————————————————————————– 
Amerikanischer Geheimdienst: 
– Rufzeichen KKN50 
– KKN50 ist bei der ITU auf den CIA registriert 
– Sendet in CW 
– Sendet nicht zu festgelegten Zeiten 
– Ist auf diesen Frequenzen aktiv: 
6925.5, 11455.5, 15970.5, 18525.5 
—————————————————————————– 
Zum Thema IFOR und Bosnien: 

– Charlie Hargrove N2NOV berichtet, daß die folgenden Frequenzen von der 
METO-IFOR in Bosnien genutzt werden: 
4.612, 6.870, 6.819, 7.919 
3.160, 9.018, 4.888, 10.270, 5.2045, 10.569, 5.732, 11.180, 6.691, 11.228 
6.729, 13.102, 8.026, 14.511, 15.738 
– Im Modus USB 
—————————————————————————– 
Amerikanische Politiker und hochrangige Militärs nutzen Kurzwelle, um 
mit ihren Behörden und Büros in Kontakt zu bleiben, wenn sie auf 
Reisen sind. (Das sind die sog. „Mystic Star“ Sender) 

3032, 6817, 9023, 11413, 13585, 20053, 
3046, 6803, 9026, 11441, 13710, 20154, 
3076, 6918, 9043, 11460, 13823, 20313, 
3071, 6927, 9120, 11466, 13960, 22723, 
3116, 6993, 9158, 11484, 14715, 23265, 
3144, 7316, 9180, 11488, 14902, 25578, 
4721, 7690, 9270, 11498, 14913, 26471, 
4731, 7735, 9320, 11545, 15015, 
4742, 7765, 9958, 11596, 15036, 
4760, 7813, 9991, 11615, 15048, 
5688, 7858, 10112, 11627, 15091, 
5700, 7997, 10427, 12324, 15687, 
5710, 8040, 10530, 12317, 16080, 
5760, 8060, 10583, 13201, 16117, 
5800, 8162, 10881, 13204, 16320, 
5820, 8170, 11035, 13214, 16407, 
6683, 8967, 11055, 13215, 17385, 
6715, 8992, 11118, 13241, 17480, 
6738, 8993, 11176, 13247, 17972, 
6756, 9007, 11180, 13412, 17993, 
6757, 9014, 11210, 13440, 18027, 
6760, 9017, 11226, 13455, 18218, 
6790, 9018, 11249, 13457, 19047, 
6812, 9020, 11407, 13485, 20016, 
—————————————————————————– 
Die US Air Force: 
– Weltweites Netz von Hochleistungssendern 
– Sendet auf: 
4724, 6712, 6739, 8968, 8992, 11175, 13200, 15016, 17975 
– Sendet zur vollen Stunde und zur halben Stunde den Wetterbericht, 
im Volmet-Format, im Modus USB, auf 5450 und 11253 
—————————————————————————– 
Botschaften: (Im Moment leider nur die Holländischen, also: mailt neue!) 

7701.7, 9117.5, 11140.2, 13415.3, 13545.2, 15729.1, 18461.5, 18646.5, 
19011.7, 19731.6, 23561.5 

7801.5, 11570.0, 13425.2, 13527.2, 15647.2, 15769.5, 15969.0, 15987.5, 
18498.5, 18746.7, 19126.7, 19306.7, 23571.5 
—————————————————————————– 
Presse und Informations-Dienst der Bundesregierung Deutschland: 
– Nutzt den Standard FEC-A (96 Baud) RTTY 
– Frequenzen: 
Europa: 
06:45 UTC – 08:45 UTC (Sat 07:45 UTC – 08:45 UTC) und 
13:45 UTC – 14:45 UTC (Mon-Fri) auf 7916 
Mittlerer Osten: 
08:30 UTC – 10:30 UTC auf 13438.6 
Afrika: 
08:30 UTC – 10:30 UTC auf 13570.9, 18704.2 
Asien: 
16:00 UTC – 18:00 UTC auf 7916, 9361.9 
—————————————————————————– 
Zaire Konflikt: 

N’jamena airport : 8903 Alle Flugzeuge in Afrika rufen diesen. 

8907, 6713 (Französische Armee) 

Möglicherweise: (Nicht bestätigt) 
5506.5, 6637, 3440, 5513, 5390, 3602, 5577 
—————————————————————————– 
Interpol sendet u.A. aus Wiesbaden und Paris (gut zu hören) auf: 

2593 6900 10390 18190 
2840 6905 11538 18380 
3593 7401 13500 18505.5 
3705 7532 13520 19130 
3714 7832 13747 19360 
4444 7906 13820 19405 
4632.5 8038 14607.5 19560.5 
4837.5 8045 14707 21785 
4855.5 8080 14808.5 21807.5 
5104 9105 14817.5 24072 
5208 9200 14827 24110 
5300 9250 15502.5 24210.5 
5305.5 9285 15555.5 27360.5 
5895 9821 15592 27505.5 
6700 10200 15864 27845 
6792 10295 15738 
—————————————————————————– 
Die deutsche Forschungs-Station in der Antarktis: 

Georg von Newmayer Station: DLA 21 
DB 9020 
12333.1 16559.2 22089.9 (USB) 
22212 (RTTY) 
—————————————————————————– 

Diese Liste stammt ursprünglich von Andreas Weller : 
Weller@T-Online.DE
Weller’s Homepage

Die Angst geht um

An jedem Freitag gehen Schüler uns Studenten auf die Straße. Sie erinnern uns daran das nun das Ende gekommen ist mit unserer wohl fühl Gesellschaft. Ich habe gedacht ich könnte noch ein paar Schiffsreisen machen oder mal eben mit den Flugzeug einige Stätte besuchen. Ich habe so viel Feinstaub im Ruhrgebiet eingeatmet. Atomkraftwerke für das Wunder der Energieversorgung gehalten. Als ich nach und nach immer schlauer wurde sagte ich mit die letzten 30 Jahre schaffe ich das noch. Mir war schon lange klar das ich auf kosten andere lebe. Andere verhungern wegen unserer Politik und wenn sie dann doch noch nach Europa wollen. Dann bauen wir eine Mauer um ganz Europa. Aber zum glück brauchen wir das nicht. Sie ertrinken ja fast alle im Mittelmeer. Und was man nicht sieht berührt uns nicht. Das sind ja alles nur Wirtschaftsflüchtlinge. In manchen Regionen testen wir unsere Waffen. Die Amerikaner destabiliesiren alles und wir machen mit. wir verdienen mit. Aber das sind doch dann richtige Flüchtlinge. Die kommen alle zu uns. Dann wird dann solange gedreht bis einige Länder dann doch sichere Herkunftsländer sind. Und dann kommt der Klimawandel doch etwas schneller. Italien und der Süden von Spanien werden Wüste. Das Wasser steigt und Europa wird kleiner. Alle kommen dann nach Deutschland weil man das noch aushalten kann. Das könnte man ja noch so gerade ausleben. Aber nun geht die Angst um. Die jungen Leute die ihr aktives Leben noch vor sich hat warnen uns. Sie wollen und unser Super leben einschränken. nicht mehr mit den Auto zum Briefkasten fahren. Energie sparen. Fleisch nur einmal pro Woche Essen. Die Wurst gibt es auch nicht mehr. Das erinnert mich an meiner Kindheit. Graupensuppe Linsensuppe Erpsensuppe und an Sonntag ein ein Stück Fleisch mit viel Knochen. Das war so meine 50er und Anfang 60er Jahre. Später in der Schule wurde ich immer wieder auf die Zeit den Dritten Reiches informiert. Diese bösen Menschen und sie leben noch unter uns. Es war so schlimm das ich oft in der Gesellschaft herumgeschaut habe ob dieser Opa dem ich in der Straßenbahn begegnet bin einer dieser bösen Nazi Menschen ist. Mittlerweile bin ich der Opa mit 63 Jahren. Zum Glück sind wir so viele und die Jungen Menschen wenige. Und können die nicht noch 20-30 Jahre warten und dann unserer Generation mit dem Finger drauf zeigen. Was habt Ihr nur mit der Erde gemacht. Die Jugend geht nun auf die Straße. Die Politiker haben Angst und versuchen es mit Ausgrenzung. Ihr sollt lieber zur Schule gehen und was lernen. Und lasst es doch bitte die Profis machen.

So nun mal einen Schnitt. Ich bin eine gereifter Revoluzionär. Endlich gehen die Jungen Leute auf die Straße. Wär hätte das gedacht. Ich hoffe es wird noch stärker. Nimmt es in die Hand. Es ist eure Zukunft. Lasst euch nicht einschüchter. Weitet eure Streiks aus.

Ich bin Stolz auf euch

Die letzte Erfindung der Menscheit

Eine allgemeine Künstliche Intelligenz wird schon bald Teil unserer Welt sein, so die einhellige Meinung von Experten. Warum ist das so und welche Gefahren ruhen in der Entwicklung einer Intelligenz, die potenziell effektiver und millionenfach schneller arbeitet als die Unsere? Wir nähern uns dem Thema heute aus einem etwas anderen Blickwinkel. Viel Spaß beim Zuschauen!

Wir sind erst an Anfang. Ich glaube auch nicht das man es aufhalten kann. Aber ich denke das es die Menschen noch in diesem Jahrhundert zu Untertanen macht.

Tag des offenen Denkmals 2018

Tag des offenen Denkmals 2018

Seit 25 Jahren veranstaltet die Deutsche Stiftung Denkmalschutz jeweils am zweiten Sonntag im September den „Tag des offenen Denkmals“. An dieser Stelle sei mit Augenmerk auf den Rundfunk ein Blick in das Programm für den 9. September 2018 geworfen.

Sender Wiederau
Mittelwellensender aus dem Jahre 1939 in Wiederau, 2010 noch mit Senderöhren (Foto: Kai Ludwig)

Nicht unter tag-des-offenen-denkmals.de zu finden ist diesmal die Sendestation in Wiederau bei Leipzig. Weitere Informationen zum Stand der Dinge sind aus der Ferne nicht zu beschaffen.

2013 startete eine Initiative zum musealen Erhalt der alten Mittelwellenanlagen in Wiederau, die zuvor über mehr als ein Jahrzehnt sich selbst überlassen blieben. Tiefpunkt war ein offensichtlich gezielter Einbruch von „Liebhabern“, die sämtliche Senderöhren mitgehen ließen.

 
 
Senderöhre in Wiederau
Eine der gestohlenen Senderöhren in Wiederau (Foto: Kai Ludwig; 2010)
 
Sender Wiederau
Beim Diebstahl der Röhren beschädigter Sender in Wiederau (Foto: Kai Ludwig; 2015)
 
Sender Wiederau
Dieser 1963 eingebaute Sender wurde ebenfalls geplündert. (Foto: Kai Ludwig; 2015)
 

Aus Nauen gibt diese PDF-Datei eine Ankündigung ausdrücklich „außerhalb des offiziellen Programms“: Die Media Broadcast werde am 9. September 2018 zwischen 10.00 und 16.00 Uhr ihre Kurzwellen-Sendestation präsentieren.

 
Sender Nauen
Sendestation Nauen (Foto: Christian Schubert)
 

Keine Möglichkeit zur Besichtigung geben wird es beim Sender Wilsdruff. Als Alternative bietet der hier engagierte Verein an, seinen Stützpunkt in der Dresdner Straße / Rosenstraße zu besuchen (siehe hier).

Im Saarland kann hingegen zwischen 14.00 und 17.00 Uhr die Halle des Langwellensenders Felsberg besichtigt werden. Die dort stehenden Röhrensender waren 2015 durch neue Technik in einem kleinen Neubau abgelöst worden. Den völlig überdimensionierten Altbau übernahm die Gemeinde Überherrn zur musealen Erhaltung.

 
Sender Felsberg
Sendersaal Felsberg, Zustand 2016 (Quelle: SR)
 

Keine Beteiligung am Programm des „Tags des offenen Denkmals“ vorgesehen ist beim Rundfunkgelände in der Berliner Nalepastraße. Hier hatte die Veranstaltung des Jahres 2007 einstige Beteiligte unterschiedlichster Art dazu gebracht, den Ort nach mehr als einem Jahrzehnt erstmals wieder aufzusuchen.

Ein regelmäßiges Besichtigungsprogramm für Interessenten, die das Objekt bislang nicht kennen, wird unter ddr-funkhaustour.de angeboten.

Regelmäßige Führungen gibt es auch im Funkhaus in der Berliner Masurenallee. Dazu siehe das Angebot des rbb-Besucherservice.

 

Autor: Kai Ludwig; Stand vom 25.08.2018

Mein Deutschland verändert sich

Ich bin in Deutschland mitte der 50er geboren. Ich fühle mich eher als Europäer. Man darf aber seine Heimat nicht vergessen. Das Rhrgebiet der 70er hat mich gepgrägt und seit 2001 lebe ich an Niedrrhein. In meiner Region beobachte ich viel in den sozialen Medien. Damit meine ich nicht nur Facebook und Twitter. Jeder kann seine Bewegung aber auch ganz geziehlt Propaganda in Stammtischmanier verbreiten. Angst macht sich breit. Wie soll es weiter gehen. Und Angst ist ein schlechter Ratgeber. Aber sie entscheiden aus Angst. Es verändert sich etwas in Deutschland. Die Rolle des Geldes in der Politik wird immer größer. Lobbyisten haben immer mehr Einfluss auf die Politik. Und die Politiker sind Teil einer Elite, die vom Großteil der Menschen relativ abgeschottet lebt. Gleichzeitig werden immer mehr Entscheidungen aus dem demokratischen Politikgeschäft herausgenommen.

Wir erleben eine grundsätzliche Verschiebung politischer Konfliktlinien. Lange Zeit haben vor allem soziale und ökonomische Themen die politischen Auseinandersetzungen bestimmt, es ging um Verteilungskonflikte. Die Einstellungen dazu wurden mehr oder weniger eindeutig auf der die politische Debatte noch immer bestimmenden „Links-Rechts-Skala“ verortet. Die Linken wollten mehr Staat, die Rechten mehr Markt.

Aber seit einigen Jahren sind Konflikte immer wichtiger geworden, die im Zuge der Globalisierung und der Europäischen Integration entstanden. Die Vorstellung, dass man sich mit einem Nationalstaat identifiziert, dass die Grenzen dieses Staates bestimmen, wer Rechte, Pflichten und Anspruch auf Leistungen hat, ist nicht mehr selbstverständlich. Und die maßgeblichen Wirtschaftsräume sind immer weniger die nationalen Märkte; die Staaten haben immer weniger Kontrolle darüber, wer Zugang zu ihnen hat. Damit stellen sich grundlegende Fragen der politischen Zugehörigkeit und Identität. Es geht nicht mehr so sehr darum, wem was gehören soll. Heute geht es stärker um die Zugehörigkeit zu politischen Gemeinschaften und gesellschaftlichen Gruppen. Es geht um die Frage: Mit wem soll ich mich identifizieren? Mit Brüssel? Mit dem Nationalstaat? Mit einer Region?

Die Rolle der Gerichte wird immer größer, auch der Einfluss der Zentralbanken, der internationalen Organisationen, und der Bürokratie – von der Europäischen Kommission in Brüssel bis hin zur Environmental Protection Agency in Washington – steigt. Zusammengenommen werden sehr viele wichtige Entscheidungen deshalb nicht mehr von gewählten Politikern gefällt. Das hat schon lange vor dem Aufkommen der Populisten die Demokratie in Teilen ausgehöhlt. Deutschland ist teilweise ein System von Recht ohne Demokratie, ein System des undemokratischen Liberalismus. Das liegt nicht nur an der Rolle des Geldes im politischen System – die zwar auch in Deutschland besorgniserregend ist, aber nicht annähernd in dem Maße wie in den USA. Hierzulande liegt es vor allem an den vielen bürokratischen Institutionen, die einen Großteil der Entscheidungen treffen. Die Macht des Bundestages ist in vielerlei Hinsicht eingegrenzt.

Natürlich haben die Menschen aufgrund der Globalisierung und anderer wirtschaftlicher Verschiebungen – auch durch den technologischen Fortschritt – das Gefühl, sie hätten nicht mehr die Kontrolle über das eigene Leben und ihr Land hätte nicht mehr die Kontrolle über das eigene Schicksal. Das haben die Befürworter des Brexit in dem Slogan ‚Take Back Control‘ treffend ausgedrückt. Durch Angst haben mit geringer Mehrheit die Bürger Englands für den Brexit gestimmt. Ich denke es wird ein größes Erwachen in der Bevölkerung geben. 

Ein großesProblem ist die Zuwanderung. Auch hier stellen sich viele Menschen Fragen zur Identität: Wer gehört außer mir zu der Gemeinschaft, mit der ich mich identifizieren soll? Welche Werte, welche Normen sollen diese Gemeinschaft zusammenbinden? Was wird das für eine Gesellschaft sein, die sich hier entwickelt?

Hier kommt es zum Konflikt zwischen denen, die für Offenheit und Gleichberechtigung von Minderheiten sind, und jenen, die mehr Abschließung und Abgrenzung wollen. Wir konnten einerseits sehen, wie eine große Zahl von Menschen sich in Helfervereinen und Initiativgruppen organisieren, um Flüchtlingen zu helfen. Das hat eindrucksvoll vor Augen geführt, wie stark die Zivilgesellschaft im Sinne der Gemeinwohlorientierung sein kann. Aber auf der anderen Seite gibt es die Gegenbewegungen: Proteste gegen eine angeblich drohende Islamisierung Europas, Demonstrationen vor Flüchtlingsunterkünften. Ich selber bin nicht der Meinung das der Islam zu Deutschland gehört. Deutschland gehört auch nicht den Christen. Deutschland ist nur in der Vergangenheit durch christliche Werte entstannden. Solange Region als Macht und Zwang dargestellt wird lehne ich es ab. Religion sollte immer Privat sein. Veränderungen mag keiner so richtig. Veränderungen sind aber wichtig um sich weiterzuentwickeln. In einer Kapitalistischen vom Markt geprägten Demokratie gewinnt aber immer der Starke.  Dadurch gibt Menschen, die sich als Gewinner betrachten, andere haben Angst, Verlierer zu sein. Die Verlierer oder die Angst haben es zu werden weil sie in dieser Gesellschaft  nicht meht mithalten können haben eine zunehmende Bereitschaft, sich für ihre Ziele einzusetzen. Oder sie lassen sich von entsprechenden politischen Gruppierungen mobilisieren. So entstehen neue politische Bewegungen – während die etablierten Organisationen wie Parteien oder Gewerkschaften an Unterstützung verlieren. Diese neuen Konflikte verlaufen also mitten durch die Zivilgesellschaft, so dass diese im zunehmenden Maße durch diese Konflikte geprägt wird. Die sogenannte Özil-Debatte ist dafür ein Beispiel. Dabei ging es ursprünglich um ein Foto von Özil mit dem türkischen Präsidenten, das war eine Debatte über Özils Demokratieverständnis, die dann eskaliert ist. Unabhängig davon, inwieweit Rassismusvorwürfe gegen den DFB gerechtfertigt sind – meiner Meinung nach ist diese Entwicklung symptomatisch dafür, welche Brisanz die neuen Konfliktthemen inzwischen gewonnen haben. Ein Konflikt aussitzen funktioniert nicht mehr. Miteinander reden hilft. Das hat man irgendwie verlernt. Und wenn unsere Bundeskanzlerin vom Publikum gefragt wird ist das wie vieles im Fernsehen Heute mit eingeladen Gästen ein Inzenierung. Das Volk ist nicht so dumm das zu erkennen.

Populisten reagieren auf reelle Entwicklungen. Sie steuern  geschickt den Unmut der Bevölkerung für Ihre Zwecke. Denn viele Bürger haben das Gefühl: ‚Auf mich hört ja sowieso niemand.‘ Und das sind nicht nur Irregeleitete. Deshalb nenne ich das System, das Populisten in Ländern wie Polen oder Ungarn gerade aufbauen: Demokratie ohne Recht oder illiberale Demokratie. Denn sie setzen durchaus in vielen Punkten den Willen der Mehrheit um. Besonders populär sind leider Einschränkungen der Rechte für Minderheiten. Man muß schon genau hinterfragen wie Populisten uns denn so schnell und einfach aus dieser Situation bringen werden.  Oft wird aus Protest einfach aus Protest gewählt. Die vielen Nichtwähler haben schon aufgegeben. Aber was würden sie wählen?

Etwa auch die die schnelle Lösungen , schnelle Veränderungen versprechen, Die Populisten höhlen den Rechtsstaat aus, in der Türkei, in Russland aber auch in Ungarn und Polen ist das zu beobachten. Sie greifen unabhängige Institutionen an. In Ungarn wird die Wahlkommission vollkommen von Loyalisten von Viktor Orbán beherrscht.

Ja, aber wenn das liberale Element erst einmal aufgeweicht ist, ist irgendwann auch das demokratische nicht mehr geschützt. Wenn die Regierung erst einmal die Kontrolle über die Wahlkommission gewonnen hat, wenn sie die Unabhängigkeit der Justiz abgeschafft hat, wenn sie kritische Medien abgestellt hat, dann gibt es auch keine freien und fairen Wahlen mehr. Und wenn diese Populisten irgendwann unbeliebt werden sollten, haben die Menschen kaum mehr eine Möglichkeit, sie abzuwählen. Die illiberale Demokratie ist ein eigenes Regierungssystem, aber sie ist kein stabiles. Es besteht immer die Gefahr, in die Diktatur abzurutschen.

Das kann nicht passieren. Es geht schneller als jeder denkt.