LKA Köln nimmt Hamburger Radiosender FSK 93.0 vom Netz

Bei der Razzia im Dortmunder Kulturzentrum “Langer August” am gestrigen Mittwoch hat das Landeskriminalamt Köln einen Server beschlagnahmt, auf dem die Website des unabhängigen Hamburger Radiosenders FSK 93.0 gehostet ist.

Neben der redaktionellen Website ist damit auch ein wichtiger Verbreitungsweg des Radioprogramms, der Livestream, faktisch abgeschnitten. Offiziell soll nicht das FSK Ziel der Maßnahme gewesen sein. Auch diverse andere Webseiten des Hosters sind von der Polizeimaßnahme betroffen.

„Die Entwendung des Servers stellt einen eklatanten Eingriff in die Presse- und Rundfunkfreiheit dar“, so ein Mitglied der FSK-Geschäftsführung. „Der Verlust der Website und das faktische Abschneiden unseres Livestreams ist eine erhebliche Beeinträchtigung unserer unabhängigen Berichterstattung. Wir fordern die sofortige Rückgabe des Servers! Eine etwaige polizeiliche Auswertung betrachten wir als illegal.“

Zu den Jahrestagen des G20-Gipfels in Hamburg wird am heutigen Donnerstag das breit angekündigte „Massencornern“ stattfinden, was über FSK 93.0 von 19 bis 24 Uhr akustisch begleitet wird. Auch in den nächsten Tagen wird es Sondersendungen zu den Jahrestagen geben.

Schon während des letztjährigen G20-Gipfels in Hamburg hat es massive Einschränkungen der Pressefreiheit gegeben. Diese wurden bisher politisch und juristisch nicht einmal im Ansatz zurückgewiesen.

In der Vergangenheit wurde FSK immer wieder Ziel illegaler Polizeimaßnahmen: 2016 wurde der Einsatz der Verdeckten Ermittlerin Iris P. gegen das FSK als rechtswidrig festgestellt [1]. Bereits 2010 hatte das Bundesverfassungsgericht eine Durchsuchung der Räume des Radiosenders und die Sicherstellung von Redaktionsunterlagen als verfassungswidrig erklärt [2].

Ungeachtet dessen werden wir, auch in diesen Tagen, unsere Arbeit fortführen.

[1] siehe u.a. http://www.taz.de/!5317368/
[2] siehe http://www.bverfg.de/e/rk20101210_1bvr173904.html sowie http://www.bverfg.de/e/rk20101210_1bvr202004.html

DAB+ in der Schweiz

Die Schweizer Digris AG hat ihren Ausbauplan aktualisiert. Demnach steht als nächste Etappe in diesem Monat der Start eines DAB+-Netzes für Neuchâtel und Yverdon an.

St. Gallen wird voraussichtlich im Dezember 2018 versorgt
Im Dezember 2018 sollen St. Gallen und das Oberwallis folgen, ehe  es dann im März 2019 mit dem Rheintal weitergehen wird. Für Mai 2019 sind nach jetzigem Stand Fribourg und Glarus vorgesehen.

Digris betreibt mehrere lokale, kleinräumige DAB+-Netze in der Schweiz. Dabei setzt das Unternehmen eine softwaregestützte Technologie ein, die wesentlich niedrige Kosten verursacht. Vergleichbare Projekte gibt es auch in Großbritannien (dort als Minimux oder small-scale DAB bezeichnet), in Paris oder in Sachsen (Pilotprojekte in Leipzig und Freiberg).

Über die Digris-Netze werden die freien Radios der Schweiz, kleinere Privatradios und diverse Webradios verbreitet. Die ersten Digris-Muxe starteten 2014 in Genf und Zürich. Es folgten 2016 Aarau/Olten, Basel, Lausanne, Luzern/Zug/Nidwalden, Winterthur/Schaffhausen und das Unterwallis. Im vergangenen Jahr gingen die Netze in Bern, im Berner Oberland, in Biel/Solothurn, in Chur/Sarganserland und im Tessin (Sopraceneri, Sottoceneri) on air.

Radio DARC – Sendung vom 15.7.2018

Aktuell ! Die Sendung vom 15.7.2018 hier zu hören

Radio DARC dendet mit 100KW  aus Österreich jeden Sonntag von 11:00 bis 12:00 Uhr auf 6070Khz. Zeitgleich wird auf dem Oldie & Schlager Radio www.laserstarradio.de die Sendung übertragen

 

Die nächste Sendung am 15.7.2018 wir auf KW 6070khz statt mit 100KW mit 300KW ausgesendet.

Zusatzlich wir mit eine Richtantenne und 300KW nach Amerika aud 13860Khz gesendet.

Auch diese Sendung wird zeitgleich auf Laserstarradio zu hören sein

 

 

MW 702khz Sender auf meinem Grundstück

Auf 702Khz betreibe ich einen kleinen MW Sender der aber nur auf meinem Grundstück zu hören ist. Er hat eine sehr kleine Leistung und überträgt das Programm vom www.laserstarradio.de

So kann ich im Garten und im Keller mit meinen alten Röhrenradio endlich wieder das Gefühl und den Sound der MW in AM hören.

Keine Panik ich bin in keinem SDR Empfänger auf der Welt zu hören. 

Ich plane aber an meinen Standort ein SDR Empfänger aufzubauen der aus dem Internet dann alles hören kann was ich hier mit einer Antenne empfange. Da kann man dann auch meinen kleinen MW Sender hören.

Rückblick: Der VIVA-Radioableger, der nie auf Sendung ging

von Tom Sprenger · Sonntag, 1. Juli 2018

Vergangene Woche wurde von Viacom das endgültige Aus von VIVA bekanntgegeben. Im Januar 2019 wird VIVA, das mit seinen Musiksendungen aktuell noch einige Sendestunden auf dem gemeinsamen Sendeplatz mit Comedy Central füllt, eingestellt.

Fast wäre VIVA vor 18 Jahren auch in den deutschen Radiomarkt eingestiegen. 2000 wollte der damals noch eigenständige Kölner Musiksender einen Radioableger in Nordrhein-Westfalen starten. Für VIVA-Radio hatte man sich mit Radio NRW zusammengetan und sich zwei 1999 ausgeschriebene Mittelwellenfrequenzen in NRW gesichert, um das Bundesland – parallel zur Verbreitung via Internet und Satellit – von Jülich und Nordkirchen aus mit einem Jugendradio unter dem VIVA-Brand zu versorgen.

“Das Jugendradio von radio NRW und VIVA ist bald über Mittelwelle zu hören”, hieß es freudig im August 2000. Die Mittelwelle war auch schon im Jahr 2000 nicht mehr unbedingt State of the Art, doch das VIVA-Projekt musste immerhin sechs Mitbewerber aus dem Feld schlagen. Viele Marktbeobachter zweifelten trotzdem, ob ein Mittelwellenradio wirklich der richtige Weg sei, um die anvisierte junge Zielgruppe zu erreichen. Hoffnungen setzte man nach der Jahrtausendwende in die Digitalisierung der Mittelwelle unter dem Schlagwort DRM. Bei der Ausschreibung von weiteren Mittelwellenfrequenzen in Bayern kam VIVA-Radio 2001 aber nicht zum Zuge. Zwischen den Partnern VIVA und Radio NRW kam es – wie Branchendienste damals berichteten – zu Unstimmigkeiten über die weitere Ausrichtung des Projekts. Der Radioableger des zu diesem Zeitpunkt noch sehr populären Musikkanals ging dann schlussendlich nie auf Sendung.

2004 wurde das zwischenzeitlich bereits auf Eis gelegte Projekt noch einmal kurz wiederbelebt und VIVA-Radio bewarb sich vergeblich um eine UKW-Frequenz in Berlin. Im selben Jahr wurde VIVA von der amerikanischen MTV-Muttergesellschaft Viacom übernommen und der Fernsehsender zog anschließend zu MTV nach Berlin. Und die große Zeit des Musikfernsehens begann sich endgültig ihrem Ende entgegen zu neigen.

DAB Plus -zweiter deutschlandweiter Mux Digitalkanal

Das juristische Tauziehen um den zweiten bundesweiten DAB+-Multiplex geht in die nächste Runde und wird nun das Sächsische Oberverwaltungsgericht in Bautzen beschäftigen.

2. Bundesmux: Antenne Deutschland und SLM wollen Gerichtsentscheidung nicht akzeptieren von Tom Sprenger · Donnerstag, 5. Juli 2018

Das juristische Tauziehen um den zweiten bundesweiten DAB+-Multiplex geht in die nächste Runde und wird nun das Sächsische Oberverwaltungsgericht in Bautzen beschäftigen.

Das Verwaltungsgericht Leipzig hatte Anfang Juni in einem Beschluss dem gegen die Vergabeentscheidung klagenden Mitbewerber DABP GmbH aufschiebende Wirkung zugebilligt. Die sächsische Medienanstalt SLM wie auch die Antenne Deutschland GmbH wollen den Beschluss des Leipziger Verwaltungsgerichts  im Eilrechtsschutzverfahren so nicht hinnehmen und haben deshalb Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht eingelegt, das berichtet “Dehnmedia” unter Berufung auf SLM-Geschäfsführer Martin Deitenbeck. Antenne Deutschland, ein Konsortium aus dem Netzbetreiber MEDIA BROADCAST und der bayerischen Oschmann-Gruppe, hatte 2017 von der Gremienvorsitzendenkonferenz der Landesmedienanstalten den Zuschlag für den Plattformbetrieb des zweiten bundesweiten DAB+-Netzes erhalten. Man rechne nicht mit einer raschen Entscheidung, erklärte MEDIA BROADCAST-Unternehmenssprecher Lars Beyer gegenüber dem DigitalMAGAZIN plus von Infosat.

 
radiowoche.de|Von Stephan Munder
 

DDS AM – MiniSender AM CW 100Khz – 30Mhz

Gersten ist mein Mini-Sender angekommen. Schnell 12 Volt  und eingeschaltet. Das Display im schönen blau leuchtete mit der Frequent 30.000.000 Mhz auf. An dem Drehschalter kam dann die Ernüchterung. Frequenzschritte 1Hz. Da drehste dich doll. Ich habe es dann auf 28MhZ geschafft und mein Kurzwellenfunkgerät auf die Frequenz eingestellt. Modulation habe ich von meinem Handy genommen. Das muste ich allerdings auf volle Pulle stellen. In AM konnten man eine klare Modulation hören. Später stellte ich fest wenn man den Drehschalter drückt kann man die Schritte von 1Hz in vielen Schritten bis 1Mhz umstellen. Das der Kurzwellen Sender für AM Musikempfang nicht genügend breite Filter hat habe ich die Frequenz auf 1440Khz eingestellt. Mein Kofferradio und mein altes Röhrenradio hörste nun endlich einen MW Radiosender. Reichweite mit einen kleinen Stück Draht ist 20m. Das Signal verläßt nicht mein Grundstück. Der Sender ist sehr Stabil und lasst sich wirklich auf 1Hz in Schwebung mit KW Rundfunkstationen bringen. Nun zu CW. Ein Junper der gesteckt ist bringt den Sender auf Dauersendung. Hier kann man anstatt dem Jumper eine Morsetaste anschließen. Es gibt zur Erweiterrung weitere Bausteine. Aber eine 2-5Watt Endstufe ist schnell gebastelt.

Noch ein Hinweis ! Nur Funkamateuer dürfen diesen Sender innerhalb Ihrer Frequenzbereiche betreiben. Für den Betrieb von Rundfunk gibt es in Deutschland auf KW Genehmigungen Auch eine Zeitliche begrenzte Erteilung auf MW ist möglich
In den Niederlanden gibt es feste Frequenzen für Mittelwelle auf denen mit einer Genemigung bis 1Watt gesendet werden kann. Weitere Informationen ennehmen ihr meiner Rubrik MW Radio

Das ist Leidenschaft

#getintomycar WCBS-FM 101.1 – New York's Greatest Hits #firstdayofsummer

Gepostet von Broadway Bill Lee am Donnerstag, 21. Juni 2018

Moderation aus Leidenschaft !

Wie langweilig sind da die Moderatoren in Deutschland

DAB + in Nordhessen

Am 29. Juni 2018 startet das DAB+-Netz für Nord-, Ost- und Mittelhessen. Die Hessen Digital Radio GmbH nimmt dafür die Standorte Biedenkopf, Habichtswald und Hoher Meißner in Betrieb. Im August folgt mit Fulda der vierte Sender. Dann können über zwei Millionen Einwohner im neuen Empfangsgebiet im Raum Gießen/Marburg, Kassel/Eschwege und später Alsfeld/Fulda den privaten Multiplex auf Kanal 6A empfangen.

Laut Hessen Digital Radio sind zum Start acht Programme dabei: FFH wird mit HIT RADIO FFH, harmony.fm, planet radio und den Webchannels FFH ROCK und planetBlackBeats fünf Sendeplätze belegen. Dazu kommen die nichtkommerziellen Lokalsender Freies Radio Kassel (FRK) und Rundfunk Meißner aus Eschwege (RFM). Ebenfalls über DAB+ startet die ROCK ANTENNE. Der bayerische Privatsender hat parallel bereits heute einen Sendeplatz im DAB+-Mux für das Rhein-Main-Gebiet und Südhessen belegt und ist damit ab morgen in ganz Hessen via DAB+ zu hören.

FFH-Geschäftsführer und Programmdirektor Hans-Dieter Hillmoth: „Der Hörer soll frei entscheiden können, wie er uns hört. Unsere Nutzer sollen den komfortabelsten Empfang unserer Radio-Programme und immer innovative, neue Hörerlebnisse bekommen – deshalb sind FFH, planet und harmony über DAB+ zu hören – und das in ganz Hessen.“ FFH betont aber in der Pressemitteilung erneut: “Privatsender wie die Radio/Tele FFH und die deutsche Werbewirtschaft setzen für die Zukunft vor allem auf die Radio-Übertragung im Internet, um beispielsweise passgenau Werbung für bestimmt Zielgruppen ausspielen zu können.” Weiter heißt es: “Für DAB+ investieren die FFH-Gesellschafter jährlich einen hohen sechsstelligen Betrag zusätzlich. Nach wie vor wird Radio aber von über 70 Prozent der Nutzer über UKW empfangen. Der Marktanteil von DAB+ liegt bei etwa 7 Prozent. Während die ARD-Radiosender ihren DAB+-Betrieb komplett aus der Rundfunkgebühr (,Haushaltsabgabe’) finanziert bekommen, müssen die Privaten ohne Refinanzierungs-Möglichkeit selbst tief in die Tasche greifen.”